Rendezvous mit einem Oktopus

von Sy Montgomery 
4,5 Sterne bei13 Bewertungen
Rendezvous mit einem Oktopus
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Ein Eintauchen in eine ganz andere Welt- anschaulich- lebendig - nachdenklich machend und faszinierend - der Oktopus

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Sehr interessantes Buch über Oktopusse.

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Inhaltsangabe zu "Rendezvous mit einem Oktopus"

»Wenn man dieses Buch gelesen hat, versteht man die Seele der Ozeane.«
Peter Wohlleben

Er kann 1600 Küsse auf einmal verteilen, er kann mit seiner Haut schmecken, Farbe und Form ändern und sich trotz eines Körpergewichts von 45 Kilogramm durch eine apfelsinengroße Öffnung zwängen: der Oktopus. Und nicht nur seine körperlichen Superkräfte machen den Achtarmigen zu einem Wunderwesen der Meere. Kraken sind vor allem schlau. Sie können tricksen, spielen, lernen, sie können Menschen erkennen und Kontakt aufnehmen.
In ihrem preisgekrönten Buch erzählt die Naturforscherin Sy Montgomery auf berührende, kenntnisreiche, unterhaltsame Weise von ihren Begegnungen mit diesen außergewöhnlichen Tieren und wirft eine bemerkenswerte Frage auf: Haben Kraken ein Bewusstsein?
Das Nachwort wurde eigens für die deutsche Ausgabe von dem weltbekanntesten Fan dieses Buches verfasst: Donna Leon.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783866482654
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:mareverlag
Erscheinungsdatum:29.08.2017

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Eintauchen in eine ganz andere Welt- anschaulich- lebendig - nachdenklich machend und faszinierend - der Oktopus
    Ein Eintauchen in eine ganz andere Welt- anschaulich- lebendig - der Oktopus

    Der Originaltitel des Buches lautet „ The Soul of an Octopus“. Das erfährt der Leser im Nachwort von Donna Leon. Und nach dem Lesen dieses Buches finde ich diesen Titel auch sehr viel gelungener als nur ein „Rendezvous“.
    Intelligenz, Spielverhalten, Abneigung, Neugier- Eigenschaften, die wir häufig nur den Menschen oder noch einigen Säugetiere  ( manchen Vögeln)  zu schreiben- und doch zeigt der Oktopus auch genau dieses Verhalten – hat er eine Seele- eine Persönlichkeit? Jeder Mensch, der Haustiere zu Hause wird, wird wissen, dass jedes Tier ganz eigene Eigenschaften besitzt und jedes Tier individuell ist.

    Die Autorin beschreibt in diesem Buch immer wieder Begegnungen mit einem Oktopus in einem Aquarium.( Später im Buch berichtet sie noch von Tauchgängen im Ozean).
    Anhand des Inhaltsverzeichnisses vorn im Buch, erkennt der Leser schon gleich, dass sie verschiedene Oktopoden besucht und ihr Verhalten beobachtet.
    Es sind keine Beobachtungen der Tiere  in deren natürlichem Lebensraum. Mich inspiriert es auch ein Sachbuch über den Lebensraum der Tiere zu lesen.
    Mir hat der erzählerische Stil gut gefallen, in dem die Autorin wissenswerte Dinge über Anatomie, Physiologie der Tiere einfließen lässt, aber auch die aktuellen und historischen Forschungsmethoden und Ergebnisse berichtet.
    Auch die Anekdoten zu anderen Tieren in diesem Aquarium haben mir sehr gefallen und auch die Hinweise auf das Verhalten von anderen Tierarten. Das Buch öffnet dem Leser noch einmal den Blick- auf die Tiere- ihre Intelligenz- Persönlichkeiten- Individualität. Es öffnet den Blick auf die Wesen, die mit uns auf diesem Planeten leben und es macht nachdenklich, wie wir damit umgehen.
    Das Blut des Oktopus ist blau. Der Körperbau ist so ganz anders, als der eines Menschen, eines Säugetieres. Ihr Auge ist ähnlich aufgebaut wie das menschliche Auge. Sie schmecken mit ihren Armen. Spielen sie, aus Freude?
    Spannend fand ich auch die Informationen zum Aufbau des Gehirns und das die meisten Neuronen in den Armen sitzen.
    Im Anhang befindet sich ein reichhaltiges Literaturverzeichnis und ein Register sowie auch eine Danksagung der Autorin.
    Das Buch war für mich leider dennoch nicht perfekt. Es gibt keine Bilder, Fotos, Zeichnungen- das ist doch großes Manko, weil es war ein so genial geschriebener Text und ich hätte gern noch visuelles Anschauungsmaterial im Buch dazu gefunden. ( das Buch bekommt trotzdem 5 Sterne, weil ich den Stil total toll fand)
    Nach dem Lesen des Buches musste ich unbedingt in einem Aquarium einen Oktopus anschauen. Es ist so faszinierend über diese Tiere zu lesen und man spürt beim Lesen, wie die Begeisterung aus dem Buch auf mich als Leser überschwappt und ich dieses Tier mit ganz anderen neugierigen Augen betrachte.
    Eine Frage, die auch im Buch auftaucht, bildete sich auch bei mir beim Lesen dieses spannenden Buches- was lebt da im Meer, in den Tiefen der Ozeane- was wir noch gar nicht kennen- oder nicht als intelligentes Wesen wahrnehmen?
    Ein Eintauchen in eine ganz andere Welt- anschaulich- lebendig - nachdenklich machend und faszinierend.

