Bewertet mit 3,5 Sternen
Ein gefälschter Whisky führt die Privatermittlerin Alison Dexter in den hohen Norden Schottlands. Die Castletown Distillery möchte jede Aufmerksamkeit vermeiden, denn das Bekanntwerden könnte das Aus der Brennerei bedeuten.
Das Buch liest sich angenehm und sehr flüssig. Lange Zeit fühlte sich die Geschichte nur nicht nach einem Krimi an und von dem im Titel angekündigten Tod war ich, wie sich herausstellte, noch viele Seiten entfernt. Umso präsenter waren mir die Highlands und ihre Bewohner. Nach einem Wanderurlaub dort verspüre ich eine leise Sehnsucht nach ihnen in mir. Die mystische Landschaft mit ihrer kargen Vegetation, die harte Arbeit und wenigen Verdienstmöglichkeiten haben die Bewohner geprägt. All das beschreibt Sybille Baecker sehr anschaulich.
Im letzten Drittel wandelt sich der Roman dann doch noch in einen spannenden Krimi, bei dem ich mitfiebern konnte.
Für mich war es der erste Krimi der Autorin und somit auch die erste Begegnung mit der sympathischen Alison Dexter. Obwohl es mir bei diesem Band an Spannung gefehlt hat, werde ich der Reihe eine Chance geben und noch einen der Vorgängerbände lesen.
Auch wenn ich die bildhaften Beschreibungen der Städte und der Highlands genossen und sehr viele Infos über Whisky und seine Herstellung erfahren habe, kann ich aufgrund der lange Zeit fehlenden Spannung nur 3,5 Sterne vergeben.






















