Leserpreis 2018
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Buechner-Verlag

vor 4 Monaten

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1. Leseabschnitt

Einleitung
Männlichkeit in der Soziologie
Soziale Konstruktion von Männlichkeit
Traditionellen Mustern weichen
Die Suche nach neuen Männern
Männlichkeit im betrieblichen Milieu
(bis Seite 30)

2. Leseabschnitt
Vaterschaft im Wandel und das Streben nach Egalität
Vaterschaft in historischer Perspektive
Die Rolle "aktiver Väter"
Vereinbarkeit von Sorge und Erwerbsarbeit: Ein Dilemma für Väter?
Väter in der Familie und im Beruf
Chancen und Barrieren
Ausblick
(bis Ende)

Autor: Svenja Maria Dilger
Buch: Neue Väter: Zur Vereinbarkeit von Sorge- und Erwerbsarbeit (Schlaglichter, Band 2)
1 Foto

Buechner-Verlag

vor 4 Monaten

Plauderecke

Liebe Lovelybooks-Community!


Heutige Väter wollen nicht mehr nur auf ihre Funktion als Familienversorger reduziert werden, sondern sich aktiv an der Fürsorge ihrer Kinder beteiligen.
Warum halten dennoch viele Familien an der traditionellen Aufteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit fest?
Welche Männlichkeitskonzepte werden von der Gesellschaft propagiert und warum fällt es so schwer diese herkömmlichen Modelle hinter sich zu lassen?
Svenja Maria Dilger veranschaulicht, warum die Umsetzung aktiver Vaterschaft so schwierig ist und zeigt wie Vorstellungen von einer egalitären Partnerschaft und einer Ausbalancierung von Sorge- und Erwerbsarbeit eher umsetzbar werden.

Es verspricht, eine spannende Leserunde zu werden, in die sich auch unsere Autorin Svenja Maria Dilger aktiv einbringen wird.
Wir freuen uns auf spannende Diskussionen zu einem wichtigen und aktuellen Thema!

milchkaffee

vor 4 Monaten

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Ich würde gerne mitlesen. Ich finde das Thema sehr interessant. Sowohl beurflich, da ich viel mit Eltern arbeite, aber auch privat als Mutter eines Kleinkindes...

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MelloYellow

vor 3 Monaten

Plauderecke
@Schnuck59

Ich würde gerne mehr über deine Gedanken erfahren! Mich interessiert vor allem der Gedanke, inwiefern Kinder dabei eine wichtige Rolle spielen werden. Ich bin gespannt!

Wegen des Buches an sich: Die Schlaglichter-Reihe ist zum Zwecke von 'kleineren Arbeiten' - also mit entsprechend weniger Seitenzahlen - gedacht und deshalb gerade auch für beispielsweise Bachelorarbeiten interessant, die es ebenfalls verdient haben, gelesen zu werden aber aufgrund der geringen Seitenanzahl vor begrenzten Möglichkeiten stehen. Auch bei meiner Veröffentlichung handelt es sich um eine Bachelorarbeit, die in erster Linie diejenigen ansprechen soll, die sich für das Thema interessieren.

MelloYellow

vor 3 Monaten

Plauderecke
@milchkaffee

Es handelt sich hierbei tatsächlich um eine im Rahmen des Studiums geschriebene Arbeit, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass es sich für dich eher wie ein Fachbuch liest. Genau das sollte es auch sein! Beispiele und Praxisnähe würden alles auf jeden Fall nochmals abrunden und fehlen sicherlich an den ein oder anderen Stellen. Mir war es leider nicht möglich, diese im gesetzten Rahmen mit einzubringen. Vielen Dank für dein Feedback!

Schnuck59

vor 3 Monaten

Plauderecke
@MelloYellow

Die geschlechtsspezifischen Rollenbilder verändern sich und somit auch "die Welt der Kinder". Krippenplatz, Kita, betreuende Grundschule und Ganztagsschule verbunden mit berufstätigen Elternteilen, die nur begrenzt Zeit mit ihnen verbringen. Auch die Rolle der Großeltern hat sich verändert. Themen wie auf Familie bezogenes Mehrgenerationenhaus oder Großfamilie in der näheren Umgebung verlieren an Bedeutung. Ich sehe dadurch der Zukunft dieser Kinder mit Bedenken entgegen. In ein paar Jahren werden Psychologen zum Beispiel mit deren Beziehungsfähigkeit auseinandersetzen. HEUTE ist meiner Meinung die Zeit, in der wir das noch entsprechend bedenken sollten.

