Die Glücksreisenden

von Sybil Volks 
3,8 Sterne bei17 Bewertungen
Die Glücksreisenden
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Alice3412s avatar

Eine besondere Familie und ein Glückskomet. Lebensnahe Personen, Nordsee-Atmosphäre und gefühlvolle Situationen.

Monices avatar

Ein Buch voll Veränderungen und Glück

Alle 17 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Glücksreisenden"

Können Menschen ihr Glück machen?
Oder fällt es ihnen zu wie die Sterne in diesem Kometensommer?

Ausgerechnet zum großen Fest in Haus Tide – Inge Boysen wird 80, ihre Enkelin 18 - hat sich Komet »Fortune« über der Nordseeinsel angekündigt. Eine ungewöhnliche Festgesellschaft versammelt sich im alten Haus hinter dem Deich: Familie Boysen, geladene und ungeladene Gäste, Glücksritter, Spinner und Sternengucker. Die einen hoffen, »Fortune« verheiße Fülle und Freuden, andere sehen den Weltuntergang nahen, Inge stellt für alle Fälle Champagner kalt.
Das Himmelsereignis setzt eine Reise in Gang: Inge, ihre Kinder und Kindeskinder, Nachbarn, Postbote, Astronom und Vogelwartin – sie alle machen sich auf, ihr Glück zu suchen, zu finden und notfalls zu erfinden. Und Sohn Boy, der mit einer waghalsigen Wette das Elternhaus gerettet hat, muss erleben, wie schnell das Blatt sich wieder wendet – für ihn, Haus Tide und die ganze Familie.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423262033
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:20.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Monices avatar
    Monicevor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Buch voll Veränderungen und Glück
    Zeit ins Glück

    "Die Glücksreisenden" von Sybil Volks,

    ist ein Buch voll Überraschungen und wichtigen Entscheidungen. Ich konnte aus diesem Buch sehr viel für mich mitnehmen. Die Autorin lässt uns an der Veränderung einer Familie teilhaben, die nicht nur die schönen Seiten des Lebens kennt. Sie lässt uns an den Gefühlen und an den Entscheidungsprozessen Teilhaben. Durch das Buch zieht sich der Komet Fortune als roter Faden. Das Glück und auch das Leben und der Tod sind große Themen in diesem Buch. Für mich hat es die Autorin geschafft, dass ich nun immer wieder nach denke über manche Situationen, Reaktionen und Handlungen. Auch darüber was Glück eigentlich für mich bedeutet und ist es nicht doch immer von vielen Faktoren abhängig was wir als Glück empfinden?

    Zum Inhalt:
    Als die Familie über den Tod von Inge informiert wird reisen alle an. Doch es stellt sich als Falsche Nachricht heraus und dennoch findet sich die ganze Familie im Haus Tide wieder. Unter einem Dach wegen dem Tod zusammengebracht kommt neues Leben auf die Welt, viele Probleme werden besprochen, doch die Familie findet nicht zu einer Gemeinschaft. Erst als der Komet Fortune im Sommer darauf auf die Insel und somit Haus Tide zurast arbeitet die Familie für Inges 80 Geburtstag Hand in Hand. Doch vieles ist anders als es scheint und so gibt es die ganze Wahrheit doch erst als Inge dem Leben entsagt.

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    Sarahamolibris avatar
    Sarahamolibrivor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine Familie auf der Suche nach dem Glück
    Familiengeschichte in ostfriesischer Kulisse

    Inhalt (Amazon):

    Können Menschen ihr Glück machen? Oder fällt es ihnen zu wie die Sterne in diesem Kometensommer?

