Dieses Buch ist sehr wichtig, es hilft gegens Vergessen. Ich habe von so vielen verschiedenen Schicksalen gelesen und diese Menschen, die zu dem Zeitpunkt alle nur Kinder waren, tun mir so leid. Niemand hat solch ein Leben verdient, wie sie es leben mussten.
Alexijewitsch hat es Mal wieder geschafft ein Meisterwerk zu erschaffen. Das Buch ist sehr roh, es gibt sehr viele unschöne Geschichten und sehr viel Gewalt. Aber genau deswegen ist es so wichtig. Ich bin sprachlos. Nach “Der Krieg hat kein weibliches Gesicht” ist es mein zweites Buch von ihr und wieder bin ich erschüttert.
Swetlana Alexijewitsch
Lebenslauf
Alle Bücher von Swetlana Alexijewitsch
Tschernobyl
Secondhand-Zeit
Der Krieg hat kein weibliches Gesicht
Die letzten Zeugen
Tschernobyl
Zinkjungen
Tschernobyl - Eine Chronik der Zukunft: Der Manga 1
Tschernobyl - Eine Chronik der Zukunft: Der Manga 2
Neue Rezensionen zu Swetlana Alexijewitsch
Dieses Buch hat mich ab erster Seite an gefesselt. Die Schicksale dieser Frauen haben mich berührt und mich zum nachdenken gebracht.
Ich möchte hier nicht viel sagen, man muss es gelesen haben um diese Gefühle nachvollziehen zu können.
Es ist bedrückend und erschreckend. Aber auch sehr interessant und informativ.
Sehr gut gelesen von den verschiedenen Sprechern. Man meint das Interview wirklich zu hören.
Leider hat mir manchmal der zeitlich Bezug gefehlt. Oft hört man "damals" und "früher", aber das ist zeitlich nicht einzuordnen. Das ist schade. Einmal habe ich versucht es nachzuvollziehen: Was hat der Mann am Beginn des Interviews gesagt? Er ist XX Jahre alt? Und "damals" war er XX Jahre alt. Dann muss ich wissen wann das Buch erschienen ist um es ungefähr eingrenzen zu können. Aber am Ende des Interviews sagt die Autorin, dass sie erst 10 Jahre nachdem Interview die Erlaubnis zur Veröffentlichung bekommen hat. Wie lange hat es dann von der Erlaubnis bis zur wirklichen Veröffentlichung gedauert? Ergebnis ist, dass ich keine Ahnung habe in welchem Jahrzehnt die gehörten Erlebnisse einzuordnen sind.
Da wäre es schön gewesen, wenn man wenigstens das Jahrzehnt dazugesagt hätte, damit der Hörer sich zeitlich orientieren kann. Schließlich geht es nicht in jeder Erzählung darum wer gerade regiert oder was politisch los ist.
Es sind Einzelschicksale. Aber genau diese Einzelschicksale, wie der Einzelne diese Zeiten erlebt hat, macht das Hörbuch so ungeheuer wertvoll.
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