    Kommentare: 2
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    SeilerSeites avatar
    SeilerSeitevor einem Jahr
    spannender Einblick

    Ein Krake ist eigentlich nicht das typische Tier, bei dem man sofort in "Oh-wie-süß!"-Rufe ausbricht. Auch andere beliebte Tierattribute wie "niedlich" oder "goldig" wollen auf den wirbellosen Meeresbewohner nicht so recht passen. Im Gegenteil: Seit Jahrhunderten gilt der Krake als Ungeheuer aus der Tiefe, das Menschen und sogar Schiffe angreift und mit seinen acht Armen in den Ozean zieht. Warum ihm also ein Buch widmen, das auf fast romantisch anmutende Art die Begegnung mit diesem Tier als "Rendezvous mit einem Oktopus" tituliert?

    Die amerikanische Forscherin Sy Montgomery möchte gerade mit solchen Vorurteilen aufräumen. In einer Ich-Erzählung berichtet sie von ihren Begegnungen mit Athena, Octavia, Kali und Karma. Die vier Oktopoden (Mehrzahl von Oktopus) lernt sie im New England Aquarium in Boston kennen. Kennenlernen ist hier ganz wörtlich gemeint: im Verlauf des Buches wird deutlich, wie die Forscherin nicht nur Bekanntschaft, sondern Freundschaft mit den Meeresbewohnern schließt.

    Anschaulich erzählt sie von den verschiedenen Eigenschaften und Vorlieben der Tiere, wie man es auch über liebe Freunde tun würde. Man erhält dabei nicht nur unglaublich viele Informationen über Kraken, wie z.B. deren Lebensverhältnisse im Meer, ihre Intelligenz und die Kraft ihrer acht Arme und 1600 Saugnäpfe. Von Anfang an ist die Erzählung im eigentlichen Sinne spannend, was nur wenige Sachbücher zu leisten vermögen. Man nimmt Anteil an der fröhlichen Stimmung bei Ankunft eines neuen Oktopus und versteht die Trauer der Autorin beim Tod eines anderen.

    Das Buch macht zudem auf die Bedrohung der Meere und ihrer Bewohner aufmerksam, ohne zu offensichtlich die Moralkeule zu schwingen. Der Wechsel zwischen erzählenden Teilen und informativen Abschnitten ist so gewählt, dass der rote Faden der fortlaufenden Geschichte stets in greifbarer Nähe bleibt.

    "Rendezvous mit einem Oktopus" ist ein gelungenes Sachbuch, bei dem auf spannende Weise die eindrückliche Beziehung der Autorin zu den faszinierenden Meerestieren mit wissenswerten Fakten kombiniert wird. Eine klare Leseempfehlung nicht nur für Aquaristen!

