Sydney Stafford Infidel

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Inhaltsangabe zu „Infidel“ von Sydney Stafford

GAY MILITARY THRILLER Was ist, wenn du plötzlich aufwachst und keinem mehr trauen kannst? Ist dein Gegenüber Freund oder Feind? Woher sollst du es wissen… …wenn du dich nicht einmal mehr selbst kennst. Bis jetzt glaubte Marc, er stünde auf der Seite der Kämpfer, doch plötzlich wird er selbst zum Gejagten. Und es kommt noch schlimmer. Ein Militär-Roman über Liebe und Leid, Verrat, Treue und Kameradschaft – in einem Land, in dem Krieg herrscht und der Tod allgegenwärtig ist.

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  • Spannung, Action, Gefühl...und noch viel mehr

    Infidel

    Dex-aholic

    25. April 2017 um 21:46

    „Infidel“ ist der neueste Streich von Sydney Stafford und hat mich wieder mal vom Hocker gerissen! Es ist zum Teil etwas anders, als die bisherigen Gay-Military-Thriller aus Staffords Sortiment, aber dennoch nicht weniger fesselnd. Die Story ist temporeich, spannend und voller überraschender Wendungen. Es macht halt immer wieder Spaß, Sydneys Bücher zu lesen. Man denkt, man ahnt, wie es ablaufen könnte oder weitergeht und dann BAM!, denkste… Aber das liebe ich so an Sydneys Büchern! Und dann kommen wir auch schon zu unseren zwei Protagonisten. Ihre erste Begegnung war eher Zufall und Glück im Unglück, wenn man so will. Aber Irfan und Mark, tja… Die aufkeimenden Gefühle zwischen den beiden, diese romantische, schüchterne und so liebevolle Art, wie sie sich einander annähern seufz Ich habe nahezu an den Seiten geklebt, da ich nicht genug davon kriegen konnte. Und die eine Szene, in der Hütte, kurz bevor Mark…OMG! Da schlägt jedes Romantikerherz höher, glaubt mir! Überhaupt der süße Irfan, er ist wirklich einmalig. Wie sehr er Mark verfällt und sich in ihn verliebt, das ist einfach nur atemberaubend. Wie liebevoll sie miteinander umgehen, trotz aller Umstände, Hindernisse und Grausamkeiten um sie herum. Ich habe einfach nur gehofft, dass sie es schaffen und sie ihr Happy End kriegen. Ich brauche ja nicht zu erwähnen, dass dabei ein paar meiner Fingernägel auf der Strecke geblieben sind…Und als dann auch noch ein (von mir heiß ersehnter) Gast auftauchte, konnte ich vor Freude und Begeisterung wiedermal nur freudig quietschen. Meine Katzen haben sich langsam dran gewöhnt, ehrlich! Wie eben schon einmal „kurz“ angeschnitten, kommen hier die Gefühle wirklich nicht zu kurz und reißen einen wirklich mit. Die Intensität, wie Mark, der Oberst oder einige andere Soldaten an die Gefallenen denken, sich ihrer verstorbenen Kameraden und den Mitgliedern ihrer Wahlfamilie erinnern, verdammt, das hat mich mehr als nur bewegt. Es ist regelrecht herzzerreißend. Was mich auch mit am meisten begeistert hat, war die erneute Nähe an die Realität, so grausam sie auch sein mag. Die stattfindenden verdeckten Operationen, das politische Gemauschel der Regierungen, es ist zum Haare raufen, aber leider wahr. Nur dass wir Ottonormalbürger davon gar nichts mitbekommen, was wiederum teilweise auch gut ist, wenn man mal in Betracht zieht, was da stattfindet und getan wird unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit. Einiges sollte man wirklich nicht wissen. Die Fragen der Angehörigen der betroffenen Soldaten bleiben aber trotzdem immer bestehen, wenn ihnen die sterblichen Überreste ihrer Lieben übergeben werden... Das Leben kann schon hart und grausam sein, egal auf welchem Teil der Erde man sich befindet. Also, alles in allem haben wir hier wieder ein kleines Meisterwerk an Spannung, Action, Gefühl und noch viel mehr. Ihr werdet Irfan und Mark lieben, ich kann euch die beiden und ihre Geschichte nur ans Herz legen!

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  • Spannende Story ohne den Mut zum inneren Konflikt

    Infidel

    BarbaraDrucker

    23. March 2017 um 22:13

    Der in Afghanistan stationierte KSK-Soldat Marc Lehmann wacht verletzt in einer fremden Hütte auf und weiß nicht einmal mehr seinen Namen. Erst allmählich kommt die Erinnerung zurück – und mit ihr die Erkenntnis über eine Tat, die sein Leben für immer verändern muss. Der afghanische Medizin-Student Irfan Rahimi pflegt ihn gesund, und gemeinsam machen sie sich zu Marcs Stützpunkt auf. Dort jedoch stellen sie fest, dass Marc als fahnenflüchtig gilt, und versuchen zunächst nach Kabul und dann über die Grenze zu fliehen. Doch Marcs unbedachte Tat holt sie viel zu schnell ein und bringt beide jenseits der Grenze des Erträglichen.Bei diesem Roman kommen nicht nur Freunde des Gay-Military-Genre auf ihre Kosten, sondern das Herz jedes Lesers von Abenteuer-Literatur muss höher schlagen. Die Story ist spannend erdacht und meist flott erzählt, die Liebesgeschichte fügt sich harmonisch in den Plot ein. Allerdings nicht unbedingt glaubwürdig, denn mit der Liebe geht es mir ein wenig zu schnell. Vor allem, dass ein Mann mit islamischem Hintergrund sich nach ein paar Tagen gemeinsamer Flucht das erste Mal in seinem Leben auf gleichgeschlechtliche körperliche Liebe einlässt, halte ich nicht für realistisch und ich hätte mir mehr inneren Kampf gewünscht. So waren mir die Figuren zwar sympathisch, gingen mir aber nicht wirklich unter die Haut.Unter die Haut gehen jedoch ganz andere Szenen. Ob es die Brutalität der Taliban, die frauenverachtenden Anordnungen eines Warlords oder die Folter in einem Gefangenenlager sind, hier schreckt Sydney Stafford vor schonungslosem Realismus nicht zurück. Es ist etwas ganz anderes, rein theoretisch von solchen Gräueln zu wissen, oder sie durch einen gut erzählten Roman mitzuerleben. So beklemmend solche Stellen sind, so sind sie doch weitab von jeglichem Voyeurismus geschrieben und machen durch ihre emotionale Intensität eine große Stärke des Romans aus.Manchmal wäre weniger mehr gewesen, beziehungsweise hätte man aus für die Story unnötigen Effekten mehr herausholen können. Oberst Grimmers Neigungen etwa sind nicht nur rasch durchschaubar, sondern in seinem (nicht einmal heroischen) Verzicht wurde ein potenzieller Konflikt geradezu verschenkt. Ebenso wenig wie den Figuren gönnt Sydney Stafford nämlich der deutschen Bundeswehr innere Konflikte. Die Bösen sind immer die anderen.Auch dem Ende hätten straffe Kürzungen besser getan. Insgesamt ist die Geschichte jedoch packend erzählt, wartet mit interessanten Wendungen auf und hält den Leser in Atem. Als Militär-Thriller geht sie absolut auf, und mein Leseerlebnis wurde nur durch ein leider zu schlampiges Lektorat, dem mehr als nur ein paar Fehler durchgerutscht sind, getrübt. Der Story selbst tut das jedoch keinen Abbruch, und ich kann sie guten Gewissens empfehlen.

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