Sybille Schrödter

 3,8 Sterne bei 137 Bewertungen
Autor von Die Lebküchnerin, Schwestern fürs Leben und weiteren Büchern.
Autorenbild von Sybille Schrödter (©Christina Kloodt)

Lebenslauf von Sybille Schrödter

Sybille Schrödter verbrachte Kindheit und Jugend in Flensburg, verteidigte nach dem Studium in Hamburg schwere Jungs und Atomkraftgegner und tingelte als Kabarettistin und Sängerin mit ihren Soloprogrammen wie „ Beim dritten Mann wird alles anders" über deutsche Kleinkunstbühnen, bevor sie Autorin wurde. Nach einer ganzen Reihe von neuseeländischen und australischen Sagas (unter Pseudonym), historischen Romanen wie „Die Lebküchnerin“ und Krimis, verwirklichte sie nun ihr persönliches Herzensprojekt mit der norddeutschen Familiengeschichte "Schwestern fürs Leben“. Sie lebt abwechselnd in ihrer Wahlheimat Hamburg und auf dem Land.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Sybille Schrödter

Cover des Buches Die Lebküchnerin (ISBN: 9783492254472)

Die Lebküchnerin

 (60)
Erschienen am 01.11.2009
Cover des Buches Schwestern fürs Leben (ISBN: 9783426308165)

Schwestern fürs Leben

 (34)
Erschienen am 01.10.2020
Cover des Buches Das dunkle Netz des Todes (ISBN: 9783961483044)

Das dunkle Netz des Todes

 (11)
Erschienen am 01.08.2018
Cover des Buches Was letzte Nacht geschah (ISBN: 9783961483051)

Was letzte Nacht geschah

 (2)
Erschienen am 23.02.2019
Cover des Buches Die Minnesängerin (ISBN: 9783961482979)

Die Minnesängerin

 (2)
Erschienen am 01.03.2019

Neue Rezensionen zu Sybille Schrödter

Cover des Buches Schwestern fürs Leben (ISBN: 9783426308165)Jasikas avatar

Rezension zu "Schwestern fürs Leben" von Sybille Schrödter

Blieb leider hinter meinen Erwartungen zurück
Jasikavor 15 Stunden

Zum Inhalt (übernommen):

Weihnachten 1919 ist ein trauriger Anlass für die Familie Danneberg, denn ein Platz an der festlich gedeckten Tafel bleibt leer: Der einzige Sohn ist im 1. Weltkrieg gefallen. Wie soll es nun weitergehen mit dem alterwürdigen und mächtigen Flensburger Rumhaus Danneberg?
Für den alten Danneberg kommt es nicht infrage, die Geschäfte einer seiner vier Töchter zu übertragen – doch die Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, wollen sich nicht länger in ein Weltbild fügen, das längst in Trümmern liegt. Jede auf ihre Weise, beginnen die Schwestern zu kämpfen: für das Recht, das Rumhaus zu führen, das Recht, den Ehemann selbst zu wählen – oder das Recht, überhaupt nicht zu heiraten.


Meine Meinung:


"... es wird nicht alles wieder gut, aber es geht weiter."


Als der einzige Sohn der Dannenbergs stirbt, soll ausrechnet Paul, der Neffe des Rumhaus-Besitzers die Firma übernehmen, obwohl dieser nicht geeignet erscheint. Lene, die zweitälteste und überaus ehrgeizige Tochter des Ole Dannenbergs, würde nur zu gerne im Rumhaus arbeiten, aber ihr als Frau steht dieser Weg nicht offen. 

Käthe möchte Diakonisse werden, Lizzie träumt von einem Medizinstudium und Nesthäkchen Jette sieht sich als Schauspielerin auf der Bühne. 

Die Schwestern sind weiterhin eng mit Freya, ihrer Cousine, befreundet. Doch das Leben hält einige Schicksalsschläge bereit. 

Der erste Band der Familiensaga umfasst die Jahre 1910 bis Weihnachten 1945. 

Ich habe in letzter Zeit viele mehrteilige Familiensagas gelesen und durch das Personenregister am Anfang des Buches habe ich einen sehr guten Überblick gewinnen können. 