    Ausgerechnet zum großen Fest in Haus Tide – Inge Boysen wird 80, ihre Enkelin 18 - hat sich Komet »Fortune« über der Nordseeinsel angekündigt. Eine ungewöhnliche Festgesellschaft versammelt sich im alten Haus hinter dem Deich: Familie Boysen, geladene und ungeladene Gäste, Glücksritter, Spinner und Sternengucker. Die einen hoffen, »Fortune« verheiße Fülle und Freuden, andere sehen den Weltuntergang nahen, Inge stellt für alle Fälle Champagner kalt.
    Das Himmelsereignis setzt eine Reise in Gang: Inge, ihre Kinder und Kindeskinder, Nachbarn, Postbote, Astronom und Vogelwartin – sie alle machen sich auf, ihr Glück zu suchen, zu finden und notfalls zu erfinden. Und Sohn Boy, der mit einer waghalsigen Wette das Elternhaus gerettet hat, muss erleben, wie schnell das Blatt sich wieder wendet – für ihn, Haus Tide und die ganze Familie.


    Eigene Meinung:

    Die Geschichte konnte mich leider nicht richtig begeistern. Zu viele einzelne Personen mit unterschiedlichen Problemen, die alle zu einer Familie gehören, werden alle einzeln mit ihrer Innensicht dargestellt. Während Inge, die als Hauptprotagonistin zählen kann, noch sympathisch und authentisch gewirkt hat, haben mich die restlichen Personen leider nicht angesprochen. Die Idee mit dem Kometen war ganz originell, aber hätte noch besser umgesetzt werden können.

    Es handelt sich bei dem Buch im den zweiten Teil einer Reihe - eventuell wird man mit den Figuren im Buch schneller warm, wenn man den ersten Band zuvor gelesen hat.


    Fazit:

    Leider gibt es nur 3 Sterne, weil mich die Geschichte nicht abgeholt hat und ich keinen Bezug zu den Charakteren herstellen konnte. Der Schreibstil der Autorin ist aber sehr angenehm zu lesen gewesen. 

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    nellsches avatar
    nellschevor einem Monat
    Kurzmeinung: Emotionale Familiengeschichte, für die man den ersten Teil gelesen haben sollte
    Die Glücksreisenden

    Im Haus Tide steht ein großes Fest an: Inge Boysen wird 80 und ihre Enkeln Inka 18. Zeitgleich hat sich der Komet “Fortune” angekündigt. Diesem außergewöhnlichen Zusammentreffen sieht die ungewöhnliche Festgesellschaft freudig entgegen und alle machen sich auf, ihr Glück zu suchen, zu finden oder notfalls auch zu erfinden. Oder steht doch der Weltuntergang bevor?

    Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, weil das Cover und der Klappentext eine Geschichte voller Glück versprechen.
    Der Einstieg gelang mir leider nicht so gut, da es sehr viele Personen gab, die ich erstmal gedanklich ordnen musste, was seine Zeit dauerte. Auch kenne ich das Vorgängerbuch “Wintergäste” leider nicht, zu dem dieses Buch die Fortsetzung darstellt. Den Lesern, die “Wintergäste” bereits gelesen haben, dürfte der Einstieg wesentlich leichter fallen. Von diesen Startschwierigkeiten mal abgesehen fand ich den Schreibstil aber sonst angenehm und gut zu lesen, so dass ich auch recht zügig voran kam.
    Die Charaktere wurden sehr schön beschrieben und wirkten sehr authentisch und sympathisch auf mich. Ich konnte sie mir alle prima auf einer Nordseeinsel vorstellen. Allerdings hatte ich einfach manchmal das Gefühl, als wenn mir ein wenig Hintergrundwissen aus dem Vorgängerbuch fehlen würde, um die Charaktere noch besser zu kennen und zu verstehen. Und das obwohl es durchaus auch Rückblicke zum ersten Band gab.
    Sehr schön fand ich, dass es zwischendurch auch einige Szenen gab, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Denn insgesamt war die Geschichte doch recht schwermütig und problembehaftet. Damit hätte ich bei dem Titel und dem Verweis zum Glück so gar nicht gerechnet.
    Was ich toll fand, war die Atmosphäre der Nordsee. Ich spürte den Wind um die Nase und hörte den Kandis knacken, als der Tee eingegossen wurde. Ich war einfach mittendrin im Nordseefeeling, das die Autorin wunderbar eingefangen und wiedergegeben hat. Das empfand ich als unglaublich schön.

