Sveva Casati Modignani

 3.5 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Immer im Dezember, Das Leuchten eines Augenblicks und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Sveva Casati Modignani

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Immer im Dezember

Immer im Dezember

 (5)
Erschienen am 13.10.2014
Bei Anbruch des Tages

Bei Anbruch des Tages

 (4)
Erschienen am 12.08.2013
Bilder eines Lebens

Bilder eines Lebens

 (1)
Erschienen am 01.08.2006
Bei Anbruch des Tages: Roman

Bei Anbruch des Tages: Roman

 (0)
Erschienen am 12.08.2013
Mistral

Mistral

 (1)
Erschienen am 01.05.1998

Neue Rezensionen zu Sveva Casati Modignani

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Rezension zu "Immer im Dezember" von Sveva Casati Modignani

eine schöne Familiengeschichte
Ritjavor 3 Jahren

„Immer im Dezember“ war bereits unter einem anderen Titel erschienen und wurde nun noch einmal aufgelegt. Es geht in diesem Buch um eine italiensiche Industriellenfamilie. Alles geht von ihr aus und läuft auch bei ihr wieder zusammen. 

Die Geschichte ist gut erzählt und weist viele feine kleine Verästelungen innerhalb der Geschichte der Familie auf. Die Abschweifungen und die verschiedenen Familien- und Liebesgeschichten machen das Buch interessant. 

Dabei stellt Leonie mit ihrer heimlichen Liebe den Ausgangspunkt dar. Alles dreht sich um und mit ihr geht die Geschichte voran. Sie trifft sich einmal im Jahr mit einem Mann. Es ist nicht ihr Ehemann. Stets am gleichen Tag im Jahr und stets im gleichen Hotel. Es ist eigentlich nur ein kleiner Handlungsstrang, aber er strahlt auf die gesamte Geschichte aus. 

Es wird in den verschiedenen Kapiteln, das Leben und die Lieben der einzelnen Familienmitglieder erzählt. Was wollten sie werden, was sind sie geworden, wen haben sie geliebt, wen durften sie lieben und welche Entbehrungen und Erfolge haben sie erlebt. 

Die Geschichte fließt, durch den gut zu lesenden Schreibstil der Autorin, durch die Seiten. Selten wird es aufregend oder beängstigend. Es gibt kaum Geschehnisse, die dem Leser den Atem anhalten lassen. Dafür gibt es leider eine Überperson. Leonie. Sie wird so durch und durch als perfekte Hausfrau, Mutter von sechs Kindern (der Ehemann lebte nur am Wochenende bei seiner Familie) und Unternehmerin dargestellt, dass sich jede Mutter mit einem Kind, Job und Stress schlecht fühlen muss. Ich fand es etwas unrealistisch und schlichtweg zu perfekt. Auch das Ende ist etwas kitschig und klischeehaft geraden, aber zu der gesamten Geschichte passt es wiederum.
Für ein langes verregnetes Wochenende ist es eine schöne Familiengeschichte. 

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Rezension zu "Immer im Dezember" von Sveva Casati Modignani

Immer im Dezember
LeseBlickvor 4 Jahren

Inhaltsangabe
Eine leidenschaftliche Affäre und eine Familie mit vielen Geheimnissen
Jedes Jahr am Morgen des 22. Dezembers bricht Léonie auf, um heimlich ihren Liebhaber am Comer See zu treffen. Und kehrt doch jedes Mal wieder zurück zu ihrem Ehemann Guido Cantoni, dem Erben einer lombardischen Unternehmerfamilie. Aber nicht nur Léonie hütet ihre Geheimnisse – denn verborgene und verbotene Leidenschaften bestimmen seit Generationen das Schicksal der Cantonis.

Meine Bewertung

Charaktere lernen wir in diesem Buch so einige kennen. Neben 4 Generationen der Familie Cantoni noch einige andere. Die Frage, ob mir ein Charakter besonders gefiel, muss ich verneinen. Sowohl das Verhalten unserer Protagonistin Léonie, als auch das ihres Mannes Guido konnte ich an manchen Stellen nicht ganz nachvollziehen…
Aber, wie der Leser im Verlauf des Lesens bemerken wird, ist die gesamte Geschichte der Familie Cantoni von unzähligen Geheimnissen geprägt. Dieser Aspekt war wohl das Spannende am Buch. Ich habe eigentlich jeder Geschichte bzw. jedem Geheimnis gern gelauscht und fand es toll erzählt.