Zunächst geht die Handlung gemächlich voran, um dann ab der Hälfte zu sehr an Tempo aufzunehmen. Es kommen Kinder dazu und durch die Zeitsprünge von mehreren Jahren habe ich etwas den Bezug zu den Charakteren verloren. Eben noch schwanger, sind die Kinder plötzlich schon älter und ich bin mit den Namen des Nachwuchses und der jeweiligen Kindermädchen durcheinander gekommen. Vieles wird zu schnell abgehandelt und dadurch wirken manche Erzählstränge eher wie eine Zusammenfassung. In solchen Momenten fehlten mir dann die Emotionen, das Mitfühlen mit den Protagonisten. So übernimmt z. B. Lene später zum Großteil die Geschäfte des Rumhauses, interessant wäre für mich hier gewesen mit welchen Herausforderungen sie als junge Frau dort zu kämpfen hatte. Weiterhin wurde insbesondere Freyas Schicksal am Ende nur grob dargestellt.

Die einzelnen Familienmitglieder nehmen nach der Machtübernahme Hitlers sehr schnell ihre Rollen ein, sind entweder fanatische Befürworter Hitlers oder Gegner. Aber was waren ihre Beweggründe zu dieser Zeit, was ihre Hoffnungen, Ängste usw.  

Die hohe Arbeitslosigkeit, Hunger, Inflation, Wohnungsnot und die zunehmende Verzweiflung der Menschen wurden im Roman nicht berücksichtigt. 

Da ich einige historische Romane zur Zeit des Zweiten Weltkrieges gelesen habe und mich die einzelnen Schicksale dieser Bücher wirklich nachhaltig berühren konnten, kann ich diesem Roman leider nur drei Sterne vergeben. Durch die oberflächliche Abhandlung - gerade im Zusammenhang mit der Machtergreifung Hitlers - fehlte mir leider die emotionale Verbindung zu den einzelnen Protagonisten. 


Fazit:

Nett zu lesender Roman mit Hauptaugenmerk auf das Leben dreier Schwestern, mit einigen interesanten familiären Verflechtungen und durchaus spannenden Momenten. Leider wurde dabei der historische Kontext zu flüchtig behandelt.  




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Cover des Buches Schwestern fürs Leben (ISBN: 9783426308165)AnneEs avatar

Rezension zu "Schwestern fürs Leben" von Sybille Schrödter

Familie ist wie ein Baum...
AnneEvor 5 Tagen

… Die Zweige mögen in unterschiedliche Richtungen wachsen, doch die Wurzeln halten alle zusammen.

An dieses Zitat musste ich bei der Lektüre von Sybille Schrödters Roman „Schwestern fürs Leben“ häufig denken. 

Aus Perspektive der „Vier Schwestern“ Lene, Lizzie, Freya und Jette wird die Geschichte der Familie Danneberg erzählt, in deren Familienbesitz sich das gleichnamige, traditionsreiche „Rumhaus Danneberg“ in Flensburg befindet, und die zu Beginn des 20. Jahrhunderts zahlreiche Schicksalsschläge zu bewältigen hat.

Ein tragischer Verlust überschattet das Weihnachtsfest im Jahr 1919: Der einzige Sohn der Familie Danneberg ist im Krieg gefallen und der Patriarch der Familie, Ole Danneberg, sucht nach einem würdigen Nachfolger – wohlwissend, dass seine Tochter Lene mehr als geeignet wäre. Doch eine Frau als Nachfolgerin passt nicht in das Frauenbild dieser Zeit… Und so ist dieser erste Konflikt beispielhaft für das Leben der charakterstarken „vier Schwestern“, denen wegen ihres Durchsetzungsvermögens und ihrer Willensstärke zahlreiche Hürden in den Weg gelegt werden. 

Sehr beeindruckt hat mich, wie es der Autorin gelingt, die vielen Haupt- und Nebenfiguren in die Erzählung einzubauen und sie so zu beschreiben, dass die jeweiligen Stärken, Schwächen und Eigenarten für mich als Leserin sehr nachvollziehbar waren. Besonders hilfreich zeigte sich in diesem Zusammenhang auch das Personenverzeichnis als Wegweiser durch das Buch, insbesondere in den Abschnitten, in denen die Ereignisse etwas geraffter dargestellt wurden, was meiner Meinung nach aber sehr gut zu den tatsächlichen historischen Ereignissen gepasst hat.

