Sybille Krafft Helmut Fischer. Der unsterbliche Stenz

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Inhaltsangabe zu „Helmut Fischer. Der unsterbliche Stenz“ von Sybille Krafft

Eine Hommage an den Kult-Schauspieler Jeder kennt den "Monaco Franze", den Münchner Kommissar und Vorstadt-Casanova. Sein Charme, seine Sprache und sein besonderer Gang machten Helmut Fischer berühmt. Auch heute, fast zehn Jahre nach seinem Tod, lebt Fischer in den Herzen weiter. In sehr persönlichen Beiträgen und Essays beschreiben Freunde und Weggefährten den Lebensweg des Schauspielers - mit zahlreichen Fotos, privaten Originaldokumenten und mit Texten von Helmut Fischer selbst. Mit Beiträgen von: Helmut Dietl, Utta Fischer, Franz Geiger, Uschi Glas, Thomas Gottschalk, Sybille Krafft, Ruth Maria Kubitschek, Ilse Neubauer, Ponkie, Willy Purucker, Gisela Schneeberger, Oliver Storz, Sigi Sommer, Patrick Süßkind, Christian Ude.

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  • Rezension zu "Helmut Fischer - der unsterbliche Stenz" von Sybille Krafft

    Helmut Fischer. Der unsterbliche Stenz
    metalmel

    metalmel

    05. November 2007 um 21:35

    Er lebt für immer als der ewige Stenz weiter. Ich jedenfalls habe ihn damals geliebt. Ich habe alle Folgen vom Monaco Franze gesehen. Und schon damals fand ich, dass das ein sehr gut aussehender Mann war. Ich kann gar nicht genau sagen, warum, aber ich fand, er hatte unheimlich Charme. Und natürlich musste man unheimlich viel mit ihm lachen. Davor kannte ich ihn gar nicht. Deshalb ist das Buch ganz aufschlussreich, denn hier berichten Freunde und Weggefährten von ihm. Und selbstverständlich auch seine Frau. Also erfahre ich, dass er gar kein solch strahlendes Leben hatte wie man vielleicht annehmen mochte. Schon immer wollte er Schauspieler werden, aber es hat erst sehr spät geklappt. Als sein Durchbruch kam, war er schon 57 Jahre alt. Davor flüchtete er sich oft in beißende Ironie. Er schrieb spöttische Briefe an Regisseure und Produzenten, in denen zum Beispiel stand: „Ich verstehe auch nicht, warum mich nie jemand nimmt.“ Und dann plötzlich passierte das Wunder: Er saß wie so oft in Schwabing im Café und schaute vor sich hin, als Helmut Dietl mit seinen damaligen Frau vorbeikam, die Fischer kannte und so blieben sie sitzen und unterhielten sich. Danach schrieb Dietl den Monaco Franze. Plötzlich war Fischer ein Star, den man auf der Straße erkannte und er musste sich keine Sorgen mehr um die Miete machen. Lange Zeit hatte seine Frau für den Unterhalt gesorgt. Die beiden waren über 45 Jahre verheiratet, und obwohl Helmut Fischer wohl einige Liebschaften hatte, blieben die beiden zusammen. Er war ein Mensch, der sehr viel mit sich selber ausmachte, er sprach nicht oft über die Dinge, die ihn bewegten. So hielt er es auch mit seiner Krankheit. 4 Jahre lang wusste er um den Krebs, aber er war zuversichtlich, dass er ihn besiegen würde. Erst kurz vor seinem Tod zog er sich auffällig zurück und seine Frau meint, dass er da wohl wusste, dass es zu Ende gehen würde und damit wollte er allein klarkommen. Wir Fans jedenfalls vermissen ihn heute noch und es geht mir ähnlich wie Helmut Dietl – ich gehe nicht an dem Bronze-Denkmal in Schwabing vorbei, weil es dann immer noch wehtut. Und ich kannte ihn nicht einmal persönlich.

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