Sylvain Neuvel Giants - Sie sind erwacht

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Inhaltsangabe zu „Giants - Sie sind erwacht“ von Sylvain Neuvel

Schlafende Giganten

Als die kleine Rose eines Abends beim Spielen in einer Höhle eine gewaltige Metallhand entdeckt, ahnt sie noch nicht, dass dieser Fund ihr ganzes Leben verändern wird. Siebzehn Jahre später will sie, inzwischen eine herausragende Physikerin, das noch immer ungelöste Rätsel aufklären. Gemeinsam mit einem Expertenteam aus Wissenschaftlern und Militärs findet Rose heraus, dass die Hand zu einem riesigen Roboter gehört, dessen Körperteile über den ganzen Globus verteilt sind. Doch wer hat den Roboter gebaut? Wann wurde er in der Erde vergraben? Und was bedeuten die seltsamen Zeichen auf dem Metall?

Ein interessanter kurzweiliger Wissenschaft- und Politthriller gespickt mit SF-Elementen. Innovativer protokollartiger Schreibstil. Bravo!

— Lies-inger

Spannende Geschichte, überraschende Wendungen, interessanter Erzählstil.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannend und mit einer ungewöhnlichen Erzählweise

— Even

Ein ziemlich genialer, packender Pageturner!

— Tatsu

Geschrieben in Form von Aktenberichten. Ich fands furchtbar und musste abbrechen.

— buchpfote

Gelungene Hintergrundgeschichte, ungewöhnlicher, aber überzeugender Erzählstil, anschauliche Darstellung der Charaktere

— Litis

Hat mich nicht so begeistert ... hier und da kommt Spannung auf aber insgesamt bleibt es eher unspektakulär ..

— reason

„Giants“ ist ein sehr interessantes Buch, das in einer faszinierenden Form geschrieben wurde.

— Tallianna

Geniale Idee! Die Umsetzung ist gewöhnungsbedürftig, aber spannend und fesselnd

— Federzauber

Gute Story aber der Interview-Stil war nicht meins.

— Mayjune

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  • Giants - Teil 1

    Giants - Sie sind erwacht

    Mila_1981

    30. July 2017 um 15:57

    Hallo! Leider hat es mit der Rezension dieses Buches ewig gedauert - Schuld daran ist leider mein Umzug von Neumünster nach Stade, aber das soll hier gar nicht Thema sein. Giants - Sie sind erwacht Ich habe dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar gestellt bekommen und konnte es nicht so am Stück durchlesen wie ich gerne wollte...und ich WOLLTE, denn der Schreibstil ist endlich mal etwas total ungewohntes. Das Ganze Buch ist in Dialogen geschrieben, oder besser gesagt, wie ein Protokoll. Sehr ungewöhnlich und trotzdem sehr, sehr gut umgesetzt. Obwohl die üblichen Füllsätze fehlen, schafft es der Autor seiner "Welt" Leben einzuhauchen. In der Art und Weise wie Personen über andere Personen berichten, werden die quasi lebendig. In meinen Augen wirklich höhere Schreibkunst. Allerdings ist die eigentliche Story etwas an der banalen Seite, wenn auch in sich durchaus schlüssig, flüssig und spannend geschildert. Das Buch weiß nicht so recht was es sein möchte - Politthriller, Sci-Fi oder Charakterstudie? Von allem etwas, ohne sich auf eine Kategorie festlegen zu können. Das ist nicht unbedingt ein Kritikpunkt - andere Werke schaffen den Multi-Style auch - aber hier wirkt alles ein wenig halb gar. Das hört sich jetzt wahrscheinlich so an, als würde ich das Buch zerreißen - aber NEIN! Es hat mir durchaus gefallen und auf eine sehr wahrscheinliche Fortsetzung freue ich mich auch, es gibt nur Dinge die hätten besser sein können um ein gutes Buch überragend zu machen. Der Titel ist irgendwie irreführen. Der deutsche jedenfalls. Es gibt weder Riesen, noch sind diese in irgendeiner Form erwacht. Im Grunde geht es in diesem Buch darum, dass Teile eines ur-alten prähistorischen Roboters gefunden werden, die durch den Kontakt mit radioaktiven Isotopen in der Luft eine Form von Aktivität zeigen und so erst gefunden werden können. Diese Teile werden unter der Schirmherrschaft eines "extra-govermentellen" Superspions (tolle Wortschöpfung, oder? ^^ ) auf der ganzen Welt zusammengesucht, um den Roboter wieder zusammenzusetzen und im besten Fall auch in betrieb zu nehmen. Dazu wird ein kleines Team von Wissenschaftlern und Air-Forcesoldaten rekrutiert - zwischen denen sich dann auch die meisten persönlichen Geschichten abspielen. Diese werden meist in Form von Schilderungen der betreffenden Personen erzählt. Es kommt, wie es kommen muss und es kommt zu Spannungen zwischen den einzelnen Personen...der Roboter wird versehentlich aktiviert und zerstört einen halben Flughafen und es bricht fast der dritte Weltkrieg aus. Das alles klingt aktionreicher als es tatsächlich ist, da doch die Geschichte per Dialog erzählt wird. Spannend sind die Schilderungen trotzdem. Viel mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht über den Inhalt wiedergeben, um nicht zu spoilern. Lest am besten selbst - ich kann es nur empfehlen. LG, Mila