    Originaltitel: "The Soul of an Octopus: A Surprising Exploration into the Wonder of Consciousness"
    Seitenzahl: 336
    Format: 14,9 x 22,3 cm, gebunden
    Verlag: Mare

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    SnoopyinJulys avatar
    SnoopyinJulyvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr interessantes Buch über Oktopusse.
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    KillaBabenos avatar
    KillaBabenovor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr interessantes Buch über eine noch so unbekannte Intelligenz und Welt. Toll geschrieben!
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    Felidae65s avatar
    Felidae65vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wunderbares Buch, dass einen Einblick in das Seelenleben der Tiere gestattet. Nach der Lektüre hat man einen ganz neuen Blick auf sie.
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    thursdaynexts avatar
    thursdaynextvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Vermiest einem Oktopussalat, bereichert dafür das Verständnis für die faszinierend intelligenten Tiere. Kurzweilig, informativ & bezaubernd.
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    sarah_elises avatar
    sarah_elisevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein liebevolles & tiefgründiges Buch voller wissenswerter Informationen über die Seele der Ozeane für alle Tiefseetaucher & Hobbyaquanauten.
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    tigerbeas avatar
    tigerbeavor 2 Monaten
    Serwens avatar
    Serwenvor 7 Monaten
    F
    FHummervor 7 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Daniliesings avatar
    Es ist für uns schon eine liebgewonnene Tradition geworden und vielleicht für euch ja auch? Zum Ende des Jahres blicken wir auf unsere gelesenen Bücher zurück und jeder im LovelyBooks Team überlegt sich ein Buch, das ihn in diesem Jahr ganz besonders begeistern konnte. Die Lieblingsbücher des LB-Teams 2017 möchten wir euch hier verraten und ans Herz lesen. Es ist eine bunte Mischung verschiedener Genres und bestimmt für jeden was dabei.

    Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!
    Wir verlosen ein großes Lieblingsbücher-Paket unter allen Teilnehmern dieser Verlosung. In diesem Paket wird jedes der hier genannten 17 Lieblingsbücher einmal vertreten sein.

    Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:

    diewortklauberin empfiehlt "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana Leky
    Ein Okapi ist ein abwegiges Tier. Ebenso abwegig erscheint es, dass ein Traum von einem ebensolchen einen Todesfall ankündigen soll. Doch das ist nur eine der Kuriositäten, die dem Leser in diesem kleinen Dorf im Westerwald begegnen.
    „Was man von hier aus sehen kann“ hat mich besonders durch seine Unaufgeregtheit begeistert. Es ist eine Geschichte, die leise und schlicht daher kommt und die großen Themen bespricht, ohne sie anzusprechen: den Tod, der uns immer plötzlich trifft, obwohl er unweigerlich Teil des Lebens ist, die Liebe, auf die das Gleiche zutrifft, und den Mut trotzdem (oder eben deswegen) das Leben zu wagen.


    PiaDis empfiehlt "Die Blutschule" von Max Rhode
    Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Es ist wirklich verstörend, spannend und gleichzeitig richtig gut. Es steht zwar Thriller drauf, aber da ist schon auch ein wenig Horror drin. Nichts für schwache Nerven ;-) Ein Buch das mich wirklich immer noch ein wenig beschäftigt. Ich habe das Buch fast am Stück gelesen, weil es mich nicht los lassen wollte ...

    sarah_elise empfiehlt "Rendezvous mit einem Oktopus" von Sy Montgomery
    Er kann 16.000 Küsse auf einmal verteilen, Tricks lernen, Türen öffnen, miese Laune verbreiten und mit seinen Tiefseeaugen die Türen zu einer noch unbekannten Welt öffnen. Der Oktopus. Mein Buch des Jahres hat mich auf jeder Seite verzaubert und zugleich meinen Blick erweitert. Meinen Blick auf meine große Liebe, das Meer. Ein liebevolles und tiefgründiges Buch über die Seele der Ozeane für alle Tiefseetaucher, Hobbyaquanauten und jeden Literaturliebhaber.

    infinitejourney empfiehlt "Blade Runner" von Philip K. Dick
    Ein Klassiker, der hochaktuelle Fragen aufwirft: Was braucht ein Mensch um sich als Mensch zu fühlen, wie weit sollen Gefühle gesteuert werden, was ist künstliches Leben wert? Entworfen wird eine dystopische Zukunft, die theoretisch in erschreckend greifbarer Nähe liegt und zum Reflektieren anregt. In Verbindung mit dem filmischen Sequel mein persönliches Lesehighlight in diesem Jahr.

    Marina_Nordbreze empfielt "The Hate U Give" von Angie Thomas
    Selten hat mich beim Lesen ein Buch so wütend gemacht. Warum ist unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert noch immer so furchtbar rassistisch? Für mehr Wut auf die Missstände und mehr Kraft zur Veränderung empfehle ich ganz dringend die Lektüre von "The hate u give" von Angie Thomas, die ungeschont den Alltagsrassismus in den USA beschreibt. Vielleicht bewirkt das Buch auch hier in Deutschland ein Umdenken bei so manchem Leser. Wünschenswert wäre es.

