Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia

von Sybille A. Schmadalla 
2,8 Sterne bei9 Bewertungen
Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia
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Positiv (3):
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Frauenschicksale, eine packende Zeitreise über fünf Generationen

Kritisch (4):
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Diese 'Rohfassung' eines Romans stellt m.E. eine Überforderung für den Leser dar. Dennoch glaube ich aber an das Potential des Buches...

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Inhaltsangabe zu "Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia"

Als Pia zufällig einen TV Bericht über die Befreiung Rosstals im April 1945 durch die Amerikaner sieht, beginnt sie sich Fragen zustellen nach der Geschichte ihrer Familie und inwieweit dies Einfluss auf ihre eigene Biografie hatte.
Sie stößt auf die Tagebücher und andere Dokumente ihrer Ahninnen. Es spannt sich ein Bogen von 1850 von Notburga, der Ururgroßmutter über deren Tochter Maria, die eine Suffragette war, hin zur Oma Cäcilie, die nach Paris ging, zurück kehrte, heiratete und Pias Mutter gebar. Pia reist durch den Wandel der Zeiten, Aufbruch und Niedergang, Beginn des Technologiezeitalters. Sie erfährt, die allmählich veränderte Stellung der Frau von einer rechtlosen, dem unmündigen Kindern gleichgestellten Frau hin zur emanzipierten Frau der heutigen Gesellschaft einerseits. Andererseits gibt es die individuellen Antworten der Protagonistinnen auf ihre persönliche Lage.
Dieses Buch führt den Leser vom beschaulichen Franken, nach Frankreich, Norwegen und Afrika. Im Spiegel der Biografien und Lebenswege der Ahninnen klärt sich für Pia ihr eigenes Leben.
Am Ende versteht Pia ihr eigenes Leben besser, basierend auf den Erfahrungen ihrer Ahninnen trifft sie eine Entscheidung
Ein Buch über die Irrungen, Wirrungen, Hoffnungen, Wünsche und Träume der Menschen. Ein Buch über verstehen, verzeihen und versöhnen. 165 Jahre lebendige deutsche Zeitgeschichte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783741888021
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:488 Seiten
Verlag:epubli
Erscheinungsdatum:30.01.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Lesefeuervor einem Jahr
    [Rezension] „Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia“ von Sybille A. Schmadalla

    „Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia“ ist ein Historischer Roman von Sybille A. Schmadalla, erschien 2017 im epubli Verlag.

    Als Pia zufällig einen TV Bericht über die Befreiung Rosstals im April 1945 durch die Amerikaner sieht, beginnt sie sich Fragen zustellen nach der Geschichte ihrer Familie und inwieweit dies Einfluss auf ihre eigene Biografie hatte. Sie stößt auf die Tagebücher und andere Dokumente ihrer Ahninnen. Es spannt sich ein Bogen von 1850 von Notburga, der Ururgroßmutter über deren Tochter Maria, die eine Suffragette war, hin zur Oma Cäcilie, die nach Paris ging, zurückkehrte, heiratete und Pias Mutter gebar. Pia reist durch den Wandel der Zeiten, Aufbruch und Niedergang, Beginn des Technologiezeitalters. Sie erfährt, die allmählich veränderte Stellung der Frau von einer rechtlosen, den unmündigen Kindern gleichgestellten Frau hin zur emanzipierten Frau der heutigen Gesellschaft einerseits. Andererseits gibt es die individuellen Antworten der Protagonistinnen auf ihre persönliche Lage. Dieses Buch führt den Leser vom beschaulichen Franken, nach Frankreich, Norwegen und Afrika. Im Spiegel der Biografien und Lebenswege der Ahninnen klärt sich für Pia ihr eigenes Leben. Am Ende versteht Pia ihr eigenes Leben besser, basierend auf den Erfahrungen ihrer Ahninnen trifft sie eine Entscheidung Ein Buch über die Irrungen, Wirrungen, Hoffnungen, Wünsche und Träume der Menschen. Ein Buch über verstehen, verzeihen und versöhnen. 165 Jahre lebendige deutsche Zeitgeschichte.

