Swen Harder , Fufu Frauenwahl Reiter der schwarzen Sonne

(34)

Lovelybooks Bewertung

  • 33 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 2 Leser
  • 24 Rezensionen
(22)
(7)
(4)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Reiter der schwarzen Sonne“ von Swen Harder

Du bist ein Ugarith, ein Meister der Nacht, der ohne Erinnerung an Herkunft und Vergangenheit nach der Ausübung einer verhängnisvollen Bluttat erwacht. Geächtet und verfolgt musst du dir fortan den Weg in die Freiheit erkämpfen, deine übermenschlichen Kräfte ergründen, um schließlich deine heilige Pflicht - die Begradigung des Weltenflusses - zu erfüllen. Ob das Schicksal des Ugarith zu einem glücklichen, neutralen oder düsteren Ende gelangt, hängt jedoch einzig von deinen Entscheidungen ab - denn dies ist kein gewöhnlicher Roman, sondern ein Fantasy-Spielbuch! Reiter der schwarzen Sonne ist mit mehr als 1.350 Sektionen das größte jemals veröffentlichte Spielbuch und setzt durch seinen innovativen Umgang mit Sektionsverweisen und hohen Wiederspielwert neue Maßstäbe für das Genre. Besonders charakteristisch sind das Finden versteckter Bonussektionen, Endgegnerkämpfe im eigenen, ausführlichen Kampfkapitel und das Lösen komplexer Rätsel. Ausgezeichnet mit dem Jurypreis der RPC FANTASY AWARDS 2013 und dem DEUTSCHEN ROLLENSPIELPREIS 2014.

Eine tolle Erfahrung, die auch Spielbuch-Neulinge mitreißen wird.

— Tensiar
Tensiar

Ein individuelles Fantasyabenteuer mit Mehrwehrt - Action, Spannung und vor allem Drachen inklusive. Held werden und Abenteuer erleben!

— blue-bird
blue-bird

Wolltest Du schon immer mal der Held in einer Geschichte sein? Hier ist hast du die Gelegenheit dazu. Drachenreiten inklusive!

— luv_books
luv_books

Guter Durchschnitt. Als Spielbucherfahrene hatte ich zwar Spaß, stieß mich aber auch an einigen Stellen, wie etwa den Entscheidungen.

— Nyansha
Nyansha

En Fantasy-Spielbuch mit vielen Geheimnissen

— Rubine
Rubine

Mein erstes Spielebuch und sicherlich nicht mein Letztes!! Eine tolle Erfahrung, durch die liebevoll eingewebten Details. =)

— Ladylike0
Ladylike0

Ein Spielebuch sollte jeder einmal ausprobiert haben. Das Buch von Swen Harder überzeugt auf ganzer Linie. Mein bislang bestes Spielebuch!

— Esme--
Esme--

Für zwischendrin mal was anderes, aber so richtig überzeugt hat mich das Konzept Spielbuch nicht mehr.

— elane_eodain
elane_eodain

Das spannendste und cleverste Spielbuch, das ich bisher gelesen habe.

— Gamebook-Fan
Gamebook-Fan

Das erste und letzte Spielebuch für mich. So gar nicht mein Genre, dass ich trotz moralisch ethischem Zwang nicht weitermachen konnte.

— thursdaynext
thursdaynext

Stöbern in Fantasy

Das Vermächtnis der Wölfe Teil 3 - Zwang

Nervenkitzel, unerwartete Wendungen und die Greifbarkeit der Atmosphäre machen den dritten Teil zu einer mehr als gelungenen Fortsetzung

Gwynny

Die Magier Seiner Majestät

Ein rundum gelungenes Debüt mit einem tollen Cover

Kerstin_Lohde

Die Königin der Flammen

Ein rundum gelungener Abschluss einer Trilogie wie ich finde

Kerstin_Lohde

Flammenwüste - Der feuerlose Drache

Ich mag die Flammenwüsten Trilogie aus der Feder von Akram el Bahay sehr

Kerstin_Lohde

Frostflamme

Ein spannendes Buch das ich nicht einfach so aus der Hand legen konnte

Kerstin_Lohde

Schwarzer Horizont

Diese Reihe von dem Autor mag ich und finde sie richtig gut gelungen

Kerstin_Lohde

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spielbuch mit einer tollen Story und Umsetzung

    Reiter der schwarzen Sonne
    Lessayr

    Lessayr

    07. August 2017 um 15:17

    Das Spielbuch "Reiter der schwarzen Sonne" von Swen Harder erschien bereits im Oktober 2012 beim Mantikor Verlag.Zum Inhalt möchte ich nichts weiter sagen, außer: Lest den Klappentext. Mit mehr Inhalt verrate ich zuviel von der Story die ihr erleben könnt. Vom Autor kannte ich bereits das Spielbuch "Metall Heroes" und war restlos begeistert. Das Spielbuch "Reiter der schwarzen Sonne", welches bereits auch ein Preis gewonnen hatte, musste entsprechend auch her und da kam mir die Leserunde vom Autor sehr entgegen und war auch hier sehr begeistert.Das Cover des Buches ist düster gehalten und zeigt, dass es sich um ein Fantasie-Spielbuch handelt. Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut. Ich konnte allem gut folgen und sehr flüssig lesen. Für mich ist ein Spielbuch auch immer beeindruckend. Die Kunst unterschiedliche Erzählstränge zwischendurch und zum Schluss wieder zu vereinen empfinde ich als eine wahre Leistung.Der Aufbau des Spielbuches ist übersichtlich und auch für Anfänger gut geeignet. Es erleichtert den Einstieg ungemein, dass die Regeln nicht auf einen Schlag aufgelistet werden, sondern Stück für Stück.Die Kapitel sind untereinander auch gut erkennbar durch die Markierungen am Rande. Schön fand ich die vielen Illustrationen zu einzelnen Situationen/Handlungen. Wie es sich bei einem Fantasybuch gehört, gab es ausreichend Rätsel (leichte und schwerere) sowie viele unterschiedliche Kämpfe. Gut gefallen haben mir, gerade im Verlauf der Geschichte, härteren Kämpfe bei denen man Einfluss hatte durch Fähigkeiten und Gegenständen. Interessant fand ich die Fähigkeiten Auswahl. Hier gab es eine große Auswahl, bei der die Wahl sichtlich schwer war. Während dem Lesen hat man auch gedacht "Ach verdammt, hätte ich doch mal die andere Fähigkeit/Entscheidung genommen. Dann hätte ich ein besseres Schicksal gehabt".Auf jedenfall ist es für mich ein gelungenes Spielbuch mit einer klaren Empfehlung. Ich freue mich schon auf die nächsten Runden mit diesem Buch indem ich mir andere Ziele stecke und Wege nehme.

    Mehr
  • Tolles Spielbuch

    Reiter der schwarzen Sonne
    anra1993

    anra1993

    29. July 2017 um 08:07

    In meiner Kinder- und Jugendzeit habe ich gerne Spielbücher gelesen, da man immer wieder neue und spannende Seiten entdeckt. Daher fand ich es echt cool, dass ich auf Lovelybooks ein Spielbuch für Erwachsene gefunden habe. Wie ihr vom Cover her erkennen könnt, ist es etwas düsterer gehalten. Mir hat der Schreibstil des Autors gut gefallen und ich fand es faszinierend, wie er alles miteinander verbunden hat, sodass es bei mir nicht zu einem Bruch der Geschichte kam.Der Aufbau des Buches ist gut gestaltet, ebenso wie die Erklärungen am Anfang. Das ganze Buch ist etwas komplexer und ich musste mich erst einmal reinfinden, um alles zu verstehen. Schön finde ich, dass man nicht von Anfang an beginnen muss, wenn man stirbt, sondern es Speichermöglichkeiten gibt. Sehr schön waren die Graphiken innerhalb des Buches. Zwar wurden sie schwarz-weiß gehalten, gaben dem Ganzen aber eine gewisse Lebendigkeit mit. So hatte ich neben den vielen Seiten Text eine visuelle Unterstützung. Mir hat die Geschichte, bzw. der Weg, den ich durchlaufen bin gut gefallen und ich würde es auf jeden Fall noch einmal von vorne beginnen, denn es gibt viele Möglichkeiten ans Ziel zu kommen, oder eben auch nicht. das Einzige was mich etwas gestört hat ist die zum Teil doch sehr hohe Komplexität des Buches. Ich habe etwas länger gebraucht, um alles zu verstehen. Aber ansonsten kann ich euch das Buch empfehlen!