Dadurch, dass die vier Schwestern, auch aufgrund der gewählten Lebenswege (Partnerschaften, Berufe), so unterschiedlich auf die gesellschaftlichen Einflüsse und historischen Ereignisse zwischen dem Ende des 1. und Ende des 2. Weltkrieges reagieren, wurde diese Zeit unheimlich facettenreich beschrieben und man hatte als Leser:in die Möglichkeit, verschiedene Perspektiven einzunehmen und zu durchdenken.

Insgesamt bin ich sehr froh, dass ich diesen Roman gelesen habe, weil die darin thematisierten Themen (Frauenbild im 20. Jahrhundert, Dänisch-Deutscher-Konflikt, Rum-Dynastie, spanische Grippe) und die intertextuellen Bezüge (z.B. "Demian" von Emil Sinclair) gerade in der jetzigen Krisenzeit hochaktuell erscheinen und mich zum Weiterdenken und Nachrecherchieren eingeladen haben. Wie gut, dass eine Fortsetzung geplant ist, weil ich gern mehr über das Leben der Familie Danneberg erfahren würde.

Insofern ist dieses Buch für alle empfehlenswert, die ein Interesse an gut recherchierten, spannend - aus Sicht der Frauen - erzählten, historischen Familiengeschichten haben.

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Cover des Buches Schwestern fürs Leben (ISBN: 9783426308165)Saphir610s avatar

Rezension zu "Schwestern fürs Leben" von Sybille Schrödter

Familiengeschichte zwischen zwei Kriegen
Saphir610vor 6 Tagen

Familiengeschichte zwischen zwei Kriegen.

Zum Ende des ersten Weltkrieges steigt man in die Geschichte der Familie Danneberg ein, die in Flensburg ein erfolgreiches Rumhaus betreibt. Doch der Sohn der Familie ist aus dem Krieg nicht zurückgekommen und eine der Töchter will und kann das Rumhaus übernehmen, doch eine Frau an der Spitze eines Unternehmens ist zur damaligen Zeit unmöglich. Durch diese Umstände, die Wünsche der Töchter Danneberg, und die veränderten Zeiten die ab den dreißiger Jahren beginnen, nimmt eine umfangreiche Geschichte ihren Lauf. 

Hier sind sehr viele verschiedene Charaktere, die der großen Familie um das Rumhaus extrem viel Leben einhauchen, vertreten. Man muss nicht mit allem einverstanden sein was passiert, aber so ist es vielfältig.

Die Zeitsprünge, die im Roman stattfinden treiben für mich die Handlung voran. Mir hat gefallen, wie die Schwestern auch nach Zeiten mit Differenzen wieder zueinander finden. Es wird versucht die Besonderheit dieser Zeit darzustellen, die extremen Schwierigkeiten und wie sich einige Menschen sehr verändern.

Das Ende ist passend und gut. Doch bleiben noch einige Fragen offen, wie es für die Familie weiter geht, für Band zwei.

Mir hat der Schreibstil gut gefallen und die Geschichte spielte in einer interessanten Zeit. Vielleicht lag es an den vielen Protagonisten des Buches, dass ich mit keinem so als Hauptperson warm wurde, aber das muss ja auch nicht sein, es passte auch so.

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Gespräche aus der Community

Flensburg, Weihnachten 1919. Scheinbar harmonisch feiert die Familie dieses erste Nachkriegsfest,  doch unterschwellig entbrennt ein erbitterter Konkurrenzkampf, wen der Patriarch Ole P. Danneberg statt seines im Krieg gebliebenen Sohnes Albert zum Nachfolger des Rumhauses machen wird. Seinen Neffen oder seine zweitälteste Tochter, die von Kindheit an davon träumt ... eine spannende Familiensaga.