    Meine Meinung:
    Selten fiel es mir so schwer eine Rezension zu schreiben wie bei diesem Buch. Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Die Autorin hatte mich zu einer Leserunde zu ihrem historischen Roman eingeladen. Auch wenn mich das Buch nicht überzeugen konnte, bin ich froh mitgemacht zu haben. Das Buch handelt in den Jahren 1850 bis 2015 und beschäftigt sich vor allen Dingen um die Frauenrechte und dessen Wandel in dieser Zeit. Meiner Meinung nach befindet sich das Buch eher in einer Rohfassung und ich habe mich zunehmend als Testleser gefühlt. Es ist in einer nicht ganz leichten Schreibweise geschrieben und ich musste zugegeben einige Wörter nachschlagen. Scheinbar erfolgte ein nicht ausreichendes Lektorat, sodass sich im Buch viele Schreibfehler, Grammatikfehler und auch stilistische Fehler, wie merkwürdige Satzzeichensetzung etc, tümmeln. Es hat elendig lange Kapitel, was für mich persönlich ja ein Graus ist. Außerdem spielten für mich zu viele Charaktere eine Rolle. Da habe ich leicht den Überblick verloren. Ein Kapitel, jedoch, fand ich ganz interessant und ich hatte kurzweilig wirklich mal das Gefühl einen Roman zu lesen. Ansonsten hatte das Buch eher eine Art Biographie-Charakter und mir fällt es schwer „Roman“ zu sagen. Aufgefallen ist mir eine sehr distanzierte Schreibweise, aber das liegt sicher daran, dass ich es eben, wie schon beschrieben, nicht als Roman sehen würde. Zu den Figuren konnte ich daher keine Nähe aufbauen. Dennoch merkt man, dass die Autorin absolut in dem Thema „Frauenrechte“ gefangen ist, und sie dafür lebt. Ich bin mir sicher, dass die Recherche eine enorme Arbeit war. Aber: um Leser zum Buch zu bekommen, muss es dringend überarbeitet werden. Ich weiß, dass die Autorin das macht und ich wünsche ihr dafür gute Berater und eine geschickte Hand.

    Sybille A. Schmadalla ist Dipl. Betriebswirtin (FH), Dipl. Designerin (FH), studierte berufsbegleitend zwei Semester Philosophie und zwei Semester Soziologie. Sie arbeitete in verschiedenen deuten Konzernen in Führungspositionen. Heute arbeitet sie als Business Coach. Geboren ist sie 1958 in Bayern und heiratet 1984 in Canada. Sie hat zwei erwachsene Söhne und wohnt abwechselnd in Deutschland und Finnland.

    Fazit: 2 Sterne. 

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    pardens avatar
    pardenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Diese 'Rohfassung' eines Romans stellt m.E. eine Überforderung für den Leser dar. Dennoch glaube ich aber an das Potential des Buches...
    Vom Wandel der Frauenrolle in den letzten 165 Jahren...

    VOM WANDEL DER FRAUENROLLE IN DEN LETZTEN 165 JAHREN...