    Mehr
  • Leserunde zu "Reiter der schwarzen Sonne" von Swen Harder

    Reiter der schwarzen Sonne
    playharder

    playharder

    Hallo liebe LovelyBooks-Gemeinde! Mein rund 750 Seiten umfassendes Fantasy-Debüt „Reiter der schwarzen Sonne“ wurde bereits einige Male neu aufgelegt und ich dachte mir, warum nicht eine weitere Leserunde abhalten? Es handelt sich um ein sogenanntes Spielbuch*, auch bekannt als Entscheidungsbuch oder „interaktiver Roman“. Vielleicht fühlst du dich angesprochen? Du bist ein Ugarith, ein Meister der Nacht, der ohne Erinnerung an Herkunft und Vergangenheit nach der Ausübung einer verhängnisvollen Bluttat erwacht. Geächtet und verfolgt musst du dir fortan den Weg in die Freiheit erkämpfen, deine übermenschlichen Kräfte ergründen, um schließlich deine heilige Pflicht – die Begradigung des Weltenflusses – zu erfüllen ... Ob das Schicksal des Ugarith zu einem glücklichen, neutralen oder düsteren Ende gelangt, hängt jedoch einzig von deinen Entscheidungen ab – denn dies ist kein gewöhnlicher Roman, sondern ein Fantasy-Spielbuch! Reiter der schwarzen Sonne ist mit mehr als 1.350 Sektionen das größte jemals veröffentlichte Spielbuch und setzt durch seinen innovativen Umgang mit Sektionsverweisen und hohen Wiederspielwert neue Maßstäbe für das Genre. Besonders charakteristisch sind das Finden versteckter Bonussektionen, Endgegnerkämpfe im eigenen, ausführlichen Kampfkapitel und das Lösen komplexer Rätsel. Wenn du dich bereits für Spielbücher begeisterst oder dich als Anfänger mit diesem altehrwürdigen Genre der Fantasy/Rollenspiel-Literatur auseinandersetzen möchtest, dann nimm einfach an der Verlosung zur Leserunde teil! Immerhin: 12 Bücher warten darauf, neue Leser zu finden, die bereit sind, sich mit dem Inhalt auseinanderzusetzen und darüber zu diskutieren! Bewerben für die Verlosung kannst du dich bis einschließlich Sonntag, den 28. Mai 2017 über LovelyBooks. Schreibe dazu einfach unter diesen Aufruf deine persönliche Bewerbung. Ich freue mich schon jetzt über eine rege Diskussion und lade dazu natürlich ebenso alle Drachenreiter ein, die mein Buch bereits gelesen haben. Ich werde versuchen, dir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.  Wenn du noch mehr über „Reiter der schwarzen Sonne“ erfahren möchtest, kannst du dies gerne auf meiner Homepage oder Facebook-Gruppe tun. Titel: Reiter der schwarzen SonneAutor/Leserundenleiter: Swen HarderIllustrationen: Fufu FrauenwahlFakten: Softcover, 756 SeitenGenre: Dark-Fantasy-SpielbuchBesonderheiten: Sehr umfangreich, Kapiteleinteilung *) Was ist ein Spielbuch? Die Geschichte eines Spielbuchs ist unterteilt in hunderte, nummerierte Abschnitte, an deren Ende der Leser, also du, entscheidet, wie sich der Held – oder besser dein Alter Ego – verhalten soll.Entsprechend deiner Entscheidung wist du zu einem neuen Abschnitt verwiesen und erfährst dort, welche Konsequenzen dein Handeln hat. Eine kleine Kostprobe, was ein Spielbuch ist, findest du auf Wikipedia unter:http://de.wikipedia.org/wiki/Spielbuch

    Mehr
    • 324
  • Rezension zu "Reiter der schwarzen Sonne" von Swen Harder

    Reiter der schwarzen Sonne
    Tensiar

    Tensiar

    26. July 2017 um 15:30

    Bei „Reiter der schwarzen Sonne“ handelt es sich um ein Spielbuch. Das bedeutet einfach ausgedrückt, dass der Leser selbst den Lauf der Geschichte maßgeblich mitbeeinflusst. Hierbei handelt es sich um meinen ersten Kontakt mit diesem Genre. Insgesamt wird man in eine Fantasywelt geworfen und übernimmt die Rolle eines Wesens, das absolut keine Erinnerung an seine Vergangenheit hat. Gemeinsam stellt man sich Herausforderungen und setzt allmählich das Puzzle zusammen. Die Story ist interessant und mitreißend, an manchen Stellen allerdings auch etwas verwirrend. Die Komplexität des Spielbuches ist beeindruckend. Zwar fühlt man sich stellenweise in seinen Entscheidungen eingeengt, das ist aber immer nachvollziehbar, da alles andere den Rahmen sprengen würde. Die Atmosphäre fand ich treffend. Hinzu kommen zahlreiche Illustrationen, die dem Leser ein besseres Bild von der Situation verschaffen. Das Regelwerk ist auch für Anfänger optimiert, da man erst nach und nach mit allem, was man wissen muss, betraut wird. Ich fühlte mich an keiner Stelle mit den Regeln überfordert. Im Gegenteil, da man auf der Homepage kostenlos nützliches Begleitmaterial herunterladen und ausdrucken kann. Das Preis-Leistungsverhältnis finde ich gerechtfertigt, da auf jeden Fall deutlich wird, wie viel Aufwand in diesem Buch steckt. Außerdem hat das Buch einen sehr hohen Wiederspielwert, was den Preis alle male ausgleicht. Meine einzigen Kritikpunkte waren lediglich die zunehmende Komplexität und die ansteigende Schwierigkeit Kämpfe zu überstehen. Hier sei jedoch gesagt, dass etwas mogeln erlaubt ist, um in der Geschichte voranzukommen. ;) Mein Fazit: Auf jeden Fall eine tolle Erfahrung, die ich auch Leuten rate, die noch keine Berührungspunkte mit Spielbüchern hatte. Ein toller Einstieg mit klassischem Fantasy-Hintergrund!