    Eine emotionale Familiengeschichte, die mich leider nicht vollständig packen konnte, wohl da ich den ersten Band nicht kannte. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

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    tardys avatar
    tardyvor einem Monat
    Kurzmeinung: Leider wenig vom Glück zu spüren
    Die Glücksreisenden

    Zeitgleich mit einem "Besuch" des Kometen Fortune steht der 80. Geburtstag Ingas an. Aber auch ihre Enkelin Ilka hat Grund zu feiern. Sie wird am Tag darauf volljährig. Man sieht dem großen Ereignis mit Spannung entgegen und die Meinungen gehen weit auseinander. Bringt "Fortune" nun Glück und Segen oder steht doch die Welt vor ihrem Untergang?

    Der Einstieg in das Buch ist mir nicht so leicht gelungen, wie gedacht. Da es sich hier um die Fortsetzung von "Wintergäste" handelt, ein Buch, das ich leider nicht kenne. habe ich einige Zeit gebraucht, um mit den zahlreichen Protagonisten bekannt zu werden. Diese sind zwar umfassend dargestellt und wirken sehr authentisch, aber es fehlt mir doch einiges an Grundwissen aus Band eins. Das erwartete Glück zu finden war leider auch nicht so einfach. Die vielen Probleme und Sorgen, die zahlreichen Einzelschicksale innerhalb der Familie, die hier behandelt werden, geben der Lektüre eine tiefe Traurigkeit, die sich fast durch den ganzen Roman zieht. Allerdings entsteht so eine Atmosphäre, die sehr gut zu einer Nordseeinsel und zu einem vielschichtigen Familienroman passt. Ab und an lockert eine witzige Bemerkung, eine lustige Situation das Ganze auf und gibt dem Roman dann doch ein wenig Heiterkeit. Ich hätte wohl besser mit dem ersten Band anfangen sollen, um die Familie von Anfang an kennen zu lernen. So hatte ich leider ein wenig das Gefühl, nicht komplett informiert zu sein. Das Cover passt in ganzer Konsequenz zur Geschichte, auch das vermittelt eine Düsterkeit und wenig Licht am Horizont.


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    misery3103s avatar
    misery3103vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine gut unterhaltende Geschichte über Familie. Nett!
    Familie

    Im Haus Tide der Familie Boysen ist ein großes Fest geplant. Oma Inge wird 80, ihre Enkelin 18. Über der Nordseeinsel hat sich Komet „Fortune“ angekündigt. Die einen erwarten viele Freuden, die anderen sehen den Weltuntergang nahen. Doch Inge stellt den Champagner kalt und lädt zur großen Feier. Und neben der Familie treffen einige geladene und ungeladene Gäste im Haus hinter dem Deich ein. Werden sich für alle Familienmitglieder Wünsche erfüllen?

    Familie Boysen und allen voran Oma Inge habe ich gerne durch das Buch begleitet. Die Planungen für die große Feier gefielen mir. Da das Buch der zweite Teil um die Familie ist und ich den ersten Teil nicht kannte, wurden allerdings alle Familienmitglieder ausführlich und mit all ihren Problemen vorgestellt. Das fand ich teilweise etwas langatmig, auch wenn ich es spannend fand, ob alle ihr privates Glück finden werden. Die Fragen, die sich dabei stellen sind: Können Menschen ihr Glück selbst bestimmen oder fällt es ihnen zu wie die Sterne vom Himmel in diesem Kometensommer.

    Die Familie ist liebenswert und die einzelnen Familienmitglieder sind mir schnell ans Herz gewachsen, auch wenn ich nicht alle Entscheidungen nachvollziehen konnte. Aber alleine wegen Oma Inge hat sich das Buch für mich gelohnt, da ich die alte Dame wirklich sympathisch und klug finde.

    Insgesamt ein schönes Buch, wenn auch teilweise etwas langatmig. Vielleicht ist es leichter zu lesen, wenn man den ersten Teil über die Familie Boysen kennt. Trotzdem gut unterhaltend und nett.