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  • Ungewöhnlicher, aber überzeugender Erzählstil

    Giants - Sie sind erwacht

    Litis

    19. April 2017 um 16:15

    Die Charaktere:Da dieses Buch komplett ohne Hauptprotagonisten auskommt und zwar auch noch so, dass man nicht das Gefühl bekommt, es würde etwas fehlen, hat es bei mir bereits von Anfang an punkten können. Es ist gewagt, aber dem Autor dennoch gelungen.Ein unbekannter Mann führt mit Hilfe von Interviews durch die Geschichte. Man erfährt nicht viel über ihn und gerade das macht ihn umso reizvoller. Wer ist er? Woher kommt er? Und für wen arbeitet er?Die Story:Um die Geschichte über den riesigen, unbekannten Robert erzählen zu können, wird das Buch mit Hilfe von Interviews, Tagebucheinträgen und Zeitungsartikeln aufgebaut. Die Struktur eines typischen Romans findet man hier nicht wieder. Das stört aber auch nicht weiter, sondern gibt der Story die richtige Würze.Die Idee dahinter und die Vorstellung, dass es so etwas wirklich geben kann, ist unglaublich faszinierend. Die überzeugende Umsetzung tut ihr Übriges.Der Schreibstil:Die Kapitel sind mit "File..." überschrieben und suggerieren damit die Öffnung einer geheimen Staatsakte.Der Erzählstil/Aufbau ist ungewöhnlich. Und manche Leser dürfte er an Sarah Lotz' Werk "Die Drei" erinnern. Mit einer Ausnahme: Selbst mit den Interviews und den diversen Zeitungsartikeln werden die Gedanken und Gefühle der Protagonisten überzeugend übermittelt. Wie Herr Neuvel das schafft, kann ich mir nicht erklären. Aber es funktioniert. Dadurch entwickelt das Buch eine ganz eigene Sogwirkung und liest sich obendrein angenehm flüssig.Erfrischend finde ich außerdem den Humor, der vor allem im Zusammenspiel mit der unbekannten Person einfließt.Ende:Das Ende ist offen und lässt viele Spekulationen zu. In jedem Fall macht es neugierig auf die Fortsetzung.Fazit:Hier überzeugt nicht nur die gelungene Hintergrundgeschichte, sondern auch der ungewöhnliche Erzählstil und die damit einhergehende anschauliche Darstellung der Charaktere.litis-fabelhafte-welt-der-buecher.blogspot.de

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  • Stilistisch faszinierend

    Giants - Sie sind erwacht

    Tallianna

    08. March 2017 um 09:10

    Als sie ein Kind war, stürzte Dr. Rose Franklin in ein Loch und landete auf einer riesigen Metallhand. Jahre später soll sie ein Team leiten, dass genau diese Hand untersucht, denn allem Anschein nach liegt diese schon seit Jahrtausenden vergraben auf unserer Erde. Gibt es noch mehr Teile davon und wer hat sie gebaut?Bevor ich zum Inhalt komme, muss ich auf die Form eingehen. Denn das gesamte Buch ist in sogenannte „Files“ unterteilt. Meistens handelt es sich hierbei um Interviews, die von einem dem Leser unbekannt bleibenden Mann geführt wird, der jedoch in allem seine Hände im Spiel zu haben scheint. Durch diese Interviews wird die Handlung aufgerollt und man erhält sämtliche Informationen. Ab und zu werden auch noch einige Tagebucheinträge und Einsatzbericht eingeschoben, die einen weiteren Handlungsstrang aufdecken. Bisher habe ich noch nichts vergleichbares gelesen und ich habe festgestellt, diese Art der Erzählung steigert die Spannung und hat mir unglaublich gut gefallen. Ich konnte das Buch nicht weglegen.Inhaltlich hat das Buch auch einiges zu bieten. Die Idee rund um den Roboter hat es mir sehr angetan und auch die Charaktere hat man durch den Interviewstil sehr gut kennengelernt. Da die einzelnen Figuren ja quasi ohne „Filter“ zu einem sprechen, erkennt man recht schnell, was in ihnen vorgeht. Bis auf den mysteriösen Auftraggeber, über den man nie sehr viel erfährt, der aber so gut wie alles weiß. Aus ihm wird man nicht richtig schlau, aber das geht den Personen im Buch auch nicht anders. Und gerade dieses Unbekannte ist es, was mich so an diesem Buch gereizt hat. Natürlich auch der sehr gemeine Epilog, durch den ich erst mitbekommen habe, dass es einen zweiten Teil gibt.„Giants“ ist ein sehr interessantes Buch, das in einer faszinierenden Form geschrieben wurde. Der zweite Band wurde für den April in der Originalfassung und für den Mai in deutscher Übersetzung angekündigt. Zusätzlich kann man auf der Homepage des Autoren noch ein Zusatzkapitel bekommen.