    Mehr
  • Besser kann man ein Spielbuch nicht schreiben

    Reiter der schwarzen Sonne
    Lovely_Lila

    Lovely_Lila

    23. July 2017 um 23:08

    * Spoilerfreie Rezension! * ~ Auch wenn mir mein erstes Spielbuch doch nicht ganz so gut gefallen hat wie erhofft (das Genre ist wohl doch nicht für mich gemacht), so wurde ich dennoch gut unterhalten und bin mehr als beeindruckt vom intelligenten und durchdachten Aufbau des Buches. Die Regeln sind auch für Anfänger gut zu durchschauen und werden häppchenweise präsentiert. Besser kann man meiner Meinung nach ein Spielbuch nicht schreiben. Ich kann dieses Buch allen Spielbuchfans nur ans Herz legen, und auch Neulinge wie ich sollten einen Versuch wagen und auf diesem Wege vielleicht ein ganz neues Genre für sich entdecken. ~ InhaltEines Nachts wachst du plötzlich auf. Neben dir liegt eine Leiche, doch dir fehlt jede Erinnerung. Was ist geschehen? Warst du das? Wer bist du überhaupt? Beim Spielen dieses Spielbuches wirst du all das herausfinden…InformationenErzählstil: Du-ErzählerPerspektive: aus männlicher PerspektiveKapitellänge: lang Meine MeinungSchreibstil & IllustrationenDer Schreibstil ist überaus gelungen und sehr flüssig zu lesen. Er beschreibt die Dinge so genau, dass man sie sich sofort vorstellen kann, macht gleichzeitig aber nicht den Fehler, in zu ausschmückende Beschreibungen und Abschweifungen zu verfallen. Beim Lesen entsteht sofort dieses typische Fantasybuch-Feeling.Die Illustrationen sind sehr atmosphärisch und tragen immer wieder viel zur Wirkung des Buches bei. Sie sind in schwarz-weiß gehalten und wirken auch aufgrund des Zeichenstils oft sehr düster.HandlungSwen Harder hat sich einen interessanten, unterhaltsamen Plot ausgedacht, der uns in meist sehr kurzen Sektionen quer durch eine erfundene Welt und sogar durch die Zeit reisen lässt. Als Held der Geschichte kommen wir unzähligen Geheimnissen auf die Spur, müssen uns in Abenteuern und Kampfszenen beweisen und entscheiden, ob wir etwas riskieren wollen - und damit Gefahr laufen, verfrüht das Zeitliche zu segnen - oder ob wir auf Nummer sicher gehen wollen und so wertvolle Werkzeuge nicht finden, die wir später dringend benötigen würden. Auf unserer Reise begegnen uns unzählige Menschen und Fantasiewesen, wir müssen wichtige Aufgaben erledigen und manches Mal sogar Leben retten. Schnell wird klar, dass man beim ersten Spieldurchgang nur einen Bruchteil von Geschichte und Welt gesehen hat und vieles noch darauf wartet, entdeckt zu werden.RegelnDie Regeln sind einfach erklärt und werden häppchenweise präsentiert. Das ist besonders für Spielbuchneulinge wie mich eine große Erleichterung, da man so zu Beginn nicht gleich überfordert wird, sondern sofort ins Abenteuer starten kann. Super fand ich an der Stelle auch, dass durch Markierungen am Buchschnitt sofort erkennbar war, wo sich die einzelnen Regelkapitel befanden, so dass immer wieder schnell und einfach nachgelesen werden kann. Durch die genauen Anweisungen im Spiel, wo ich was eintragen und wann ich was aufschreiben soll, fühlte ich mich als Anfängerin wirklich an die Hand genommen und nicht alleine gelassen. Besonders gut strukturiert sind auch das Abenteuerblatt und die Zusatzmaterialien, auf denen bei den verschiedenen Einträgen immer die Zahl des Regelkapitels dabeisteht, so dass man weiß, wo man im Zweifelsfall gewisse Regeln nachschauen kann. Hier empfehle ich übrigens sich diese Materialien kostenlos von der Seite des Autors herunterzuladen, da man sonst im Buch selbst ziemlich viel herumstreichen und radieren muss.Entscheidungen & KampfszenenLeider hat mir das Spielbuch am Ende doch nicht so viel Spaß gemacht, wie ich mir das erhofft hatte. Irgendwie scheint das Genre doch nicht ganz für mich gemacht zu sein. Das lag vor allem an den ausgedehnten Kampfszenen, für die ich mich doch nicht so begeistern konnte wie erwartet. Als Spielbuchanfängerin waren es mir einfach zu viele Kämpfe und die Gegner schienen in manchen Momenten unbesiegbar, wodurch ich immer wieder starb oder in schwachen Momenten dazu überging, ein bisschen zu mogeln. Die Kapitel jedoch, in denen die kampffreien Entscheidungen dominierten und ich mit meinem Flugdrachen das eine oder andere Flugmanöver ausprobieren konnte, fand ich großartig. Da war ich in meinem Element und habe richtig mitgefiebert und mein Bestes gegeben – auch wenn es am Ende leider nicht gereicht hat. Nach einem ziemlich talentfreien Spieldurchgang wurde ich mit dem wohl schlechtesten Ende belohnt, das es überhaupt gibt. Mein Tipp, wenn man auf Happy Ends steht: Die Hinweise an den Kapitelenden beachten und im Notfall wirklich noch einmal zurückgehen. AufbauRichtig beeindruckt hat mich der perfekt durchgeplante Aufbau des Buches. Kein Platz wird verschwendet, jede Seite vollkommen und intelligent genutzt. Es gibt eine detaillierte Karte, interessante Rätsel und sogar ein kleines Lexikon am Schluss zum Nachlesen. Das System mit den Monden und den Würfeln, die Einbindung der Kampf - und Zusatzkapitel, die Querverweise und generell das ganze Konzept sind so gut erstellt, dass ich mich beim Lesen mehrmals fragte, wie viele Stunden Arbeit und wieviel Herzblut wohl in die Entwicklung des Spielbuches geflossen sind. Wenn ich nur daran denke, schwirrt mir der Kopf! Ein Riesenkompliment an dieser Stelle an den Autor, der auch bei 1350 einzelnen Sektionen nie den Überblick verloren hat.Mein FazitAuch wenn mir mein erstes Spielbuch doch nicht ganz so gut gefallen hat wie erhofft (das Genre ist wohl doch nicht für mich gemacht), so wurde ich dennoch gut unterhalten und bin mehr als beeindruckt vom intelligenten und durchdachten Aufbau des Buches. Die Regeln sind auch für Anfänger gut zu durchschauen und werden häppchenweise präsentiert. Besser kann man meiner Meinung nach ein Spielbuch nicht schreiben. Empfehlung: Ich kann dieses Buch allen Spielbuchfans nur ans Herz legen, und auch Neulinge wie ich sollten einen Versuch wagen und auf diesem Wege vielleicht ein ganz neues Genre für sich entdecken.Bewertung:❀❀❀❀❀Dieses Buch erhält von mir fünf Lilien!

    Mehr
  • Gutes Konzept, allerdings mit einem Gefühl des Eingesperrt - Seins

    Reiter der schwarzen Sonne
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    13. July 2017 um 17:45

    Du bist auserwählt, an dir hängt das Schicksal der Welt. Von deinen Entscheidungen hängt es ab, wie dieser Krieg endet. Mit Frieden, mit Chaos? Wem kannst du trauen, welchen Weg sollst du gehen? All das liegt in deiner Hand.Ich bin absoluter Neuling, was Spielbücher angeht. Zumindest in der Erwachsenenwelt - als Kind fand ich diese Art von Büchern toll. Bis jetzt wusste ich allerdings gar nicht, dass es sowas auch für Erwachsene gibt. Nachdem ich allerdings schon einige Erfahrungen in Pen&Paper Rollenspielen sammeln durfte, fühlte ich mich der Sache gewachsen.Wie zu erwarten war ist die Sache hier aber ein bisschen komplizierter. Es geht nicht mehr nur darum sich am Ende eines Absatzes zu entscheiden und zur entsprechenden Seite zu blättern. Nein, du arbeitest, ganz nach Rollenspiel - Manier, einen kompletten Charakter mit Fähigkeiten und Talenten aus, die dir im Laufe deiner Reise helfen, oder eben auch nicht. Dazu gibt es einige Rätsel, Kämpfe, Flüge auf deinem eigenen Drachen und einen ganzen Haufen Regeln. Macht aber nix, denn größtenteils ist alles super ausführlich und verständlich geschrieben, wenn man sich also Zeit nimmt und sich auf die Sache einlässt ist also auch für Anfänger alles gut verständlich. "Größtenteils" weil es doch einen Punkt gab, den ich ohne Erklärung vom Autoren persönlich im Leben nicht gerafft hätte. Ab der Mitte gibt es etwas, das sich "alternative Wendungen" nennt. Durch Hinweise im Text kann man so zu versteckten Textstellen gelangen, die oft Boni bieten. Die Erklärung dazu fand ich ein bisschen mau. Am Ende dieser Passagen werden oft Fragen gestellt, die ich auch mehr oder weniger beantworten konnte, die aber dann beim besten Willen keine Zahl (die Abschnitte sind durch Zahlen gekennzeichnet) enthüllen wollte. Wenn man das System mal durchschaut hat - kein Problem. Das sollte man im Buch selbst aber besser erklären. Trotzdem waren die Rätselsektionen für mich immer die kleinen Highlights des Buches - mit den Kämpfen bin ich bis zum Ende nicht warm geworden. Anfangs konnte ich mich noch geschickt drum drücken. Ich bin scheinbar oft Wege gegangen, die mir das erspart hatten. Irgendwann ist das aber nicht mehr drin. Und nachdem ich es wohl versäumt habe, meinen Charakter vorher ausreichen Upgrades zu verpassen kam ich irgendwann an den Punkt, an dem ich in jeder Runde eine 9 oder höher hätte würfeln müssen, um nicht abzuschmieren. Wie Wahrscheinlich das ist kann sich jeder mit minimalen Statistikkenntnissen ausrechnen. Kaum bis unmöglich. Nachdem ich dann also im selben Kampf 5x abgeschmiert bin und es aber keine Möglichkeit gibt, die Geschichte ohne Sieg fortzusetzen ging's irgendwann ans Schummeln. Dann hatte ich halt jetzt gewonnen, wenn's anders nicht geht.Und das ist auch mein größter Kritikpunkt - es ist mir klar, dass irgendwo ein gewisser roter Faden vorhanden sein muss, sonst hätte dieses Buch wahrscheinlich eine Seitenzahl, die den Verstand sprengen würde. Ich hab mich aber einfach oft eingeengt gefühlt. Es gibt keine Alternativen Enden für verlorene Kämpfe (warum denn nicht? Meine Geschichte hätte doch auch mit dem Ende der Welt wie man sie bis dato kannte und mit mir in Sklaverei oder weiß der Teufel enden können?) und viel zu viele Wendepunkte MUSSTE man erleben. Wenn ich mich im Endeffekt nur entscheiden kann ob ich durch eine Tunnel oder nach einem Balanceakt über eine Schlucht auf ein und den selben Gegner treffe, dann kann ich mir die Entscheidung eigentlich auch sparen.Trotzdem haben wir hier eine gut durchdachte, absolut umfangreiche Geschichte die vom Konzept her definitiv überzeugen kann. Harder hat extrem viel Wert auf Details gelegt, seine Rätsel sind bis ins letzte durchdacht und all die Wesen die man auf seiner Reise trifft absolut Einzigartig. Mir hat es also trotz der ganzen Meckerei Spaß gemacht (;

