Sybille Baecker Das Recht zu töten

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Inhaltsangabe zu „Das Recht zu töten“ von Sybille Baecker

Kirstin Schwarz will Rache. Die Tochter ihrer Pflegeeltern wurde Opfer einer tödlichen Vergewaltigung. Dann kommen die Täter ungeschoren davon. Ihr Glaube an die Justiz ist zutiefst erschüttert. Kirstin hat nur noch ein Ziel: die Verantwortlichen eigenhändig zur Strecke zu bringen. Doch der Anschlag misslingt und unversehens gerät die Rächerin ins Fadenkreuz eines übermächtigen Gegners. In letzter Sekunde kann Giorgio Paradi sie retten. Giorgio ist smart, durchsetzungsfähig, gutaussehend – und Boss einer geheimen Organisation. Sie bietet Kirstin Unterstützung bei ihrem Rachefeldzug an. Doch wer steckt eigentlich hinter Giorgios Organisation? Und welchen Preis muss Kirstin für die Hilfe zahlen? Nur eines ist sicher: Es gibt kein Zurück.

Spannend und tubulent. Werde auch den zweiten Band lesen.

— glanzente

Toller erster Band. Nahezu filmreif!

— ChattysBuecherblog

Selbstjustiz ist nicht die Lösung

— Postbote

Rasanter Thriller mit interessanten Protagonisten und abwechslungsreicher Handlung.

— mabuerele

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  • Leserunde zu "Das Recht zu töten" von Sybille Baecker

    Das Recht zu töten

    katja78

    Lust auf einen Thriller? Ich möchte euch heute das Buch "Das Recht zu töten"von Sybille Baecker aus dem Sutton Verlag vorstellen. Ein Stuttgart - Thriller Kirstin Schwarz will Rache. Die Tochter ihrer Pflegeeltern wurde Opfer einer tödlichen Vergewaltigung. Dann kommen die Täter ungeschoren davon. Ihr Glaube an die Justiz ist zutiefst erschüttert. Kirstin hat nur noch ein Ziel: die Verantwortlichen eigenhändig zur Strecke zu bringen. Doch der Anschlag misslingt und unversehens gerät die Rächerin ins Fadenkreuz eines übermächtigen Gegners. In letzter Sekunde kann Giorgio Paradi sie retten. Giorgio ist smart, durchsetzungsfähig, gutaussehend – und Boss einer geheimen Organisation. Sie bietet Kirstin Unterstützung bei ihrem Rachefeldzug an. Doch wer steckt eigentlich hinter Giorgios Organisation? Und welchen Preis muss Kirstin für die Hilfe zahlen? Nur eines ist sicher: Es gibt kein Zurück. Leseprobe Zur Autorin Sybille Baecker hat sich mit ihrer Serie von Tübingen-Krimis um den Kommissar und Whiskyfreund Andreas Brander einen Namen gemacht. Sie lebt als freiberufliche Autorin und Dozentin für Schreib-Workshops südlich vor den Toren Stuttgarts. Wir vergeben für die Leserunde nun 15 Rezensionsexemplare. Schreibt uns einfach euren Eindruck zur Leseprobe und schon seid ihr im Lostopf :-) Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und erwarten gespannt eure Leseeindrücke! Viel Glück!Eure Katja *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum eine Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind. Nehmt doch einfach eurer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber. Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf oder auch hier in diesem Thread, wo alles Wissenswerte zusammengefasst ist: http://www.lovelybooks.de/thema/Leitfaden-f%C3%BCr-Rezensionen-und-Leserunden-1017409772/ .Bewerber mit Null Rezensionen werden nicht berücksichtigt!

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  • Toller erster Band. Nahezu filmreif!

    Das Recht zu töten

    ChattysBuecherblog

    26. September 2015 um 19:33

    Ein Krimi der Extraklasse. Ja, das ist es, was mir beim Ende des Buch einfiel. Extraklasse! Kein "normaler" 0815 Krimi, sondern fast schon ein Actionthriller, bei dem jedoch ein Touch Dialektik eingebaut ist. Von der ersten Seite an, hat mich die Autorin fest an die Geschichte gebunden. Und immer wieder die Frage: Wer ist George Zake. Einfach genial, wie die Lösung am Ende präsentiert wird. Auch die Protagonisten, Kirstin (IT-Expertin und Schwäbin) und Gio,(ein Macho-Italiener) waren absolut faszinierend. Erotisch, prickelnd, aber auch gefährlich. Somit war klar, dass eine gewisse Spannung aufkommen wird. Spannung, aber nicht nur bei den Protagonisten. Wer das Buch beginnt, wird schnell feststellen, dass der Spannungsbogen nicht abreist. Es sind nicht die Cliffhanger am Ende des Kapitels, sondern vielmehr die Geschichte selbst, die die Spannung aufrecht hält. Die actionreichen Szenen tun ihr übriges. Viel zu schnell hatte ich dieses Buch verschlungen. Jedoch wartet bereits der zweite Teil schon auf mich. Fazit: Wer actionreicher Krimis liebt, wird mit dem vorliegenden Buch voll und ganz auf seine Kosten kommen. Ich werde dieses Buch auf jeden Fall weiter empfehlen. © Diana Jacoby für Chattys Bücherblog  

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  • Rezension zu "Das Recht zu töten" von Sybille Baecker