    Malista empfielt "Warten auf Bojangles" von Olivier Bourdeaut
    Eine Liebeserklärung an das Leben in allen seinen Facetten! Voll Liebe, Hoffnung und Mut erzählt der Autor die Geschichte eines Familienlebens, das auf Grund der Krankheit der Mutter, eigentlich alles andere als leicht sein sollte. Dennoch erscheint das Leben dieser Familie beneidenswert liebevoll und leichtfüßig und es begleitet einem beim Lesen ein herrliches Gefühl, das alles möglich sein kann.

    SandraKath empfiehlt "Caraval" von Stephanie Garber
    Stephanie Garber hat mich beim Lesen komplett vergessen lassen, dass "Caraval" ihr Debüt ist. Man taucht ein in diese magische Welt und kann nicht mehr unterscheiden, was wahr und was nur eine Illusion ist, wem man vertrauen kann und wer lügt. Man folgt Scarlett in ein Spiel um Leben und Tod und sucht mit ihr gemeinsam nach den Antworten auf so viele Fragen. Und gerade, wenn man denkt, dass alle Rätsel gelöst sind, liest man die letzte Seite...

    markusros empfiehlt "Die Geschichte der Bienen" von Maja Lunde
    Angestachelt und aufgerüttelt von meiner Tochter, die in der Schule das Thema Bienen und Bienensterben behandelt hat, habe ich mich im Urlaub auf den Roman gestürzt. Ein paar wenige laue Sommerabende am Campingplatz später hatte ich das Buch verschlungen. Neben viel Spannung und schöne Lesestunden hat mir das Buch auch beim aktuellen Thema „Insektensterben“ geholfen, einige aktuelle politische Diskussionen besser einordnen zu können, etwa rund um Glyphosat. Und um selber wenigstens im Kleinen was Gutes zu tun: Im eigenen Garten haben wir seit dem Herbst eine extra bienenfreundliche Wildblumenwiese gesät.

    kultfigur empfiehlt "1Q84" (Buch 1 & 2) von Haruki Murakami
    Ich habe in diesem Jahr für mich das erste Mal Hörbücher ausprobiert. Eigentlich war ich skeptisch, doch nachdem ich 1Q84 von Haruki Murakami (Buch 1 + 2) ungekürzt bei Spotify entdeckt und gehört habe, bin ich absolut fasziniert. Zur erzählerischen Qualität des Autors muss man, glaube ich, nichts sagen und die Geschichte hat, unaufgeregt gelesen von David Nathan, einen unglaublichen Sog. Noch nie waren Figuren für mich so real und zum Greifen nahe und als es zu Ende ging, war ich tieftraurig. Was für ein Glück, dass Buch 3 noch auf mich wartet :-)

    TanjaMaFi empfiehlt "Ein Gentleman in Moskau" von Amor Towles
    Einen klügeren, warmherzigeren und optimistischeren Charakter als Graf Rostov habe ich in einem Buch selten erlebt. 1922 wird er im Hotel Metropol in Moskau unter Hausarrest gestellt und durchlebt in diesem irgendwie sehr gemächlichen Mikrokosmos die nächsten 30 turbulenten Jahre im sich rapide ändernden Russland. Quasi durch das Fenster erlebt der Leser nicht nur einzigartige Figuren aber auch eine faszinierende Reise durch die Zeit. "Ein Gentleman in Moskau" ist definitiv das Buch, das mich dieses Jahr am meisten begeistert hat.

    Sharyssima empfiehlt "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff
    Ein Buch, das mich dieses Jahr vollkommen überrascht und überzeugt hat, ist "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff. Wer glaubt, ein ganz normales Science-Fiction-Buch vor sich zu haben, täuscht sich gewaltig. Die spannende Story wird nämlich mit einem bunten Mix aus Chats, Protokollen, Berichten, Funksprüchen und Bauplänen erzählt, die die Geschichte so plastisch und realistisch machen, dass man sich selbst auf den Raumschiffen im Weltall wähnt. Ein Buch, das geradezu nach einer Verfilmung schreit!

