Sybille A. Schmadalla

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Sybille A. Schmadalla

Lebenslauf von Sybille A. Schmadalla

Ich habe in München Betriebswirtschaft und Industriedesign studiert, beide Studiengänge abgeschlossen. Es folgte eine Industriekarriere in Unternehmen wie Grohe AG, Schott AG und Allmilmö AG, dann wurde ich Unternehmerin. Parallel studierte ich noch zwei Semester Philosophie und zwei Semester Soziologie.1984 heiratete ich in Kanada den Mann meines Lebens, mit dem ich heute noch verheiratet bin. Ich wurde Mutter zweier inzwischen erwachsener Söhne. Ich lebe, arbeite und wohne zum Teil in Deutschland und zum Teil in Finnland. Fürs Schreiben der ideale Platz. Ich bin Debütant und arbeite gerade an meinem zweiten Buch, ebenfalls ein Roman.

Alle Bücher von Sybille A. Schmadalla

Sybille A. SchmadallaVon Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia
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Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia
Sybille A. SchmadallaVon Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia: Historischer Frauenroman 1850 -2015
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Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia: Historischer Frauenroman 1850 -2015

Neue Rezensionen zu Sybille A. Schmadalla

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Rezension zu "Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia" von Sybille A. Schmadalla

[Rezension] „Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia“ von Sybille A. Schmadalla
Lesefeuervor einem Jahr

„Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia“ ist ein Historischer Roman von Sybille A. Schmadalla, erschien 2017 im epubli Verlag.

Als Pia zufällig einen TV Bericht über die Befreiung Rosstals im April 1945 durch die Amerikaner sieht, beginnt sie sich Fragen zustellen nach der Geschichte ihrer Familie und inwieweit dies Einfluss auf ihre eigene Biografie hatte. Sie stößt auf die Tagebücher und andere Dokumente ihrer Ahninnen. Es spannt sich ein Bogen von 1850 von Notburga, der Ururgroßmutter über deren Tochter Maria, die eine Suffragette war, hin zur Oma Cäcilie, die nach Paris ging, zurückkehrte, heiratete und Pias Mutter gebar. Pia reist durch den Wandel der Zeiten, Aufbruch und Niedergang, Beginn des Technologiezeitalters. Sie erfährt, die allmählich veränderte Stellung der Frau von einer rechtlosen, den unmündigen Kindern gleichgestellten Frau hin zur emanzipierten Frau der heutigen Gesellschaft einerseits. Andererseits gibt es die individuellen Antworten der Protagonistinnen auf ihre persönliche Lage. Dieses Buch führt den Leser vom beschaulichen Franken, nach Frankreich, Norwegen und Afrika. Im Spiegel der Biografien und Lebenswege der Ahninnen klärt sich für Pia ihr eigenes Leben. Am Ende versteht Pia ihr eigenes Leben besser, basierend auf den Erfahrungen ihrer Ahninnen trifft sie eine Entscheidung Ein Buch über die Irrungen, Wirrungen, Hoffnungen, Wünsche und Träume der Menschen. Ein Buch über verstehen, verzeihen und versöhnen. 165 Jahre lebendige deutsche Zeitgeschichte.