    Das Recht zu töten

    dorli

    17. December 2013 um 18:31

    Kirstin Schwarz führt ein Doppelleben. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit als Datenbankadministratorin hat sie ein großes Ziel: Die Täter, die für den Tod der Tochter ihrer Pflegeeltern verantwortlich sind, zur Strecke bringen. Gut informiert und bestens vorbereitet schreitet sie zur Tat. Doch die Anschläge misslingen. Und damit nicht genug, Kirstin ist mit ihren Aktionen einem mächtigen Gegner auf die Füße getreten – dieser holt zum Gegenschlag aus und attackiert Kirstin. Immer, wenn es für Kirstin brenzlig wird, taucht Giorgio auf. Zufall? Dann bietet Gio Kirstin an, sie bei ihrem Vorhaben zu unterstützen… „Das Recht zu töten“ von Sybille Baecker lässt sich sehr zügig lesen, man ist schnell mittendrin im Geschehen. Gleich der Prolog hat es in sich und katapultiert die Spannung in die Höhe. Ein zwölfjähriges Mädchen entgeht gerade so eben einem Misshandlungsversuch durch ihren Vater. Wer das Mädchen ist und ob sie den Übergriffen durch ihren Vater dauerhaft entkommt, erfährt man an dieser Stelle nicht. Im Folgenden lernt man Kirstin und Gio kennen. Kirstin ist ungestüm, handelt intuitiv und ist nicht auf den Mund gefallen. Ich konnte ihren Wunsch, selbst für Gerechtigkeit zu sorgen, weil die Justiz hierzu nicht in der Lage war, sehr gut nachvollziehen. Aber natürlich ist ihr Vorgehen nicht der richtige Weg und das begreift sie auch nach und nach. Kirstin wirkt ruppig, ihre Äußerungen gegenüber Gio sind oft flapsig – ich konnte sehr gut verstehen, dass sie so abweisend und manchmal auch zickig auf ihn reagiert, denn der smarte Gio spielt nicht mit offenen Karten. Wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, hätte ich ihn zu gerne selbst einmal kräftig geschüttelt. Dabei fand ich Gio anfangs eigentlich ganz nett, er tritt mit einer unglaublichen Dreistigkeit auf, die ihn zunächst recht sympathisch wirken lässt. Doch im Verlauf der Handlung wird seine Geheimniskrämerei zunehmend nerviger. Er fordert unaufhörlich von Kirstin, ihm zu vertrauen, ist jedoch nicht bereit, ihr das gleiche Vertrauen entgegenzubringen. Im Gegenteil, er beantwortet keine ihrer Fragen, er spioniert sie aus, überwacht jeden ihrer Schritte, öffnet ihre Post und wird einmal sogar handgreiflich. Sybille Baecker spannt hier nicht nur Kirstin mächtig auf die Folter, auch der Leser muss sich fast bis zum Ende der Geschichte gedulden, bevor klar wird, welche Absichten Gio hat, warum er sich so rätselhaft gibt und so barsch verhält und welche Ziele die Organisation verfolgt. Ich empfand diese Heimlichtuerei als störend. Die rasante und abwechslungsreiche Handlung wird von Sybille Baecker spannend erzählt und ist mit einigen Action- sowie humorvollen Szenen gespickt. Der Thriller spielt hauptsächlich in Stuttgart, Kirstin und Gio machen aber auch einen längeren Ausflug nach Hamburg und Lübeck, um hier einigen Dingen auf den Grund zu gehen und Informationen zu beschaffen. Am Ende der Geschichte werden alle Fragen geklärt, Hintergründe aufgedeckt und Missverständnisse aus dem Weg geräumt. Insgesamt hat mich der Thriller sehr gut unterhalten, auch wenn Gios ständiges „vertrau mir“ mein Lesevergnügen ein wenig getrübt hat.

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  • Spannend und turbulent

    Das Recht zu töten

    flieder

    07. December 2013 um 20:58

    Kirstin, geprägt durch ihre schwere Kindheit und den wiederholten Misshandlungen durch ihren Vater, ist eine selbsternannte Killerin. Doch ihr letzter Versuch zu töten endet in einem Dilemma und sie kann den Mann nur schwer verletzen. Nur mit Mühe gelingt ihr die Flucht in ein zufällig vorbeifahrendes Taxi. Doch war das gar nicht so zufällig? Am nächsten Tag steht der Taxifahrer vor ihrer Tür und verlangt den Zutritt zu ihrer Wohnung. Mit Erschrecken muss sie feststellen, dass auch auf sie ein Auge geworfen wurde und sie schon lange im Visier einer geheimnisvollen Organisation steht. Der Taxifahrer Giorgio kennt jedes kleine Detail aus ihrem Leben und versucht mit allen Mitteln sie in die Organisation aufzunehmen. Schon bald muss sie sich entscheiden ob sie mit Giorgio zusammen arbeiten will oder weiterhin im Alleingang tötet. Ein Anschlag auf ihr Leben hilft ihr bei der Entscheidung. Ein Stuttgart-Thriller der im rasanten Tempo und witzigen Details sehr flüssig zu lesen ist. Die etwas flapsige Umgangssprache macht die Protagonisten zu liebenswerten Bekannten. Immer wieder wird der Leser mit Unvorhergesehenem konfrontiert. Aber gerade das macht die Spannung, die sich in dem Buch permanent aufbaut, zu einem Lesegenuss. Es war mein erstes Buch der Autorin Sybille Baecker, aber hoffentlich nicht mein letztes

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  • Versprach mehr als es hielt