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  • Nach dem Marsianer schon wieder ein super SF-Buch ohne Zauberei

    Giants - Sie sind erwacht

    Sonnenwind

    02. February 2017 um 06:48

    Wow! Und das Beste am Buch ist der Schluß: To be continued... Langsam gibt es doch wieder richtig gute SF-Literatur, ohne diese blöde Zauberei. Erst der Marsianer und jetzt dies. (Der Folgeband erscheint im Juni - ich bin schon gespannt.) Aber zur Story: Ein Mädchen findet zufällig eine Roboterhand, aber nicht irgendeine: Sie ist RIESIG. Jahre später kommen noch weitere Teile ans Licht, und am Ende ist der Roboter so groß wie ein zehnstöckiges Haus. Und unvorstellbar mächtig. Drum herum eine ansprechende Geschichte um die Entdeckung und die Folgen. SF lebt von Ideen, und die sind hier grandios. Noch besser sind die Möglichkeiten für Fortsetzungen. Nach all der vielen Magie in den letzten Jahren fühle ich mich nach dem Lesen richtig erholt. Nachdem schon dieser erste Teil so klasse war und die Perspektiven noch besser sind, warte ich gespannt auf den Juni. Ich bin diese ewige Zauberei SO leid! Vielleicht gibt es bald wieder mehr Bücher, die sich wirklich zu lesen lohnen.

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  • Sylvain Neuvel: Giants oder „Überraschungsmoment und die Akte der Verzweiflung“

    Giants - Sie sind erwacht

    Laecheln86

    27. January 2017 um 07:58

    Giants liest sich wie die Dokumentation einer Forschung. Die Story des Romans wird in 360 „Files“ geschildert, welche Interviews mit dem Team, Artikel aus der Zeitung oder auch Protokolle, Tagebucheinträge etc sein können. Was passiert? Vielleicht war es Zufall, dass Rose Franklin als Kind die metallische Hand fand, deren Erforschung sie als Wissenschaftskoryphäe später leiten würde. Im Auftrag des NSA und unter Leitung manch ominöser Organisationen, ruft sie ein Team aus Spezialisten zusammen, die sich in den folgenden Monaten bis Jahren der Klärung unzähliger Fragen stellen: Wieso wiegt die Hand weniger, als ihre Zusammensetzung vermuten lässt? Gibt es weitere Körperteile? Was besagen die fremdartigen Schriftzeichen auf den Tafeln am Fundort? Und vor allem: Wer hat dieses Artefakt geschaffen und wieso? Worum geht´s? Die Geschehnisse seit Auffindung der Hand finden auf vielen Ebenen statt. Die Erforschung des Artefakts ansich, die wissenschaftliche Seite, kommt dabei ziemlich kurz. Ein Team aus Experten, allen voran der rebellischen Hubschrauberpilotin Kara Resnik, ihrem oft emotionsgeladenen Co-Piloten Ryan Mitchell und dem egozentrischen Sprachwissenschaftler Vincent Couture, versuchen nun, die noch fehlenden Teile des gigantischen Körpers zu finden. Leider sind diese über die gesamte Welt verteilt, sodass die Angelegenheit schnell politisch wird: Wie schafft man ein Artefakt in Panzergröße aus dem Herzen Russlands, ohne einen dritten Weltkrieg auszulösen? Dabei spielt vor allem die Person des stets anonym bleibenden Interviewers eine große Rolle. Er scheint alle Fäden in der Hand zu halten. Militär, Regierung, NSA - sie alle sind in die Operation involviert. Bald aber scheint die einstige Geheimmission ihnen zu entgleiten… Wie wars? Überraschend und völlig anders als erwartet. Giants hat 413 Seiten, las sich aber viel kürzer. Der Interview-Stil nimmt einfach sehr viel Platz, sodass sich die erwartete Tiefe überhaupt nicht einstellen konnte. Ich hatte mit viel Science inmitten der Fiction gerechnet. Tatsächlich ging es aber eher um die Psyche der Beteiligten des Projekts. Das war auch auf seine Art spannend. Überrascht war ich auch, wieviel (militärische) Action sich in immer wiederholenden Interviews verbergen kann. Ich las den Roman innerhalb kürzester Zeit durch. Giants war völlig anders als erwartet, aber wirklich spannend und clever geschrieben. Giants 2 - Zorn der Götter erscheint am 13.06.2017. [Die ausführliche Rezi gibt´s auf meinem Blog] Vielen Dank an das Bloggerportal und den Heyne-Verlag für das Rezi-Exemplar.

