Swantje Niemann Drúdir

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Inhaltsangabe zu „Drúdir“ von Swantje Niemann

Ein neues Zeitalter ist angebrochen – aber die dunkle Magie der Vergangenheit kehrt zurück!

Dampfkraft und die genialen Maschinen der zwergischen Erfinder haben die Welt unwiderruflich verändert. Magie gilt als Relikt einer Zeit, in der Zauberei und Religion Werkzeuge der Unterdrückung waren. Deshalb ist es dem jungen Uhrmacher Drúdir nahezu unmöglich, seine magische Begabung zu akzeptieren. Doch als sein bester Freund ermordet wird, kann er nicht tatenlos bleiben.

Die Suche nach der Wahrheit führt ihn in die unterirdische Seestadt Schwarzspiegel. Dort begegnet er unerwarteten Verbündeten und entdeckt, wie fragil der innere Frieden der neugegründeten Zwergenrepublik ist. Seine Ermittlungen bringen ihn auf die Spur einer Verschwörung, die die Freiheit aller bedroht. Drúdir muss in eine Welt der Geheimnisse, Intrigen und Gewalt eintauchen, um das Unheil abzuwenden …

Drúdir kombiniert eine von Magie und uralten Mythen durchdrungene Fantasywelt in der Tradition Tolkiens mit dezenten Steampunk-Elementen und entwirft sein ganz eigenes Zwergenbild. Die Handlung entfaltet sich vor einem komplexen Hintergrund sozialer und politischer Spannungen, der an das Europa des ausgehenden 19. Jahrhundertes erinnert.

Abgebrochen. Schreibstil unlesbar. Geschwollen, ausufernd, verlierend. Show, don't tell nicht verstanden.

— DerUnfertigeRoman

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    Drúdir

    manuk23

    19. June 2017 um 23:30

    Ein neues Zeitalter ist angebrochen – aber die dunkle Magie der Vergangenheit kehrt zurück! Dampfkraft und die genialen Maschinen der zwergischen Erfinder haben die Welt unwiderruflich verändert. Magie gilt als Relikt einer Zeit, in der Zauberei und Religion Werkzeuge der Unterdrückung waren. Deshalb ist es dem jungen Uhrmacher Drúdir nahezu unmöglich, seine magische Begabung zu akzeptieren. Doch als sein bester Freund ermordet wird, kann er nicht tatenlos bleiben. Die Suche nach der Wahrheit führt ihn in die unterirdische Seestadt Schwarzspiegel. Dort begegnet er unerwarteten Verbündeten und entdeckt, wie fragil der innere Frieden der neugegründeten Zwergenrepublik ist. Seine Ermittlungen bringen ihn auf die Spur einer Verschwörung, die die Freiheit aller bedroht. Drúdir muss in eine Welt der Geheimnisse, Intrigen und Gewalt eintauchen, um das Unheil abzuwenden. (Klappentext)Fazit:Ich muss sagen ich war von dem Buch wirklich begeistert. Die Fantasy Elemente und dann noch der Spannungsaufbau, ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Der Schreibstil war auch angenehm und leicht verständlich. Die Hauptprotagonisten waren mir sofort symphatisch und man konnte sich richtig in sie hineinversetzen. Ich bin wirklich begeistert gewesen und habe nichts auszusetzen, also gibt es 5 Sterne von mir.

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  • Ein High-Fantasy-Steampunk-Polit-Verschwörungs-Wer-Ist-Der-Mörder-Thriller mit Potential für mehr!