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    Cellissimas avatar
    Cellissimavor 2 Monaten
    Schöner Nordseeinsel-Familienroman mit viel Atmosphäre!

    Es ist ungewöhnlich viel los in Haus Tide und auf der Nordseeinsel, denn es feiern nicht nur Oma Inge ihren 80. und Enkelin Inka ihren 18. Geburtstag, zu dem viele Gäste geladen wurden, sondern es wird auch noch der Komet Fortune erwartet, was jede Menge Touristen auf die kleine Insel zieht.
    So wird in und um Haus Tide gefeiert, gelacht, geweint, gewünscht, gebetet, geflucht, erwartet, vermisst ... die ganze Bandbreite des Lebens gelebt.

    ******

    "Die Glücksreisenden" ist ein Familienroman, es handelt sich um die Fortsetzung des Romans "Wintergäste", welchen man idealerweise zuvor liest.
    Ohne entsprechende Vorkenntnisse kommt man deutlich schlechter in die Geschichte heinein, es werden immer wichtige Hintergrundinformationen fehlen.

    Wunderschön war die Insel-Atmosphäre, die Sybil Volks da geschafft hat - ich hätte diesbezüglich noch ewig weiterlesen und sie genießen können! Natur und Menschen, das Innenleben des Hauses wurden hervorragend getroffen.
    Man fühlt sich als Leser wirklich in dieses Haus, auf diese Insel versetzt, hat das Gefühl, selbst hinter diesem Deich in einem Haus mit Reetdach an der Nordsee zu leben.
    So konnte ich das Rauschen des Meeres hören, das Knacken des Kandiszuckers in der Tasse, als Inge den Tee darauf goss. Wundervoll!

    Die Figuren konnten mich leider nicht komplett überzeugen - manche, v.a. Inge, fand ich absolut gelungen, andere blieben mir zu oberflächlich und distanziert.

    Im Prinzip ist es eine schöne Mischung aus Familienroman, Inselroman, Humor und Tiefgang, Gedanken über grundlegende Dinge des Lebens, das Leben an sich . Man erfährt also immer wieder etwas Auflockerung und Leichtigkeit. Dennoch ist die Grundstimmung schon gedrückt, ernst, traurig und nachdenklich, denn Inge Boysen ahnt, dass sie bald sterben wird - und dies geschieht dann auch am Ende. Diese Seiten gingen mir sehr zu Herzen, da Inge Boysen wohl mit Abstand die wundervollste, warmherzigste, weiseste Figur ist, die man als Leser sehr schnell tief ins Herz schließt. Dieser Abschied tat wirklich weh.

    Die Handlung konnte mich leider nicht durchgehend fesselnd, es gab immer wieder Passagen, die ich weniger spannend und interessant fand, sodass es für mich immer wieder Längen gab und die Geschichte ein wenig dahinplätscherte. Die weiblichen Figuren, ihre Gedanken und Probleme haben mich bspw. weit mehr interessiert als die männlichen.
    Ja, diese Längen entstanden immer um die Passagen der Männer herum!

    ******

    Fazit: Ein Nordseeinsel-Familienroman mit Humor, Lebensweisheit, aber auch Traurigkeit. Er weist kleine Längen und Mängel auf. Er besticht vor allem durch viel Atmosphäre. Er hat mir ein paar schöne Lesestunden geschenkt und sei allen empfohlen, die die Nordsee und das Inselleben lieben!
    3,5 Sterne











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    jams avatar
    jamvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein ungewöhnlicher Familienroman in einem wunderbaren Haus auf einer Nordseeinsel, das der geheime Protagonist ist.
    Ein ungewöhnlicher Familienroman

    „Da stehen sie vor ihm, siamesische Zwillinge: dieser Junge mit seinen biegsamen grünen Fasern und sein erwachsenes Selbst, in dem diese Fasern verholzen und brüchig werden. Der Junge schaut nach vorn, und der Mann schaut zurück. Und mittendrin teilen beide ein Herz.“

    Seite 195



    Ein gutes Jahr lang dürfen wir Familie Boysen in Haus Tide begleiten. Ein Jahr, dass Mutter Inge geschenkt wurde und geprägt ist von Hoffnung und Warten: Auf eine Entscheidung, auf das Glück. Und auf Fortune, der Komet, der genau an Inges 80igstem und Inkas 18ten Geburtstag der Insel und Haus Tide sehr nahe kommen soll und mit Freude, Angst, Ignoranz und einer großen Feier erwartet wird.



