Sybil Volks Wintergäste

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Inhaltsangabe zu „Wintergäste“ von Sybil Volks

Die Geschichte der Familie Boysen Die Nachricht von Inge Boysens Tod war ein Fehlalarm. Doch da haben sich Kinder und Kindeskinder bereits in dem kleinen Haus hinter dem Deich versammelt. Kurz vor dem Jahreswechsel schneidet ein Schneesturm Haus Tide und seine Bewohner von der Außenwelt ab. Während draußen die Welt vereist, köcheln im Innern alte Feindseligkeiten und neue Sehnsüchte hoch.

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  • Sehr schön erzählte Familiengeschichte – Irrungen, Wirrungen des Lebens

    Wintergäste

    Lesegenuss

    22. January 2017 um 22:08

    B̲̲u̲̲c̲̲h̲̲a̲̲n̲̲f̲̲a̲̲n̲̲g̲̲ "All das Kommen und Gehen in unserer Familie begann mit einem angekündigten Tod und einem unangemeldeten Sturm. Mond und Flut, Schnee und Sturm, Brüder und Schwestern, Geliebte und ungeborene Kinder trafen ohne Vorwarnung aufeinander." "Wintergäste" beginnt mit der Auflistung der Personen, den Mitspielern, wie es die Autorin nennt. Gut gewählter Ausdruck für die Charaktere in dem Spiel, der Inszenierung, in Gang gesetzt durch Inge, der Mutter und Großmutter der Familie. In der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr sind alle von überall angereist, haben sich versammelt in dem Haus hinter dem Deich auf der kleinen Insel. Inge Boysen tot? Doch sie ist nicht verstorben und um sie herum laufen die Gedanken in den Köpfen der Menschen. Das Wetter wird schlechter und schließlich werden sie durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschlossen. "Wintergäste" ist ein Roman, der so anders ist als ich eigentlich erwartete. Das Zusammenhocken der Menschen, wo einzelne ihre Geheimnisse haben. Da tauchen Ängste auf, vor allem deutlich zu spüren die fehlende Kommunikation. Sterben, Erben … Die einzelnen Schicksale kommen klar heraus, überschattet doch von den Ängsten der Zukunft, wärend die Gegenwart ungeklärt ist. Mitten drin die Hauptcharaktere Inge, die alles aufnimmt. Eine Protagonistin, mit der ich erst einmal warm werden musste. Am Ende jedoch versteht man die Familienverbindung. Verschiedene Charaktere erzählen im Wechsel aus ihrer Sicht die Geschichte. Die Personen sind wunderbar exentrisch und voller Geheimnisse. Es sind Menschen wie du und ich, die ihre Fehler haben, keine Perfektionisten, und dennoch jede auf ihre/seine Art liebenswürdig. Auch wenn die Story nicht voller Spannung ist, hat sie mich auf eine gewisse Art gefesselt. Die anschauliche Sprache versetzt den Leser ins Geschehen. Ebenso beeindruckend wie die Autorin das Setting bildhaft hat vor Augen entstehen lassen. Ein ansprechendes Buchcover ist wichtig und das von "Wintergäste spricht mich an: Das reetgedeckte Haus, die Frau mit Kind vor dem tobenden Meer.  Fährt man mit den Fingern über den Titel und Autorennamen, fühlt man den hervorgehobenen Druck. Auch der gewählte Font hierfür - Kompliment an die Designer. "Wintergäste" von Sybil Volks, ein Buch, welches sich gerade jetzt ideal an den langen und kalten Tagen lesen läßt - passt optimal. Ein großer Familienroman voller Poesie und Geheimnisse - so der Verlag.  Wintergäste nennt man Vögel, die in einem Gebiet, in dem sie nicht brüten, überwinter – weil es dort wärmer ist und sie mehr Nahrung finden. Manche Wintergäste befinden sich auf der Durchreise, andere bleiben bis zum Frühjahr. Die einen kommen alle Jahre wieder, andere nur, wenn es unbedingt sein muss. Es gibt Winterflüchter und Invasionsscharen, Nahrungsgäste, Irrgäste und Ausnahmegäste - gerade so wie bei den Menschen. aus "Wintergäste"

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  • Stimmungsvoller und ungewöhnlicher Familienroman

    Wintergäste

    Lesenisttoll

    16. September 2016 um 09:47

    Inge Boysens Tod, der sich erstaunlicherweise als vorübergehend herausstellt, bringt die ganze Familie zusammen auf der heimischen Nordseeinsel. Draußen tobt ein Sturm, nach wenigen Tagen ist die Insel abgeschnitten, es gibt kein Davonlaufen. Nach und nach erfahren wir Einzelheiten über die verschiedenen (und sehr unterschiedlichen) Familienmitglieder, vieles kommt zum Vorschein, alte Wunden brechen auf und neue Konstellationen ergeben sich. Das Ganze ist spannend, humorvoll und kurzweilig erzählt. Ein Buch, das mir großen Spaß gemacht hat. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

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  • Leider nicht wie erwartet