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  • Ein grandioser Auftakt

    Giants - Sie sind erwacht

    Isabella_

    18. December 2016 um 08:46

    Giants: Sie sind erwacht ist eines dieser Bücher, von denen ich etwas ganz anderes erwartet habe, die meine Erwartungen erst sprengen und dann übertreffen.Denn gleich beim Lesen der ersten Seiten fällt auf: Das ist kein gewöhnliches Buch. Tatsächlich erzählt Sylvain Neuvel seine Geschichte in Form von Interviews und Tagebucheinträgen... und wie gut er das macht!Ehe ich mich versah, wurde ich völlig in die Geschichte hineingezogen. Stück für Stück erfahren wir mehr - über die Geschehnisse, über die Charaktere. Und vermutlich macht es gerade die besondere Erzählform so gut: Erstmalig hat man als Leser nicht das Gefühl, über alles Bescheid zu wissen, und erst recht nicht, mehr als die Charaktere zu wissen - man ist vielmehr direkt in der Geschichte drinnen, die Informationen werden Stück für Stück enthüllt. Alles ist so geschickt konstruiert und spannend niedergeschrieben, dass man nie das Gefühl hat, den Faden zu verlieren - im Gegenteil sogar.Als Germanistikstudentin habe ich mich ganz besonders über die linguistischen Einflüsse gefreut - das Buch ist nicht nur Science Fiction, es umfasst Physik, Biologie, Linguistik, Geschichte, Mathematik, Politik... und alles auf eine Art und Weise präsentiert, die auch der Leser, der mit diesen Fachgebieten üblicherweise nichts zu tun hat, mühelos nachvollziehen kann. Neuvel hält die Balance zwischen all diesen wissenschaftlichen Informationen und Teilen, in denen es einfach nur um die Charaktere geht, gekonnt.Und so entwickelt sich die Geschichte. Das anfangs so klar definierte Ziel - alle Teile des Roboters zu finden und sie zusammenzubauen - wird verschwommener, die Charaktere befinden sich auf Irrwegen und vor gewaltigen Hürden und dann ist da immer noch die Frage der Moral, wie weit kann man gehen, wie viel kann man riskieren? Es ist alles einfach auf so eine faszinierende Weise ineinander geflochten, dass man gar nicht anders kann, als weiterzulesen - an der Stelle also auch ein Lob an den Übersetzer, der hier wirklich großartige Arbeit geleistet hat.Inmitten all dessen stehen natürlich die Charaktere - Rose, die das Ganze erst "ins Rollen" gebracht hat, aber zum Beispiel auch Kara oder Vincent. Die Interview-Form tut ihren Charakteren keinen Abbruch; ziemlich schnell erkennt man sie an der Art und Weise, wie sie sprechen, wie sie den Fragen des Interviewers (dessen Identität übrigens verhüllt bleibt) begegnen.Ihr merkt es schon - ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite geliebt. Giants ist originell, in der Idee und in der Schreibweise, und vor allem darin, wie es den Leser wieder und wieder in die Irre führt und schockt. Ich kann den zweiten Band (der im Juni erscheinen wird) kaum abwarten!

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  • "Giants" von Sylvain Neuvel