Schnuck59

vor 3 Monaten

Plauderecke

Vielen Dank für das Buch und die Begleitung der Leserunde.

/www.lovelybooks.de/autor/Svenja-Maria-Dilger/Neue-Väter-Zur-Vereinbarkeit-von-Sorge-und-Erwerbsarbeit-Schlaglichter-Band-2-1644890783-w/rezension/1753362827/?showSocialSharingPopup=true

Zwillingsmama2015

vor 2 Monaten

Plauderecke

Ich bin auch durch mit dem Büchlein und muss sagen, dass ich mir auch etwas anderes erwartet hätte, bzw. mir alles etwas lockerer durch Fallbeispiele gewünscht hätte, grade auch, wenn man wie ich, nur ein interessierter Laie ist
Bei uns ist es tatsächlich noch die klassische Rollenteilung, mein Mann hätte auch niemals daran gedacht in Elternzeit zu gehen - aber ich denke auch, dass die "Teilhabe an der Elternschaft/Erziehungszeit" berufsabhängig ist. Mein Mann ist Schlosser und er sagt, die würden ihn auslachen, wenn er sowas auf den Tisch bringen würde. Ich kenne das auch fast nur aus sozialen Berufen oder beim Amt :-)
Fragwürdig finde ich, dass das Geld verdienen so wichtig ist, zwei mal im Jahr in Urlaub, neues Auto etc, dass Kinder mit einem Jahr in die Kita gegeben werden...da muss man Prioritäten setzen.

Meine Rezension kommt die Tage.

Zwillingsmama2015

vor 2 Monaten

Plauderecke

https://www.lovelybooks.de/autor/Svenja-Maria-Dilger/Neue-V%C3%A4ter-Zur-Vereinbarkeit-von-Sorge-und-Erwerbsarbeit-Schlaglichter-Band-2-1644890783-w/rezension/1757854470/

-sky-

vor 2 Monaten

Plauderecke

So, ich habe mir auch mal die Zeit genommen und das Büchlein beendet!
Tatsächlich hat mich überrascht, wie viele Hindernisse vor einer gleichberechtigten Elternschaft stehen. So ganz kann ich nicht nachvollziehen, dass niemand bedenkt, dass ein weniger arbeitender Vater auch eine mehr arbeitende Mutter bedeutet. Es ist nicht so, als würde dadurch Arbeitskraft verloren gehen...
Einer der Punkte, die mich besonders interessiert haben, war die im Fazit aufgeworfene Frage, wie es den Kindern damit geht. Das steht natürlich in einem gigantischen Fragenkomplex: Brauchen Kinder beide Eltern (gleichviel)? Brauchen sie ein männliches und weibliches Vorbild? Oder macht das keinen großen Unterschied für sie? Alleinerziehende Eltern und Gleichgeschlechtliche Paare existieren ja auch, es wäre interessant zu sehen, wie sich diese Faktoren auswirken. Aber ich kann absolut verstehen, dass das den Rahmen einer solchen Arbeit gesprengt hätte.
Die Väter sind zugleich nicht unbedingt zu beneiden. Ich kenne viele Väter, die das Gefühl haben, die Kindheit ihrer Kinder verpasst zu haben. Sie konnten nicht das Verhältnis aufbauen, das sie für nötig gehalten hätten und haben teilweise Probleme, mit ihren Kindern zu kommunizieren. Und das ist ein wirklich schmerzhafter Gedanke. Wenn man sich dazu entscheidet, Kinder zu bekommen, möchte man ja auch etwas von ihrem Leben mitbekommen und auch Väter sollten ein Recht dazu haben. Sonst ist Vaterschaft ja auch etwas zunehmend unattraktives.
Das ist mir eh bewusst geworden, während ich das Buch gelesen habe: Rational gesehen ist Eltern werden laut diesem Bericht etwas ziemlich unangenehmes. Es entstehen soziale Konflikte, finanzielle Konflikte und sogar neue Streitstellen innerhalb der Beziehung und eigentlich veraltete Ideale werden gestärkt... klingt nicht erstrebenswert.
Jedenfalls ein Buch, das viele Gedanken in mir angeregt hat. Da lohnt es sich definitiv, noch etwas weiterzudenken und zu forschen! Und, da kann ich mich meinen Mitlesern hier nur anschließen, ich hoffe, dass das Wohl der Kinder dabei mitgedacht wird.

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