    Drúdir

    Mephisztoe

    23. May 2017 um 14:49

    Meine Meinung zum Buch Normalerweise folgt an dieser Stelle zunächst eine Rezension, die sich dem Fazit über verschiedene subjektive Wahrnehmungen einiger eher technischer Aspekte zu nähern versucht. Schreibstil, Lesefluss, Didaktik, Humor,… so etwas in der Art. Wie gesagt: Normalerweise. Aber bei Drúdir handelt es sich um alles andere als ein normales Buch. Um es daher direkt vorwegzunehmen: Wir haben gerade Mai und Drúdir ist für mich das Buch des Jahres 2017. Da kann nicht mehr viel kommen. Swantje Niemann ist mit ihrem Debutroman etwas gelungen, woran andere bereits gescheitert sind: Sie hat einen vollkommen authentischen Genre-Mix zustande gebracht, der Tiefgang besitzt und lebendigen Humor beweist. Drúdir ist für mich das erste Exemplar der Gattung High-Fantasy-Steampunk-Polit-Verschwörungs-Wer-Ist-Der-Mörder-Thriller und wer sich nun fragt, wie allein die Genres Steampunk und Fantasy (denn das impliziert Magie) zusammenpassen, dem gebe ich noch eins drauf: Eine Prise Romantik unterstreicht zudem noch den Tiefgang der Charakterentwicklung. Zeitlich spielt die Handlung mitten in der ersten industriellen Revolution. Die Dampfmaschine ist am Start, das erste Maschinenzeitalter bricht an und Magier werden nicht nur nicht mehr benötigt – immerhin verrichten Maschinen nicht nur (mehr oder weniger) zuverlässig Arbeit, zu der es davor des Einsatzes von Magie bedurfte – nein, sie sind i.d.R. auch weniger korrupt und zetteln nur selten Kriege an. Drúdir, der Namensgeber dieses Buches, ist ein Zwerg. Aber nicht irgendeiner, sondern einer mit besonderen Fähigkeiten. Während die Magie aufgrund besagter Kriege inzwischen geächtet wird, unterdrückt er diese und versucht beruflich als – nennen wir es einmal: Feinmechaniker – Fuß zu fassen. Seine Ausbildung genießt er bei einem Uhrenmacher, der zu Beginn der Geschichte brutal ins Jenseits befördert wird. Drúdir hat er jedoch viel bedeutet und so nimmt er die Spur des Mörders auf – nicht ohne sich dazu dann halt eben doch besagter Fähigkeiten zu bedienen. Denn zu diesem Zweck erscheinen sie enorm praktisch. Auf 392 Seiten folgt nun eine Geschichte, die eine stringente Struktur aufweist und einen so durch die Kapitel fliegen lässt. Was mich besonders verblüfft hat: Swantje Niemann verfügt ihrem jungen Alter zum Trotz über einen enormen Wortschatz. Ihr Repertoire an Redewendungen und der geschickte Einsatz genretypischen Vokabulars (immerhin stellt Steampunk hier die Basis der Geschichte) haben mich immer wieder schmunzeln lassen. Nicht zuletzt, weil dabei der Humor nicht zu kurz kommt! Wem die Werke Tolkiens zu komplex sind, und der Humor von Douglas Adams oder Terry Pratchett zu skuril, der findet in Drúdir einen Fantasyroman, in dem alles wohl ausbalanciert ist. Ebenfalls mangelt es nicht an Nebencharakteren, die alle für sich genommen ebenfalls großartig entwickelt werden. Da wäre z.B. das ungleiche Drasirai-Paar Phandrael und Kyrai – aus heutiger Sicht würde man in ihnen Assassine oder Kopfgeldjäger sehen). Er: Draufgängerisch, lebensmüde (aber nicht des Lebens müde), keck, zugleich aber immer ehrlich. Sie: Geheimnisvoll, verbittert, zielstrebig und geleitet von einer unbändigen Kraft. Wenn die beiden in Kampfhandlungen verstrickt waren, musste ich nicht selten an Samurai Champloo denken. Insbesondere Phandrael hat mich dabei stark an Mugen erinnert – und entsprechend hatte ich beim Lesen von Drúdir ständig dessen deutsche Synchronstimme im Kopf: David Nathan. Einem Fantasyroman nicht untypisch wird man beim Lesen mit einer großen Zahl an Charakteren konfrontiert. Darunter Zwerge, Elfen, Nymphen (und nein… nicht solche Nymphen – obwohl die sich nun einmal aufdrängende Verwechslung im Buch thematisiert wird) und Automaten. Letztere stellt die ultimative Brücke zwischen den Genres her und mehr sag ich dazu nicht. Fazit Mit mal wieder viel zu vielen Worten habe ich versucht, einen kleinen Blick in diesen großartigen Roman zu erlauben und kann jedem, der sich auch nur ansatzweise für Magie begeistern lässt, uneingeschränkt empfehlen, Drúdir zu lesen – und sich dabei überraschen zu lassen. Insbesondere die Magie in diesem Buch erhält durch Swantje Niemann eine ganz neue Richtung. Und das verdankt sie nicht nur dem Zeitgeist der Industrialisierung, der für den Fortschritt der Geschichte taktangebend ist, sondern auch den detailliert gezeichneten Charakteren, die dem Buch ein ganz besonderes Leben einhauchen. Dafür kann es nur fünf von fünf Sternen geben! P.S. Ich hatte die Gelegenheit, Drúdir als Ebook in einer von Swantje Niemann selbst verlegten Version zu lesen. Inzwischen hat sie aber einen Verlagsvertrag und eben diese Version aus den Onlineshops entfernt. Wer es also nicht geschafft haben sollte, noch eines dieser Exemplare zu ergattern, der darf sich nun auf den 01.10.2017 freuen! Denn dann wird das Buch unter dem Titel Drúdir – Dampf und Magie erscheinen.

