Sveva Casati Modignani

 3,5 Sterne bei 24 Bewertungen
Autor*in von Immer im Dezember, Das Leuchten eines Augenblicks und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Sveva Casati Modignani ist eine der bekanntesten und erfolgreichsten italienischen Autorinnen der Gegenwart. Der internationale Durchbruch gelang ihr mit dem Roman Anna mit den grünen Augen. Die Autorin lebt in Mailand.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Sveva Casati Modignani

Cover des Buches Immer im Dezember (ISBN: 9783453358317)

Immer im Dezember

(7)
Erschienen am 13.10.2014
Cover des Buches Bei Anbruch des Tages (ISBN: 9783453291492)

Bei Anbruch des Tages

(4)
Erschienen am 12.08.2013
Cover des Buches Bilder eines Lebens (ISBN: 9783548264431)

Bilder eines Lebens

(1)
Erschienen am 01.08.2006
Cover des Buches Mistral (ISBN: 9783442434510)

Mistral

(2)
Erschienen am 01.10.1999
Cover des Buches Anna mit den grünen Augen (ISBN: 9783442413133)

Anna mit den grünen Augen

(1)
Erschienen am 01.09.1999

Neue Rezensionen zu Sveva Casati Modignani

Cover des Buches Immer im Dezember (ISBN: 9783453358317)
Melanie_Ludwigs avatar

Rezension zu "Immer im Dezember" von Sveva Casati Modignani

Melanie_Ludwig
Die Geheimnisse der Familie cantonis

Inhalt

Jedes Jahr am Morgen des 22. Dezembers bricht Léonie auf, um heimlich ihren Liebhaber am Comer See zu treffen. Und kehrt doch jedes Mal wieder zurück zu ihrem Ehemann Guido Cantoni, dem Erben einer lombardischen Unternehmerfamilie. Aber nicht nur Léonie hütet ihre Geheimnisse – denn verborgene und verbotene Leidenschaften bestimmen seit Generationen das Schicksal der Cantonis.

Das Buch hat gewisse längen doch es hat mir ansonsten gut gefallen. Es werden verschiedene Person und deren Geschichten und Geheimnisse erklärt. 

Cover des Buches Immer im Dezember (ISBN: 9783453358317)
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Rezension zu "Immer im Dezember" von Sveva Casati Modignani

Ritja
eine schöne Familiengeschichte

„Immer im Dezember“ war bereits unter einem anderen Titel erschienen und wurde nun noch einmal aufgelegt. Es geht in diesem Buch um eine italiensiche Industriellenfamilie. Alles geht von ihr aus und läuft auch bei ihr wieder zusammen. 

Die Geschichte ist gut erzählt und weist viele feine kleine Verästelungen innerhalb der Geschichte der Familie auf. Die Abschweifungen und die verschiedenen Familien- und Liebesgeschichten machen das Buch interessant. 

Dabei stellt Leonie mit ihrer heimlichen Liebe den Ausgangspunkt dar. Alles dreht sich um und mit ihr geht die Geschichte voran. Sie trifft sich einmal im Jahr mit einem Mann. Es ist nicht ihr Ehemann. Stets am gleichen Tag im Jahr und stets im gleichen Hotel. Es ist eigentlich nur ein kleiner Handlungsstrang, aber er strahlt auf die gesamte Geschichte aus. 

Es wird in den verschiedenen Kapiteln, das Leben und die Lieben der einzelnen Familienmitglieder erzählt. Was wollten sie werden, was sind sie geworden, wen haben sie geliebt, wen durften sie lieben und welche Entbehrungen und Erfolge haben sie erlebt. 