Meine Meinung:
Selten fiel es mir so schwer eine Rezension zu schreiben wie bei diesem Buch. Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Die Autorin hatte mich zu einer Leserunde zu ihrem historischen Roman eingeladen. Auch wenn mich das Buch nicht überzeugen konnte, bin ich froh mitgemacht zu haben. Das Buch handelt in den Jahren 1850 bis 2015 und beschäftigt sich vor allen Dingen um die Frauenrechte und dessen Wandel in dieser Zeit. Meiner Meinung nach befindet sich das Buch eher in einer Rohfassung und ich habe mich zunehmend als Testleser gefühlt. Es ist in einer nicht ganz leichten Schreibweise geschrieben und ich musste zugegeben einige Wörter nachschlagen. Scheinbar erfolgte ein nicht ausreichendes Lektorat, sodass sich im Buch viele Schreibfehler, Grammatikfehler und auch stilistische Fehler, wie merkwürdige Satzzeichensetzung etc, tümmeln. Es hat elendig lange Kapitel, was für mich persönlich ja ein Graus ist. Außerdem spielten für mich zu viele Charaktere eine Rolle. Da habe ich leicht den Überblick verloren. Ein Kapitel, jedoch, fand ich ganz interessant und ich hatte kurzweilig wirklich mal das Gefühl einen Roman zu lesen. Ansonsten hatte das Buch eher eine Art Biographie-Charakter und mir fällt es schwer „Roman“ zu sagen. Aufgefallen ist mir eine sehr distanzierte Schreibweise, aber das liegt sicher daran, dass ich es eben, wie schon beschrieben, nicht als Roman sehen würde. Zu den Figuren konnte ich daher keine Nähe aufbauen. Dennoch merkt man, dass die Autorin absolut in dem Thema „Frauenrechte“ gefangen ist, und sie dafür lebt. Ich bin mir sicher, dass die Recherche eine enorme Arbeit war. Aber: um Leser zum Buch zu bekommen, muss es dringend überarbeitet werden. Ich weiß, dass die Autorin das macht und ich wünsche ihr dafür gute Berater und eine geschickte Hand.

Sybille A. Schmadalla ist Dipl. Betriebswirtin (FH), Dipl. Designerin (FH), studierte berufsbegleitend zwei Semester Philosophie und zwei Semester Soziologie. Sie arbeitete in verschiedenen deuten Konzernen in Führungspositionen. Heute arbeitet sie als Business Coach. Geboren ist sie 1958 in Bayern und heiratet 1984 in Canada. Sie hat zwei erwachsene Söhne und wohnt abwechselnd in Deutschland und Finnland.

Fazit: 2 Sterne. 

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pardens avatar

Rezension zu "Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia" von Sybille A. Schmadalla

Vom Wandel der Frauenrolle in den letzten 165 Jahren...
pardenvor einem Jahr

VOM WANDEL DER FRAUENROLLE IN DEN LETZTEN 165 JAHREN...

Als Pia zufällig einen TV Bericht über die Befreiung Rosstals im April 1945 durch die Amerikaner sieht, beginnt sie sich Fragen zustellen nach der Geschichte ihrer Familie und inwieweit dies Einfluss auf ihre eigene Biografie hatte. Sie stößt auf die Tagebücher und andere Dokumente ihrer Ahninnen. Es spannt sich ein Bogen von 1850 von Notburga, der Ururgroßmutter über deren Tochter Maria, die eine Suffragette war, hin zur Oma Cäcilie, die nach Paris ging, zurück kehrte, heiratete und Pias Mutter gebar. Pia reist durch den Wandel der Zeiten, Aufbruch und Niedergang, Beginn des Technologiezeitalters. Sie erfährt, die allmählich veränderte Stellung der Frau von einer rechtlosen, dem unmündigen Kindern gleichgestellten Frau hin zur emanzipierten Frau der heutigen Gesellschaft einerseits. Andererseits gibt es die individuellen Antworten der Protagonistinnen auf ihre persönliche Lage. Dieses Buch führt den Leser vom beschaulichen Franken, nach Frankreich, Norwegen und Afrika. Im Spiegel der Biografien und Lebenswege der Ahninnen klärt sich für Pia ihr eigenes Leben. Am Ende versteht Pia ihr eigenes Leben besser, basierend auf den Erfahrungen ihrer Ahninnen trifft sie eine Entscheidung Ein Buch über die Irrungen, Wirrungen, Hoffnungen, Wünsche und Träume der Menschen. Ein Buch über verstehen, verzeihen und versöhnen. 165 Jahre lebendige deutsche Zeitgeschichte.

Ganz bewusst setze ich den ausführlichen Klappentext als Kopie hier voran, weil daran bereits deutlich wird, weshalb ich mit diesem Buch solche Schwierigkeiten hatte: ausschweifend, absatzlos, voller Fehler.  Dabei könnte ich es belassen, denn tatsächlich war dieses Leseerlebnis - schwierig.