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  • Steampunk trifft Fantasy

    Drúdir

    Anneja

    09. December 2016 um 20:48

    Das mich das Genre Steampunk einmal so fesseln würde, hätte ich nie gedacht. Maschinen, Zahnräder und die viktorianische Zeit, ein Mix der es mir wirklich angetan hat. Ebenso fasziniert, bin ich seit kurzen von Büchern in denen es um Magie, Drachen und verwunschene Orte geht. Den Mix aus beiden hat Swantje Niemann in ihrem Debütroman, sehr gut mit einander verbunden.  Die Zeit der Religionen und der Magie, gilt als vorbei. Doch es gibt sie noch immer. Egal ob Alchimist oder Magier, beide existieren noch und müssen in einer Welt leben, in der ihre Mächte nicht gewollt sind. Ersetzt wurden sie von Maschinen wie der Eisenbahn.Unser Hauptcharakter Drúdir ist ein Zwerg welcher die Gabe der Magie besitzt. Er weiß dies und ist damit nicht gerade zufrieden. Er ist mir sehr sympatisch, da er nicht erst seine Kräfte kennen lernen oder man seinen Weg zum Magier nicht verfolgen muss. Nebencharaktere gibt es mehr als genug, teils half mir nur das Glossar am Ende des Buches um zu wissen, wessen Abschnitt ich gerade lese bzw. welche Figuren darin mitspielen. Ein paar weniger hätten es gerne sein dürfen.Allgemein gefiel mir die Geschichte sehr gut. Die Mischung aus Steampunk und Fantasy ist ganz gut gelungen. Allerdings überragte der Fantasy-Teil sehr und die wenigen Steampunk-Elemente reichten, zumindest mir, nicht. Die Schreibweise ist angenehm, allerdings ziehen sich die Sätze manchmal sehr in die Länge. Dies liegt auch daran das Beschreibungen meist zu ausführlich erklärt werden und dadurch schnell an Übersichtlichkeit verlieren.Das Cover finde ich sehr schön, es erinnert allerdings mehr an einen Steampunkroman. Etwas aus dem Bereich Fantasy hätte noch gut ins Bild gepasst.Die Mischung klingt nach viel Potenzial, das aber erst richtig eingesetzt werden muss. Ich empfand das Buch als sehr anspruchsvoll und hätte mir eine leichtere Lektüre gewünscht.Für Fans beider Genre und einer Menge Vorstellungskraft auf jeden Fall geeignet.