    Wintergäste

    Rebel_Heart

    09. September 2016 um 22:47

    Inge Boysen ist tot. Die Nachricht schlug bei ihren Familienmitgliedern ein wie eine Bombe und entpuppte sich doch als Fehlalarm. Doch als das bekannt wird, befinden sich ihre Kinder und deren Familien längst in dem alten haus auf der kleinen Hallig. Kurz bevor das neue Jahr sich bemerkbar macht, schneidet einSchneesturm die kleine Hallig von derr Aussenwelt ab. Während es draußen schneit und schneit, kochen drinnen die Emotionen hoch. Drei Generationen unter einem Dach werden mti der Vergangengheit, der Gegenwart und vielleicht auch der Zukunft konfrontriert und binnen weniger Stunden entfaltet sich das Leben mit all seinen Facetten, beinhaltet Tränen der Freude und Trauer. Ich muss sagen, dass ich bei diesem Buch wirklich sehr schwer in den Schreibstil gefunden habe. Ich fand ihn nicht unbedingt.. schlcht war, aber irgendetwas hat mir definitiv gefehlt. Den Handlungsort fand ich von Anfang an toll. Eine Hallig, auf einer kleinen Nordseeinsel direkt am Meer. Natur pur, den Strand direkt vor der Nase und auch im Winter bestimmt eine Reise wert. Idylle pur. Der Leser wird Zeuge einer Familie und ihrer Geheimnisse, welche an den Tagen zwischen dem Jahreswechsel an die "Öffentlichkeit" geraten. Was mir eigentlich ganz gut gefallen hat, war der Perspektivenwechsel... anfangs zumindest. Irgendwann hatte ich wirklich keinen Plan mehr, aus welcher Perspektive ich jetzt lese und wer gerade welche Probleme mit sich rumschlägt. Gesa, die mit Mann und Kinder auf der Hallig ist, aber von ihrem Geliebten ein Kind in sich trägt? Inka, die nicht weiß, wer ihr Vater ist und auch an sich selbst zu zweifeln scheint? Jochen, Gesas Mann, der eigentlich einen Termin auf dem Festland hatte, den aber aber verschwitzt? Vielleicht sogar mit Absicht? Oder doch Berit, deren Hauptaufgabe war, Trauerreden für Menschen und Tier zu schreiben? War das wirklich erfüllend? Und warum hatte es Inges jüngster sohn Boy nicht auf die Insel geschafft und schipperte stattdessen auf See durch die Gegend? Fragen über Fragen, die ich leider nicht mal beantwortet gekriegt habe. Ich glaube, ich hatte wirklich am ende noch mehr Fragezeichen über dem Kopf, als eh schon und war allgemein - so hart es auch klingt - irgendwann gelangweilt. Es wird sich zwar über das Leben eines jeden einzelnen Gedanken gemacht, aber wirklich nach Lösungen gesucht wurde .. nicht. Schade  eigentlich, denn das Buch hätte wirklich Potenzial gehabt, so kann ich es nur denen empfehlen, die Lust auf Familiengeschichten habe, die einfach... informativ sind und keinen Spannungsbogen besitzen.

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  • Wintergäste

    Wintergäste

    Rees

    05. August 2016 um 14:36

    Die Geschichte von einem angekündigten Tod und einem unerwarteten Sturm. Die Familie Boysen kommt zwischen Weihnachten und Neujahr unfreiwillig zusammen und die unbändige ,stürmische Natur lässt es nicht zu, dass einer von ihnen das Haus der todgeglaubten Mutter wieder verlässt bevor nicht alles geklärt ist, was geklärt werden muss. Die vier Geschwister Enno, Gesa, Boy und Berit sind sehr unterschiedlich und alle haben mehr oder weniger mit ihrem Leben zu kämpfen. Da sind Geheimnisse und ungesagte Worte, Verletzungen, Wut, Enttäuschungen und ganz viele Sehnsüchte. Auch ihre Lebenspartner und Kinder sind dabei und der einäugige Kater Ahab. Und das Haus Tilde, ein liebgewonnenes Zuhause mit vielen Erinnerungen, das es zu bewahren gilt. Mutter Inge , die gerade mal so knapp dem Tod entronnen ist ,ringt mit der Entscheidung, was mit dem Haus werden soll , wenn sie denn wirklich sterben sollte und dieser Zeitpunkt scheint tatsächlich sehr nahe gekommen . Anfangs hatte ich zwar etwas Mühe mit den Namen und der Geschichte hinter jedem und das obwohl zu Beginn des Buches sogar noch alle namentlich erwähnt werden, die eine Rolle spielen und es sogar eine kurze erklären zu jedem gibt, was sehr hilfreich war. Also hab ich immer mal wieder nach vorne geblättert um im Bild zu sein. Aber allmählich lernte ich sie kennen und lieben und hab mich sehr wohl gefühlt in diesem Haus mit diesen so menschlichen Gestalten. Nichts kitschiges oder unglaubwürdiges ist mir da begegnet. Ich fand das Buch sehr stimmungsvoll und realistisch. Zwar bin ich nur langsam vorwärtsgekommen..., aber so gegen Ende wollte ich auch nicht schneller aus der Geschichte heraus kommen . Ein wunderschönes und berührendes Buch , für das man sich Zeit nehmen muss. Ich hab schon eine ganze Weile , kein so echtes und lebensnahes Buch mehr gelesen. Gerne gebe ich da 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die gerne Bücher lesen, die in die Tiefe gehen .