    Das Recht zu töten

    lemmy69

    06. December 2013 um 15:47

    Kirstin Schwarz eine junge Frau, die als Kind von ihrem alkoholkranken Vater misshandelt wurde, versucht den Mord an der Tochter ihrer Pflegeeltern zu rächen. Durch die versuchte Selbstjustiz tritt sie im Milieu Einiges los und gerät in die "Hände" des etwas undurchsichtigen, charmanten Giorgio, der Teil einer geheimen Organisation zur Verbrechensbekämpfung ist. Die Themen, die das Buch anspricht, finde ich grundsätzlich großartig. Selbstjustiz, Kindesmissbrauch und Menschenhandel sind Dinge aus denen ein toller und auch kritischer Thriller gestrickt werden könnte. Meiner Meinung nach ist dies Sybille Baecker leider nicht gelungen. Die Protagonistin Kirstin ist in der ersten Hälfte des Buches einfach nur bockig, zickig und anstrengend. Mir als Leser fehlte einfach das Verständnis für sie, die sich wie ein trotziges Kind benimmt. Auch ihre schlimme Kindheit ist keine Entschuldigung für derartiges Verhalten, welchem eindeutig Sinn und Tiefe fehlte. Leider erschien sie mir nur unsympathisch. Giorgio hingegen wirkte auf mich zwar sympathisch aber er diese Figur ist mir definitiv zu farblos gewesen. Das letzte Drittel des Buches nimmt zwar etwas an Fahrt auf aber leider auch hier nur sehr an der Oberfläche. Die o.g. Grundthemen werden nur kurz "angerissen" aber nicht wirklich durchleuchtet oder gar hinterfragt. Mir fehlte zudem die kritische Auseinandersetzung mit den schweren Themen. In Summe war dies für mich ein Buch, das sich zügig lesen lies aber dem es eindeutig an Tiefe und Charme fehlte Mich hat es nicht erreicht. Einzig die Nebendarsteller Dominik und Anna fand ich recht gelungen. Auch den Thriller vermisste ich stark - es war ein bisschen Krimi mit ein bisschen Selbstjustiz, einem bisschen Kindesmissbrauch, einem bisschen Milieu und einer lauwarmen lovestory. Ich kann hier leider nicht mehr als zwei Punkte vergeben.

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  • Selbstjustiz ist selten eine gute Lösung...

    Das Recht zu töten

    eskimo81

    04. December 2013 um 16:27

    Kirstin Schwarz sinnt nach Rache. Selber mit vielen negativen Erlebnissen in der Kindheit überschüttet möchte sie den Mörder der Tochter ihrer Pflegeeltern rächen. Brutalst vergewaltigt hat er ihr das Leben geraubt. Der Anschlag misslingt und ihr gerät nur knapp die Flucht. Sie gerät ins Fadenkreuz eines übermächtigen Gegners. Giorgio ist ein typischer Italiener mit Deutschen Wurzeln. Als er ins Leben von Kirstin tritt wird das Chaos, dass sie ausgelöst hat nur noch schlimmer. Kann Gio sie retten? Welche Organisation steht hinter Gio und weshalb ist er so geheimnisvoll? Sybille Baecker lädt mit ihrem Thriller alle Liebhaber eines guten, spannenden, mit Gänsehaut gepickten und flüssigen Buchs zum verweilen ein. Sie lässt einen leiden, flüchten, sich hintersinnen... Die Frage, was steckt hinter dem ganzen lässt einem nicht mehr los. Man fliegt durch die Seiten und hofft auf ein baldiges Ende, ein gutes Ende und wird am Schluss an eine Ende geführt, mit dem man nicht rechnen konnte. Ein kleiner Kritikpunkt möchte ich aber anbringen. Kirstins Charakter ist sehr speziell, ich brauchte doch einige Zeit, bis ich mit ihr "warm" geworden bin. Ich gebe zu, ein Vorurteil (die ersten Seiten zeigten einfach eine zickige, unzufriedene Frau) hat mein professionelles Urteil (was hat sie zu so einer Person gemacht?) etwas getrübt... Mit der Zeit entwickelt man eine gewisse Sympathie - irgendwie lernt man sie zu verstehen... Fazit: Ein guter Thriller, der sich leicht lesen lässt und genügend Gänsehaut-Feeling verbreitet, dass man keine Geräusche um einen herum mehr verträgt. Ein Thriller, der kein "0815"-Thema behandelt, frisch und neu - einfach gut.