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  • anspruchsvolle Fantasy mit Suchtfaktor

    Drúdir

    Buchfeeling

    22. November 2016 um 10:49

    Endlich wieder ein Buch, was mich magisch angezogen hat und mit seiner anspruchsvollen Fantasy in seinen Bann gezogen hat.Die Geschichte um den magisch begabten Zwerg Drúdir beginnt mit der Ermordung seines Meisters. Drúdir selbst hält nicht viel von Magie und hat sich vom magischen Leben zurückgezogen. Doch schmerzt ihn der Tod des Zwergs sehr, denn, auch wenn sie sich eher selten gesehen habe, so hatten sie doch immer ein gutes Verhältnis.Also macht sich Drúdir auf die Suche nach dem Mörder. Dabei muß er zwangsläufig seine magischen Fähigkeiten einsetzen und gerät so an unfreiwillige Verbündete. Denn nicht nur die Suche nach dem Mörder wird zu Drúdirs Aufgabe, auch das Aufdecken einer gewaltigen Verschwörung hängt damit zusammen.Der Weg des magisch-begabten Zwerges wird gekreuzt von Elfen einer Eliteeinheit, von einer Zwergen-Ermittlerin, die Magie verabscheut, einer Halbzwergin mit rätselhaftem Hintergrund und… einem ganz besonderen Wesen… und hier treffen nun Mechanik und Magie aufeinander, Fantasy und Steampunk-Elemente, Moderne und alte Traditionen.Es gilt, herauszufinden, wer Freund, wer Feind ist, wem man trauen kann und wer bei dieser Allianz evtl. mit falschen Karten spielt.Eine herausragend gute Geschichte, fesselnd, anspruchsvoll, faszinierend in ihrer Komplexität und mit einfach tollen Charakteren. So abwechslungsreich, dass jede Seite neue Überraschungen bereit hält und sich die Protagonisten bis zum Schluß immer weiter entwickeln und man so nie sagen kann, wie es wohl ausgehen könnte.Die Mischung aus technischen Fähigkeiten und Errungenschaften und der Magie, aus elektrischem Licht, Rolltreppen, Fluggeräten und Runenzauber, Elfen, magischem Licht und mächtigen Zaubersprüchen… liest sich einfach nur faszinierend!!Ich bin absolut begeistert von diesem Buch und kann es jedem Leser, der keine Angst vor anspruchsvoller Fantasy hat, nur empfehlen!

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  • Rundum empfehlenswert! Bin sehr begeistert :)

