Sybille Schrödter

 3,8 Sterne bei 144 Bewertungen
Autor von Die Lebküchnerin, Schwestern fürs Leben und weiteren Büchern.
Autorenbild von Sybille Schrödter (©Christina Kloodt)

Lebenslauf von Sybille Schrödter

Sybille Schrödter verbrachte Kindheit und Jugend in Flensburg. Nach dem Jura-Studium arbeitet sie als Rechtsanwältin; dann hängte sie die Robe an den Nagel, um Kabarettistin und Sängerin zu werden. Mit ihren Soloprogrammen wie „Beim dritten Mann wird alles anders" tingelte sie über deutsche Kleinkunstbühnen, bevor sie Autorin wurde. Nach einer ganzen Reihe von neuseeländischen und australischen Sagas (unter Pseudonym), historischen Romanen wie „Die Lebküchnerin“ und Krimis, verwirklichte sie nun ihr persönliches Herzensprojekt mit der norddeutschen Familiengeschichte "Schwestern fürs Leben“. Sie lebt abwechselnd in ihrer Wahlheimat Hamburg und auf dem Land.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Sybille Schrödter

Cover des Buches Die Lebküchnerin (ISBN: 9783492254472)

Die Lebküchnerin

 (60)
Erschienen am 01.11.2009
Cover des Buches Schwestern fürs Leben (ISBN: 9783426308165)

Schwestern fürs Leben

 (39)
Erschienen am 01.10.2020
Cover des Buches Das dunkle Netz des Todes (ISBN: 9783961483044)

Das dunkle Netz des Todes

 (12)
Erschienen am 01.08.2018
Cover des Buches Die Minnesängerin (ISBN: 9783961482979)

Die Minnesängerin

 (3)
Erschienen am 01.03.2019
Cover des Buches Was letzte Nacht geschah (ISBN: 9783961483051)

Was letzte Nacht geschah

 (2)
Erschienen am 23.02.2019

Neue Rezensionen zu Sybille Schrödter

Cover des Buches Die Minnesängerin (ISBN: 9783492254489)
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Rezension zu "Die Minnesängerin" von Sybille Schrödter

der etwas andere Sängerwettstreit
HannahLovesFenchelteevor 4 Monaten

In dem Buch "Die Minnesängerin" von Sybille Schrödter geht es um die junge Ava von Lechtenberg, die ihren Vater, der großen Sänger Konrad von Lechtenberg, zu einem Sängerwettstreit nach Burg Trausnitz begleiten möchte. Als sie dann aber überfallen werden und Avas Vater entführt wird, ist es für Ava nicht mehr sicher als Frau weiterzureisen, woraufhin sie kurzer Hand in Männerkleidung schlüpft, und sich als Konrad der Jüngere ausgibt.

Mich konnte das Buch überhaupt nicht überzeugen. Ich habe es gelesen, in der Hoffnung auf leichte, lockere Unterhaltung, musste aber sehr schnell feststellen, dass sich die Handlung in Kreisen bewegt. Das erste und zweite Drittel des Buches werden gefüllt mit den immer gleichen Dialogen, die sich nur durch eine etwas andere Wortwahl unterscheiden. Dadurch wird dem Buch jegliche Spannung genommen, und man ist als Leser einfach nur genervt. Im letzten Drittel tritt dies nicht mehr auf, da sich die Handlung stark verdichtet und keine langweiligen Stellen auftreten, jedoch zeigt sich hier das zweite Problem, dass ich mit dem Buch habe.

Vermeintlich spannende Wendungen sind größtenteils sehr vorhersehbar und werden überaus plump serviert. Es werden nicht nach und nach Hinweise eingestreut, die der Leser gemeinsam mit den Charakteren entschlüsseln kann, sondern irgendwann wird man einfach vor vollendete Tatsachen gestellt. Man erfährt eine neue Information und das wars. Keinerlei Vor- oder Nachbereitung.