    Mehr
  • Umfangreiches Spielbuch - zum Eintauchen und Mitmachen

    Reiter der schwarzen Sonne
    blue-bird

    blue-bird

    05. July 2017 um 22:39

    Ein spannendes Spielbuch mit vielen Sektionen und einem Umfang, der einem bereits zu Beginn verdeutlicht, dass man dieses Werk noch viele Male wird durchspielen müssen, ehe man auch die letzten Winkel und Rätsel erkundet hat. Somit bekommt dieses Buch von Anfang an bereits ein großes Plus für seinen Mehrwert, das durchdachte Spielprinzip und das wirklich beeindruckende Konzept! Vielseitig trifft es genau. Das Regelwerk ist zu Anfang noch recht simpel gehalten und wächst von Kapitel zu Kapitel mit, was einen direkten Einstieg ermöglicht und es auch für Anfänger auf dem Gebiet der Spielbücher attraktiv macht. Jedoch sollte man auch auf die entsprechenden Kampfszenen vorbereitet sein, welche nicht nur auf Grund der Gefahr an den Nerven zehren können, sondern auch immer wieder erneutes Auswürfeln von Kampfgeschick erfordern. Was der Pen & Paper Rollenspieler bereits kennen mag, könnte für den gewöhnlichen Leser durchaus zur unangenehmen Ablenkung werden. Den Schreibstil hingegen kann man nur loben und die Geschichte lässt sich, obgleich der ständigen Wechsel zwischen den einzelnen Sektionen, flüssig und ausgesprochen angenehm lesen. Der Clou liegt hierbei natürlich darin mitentscheiden zu dürfen, was der Held als nächstes tut, seine Entwicklung mit zu verfolgen und aus der Sichtweise des zunächst unbekannten Protagonisten die geheimnisvolle Welt nach und nach genauer zu erkunden. Hierbei gilt es allerdings nicht nur verschiedene Rätsel, Kämpfe und Herausforderungen zu meistern, sondern vor allem auch die eigene Identität, sprich jene des Helden, langsam zu ergründen. Das Genre Fantasy ist hierbei wirklich ausgesprochen schön aufgegriffen worden, so dass man obgleich bekannter und berüchtigter Kreaturen, wie beispielsweise der Drachen, nie das Gefühl bekommt eigentlich eine der zig anderen klischeebelasteten Erzählungen entlang zu stolpern, welche diese Gattung der Literatur im Laufe der Jahre hervor gebracht hat. Immer wieder neue Überraschungen und interessante Wendungen, was den hintergründigen Kampf vom typischen Gut gegen Böse ausgesprochen positiv beleuchtet. Man sollte nur darauf vorbereitet sein, auch mal ordentlich einstecken zu können und ein Kapitel gegebenenfalls mehrere Male durchzuspielen, denn das lässt sich bei all den Möglichkeiten, die das Buch einem bietet, dann doch nur selten vermeiden. Das Format ist ein Paperback, für den Umfang noch relativ handlich, mit einem glänzenden Umschlag, der stolz das Motiv eines Drachenreiters präsentiert. Ein liebevoller Bezug zur Thematik, wenngleich es leider nicht dazu bestimmt ist, der Hingucker in einem jeden Bücherregal zu werden – dafür verschwindet es doch zu sehr in der Menge ähnlicher Werke des Fantasy. Schön sind jedoch die Motive und Bilder, die sich im Inneren des Buches wiederholen und wichtige Szenen visuell unterstützen. Empfehlen kann man das Werk vor allem Lesern aus dem Bereich des Pen & Paper Rollenspiels, jedoch auch Einsteigern, die sich nach einem Abenteuer sehnen und all den Leuten, die schon seit längerem auf der Suche nach einem (Fantasy) Buch mit Mehrwehrt sind.

    Mehr
  • Rezension Reiter der schwarzen Sonne

    Reiter der schwarzen Sonne
    Leseratte1711

    Leseratte1711

    04. July 2017 um 17:33

    Also...gleich zu Anfang muss ich mal sagen, dass dies hier mein erstes Spielbuch ist. Es war definitiv mal was Anderes, hundertsprozentig überzeugt hat es mich jedoch nicht. Dennoch hat es Spaß gemacht, mich durch den Krieg zu wuchten...und auf meinem Drachen zu fliegen!Naja, dann fange ich mal von vorne anCover: Das Cover hat mir persönlich sehr gut gefallen-es sieht einfach unglaublich cool aus B-)Im Vordergrund sieht man eine geheimnisvolle und hübsche Drachenreiterin. Im Hintergrund erkennt man einen weiteren Drachenreiter mit einer Sichel in der Hand. Kurze Info: Eine ähnliche (oder die gleiche) Sichel wird eine wichtige Rolle spielen. Dadurch, dass das Cover in so dunklen Tönen gehalten ist, wirkt es mystisch und gefährlich-was definitiv zum Inhalt passt...Inhalt/Klappentext: Du bist ein Ugarith, ein Meister der Nacht, der ohne Erinnerung an Herkunft und Vergangenheit nach der Ausübung einer verhängnisvollen Bluttat erwacht. Geächtet und verfolgt musst du dir fortan den Weg in die Freiheit erkämpfen, deine übermenschlichen Kräfte ergründen, um schließlich deine heilige Pflicht - die Begradigung des Weltenflusses - zu erfüllen. Ob das Schicksal des Ugarith zu einem glücklichen, neutralen oder düsteren Ende gelangt, hängt jedoch einzig von deinen Entscheidungen ab - denn dies ist kein gewöhnlicher Roman, sondern ein Fantasy-Spielbuch! Reiter der schwarzen Sonne ist mit mehr als 1.350 Sektionen das größte jemals veröffentlichte Spielbuch und setzt durch seinen innovativen Umgang mit Sektionsverweisen und hohen Wiederspielwert neue Maßstäbe für das Genre. Besonders charakteristisch sind das Finden versteckter Bonussektionen, Endgegnerkämpfe im eigenen, ausführlichen Kampfkapitel und das Lösen komplexer Rätsel.Regeln: Ja. Hier gibt es ein neues, aber kurzes, Unterthema. Die Regeln. Schließlich ist das hier ein Spielbuch, wie im Klappentext schon erklärt wurde. Die Regeln werden sehr ausfürhlich erklärt, gerade für Spielbuch-Neulinge wie ich einer bin. Gott sei Dank, werden sie nicht auf einem Haufen erklärt, sondern wurden über das Buch verteilt, sodass jedes Kapitel etwas neues dazukommt-meiner Meinung sehr clever gelöst! Ich hatte keinerlei Probleme mit den Regeln und wenn ich doch mal etwas vergessen hatte, konnte ich ganz einfach etwas zurückblättern :DDie Charaktere: Äh ja...über die Charakete kann man hier nicht sonderlich viel sagen, schließlich ist man selber der Charakter. Gewissermaßen jedenfalls. Und mit den Entscheidungen die man trifft, entscheidet man über die Wandlung, die der Charakter durchmachen wird. Beziehungsweise durchmacht. Was ich sagen kann, ist das es ziemlichen Spaß macht, den Charakter mit Waffen, besonderen Gegenständen und Klamotten auszurüsten. Die Story: Die Story fand ich fast etwas kompliziert, da man selber erst mal mit einem Gedächtnisverlust klarkommen muss und die Grenze zwischen Gut und Böse etwas verschwommen ist...Dennoch ist die Story sehr spannend und nach einer Weile war sie für mich auch verständlicher. Außerdem gab es Drachen. Ich meine...man kann auf einem Drachen fliegen! Groooooßer Pluspunkt. Die Kämpfe: Hier ein weiterer Minuspunkt: Obwohl die Kämpfe an sich ordentlich geregelt waren und auch Spaß gemacht haben-es gab sooooooo viele. Man kam gefühlt gar nicht hinterher. Und dann waren sie auch größtenteils vom Glück abhängig. Naja...ich habe dann des Öfteren mal geschummelt...Der Schreibstil: Der Schreibstil ist ziemlich angenehm, auch wenn man sich erstmal an die "DU"-Persepektive gewöhnen muss. Erinnert an eine Traumreise :)Fazit: Ein, etwas kampflastiges, Spielbuch, das dich mit Rätseln fordert und dich in die Welt der Ugarith entführt. Auch für Spiebuch-Neulinge zum einsteigen geeignet. Liebe Grüße, Leseratte1711