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich bin sehr gespannt auf eine gemeinsame Reise durch schwere Zeiten in dieser Grenzstadt, in der die dänische und die deutsche Kultur konfliktreich aufeinanderprallten, auch innerhalb der Familien wie bei den Dannebergs. Und kaum war der 1. Welt Krieg vorüber, warf der nächste Krieg seine Schatten bereits voraus. Ich freue mich darauf, wenn ihr die vier Schwestern und ihre unterschiedlichen Schicksale nun gemeinsam mit mir begleitet. Die Danneberg -Töchter hatten sich doch geschworen, dass die Abfolge Familie, Schule, Ehe, Kinder für sie nicht so streng eingehalten werden sollte , wie es die Gesellschaft 1919 von ihnen erwartete. Und wir werden sehen, was am Ende des Romans 1945 noch übrig ist von ihren Träumen und diesen Idealen von einem selbst bestimmten Leben ...  

Mein Verlag Droemer Knaur stellt uns 25 Exemplare des Romans zur Verfügung und wird, sobald die Bewerbungsfrist am 18.8. abgeschlossen ist, die Liste mit euren Namen erhalten und euch die Bücher zukommen lassen. 

 Viel Erfolg beim Bewerben! 

499 BeiträgeVerlosung beendet

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich weiß nicht, wie es euch geht – aber ich liebe Lebkuchen: ihren Duft, ihren Geschmack und das wohlige Gefühl, das sie uns schenken, wenn wir sie mit einer Tasse Tee auf unserem Sofa genießen, während es draußen immer früher dunkel wird …

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Lange Zeit waren Lebkuchen für mich vor allem mit dem Weihnachtsfest verbunden – bis ich durch einen Radiobeitrag erfuhr, dass sie früher in Klöstern auch als Fastenspeise galten. Ich konnte mir ein breites Grinsen nicht verkneifen, als ich mir das vorstellte: die feinen Herren Mönche, die so taten, als würden sie darben, und sich stattdessen mit den leckeren Lebkuchen verwöhnten! Oder schmeckte mein Lieblingsgebäck damals vielleicht ganz anders? Meine Neugier war geweckt … und plötzlich schien sie regelrecht vor mir zu stehen: eine junge Frau, die sich auf die Kunst des Lebkuchenbackens verstand und mir zuflüsterte: „Na, was glaubst du, was habe ich alles erlebt in meinem Leben?“ Dieser Herausforderung konnte ich natürlich nicht widerstehen!

Mit meinem Roman DIE LEBKÜCHNERIN möchte ich euch in das 14. Jahrhundert entführen. Gerade erst hat die adlige Kaufmannstochter Benedicta ihren Vater verloren, da wird sie schon von ihrer kaltherzigen Stiefmutter ins Kloster Engelthal verbannt. Sie soll sich demütig in ihr Schicksal fügen – doch Benedicta will mehr vom Leben! Unter größter Gefahr gelingt es ihr, zu fliehen und nach Nürnberg zu gelangen. Hier findet sie Aufnahme im Haus eines Bäckermeisters, der bald ihr besonderes Talent entdeckt: Niemand versteht sich so auf die Zubereitung von Lebkuchen wie Benedicta. Aber dieses Talent ist nicht nur ein Segen, sondern ruft auch Neider auf den Plan … und die sind entschlossen, alles zu tun, um der eigenwilligen Fremden ihr Geheimnis zu entreißen!

Wer historische Romane mag, in denen starke Frauen sich gegen die Regeln ihrer Zeit wehren und für ihr Glück kämpfen, dann lade ich euch ein, DIE LEBKÜCHNERIN kennenzulernen: Mein eBook-Verlag dotbooks stellt 15 Exemplare des eBooks zur Verfügung. Um in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr nur diese einfache Frage beantworten:

„Nennt mir drei Zutaten, die in einem Lebkuchenteig nicht fehlen dürfen!“

Ich freue mich auf den Austausch mit euch und eure Meinung zu meiner LEBKÜCHNERIN!

Herzliche Grüße

Sybille Schrödter


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192 BeiträgeVerlosung beendet

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

 

die Idee zu einem Krimi mit einer Strafverteidigerin als Protagonistin hatte ich lange, bevor ich „Das dunkle Netz des Todes“ schrieb – und zwar schon, seit ich selbst als Rechtsanwältin Strafrecht praktiziert habe.