Zum Schluss muss ich noch die Gestaltung der Umwelt kritisieren, denn diese findet praktisch nicht statt. Gleich zu Beginn des Buches wird von der wunderbaren Aussicht geschwärmt, von der allerdings nichts beschrieben ist. Und auch auf der Burg leben außer Ava, ihren Eltern, einer Magd und einem Knecht, nur Pferde. Ich erwarte nicht, dass das Leben auf einer Burg ausführlich geschildert wird, zumal das zu diesem Buch nicht gepasst hätte, aber ich hätte es gerne, wenn die Charaktere in eine Umgebung eingebettet werden, und nicht einfach zusammenhanglos in der Luft schweben. Dieses Problem war vor allem am Anfang, aber auch am Ende sehr präsent.

Zusammenfassend kann ich leider nur sagen, dass mich die plumpe Umsetzung sehr genervt hat und ich "Die Minnesängerin" definitiv nicht weiter empfehlen kann.

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Cover des Buches Schwestern fürs Leben (ISBN: 9783426308165)
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Rezension zu "Schwestern fürs Leben" von Sybille Schrödter

Vier starke Frauen
SkadiVvor einem Jahr

Nach Ende des ersten Weltkriegs stehen die Familie Danneberg und ihr Rumhaus vor einer großen Herausforderung: der einzige Sohn der Familie ist im Krieg gefallen. Und damit auch der angedachte Erbe des Rumhauses. Doch immerhin ist da noch Helene, genannt Lene, die das Rumhaus gerne von ihrem Vater übernehmen würde – allerdings ist es ihr als Frau nicht mal gestattet, dort zu arbeiten. Ihre Schwester Käthe dagegen, hat vor Diakonisse zu werden, Lizzie will unbedingt Medizin studieren und die jüngste, Jette, träumt davon, als Schauspielerin auf der Bühne zu stehen. Doch das Leben wirft der Familie und vor allem den vier Schwestern – das Kleeblatt – immer wieder Steine in den Weg.

In diesem Auftakt der Familiensaga aus der Feder Sybille Schrödters wird das Schicksal der Familie Danneberg vom Jahr 1910 bis zu Weihnachten 1945 erzählt.

Der Einstieg in die Geschichte ist zuweilen anstrengend. Neben den vier Schwestern gibt es zahlreiche weitere wichtige Figuren, die zwar immer wieder auftauchen, teilweise aber schwer auseinander zu halten sind. Zu Beginn des Buches gibt es eine Übersicht über die Familienverhältnisse, die zwar recht hilfreich ist, aber manche Informationen teilweise zu früh preisgibt.

Die vier Schwestern haben alle ihre Eigenheiten, verschiedene Ziele, Träume und vor allem auch Lebensansichten. Da die Perspektive zwischen ihnen wechselt, erhält die Geschichte hierdurch zahlreiche Facetten und Handlungsstränge, die konzentriertes Lesen erforderlich machen, aber auch zusätzliche Spannung reinbringen. Die vier sind – zumindest mir – beim Lesen richtig ans Herz gewachsen und bei jeder (überraschenden) Wendung habe ich mit ihnen mitgefiebert. Durch ihre Verschiedenheit findet wohl jeder seine Favoritin. Doch eines gilt für alle vier: sie sind starke Frauen, die sich gegen die Zeichen ihrer Zeit stellen und ihren ganz eigenen Weg gehen.

Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen, stellenweise rutscht er etwas ins blumige ab, was allerdings perfekt zu einem Historienroman, der in dieser Zeit spielt, passt. Sybille Schrödter schafft in ihrem Roman eine Atmosphäre, die es leicht macht beim Lesen alles um einen herum zu vergessen und ganz in die Geschichte abzutauchen.

Die Handlung hält einige überraschende Wendungen bereit. Der ständige Wechsel zwischen Höhen und Tiefen macht das Lesen zu einer literarischen Achterbahnfahrt. Allerdings wird die Spannung nicht hauptsächlich durch äußere Action erzeugt, sondern durch die Dynamik zwischen den Figuren und die Familiengeheimnisse, die im Laufe der Geschichte gelüftet werden.

„Schwestern fürs Leben“ ist ein gut recherchierter Historienroman, das Porträt einer Familie in den unruhigen Zeiten zwischen den beiden Weltkriegen. Auch die Geschichte der Rum-Produktion kommt hierbei nicht zu kurz. Empfehlenswert für alle Fans von Historienromanen und Familiengeschichten.