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  • Winter auf der Insel

    Wintergäste

    Langeweile

    21. April 2016 um 13:44

    Ich habe Torstrasse 1 von der gleichen Autorin gelesen und war sehr begeistert. Die Leseprobe zu diesem Buch fand ich sehr interessant und bin mit hohen Erwartungen in die Geschichte eingestiegen. Zur Geschichte: Inge Boysen lebt mit Sohn und Schwiegertochter Kerrin auf einer kleinen Nordseeinsel. Eines Tages findet Kerrin ihre Schwiegermutter leblos im Bett. Sie informiert sofort die anderen Kinder vom Ableben der Mutter. Bis auf den jüngsten Sohn Boy,der als Barpianist auf hoher See unterwegs ist ,machen sich alle sofort auf den Weg. Kurze Zeit später schlägt Inge die Augen wieder auf, es war ein Fehlalarm. In ihrer Familie hat jeder seine eigenen Probleme. Gesa hat ihren Mann Jochen betrogen und erwartet ein Kind von ihrem Liebhaber.Enno hat die Befürchtung unheilbar krank zu sein. Berit ist Schriftstellerin und hat eine Schreibblockade. Inka , die Adoptivtochter von Enno und Kerrin , möchte erfahren wer ihre Eltern sind. Als die Kinder sehen , dass ihre Mutter lebt ,wollen sie eigentlich wieder abreisen. Da schlägt die Natur mit aller Macht zu. Es gibt Blitzeis und einen Schneesturm,alle sind auf der Insel gefangen,auch die Stromversorgung fällt aus. Alle Familienmitglieder müssen zusammenrücken. Das bringt neue Probleme ,alte Konflikte brechen wieder auf.Auch wie die Zukunft aussehen soll, falls Inge doch stirbt , darüber herrscht keine Einigkeit. Fazit: Ich hatte große Probleme in die Geschichte zu finden,es gab keinen roten Faden. Das änderte sich zwar etwas,aber es fehlte ein richtiger Sog. Eine bessere Gliederung und etwas weniger Geschehnisse , dafür mehr Tiefgang wären mir lieber gewesen. ,

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  • Ein Wintersturm Roman mit Familiengeheimnissen

    Wintergäste

    Susimueller

    18. March 2016 um 12:00

    Heute freue ich mich, einen Roman rezensieren zu dürfen, dessen Leseprobe mich bereits so gefesselt hat, dass ich ihn mir unbedingt kaufen musste. Inge Boysens stirbt. Oder auch nicht. Denn nachdem die im Inselhaus lebende Schwiegertochter das von allen geliebte Familienoberhaupt leblos im Bett vorgefunden, für tot erklärt und alle weit verstreuten Familienmitglieder benachrichtigt hat, erwacht Inge Boysens aus ihrer von einem Schlaganfall hervorgerufenen Starre und lebt. Zumindest noch. Die Familienkarawane ist allerdings bereits auf dem Weg auf die Insel und ahnt nicht, dass diese Rauhnächte werden, die sie nie vergessen werden. Als die Familie eintrifft und erkennt, dass ihnen die Chance gegeben wurde noch einmal alle zusammen vor Inge Boysens Tod zusammen zu kommen, hat jeder Einzelne seine eigenen Erinnerungen, Sorgen und Geheimnisse im Gepäck und keiner ahnt, dass sie über den Jahreswechsel zusammen in dem Haus eingeschneit werden. Wintergäste ist ein Buch, das schon anders beginnt, als andere Bücher. Nämlich mit einem Tod, der keiner ist. Es ist so gefühlvoll, aber gleichzeitig auch so lebendig geschrieben. Eine Familie, in der es Streitigkeiten gibt, die sich aber trotzdem irgendwie sehr liebt und in der jeder so seine Geheimnisse hat. Die Familie bekommt eine Chance, die sonst kaum jemand bekommt, oder eigentlich die Chance, die jeder hat, die man im Alltag aber eigentlich nicht nutzt. Dass man zusammen kommt, Zeit gemeinsam nutzt, der Endlichkeit ins Auge schaut und das Beste daraus macht. Wie oft kommen wir im Leben zu spät, weil der Alltag uns nicht lässt.  In der Geschichte herrscht ein Schneesturm und schneidet die Nordseeinsel vom Festland ab. Später sogar das Haus von der restlichen Inselwelt.  Dies ist so toll beschrieben, dass ich mich beim Auftauchen aus dem Buch ab und zu gewundert habe, dass bei mir die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und der Strom geht.  Was ich für mich persönlich manchmal etwas schwierig fand, war das  ethische Verständnis von Liebe und Treue einiger Hauptfiguren. Aber ich glaube, es ist die Kunst eines Schriftstellers nicht nur Sympathien mit seinen Protagonisten zu erwecken, sondern auch Gefühle der anders empfindenen Leser. Insofern sehe ich das nicht als Nachteil des Buches an. Das Buch hat einen offenen Schluss und da ich ein begnadeter Happy End Leser bin, finde ich so etwas immer etwas unvollendet, auch wenn der Trend insgesamt immer mehr zum offenen Ende hinüber geht. Vielleicht wäre Friede Freude Eierkuchen am Ende auch etwas kitschig geworden und irgendwie hat ja auch jeder für sich Friede mit sich und seinem Leben geschlossen. Außerdem verspricht die Schriftstellerin einen zweiten Teil des Familienromans, den ich mit Sicherheit lesen werde, wenn er denn heraus kommt.

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  • Tolle Charaktere aber keine Handlung?