    Es ist ein turbulentes Jahr, das mit dem Ende des Vorgängerromans „Wintergäste“ beginnt. Ich kenne dieses Buch noch nicht, habe mir aber zwischendurch immer wieder gewünscht, ich hätte es gelesen, da mir doch manche Elemente fehlten. Die Familienmitglieder kehren immer wieder zu Haus Tide zurück, es ist neben Inge der eigentliche Protagonist dieser Geschichte. Viele Generationen haben schon unter diesem Dach gelebt, und um es zu erhalten, gehen sie oft seltsame Wege.

    Wir dürfen in dieser Zeit interessante Personen kennenlernen, seien es die sehr unterschiedlichen Familienmitglieder, angefangen bei dem verlorenen Sohn, der lesbischen Tochter, dem adoptierten Enkelkind, über Insulaner wie den barfüßigen Bürgermeister und Postboten oder die einsame Vogelwartin.

    Dennoch hat mir manchmal etwas gefehlt. Der Grundton ist ein trauriger. Teilweise war es mir zu sprunghaft. Spannende oder besonders rührende Momente durften wir im An- und Abklang erleben, der Höhepunkt dazwischen wurde oft ausgelassen.

    Fazit: Ein ungewöhnlicher Familienroman in einem wunderbaren Haus auf einer Nordseeinsel.

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    twentytwos avatar
    twentytwovor 2 Monaten
    Die Glücksreisenden

    Inge Boysen spürt, dass ihr Tage gezählt sind. Da kommt ihr der Komet „Fortune“ der ausgerechnet an ihrem 80. Geburtstag über die kleine Nordseeinsel ziehen soll, gerade recht. Während ein Teil der Insulaner fest mit dem Untergang rechnet, macht sich Inge ihren eigenen Reim auf das Ereignis und beginnt mit der Planung eines großen Festes. Ungeduldig fiebert sie dem großen Tag entgegen, zu dem sie ihre ganze Familie erwartet. Und dann ist es soweit. Fast alle ihrer Lieben haben sich eingefunden und zusammen mit den vielen anderen, geladenen und ungeladenen Gästen erleben sie gemeinsam einen unvergesslichen Tag. Und auch wenn der prophezeite Weltuntergang ausgeblieben ist, wird der Tag für viele zu einem Wendepunkt in ihrem Leben, denn nichts ist mehr so wie es vorher war.

    Fazit
    Eine generationsübergreifende Familiengeschichte voller Emotionen, in der persönliche Ziele, Träume und Hoffnung zu einer gefühlsbetonten Story verschmelzen.

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    Bluesky_13s avatar
    Bluesky_13vor 2 Monaten
    Sterben werden wir alle irgendwann

    INHALT

    Inge Boysen stand kurz vor ihrem achtzigsten Geburtstag, obwohl sie noch vor kurzem für tot erklärt wurde. Da wusste sie das dieses Jahr etwas ganz besonderes war.

    Außerdem sollen in diesem Sommer Meteoriten vom Kometen „Fortune“ auf Nordfriesland regnen. Die einen verbinden es mit Glück, die anderen mit Unglück.


    Im Juli findet dann auch noch das Doppelgeburtstagsfest von Inge, zum achtzigsten und Inka, ihrer Enkelin zum achtzehnten Geburtstag statt. Also wenn schon ein Stück von Fortune in den Garten kracht, dann sollte man ein Glas Champagner in der Hand halten.


    MEINE MEINUNG

    In diese Familie gibt es einige Unregelmäßigkeiten und die hat die Autorin fein heraus gearbeitet.