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Cover des Buches Schwestern fürs Leben (ISBN: 9783426308165)
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Rezension zu "Schwestern fürs Leben" von Sybille Schrödter

Die Töchter des Rum-Fabrikanten
Islandvor einem Jahr

Im Mittelpunkt von Sybille Schrödters Roman steht die Familie Dannberg, der das altehrwürdige Flensburger Rumhaus Dannenberg gehört. Nachdem der einzige Sohn im 1. Weltkrieg gefallen ist, bleiben vier Töchter, von denen zumindest eine für den Rum brennt und das Familienunternehmen gerne übernehmen würde, aber die Zeit ist noch nicht reif dafür, dass eine Frau ein Unternehmen, noch dazu eine Rumfabrik, führen darf, weshalb sie einen Mann heiraten soll, der das Unternehmen von ihrem Vater übernimmt. Auch die anderen Schwestern haben ihre Wünsche und Träume, die sie zu verwirklichen versuchen, auch wenn es immer wieder zu Rückschlägen und irgendwann auch zur Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten und dem Zweiten Weltkrieg kommt. 

Mir hat der Roman grundsätzlich gut gefallen, die Protagonistinnen waren mir sympathisch, auch wenn ich aus heutiger Perspektive nicht immer all ihre Handlungen nachvollziehen kann und anfangs Schwierigkeiten hatte, bei den vielen Personen, den Überblick zu behalten, wer wer ist. Die geschichtlichen Bezüge wirken gut recherchiert und ich fand es interessant auch mehr über das deutsch-dänische Verhältnis in der Grenzregion um Flensburg zu erfahren. Was ich aber etwas vermisst habe, waren detaillierte Informationen zu den Feinheiten der Rumproduktion und zum Handel mit Rum, da hatte ich erwartet, dass das eine etwas größere Rolle spielt. Auf jeden Fall interessiert mich aber die Fortsetzung, da ich gerne erfahren würde, wie es nach Kriegsende mit allen weiterging. 



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Gespräche aus der Community

Flensburg, Weihnachten 1919. Scheinbar harmonisch feiert die Familie dieses erste Nachkriegsfest,  doch unterschwellig entbrennt ein erbitterter Konkurrenzkampf, wen der Patriarch Ole P. Danneberg statt seines im Krieg gebliebenen Sohnes Albert zum Nachfolger des Rumhauses machen wird. Seinen Neffen oder seine zweitälteste Tochter, die von Kindheit an davon träumt ... eine spannende Familiensaga.


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich bin sehr gespannt auf eine gemeinsame Reise durch schwere Zeiten in dieser Grenzstadt, in der die dänische und die deutsche Kultur konfliktreich aufeinanderprallten, auch innerhalb der Familien wie bei den Dannebergs. Und kaum war der 1. Welt Krieg vorüber, warf der nächste Krieg seine Schatten bereits voraus. Ich freue mich darauf, wenn ihr die vier Schwestern und ihre unterschiedlichen Schicksale nun gemeinsam mit mir begleitet. Die Danneberg -Töchter hatten sich doch geschworen, dass die Abfolge Familie, Schule, Ehe, Kinder für sie nicht so streng eingehalten werden sollte , wie es die Gesellschaft 1919 von ihnen erwartete. Und wir werden sehen, was am Ende des Romans 1945 noch übrig ist von ihren Träumen und diesen Idealen von einem selbst bestimmten Leben ...  

Mein Verlag Droemer Knaur stellt uns 25 Exemplare des Romans zur Verfügung und wird, sobald die Bewerbungsfrist am 18.8. abgeschlossen ist, die Liste mit euren Namen erhalten und euch die Bücher zukommen lassen. 

 Viel Erfolg beim Bewerben! 

524 BeiträgeVerlosung beendet
SkadiVs avatar
Letzter Beitrag von  SkadiVvor einem Jahr

Liebe Sibylle, bitte entschuldige, dass meine Rezension jetzt erst kommt - die letzten Wochen war (unvorhersehbar) viel los. Dennoch vielen Dank, dass ich dieses großartige Buch lesen durfte.