    Drúdir

    Aleshanee

    20. November 2016 um 08:37

    Wow! Ich bin einfach nur begeistert! Ich hab hier eine Perle gefunden, bei der die Mischung aus typischen Fantasyfiguren wie Zwergen und Elfen mit Steampunkelementen perfekt gelungen ist!In dieser Welt, in der die Magie sich zurückgezogen hat, forschen die Zwerge mit ihrem Hang zur Technik und Wissenschaft an vielerlei Errungenschaften, die man sich in dem Zusammenhang gar nicht vorstellen kann: dampfbetriebene Züge, rollende Treppen, mechanische Gerätschaften usw. so dass Zwerge mit Zylinder und Taschenuhr ein alltägliches Bild in der von ihnen beherrschten Union abgeben.Ganz im Gegensatz zu den Elfen von der Insel Cirdaya, die mit dem ständigen Fortschritt nicht mithalten können und die immer stärker werdende Überlegenheit des kleinen Volkes sehr missbilligend beobachten. Eine Welt, in der ich mich trotz der vielen orginellen und vor allem ungewöhnlichen Ideen, die Swantje Niemann hier zusammengeworfen hat, sofort wohl gefühlt habe und die einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Die politische Lage und die Zwistigkeiten der Völker werden geschickt in die Handlung eingewoben, ohne dass es zu ausufernd oder langweilig wird. Das gilt für alle Handlungsstränge, die zwar detailliert, aber auf den Punkt erzählt werden.Ich war von der ersten Seite an gefesselt, denn nicht nur die Schauplätze, bei denen man sofort in die Geschichte eintaucht, wirken anschaulich und lebendig, auch der Schreibstil ist anspruchsvoll und spiegelt perfekt die Atmosphäre wieder! Die Sätze sind zwar gerne mal verschachtelt und man muss schon genau lesen, aber es wird nicht anstrengend! Die Kapitel sind in die Sichtweisen der Figuren aufgeteilt, so dass man jeden von ihnen kennenlernen und die Gefühle spüren kann, die sie alle antreibt oder auch zurückschrecken lässt.Auch die Hintergründe sind sehr verstrickt - es geht um einen Mord, politische Intrigen, die Angst vor dem Unbekannten: der schwach gewordenen Magie und die Allmacht der Technik, die in den Händen von machtbesessenen Extremisten einen Krieg heraufbeschwören könnte. Und mittendrin der Zwerg Drúdir, der seine magischen Fähigkeiten nicht wahrhaben möchte. Die Charaktere sind hier unglaublich gut in all ihren Facetten dargestellt. Verschroben, skurril oder einfach gestrickt, aber nicht zu unterschätzen. Jeder von ihnen wird in seiner Art und seinen Beziehungen zu den anderen, mit denen sie sich auseinander setzen müssen, perfekt porträtiert. Es gibt hier kein Muster, sondern jeder für sich ist sehr speziell und etwas ganz besonderes! Die Ideen sind vielfältig, teilweise nicht neu, aber neu definiert und ergeben dadurch ein faszinierendes und für High Fantasy Fans völlig außergewöhnliches Leseerlebnis. Ebenso wie die Magie, deren spezielle Definition eine große Faszination ausgelöst hat.Am Ende wartet noch ein Glossar, in dem man alle wichtigen Charaktere, die Orte, die Mythologie und einiges andere der ungewöhnlichen Welt nachschlagen kann.FazitDie typischen Vertreter der High Fantasy wie Zwerge und Elfen mit ihrer Magie werden hier mit dem Charme der vielfältigen Feinmechanik des Steampunk vermischt. Dazu kommen ein Mord, politische Intrigen und Charaktere, die so außergewöhnlich wie speziell sind, dass mich die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite völlig in den Bann gezogen hat.Ich würde mich sehr freuen, wenn es noch mehr aus dieser Welt zu lesen geben wird!© AleshaneeWeltenwanderer

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  • Zwerge mit Magie? Klingt komisch, ist aber gut.