    Mehr
  • Bestimme selbst den Verlauf des Abenteuers

    Reiter der schwarzen Sonne
    luv_books

    luv_books

    01. July 2017 um 15:39

    Reiter der schwarzen Sonne ist ein Abenteuer-Spielbuch, d.h. der Leser hat die Möglichkeit, den Verlauf der Geschichte zu beeinflussen. Der Leser bewaffnet sich als Erstes mit einem Abenteuerblatt auf dem er sich seine mitgeführten Gegenstände, Waffen, Fähigkeiten, usw. notiert. Weiterhin wichtig sind noch ein Blatt für spezielle Notizen und eines für die Kämpfe. Dies kann man alles von der Homepage des Autors oder des Verlages herunterladen. Bleistift und Radiergummi sind natürlich auch ein Muss. So ausgestattet kann es losgehen. Extra Würfel braucht man keine, stattdessen sind auf jeder Seite des Buches kleine Würfel abgebildet, so dass statt würfeln immer eine Seite zufällig aufgeschlagen wird. Das Buch besteht aus 7 Kapiteln, Prolog und Finale, ist also ziemlich umfangreich. Sehr praktisch sind hierbei die „Speicherpunkte“ auf dem Abenteuerblatt, d.h. wenn man ein Kapitel erfolgreich ausgeführt hat, werden diese ausgefüllt, so dass man, falls man das folgende Kapitel wiederholen will (oder muss), weiß, mit welcher Ausstattung man wieder aufsetzen kann. Die Regeln (für Kämpfe usw.) werden dem Leser jeweils am Anfang der ersten Kapitel erklärt, sozusagen „in kleinen Häppchen“ und nicht alles auf einmal. Die Regeln sind relativ einfach und logisch. Für mich als Neuling waren sie dennoch eine kleine Herausforderung, bei meinen ersten Kämpfen war ich relativ viel mit Nachschlagen beschäftigt. Da viele Waffen und Gegenstände spezielle Zusatzeigenschaften haben, sollte man dafür den Extra-Notizzettel nutzen... Die Handlung der Geschichte ist sehr vielfältig, es gibt einen Turm zu erforschen, eine Seeschlacht zu bestehen, später mausert man sich zum Drachenreiter – dieses Kapitel fand ich besonders schön – man schlägt sich durch die Wüste, macht einen Abstecher in die Vergangenheit, und Vieles mehr. Langeweile kommt also sicher nicht auf und man sollte schon etwas Zeit für die einzelnen Kapitel einplanen. Ab und an stirbt man vielleicht auch mal, denn Kämpfe kommen auch recht häufig vor. Ich bin kein großer Fan von solchen Papier und Würfel Kämpfen, aber das Buch hat auch noch viel mehr zu bieten. Was mir sehr gut gefallen hat, waren z.B. die Rätsel an denen man sich in einem der Kapitel den Kopf zerbrechen durfte oder die Steuerung des Drachens. Das ist sehr schön umgesetzt, unterstützt von den Zeichnungen des Illustrators Fufu Frauenwahl. Außerdem gibt es viele Kleinigkeiten, die ich so nicht in einem Abenteuerbuch erwartet hätte. So werden z.B. die gewählten Fähigkeiten des Charakters bei der Erzählung berücksichtigt (ohne dass das jedes Mal den Handlungsverlauf ändert. Hat man z.B. für seine Figur die Fähigkeit „Geschichtswissen“ gewählt, dann schlägt sich das auch im Text nieder. Fazit: Ein wirklich tolles Fantasy-Spielbuch, das auch für Neulinge geeignet ist. Ich denke, Frust (über verlorene Kämpfe, nicht gefundene Gegenstände, o.ä.) und Begeisterung halten sich hier perfekt die Waage. Der Wiederspielfaktor ist auf jeden Fall sehr hoch.