    Giants - Sie sind erwacht

    Jacynthe

    05. December 2016 um 14:31

    Inhalt Überall auf der Welt werden Körperteile eines riesengroßen Roboters gefunden und von einem Spezialteam zusammengesetzt. Doch von wem wurde er ursprünglich konstruiert, wie funktioniert er und zu welchem Zweck wurden die Einzelteile verstreut? Das herauszufinden ist die Aufgabe von Dr. Rose Franklin und ihrem Team und es gilt, keine Zeit zu verlieren, da die Weltmächte bereits beginnen, um den Roboter zu kämpfen. Meine Meinung Wie so oft war es auch bei diesem Roman die äußere Erscheinung, die mich dazu bewogen hat, das Buch genauer anzusehen. Das Cover ist glatt und edel glänzend, was gemeinsam mit dem künstlichen Auge sehr gut zu meiner Vorstellung der "Hauptfigur", einem gigantischen, vermutlich von Außerirdischen geschaffenen Roboter, passt.Als ich die erste Seite aufgeschlagen habe war ich dann jedoch leicht irritiert von dieser Tatsache, dass der ganze Roman fast ausschließlich aus Dialogen besteht, aus einem Frage-Antwort-Spiel zwischen einer zunächst unbekannten Instanz und verschiedenen Mitarbeitern des wissenschaftlichen Teams, das sich mit den gefundenen Einzelteilen des Roboters befasst, des Militärs oder politischer Einrichtungen. Ich konnte mir absolut nicht vorstellen, wie daraus ein Roman werden sollte - doch es ist tatsächlich möglich. Vielleicht sogar gerade dadurch, dass man hier noch viel stärker seine eigene Fantasie bemühen muss, um aus den Antworten der Befragten, die teilweise auch mehr oder weniger vage Beschreibungen enthalten, ein vollständiges Bild entstehen zu lassen.Die verschiedenen Kapitel sind als eine Art Logbucheinträge gestaltet, die fortlaufend, jedoch nicht vollständig sind. Fehlende Einträge sind ein Indikator für zwischen den Einträgen vergangene Zeit, was ich jedoch ein wenig schwierig fand, da ich mir nie merken konnte, welche Nummer das vorangegangene Kapitel trug. Ich musste daher regelmäßig wieder zurück blättern um zu schauen, wie viel Zeit etwa zwischen dem letzten und dem aktuellen File vergangen ist.Der Befragende, der die Gespräche führt, hält sich ziemlich bedeckt und beschränkt seinen Teil des Gesprächs auf kurze und prägnante Fragen. Doch auch hier kristallisiert sich nach und nach eine eigene Persönlichkeit heraus und es hat mich sehr fasziniert, wie sehr diese von meiner anfänglichen Idee abgewichen ist. Ich mag es sehr, wenn Autoren mit eigenen Vorurteilen oder vorschnellen Schlüssen spielen und einem so einen Spiegel vorhalten. Auch die anderen Charaktere und deren Beziehungen zueinander lernt man erstaunlich gut kennen. Manche kommen nur ein oder zwei Mal vor, andere tragen maßgeblich zum Verlauf der Geschichte bei und können daher als Protagonisten bezeichnet werden. Aus dieser Kategorie mochte ich besonders gerne die selbstbewusste Pilotin Kara. Ich habe eben ein Faible für starke und unabhängige Frauenfiguren.Ausgehend von den offensichtlichen Fragen, was der Roboter kann und wer ihn wozu erschaffen hat - Menschen können es nicht gewesen sein, da dafür die Technologie zu weit entwickelt ist - zieht der Roman nach und nach immer weitere Kreise und thematisiert schließlich auch die Folgen für Politik und Weltfrieden, die die Entdeckung und das Experimentieren mit dem Roboter hat. Intrigen werden gesponnen, Machtspielchen ausgefochten, und inmitten all dessen versuchen die Protagonisten nur, ihren Job gut zu machen und den Roboter zum Laufen zu bringen. Damit weist Neuvel auch auf den Interessenskonflikt zwischen Wissenschaft und Politik hin, der wohl leider gar nicht so selten vorkommt und gerne Stoff für Romane und Filme ist. Während Wissenschaftler ein ehrliches Interesse an der Beschaffenheit ihres Untersuchungsobjekts haben, sehen die hohen Tiere darin sofort Profit und Macht...Giants ist der Auftakt einer Reihe und nicht wirklich in sich geschlossen, dennoch bleibt man nicht mit einem fiesen Cliffhanger zurück. Außerdem muss man auch gar nicht so lange auf die Fortsetzung warten, denn diese ist vom Verlag bereits für den 13. Juni 2017 angekündigt und klingt sehr vielversprechend. Offenbar bekommt die Welt es dann tatsächlich mit den Erbauern der Roboter zu tun...Ich vergebe 4 von 5 Wolken für diesen Roman. Vielen herzlichen Dank an das Bloggerportal und die Randomhous Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar.

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  • Eine packende Mischung aus SciFi und Polit-Thriller, aufgebaut in ungewöhnlicher Art und Weise.