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  • Das Recht zu töten

    Das Recht zu töten

    bookgirl

    04. December 2013 um 14:39

    Inhalt Kirstin Schwarz will Rache, da sie nach einem einschneidenden Erlebnis nicht mehr an das Rechtssytem glaubt. Ihr Ziel ist Selbstjustiz zu verüben. Doch der von ihr geplante Anschlag misslingt und nur durch die Hilfe von Giorgio Paradi kann sie gerettet werden. Aber wer ist Giorgio? Sie weiß nur, dass er einer ominösen Organisation angehört. Doch wer steckt dahinter und welchen Zweck hat die Organisation? Und was will diese von Kirstin. Meine Meinung "Das Recht zu töten" hat mir bis zur Hälfte leider überhaupt nicht gefallen, was größtenteils an der Protagonistin Kirstin liegt. Sie ist zickig, bockig, unüberlegt und einfach nur anstrengend. Nicht eine Antwort konnte sie nett beantworten. Mag sein, dass man vieles mit einer schwierigen Kindheit entschuldigen kann, aber bei der Personenbeschreibung hat mir Tiefe gefehlt. Einfach immer nur zickig zu reagieren, war für mich zu wenig, um den Menschen zu skizzieren, der durch schwere Zeiten gegangen ist und immer noch geht. Anfangs fand ich Giorgio noch sehr nett, aber seine ständigen Andeutungen über die Organisation und das Verweigern weiterer Auskünfte darüber, waren dann doch irgendwann nur noch nervig. Da konnte ich sogar die ewig zickige Kirstin verstehen, die endlich wissen wollte, mit wem sie es eigentlich zu tun hat. Die Geschichte an sich hat schon die passenden Zutaten für einen guten Krimi, aber die Umsetzung hat mir weniger gefallen. Ich habe mich teilweise gefragt, was das Buch darstellen möchte, da ich kein klares Genre erkennen konnte. Aber der Hälfte wurde es dann jedoch besser und Kirstin ruhiger und zumindest ein wenig bedachter in ihren Handlungen. Auch das Ende war nicht so flach gehalten, wie ich anfangs vermutet hatte. Alles in allem kann ich jedoch nicht mehr als 2 Sterne geben, weil mir das Buch stilistisch einfach nicht gefallen hat. Fazit "Das Recht zu töten" ist flüssig zu lesen, aber hat mich nicht überzeugt. Die Protagonistin ist mir zu unsympathisch und der Geschichte fehlte es an Tiefe.

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  • spannender, mitreißender und bewegender Thriller mit kleineren Unebenheiten

    Das Recht zu töten

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    03. December 2013 um 06:36

    Kurzbeschreibung: Kirstin Schwarz will Rache. Die Tochter ihrer Pflegeeltern wurde Opfer einer tödlichen Vergewaltigung. Dann kommen die Täter ungeschoren davon. Ihr Glaube an die Justiz ist zutiefst erschüttert. Kirstin hat nur noch ein Ziel: die Verantwortlichen eigenhändig zur Strecke zu bringen. Doch der Anschlag misslingt und unversehens gerät die Rächerin ins Fadenkreuz eines übermächtigen Gegners. In letzter Sekunde kann Giorgio Paradi sie retten. Giorgio ist smart, durchsetzungsfähig, gutaussehend und Boss einer geheimen Organisation. Sie bietet Kirstin Unterstützung bei ihrem Rachefeldzug an. Doch wer steckt eigentlich hinter Giorgios Organisation? Und welchen Preis muss Kirstin für die Hilfe zahlen? Nur eines ist sicher: Es gibt kein Zurück. Meinung: Die Kurzbeschreibung klingt unglaublich interessant, und auch der spannungsgeladene und berührende Prolog sorgt sofort für ein mitreißendes Gefühl und lässt den Leser nicht mehr los. Man will Wissen wie es weiter geht und was genau geschah. Auch die ersten paar Seiten gingen in diesem hohen Tempo und fesselnd weiter, Protagonistin Kirstin ist auf der Flucht und lernt dann den unglaublich smarten, aber auch unheimlichen Giorgio kennen, der alles über Kristin weiß und sie zu einem Mitglied in seiner geheimnisvollen Organisation machen will. Doch dann stagniert die Spannung etwas und die Frage nach den Hintergründen der Organisation und Kirstins Unsicherheit ihrer Gefühle und ihres Nichtvertrauens Giorgio gegenüber rücken in den Vordergrund. Prinzipiell ist das zu Anfang der Geschichte noch voll in Ordnung, nicht gleich alles zu verraten. Jedoch wird aus dieser Organisation so ein extremes Geheimnis gemacht und über lange Strecken keine weitere Information dazu beigetragen, dass es mit der Zeit doch leicht nervt. Auch die Sache zwischen Kirstin und Giorgio ist etwas zweischneidig. Einerseits mag ich ihn recht gerne und verstehe auch, wieso Kirstin ihm nicht vertraut, aber sich trotzdem zu ihm hingezogen fühlt, aber andererseits ist ihr Verhalten ihm Gegenüber manchmal schon etwas übertrieben und wirkt eher leicht teenagermäßig. Doch trotz dieser kleineren Kritikpunkte schafft die Handlung den Sprung, sich spannend und fesselnd weiterzuentwickeln. Denn wenn das Verhalten zwischen Gio und Kirstin nicht gerade auf Teenagerniveau absinkt (was mit Fortschreiten des Romans immer seltener passiert), dann gibt es einige echt gute Dialoge zwischen den beiden. Es blitzt immer mehr etwas Humor und Sarkasmus durch, die das Buch beleben und dem Leser auch mal ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern. Die Auflösung der ganzen Sache ist fesselnd, stimmig, teilweise unvorhergesehen, teilweise einfach erklärend zu dem, was man sich bereits dachte. Dennoch ergibt am Ende alles einen Sinn und es werden fast alle offengebliebenen Fragen beantwortet. Zu einigen Nebengeschichten hätte ich mir noch die ein oder andere genauere Antwort gewünscht, aber das es sie nun nicht gab, ist nicht wirklich tragisch. Auch das Ende selbst, hatte ich so nicht erwartet und finde es richtig gut gelöst. Die Figuren passen gut in diesen Thriller, sind authentisch und tiefgründig. Zwar konnte ich mich nicht mit allen Reaktionen von Protagonistin Kirstin anfreunden, aber im Großen und Ganzen hat sie mich gepackt und war mir sympathisch. Auch Giorgio mochte ich echt ganz gerne. Sein Charme ist bei mir voll angekommen und ich habe ihm auch irgendwie ziemlich schnell geglaubt und vertraut. Nur seine Art, alles zu Bestimmen und auf keine Fragen zu antworten, war etwas nervenaufreibend, passt aber zur Geschichte. Die teilweise etwas speziellen Nebencharaktere runden das Gesamtbild des Thrillers perfekt ab und machen Lust auf mehr. Fazit: Ein spannender, mitreißender und bewegender Thriller, der zwar ein paar kleinere Kritikpunkte aufweist, aber dennoch fesseln und überzeugen kann. 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die gerne mal einen guten Regionalthriller lesen.