    Drúdir

    Galladan

    16. October 2016 um 08:00

    Drúdir: Ein Steamfantasy-Roman von Swantje Niemann, erschienen bei neobooks am 12. August 2016 Drúdir erfährt, dass sein Mentor, ein Uhrmacher ermordet wurde. Er sucht den Tatort auf und dort tut er das was er eigentlich nicht machen möchte. Drúdir ist magisch begabt. Seine Magie lässt ihn die Hinterlassenschaften eines Toten, sozusagen die Spuren die sein Leben hinterlassen hat auslesen. Damit hat er jetzt einen Namen wer den Mord in Auftrag gegeben haben könnte, aber Drúdir wird überrascht wie er dort steht und die Eindrücke auf ihn einstürmen, überrascht vom Gesetz in Form einer Zwergenpolizistin. Als Findra ihn auf der Beerdigung wieder trifft, nimmt sie Kontakt zu ihm auf. Mächtige Zwerge haben dafür gesorgt, dass der Mordfall unter den Teppich gekehrt wurde und ungesühnt bleiben soll. Drúdir und Findra machen sich zusammen auf in die alte Zwergenhauptstadt um Rache oder Gerechtigkeit zu üben. Anfangs fand ich den Schreibstil zu elfisch für einen Zwergenkrimi, das änderte sich aber sehr schnell und die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben. Ich konnte mir die Umgebung sehr gut vorstellen und war sehr angetan von diesem ersten Steamfantasy Roman den ich gelesen habe. Das Setting hatte etwas vom ausgehenden 19. Jahrhundert mit den Problemen die die Menschen damals hatten. An dieser Stelle weise ich auf das Glossar hin. Es hilft ungemein eine Liste an der Hand zu haben um sich in den Parteienabkürzungen und Zwergen Namen zurechtzufinden. Das Wunderbare sind die Charaktere in diesem Buch. Sie sind so echt und jeder ist besonders und man möchte die Geschichte von ihnen weiter hören. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt weswegen ich immer hin und her gerissen gewesen bin, wenn der Erzähler wechselte ob ich mich freuen sollte oder traurig sein den Anderen zu verlassen. Es findet sich noch kein Hinweis ob die Autorin die Geschichte, oder Geschichten in ihrer Welt fortsetzen wird, aber ich schwenke schon mal ein Fan Fähnchen und hoffe, dass sie weiter macht. Drúdir ist für mich eines der Lesehighlights 2016 und ich würde mich freuen mehr davon zu bekommen.

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  • Zwerg - mal anders

    Drúdir

    Slev

    05. October 2016 um 12:34

    Drúdir, ein Zwerg - seiner Zeit (aber irgendwie auch nicht) - der lediglich Gerechtigkeit für seinen Lehrmeister wollte und etwas viel größeren und bedeutenderes erreichen sollte - der mit sich und der Welt Frieden schließen muss, um seiner Isolation zu entkommen Das Buch fängt wunderbar an! Von null auf hundert entsteht Spannung, keine ewigen Rückblenden, die Hauptfigur ist kein naives Dummchen, das plötzlich von der magischen Welt überrumpelt wird. Drúdir weiß wer er ist und hat beschlossen, es zu ignorieren. Dieses macht er auch sehr erfolgreich, bis sein Lehrmeister und Freund ermordet wird. Um herauszufinden was geschehen ist, muss er seine magischen Kräfte nutzen. Dieses ist leichter gesagt als getan, da es 1. Seinem Selbstbild als Zwerg der Industrialisierung missfällt und 2. Wird seine seelische Verfassung traumatisiert, schließlich ist Drúdir ein Nekromant und hat durch Seelenscherben Einblick in die letzten Erinnerung des Opfers. Der Lesefluss ist flüssig, erst bei der ersten Beschreibung der Magiefäden kommt man ins Stocken. Dies legt sich jedoch wieder, sobald man sich daran gewöhnt hat. Die einzelnen Charaktere sind gut beschrieben, jedes Kapitel handelt von einer anderen Person und somit auch einer anderen Sichtweise der Dinge. Mir persönlich gefällt dieses nicht, ist aber Geschmacksache. Leider bleibt von der Spannung der ersten Seiten nicht viel übrig. Hinzu kommt, dass Parteinamen ohne jede Erklärung aufgeworfen werden. Dieses macht es schwer nachzuvollziehen, wozu sie eigentlich gut sind. Meiner Meinung nach hätte die Geschichte auch ohne sie Sinn gemacht. Abschließend ist die finale Zusammenführung der Charaktere unnötig. Es bleibt festzuhalten, dass zahlreiche Aspekte der Geschichte vom Gedanke her super sind, die Umsetzung jedoch dürftig. Leider merkt man dem Buch an, dass es das Debüt der noch sehr jungen Autorin ist. Ich bin mir daher sicher, dass mit einiger Übung das nächste Werk herausragend wird. Mein Fazit: Eines der schwächeren Fantasybücher mit gehörigem Potential. Fantasyliebhaber sollten anhand einer Leseprobe reinschnuppern, genrefremde Leser kommen jedoch nicht auf Ihren Genuss.  