    Als Pia zufällig einen TV Bericht über die Befreiung Rosstals im April 1945 durch die Amerikaner sieht, beginnt sie sich Fragen zustellen nach der Geschichte ihrer Familie und inwieweit dies Einfluss auf ihre eigene Biografie hatte. Sie stößt auf die Tagebücher und andere Dokumente ihrer Ahninnen. Es spannt sich ein Bogen von 1850 von Notburga, der Ururgroßmutter über deren Tochter Maria, die eine Suffragette war, hin zur Oma Cäcilie, die nach Paris ging, zurück kehrte, heiratete und Pias Mutter gebar. Pia reist durch den Wandel der Zeiten, Aufbruch und Niedergang, Beginn des Technologiezeitalters. Sie erfährt, die allmählich veränderte Stellung der Frau von einer rechtlosen, dem unmündigen Kindern gleichgestellten Frau hin zur emanzipierten Frau der heutigen Gesellschaft einerseits. Andererseits gibt es die individuellen Antworten der Protagonistinnen auf ihre persönliche Lage. Dieses Buch führt den Leser vom beschaulichen Franken, nach Frankreich, Norwegen und Afrika. Im Spiegel der Biografien und Lebenswege der Ahninnen klärt sich für Pia ihr eigenes Leben. Am Ende versteht Pia ihr eigenes Leben besser, basierend auf den Erfahrungen ihrer Ahninnen trifft sie eine Entscheidung Ein Buch über die Irrungen, Wirrungen, Hoffnungen, Wünsche und Träume der Menschen. Ein Buch über verstehen, verzeihen und versöhnen. 165 Jahre lebendige deutsche Zeitgeschichte.

    Ganz bewusst setze ich den ausführlichen Klappentext als Kopie hier voran, weil daran bereits deutlich wird, weshalb ich mit diesem Buch solche Schwierigkeiten hatte: ausschweifend, absatzlos, voller Fehler.  Dabei könnte ich es belassen, denn tatsächlich war dieses Leseerlebnis - schwierig.

    Aber ich täte der Autorin Unrecht, denn in jeder Zeile dieses eng beschriebenen, fast 500 Seiten starken Buches ist zu spüren, wie wichtig ihr die geschilderte Thematik ist. Deshalb möchte ich hier doch etwas differenzierter auf das Buch eingehen. Ich sage bewusst nicht 'Roman', denn in meinen Augen stellt dies eher eine 'Rohfassung' dar, einen 'Entwurf', der in Form, Inhalt und Struktur sowie hinsichtlich einer gründlichen Fehlersuche und eines eingängigeren Titels noch durch ein gekonntes Lektorat in eine leserliche Façon gebracht werden muss. Das Buch in der jetztigen Ausgabe stellt einfach eine Überforderung für den Leser dar.

    Trotz meiner geballten Kritik glaube ich aber an das Potential des Buches sowie an die nicht zu unterschätzende Bedeutung der Thematik an sich. Die Rolle der Frau im Wandel der Zeiten - so nüchtern dies auch klingt, macht das Buch anhand der Schicksale von Frauen einer Familie in einer Folge von fünf Generationen deutlich, dass der heutige Status quo der Stellung der Frau in unserer Gesellschaft zum einen nicht selbstverständlich und zum anderen auch durchaus noch ausbauwürdig ist. Darüber hinaus wird ebenso deutlich, dass das, was man ist, (mal abgesehen von der genetischen Determination) nicht unabhängig von der Geschichte einer Familie im Laufe der Generationen zu sehen ist, ebenso wie man sich den gesellschaftlichen Bedingungen nur z.T. entziehen kann. Das klingt jetzt eher nach einer sozialwissenschaftlichen Abhandlung, ist tatsächlich aber nicht so gemeint.

    Neben meinem ganzen Ärger über das Buch gab es hier eben auch viele Passagen, die mich nachdenklich stimmten, teilweise Parallelen zu meinem eigenen Leben oder dem meiner Familie aufwiesen. Abgesehen also von wirklich interessanten Informationen - z.B. welche historischen Ereignisse auf welche Art dazu beitrugen, die Rolle der Frau (und des Mannes) allmählich zu verändern - kann hier auch eine persönliche Reflexion bezüglich der eigenen Situation angeregt werden. Das waren für mich wirklich positive Aspekte des Buches.

    Der Austausch mit der Autorin in der Leserunde gestaltete sich sehr intensiv und, ja, auch konstruktiv. Natürlich ist es nicht nett für den Schreibenden, wenn sein Werk, in dem so offensichtlich viel Herzblut steckt, von allen Seiten viel Kritik erfährt. Doch Sybille A. Schmadalla will die im Rahmen der Leserunde geäußerten Anregungen überdenken und einiges an Änderungen in Angriff nehmen. Ich wünsche ihr ein engagiertes Lektorat, das sie in der Umsetzung der Verbesserungen unterstützt, damit das Buch zukünftige Leser einfach mehr anspricht. Denn wie gesagt: das Buch hat Potential...
     