    Wintergäste

    GrauerVogel

    17. March 2016 um 02:05

    Dieses Buch war mir auf der FBM ins Auge gefallen und so habe ich es mir dann gekauft. Leider fand ich es nur so mittelprächtig.Die Charaktere fand ich interessant, abwechslungsreich und auch ihre Beziehungen zueinander gut gesponnen. Man erkennt, was jeder will und so es zu Missverständnisse kommt durch die Dinge, die man übereinander nicht weiß.Besonders Inka und Berrit hatten es mir angetan, weil ich mich in ihnen am ehesten wiederfinde.Auch das Setting finde ich toll ausgearbeitet. Ich persönlich stamme nicht von der Nord- sondern von der Ostsee, aber dennoch habe ich mich in diesem Buch sehr wohl und etwas wie zu Hause gefühlt.Was mir nicht gefallen hat, ist, dass dieses Buch keine einzige Frage beantwortet, die darin aufgeworfen wird. Ich persönlich hasse offene Enden und hier habe ich ja sogar gleich mehrere in einem Buch. Im Grunde bin ich am Ende so schlau wie am Anfang und das hinterlässt bei mir das blöde Gefühl, dieses Buch völlig umsonst gelesen zu haben.Was außerdem auffallend war: Immer, wenn sich ein Problem gerade gelöst hat, passiert etwas, das die Lösung sofort wieder aufhebt.Manche Stränge konnte ich auch so gar nicht in das Gesamtgeschehen einflechten.Ich habe also ein paar wirklich interessante Charaktere kennen gelernt und konnte einen Blick in ihr Leben werfen, aber eine wirkliche Handlung im Sinne eines fortschreitenden Verlaufs von irgendwas, gibt es hier nicht. Jeder Charakter hat vielleicht seine eigene kleine Teilhandlung, es gibt hier und da kleine Tendenzen, aber im Grunde dreht sich alles nur einmal im Kreis.

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  • Wintergäste

    Wintergäste

    Kleine8310

    15. March 2016 um 21:33

    "Wintergäste" ist ein Roman von der Autorin Sybil Volks. In diesem Buch geht es um die Familie Boysen. Die Familienmitglieder hatten alle eine Nachricht bekommen, dass Inge Boysen verstorben sei, aber die Nachricht war ein Fehler. Das kommt aber erst heraus, als bereits alle Mitglieder der Familie in dem alten Haus am Deich versammelt sind und ein Schneesturm sie eingekesselt hat.  Nun sind sie alle auf einem Haufen, so unterschiedlich sie alle sind, mit ihren Geheimnissen und den mehr oder weniger schlimmen Sorgen, ist das ein oder andere Drama vorprogrammiert ... Der Schreibstil von Sybil Volks hat mir ganz gut gefallen, aber ich brauchte trotzdem einen kleinen Moment, um in die Geschichte hineinzufinden. Es gab schon nach kurzer Zeit ein paar Wiederholungen, was ich als störend empfunden habe und somit der Lesefluss nicht ganz so gut war. Die Buchidee fand ich an sich ganz gut und auch die Charaktere waren recht gut ausgearbeitet.    Die Themen, die bei der erzwungenen Zusammenkunft auf den Tisch kommen, haben mal mehr, mal weniger Zündstoff gehabt und so waren manche Passagen leider auch etwas zu langatmig, für meinen Geschmack. Insgesamt kann ich sagen, dass dieser Roman eine schöne Idee, eine interessante Konstellation bei einem, für mich, nicht ganz überzeugenden Schreibstil bietet.    "Wintergäste" ist ein guter, aber kurzweiliger Roman, der mich leider nicht komplett überzeugen konnte!  

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  • Ungewöhnlich erzählte Familiengeschichte

    Wintergäste

    KarinJoachim

    Der Klappentext machte mich neugierig: Inge Boysen ist tot – nein, sie ist es doch nicht. Und nun? Drei Generationen versammeln sich zwischen Weihnachten und Neujahr in ihrem Haus auf einer vom Meer umtosten Insel, dem Haus das gespickt ist mit Kindheitserinnerungen. Reichlich Stoff für offen ausgetragene Konflikte, dachte ich. Die Vorstellung, die ich von der Handlung hatte, wurde jedoch  zunichte gemacht. Enttäuschte Erwartungen? Ja, man hätte die Geschichte anders erzählen können, aber die Autorin hat sich für ihren Weg entschieden: Und – es funktioniert. Zumindest für mich. Anfangs tat ich mich noch etwas schwer mit den unbekannten Namen (die Liste der Mitspieler ist nützlich) sowie dem häufigen Wechsel der Erzählperspektiven. Die Sprache hingegen „sprach“ mich sehr an, da sie sich wohltuend von der anderer Familienromane abhebt. Die Figuren sind plausibel konzipiert. Echte, nicht körperliche, Auseinandersetzungen zwischen den Familienmitgliedern habe ich vermisst. Aber vielleicht ist genau das, was die Autorin vermitteln möchte: Letztendlich muss jeder für sich alleine entscheiden, wie sein Leben verlaufen soll, was er von sich und den anderen erwartet. Inge, Ominge, formuliert es ganz zum Schluss: „Der Roman ist beinahe ausgelesen. (…) – Seiten voller ungeahnter Möglichkeiten.“ Das ist es auch, was den Schluss so speziell macht … Fazit: Der Roman hat mich mitgerissen, die Sprache verdient einen Extra-Stern. Trotz kleinerer Schwächen (zu viele Musiktitel, teilweise für den Leser schwierig zu verfolgende Perspektivenwechsel) gebe ich für diesen außergewöhnlichen Familienroman, der streckenweise durchaus philosophisch daherkommt, 5 Sterne.