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  • eine spannende Mischung

    Drúdir

    Letanna

    01. October 2016 um 09:27

    Als der Lehrmeister und Mentor des Zwerges Drúdir ermordet wird, macht sich Drúdir auf die Suche nach dem Mörder. Er stößt auf jede Menge Widerstand, denn irgendjemand möchte den Mord vertuschen. Die Hinweise führen ihn nach Schwarzspiegel, der unterirdischen Seestadt der Zwerge. Hier bekommt er unerwartet Unterstützung von der Ermittlerin Findra Ramnasdottir sowie der Zwergin Svalris. Aber auch die Elfen haben ihre Spione ausgeschickt, denn wie es scheint war Drúdir Mentor in eine ganz große Sache verwickelt.Die Autorin hat mich mit diesem Werk positiv überrascht. Sie mischt zwei meiner Lieblingsgenre nämlich High Fantasy und Steampunk zu einer wirklich spannenden Geschichte. Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus vielen verschiedenen Perspektiven und anfangs war es etwas schwer, sich zurecht zu finden, kannte man die Zusammenhänge zwischen den ganzen Parteien noch nicht wirklich. Die Hauptprotagonisten sind Zwerge und Elfen und die Zwerge haben viele technische Errungenschaften erlangt. Dadurch verliert bei den Zwergen die Magie immer mehr an Bedeutung. Hauptaugenmerk wird auf die Ermittlungen zum Mord an dem Zwerg Fragar Brarison gelegt. Die Autorin hat einen sehr ausschweifenden Schreibstil und beschreibt alles sehr genau. Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich und auch sehr interessant. Drúdir  ist ein besonderer Zwerg, er hat eine magische Begabung unter der er sehr leidet, die ihm aber bei den Ermittlungen sehr hilfreich ist.Manchmal waren mit die ganzen politischen Verwicklungen etwas zu viel und auch zu ausführlich, aber trotzdem konnte mich die Handlung letztendlich fesseln und ich vergebe 9 von 10 Punkte.

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  • Leserunde zu "Drúdir: Ein Steamfantasy-Roman" von Swantje Niemann

    Drúdir

    neobooks

    Ein neues Zeitalter ist angebrochen – aber die dunkle Magie der Vergangenheit kehrt zurück! Dampfkraft und die genialen Maschinen der zwergischen Erfinder haben die Welt unwiderruflich verändert. Magie gilt als Relikt einer Zeit, in der Zauberei und Religion Werkzeuge der Unterdrückung waren. Deshalb ist es dem jungen Uhrmacher Drúdir nahezu unmöglich, seine magische Begabung zu akzeptieren. Doch als sein bester Freund ermordet wird, kann er nicht tatenlos bleiben. Die Suche nach der Wahrheit führt ihn in die unterirdische Seestadt Schwarzspiegel. Dort begegnet er unerwarteten Verbündeten und entdeckt, wie fragil der innere Frieden der neugegründeten Zwergenrepublik ist. Seine Ermittlungen bringen ihn auf die Spur einer Verschwörung, die die Freiheit aller bedroht. Drúdir muss in eine Welt der Geheimnisse, Intrigen und Gewalt eintauchen, um das Unheil abzuwenden…Klingt spannend? Dann hüpfe jetzt für eines von zehn ebooks in den Lostopf! :)Wir freuen uns sehr, dass auch die Autorin Swantje Niemann an der Leserunde teilnehmen wird. 