    Wenn ich für mich persönlich ein Fazit ziehen soll: Ich bin nicht traurig, dass ich mich seinerzeit entschlossen habe, das Buch zu lesen - aber letztlich bin ich doch froh, dass ich es jetzt 'geschafft' habe. Ich bin jedenfalls gespannt auf die Neufassung!


    © Parden

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    Corsicanavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Feministische Zeitreise
    Eine feministische Zeitreise

    Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia. Ein sperriger Buchtitel. Und auch ein eher sperriges Buch. Das Thema des Buches ist auch eher schwierig. Es geht um die Entwicklung der Rechte der Frauen im Laufe der letzten etwa 150 Jahre. Und wie täglich zu sehen und zu erleben, ist hier weiterhin viel zu verbessern.


    Pia ist eine moderne Frau, gebildet, beruflich erfolgreich, eine glückliche Ehe und zwei Kinder. Aber sie hadert mit ihrer Kindheit. Und so macht sie sich auf die Suche nach der Geschichte ihrer Familie.


    Es beginnt eine Reise in die Vergangenheit. Da ist zunächst Notburga, ein Mädchen vom Bauernhof, die einen anderen Bauern heiratet und ein einfaches Leben lebt, ein typisches Frauenleben ihrer Zeit. Ihre Tochter Maria hat schon mehr Ansprüche ans Leben. Sie will raus aus der Enge des Bauernlebens und geht als Dienstmädchen in die Stadt. Und obwohl sie eine Reihe von schwierigen Situationen bewältigen muss, schafft sie es eine der frühen Frauenrechtlerinnen zu werden. Sie lebt von ihrem Ehemann getrennt, bringt ihre Kinder alleine durch und kämpft für mehr Rechte für Frauen.
    Marias Tochter Cäcilie scheint den Traum eines selbstbestimmten Lebens zunächst zu verwirklichen. Sie geht als Schneiderin und Modedesignerin nach Paris. Aber dann bricht der 1. Weltkrieg aus.


    Und Cäcilies Tochter Malin wird von den Erlebnissen des 2. Weltkrieges geprägt. Sie wird daran zerbrechen. Und als Mutter von Malin und weiteren 4 Kindern in der Nachkriegszeit nur die Fassade der heilen Familie leben können. 


    Dies alles wird mit sehr vielen Hintergrundinformationen zum geschichtlichen und frauenrechtlichen Hintergrund erzählt. Insgesamt wirkt das Buch eher wie eine Documentary und weniger wie ein Roman, obwohl die Frauen fiktiv sind.


    Die vielen Zusatzinformationen hemmen zwischenzeitlich den Lesefluss. Trotzdem habe ich die Geschichten der Frauen gerne gelesen, besonders die älteren Geschichten. In der Nachkriegszeit wechselte der Stil etwas und die verschiedenen Zeitsprünge wurden etwas anstrengend. Daher: Ein wenig "Punktabzug" für die formale Gestaltung - aber ein ganz großes Lob an die Autorin für so viel gut recherchierte Frauen-Geschichte.

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    Tine13vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Frauenschicksale, eine packende Zeitreise über fünf Generationen
    Ein Kampf um Selbstbestimmung und Gerechtigkeit


    Animiert durch einen Fernsehbeitrag über die Nachkriegsgeschichte, mit einer Momentaufnahme der Befreiung des Hofes ihrer Familie durch die Amerikaner, beginnt Pia ihre Familiengeschichte zu recherchieren und stößt auf spannende und  interessante Ahninnen. Aus einer Bauernfamilie beginnend mit Ur-Urgroßmutter Notburga, die noch zur Heirat gezwungen wurde, entwickeln sich nicht nur kämpferische Frauen wie ihre Urgroßmutter Maria, eine selbstbewusste Kämpferin in Sache Frauenrechte. Je nach Zeitgeschehen und Partnerwahl tritt eine selbstbestimmte Frau wie wie Großmutter Cäcilie wieder einen Schritt zurück, bis zur völligen Selbstaufgabe ihrer traumatisierten Mutter Malin.

    Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia, alles Frauen einer Blutlinie, deren Schicksal wir über die Generationen hin begleiten. Die Charakter sind allesamt fiktiv, doch das ist gar nicht zu merken da sie so authentisch beschrieben werden.
    Jede Frau und ihr Schicksal orientiert sich an der jeweiligen Zeit, ihren Lebensumständen, Eigeninitiative und dem Zufall, welch spannende Sache!
    Geschrieben ist das Buch nicht in Romanform, sondern es erinnert stark an Tagebuch, Tatsachenbericht oder auch eine historische Dokumentation. Dennoch ziehen die Handlungen und die teilweise sehr detailverliebte Beschreibung der Personen, Räumlichkeiten und des Zeitgeschehen mich in ihren Bann. Das Geschehen erweckt Mitgefühl, Entsetzen und teilweise Wut auf Umstände und Abläufe.
    Die Idee für das Buch und die schicksalhafte Zeitreise fand ich wirklich sehr gelungen.
    Romantiker allerdings, die einen Roman erwarten, werden vielleicht enttäuscht sein.
    Absolute Leseempfehlung von mir, besonders für Geschichtsinteressierte die realistisches Geschehen und Biografien lieben;) 

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    robbertavor einem Jahr
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    Von Notburga,Maria,Cäcilie,Malin und Pia Sybille A. Schmadalla Debüt

    Als Pia zufällig einen TV Bericht über die Befreiung Rosstals im April 1945 durch die Amerikaner sieht, beginnt sie sich Fragen zu stellen nach der Geschichte ihrer Familie und inwieweit dies Einfluss auf ihre eigene Biografie hatte. Sie stößt auf Tagebücher und andere Dokumente ihrer Ahninnen. Es spannt sich ein Bogen ab 1850 von Notburga, der Ururgroßmutter über deren Tochter Maria, die eine Suffragette war, hin zur Oma Cäcilie, die nach Paris ging, zurück kehrte, heiratete und Pias Mutter gebar. Pia reist durch den Wandel der Zeiten, Aufbruch und Niedergang, Beginn des Technologiezeitalters. Sie erfährt einiges über die sich allmählich verändernde Stellung der Frau in der Gesellschaft. Von einer rechtlosen, den unmündigen Kindern gleichgestellten Position hin zur emanzipierten Frau der heutigen Gesellschaft.

    X

    Meine Meinung:

    Die gesamte Stimmung des Buches ist mir zu düster und grausam, damit wollte ich mich nicht weiter belasten. Hier geht es vordergründig um das brutale Leben und Leiden der Frauen und Kinder und die daraus resultierenden psychischen und pysischen Auswirkungen und deren potenzielle Steigerung.

    Das Thema Frauenrechte im historischen Wandel der Zeiten ging in der dramatischen Familiengeschichte völlig unter. Der Schreibstil ist, im Stil von einzelnen Biografien der diversen Personen der Familie, langmütig gehalten, fast wie ein Therapietagebuch.


    Ich fand mich nicht unterhalten oder informiert sondern in ein tiefes dunkles Loch gezogen.