Aber ich täte der Autorin Unrecht, denn in jeder Zeile dieses eng beschriebenen, fast 500 Seiten starken Buches ist zu spüren, wie wichtig ihr die geschilderte Thematik ist. Deshalb möchte ich hier doch etwas differenzierter auf das Buch eingehen. Ich sage bewusst nicht 'Roman', denn in meinen Augen stellt dies eher eine 'Rohfassung' dar, einen 'Entwurf', der in Form, Inhalt und Struktur sowie hinsichtlich einer gründlichen Fehlersuche und eines eingängigeren Titels noch durch ein gekonntes Lektorat in eine leserliche Façon gebracht werden muss. Das Buch in der jetztigen Ausgabe stellt einfach eine Überforderung für den Leser dar.

Trotz meiner geballten Kritik glaube ich aber an das Potential des Buches sowie an die nicht zu unterschätzende Bedeutung der Thematik an sich. Die Rolle der Frau im Wandel der Zeiten - so nüchtern dies auch klingt, macht das Buch anhand der Schicksale von Frauen einer Familie in einer Folge von fünf Generationen deutlich, dass der heutige Status quo der Stellung der Frau in unserer Gesellschaft zum einen nicht selbstverständlich und zum anderen auch durchaus noch ausbauwürdig ist. Darüber hinaus wird ebenso deutlich, dass das, was man ist, (mal abgesehen von der genetischen Determination) nicht unabhängig von der Geschichte einer Familie im Laufe der Generationen zu sehen ist, ebenso wie man sich den gesellschaftlichen Bedingungen nur z.T. entziehen kann. Das klingt jetzt eher nach einer sozialwissenschaftlichen Abhandlung, ist tatsächlich aber nicht so gemeint.

Neben meinem ganzen Ärger über das Buch gab es hier eben auch viele Passagen, die mich nachdenklich stimmten, teilweise Parallelen zu meinem eigenen Leben oder dem meiner Familie aufwiesen. Abgesehen also von wirklich interessanten Informationen - z.B. welche historischen Ereignisse auf welche Art dazu beitrugen, die Rolle der Frau (und des Mannes) allmählich zu verändern - kann hier auch eine persönliche Reflexion bezüglich der eigenen Situation angeregt werden. Das waren für mich wirklich positive Aspekte des Buches.

Der Austausch mit der Autorin in der Leserunde gestaltete sich sehr intensiv und, ja, auch konstruktiv. Natürlich ist es nicht nett für den Schreibenden, wenn sein Werk, in dem so offensichtlich viel Herzblut steckt, von allen Seiten viel Kritik erfährt. Doch Sybille A. Schmadalla will die im Rahmen der Leserunde geäußerten Anregungen überdenken und einiges an Änderungen in Angriff nehmen. Ich wünsche ihr ein engagiertes Lektorat, das sie in der Umsetzung der Verbesserungen unterstützt, damit das Buch zukünftige Leser einfach mehr anspricht. Denn wie gesagt: das Buch hat Potential...
 
Wenn ich für mich persönlich ein Fazit ziehen soll: Ich bin nicht traurig, dass ich mich seinerzeit entschlossen habe, das Buch zu lesen - aber letztlich bin ich doch froh, dass ich es jetzt 'geschafft' habe. Ich bin jedenfalls gespannt auf die Neufassung!


© Parden

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Corsicanas avatar

Rezension zu "Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia" von Sybille A. Schmadalla

Eine feministische Zeitreise
Corsicanavor einem Jahr

Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia. Ein sperriger Buchtitel. Und auch ein eher sperriges Buch. Das Thema des Buches ist auch eher schwierig. Es geht um die Entwicklung der Rechte der Frauen im Laufe der letzten etwa 150 Jahre. Und wie täglich zu sehen und zu erleben, ist hier weiterhin viel zu verbessern.


Pia ist eine moderne Frau, gebildet, beruflich erfolgreich, eine glückliche Ehe und zwei Kinder. Aber sie hadert mit ihrer Kindheit. Und so macht sie sich auf die Suche nach der Geschichte ihrer Familie.