    Mehr
  • Mehr Raum für tatsächliche Leserentscheidungen wünschenswert

    Reiter der schwarzen Sonne
    Nyansha

    Nyansha

    26. June 2017 um 09:08

    Bei „Reiter der schwarzen Sonne“ von Swen Harder handelt es sich um ein Spielbuch. Es erschien im Juli 2016 in der fünften Auflage beim Mantikore Verlag und umfasst 756 Seiten. Generell kann es dem Genre Fantasy zugeordnet werden und besitzt einen Softcover Einband. Die Illustrationen stammen von Fufu Frauenwahl. Gestaltung Das Cover vermittelt einen düsteren, mystischen Eindruck, man kann in etwa erahnen, warum es sich handeln wird. Nicht nur Drachen, sondern auch eine waffenschwindende Person und eine eindeutig nicht menschliche Kreatur sind abgebildet, alles wird von einem Vollmond erleuchtet, der eine geheimnisvolle Note hinzufügt. Auf den Flügeln des Drachen, der am nahesten unter dem Vollmond fliegt, zeigen sich unbekannte Symbole. Innerhalb des Buches finden sich viele Illustrationen, die die Geschichte lebendiger erscheinen lassen und die Grundstimmung sehr gut widerspiegeln. Durch die vielen, kleinen Abbildungen wird die Dicke des Buches etwas aufgelockert. Hinzu kommt, dass jede Seite im weiteren Verlauf des Lebens noch einmal wichtig werden kann, da sich am unteren Rand Mondphasen und Würfel widerfinden, die zur Spieldynamik gehören. Die Illustrationen sind liebevoll und vielfältig, man merkt, dass der Illustrator sich viele Gedanken zum Buch gemacht hat. Ein besonderes Highlight war für mich die Karte der Umgebung, die mein Abenteuer oft viel anschaulicher hat werden lassen. Eingeteilt ist das Buch in einen Prolog, sieben Kapitel, ein Zusatzkapitel, ein Finale, eine Kampf- und eine Bonussektion. Innerhalb der Kapitel gibt es durch Nummern unterteilte Abschnitte und Regelsektionen. Während des Spielverlaufs springt der Leser je nach Abweisung zwischen den Seiten hin und her, um seine Geschichte zu erleben. Jeweils am Ende eines Abschnitts finden sich dazu weitere Abweisungen, die vom Leser selbst anhand seiner Entscheidungen gesteuert werden. Story An dieser Stelle möchte ich erst einmal den Klappentext zitieren: „Du bist ein Ugarith, ein Meister der Nacht, der ohne Erinnerung an Herkunft und Vergangenheit nach der Ausübung einer verhängnisvollen Bluttat erwacht. Geächtet und verfolgt musst du dir fortan den Weg in die Freiheit erkämpfen, deine übermenschlichen Kräfte ergründen, um schließlich deine heilige Pflicht – die Begradigung des Weltenflusses – zu erfüllen…Ob das Schicksal des Ugarith zu einem glücklichen, neutralen oder düsteren Ende gelangt, hängt jedoch einzig von deinen Entscheidungen ab – denn dies ist kein gewöhnlicher Roman, sondern ein Fantasy-Spielbuch!“ Selbstverständlich kann bei einem Spielbuch meist nur der Teil der Geschichte bewertet werden, die explizit gespielt wurde. So ist es mir auch an dieser Stelle nur möglich, den Pfad zu bewerten, den ich mir selbst ausgesucht habe. An der Geschichte gibt es auch nur wenige Mängel, sie folgt einem logischen Spannungsbogen, der ein gesundes Auf und Ab genießt. Man lernt nicht nur unterschiedliche Charaktere kennen, deren Wichtigkeit von den eigenen Entscheidungen abhängt, man steckt in der Geschichte auch viel mehr drin, als bei gewöhnlichen Romanen. Sicherlich hat jeder Leser schon einmal den Moment erlebt, in dem er mit einem Verhalten des Protagonisten so gar nicht einverstanden war. In einem Spielbuch hat man die Möglichkeit, dies bewusst zu ändern und aktiv zu werden. Es gab in der Geschichte häufig Momente, in denen es zu wichtigen Wegpunkten gab, die dafür sorgten, dass man die Geschichte auf jeden Fall weiterlesen wollte. So findet der Protagonist nicht nur heraus, wer er eigentlich ist und warum er seine Erinnerungen verloren hat, er lernt auch viel über sich selbst. Durch die Dynamik des Buches ist auch der Leser an vielen Stellen dazu eingeladen, seine eigenen Gedanken und Entscheidungen zu reflektieren. Das vermittelt nicht zuletzt die Möglichkeit einer ganz besonderen Spannungsebene. Da jeder Spieler natürlich auch ein individuelles Ende bekommt, kann ich auch hier wieder nur mein eigenes bewerten, das leider sehr enttäuschend war. Der zuvor gut durchdachte und mitreißende Grundton der Geschichte viel hier vollkommen weg, das Ende wirkte lieblos und wurde an einem Charaktertod festgemacht, den ich ganz zu Beginn des Buches zu verantworten hatte und der mir persönlich richtig erschien. Eine Ausdifferenzierung dessen, was mit den übrigen Charakteren geschah, fehlte mir ebenfalls. Auf logischer Ebene gab es einige Momente, in denen ich nicht nur verwirrt, sondern auch frustriert war. So wurden etwa Punkte erwähnt, die ich so nie passiert habe, aber wohl vom Autor so vorgesehen waren. Dennoch passten sie absolut nicht in meine individuelle Geschichte und ich war manchmal irritiert, als erwähnt wurde, dass ich xy getan hätte, obwohl dies gar nicht stimmte. Charaktere An dieser Stelle sei natürlich nicht zu viel verraten, denn da die Geschichte sich größtenteils darum rangt, herauszufinden, wer und was man eigentlich ist, muss ich an dieser Stelle etwas wage bleiben. Doch – so viel sei gesagt – im Punkt Charakterentwicklung des Protagonisten wurde hier nicht gespart, es hat mir großen Spaß gemacht, seinen Weg nicht nur mit zu verfolgen, sondern ihm auch eine persönliche Note aufdrücken zu können. An vielen Stellen ist es möglich, ihn mit individuell gewählten Fähigkeiten und Utensilien auszustatten, die nicht nur den Verlauf der Geschichte, sondern auch die Persönlichkeit des Protagonisten maßgeblich beeinflussen können. Im Grunde erlebt jeder Leser einen ganz eigenen Protagonisten. Es gibt ein Grundgerüst, wie etwa das Geschlecht, das nicht geändert werden kann und natürlich einen gewissen Herkunfts- und Daseinsrahmen. Doch alles andere ist weitestgehend individuell veränderbar. Gesagt werden kann jedoch auch, dass eine deutliche Charakternähe entsteht, die die Gedanken und Entscheidungen nicht nur viel nachvollziehbarer als in anderen Werken werden lässt, sondern auch den Spielspaß erhöht. Die Nebencharaktere sind zumindest auf meinem Weg seltsam blass geblieben. Ich habe lediglich den Protagonisten und seine Drachendame als wirklich tiefgründig erlebt. Regelwerk Hier gibt es eigentlich wenig zu bemängeln, das Regelwerk ist in sich stimmig, gut erklärt und durchdacht. An dieser Stelle muss hinzugefügt werden, dass ich Erfahrung mit Spielbüchern habe, in unterschiedlichen Genres. Die „Reiter der schwarzen Sonne“ Lektüre ist dabei allerdings mein erstes, derart umfangreiches Spielbuch gewesen. Das Regelwerk ist in unterschiedliche Teile aufgeteilt, sodass man nach und nach dazulernt. Zu Beginn ist das sinnig, wenn man allerdings schon weiter vorangekommen ist und nur eine einzelne Regel sucht, allerdings etwas unangenehm. Denn so weiß man hinterher leider oft nicht genau, wo nun diese spezielle Regel stand. Deshalb hätte ich persönlich lieber ein kompaktes Regelwerk am Anfang oder Ende gehabt, vielleicht sogar mit Kapitelhinweisen. Die Speicherpunkte kamen mir etwas dürftig vor, davon hätte es vor allem vor den Kämpfen mehr geben sollen. Vieles erklärt sich allerdings auch von selbst, sodass man das Regelwerk grundsätzlich als verständlich und ausreichend betiteln kann. Entscheidungsmöglichkeiten Leider ein sehr großer Kritikpunkt meinerseits. Ein Spielbuch lebt ja von seinen Entscheidungen, die dem Leser das Gefühl vermitteln, seine eigene Geschichte verfolgen zu können. Aber genau hier war der Knackpunkt, der mir häufig den Spielspaß genommen hat. Viel zu oft bekam ich das Gefühl, dass es einen sehr dicken, roten Faden gab, den der Autor nicht verlassen wollte. Ist man von diesem abgewichen, starb man entweder sehr schnell, oder bekam auf andere Weise die Quittung. Tatsächlich habe ich kaum Utensilien oder besondere Gegenstände gefunden, da ich eher ein kampfvermeidendes und auf Geschick konzentriertes Abenteuer anstrebte. Das für sich ist ja noch in Ordnung, aber dass mein komplettes Ende einfach unlogisch und frustrierend war, weil ich zu Beginn eine Person, die von der Geschichte her wohl als wichtig angesehen wurde (Nebennotiz: Dies merkte man am Entscheidungspunkt absolut nicht) sterben lies, zeigte mir umso mehr, dass ein eigener Weg im Grunde nur in einem sehr eng gefassten Rahmen gewünscht war. Man durfte keine Entscheidungen, wie Extrawege mitbestimmen, aber nicht den Grundton der Geschichte. Hier ein Beispiel, das mich sehr unzufrieden zurückließ:Man befindet sich auf seinem Drachen und nähert sich dem Endkampf. Es wird in Aussicht gestellt, einen Pfeil in unterschiedliche Punkte der Wolkendecke abzuschießen. Ich traf nicht, also habe ich alle der insgesamt 6 (!) Wahlmöglichkeiten ausprobiert. Siehe da, alle führten mit höchstens einem Zwischenschritt zum gleichen unausweichbaren Kampf. Für mich sind solche derart vorbestimmten Wahlmöglichkeiten im Grunde keine. Zwar verstehe ich, dass gewisse Punkte nicht geändert werden können, aber dann sollte eine Wahl an so einem Punkt einfach ganz weggelassen werden. Denn genau hierin besteht ja der Sinn eines Spielbuches, der Leser entscheidet mit. Tut er dies nicht, sind wir im Grunde wieder bei einem gewöhnlichen Roman. Viele Entscheidungen kamen mir gerade in den fortgeschrittenen Kapiteln auch umso vorbestimmter und liebloser vor, wenn ich solche wie „Besitzt du XY, lies weiter bei … , falls nicht, lies weiter bei …“ las. Kampfsystem Der zweite, für mich äußerst kritische Punkt. Ich bin jemand, der immer den Regeln folgt und fair spielt – selbst, wenn das bedeutet, dass ich dann eben fünfmal sterbe und wieder von vorne beginnen muss. Doch wenn dies bei jedem einzelnen Kampf (mit 2-3 Ausnahmen) der Fall ist, vergeht mir der Spielspaß doch und ich versuche, die Kämpfe zu meiden. Genau das war an vielen Stellen aber richtig schade. Denn so musste ich vielversprechende Handlungsstränge aufgeben, oder starb einfach direkt, sodass ich doch kämpfen musste. Die überwiegende Mehrheit der Kämpfe war nicht nur unausweichlich, sondern auch hoffnungslos. Auf meinem Weg habe ich relativ wenig Stärke- und Geschickpunkte gefunden, sodass im Grunde jeder Kampf verloren war und man irgendwann doch mogeln musste, um überhaupt weiterlesen zu dürfen. Denn jeder verlorene Kampf resultierte natürlich direkt im Tod des Protagonisten. Hier kann man natürlich argumentieren, dass dann eben mein Weg einfach schlecht war, aber damit wären wir wieder bei den Wahlmöglichkeiten. Auch ein weg, der nicht der Norm entspricht, sollte legitim sein und dennoch Spaß machen können. Insgesamt war vieles sehr auf die Kämpfe und das Kampfsystem fixiert. Durch das Blättern, das jedes Mal notwendig wurde, geriet ich häufig durcheinander. Dies verwirrte mich zusehends, denn wie bereits erwähnt habe ich durchaus schon Erfahrung im Bereich Spielbuch. Gerade, weil das Regelwerk an sich doch positiv ist, fand ich dieses Hin und Her schade. Die Würfelaugen waren grundsätzlich immer zu niedrig, weil ich – wie ja zuvor schon erwähnt – einfach zu wenig andere Punkte hatte. Die Kämpfe waren für mich also Sackgassen, die ich mit fairen Mitteln selten überleben konnte. Zusatzmaterialien Hier vergebe ich wieder ein dickes Plus, denn man konnte sich die Materialien tatsächlich ausdrucken, sodass sie nicht nur übersichtlicher waren, sondern auch nachhaltiger. Ich persönlich mag es nicht, ins Buch schreiben zu müssen und hätte es auch nicht getan. Eher hätte ich mir in eigener Arbeit alles abgemalt, doch das war zum Glück nicht notwendig. Man merkt, dass hier mitgedacht und Rücksicht genommen wurde, das kann einfach nur positiv bewertet werden! Fazit Insgesamt kann ich für mich schlussfolgern, dass die Storyline (wenn auch mit unlogischem und unspektakulärem Ende) gut durchdacht und spannend war. Es hat Spaß gemacht, Kesras Weg zu verfolgen. Im Hinblick auf das Regelwerk an sich kann ich auch nur einen Daumen hoch geben. Alles war auch hier gut durchdacht und aufwändig ausgearbeitet. Man hat die Regeln immer gut verstanden. Doch der Punkt „Entscheidungsmöglichkeiten“ bekommt von mir leider einen dicken Daumen nach unten, was in einem Spielbuch natürlich richtig problematisch ist. Viele der Entscheidungen waren für mich im Grunde gar keine und auch das Sammeln von Artefakten und Punkten hat sich eher schwierig gestaltet. Ich hatte insgesamt das Gefühl, dass es eine zu sehr vom Autor vorbestimmte Grundstory gibt, der ein roter Faden zugrunde liegt, den man auf jeden Fall befolgen muss, wenn man ein logisches Abenteuerblatt und Ende erreichen möchte. Für mich steht immer der Spaß und die Freiheit des Spielers im Vordergrund, auch Entscheidungen, die vielleicht so nicht vorgesehen waren, sollten nicht immer gleich zum Tod oder zu sonstigen, extrem negativen Folgen führen. Ab und zu ist das sicher spannend und auch richtig, aber diese negative Linie zog sich für mich leider wie ein roter Faden durch das Buch. Leider war das Buch für mich äußerlich zwar ein Spielbuch, aber sobald man tiefer eintauchte, merkte man schnell, dass es sich im Grunde eher um ein normales Buch handelt, bei dem lediglich vorgespielt wird, dass es mehrere Wege gibt. Die, die nicht zum Grundton passen, enden nämlich meist darin, dass der Charakter ohnehin stirbt, oder man ein schnell abgefertigtes Ende ohne viel Logik bekommt. Ich kann deshalb nur 3/5 Sternen vergeben, da die Bewertungspunkte „Entscheidungsmöglichkeiten“ und „Kampfsystem“ leider recht enttäuschend abschnitten.