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  • Vertrauen ohne Selbstjustiz

    Das Recht zu töten

    Postbote

    02. December 2013 um 22:07

    Kirstin,eine Alleinkämpferin in Sache Rache gerät in einen Strudel voller Gewalt, Mord und Kriminellen.Sie will den Tod einer nahen Freundin rächen die brutal vergewaltigt worden ist.Zutiefst traurig und verzweifelt macht sie sich nachts an die "Verdächtigen" ran, um Sebstjustiz auszuführen. Doch der Plan scheitert da ihr ein bellender Hund auflauert und sie die Flucht ergreifen muss.Doch sie hat Spuren hinterlassen und gerät ins Visier selbst das Opfer  zu werden,das sie lange nicht vermutet.Das gefährliche an Kirstin ist ihre anfangs naive Einstellung es alleine zu schaffen und sie von ihrem vorhaben überzeugt ist. Kirstin kommt in große Gefahr und wird in ihrer Wohnung brutal überfallen und zusammengeschlagen und landet auch im Krankenhaus. Mittlerweile hat sie die bekanntschaft mit Gio gemacht der ganz locker und cool an ihrer Tür klingelt und er auch in ihre Wohnung kommt. Gio will Kirstin klar machen das er sie beschützen will,da er in einer Organisation arbeitet die dafür zuständig wäre. Die erwähnte Oganisation ist streng geheim und hat mehrer Mitglieder. So gerät Kirstin in neue Actionreiche Geschichten und Verkettungen mit Gefahren die sie mit Gio erlebt und der Thriller seinen lauf nimmt der mir beim lesen fast ununterbrochen den Atem nahm und das Angstgefühl dazu kam.  Das Vertrauen das Kirstin bekommen soll in die Organisation und ihren Mitgliedern ist ständig auf dem Prüfstand und auch zu Gio kommt die gewünschte Harmonie nicht regelmässig zur geltung.Kann sie wirklich vertrauen? Kirstin  will weiterhin  Rache.Es gibt kein  zurück mehr. Flüssig ist der Thriller zu lesen, der die Lösungen zum Weg der Gerechtigkeit einen selber oft im unwissenden lässt und man zum nachdenken animiert wird. Das ist vielleicht nicht jedermanns Sache, da man doch schon bei Zeit wissen würde welche Richtung es zur Lösung kommt.Das hat Sybille Baecker gut geschafft so die Spannung bis zur letzten Seite aufrechtzuerhalten. Mein Angstgefühl ging aufjedenfall bis zum Prolog. Man bekommt immer mehr NÄHE zu den Protagonisten und man kann verstehen und  nachfühlen wie und warum er oder sie so geworden sind. Ich kann diesen Regionalthriller gerne weiterempfehlen der viel Action und überraschende Effekte beinhaltet und soziale Brennpunkte zum Thema macht.

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  • Eine geheimnisvolle Organisation, Vergewaltigungen .....

    Das Recht zu töten

    Marcsbuecherecke

    02. December 2013 um 11:20

    Das sind die Zutaten, die Sybille Baecker in den Topf schmeißt und zu einem fantastischen Thriller-Gericht vermengt. Ich habe dieses Buch bei einer Lovelybooks-Leserunde gewonnen und mich sehr darüber gefreut.  Inhalt:  Kirstin Schwarz lebt in Stuttgart und möchte einen skrupellosen Menschen töten. Als der anschlag schiefgeht und sie mit einem Taxi fliehen kann, ist sie vorerst erleichtert. Zumindest solange, bis der vermeintliche Taxifahrer sich gewaltsam versucht Zutritt zur Wohnung zu verschaffen. Dieser nennt sich Giorgio (kurz: Gio) und konfrontiert Kirstin mit sehr privaten Fakten. Gio gehört zu einer geheimnisvollen Organisation, die sogar weiß, wie Kirstins Lieblingspizza aussieht. Wie sich später herausstellt, hat sich Kirstin durch ihren versuchten Mord mächtige Feinde gemacht und muss sich nun vor skrupellosen Untergundbossen und deren Auftragskillern? fürchten. Die Lage spitzt sich zu und entlädt sich in einem aufregenden Showdown. Zum Buch:  Sybille Baecker legt hier ein kleines Meisterwerk auf den Tisch. Ihr Schreibstil ist durchaus simpel, wirkt aber sehr authentisch, da das Buch gänzlich aus Kirstins Sicht geschrieben ist. Die Spannung baut sich durchgehend auf, was zur Folge hatte, dass ich Ewigkeiten das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Die Thematik der Untergrundmachenschaften fand ich äußerst gelungen, sie rücken nicht zu sehr in den Fokus, sorgen aber dennoch dafür, dass dem Leser bewusst ist, in welch einer Gefahr Kirstin steckt. Gios und Kirstins Beziehung zueinander ist durchaus unterhaltend. Zickereien und Machtkämpfe standen an der Tagesordnung. Kirstin wirkt manchmal arrogant und uneinsichtig, was einigen sicher unangenehm auffallen könnte, für mich aber äußerst realistisch ist in solch einer Situation. Die Ideen, die Frau Baecker hier verarbeitet, sind im Thriller-Genre sicher nichts Neues, waren aber sehr originell verpackt.  Fazit:  Ich kann dieses Buch jedem Thriller-Fan und auch Thriller-Einsteigern sehr ans Herz lesen. Frau Baecker beweist, dass es mehr deutsche Autoren gibt, die gute Thriller schreiben können.  Viel Spaß beim Lesen!Bis bald! 