Nun zum gedachten Mittelpunkt des Buches. Die leidenschaftliche Affäre von Léonie und ihrem heimlichen Geliebten. Ich hatte mir einen radikalen Ehebruch vorgestellt, jedoch sollte das Augenmerk hier wirklich auf leidenschaftlich liegen. Die „Affäre“ war etwas ganz Besonderes und ich habe mich oft versucht in die Lage der beiden zu versetzen. Jedoch war die Beziehung der beiden so bemerkenswert, dass ich es mir selbst nicht vorstellen kann, so eine Art Beziehung zu vollführen.

Obwohl die Affäre nun eindeutig nicht im Mittelpunkt stand, sondern eher die kompletten Familiengeschichten, gefiel mir die Story unheimlich gut, denn ich mag Familienromane sehr! Die Autorin hat es auch dank eines grandiosen Schreibstils geschafft, dieses familiäre Feeling perfekt rüber zu bringen.
Weiterhin fantastisch fand ich die Zeit, in der das Buch spielt. Hauptsächlich spielt sich die Geschichte um die Weihnachtstage ab und die Umgebung ist immer sehr winter- und weihnachtlich. Ich liebe es.

Lediglich ein Dorn im Auge war mir zum einen die Geschichte, um die junge Léonie und ihrer Mutter. Die Geschichte war weder spannend, noch sympathisch. Ich habe eindeutig die Familie Cantoni bevorzugt. Und zum anderen die Namen der Kinder von Léonie und Guido. Es waren einfach zu viele und alle beginnen mit „G“, hinzukommt, dass es italienische Namen waren. Folge waren Zungenbrecher und Verwirrspiele :)

Fazit

Ein toller Familienroman mit nur ganz wenigen Schwächen. Hingegen hat er für den Leser tolle, aber auch tragische Geschichten der einzelnen Familienmitglieder zu bieten. 

Kommentare: 2
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Monika58097s avatar

Rezension zu "Bei Anbruch des Tages" von Sveva Casati Modignani

Vielschichtig und verführerisch
Monika58097vor 5 Jahren

Leonie, eine Frau, Ende 40. Eine Frau, die mitten im Leben steht. Eine Frau, die äusserst erfolgreich das Unternehmen der Cantonis führt. Die Cantonis, eine Unternehmerfamilie, in die sie eingeheiratet hat. Leonies Mann Guido, ein Mann, der sich nicht für das Familienunternehmen interessiert, der lieber Filme dreht und in seinem Beruf aufgeht. Sie wohnen gemeinsam mit ihren Kindern in der Familienvilla in der Nähe Mailands. Sie sind eine glückliche Familie - so scheint es - und doch hat jeder seine kleinen oder grösseren Geheimnisse. Geheimnisse, über die niemand spricht. Eines Tages beginnt Guidos Grossvater, Leonie von einigen Familiengeheimnissen zu erzählen. So erfährt sie, dass ihr Mann in seiner Jugend die in armen Verhältnissen lebende Amaranta geliebt hat. Und sie erfährt, dass er sie auch heute noch regelmässig besucht, doch Amaranta lebt im Kloster. Guido, der eher zurückhaltend als emotional ist, liebt er Leonie wirklich oder trauert er insgeheim immer noch seiner früheren Liebe nach? Und was ist mit Leonie selbst? Leonie, die seit drei Jahrzehnten am 22. Dezember nach Varenna an den Comer See fährt, um sich dort in einem Hotel mit dem gut aussehenden Roger zu treffen. Ein regelmässiges Treffen, das immer nur für einen Tag stattfindet. "Bei Anbruch des Tages" ist ein wunderbarer eher leiser Roman mit überraschenden Wendungen. Mich hat er die Stunden nur so vergessen lassen. Sehr warmherzig erzählt die Autorin diese italienische Familiengeschichte. Von Kapitel zu Kapitel lernt der Leser die Personen, ihre Eigenarten und Geheimnisse besser kennen. Die Figur des Grossvaters, einst selbst Bauer und später Unternehmer habe ich ganz besonders gemocht. Er hat seine Frau trotz all ihrer Eigenarten sehr geliebt. Zu Leonie ist er manchmal kauzig und doch ist er stolz darauf, wie sie das Unternehmen führt. "Bei Anbruch des Tages", ein Roman genauso vielschichtig wie verführerisch.

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