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  • Im Bann der Automate

    Drúdir

    Frank1

    24. September 2016 um 13:19

    Klappentext: Ein neues Zeitalter ist angebrochen – aber die dunkle Magie der Vergangenheit kehrt zurück! Dampfkraft und die genialen Maschinen der zwergischen Erfinder haben die Welt unwiderruflich verändert. Magie gilt als Relikt einer Zeit, in der Zauberei und Religion Werkzeuge der Unterdrückung waren. Deshalb ist es dem jungen Uhrmacher Drúdir nahezu unmöglich, seine magische Begabung zu akzeptieren. Doch als sein bester Freund ermordet wird, kann er nicht tatenlos bleiben. Die Suche nach der Wahrheit führt ihn in die unterirdische Seestadt Schwarzspiegel. Dort begegnet er unerwarteten Verbündeten und entdeckt, wie fragil der innere Frieden der neugegründeten Zwergenrepublik ist. Seine Ermittlungen bringen ihn auf die Spur einer Verschwörung, die die Freiheit aller bedroht. Drúdir muss in eine Welt der Geheimnisse, Intrigen und Gewalt eintauchen, um das Unheil abzuwenden… Rezension: Drúdir ist ein begabter junger Uhrmacher, doch seine magische Begabung ist ihm einfach nur unangenehm. Wenn jemand von dieser erführe, würde das seinem Ansehen erheblich schaden, und außerdem sind ihm die Eindrücke, die er bei der Nutzung seiner Magie hat, höchst unangenehm. Doch als sein ehemaliger Lehrmeister und Freund ermordet wird, kehrt er zurück, um aus den magischen Scherben, die jeder gewaltsame Tod hinterlässt, die letzten Sekunden des Opfers mitzuerleben. Dabei wird er von der Polizistin Findra, die den Fall untersucht und alles Magische verabscheut, beobachtet. Als sie jedoch bemerkt, dass ihre Vorgesetzten anscheinend wenig Interesse an der Aufklärung der Tat haben und Akten ‚zufällig‘ verschwinden, verbündet sie sich mit Drúdir, um den Mörder zu überführen. Gemeinsam kommen sie einer Verschwörung auf die Spur. Und dann tauchen auch noch zwielichtige elfische Geheimagenten auf … Wer hat den Steampunk erfunden? Die Zwerge natürlich! Wohl kaum ein anderes menschenähnliches Wesen wird in der einschlägigen Literatur stärker mit Feuer und Metall assoziiert als diese kleinen Leute. Und auch wenn die verschiedenen zwergischen und menschlichen Länder nach den großen Magierkriegen eine Union eingegangen sind, misstrauen sich all diese Länder doch nach wie vor gegenseitig. Noch viel mehr misstrauen die Zwerge jedoch den Elfen. So ist es kein Wunder, dass die zwergischen Helden dieser Geschichte, Drúdir und Findra, nicht gerade erbaut sind, als sie auf 2 Geheimagenten der Elfen treffen, die überhaupt nicht abzustreiten versuchen, zur Not auch zu töten. Und gerade diese beiden verfolgen anscheinend ähnliche Ziele wie sie selbst. Der Autorin Swantje Niemann ist mit „Drúdir“ eine überraschende Melange aus Fantasy zu Zeiten der industriellen Revolution und Steampunk, ergänzt mit einer reichlichen Prise Verschwörungs-Krimi gelungen. Dabei sind die verschiedenen Kapitel aus den Blickwinkeln unterschiedlicher Charaktere beschrieben. Auch wenn es zu Beginn etwas schwerfällt, die zahlreichen Namen einzuordnen, weiß der Leser doch relativ schnell, wer wer ist. Diesem bisher nur als eBook vorliegenden Werk wäre zweifellos auch eine Printversion zu wünschen. Und übrigens: Der Begriff „Automate“ in der Überschrift ist kein Tippfehler. Aber um dieses Geheimnis zu lüften, sollte man das Buch schon selbst lesen. Fazit: Dieser Fantasy-Krimi mit viel Steampunk ist eine Empfehlung wert. Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: rezicenter.wordpress.com

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