Hier der Link zu meiner Rezi auf LB:

https://www.lovelybooks.de/autor/Sybille-Schr%C3%B6dter/Schwestern-f%C3%BCrs-Leben-2572014201-w/rezension/3580722591/

Wortgleich bereits bei Wasliestdu und Lesejury, ich werde sie auch noch auf weiteren Portalen wie Thalia, Weltbild etc. streuen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich weiß nicht, wie es euch geht – aber ich liebe Lebkuchen: ihren Duft, ihren Geschmack und das wohlige Gefühl, das sie uns schenken, wenn wir sie mit einer Tasse Tee auf unserem Sofa genießen, während es draußen immer früher dunkel wird …

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Lange Zeit waren Lebkuchen für mich vor allem mit dem Weihnachtsfest verbunden – bis ich durch einen Radiobeitrag erfuhr, dass sie früher in Klöstern auch als Fastenspeise galten. Ich konnte mir ein breites Grinsen nicht verkneifen, als ich mir das vorstellte: die feinen Herren Mönche, die so taten, als würden sie darben, und sich stattdessen mit den leckeren Lebkuchen verwöhnten! Oder schmeckte mein Lieblingsgebäck damals vielleicht ganz anders? Meine Neugier war geweckt … und plötzlich schien sie regelrecht vor mir zu stehen: eine junge Frau, die sich auf die Kunst des Lebkuchenbackens verstand und mir zuflüsterte: „Na, was glaubst du, was habe ich alles erlebt in meinem Leben?“ Dieser Herausforderung konnte ich natürlich nicht widerstehen!

Mit meinem Roman DIE LEBKÜCHNERIN möchte ich euch in das 14. Jahrhundert entführen. Gerade erst hat die adlige Kaufmannstochter Benedicta ihren Vater verloren, da wird sie schon von ihrer kaltherzigen Stiefmutter ins Kloster Engelthal verbannt. Sie soll sich demütig in ihr Schicksal fügen – doch Benedicta will mehr vom Leben! Unter größter Gefahr gelingt es ihr, zu fliehen und nach Nürnberg zu gelangen. Hier findet sie Aufnahme im Haus eines Bäckermeisters, der bald ihr besonderes Talent entdeckt: Niemand versteht sich so auf die Zubereitung von Lebkuchen wie Benedicta. Aber dieses Talent ist nicht nur ein Segen, sondern ruft auch Neider auf den Plan … und die sind entschlossen, alles zu tun, um der eigenwilligen Fremden ihr Geheimnis zu entreißen!

Wer historische Romane mag, in denen starke Frauen sich gegen die Regeln ihrer Zeit wehren und für ihr Glück kämpfen, dann lade ich euch ein, DIE LEBKÜCHNERIN kennenzulernen: Mein eBook-Verlag dotbooks stellt 15 Exemplare des eBooks zur Verfügung. Um in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr nur diese einfache Frage beantworten:

„Nennt mir drei Zutaten, die in einem Lebkuchenteig nicht fehlen dürfen!“

Ich freue mich auf den Austausch mit euch und eure Meinung zu meiner LEBKÜCHNERIN!

Herzliche Grüße

Sybille Schrödter


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192 BeiträgeVerlosung beendet
katze267s avatar
Letzter Beitrag von  katze267vor 3 Jahren

Jetzt hab ich es endlich geschafft und kann mitlesen.

Der Anfang ist ein bisschen stereotyp. Vater stirbt böse Stiefmutter schiebt Kind ab.

Dann jedoch wird es sehr interessant. DasKlLosterleben ist gut geschldert, Benedicta passt aber nicht wirklich in die Rolle einer Nonne. Zu selbstbewusst und zu "irdisch" ihre Interessen, sie liebt das Kochen und backen und hat eine SChwäche für Julian.

Intrigen und Eifersüchteleien gibt es auch. im Kloster. Walburga petzt und streitet und eine Nonne will unbedingt "Verklärung" und berühmt werden, schummelt aber sichtlich dabei.

Die Priorin gefällt mir gut. Zwar streng aber mit Herz. Auch Agnes ist sympathich

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

 

die Idee zu einem Krimi mit einer Strafverteidigerin als Protagonistin hatte ich lange, bevor ich „Das dunkle Netz des Todes“ schrieb – und zwar schon, seit ich selbst als Rechtsanwältin Strafrecht praktiziert habe.