    NaddlDaddl empfiehlt "Im Traum kannst du nicht lügen" von Malin Persson Giolito
    Endlich mal wieder ein Thriller, der mich komplett überzeugen konnte! "Im Traum kannst du nicht lügen" fängt zwar eher ruhig an, zieht einen aber immer mehr in seinen Sog. Majas Gedanken rund um den Prozess sind absolut spannend, ich war wie gebannt von der Frage, was passiert ist, wer welche Rolle gespielt hat und wer die Schuld an den Geschehnissen trägt. Eine Geschichte, die nicht nur aus schwarz und weiß besteht – schon lange hat mich kein Buch mehr so nachdenklich hinterlassen.

    Daniliesing empfiehlt "Before they pass away" von Jimmy Nelson
    So wenige Romane, wie in diesem Jahr, habe ich wohl selten gelesen. Dafür durfte ich große Mengen an (Papp)bilderbüchern anschauen und ein paar interessante Sachbücher entdecken. Kurz vor knapp sind mir jedoch ein Buch und ein Fotograf begegnet, die mich nicht mehr losgelassen haben. Deshalb geht meine Empfehlung an den Bildband "Before they pass away" mit den atemberaubenden Fotos von Jimmy Nelson. Er hat es sich zur Aufgabe und Berufung gemacht, indigene Völker auf der ganzen Welt und in den entlegensten Winkeln der Erde zu entdecken, sie kennen zu lernen und natürlich zu fotografieren. Dieser kleine Einblick in ihren Alltag, der zugleich in starkem Kontrast zu unserer modernen, schnelllebigen Welt steht, macht dieses Buch für mich so eindrucksvoll!

    Cari_f empfiehlt "Nevernight - Die Prüfung" von Jay Kristoff
    Meine persönliche Entdeckung dieses Jahres sind die Bücher von Jay Kristoff. Sowohl "Illuminae", das er zusammen mit Amie Kaufman geschrieben hat, als auch "Nevernight - Die Prüfung" haben mich absolut in ihren Bann gezogen. Letzteres lässt die Leser in eine düstere Fantasywelt eintauchen und strotzt nur so vor Ironie, Schonungslosigkeit und Ideenreichtum. Dieses Buch ist zwar nichts für Zartbesaitete, lässt aber die Herzen all jener höher schlagen, die gerne anspruchsvolle Fantasy mit wunderbar unperfekten Protagonisten lesen. Eins meiner Highlights des Jahres 2017!

    aba empfiehlt "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von José Eduardo Agualusa
    Ein Buch, das mich zugleich berührt, unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht hat, ist "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von dem angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa. In seinem Roman erzählt er die Geschichte einer Frau, die 30 Jahre lang allein und isoliert in der angolanischen Hauptstadt gelebt hat. In ihrer eigenen Wohnung! In derselben Zeit erlebt das Land große politische und wirtschaftliche Umstellungen. Die Protagonistin dieses Romans schafft es, das Schicksal vieler Menschen zu beeinflussen, und das während ihrer Isolation und ohne es überhaupt zu ahnen. Glaubhaft und höchst spannend erzählt Agualusa diese unglaubliche Geschichte, an die ich noch sehr sehr lange denken werde!

    Gexi empfiehlt "Götterblut" von Stella A. Tack
    Für Fantasy mit griechischer Mythologie bin ich eigentlich immer zu haben und Stella A. Tacks Buch war ein Volltreffer. Warrior ist eine eigenwillige und etwas kratzbürstige Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt und die einen oft zum Lachen bringt. Sie nimmt uns mit auf eine Taxifahrt durch die Hölle und auf ein Golfspiel der Götter im Olymp und richtet dabei einiges an Chaos an. Für mich wurde durch dieses Buch klar, dass deutsche Fantasy viel kann! Mein Fazit: einfach göttlich.

    Daria87 empfiehlt "Der Junge auf dem Berg" von John Boyne
    Dieses war mein erstes Buch des Autors und ich war vollends begeistert. Sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte konnte mich von Anfang an fesseln. Meisterhaft beschreibt John Boyne wie leicht vor allem Kinder beeinflussbar sind und wie wichtig es ist, dass sie gute Vorbilder haben. Eine absolute Leseempfehlung!

    Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch das ein oder andere - oder gleich alle ;-) - unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten.

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    Kathleen1974s avatar
    Letzter Beitrag von  Kathleen1974vor 9 Monaten
    Herzlichen Dank :-)
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