Die Geschichte fließt, durch den gut zu lesenden Schreibstil der Autorin, durch die Seiten. Selten wird es aufregend oder beängstigend. Es gibt kaum Geschehnisse, die dem Leser den Atem anhalten lassen. Dafür gibt es leider eine Überperson. Leonie. Sie wird so durch und durch als perfekte Hausfrau, Mutter von sechs Kindern (der Ehemann lebte nur am Wochenende bei seiner Familie) und Unternehmerin dargestellt, dass sich jede Mutter mit einem Kind, Job und Stress schlecht fühlen muss. Ich fand es etwas unrealistisch und schlichtweg zu perfekt. Auch das Ende ist etwas kitschig und klischeehaft geraden, aber zu der gesamten Geschichte passt es wiederum.
Für ein langes verregnetes Wochenende ist es eine schöne Familiengeschichte. 

Cover des Buches Immer im Dezember (ISBN: 9783453358317)
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Rezension zu "Immer im Dezember" von Sveva Casati Modignani

LeseBlick
Immer im Dezember

Inhaltsangabe
Eine leidenschaftliche Affäre und eine Familie mit vielen Geheimnissen
Jedes Jahr am Morgen des 22. Dezembers bricht Léonie auf, um heimlich ihren Liebhaber am Comer See zu treffen. Und kehrt doch jedes Mal wieder zurück zu ihrem Ehemann Guido Cantoni, dem Erben einer lombardischen Unternehmerfamilie. Aber nicht nur Léonie hütet ihre Geheimnisse – denn verborgene und verbotene Leidenschaften bestimmen seit Generationen das Schicksal der Cantonis.

Meine Bewertung

Charaktere lernen wir in diesem Buch so einige kennen. Neben 4 Generationen der Familie Cantoni noch einige andere. Die Frage, ob mir ein Charakter besonders gefiel, muss ich verneinen. Sowohl das Verhalten unserer Protagonistin Léonie, als auch das ihres Mannes Guido konnte ich an manchen Stellen nicht ganz nachvollziehen…
Aber, wie der Leser im Verlauf des Lesens bemerken wird, ist die gesamte Geschichte der Familie Cantoni von unzähligen Geheimnissen geprägt. Dieser Aspekt war wohl das Spannende am Buch. Ich habe eigentlich jeder Geschichte bzw. jedem Geheimnis gern gelauscht und fand es toll erzählt.

Nun zum gedachten Mittelpunkt des Buches. Die leidenschaftliche Affäre von Léonie und ihrem heimlichen Geliebten. Ich hatte mir einen radikalen Ehebruch vorgestellt, jedoch sollte das Augenmerk hier wirklich auf leidenschaftlich liegen. Die „Affäre“ war etwas ganz Besonderes und ich habe mich oft versucht in die Lage der beiden zu versetzen. Jedoch war die Beziehung der beiden so bemerkenswert, dass ich es mir selbst nicht vorstellen kann, so eine Art Beziehung zu vollführen.

Obwohl die Affäre nun eindeutig nicht im Mittelpunkt stand, sondern eher die kompletten Familiengeschichten, gefiel mir die Story unheimlich gut, denn ich mag Familienromane sehr! Die Autorin hat es auch dank eines grandiosen Schreibstils geschafft, dieses familiäre Feeling perfekt rüber zu bringen.
Weiterhin fantastisch fand ich die Zeit, in der das Buch spielt. Hauptsächlich spielt sich die Geschichte um die Weihnachtstage ab und die Umgebung ist immer sehr winter- und weihnachtlich. Ich liebe es.

Lediglich ein Dorn im Auge war mir zum einen die Geschichte, um die junge Léonie und ihrer Mutter. Die Geschichte war weder spannend, noch sympathisch. Ich habe eindeutig die Familie Cantoni bevorzugt. Und zum anderen die Namen der Kinder von Léonie und Guido. Es waren einfach zu viele und alle beginnen mit „G“, hinzukommt, dass es italienische Namen waren. Folge waren Zungenbrecher und Verwirrspiele :)

Fazit

Ein toller Familienroman mit nur ganz wenigen Schwächen. Hingegen hat er für den Leser tolle, aber auch tragische Geschichten der einzelnen Familienmitglieder zu bieten. 

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