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  • Debütautoren 2015 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    elane_eodain

    Auf in ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken! ________________________________________________________________  Da Dani vom lovelybooks-Team zeitlich die Betreuung dieser Aktion nicht mehr schafft, übernehme ich das in diesem Jahr und hoffe, dass ich dem gerecht werden kann. Denn diese schöne Aktion soll fortgeführt werden, damit wir wieder gemeinsam Debüts entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen können. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestsellerautoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen. Wir möchten das gemeinsam ändern. Bestimmt werden wir wieder besondere Buchperlen entdecken können! ________________________________________________________________  Ablauf der Debütautorenaktion: Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2015 bis Ende 2015 ein Buch/einen Roman in einem Verlag veröffentlichen und gerne selbst aktiv bei der Aktion mitmachen möchten. Von Seiten des lovelybooks-Teams selbst werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien für die Debütautorenaktion erfüllen, und auch passende Aktionen, die von Verlagen & Autoren gestartet werden, zählen mit. Außerdem dürft Ihr auch selbst gerne Autoren vorschlagen - am besten schickt Ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen der Autorin/des Autors und einem direkten Kontakt, dann werde ich sehen, was sich da machen lässt. Wenn Ihr diesem Thema folgt, könnt ihr eigentlich nichts verpassen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 29. Januar 2016 zu lesen und zu rezensieren. 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch in einem Verlag veröffentlicht hat und im Jahr 2015 nun das erste Buch bzw. die ersten Bücher in einem Verlag erscheint/erscheinen. Eine Ausnahme bilden Romandebüts sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym. Diese zählen ebenfalls. Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen und zu denen es Aktionen mit Autorenbeteiligung gibt, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur der Debütroman. Wichtig: Es werden keine Ausnahmen gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2015 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint. Außerdem muss die Autorin/der Autor in irgendeiner Form selbst an der Aktion teilnehmen, wie beispielsweise die Leserunde begleiten, an einem Tag Fragen beantworten o. ä. Wie kann man mitmachen? Schreibt hier im Thread einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann diesen Beitrag unter eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt euren Anmeldebeitrag auch, um euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten - ihr müsst nicht jede Rezension extra posten, sondern es reicht diesen Sammelbeitrag aktuell zu halten. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werden aber nur alle paar Wochen, in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich in einem neuen Beitrag darauf hin. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich. Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen man Bücher gewinnen kann, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls. Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts (aus den angehängten Büchern) im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks. Und wie bei Überraschungen üblich, bleibt der Inhalt bis zum Auspacken geheim. ;-) Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den unten angehängten Büchern auf. Wenn ihr ein Buch entdeckt, von dem ihr denkt, dass es zählen müsste, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das (wenn nötig in Rücksprache mit dem lovelybooks-Team). Diese Bücher dann bitte auch erst in Euren Rezensionslinks auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. das Buch im Startbeitrag angehängt ist. Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen! Und sollte ich Leserunden/Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte auch da Nachsicht und schreibt mir eine PN. Wenn der Titel tatsächlich passt, werde ich diesen dann an den Starbeitrag anhängen. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen! Ich wünsche uns allen viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim Plaudern! :-) ________________________________________________________________  Für Autoren: Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr Dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest Dich an der Debütautorenaktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Marina.Mueller@aboutbooks.de für weitere Informationen! ________________________________________________________________  PS: Natürlich darf hier im Thread auch munter geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt-)AutorInnen herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde und Autorenkollegen zu dieser Aktion einladen.  ________________________________________________________________  Aktuelle Leserunden und Buchverlosungen: (HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.) Teilnehmer: (insgesamt 156 Teilnehmer und bisher 893 gelesene Debüts) Auswertung: 01.02.2016, aktualisiert am 02.02.2016 - 73california 0 von 15 Debüts - Alchemilla 0 von 15 Debüts - Allegra2014 0 von 15 Debüts - Anja_Seb 22 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - annabchzk 0 von 15 Debüts - Annabel 0 von 15 Debüts - annlu 17 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Areti 15 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Arizona 3 von 15 Debüts - Bambi-Nini 4 von 15 Debüts - BeaSurbeck 9 von 15 Debüts - Bellis-Perennis 20 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Biest 10 von 15 Debüts - birdsong 0 von 15 Debüts - BookfantasyXY 7 von 15 Debüts - Bookflower 1 von 15 Debüts - Brilli 11 von 15 Debüts - Buchblume 3 von 15 Debüts - Bücherwurm 0 von 15 Debüts - Buchraettin 17 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - BUECHERLESERjw 0 von 15 Debüts - CaptainSwan 0 von 15 Debüts - Caroas 3 von 15 Debüts - Cellissima 2 von 15 Debüts - ChAoT89 0 von 15 Debüts - chatty68 7 von 15 Debüts - Chiara-Suki 0 von 15 Debüts - Chirise 1 von 15 Debüts - ChrischiD 15 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! 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Aktiv: Wander- und Tauschthread zur Debütautorenaktion 2015  Aktiv: Votingliste "Beste/r deutschsprachige/r Debütautor/in 2015" 

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    • 1469

    janaka

    23. February 2016 um 10:21
    elane_eodain schreibt Und wie versprochen habe ich nun auch unter allen erfolgreichen Debütleserinnen ausgelost: janaka darf sich auf eine kleine Überraschung freuen. :-)

    Heute durfte ich meine Überraschung in Empfang nehmen, ich bin total geflasht!!! Zwei Bücher von meiner Wunschliste, ganz viele Lesezeichen + Karten und zwei wunderschäne Jutetaschen. Ich freue ...