    Giants - Sie sind erwacht

    Mietze

    13. November 2016 um 09:15

    Als eines Abends die kleine Rose beim Spielen über eine riesige metallene Hand stolpert die im Boden verborgen lag, ahnt noch niemand welche Auswirkungen diese Entdeckung in einigen Jahren auf die gesamte Menschheit haben würde. Siebzehn Jahre danach ist Rose eine der besten Physikerinnen des Landes und hat es sich zum Ziel gesetzt, so viel wie möglich über das mysteriöse Körperteil herauszufinden. Denn die Hand gehört zu einem riesigen Roboter dessen Teile auf der ganzen Welt vergraben wurden und die es zu finden gilt. Doch wer hat dieses Wunderwerk der Technik erschaffen und warum? Noch dazu kann bisher niemand die seltsamen Zeichen deuten die mit ihm gefunden wurden...Was für ein cooles Buch und was für eine tolle Idee.Alleine das Thema außerirdischer Roboter, geheimnisvolle Schriften und verstreute Körperteile hat mich schon von Anfang an fasziniert. Ich liebe einfach SciFi-Romane die gut gemacht sind und hier wurde das Ganze auch noch stellenweise als eine Art Polit-Thriller umgesetzt (später dazu mehr).Was das Buch aber zu etwas Besonderem macht, ist die Art wie es verfasst wurde. Es handelt sich nämlich nicht um einen üblichen Roman mit Fließtext in den einzelnen Kapiteln.Stattdessen besteht der ganze Roman aus sogenannten Files, also einzelnen Bestandteilen eines Berichts wie sie z.B. beim Militär verwendet werden. So erlebt der Leser die Geschichte anhand von Gesprächsnotizen zwischen "dem großen Unbekannten" und diversen Protagonisten, es gibt Tagebucheinträge und Versuchsberichte, Zeitungsartikel und und und. Oft wird erst im nächsten Kapitel klar, welcher Zusammenhang zwischen beispielsweise einem Artikel in einer Zeitung und dem aktuellen Geschehen besteht. Diese Art der Erzählung erzeugt eine unheimliche Spannung die einen dazu verleitet immer weiter zu lesen, es fordert aber auch den Leser zum Mitdenken auf um die Verknüpfungen der Ereignisse zu verstehen. Es ist definitiv nicht alltäglich ein Buch auf diese Art und Weise zu verfassen und es wird auch nicht Jedem liegen, für mich war es aber einfach nur wahnsinnig interessant und ich mag ungewöhnliche Dinge. Dabei ist das Buch übrigens in verschiedene Abschnitte unterteilt die alle ein bestimmtes Thema verfolgen.Ungewöhnlich sind auch die Charaktere. Zum einen führt der große Unbekannte durch die Geschichte. Er führt die Gespräche, es wird jedoch nie viel über ihn bekannt und er ist damit ein einziges Fragezeichen.Dann haben wir Rose, die kühle Wissenschaftlerin die jedoch immer mit Herzblut an ihrem Projekt arbeitet und alles für ihr Team tun würde. Es gibt Kara, die sture, zickige und leicht aggressive Pilotin des US-Militärs, ebenso wie ihren netten und immer freundlichen Co-Pilot Ryan - den beiden kommt beim Projekt eine besondere Rolle zu.Und es gibt noch Vincent, der Sprachforscher und das Universalgenie der Truppe sowie viele andere interessante Charaktere.Jeder dieser Protagonisten trägt maßgeblich zur Atmosphäre der Geschichte bei. Dazu wird im Buch auch viel Zeitgeschehen verarbeitet wie z.B. der Syrien-Konflikt und die Einsätze der NATO etc. Dies alles wird verpackt in einem SciFi-Roman, in dem es nicht nur darum geht zu entdecken dass wir nicht nur nicht allein im Universum sind, sondern auch als Welt zu lernen damit umzugehen. Für mich eine wunderbare, interessante, teilweise ein wenig wissenschaftliche Umsetzung die für mich das Buch zu etwas ganz Besonderem macht. Und dann hätten wir am Ende natürlich auch noch einen riesigen Cliffhanger...Ein Muss für alle die mal etwas Anderes erleben wollen. Eine packende Mischung aus SciFi und Polit-Thriller, aufgebaut in ungewöhnlicher Art und Weise. Spannende Hintergründe und eine sehr gut durchdachte Story, die nicht zu abgedreht ist sondern durchaus wissenschaftlich fundiert sein könnte, warten auf den Leser. Freut euch auf eine ganz neue Art des Romans der euch zeigen wird: WIR SIND NICHT ALLEIN. Und ihr habt keine Ahnung was auf euch zukommt...Schaut vorbei: http://cat-buecher-welt.blogspot.de/2016/11/rezi-giants-sie-sind-erwacht-themis.html

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  • Außergewöhnlicher und Spannender Sci-Fi Auftakt