Es beginnt eine Reise in die Vergangenheit. Da ist zunächst Notburga, ein Mädchen vom Bauernhof, die einen anderen Bauern heiratet und ein einfaches Leben lebt, ein typisches Frauenleben ihrer Zeit. Ihre Tochter Maria hat schon mehr Ansprüche ans Leben. Sie will raus aus der Enge des Bauernlebens und geht als Dienstmädchen in die Stadt. Und obwohl sie eine Reihe von schwierigen Situationen bewältigen muss, schafft sie es eine der frühen Frauenrechtlerinnen zu werden. Sie lebt von ihrem Ehemann getrennt, bringt ihre Kinder alleine durch und kämpft für mehr Rechte für Frauen.
Marias Tochter Cäcilie scheint den Traum eines selbstbestimmten Lebens zunächst zu verwirklichen. Sie geht als Schneiderin und Modedesignerin nach Paris. Aber dann bricht der 1. Weltkrieg aus.


Und Cäcilies Tochter Malin wird von den Erlebnissen des 2. Weltkrieges geprägt. Sie wird daran zerbrechen. Und als Mutter von Malin und weiteren 4 Kindern in der Nachkriegszeit nur die Fassade der heilen Familie leben können. 


Dies alles wird mit sehr vielen Hintergrundinformationen zum geschichtlichen und frauenrechtlichen Hintergrund erzählt. Insgesamt wirkt das Buch eher wie eine Documentary und weniger wie ein Roman, obwohl die Frauen fiktiv sind.


Die vielen Zusatzinformationen hemmen zwischenzeitlich den Lesefluss. Trotzdem habe ich die Geschichten der Frauen gerne gelesen, besonders die älteren Geschichten. In der Nachkriegszeit wechselte der Stil etwas und die verschiedenen Zeitsprünge wurden etwas anstrengend. Daher: Ein wenig "Punktabzug" für die formale Gestaltung - aber ein ganz großes Lob an die Autorin für so viel gut recherchierte Frauen-Geschichte.

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Gespräche aus der Community

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Onnis avatar

Hallo liebe Lese-Enthusiasten,

ich möchte Euch meinen Debütroman vorstellen, der Euch einlädt  auf eine kleine Zeitreise. Pia ist meine Heldin, aus ihrer Sicht wird die Handlung geschildert.

Als Pia zufällig einen TV Bericht über die Befreiung Rosstals im April 1945 durch die Amerikaner sieht, beginnt sie sich Fragen zu stellen nach der Geschichte ihrer Familie und inwieweit dies Einfluss auf ihre eigene Biografie hatte. Sie stößt auf Tagebücher und andere Dokumente ihrer Ahninnen. Es spannt sich ein Bogen ab 1850 von Notburga, der Ururgroßmutter über deren Tochter Maria, die eine Suffragette war, hin zur Oma Cäcilie, die nach Paris ging, zurück kehrte, heiratete und Pias Mutter gebar. Pia reist durch den Wandel der Zeiten, Aufbruch und Niedergang, Beginn des Technologiezeitalters. Sie erfährt einiges über die sich allmählich verändernde Stellung der Frau in der Gesellschaft.  Von einer rechtlosen, den unmündigen Kindern gleichgestellten Position hin zur emanzipierten Frau der heutigen Gesellschaft.

Andererseits gibt es die individuellen Antworten der Protagonistinnen auf ihre persönliche Lage.

165 Jahre lebendige, deutsche Zeitgeschichte.

Dieses Buch führt den Leser von der fränkischen Provinz nach Norwegen, USA, Frankreich und Afrika.

Im Spiegel der Biografien und Lebenswege der Ahninnen klärt sich für Pia ihr eigenes Leben. Am Ende versteht Pia ihre eigene Biografie besser und sie trifft eine Entscheidung.

Neugierig geworden? Dann bewerbt Euch :-) Meine Frage lautet, wann wurde die erste Universität in Deutschland gegründet und in welchem Jahr wurden Frauen regulär für das Studium zugelassen?

Ich werde täglich reinschauen, was so an Feedback, Fragen, Kommentaren und Hinweisen kommt und freue mich auf einen regen Gedankenaustausch.