    Mehr
    • 2
  • Eintauchen in eine Welt voller Geheimnisse

    Reiter der schwarzen Sonne
    Rubine

    Rubine

    23. June 2017 um 13:21

    "Reiter der schwarzen Sonne" ist ein Fantasy-Spielbuch von Swen Harder, in dem man selber mitbestimmen kann, wie die Geschichte sich entwickelt.Man spielt einen "Ugarith", eine Rasse, die gemeinsam mit anderen als "Empire" gegen die "Allianz" kämpft. Gleich zu Beginn geschieht ein furchtbares Verbrechen, das es aufzuklären gilt. Das dumme ist nur, dass man sein Gedächtnis verloren hat und zunächst herausfinden muss, wer man eigentlich selber ist.Um diese Geschichte zu bestehen, kann man zwischen zwei Schwierigkeitsgraden wählen, so dass sie gleichermaßen für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet ist. Zudem werden die Regeln Schritt für Schritt erklärt, so dass man nicht gleich am Anfang alles wissen muss. Erst im fortlaufenden Spiel werden Geheimnisse und Kämpfe komplexer. Sehr schön ist auch, dass man kein zusätzliches Material, wie z.B. Würfel, für das Spielen benötigt. Alles ist im Buch integriert. Wer nicht in sein Buch schreiben möchte, der kann sich aber auch auf der Homepage zusätzliches Material ausdrucken.Wirklich gut gefallen hat mir, dass es beim Durchspielen unheimlich viel zu entdecken gab. Das Buch besitzt mit über 700 Seiten eine Fülle von möglichen Wegen und Lösungen. Aber man kann natürlich auch in einer Sackgasse landen, dann heißt es schonmal "Dein Leben endet hier". Das ist aber nicht weiter schlimm, denn man muss nicht das ganze Buch wieder von vorne anfangen, sondern nur das jeweilige Kapitel.Insgesamt besitzt das Buch dadurch einen sehr hohen Wiederspielwert. Es gibt unzählige Gegenstände und Fähigkeiten, die man bekommen kann, Feinde und Monster, gegen die man kämpfen muss oder Bonussektionen, die man entdecken kann. Ergänzt wird der Text durch atmosphärische Schwarzweiß-Zeichnungen, die besondere Situationen noch einmal hervorheben.Ich bin begeistert von diesem Spielbuch, weil es spannend und abwechslungsreich gestaltet ist, und ich es immer wieder neu spielen und entdecken kann. Die Welt und die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und es gibt sogar ein Glossar, in dem man noch mehr über die Hintergründe der Geschichte erfahren kann.Eine absolute Empfehlung von mir für alle (Rollen-)Spielfans und eine tolle Alternative zu Computer- und Brettspielen!

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Die Strandräuberin" von Ines Thorn

    Die Strandräuberin
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Von Liebe und Meer Sylt im Jahr 1711: Jördis lebt mit ihrer Großmutter auf Sylt, doch sie bleibt eine Außenseiterin, die sich als Strandräuberin durchschlagen muss. Ihre Vorfahren stammen aus Island, deshalb hängt sie noch dem alten nordischen Glauben an. Ihre einzige Gefährtin ist ausgerechnet die Tochter des Pfarrers, der Jördis für eine Hexe hält. Doch dann verlieben ihre Freundin Inge und sie sich in denselben Mann – und das Unglück nimmt seinen Lauf. Es ist die Zeit der Walfänger und Strandräuber. Das Leben ist hart auf Sylt – besonders für Frauen, die sich alleine durchschlagen müssen. Seit dem Tod ihrer Eltern ist für Jördis die Kate ihrer Großmutter Etta in Rantum ihr karges Zuhause. Die beiden leben von Strandräuberei und davon, dass sie Syltern heimlich die Zukunft weissagen – mit ihrem Runenorakel, denn sie hängen dem alten nordischen Glauben an. Misstrauisch vom Pfarrer des Ortes beäugt, geht Jördis ausgerechnet mit dessen Tochter Inge eine Freundschaft ein. Als sie gesteht, dass sie in Arjen, den jungen Schmied, verliebt ist, zerbricht die Freundschaft, denn auch Inge hofft, dass Arjen ihr die Ehe anträgt. Doch der Schmied gesteht Jördis seine Liebe. Sie beschließen, vor dem nächsten Biikebrennen zu heiraten. Aber alles kommt anders, als in der Kirche ein Kreuz von der Decke fällt und ein heftiger Sturm die Insel heimsucht. Der Pfarrer findet sofort die Schuldigen: Jördis und ihre Großmutter sollen Hexen sein. Dramatisch und schicksalhaft: der Kampf einer jungen Frau um ihr Glück.Zur Leseprobe Über Ines Thorn Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Im Verlag Rütten & Loening sind außerdem „Ein Stern über Sylt“ und „Die Strandräuberin“ erschienen.Jetzt bewerben!Bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben

    Mehr
    • 253
  • Eine geheimnisvolle Reise

    Reiter der schwarzen Sonne
    JessicaLiest

    JessicaLiest

    21. June 2017 um 21:43

    Du bist ein Ugarith, ein Meister der Nacht, der ohne Erinnerung an Herkunft und Vergangenheit nach der Ausübung einer verhängnisvollen Bluttat erwacht. Geächtet und verfolgt musst du dir fortan den Weg in die Freiheit erkämpfen, deine übermenschlichen Kräfte ergründen, um schließlich deine heilige Pflicht – die Begradigung des Weltenflusses – zu erfüllen ...Ob das Schicksal des Ugarith zu einem glücklichen, neutralen oder düsteren Ende gelangt, hängt jedoch einzig von deinen Entscheidungen ab – denn dies ist kein gewöhnlicher Roman, sondern ein Fantasy-Spielbuch!Meine Meinung:Die Regeln und wie alles abläuft wurden gut erklärt, sollte man in einer Situation und sich doch nicht mehr ganz sicher sein, dann kann man einfach Problemlos zurückblättern in Ruhe nachlesen und es dann Schritt für Schritt angehen. Das erlernte konnte ich jedoch schnell umsetzten und dem Spielspaß stand nicht mehr im Wege und ich konnte loslegen.Ich würde es auch empfehlen sich alle Unterlagen wie das Abenteuerblatt oder das Blatt für die Notizen auszudrucken. Denn so muss man nicht in das Buch schreiben wenn man vorhat es öfters zu spielen/lesen und kann sich dabei alles haar genau notieren.Die Handlung war dabei mehr als abwechslungsreich, es werden so viele Wege geboten die man erkunden und erleben kann, sollte man dabei mal sterben fängt man einfach von vorne an und kann dabei vielleicht auch gleich einen neuen Weg einschlagen, es macht einfach Spaß alles zu erkunden und sich an der Handlung auszutoben.Für mich ist es das beste Spielbuch das ich bis jetzt gelesen hatte, eben aufgrund dieser Vielzahl von Möglichkeiten wie man an die Geschichte rangehen möchte. Aber auch was das Thema Spannung betrifft, denn gleich zu Beginn ist diese gleich ordentlich vertreten. Was mir auch gut gefallen hat waren die eingefügten Bilder zu einer bestimmen Situation haben das Ganze auch nochmal verdeutlicht. Für Einsteiger sowohl für bereits Erfahrene ist dieses Spielbuch bestens geeignet. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen!