    Giants - Sie sind erwacht

    Isa1996

    31. October 2016 um 11:37

    Als kleines Mädchen stößt Rose Franklin beim Spielen auf eine riesige Metallhand. Diesem Fund widmet sie als erwachsene und promovierte Physikerin ihre Forschung. Zusammen mit einem Team aus Experten forscht sie an der Hand und den Schriftzeichen, die zusammen mit ihr entdeckt wurden. Schnell wird klar, dass die Hand zu einem gigantischen Roboterkörper gehört, dessen Teile über die ganze Erde verteilt liegen. In gefährlichen Rettungsaktionen werden einige Teile geborgen und allmählich finden sich Antworten. Doch die Mysterien, wie der Roboter auf die Erde gelangt ist, woher er stammt und zu was er zu gebrauchen ist, sind gar nicht mal so leicht zu lüften. Das auffälligste und außergewöhnlichste an „Giants“ ist, dass fast das gesamte Buch in einem Dialog geschrieben ist. Auch wenn es erst einige Kapitel gebraucht hat, bis ich mich an diesen ungewöhnlichen Schreibstil gewöhnt habe, hat es mir letztendlich doch sehr gut gefallen. Es ist einfach mal etwas anderes! Das macht das ganze Leseerlebnis viel spannender und abwechslungsreicher. Um den Faden nicht zu verlieren, muss man sehr konzentriert lesen, denn sowohl die Fragen, wie auch [weiterlesen]

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  • Leichte und unkonventionelle ScienceFiction Erzählung

    Giants - Sie sind erwacht

    Nespavanje

    29. October 2016 um 21:03

    Als die junge Rose Franklin an ihrem Geburtstag mit ihrem neuen Rad in dem nahe gelegenen Wald fährt, fällt sie kurzerhand in ein großes quadratisches Loch. Sie landet auf einer metallenen Hand, die vom Handgelenk bis zu den Fingerspitzen 20 Meter lang ist. Allerdings erfährt sie erst eine Woche später worauf sie gelandet ist, als ein Feuerwehrmann ihr einen Besuch abstattet und ihr ein paar Bilder der Höhle zeigt. 17 Jahre später ist Rose Physikerin und beschäftigt sich noch immer mit der metallenen Hand. Als in Syrien ein weiterer metallener Teil gefunden wird, kommt sie dem Geheimnis immer näher. Self-Publishing-Romane sind eine zunehmender Markt und verzichten den üblichen Weg über einen klassischen Verlag. Gerade innovative und unkonventionelle Werke haben es oft in den traditionellen Veröffentlichungsweise schwer und deswegen gibt es immer wieder literarische Erfolge, so wie auch nun Giants - Sie sind erwacht. Es ist der Auftakt und der Debütroman von Sylvain Neuvel, die eben durch die außergewöhnliche Erzählweise auffällt. In Tagebuchform, in Mitschriften von Gesprächen der Hauptprotagonisten und Journaleinträgen, wird die Geschichte der gefundenen Roboterhand erzählt. Dabei bedient er sich einer sehr einfachen Sprache und ist, meiner Meinung nach sehr vielversprechend. Auch wenn sich Sylvain Neuvel einer sehr einfachen Sprache bedient und dadurch dem Leser eine sehr einfach Unterhaltung bietet. Der Cliffhanger ist gut gewählt und macht auf den nächstes Band (=Waking Gods), der auf Englisch im April 2017 erscheint, sehr neugierig.

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  • Genialer Mix aus SF und Thriller...

    Giants - Sie sind erwacht

    Creed

    28. October 2016 um 11:27

    Eine (jedenfalls für mich) völlig neue und interessante Verschmelzung von Science Fiction, Actionthriller und Wirtschaftskrimi ist dem kanadischen Schriftsteller Sylvain Neuvel mit seinem Romandebüt "Giants" gelungen. Und um das Buch noch etwas eigentümlicher zu machen, besteht der gesamte Plot (von einem 'normal' geschriebenen Prolog abgesehen) ausschließlich aus fiktiven Gesprächen, Tagebucheinträgen und militärischen Einsatzprotokollen. Kann so etwas funktionieren? Ja, es kann. Wunderbar sogar. Vor den Augen des Lesers entwickelt sich eine spannende Geschichte, die SF-artig beginnt und an bekannte Filmdrehbücher erinnert, in denen riesige Maschinen auf die Menschheit treffen. Doch Neuvel hat zu viele eigene und gute Ideen, um ständig in Hollywood abkupfern zu müssen. Mir ist immer noch schleierhaft, wie es ihm gelungen ist, nur durch Dialoge ein derartiges Kopfkino zu erschaffen...und Neuvel kann wirklich Dialoge schreiben, eine Fähigkeit, die weiß Gott nicht jeder Schriftsteller besitzt, und die zu den schwierigsten Anforderungen eines Autors gehört. In "Giants" sind diese Gespräche eine hervorragende Mischung aus Spannung, Witz, Fachwissen und einer gesunden Portion Zynismus. Und oftmals sind die Dialoge klug und nachdenkenswert. Neuvel erschafft im Laufe der Story ein weltpolitisches Szenario, welches sich bei aller SF-Grundlage sehr realistisch liest und stets haarscharf am nächsten Weltkrieg entlangschrammt. Die Charaktere sind vielfältig und (obwohl nur durch Dialoge bekannt) erstaunlich komplex, allen voran die interessanteste Figur, die Militärhubschrauberpilotin Kara Resnik, die herrlich unangepasst und ironisch daherkommt. Das plötzliche, sprachlos machende Ende ist ein Cliffhanger übelster Sorte, der den Leser die Fortsetzung sehnlichst herbeiwünschen läßt. Fazit: Rundum gelungenes Debüt, welches sowohl SF- als auch Thrillerfans zufriedenstellen dürfte. Erstklassig geschrieben und wahnsinnig spannend, volle Punktzahl für dieses überraschende Debüt!