    Gesa bekommt am Neujahrstag ihr Kind Stella, das sie mit ihrem jungen Geliebten Matteo hat. Ihr Noch Ehemann Jochen weiß davon und ist bei der Geburt dabei. Mit ihm hat sie die Kinder Marten und Kaija.

    Enno und Kerrin haben auch eine Tochter, nämlich Inka, die im Sommer achtzehn Jahre alt wird. Sie ist von den beiden adoptiert und weiß es bisher nicht, doch das soll sich an ihrem Geburtstag ändern.

    Also eine sehr komplizierte Familie und wir als Leser dürfen dank der Autorin dabei sein, denn es gibt noch einiges mehr.


    Der Schreibstil der Autorin ist sehr gefühlvoll und hat auch viel Witz und Charme. Das ermöglicht ein leichtes und amüsantes Lesegefühl.

    Es wird von jeder einzelnen Person sehr detailliert über das jeweilige Leben berichtet und so lernt man jeden einzelnen sehr genau kennen und kann sich ein Bild machen.

    So wird einiges klarer und deutlicher und man weiß warum wer wie handelt. Das finde ich sehr interessant und auch sehr aufschlussreich für uns Leser, aber auch sehr aufwendig für die Autorin. Den Verlauf hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet und zusammengefügt.


    Man stößt hier auf so vieles, auf Wünsche, Ziele, Träume und Ideen aus denen man durchaus etwas machen kann. Außerdem trifft man hier auch auf Liebe, Eifersucht, Hass, Gier und auch auf Todesängste und auch Hoffnung. Das alles trägt viele Emotionen in sich und das gepaart mit dem Humor macht dieses Werk so lesenswert.


    Ich vergebe hier sehr gerne die vollen 5 Sterne, da ich mit gut unterhalten fühlte. All diese Dinge, die die Autorin hier beschreibt, können auch tatsächlich so passieren. Das dann das Werk auch noch so ausgeschmückt ist, ist für einen Roman sehr wichtig und ist auch gut so.


    Bluesky_13

    Rosi

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    engelslockes avatar
    engelslockevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Für alle Tagträumer und Glücksuchende
    Gut umgesetzter Roman

    Inhalt: Die Familie Boysen will den Geburtstag von Inge und den Geburtstag ihren Enkelin Inka feiern. Es soll gleichzeitig Meteroriten regnen. Die Meinungen zum Weltuntergang gehen dabei bei der Familie auseinander. 


    Schreibstil: Viele Themen werden lange umschrieben. Das macht das lesen manchmal etwas anstrengend. Man kommt trotz allem aber locker mit der Geschichte mit. 

    Handlung: Die Idee des Buches wurden gut umgesetzt. Den Handlungen kann man gut folgen und nachvollziehen. 

    Fazit: Das Buch ist auf jeden Fall einen Kauf wert.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    dtv_Verlags avatar

    Liebe Leserinnen und Leser,

    heute erscheint mit ›Die Glücksreisenden‹ der neue Familienroman von Sybil Volks – perfekt für den Sommer, zum Träumen und Schmökern!

    Ausgerechnet zum großen Fest in Haus Tide – Inge Boysen wird 80, ihre Enkelin 18 - hat sich Komet »Fortune« über der Nordseeinsel angekündigt. Eine ungewöhnliche Festgesellschaft versammelt sich im alten Haus hinter dem Deich: Familie Boysen, geladene und ungeladene Gäste, Glücksritter, Spinner und Sternengucker. Die einen hoffen, »Fortune« verheiße Fülle und Freuden, andere sehen den Weltuntergang nahen, Inge stellt für alle Fälle Champagner kalt.
    Das Himmelsereignis setzt eine Reise in Gang: Inge, ihre Kinder und Kindeskinder, Nachbarn, Postbote, Astronom und Vogelwartin – sie alle machen sich auf, ihr Glück zu suchen, zu finden und notfalls zu erfinden. Und Sohn Boy, der mit einer waghalsigen Wette das Elternhaus gerettet hat, muss erleben, wie schnell das Blatt sich wieder wendet – für ihn, Haus Tide und die ganze Familie.

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