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  • spannender Stuttgart-Thriller

    Das Recht zu töten

    tweedledee

    02. December 2013 um 10:41

    Kirstin Schwarz wurde durch ihre traurige Kindheit geprägt. Regelmäßig wird sie von ihrem Vater verprügelt, trägt immer wieder Knochenbrüche davon. Erst als ihr Vater sie auch noch mißbrauchen will, greift ihre Mutter ein, von der sie sonst nie Hilfe bekam. In der Zeit, die sie in einer Pflegefamilie verbringen durfte erfährt sie zum ersten mal Geborgenheit. Als viele Jahre später die Tochter ihrer Pflegeeltern vergewaltigt und ermordet wird, schwört sie Rache. Doch ihr Anschlag mißlingt. Kurze Zeit später taucht der geheimnisvolle und attraktive Gio bei ihr auf und bietet ihr an, in seiner Organisation mitzuarbeiten. Er ist genauestens über Kirstin und ihre Vergangenheit informiert. "Das Recht zu töten" ist ein rasanter Stuttgart-Thriller, der sich mit dem Thema Selbstjustiz beschäftigt. Mit Kirstin als Protagonistin hatte ich anfangs meine Probleme, da sie sich nicht nur unnahbar, sondern auch zickig verhält. Zwischen ihr und Gio knistert es heftig, die Gespräche sind geprägt von Mißverständnissen und Geheimnissen und werden durch Kirstins Zickerei zusätzlich erschwert. Das bessert sich aber im weiteren Verlauf und je mehr ich von Kirstins Vergangenheit erfuhr, desto besser konnte ich ihr Verhalten verstehen. Gio hingegen hat mir von Anfang an gefallen, er erscheint vielschichtiger als Kirstin und hat eine geheimnisvolle Aura. Ein ungleiches Paar, das sich trotzdem oder gerade deswegen zueinander hingezogen fühlt. Der Schreibstil ist locker, Kirstins Sprache ist flapsig, umgangssprachlich und voller Ironie, sie hebt sich damit von den übrigen Protagonisten ab. Die Handlung ist interessant, da man als Leser anfangs keinen Plan hat, weswegen Kirstin im Fadenkreuz von zwielichtigen Gestalten steht. Das klärt sich erst im Verlauf der Geschichte. Die Spannung steigert sich kontinuierlich um am Ende ihren Höhepunkt zu erreichen. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass es kein kitschiges Happy End gab, sondern ein stimmiges Ende das zur Geschichte paßt. Fazit: Ein spannender Thriller von dem ich gerne noch eine Fortsetzung lesen würde.

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  • Viereinhalb Sterne für Das Recht zu töten

    Das Recht zu töten

    Antek

    01. December 2013 um 14:02

    Das Recht zu töten beginnt super spannend. Der Prolog handelt von einem 12-jährigen Mädchen, die an ihrem Geburtstag von ihrem brutalen Vater zur Frau gemacht werden soll, sie kann in letzter Sekunde entkommen. Einige Jahre später ist eine junge Frau auf der Flucht, nur vor wem? Zum Glück nimmt sie ein Taxifahrer mit, der dann wenige Tage später einfach vor ihrer Tür auftaucht. Es war kein Zufall, dass dieser smarte Italiener namens Gio zur rechten Zeit am richtigen Ort war. Er muss sie die nächsten Tage noch aus so mancher Notsituation retten. Gio möchte unbedingt, dass Kirstin zu einem Treffen kommt, da er der Meinung ist, dass sie prima zu seiner geheimen Organisation passen würde. Aber warum nur? Kirstin führt ein Doppelleben.  Sie arbeitet bei einer Firma als Datenbankadministratorin, versucht sich aber neben zu als Rächerin. Sie geht Hinweisen aus dem Rotlichtmilieu nach und lässt ihre Selbstjustiz bei den großen Fischen walten, bei denen der Polizei die Beweise fehlen. Ein geplanter Mordversuch scheitert, allerdings wird in den Kreisen offiziell behauptet, dass Kirstin für den Mord verantwortlich ist. Dass dies den Oberbossen natürlich gar nicht gefällt ist klar und deshalb ist Kirstin auch wirklich in Gefahr. Gio behauptet sie beschützen zu wollen, jedoch lässt er überhaupt nichts über seine Ziele und Beweggründe verlauten. Wer ist diese Organisation und welche Ziele hat sie? Kann man Gio vertrauen, warum kümmert er sich so um Kirstin? Wird Kirstin Opfer, oder sterben vielleicht weitere große Nummern? Fragen über Fragen, die hier natürlich auf keinen Fall und im Buch nur äußerst langsam aufgeklärt werden. Der Sprachstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie vermag es den Leser kurzweilig, spannend aber auch humorvoll zu unterhalten. Es gibt wirklich einige Szenen, bei denen ich grinsen oder auch lachen konnte. Die Darstellung der gewählten Charaktere ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Sowohl Kirstin als auch Gio haben ihr Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen und sobald man am Ende davon weiß, wird klar, dass sie sich einfach genau so verhalten mussten. Beide sind mit einem Dickkopf gesegnet und deshalb liegen sie sich oft in der Wolle. Jedoch gibt es auch die andere Seite, bei der die Schmetterlinge fliegen, deshalb gibt es auch immer wieder etwas fürs Herz. Gut gefällt mir auch, wie die Autorin mit dem Thema Selbstjustiz umgeht. Eigentlich hat mir der Stuttgart Thriller gut gefallen, warum also keine fünf Sterne? Für mich gab es einige Stellen bei denen die Spannung abgeflacht ist. Ein spannender, amüsanter Krimi ja, aber ein super fesselnder Thriller ist es meiner Meinung nach einfach nicht.