  • Schöner Erzählton – leider nicht einpräsam

    Wintergäste

    Bücherfüllhorn-Blog

    01. February 2016 um 14:34

    Das Buch lässt sich vom Grunde her schnell lesen und hat auch einen schönen Erzählton. Allerdings sollte man am Anfang darauf achten, sich die vielen Familienmitglieder bildlich vorzustellen, da es sonst verwirrend werden kann. Um das zu vermeiden lohnt es sich, ein großes Stück auf einen Schlag zu lesen. Mir gefiel das Setting auf der Hallig und auch in dem wunderbaren alten Haus. Auch immer wieder schön, wenn die gesamte Familie zusammenkommt, jedenfalls, wenn ich die Position des Lesers und Beobachters habe. Von den vier Hauptprotagonisten hat so jeder seine Probleme, die nicht nach außen getragen werden. Ich denke, die Handlungen um Tod, Erbe, Verzicht, Geheimnisse und Moral mit den dazugehörigen Personen sind schon sehr nahe an der Realität aufgebaut. Das hat mir gerade in der ersten Hälfte gut gefallen. In der zweiten Hälfte wird dies jedoch anders. Der Erzählton bleibt, es deutet sich auch an, dass Geheimnisse gelüftet werden könnten, aber insgesamt wurde mir die Geschichte zu langatmig, selbst wenn es “schön geschrieben“ war. Die Hauptpersonen ergaben sich in Handlungen, die ich nicht nachvollziehen konnte, verschiedene Konstellationen wurden für mich einfach unglaubwürdig. Man könnte sagen, die Familie blieb im zweiten Teil auf der Strecke. Alles in allem, ein vordergründig schöner, aber auch ausführlicher Familienroman mit allem was dazu gehört und wie man es sich so vorstellt. Dennoch konnte mich der Erzählton und die Handlungen am Schluss nicht vollends überzeugen, die Geschichte wurde für mich in der zweiten Hälfte und besonders am Schluss beliebig und belanglos und ließ mich mehr oder weniger gleichgültig zurück. Am Schluss war ich einfach „ermüdet“, und ich fand es schade, dass es außer dem Haus selber und der Hallig nichts gab, an dem ich mich gerne "festhalten" oder erinnern würde. Ich könnte mir aber dennoch vorstellen, dass Leser, die gerne Familienromane lesen, Gefallen daran finden werden. Gehadert habe ich auch mit den vielen offenen Enden am Schluss. Wie ich erst jetzt gesehen habe, geht die Geschichte im nächsten Roman weiter, dass zumindest erklärt das offene Ende. Ich denke nicht, dass ich diesem Band lesen werde. Ich habe für dieses Buch nur zwei Sterne vergeben, weil es mich nicht wirklich berührt hat. Die Autorin hat einen schönen Erzählton, aber der Inhalt war so nichtssagend. Die Geschichte hat mir nichts „gegeben“.

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  • Leserunde zu "Wintergäste" von Sybil Volks

    Wintergäste

    dtv_Verlag

    Wie viel Nähe verträgt eine Familie? »All das Kommen und Gehen in unserer Familie begann mit einem angekündigten Tod und einem unangekündigten Sturm. Mond und Flut, Schnee und Sturm, Brüder und Schwestern, Geliebte und ungeborene Kinder trafen ohne Vorwarnung aufeinander. Über Nacht verwandelte sich unser Haus in eine Insel im Eismeer und unsere Sippe in eine Gemeinschaft Schiffbrüchiger.« Die Nachricht von Inge Boysens Tod war ein Fehlalarm. Doch da haben sich Kinder und Kindeskinder bereits in dem kleinen Haus hinter dem Deich versammelt. Kurz vor dem Jahreswechsel schneidet ein Schneesturm Haus Tide und seine Bewohner von der Außenwelt ab. Während draußen die Welt vereist, kochen im Innern alte Feindseligkeiten und neue Sehnsüchte hoch. Drei Generationen in einem eingeschneiten Inselhaus - in wenigen Tagen entfaltet sich zwischen ihnen das Leben in seiner ganzen Tragik, Komik und Magie. Mehr Infos gibt es im Webseitenspecial. ›Wintergäste‹ kann man im Sommer wie auch im Winter lesen. Schnee und Eis sind so lebendig beschrieben, dass man die Kälte selbst beim Lesen im Sommer regelrecht spüren kann! Wo und wann würdet ihr das Buch am liebsten lesen? Die Autorin Sybil Volks nimmt an der Leserunde teil. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

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    • 494
  • Generationenkonflikt an der Nordsee