    Mehr
  • Leserunde zu "Spiele-Comic Abenteuer: Ritter 01 (Hardcover)"

    Ritter - Wie alles begann
    PegasusSpiele

    PegasusSpiele

    Liebe Leserinnen und Leser, erneut möchten wir Euch herzlich zu einer Leserunde zu einem unserer Spiele-Comics einladen! Im Spiele-Comic Abenteuer: Ritter #1- Wie alles begann erlebst Du wie Deine Ritterlaufbahn beginnt und entscheidest selbst in welche Richtung sie sich entwickelt. Ein Spiele-Comic ist eine neuartige Mischung aus Spiel und Comic. Hier bestimmst Du, wie es in der Geschichte weitergeht. Du stürzt Dich in atemberaubende Abenteuer, löst knifflige Kriminalrätsel, kämpfst gegen unheimliche Werwölfe oder forderst als Western-Held Deinen Gegner zum Duell. Jeder Band ist anders, jeder Band stellt Dich vor neue Herausforderungen. Dieser Band beginnt mit Deinen beiden Brüdern und Dir. Ihr habt das karge, bäuerliche Leben satt, das nur daraus besteht, die Felder zu bestellen und für den Düngernachschub in Opas Kübel zu sorgen. Es zieht Euch in die Hauptstadt von König Konradünns Reich Akakam, zur Schule der Ritter. Doch bevor Ihr in die edle Ritterschaft aufgenommen werdet, muss jeder von Euch, auf sich alleine gestellt, durch Akakam ziehen – auf der Suche nach möglichst vielen „Bändchen der Beherztheit“. Auf eurem Weg erlebt Ihr viele Abenteuer, müsst Gefahren trotzen, Rätsel lösen, einem Drachen widerstehen und manchmal auch einfach nur einer Bäckersfrau schöne Augen machen. Die Ritterschaft ist der Lohn! Stürze Dich ins Abenteuer, triff wegweisende Entscheidungen und erlebe Deine eigene Geschichte! Verlost werden 15 Printexemplare! Im Gegenzug wird eine Beteiligung an der Besprechung und eine abschließende Rezension erwartet. Bewerben könnt Ihr Euch bis zum 24.05.2017. Selbstverständlich sind auch alle zur Leserunde eingeladen, die kein Leserundenexemplar gewonnen haben. Wir sind gespannt auf Eure Meinungen zu Spiele-Comic Abenteuer: Ritter #1- Wie alles begann. Viel Spaß bei der Leserunde! Euer Pegasus Spiele Verlag

    Mehr
    • 233
  • Du wolltest immer schon mal einen Drachen reiten? Hier geht's!

    Reiter der schwarzen Sonne
    Ladylike0

    Ladylike0

    "Reiter der Schwarzen Sonne" - von Swen HarderKlappentext:"Du bist ein Ugarith, ein Meister der Nacht, der ohne Erinnerung an Herkunft und Vergangenheit nach der Ausübung einer verhängnisvollen Bluttat erwacht. Geächtet und verfolgt musst du dir fortan den Weg in die Freiheit erkämpfen, deine übermenschlichen Kräfte ergründen, um schließlich deine heilige Pflicht - die Begradigung des Weltenflusses - zu erfüllen. Ob das Schicksal des Ugarith zu einem glücklichen, neutralen oder düsteren Ende gelangt, hängt jedoch einzig von deinen Entscheidungen ab - denn dies ist kein gewöhnlicher Roman, sondern ein Fantasy-Spielbuch!"Meinung:Dieses Buch habe ich zusammen mit einer Freundin gelesen und auch gespielt. Ja, richtig gelesen, wir haben mit dem Buch zusammen die Geschichte gespielt und damit unser Schicksal bestimmt. Vorher hatte ich mich noch nie an so ein Buch gewagt, bis meine Freundin mich mal gefragt hat, ob ich nicht Lust hätte mit ihr zusammen zu spielen. Es ist wie bereits erwähnt, mein erstes Spielebuch gewesen und sehr viel konnte ich mir noch nicht darunter vorstellen.Für Alle die nicht wissen was ein Spielebuch ist: "Als Spielbuch wird ein Druckwerk bezeichnet, bei dem der Leser als Spieler direkten Einfluss auf die Handlung des Geschehens nehmen kann." (und Quelle und mehr Informationen auf: Wikipedia)Ich dachte man könne vielleicht entscheiden durch welche Tür man weitergeht oder mit welchem Satz ein Charakter als nächstes Antworten soll und plötzlich gab es ein eigenes Regelwerk, Fähigkeiten, Klamotten und Waffen für den Charakter zum Anlegen und so einiges mehr.Dem einen oder anderen könnte das vielleicht als zu viel auf einmal erscheinen, aber sehr weit gefehlt. Im Buch wurde alles Schritt für Schritt und niemals alles auf einmal erklärt. Man hat erst die Grundregeln erklärt bekommen, hat sich dann etwas in die Handlung eingelesen und dadurch auch immer mehr verstanden, wie genau was geht und nach und nach kamen die weiteren Regeln erst dazu. Ich fand das sehr, sehr gut so. Einerseits hat man keine geballte Ladung an reiner Theorie abbekommen und andererseits, bleibt immer noch etwas Neues für später übrig. Es wurde also nie langweilig. ;-)Der Schreibstil war für mich auch eine neue Erfahrung. Ständig hieß es "Du öffnest diese Tür und landest dort", "Du weckst den alten Mann und sprichst ihn an auf..." und so weiter. Dadurch, dass ich ständig persönlich angesprochen wurde, konnte man sich sehr gut hineinversetzen in die Situation hineinversetzen, vielleicht sogar noch besser als in den ganzen Büchern mit der "Ich"-Perspektive. Irgendwann hatte ich auch wirklich das Gefühl in der Rolle drin zu stecken, in dem Buch drin zu stecken, die Person zu sein! Nicht unerheblich war da auch der geniale, bildreiche und fantasievolle Schreibstil.Die Geschichte, sowie die Handlung war sehr interessant, aber vor allem geheimnisvoll. Man weiß nicht wirklich, wer man selbst ist, was eigentlich echt nicht schlecht gesetzt worden ist. Somit waren dem Charakter, den man spielen konnte, auch noch keine Charakterzüge vorausgesetzt und man konnte somit immer wieder unerwartet handeln oder unerwartete Möglichkeiten zu handeln, vor die Nase gesetzt bekommen. Aber das ist nicht alles, was unerwartet geschehen konnte. Die Geschichte blieb auch durchweg dadurch spannend, dass man mit einer falschen Entscheidung auch mal sterben konnte. Ich weiß noch, dass ich das erste Mal meinen Tod direkt im Prolog gefunden habe, seitdem habe ich mir immer selbst die Mission gesetzt, ein Kapitel lang zu überleben. Ganz ehrlich, das ist mega witzig!Durch viele verschiedene, kleine Details hat man immer wieder die Liebe und die Zeit, die in das Buch investiert worden sind, sehr stark gespürt. Es gab einfach so viele und auch verschiedene Möglichkeiten, wie man die Geschichte weiterentwickeln konnte. Zum Beispiel konnte man sich seine Fähigkeiten selbst aussuchen oder auf den beigelegten Extra-Blättern, ein kleines Spiel spielen und damit feststellen, was für ein guter Kämpfer man im Buch sein kann. Mitten im Buch hat man auch ständig total geniale Zeichnungen passend zur Geschichte entdeckt und konnte sich dadurch gewisse Szenen etwas verbildlichen. Außerdem gibt es noch vieles mehr, aber das müsst ihr wohl selbst entdecken. ;-)Fazit:Natürlich kann ich dieses Spielebuch jetzt mit keinem Anderen vergleichen, allerdings kann ich mir sehr gut vorstellen, dass dieses hier eines der besten ist. Sozusagen gehobene Klasse. =D Ich hatte viel Spaß dabei, den Charakter mal selbst ein wenig steuern (und das ein oder andere mal sterben lassen) zu können (wobei... das mit dem Sterben war jetzt vielleicht nicht ganz so spaßig =')). Der Schreibstil war eine interessante und neue Erfahrung für mich und durch viele, liebevolle Details, konnte ich mich direkt selbst in das Buch verlieben.Zitat:"Krieg führen, um des Friedens willen? Worin liegt da der Sinn?"

    Mehr
    • 2
  • weitere