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  • Witzig und rasant

    Das Recht zu töten

    trollchen

    30. November 2013 um 11:14

    Das Recht zu töten Kurzinhalt: Kirstin will Rache und sie ist schon in ihrem Metier drin, aber dann will sie einen Mann erschießen und dann kommt ihr eine Passantin mit Hund dazwischen. Und ab da häufen sich die zufälligen Begegnungen mit Giorgio, er arbeitet für eine Oragnisation und sie steht erstmal unter ihrem Schutz. Aber dies möchte sie nicht, denn sie erhält keine Informationen und auch keine Hinweise auf diese Organisation. Aber sie fühlt sich zu Gio hingezogen und das, obwohl die beiden sich eigentlich nur die ganze Zeit zu kabbeln scheinen. Meine Meinung: Das Buch ist sehr gut zu lesen, witzig, charmant, wenn auch an manch einer Stelle unrealistisch. Gio und Kirstin kommen sich immer näher, sie haben auch sehr viele traute Momente miteinander und es gibt mehr Leute in der Organisation, als sie eigentlich glauben will. Aber Kirstin hat auch eine schlimme Vergangenheit, mit der sie zu kämpfen hat. Aber dadurch, dass die Organisation unter ihre Fittiche nimmt, hat sie einen großen Partner hinter sich. Denn die Versuche, Rache zu nehmen, werden immer dringender, denn sie will das Kind ihrer Pflegeeltern rächen.  Aber sie auch für die Organisation wichtig, denn sie ist Datenbankadministratorin und die Organisation hat sie j schon lange im Visier und sie wissen, dass sie gut in ihrem Beruf ist und sich auch irgendwo einhacken kann. Deswegen möchte die Organisation, dass sie mit ihnen zusammenarbeitet, aber dies  will sie noch nicht richtig. Die beiden Protogonisten sind mir sehr sympathisch, Kirstin ist eher so eine Einzelkämpferin und naiv und handelt unüberlegt. Gio ist das Gegenteil, er handelt zielsicher und konsequent, aber bis zum Schluss hält er wichtige Informationen vor Kirstin zurück. Da die beiden immer anderer Meinung sind, sind ihre Wortgefecht einfach nur witzig und herrlich zum lesen und schmunzeln. Dies birgt natürlich auch viele Probleme mit seinen Kollegen, denn die sind nicht so erbaut, dass er sich mit einer eventuellen Kollegin  einlässt. Auch die Eifersüchteleien auf eine andere Kollegin, Cynthia,  sind einfach nur herrlich, wie aus dem Leben gegriffen. Mein Fazit: Die Spannung, die schon im Prolog aufgebaut wird, hält sich bis zum Schluss. Es liest sich abwechslungsreich und schnell. Das einzige, was mich ein wenig gestört hat, war manchmal die Naivität von Kirstin, die dadurch in brenzlige Situationen schlittert. Außerdem finde ich viele Details und Geschehnisse ein wenig an der Realität vorbei, denn zwei Gangster und Muskelprotze lassen sich nicht so einfach ausknocken von einer Frau. Oder wenn sie in fremde Wohnungen eindringen, ohne, dass etwas passiert, das ist schon seltsam, ein wenig zu unrealistisch. Ansonsten ein toller Krimi, der witzig und spannungsreich zu lesen ist, der aber manchmal ein wenig zu sehr in Kitsch übergeht. Aber wer auf Krimis mit einer Romanze steht, für diesen ist dieses Buch zu empfehlen.