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    Ginger0303s avatar
    Ginger0303vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Buch mit dem man eine spannende Zeitreise erlebt.
    "Historischer Frauenroman 1850 bis 2015" von Sybille A. Schmadalla

    Inahlt: Als Pia zufällig einen TV Bericht über die Befreiung Rosstals im April 1945 durch die Amerikaner sieht, beginnt sie sich Fragen zustellen nach der Geschichte ihrer Familie und inwieweit dies Einfluss auf ihre eigene Biografie hatte. Sie stößt auf die Tagebücher und andere Dokumente ihrer Ahninnen. Es spannt sich ein Bogen von 1850 von Notburga, der Ururgroßmutter über deren Tochter Maria, die eine Suffragette war, hin zur Oma Cäcilie, die nach Paris ging, zurück kehrte, heiratete und Pias Mutter gebar. Pia reist durch den Wandel der Zeiten, Aufbruch und Niedergang, Beginn des Technologiezeitalters. Sie erfährt, die allmählich veränderte Stellung der Frau von einer rechtlosen, dem unmündigen Kindern gleichgestellten Frau hin zur emanzipierten Frau der heutigen Gesellschaft einerseits. Andererseits gibt es die individuellen Antworten der Protagonistinnen auf ihre persönliche Lage. Dieses Buch führt den Leser vom beschaulichen Franken, nach Frankreich, Norwegen und Afrika. Im Spiegel der Biografien und Lebenswege der Ahninnen klärt sich für Pia ihr eigenes Leben. Am Ende versteht Pia ihr eigenes Leben besser, basierend auf den Erfahrungen ihrer Ahninnen trifft sie eine Entscheidung Ein Buch über die Irrungen, Wirrungen, Hoffnungen, Wünsche und Träume der Menschen. Ein Buch über verstehen, verzeihen und versöhnen. 165 Jahre lebendige deutsche Zeitgeschichte.

    Meine Meinung: Schon der Anfang vom Buch hat mir sehr gut gefallen. Man lernt die verschiedenen Charaktere sehr gut kennen. Denn alles in diesem Buch ist sehr genau beschrieben, manchmal etwas zu genau. Umso spannender sind die Erzählungen vom 1 und 2 Weltkrieg. Ich fühlte mit die Charaktere mit und war teilweise schockiert darüber was sie alles in ihren Leben erlebt haben.
    Ja, wir Frauen hatten es nicht leicht. Trotzdem gaben wir nie auf! Dies wird auch genauer in diesem Buch geschildert.

    Fazit: Ein tolles Buch, mit dem ich eine interessante Zeitreise erlebte. Ich kann es nur empfehlen.

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    YvetteHs avatar
    YvetteHvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolle geschichtliche Recherche, aber für mich kein Roman!!
    5 Frauen, eine Familie und die Rechte der Frauen!

    Klappentext:

    Als Pia zufällig einen TV Bericht über die Befreiung Rosstals im April 1945 durch die Amerikaner sieht, beginnt sie sich Fragen zustellen nach der Geschichte ihrer Familie und inwieweit dies Einfluss auf ihre eigene Biografie hatte. Sie stößt auf die Tagebücher und andere Dokumente ihrer Ahninnen. Es spannt sich ein Bogen von 1850 von Notburga, der Ururgroßmutter über deren Tochter Maria, die eine Suffragette war, hin zur Oma Cäcilie, die nach Paris ging, zurück kehrte, heiratete und Pias Mutter gebar. Pia reist durch den Wandel der Zeiten, Aufbruch und Niedergang, Beginn des Technologiezeitalters. Sie erfährt, die allmählich veränderte Stellung der Frau von einer rechtlosen, dem unmündigen Kindern gleichgestellten Frau hin zur emanzipierten Frau der heutigen Gesellschaft einerseits. Andererseits gibt es die individuellen Antworten der Protagonistinnen auf ihre persönliche Lage. Dieses Buch führt den Leser vom beschaulichen Franken, nach Frankreich, Norwegen und Afrika. Im Spiegel der Biografien und Lebenswege der Ahninnen klärt sich für Pia ihr eigenes Leben. Am Ende versteht Pia ihr eigenes Leben besser, basierend auf den Erfahrungen ihrer Ahninnen trifft sie eine Entscheidung Ein Buch über die Irrungen, Wirrungen, Hoffnungen, Wünsche und Träume der Menschen. Ein Buch über verstehen, verzeihen und versöhnen. 165 Jahre lebendige deutsche Zeitgeschichte.

