Sybille Baecker

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Interview mit Sybille Baecker

Dieses Interview führte das LovelyBooks-Team mit Sybille Baecker, damit der Leser etwas über die Person hinter den Büchern erfahren kann:

1) Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Mit dem Schreiben von Kurzgeschichten und Kriminalromanen begann ich 2005. Mein erstes Buch erschien 2008 im Emons-Verlag. Den Weg dorthin würde ich als klassisch bezeichnen: Ich schrieb meinen Krimi, gab ihn ein paar Testlesern, korrigierte, überarbeitete und schickte das Manuskript an einige Verlage. Nach vielen Monaten des Wartens (als Autor braucht man unendlich viel Geduld) erhielt ich fast zeitgleich zwei Zusagen (das war der Moment, in dem sich meine Geduld auszahlte). Ich entschied mich für den Emons-Verlag, überarbeitete noch einmal mit meiner Lektorin das Manuskript und 2008 wurde »Irrwege« veröffentlicht. Alles in allem waren vom ersten Wort bis zur Veröffentlichung gut drei Jahre vergangen.

2) Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Begeistert hat mich Mario Puzo. »Der Pate« ist für mich einer der besten Mafia-Romane. Die Geschichte ist vom Anfang bis zum Ende sehr gut durchdacht und mit sehr viel Dichte und Spannung erzählt. Zuletzt beeindruckte mich Gianrico Carofiglio. Zufällig stolperte ich über seine Avvocato-Guerrieri-Romane. Mir gefällt sein subtiler und prägnanter Schreibstil, leicht zu lesen, aber nicht oberflächlich.

3) Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Inspiration bekomme ich zum Beispiel bei Spaziergängen und Ausflügen und den zufälligen Bildern, die mir dabei begegnen: eine Straße, ein Haus, ein Garten ... Manchmal sind es Worte, die ich irgendwo aufschnappe und die mir gefallen oder mich beschäftigen. Natürlich inspiriert mich auch das »ganz normale« Leben, Nachrichten, die ich in Zeitungen lese oder im Fernsehen sehe, und bei denen ich mich frage: Wie konnte es dazu kommen? Oder: Was wäre wenn ...? Die Idee zu »Körperstrafen« kam mir zum Beispiel, als ich zufällig bei einem Bummel in Berlin bei einem Straßenhändler ein altes Sachbuch zu diesem Thema entdeckte. Zu »Eisblume« hat mich ein Song inspiriert.

4) Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Gerne durch Lesungen. Hier kann ich mit meinen Leserinnen und Lesern in direkten Austausch treten. Es ist spannend zu erfahren, wie meine Geschichten bei den Leser/innen ankommen. Manche Leser/-innen schreiben mir via E-Mail über die Kontaktseite meiner Homepage. Außerdem versuche ich, die Möglichkeiten des Internets zu nutzen: facebook, Twitter und mittlerweile ja nun auch Lovelybooks.

5) Wann und was liest Du selbst?

Am liebsten lese ich Krimis und da ziemlich querbeet vom Regio-Krimi bis zum Thriller. Aber ich lese auch andere belletristische Romane, gern Geschichten mit feinem Humor, und der eine oder andere Klassiker ist ebenfalls in meinem Buchregal zu finden. Da ich viel mit der Bahn unterwegs bin, nutze ich diese Stunden, ansonsten, wenn es die Zeit erlaubt.