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  • Rasanter Thriller

    Das Recht zu töten

    mabuerele

    Der Prolog zeigt die grausame Wirklichkeit einer Familie. Der besoffene Vater versucht seine 12jährige Tochter zu vergewaltigen. Als sich die Mutter dazwischen wirft, schlägt er sie zusammen. Einige Jahre sind vergangen. Eine junge Frau ist auf der Flucht. Glücklicherweise hält ein Taxi. Zwei Tage später klingelt es bei Kirstin, der jungen Frau. Vor der Tür steht der Taxifahrer. Er weiß sehr viel über Kirstins Vergangenheit und bietet ihr an, mit ihm in einer weltweit agierenden Organisation zusammenzuarbeiten. Die Autorin hat einen Thriller geschrieben, dessen Handlung sich in rasantem Tempo vollzieht. Außerdem kreiert sie zwei Protagonisten, die ich erst nach und nach beim Lesen genauer kennen lerne. Von Kirstin weiß ich am Anfang nur, dass sie ein Doppelleben führt. Sie arbeitet als Datenbankadministratorin in einer Firma und lässt sich in ihrer Freizeit häufig im Milieu sehen. Für mich war sie der Typ „einsame Wölfin“. Sie vertraut kaum jemand und verlässt sich am liebsten auf sich selbst. Gio, der Taxifahrer, ist Italiener. Er wirkt konzentriert und seiner Selbst sicher. Seine Handlungen sind meist wohlüberlegt. Das Buch beginnt spannend. Diese Spannung wird bis zum Schluss gehalten. Dafür gibt es mehrere Gründe. Kirstin ist jemand kräftig auf die Füße getreten und wird bedroht. Gio, der sich als ihr Beschützer fühlt, hält aber vor ihre wichtige Informationen zurück. Er möchte zwar, dass sie sich der Organisation anschließt, verweigert aber weitere Aussagen über Aufbau und Vorhaben. Im Zusammensein mit Gio reagiert Kirstin zickig. Die Diskussionen und Kabbeleien zwischen den beiden sind von Feinsten. Wegen ihrer Sturheit und Unberechenbarkeit ist Kirstin immer wieder für Überraschungen gut. Das Thema prägt auch manches Gespräch zwischen Gio und seinen Kollegen. Erst im Laufe des Romans erfahre ich, welche Ereignisse in der Vergangenheit der Protagonisten ihr Tun und Handeln bestimmen. Der Sprachstil des Buches ist unterschiedlich. Speziell bei Kirstin wechselt er oft zwischen humorvollen Aussagen und Sarkasmus. Wenn man weiß, aus welchen Verhältnissen sie stammt, werden auch kleinere sprachliche Ausrutscher verständlich. Die Sprache passt zur Person. Das Cover gefällt mir sehr gut. Zwei versuchen sich vorsichtig anzunähern. Doch es bleibt ein gewisser Abstand. Genau so lässt sich die Beziehung von Kirstin zu Gio charakterisieren. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat mich durch seine schnelle und abwechslungsreiche Handlung sofort in seine Bann gezogen. Es lässt sich zügig lesen. Jede Unterbrechung zwischendurch habe ich als Störung empfunden.

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    • 3
  • Gelungener Stuttgart-Krimi

    Das Recht zu töten

    Carina2302

    28. November 2013 um 12:00

    Beschreibung: Kirstin Schwarz wird als kleines Mädchen fast von ihrem Vater vergewaltigt. Durch einige Umstände wird sie für kurze Zeit in eine Pflegefamilie gebracht. Später erfährt sie, dass die Tochter ihrer Pflegeeltern Opfer einer tödlichen Vergewaltigung wurde. Der Täter wird nicht gefunden und so macht sich Kirstin auf die Suche nach dem Mörder – ohne die Polizei. Als sie eines Nachts den Verantwortlichen erschießen will, wird sie gestört und ihr Plan löst sich in Luft auf. Sie muss fliehen. Am nächsten Morgen steht der Taxifahrer, welcher sie nach Hause brachte vor ihrer Tür, und weiß erschreckend viel über sie. Wie sich herausstellt ist Giorgio Paradi der Boss einer geheimen Organisation. Doch wieso hat es diese auf Kirstin abgesehen? Und um was für eine Organisation handelt es sich überhaupt? Meine Meinung: Der Prolog ist wirklich sehr gut geschrieben. Er hat mich direkt gefesselt und ich wollte das Buch da schon nicht mehr aus der Hand legen. Auch das aus der Organisation so ein Geheimnis gemacht wird, lässt den Spannungspegel steigen. Die Charaktere von Gio und Kirstin finde ich sehr gelungen. Beide haben in der Vergangenheit etwas schlimmes erlebt, was es ihnen erschwert, Vertrauen aufzubauen. Daher kommt es nicht nur einmal vor, dass die Fetzen zwischen den beiden fliegen. Gio legt eine Selbstverständlichkeit und einen Befehlston an den Tag, so dass auch hier der ein oder anderen Schlagabtausch geboten wird. Kirstin kann mit der Geheimniskrämerei nichts anfangen. Sie braucht Informationen. Aber auch die liebevoll emotionalen Momente kommen nicht zu kurz. Die verschiedenen Handlungsorte konnte ich mir sehr gut vorstellen. Da ich noch nie in Stuttgart war, war dies für mich auch ein wichtiger Punkt. Allgemein hatte ich des öfteren das Gefühl, dass sich die Geschichte in meinem Kopf wie ein Film abspielte. Der Schreibstil hat mir bis auf sehr wenige Momente sehr gut gefallen. Es war alles sehr klar und verständlich. Gut gefallen hat es mir, dass vor allem die Stimmung sehr gut rübergebracht wurde. Was mit nicht ganz so gut gefallen hat, ist, dass man doch sehr lange warten musste, um etwas genaues über die Organisation zu erfahren. Hier hätte man vielleicht schon vorher ein paar Informationen geben können. Aber dies ist auch nur ein sehr kleiner Kritikpunkt. Fazit: Ein sehr spannungsgeladener Stuttgart-Krimi, bei dem ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Ich würde daher 4,5 Sterne geben. Allerdings ist es hier nicht möglich. Ich runde auf 5 Sterne auf. Wirklich zu empfehlen!

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