    Wintergäste

    Starbucks

    30. January 2016 um 17:49

    „Wintergäste“ von Sybil Volks ist wirklich ein toller Winterroman, den man sehr gut bei einer Tasse Tee und am Ofen sitzend genießen kann. Klassisch ist die geschaffene Ausgangslage der Abgeschiedenheit von der Umwelt, das sich nicht Entziehenkönnen, weil man nicht weglaufen kann. Zuerst vielleicht ein paar Worte zum Cover: Das Coverbild und -layout haben mich magisch angezogen. Das kleine Famililenbild am Strand sticht mir dabei gar nicht ins Auge, sondern das tolle Nordseehaus aus Klinkersteinen mit Reetdach und die vorbeiziehenden Vögel (vielleicht auch Wintergäste), außerdem die tolle Schrift. Ich finde dies sehr stimmig und stimmungsvoll. Zum Inhalt: Wie schon erwähnt, hat Sybil Volks hier eine klassische Situation geschaffen: Eine Familie trifft sich auf einer Nordseeinsel, da die Mutter und Großmutter angeblich verschieden ist. Nach dem Eintreffen der Wintergäste sorgt ein Schneesturm dafür, dass die Rückkehr unmöglich ist, und obwohl die Hausherrin noch lebt, müssen die Familienmitglieder verweilen. Konflikte sind vorprogrammiert.... Zur erzeugten Atmosphäre an der Nordsee muss ich sagen, dass diese mich voll überzeugt hat. Der Leser wird mit in Eis und Schnee an die Nordsee genommen, ein stürmisches Vergnügen mit einer gut beschriebenen Umgebung. Man kann hier eintauchen in den Winter an der Nordsee. Auch sprachlich hat der Roman einiges zu bieten, der auf dem Buchrücken sogar als „Roman voller Poesie“ gepriesen wird. Es gibt sehr viele Emotionen, aber auch Diskussionen, Streit und einen Blick in die Abgründe der menschlichen Seele. Fazit: Der Roman „Wintergäste“ hat meine Erwartungen voll getroffen, obwohl am Ende Fragen bleiben, aber das ist sicher so gewollt. Der Leser muss aber aufmerksam bleiben, um im Roman nicht den Faden zu verlieren. Geholfen hat mir die Personenvorstellung am Anfang, die den ersten Überblick erleichterte. „Wintergäste“ ist kein Roman für zwischendurch; er braucht etwas Konzentration und am besten das Lesen längerer Passagen ohne Unterbrechung. Wenn man sich auf die Familie richtig einlässt, wird man als Leser des Buches mit dem wunderbaren Titel aber sehr belohnt. Dafür bekommt der Roman von Sybil Volks von mir die volle Sternzahl.

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  • Schöne Geschichte für lange Winterabende

    Wintergäste

    Leseengel71

    15.10.2015 Das Cover ist super gelungen. Das verspricht eine schöne Geschichte an der Nordsee. Außer, dass ich das Buch leider erst bis zur Hälfte gelesen habe, finde ich, dass es sich schleppend ließt. Ich musste oft Seiten mehrere Male lesen, bevor ich überhaupt verstand in welche Zeit bzw. welchen Ort sich die Person, von der grade geschrieben wurde, befindet. Die Schriftstellerin lässt die Personen in Ihren Gedanken viel zu weit ausschweifen. Da verliert man den Faden und hat kaum verstanden, um was es ging. Also zurückblättern und noch mal lesen. Ansonsten gefällt mir die Familiengeschichte bisher gut. Nach einigen Thriller ist so eine Familiengeschichte eine angenehme Abwechslung. Da ich das Buch noch nicht durchhabe, gebe ich erst mal 2 Sterne.   07.01.2016 Passend zum Jahresende habe ich das Buch endlich fertig gelesen. Die Familiengeschichte selber hat mir gut gefallen. Ich konnte mich gut in den Ort des Geschehens rein denken.Die weit ausgeholten Gedankengänge lassen in der 2. Hälfte des Buches auch nach. In den letzten Kapiteln kam es mir so vor, das sich die Ereignisse überschlagen. So nach de Motto, das Buch muss mal zum Ende kommen.Z. B. Boy: Im Laufe des Buches hatte er eigene Kapitel. Zum Schluss nur noch einen Abschnitt.Einige Fragen bleiben auch noch offen.Wird Boy es schaffen ans Ufer zu gelangen?Ist Enno wirklich sterbenskrank? Wie wird Enno reagieren, wenn er erfährt, dass seine Tochter seine Nichte ist? ... Jetzt insgesamt 4 Sterne für das super Cover,  die Geschichte selber und für den Ort des Geschens. Ich liebe die Nordsee.

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    • 2
  • Eine ganz besondere Familiengeschichte...