    Meine Meinung:


    Dieses Buch erzählt die Geschichte von 5 Generationen Frauen einer Familie, mit dem geschichtlichen Hintergrund von 2 Weltkriegen und den Rechten der Frauen.

    Mit dem Schreibstil hab ich mich etwas schwer getan, da er distanziert ist und für mich auch mehr den Charakter einer Dokumentation/Biographie hatte als den eines Romanes.

    Die Geschichte der Protagonisten geht in den vielen geschichtlichen Informationen fast unter und man muss sehr genau lesen und aufpassen, was ihnen widerfährt.
    Mit Pia, der modernsten" Frau der Familie, die in der heutigen Zeit lebt, bin ich überhaupt nicht warm geworden, obwohl ich nicht genau sagen kann, warum. Vielleicht, weil ich Menschen (nicht nur Frauen) nicht mag, die ihre Probleme, egal welcher Art (beruflich, finanziell, usw.) auf ihre schwierige Kindheit und die Eltern abwälzen. Gerade Pia, ein Kind der 60iger Jahre, hatte alle Möglichkeiten, diese "Familienmuster" zu durchbrechen.

    Die Handlung war mir zu sehr zerstückelt und es fiel mir schwer den roten Faden zu finden und zu halten. Wie schon erwähnt lasen sich die Geschichten der einzelnen Frauen eher wie Biographien, auch wenn die Frauen im Buch selbst fiktiv waren.

    Mein Fazit:

    Tolle geschichtliche Recherche (das war sicher viel Arbeit), die auch für mich noch Neues brachte, aber leider kein Roman, der mich wirklich fesseln konnte.

    3 Sterne

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    jala68s avatar
    jala68vor einem Jahr
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    Onnivor einem Jahr

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Onnis avatar

    Hallo liebe Lese-Enthusiasten,

    ich möchte Euch meinen Debütroman vorstellen, der Euch einlädt  auf eine kleine Zeitreise. Pia ist meine Heldin, aus ihrer Sicht wird die Handlung geschildert.

    Als Pia zufällig einen TV Bericht über die Befreiung Rosstals im April 1945 durch die Amerikaner sieht, beginnt sie sich Fragen zu stellen nach der Geschichte ihrer Familie und inwieweit dies Einfluss auf ihre eigene Biografie hatte. Sie stößt auf Tagebücher und andere Dokumente ihrer Ahninnen. Es spannt sich ein Bogen ab 1850 von Notburga, der Ururgroßmutter über deren Tochter Maria, die eine Suffragette war, hin zur Oma Cäcilie, die nach Paris ging, zurück kehrte, heiratete und Pias Mutter gebar. Pia reist durch den Wandel der Zeiten, Aufbruch und Niedergang, Beginn des Technologiezeitalters. Sie erfährt einiges über die sich allmählich verändernde Stellung der Frau in der Gesellschaft.  Von einer rechtlosen, den unmündigen Kindern gleichgestellten Position hin zur emanzipierten Frau der heutigen Gesellschaft.

    Andererseits gibt es die individuellen Antworten der Protagonistinnen auf ihre persönliche Lage.

    165 Jahre lebendige, deutsche Zeitgeschichte.

    Dieses Buch führt den Leser von der fränkischen Provinz nach Norwegen, USA, Frankreich und Afrika.

    Im Spiegel der Biografien und Lebenswege der Ahninnen klärt sich für Pia ihr eigenes Leben. Am Ende versteht Pia ihre eigene Biografie besser und sie trifft eine Entscheidung.

    Neugierig geworden? Dann bewerbt Euch :-) Meine Frage lautet, wann wurde die erste Universität in Deutschland gegründet und in welchem Jahr wurden Frauen regulär für das Studium zugelassen?

    Ich werde täglich reinschauen, was so an Feedback, Fragen, Kommentaren und Hinweisen kommt und freue mich auf einen regen Gedankenaustausch.