Als junge Mitarbeiterin einer großen Hamburger Kanzlei habe ich damals eher die „kleinen Fische“ verteidigt, wie den Mann, der manisch Lastwagen klauen musste, oder die alte Dame, die gar nicht anders konnte, als im Drogeriemarkt das Puderdöschen unbezahlt in die Handtasche gleiten zu lassen ... Ja, ich hatte immer Empathie für meine Mandanten. Weniger für die meiner Chefin, denn das waren die „großen Fische“, und so harmlos sie manchmal auch mir gegenüber auftraten, ihre Taten haben mich oft das Gruseln gelehrt. Wenn ich Urlaubsvertretung gemacht habe, habe ich natürlich stets mein Bestes für sie gegeben, ganz egal, ob ich sie für unschuldig hielt oder nicht. Dabei ließ mich eine Frage trotzdem nicht mehr los: Was, wenn ich einen wegen Mordes Angeklagten erfolgreich verteidige – und er in Freiheit einen nächsten Mord begeht?


Da ich mich dann recht schnell dazu entschieden habe, lieber von meinen kreativen Talenten zu leben, statt mich dieser Gewissensprüfung in der Praxis zu stellen, blieb das eine rein theoretische Frage. Aber ich habe sie oft mit ehemaligen Kollegen diskutiert, die dem Strafrecht treu geblieben sind. Und sie hat mich nie wieder losgelassen.


Das führte mich für meinen Krimi, der im Sauerland spielen sollte, zum Motiv meiner Protagonistin, der erfolgreichen Strafverteidigerin Anne Brink, aus dem schönen Hamburg nach Arnsberg zu ziehen: Sie will weg aus der Stadt, in der ihr einstiger Mandant wieder eine Frau ermordet hat, die vielleicht noch leben würde, wenn sie nicht so ehrgeizig gewesen wäre und mit allen Mitteln für einen Freispruch gekämpft hätte ...


Und so beginnt „Das dunkle Netz des Todes“: Anne Brink packt in der neuen Kanzlei ihre Umzugskisten aus. Hier kann ihr so ein tödlicher Irrtum nicht unterlaufen, denkt sie, denn ihr alter Freund Martin betreibt eine Kanzlei, in der es die unterschiedlichsten Mandanten gibt, nur keine potentiellen Mörder. Und das sehr zum Bedauern von Annes neuer Anwaltsgehilfin, die nicht nur auf den temperamentvollen Namen Cassini hört, sondern es auch spannend fände, endlich einmal ein paar blutige Akten auf dem Tisch zu bekommen ...

 

Doch dann wird die neue Lehrerin von Annes Tochter Miriam mit eingeschlagenem Schädel auf dem Friedhof aufgefunden. Frau Cassini wittert Morgenluft und kann Anne geschickt die Verteidigung des Tatverdächtigen, dem Noch-Ehemann der Lehrerin, unterjubeln, an dessen Unschuld sie glaubt. Damit steht sie allerdings allein: Besonders ihr Bruder, der ermittelnde Kommissar, ist von der Schuld des Mannes überzeugt. Miriam, die totunglücklich über diesen Umzug nach Arnsberg ist, nimmt es ihrer Mutter verdammt übel, dass sie den vermeintlichen Mörder der beliebten Lehrerin verteidigt, weil die Mitschülerinnen sie nun noch mehr ausgrenzen. Miriam entgleitet unmerklich Annes Einfluss und begibt sich in große Gefahr, denn es gibt weitere Tote: junge Mädchen!

 

Ich lade euch ein, im Rahmen einer Leserunde meinen Krimi „Das dunkle Netz des Todes“ kennenzulernen. Euch erwarten eine spannende Geschichte, interessante Figuren und ein abgründiger Fall, der schließlich auch Annes privates Leben berührt ... Mein eBook-Verlag dotbooks stellt 10 eBooks zur Verfügung. In den Lostopf hüpft ihr, wenn ihr die folgende Frage beantwortet:

 

„Könntet ihr euch vorstellen, einen Mörder zu verteidigen?“

Ich freue mich auf den regen Austausch mit euch und wünsche euch jetzt schon viel Spannung beim Lesen!

Sybille Schrödter


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94 BeiträgeVerlosung beendet
S
Letzter Beitrag von  Stefanie_1985vor 3 Jahren
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