    Wintergäste

    justitia

    23. January 2016 um 17:35

    Eine Familiengeschichte, bei der die Autorin ganz neue Wege geht: Sie liefert einen Roman, bei dem die Protagonisten, ihre Gefühlswelt sowie ihre seelische Entwicklung und weniger die Handlung und die Spannung im Mittelpunkt stehen! Für mich ein gelungenes Experiment – poetisch, anspruchsvoll, überzeugend! [Klappentext] Die Nachricht von Inge Boysens Tod war ein Fehlalarm. Doch da haben sich Kinder und Kindeskinder bereits in dem kleinen Haus hinter dem Deich versammelt. Kurz vor dem Jahreswechsel schneidet ein Schneesturm Haus Tide und seine Bewohner von der Außenwelt ab. Während draußen die Welt vereist, kochen im Innern alte Feindseligkeiten und neue Sehnsüchte hoch. Drei Generationen in einem eingeschneiten Inselhaus – in wenigen Tagen entfaltet sich zwischen ihnen das Leben in seiner ganzen Tragik, Komik und Magie. (© Text- & Bildmaterial: dtv Verlag)  [sk] Kennt ihr das auch, dass ihr ein Buch vor euch habt, den Klappentext lest und dann eine ganz bestimmte Art der Geschichte erwartet und letztlich schlagt ihr das Buch nach dem Lesen zu und die Geschichte war ganz anders als gedacht? Genau diese Erfahrung machte ich bei dem Familienroman „Wintergäste“ von Sybil Volks. Nachdem ich das wunderschöne, ruhige und auch idyllische Landschaftscover betrachtet und den Klappentext gelesen hatte, stellte sich bei mir der Gedanke an eine seichte Familiengeschichte ein, bei der im Laufe der Handlung so einige kleine Geheimnisse ans Licht kommen und bisher vielleicht noch unbekannte bzw. verdrängte Probleme gelöst werden. Im Grunde wurde dies auch umgesetzt, doch ganz anders als ich es erwartet hatte. Die Autorin setzte in diesem Buch den Fokus primär auf die Figuren selbst und deren eigenen Umgang mit ihren Problemen, Sorgen, Ängsten und auch Sehnsüchten. Diese Art von Familiengeschichte war mit gänzlich neu und ich wusste auch zunächst nicht, ob sie mir gefällt. Ich war hin und her gerissen zwischen meinen Erwartungen und dem, was die Autorin mir bot. Die Familie Boysen ist für mich keine typische Familie. Das Schicksal führt sie zusammen, doch hatte ich die gesamte Zeit das Gefühl, dass sie zwar physisch in ein und demselben Haus lebten, aber von einer richtigen Familie weit entfernt waren. So war meistens jeder für sich, in seinem eigenen Zimmer mit seinen eigenen Problemen beschäftigt. Eine richtige Gemeinschaft, gegenseitige Fürsorge etc. kam in der ganzen Zeit nicht so recht auf. Am liebsten wäre ich zu der Familie gefahren und hätte ihnen einmal gehörig die Meinung gesagt. Was ist denn das auch für eine Familie, bei der nicht einmal der Tod eines geliebten Menschen die einzelnen Familienmitglieder zusammenschweißt und die eigenen Probleme unbedeutend werden lässt? Die Autorin schafft es den Leser sehr stark in die Gefühlswelt der einzelnen Familienmitglieder eintauchen zu lassen. Ich fühlt mich den Personen emotional teilweise sehr stark verbunden und letztlich hat sich zu einigen sogar eine Art Hassliebe entwickelt. Einige wollte ich in den Arm nehmen, mit den beiden Jüngsten wollte ich auf Entdeckungstour gehen, manch anderen wollte ich anschreien oder mal richtig wachrütteln. Es war eine sehr emotionale Achterbahnfahrt, die mich sehr überrascht hat und die ich auch gar nicht erwartet hatte. Der Schreibstil der Autorin war für mich sehr authentisch, ausdrucksstark und hoch emotional zugleich. Er passte einfach perfekt zu diesem doch eher ungewöhnlichen Stil der gesamten Geschichte. Denn hier stand keine Handlung im Mittelpunkt, sondern die einzelnen Charaktere wurden mit viel Liebe zum Detail herausgearbeitet und weiterentwickelt. Ich muss allerdings gestehen, dass ich damit auch so meine Probleme beim Lesen hatte. Die fehlende Handlung sowie in gewisser Weise auch Spannung und damit verbunden dieser starke Fokus auf die Personen stellte mich nicht immer zufrieden. Eher im Gegenteil, es dauerte sehr lange, ja fast bis zum Ende des Buches, bis ich mit diesem Stil warm wurde und mich für ihn letztlich sogar begeistern konnte. Der richtig große Wermutstropfen des gesamten Buches war allerdings dann doch dieses offene Ende. Sehr viele Fragen, etwa Was es mit Ennos Krankheit nun genau auf sich hat und ob er sie überwinden kann? Oder was aus Gesa und Jochen wird? Bzw. wie die Erbfrage nun letztlich geklärt wird? - blieben schlussendlich unbeantwortet. Das fand ich sehr schade, da es mich irgendwie ratlos zurückließ. Sicherlich ist nichts gegen ein offenes Ende einzuwenden, doch habe ich mich bei dem von der Autorin gewählten Abschluss der Geschichte irgendwie mittendrin allein gelassen gefühlt. Es endete für mich alles dann doch viel zu abrupt und viel zu viel blieb unausgesprochen. Schade eigentlich.... [Persönliches Fazit] Dieses Buch besticht vor allem durch seinen besonderen Stil – den Leser erwartet hier eine Familiengeschichte, die ihren Fokus weniger auf die Handlung als vielmehr auf die Gefühlswelt der Charaktere sowie deren Entwicklung legt. Obwohl ich zunächst lange mit mir selbst gehadert habe, hat mich diese Form der Familiengeschichte letztlich vollends begeistert. Einzig und allein das sehr offene Ende voller Fragen in meinem Kopf hat mich etwas enttäuscht und auch ratlos zurückgelassen. Insgesamt kann ich das Buch dennoch jedem empfehlen, der Familiengeschichten der besonderen Art mag, die für den Leser auch etwas anspruchsvoller sind. © Rezension: 2016, Sunny liest  

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