Da das Buch 488 Seiten hat, denke ich dass wir 6 Wochen brauchen und die Leserunde startet am 15.4. und endet somit am 27.5.2017. Die Bewerbung läuft ab heute bis 10.4., der Versand erfolgt ab 11.4. an 10 Menschen, die Freude am Lesen und diskutieren haben.

 

Onnis avatar
Letzter Beitrag von  Onnivor einem Jahr
Leserunde beendet - mein persönliches Fazit Es hat etwas gedauert bis ich meinen gesamten Eindruck der letzten 6 Wochen in Worte fassen konnte. Mein allererster Gedanke war: Schade, dass es vorbei ist! Es war wahrlich nicht immer angenehm für mich, aber selten habe ich eine so offene, intensive und ehrliche Diskussion geführt – und das mit wildfremden Menschen. Darin bestand für mich die Bereicherung. Dafür danke ich meinen Teilnehmerinnen für so viel intensiven Gedankenaustausch, so viel Offenheit. Gestern war ich bei einer Lektorin für ein Vorgespräch und auch das Korrektorat wird bei ihr liegen. Soweit zu den größten – selbstverschuldeten - Kritikpunkten an diesem Buch. Es hat mich gefreut, dass auch heftige Kritikerinnen wie Parden das Potential des Buchs gesehen haben. Hart aber Fair – wäre eines von mehreren Headlines, die ich über die sechs Wochen stellen würde. Das Buch hat inhaltlich eindeutig eine zweigipflige Verteilung von1 Stern bis 5 Sterne bei Amazon, in den bisher erhaltenen Rezensionen / Bewertungen. Einige Sachen die ich beabsichtigt habe, haben überhaupt nicht die gewünschte Reaktion bewirkt, so wurde kein einziger Bezug auf die philosophischen Zitate genommen, unter denen jedes Kapitel stand. Meine versteckten Anspielungen im Kapitel „Cäcilie“ auf ihre Begegnung mit großen Künstlern der Moderne, die damals alle in Paris lebten und großen Sammlerinnen aus USA – leider kein „Schmunzeln“. Anderes hat mich überrascht, so die unmittelbare Herstellung zu Bezügen zur eigenen Familiengeschichte und den Frauenschicksalen der Mütter, Großmütter und Urgroßmütter. Hier liegt sicherlich auch ein Stück des „Unbehagens“, des „Unangenehmen“ dieses Buches: die Fragen die es aufwirft. Fragen nach der eigenen Biografie, dem eigenen Verhältnis zur Mutter, Großmutter. Die Fragen nach den Kriegserfahrungen der Eltern/Großeltern usw. „Es zog mich in ein tiefes dunkles Loch“ (Robberta 1 Stern) Auch den hohen Grad an Emotionen, Ablehnung und Protest, Wörter wie Wut fand ich gut, denn das bedeutet, dass man dabei ist, engagiert ist, eine Haltung zur Figur oder Handlung einnimmt. „Das Buch kam gerade zur rechten Zeit….“ … „ Ich sichte die 229 Beiträge und clustere nach Themenkomplexen, damit hatte ich bereits begonnen und bin noch nicht ganz fertig. Etwas ratlos bin ich noch, wie die Überarbeitung aussieht: 1 Buch hieße straffen und kürzen oder 5 Bücher als fiktive Familiensaga, das wäre „ausbauen“, wobei ich in diesem Fall die gesamte inhaltliche Abfolge umstellen müsste … oder einen 1000seiter als Debütroman?! Neben Kritik und vielen Hinweisen, Anregungen und Vorschlägen habe ich mir mitgenommen, dass das Thema interessant ist. Die Geschichte von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia wird nicht so schnell vergessen werden. Dies war meine erste Leserunde und ich hoffe, dass noch einige weitere folgen werden und dann würde ich meine aktiven Leserundenteilnehmerinnen gerne wieder alle an Bord holen. Vielen Dank und liebe Grüße bis demnächst Eure Onni /Sybille
Zur Leserunde
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Als neue Autorin möchte ich Euch meinen Roman an das wohlmeinende (Leser-)Herz legen.

 

Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Sybille A. Schmadalla wurde am 27. Mai 1958 in Bayern (Deutschland) geboren.

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