    Da das Buch 488 Seiten hat, denke ich dass wir 6 Wochen brauchen und die Leserunde startet am 15.4. und endet somit am 27.5.2017. Die Bewerbung läuft ab heute bis 10.4., der Versand erfolgt ab 11.4. an 10 Menschen, die Freude am Lesen und diskutieren haben.

     

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    Letzter Beitrag von  Onnivor einem Jahr
    Leserunde beendet - mein persönliches Fazit Es hat etwas gedauert bis ich meinen gesamten Eindruck der letzten 6 Wochen in Worte fassen konnte. Mein allererster Gedanke war: Schade, dass es vorbei ist! Es war wahrlich nicht immer angenehm für mich, aber selten habe ich eine so offene, intensive und ehrliche Diskussion geführt – und das mit wildfremden Menschen. Darin bestand für mich die Bereicherung. Dafür danke ich meinen Teilnehmerinnen für so viel intensiven Gedankenaustausch, so viel Offenheit. Gestern war ich bei einer Lektorin für ein Vorgespräch und auch das Korrektorat wird bei ihr liegen. Soweit zu den größten – selbstverschuldeten - Kritikpunkten an diesem Buch. Es hat mich gefreut, dass auch heftige Kritikerinnen wie Parden das Potential des Buchs gesehen haben. Hart aber Fair – wäre eines von mehreren Headlines, die ich über die sechs Wochen stellen würde. Das Buch hat inhaltlich eindeutig eine zweigipflige Verteilung von1 Stern bis 5 Sterne bei Amazon, in den bisher erhaltenen Rezensionen / Bewertungen. Einige Sachen die ich beabsichtigt habe, haben überhaupt nicht die gewünschte Reaktion bewirkt, so wurde kein einziger Bezug auf die philosophischen Zitate genommen, unter denen jedes Kapitel stand. Meine versteckten Anspielungen im Kapitel „Cäcilie“ auf ihre Begegnung mit großen Künstlern der Moderne, die damals alle in Paris lebten und großen Sammlerinnen aus USA – leider kein „Schmunzeln“. Anderes hat mich überrascht, so die unmittelbare Herstellung zu Bezügen zur eigenen Familiengeschichte und den Frauenschicksalen der Mütter, Großmütter und Urgroßmütter. Hier liegt sicherlich auch ein Stück des „Unbehagens“, des „Unangenehmen“ dieses Buches: die Fragen die es aufwirft. Fragen nach der eigenen Biografie, dem eigenen Verhältnis zur Mutter, Großmutter. Die Fragen nach den Kriegserfahrungen der Eltern/Großeltern usw. „Es zog mich in ein tiefes dunkles Loch“ (Robberta 1 Stern) Auch den hohen Grad an Emotionen, Ablehnung und Protest, Wörter wie Wut fand ich gut, denn das bedeutet, dass man dabei ist, engagiert ist, eine Haltung zur Figur oder Handlung einnimmt. „Das Buch kam gerade zur rechten Zeit….“ … „ Ich sichte die 229 Beiträge und clustere nach Themenkomplexen, damit hatte ich bereits begonnen und bin noch nicht ganz fertig. Etwas ratlos bin ich noch, wie die Überarbeitung aussieht: 1 Buch hieße straffen und kürzen oder 5 Bücher als fiktive Familiensaga, das wäre „ausbauen“, wobei ich in diesem Fall die gesamte inhaltliche Abfolge umstellen müsste … oder einen 1000seiter als Debütroman?! Neben Kritik und vielen Hinweisen, Anregungen und Vorschlägen habe ich mir mitgenommen, dass das Thema interessant ist. Die Geschichte von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia wird nicht so schnell vergessen werden. Dies war meine erste Leserunde und ich hoffe, dass noch einige weitere folgen werden und dann würde ich meine aktiven Leserundenteilnehmerinnen gerne wieder alle an Bord holen. Vielen Dank und liebe Grüße bis demnächst Eure Onni /Sybille
    Zur Leserunde
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    Als neue Autorin möchte ich Euch meinen Roman an das wohlmeinende (Leser-)Herz legen.

     

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