Als junge Mitarbeiterin einer großen Hamburger Kanzlei habe ich damals eher die „kleinen Fische“ verteidigt, wie den Mann, der manisch Lastwagen klauen musste, oder die alte Dame, die gar nicht anders konnte, als im Drogeriemarkt das Puderdöschen unbezahlt in die Handtasche gleiten zu lassen ... Ja, ich hatte immer Empathie für meine Mandanten. Weniger für die meiner Chefin, denn das waren die „großen Fische“, und so harmlos sie manchmal auch mir gegenüber auftraten, ihre Taten haben mich oft das Gruseln gelehrt. Wenn ich Urlaubsvertretung gemacht habe, habe ich natürlich stets mein Bestes für sie gegeben, ganz egal, ob ich sie für unschuldig hielt oder nicht. Dabei ließ mich eine Frage trotzdem nicht mehr los: Was, wenn ich einen wegen Mordes Angeklagten erfolgreich verteidige – und er in Freiheit einen nächsten Mord begeht?


Da ich mich dann recht schnell dazu entschieden habe, lieber von meinen kreativen Talenten zu leben, statt mich dieser Gewissensprüfung in der Praxis zu stellen, blieb das eine rein theoretische Frage. Aber ich habe sie oft mit ehemaligen Kollegen diskutiert, die dem Strafrecht treu geblieben sind. Und sie hat mich nie wieder losgelassen.


Das führte mich für meinen Krimi, der im Sauerland spielen sollte, zum Motiv meiner Protagonistin, der erfolgreichen Strafverteidigerin Anne Brink, aus dem schönen Hamburg nach Arnsberg zu ziehen: Sie will weg aus der Stadt, in der ihr einstiger Mandant wieder eine Frau ermordet hat, die vielleicht noch leben würde, wenn sie nicht so ehrgeizig gewesen wäre und mit allen Mitteln für einen Freispruch gekämpft hätte ...


Und so beginnt „Das dunkle Netz des Todes“: Anne Brink packt in der neuen Kanzlei ihre Umzugskisten aus. Hier kann ihr so ein tödlicher Irrtum nicht unterlaufen, denkt sie, denn ihr alter Freund Martin betreibt eine Kanzlei, in der es die unterschiedlichsten Mandanten gibt, nur keine potentiellen Mörder. Und das sehr zum Bedauern von Annes neuer Anwaltsgehilfin, die nicht nur auf den temperamentvollen Namen Cassini hört, sondern es auch spannend fände, endlich einmal ein paar blutige Akten auf dem Tisch zu bekommen ...

 

Doch dann wird die neue Lehrerin von Annes Tochter Miriam mit eingeschlagenem Schädel auf dem Friedhof aufgefunden. Frau Cassini wittert Morgenluft und kann Anne geschickt die Verteidigung des Tatverdächtigen, dem Noch-Ehemann der Lehrerin, unterjubeln, an dessen Unschuld sie glaubt. Damit steht sie allerdings allein: Besonders ihr Bruder, der ermittelnde Kommissar, ist von der Schuld des Mannes überzeugt. Miriam, die totunglücklich über diesen Umzug nach Arnsberg ist, nimmt es ihrer Mutter verdammt übel, dass sie den vermeintlichen Mörder der beliebten Lehrerin verteidigt, weil die Mitschülerinnen sie nun noch mehr ausgrenzen. Miriam entgleitet unmerklich Annes Einfluss und begibt sich in große Gefahr, denn es gibt weitere Tote: junge Mädchen!

 

Ich lade euch ein, im Rahmen einer Leserunde meinen Krimi „Das dunkle Netz des Todes“ kennenzulernen. Euch erwarten eine spannende Geschichte, interessante Figuren und ein abgründiger Fall, der schließlich auch Annes privates Leben berührt ... Mein eBook-Verlag dotbooks stellt 10 eBooks zur Verfügung. In den Lostopf hüpft ihr, wenn ihr die folgende Frage beantwortet:

 

„Könntet ihr euch vorstellen, einen Mörder zu verteidigen?“

Ich freue mich auf den regen Austausch mit euch und wünsche euch jetzt schon viel Spannung beim Lesen!

Sybille Schrödter


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94 BeiträgeVerlosung beendet
S
Letzter Beitrag von  Stefanie_1985vor 4 Jahren
Meine Rezension finden Sie hier auf Lovelybooks und bei Amazon.

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