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  • Ein wirklich tolles, innovatives Buch. Sci-Fi vom Feinsten.

    Giants - Sie sind erwacht

    wsnhelios

    24. September 2016 um 10:58

    Inhalt: Über den Globus verteilt werden Teile eines riesigen Roboters gefunden und eine Geheimorganisation der USA versuchen die einzusammeln und zusammenzubauen. Wenn man dieses Buch das erste Mal in Händen hält, glaubt man eine Mogelpackung erhalten zu haben. Ist es doch im Interview-Stil geschrieben mit zahlreichen Leerzeilen. Aber genau dieser Stil macht dieses Buch so faszinierend und der erste negative Eindruck verfliegt sehr schnell. Was mich aber schon geärgert hat, ist die blöde Art heutzutage, mit allen Mitteln zu verheimlichen, dass das Buch nur der erste Teil einer Serie ist. Nirgends wird das auch nur angedeutet, erst auf der letzten Seite steht das als letzte Zeile. Ich finde das schon frech. Giants ist nicht das erste Buch, das das macht und wird auch nicht das letzte sein. Leider. Jedenfalls ist das Buch selbst wie eine Dokumentensammlung aufgebaut, durch welche man sich hindurchwühlt, um genau zu erfahren, welches Teil wo gefunden und wie geborgen wurden, welche Experimente gemacht wurden, welche Personen was denken und wollen. Das ist ein wirklich toller Stil, der sich flüssig und spannend liest. Der Plot selbst ist natürlich nicht so neu, Pacific Rim und unzählige Mecha-Animes lassen grüßen. Was Giants aber von diesen abhebt, ist, dass hier die Vorgeschichte erzählt wird. Normalerweise startet man direkt mit den Robotern und jeder akzeptiert, dass sie existieren. Hier aber wird sehr spannend erzählt, wie man den Roboter findet, wie man ihn studiert, was man wie interpretiert. Und eben das ist neu in diesem Genre, das ist das Interessante. Es gibt einige düstere Wendungen, die aber realistische Konsequenz sind, nicht einfach ein billiges Stilmittel. Daher gefallen sie mir sehr gut und nerven nicht, wie in einigen anderen Büchern. Einzig die Erklärung am Ende ist etwas komisch, die erste Interpretation der Wissenschaftler ist da viel logischer. Fazit: Absolut empfehlenswert!>>Hier<< geht es zum Original-Text und weiteren Rezensionen.

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  • Rezension zu "Giants - Sie sind erwacht" von Sylvain Neuvel

    Giants - Sie sind erwacht

    dieBuchBlogger

    19. September 2016 um 19:17

    Der Science-Fiction Roman "Giants" wurde von Sylvain Neuvel geschrieben und erschien 2016 im Heyne-Verlag. Das Buch hat 414 Seiten und spielt auf dem gesamten Globus. Es gibt keine klare Hauptperson, da jede ihren Teil zur Story beiträgt. Thema dieses Buches ist es, wie sich ein seltsamer und mysteriöser Fund auf das gesamte politische System auswirkt.Die kleine Rose Franklin stößt beim Spielen auf eine übergroße Hand aus Metall und ahnt nicht, dass es ihr Leben für immer verändern wird. 17 Jahre nach ihrem sensationellen Fund ist sie eine der besten Physikerinnen des Landes und leitet eine streng geheime Mission, welche sich damit befasst das Rätsel dieses 6000 Jahre alten Relikts zu lösen. Bald findet man auf dem gesamten Globus weitere Teile des metallenen Körpers und die Lage wird ernst, als etwas unvorhergesehenes passiert, das die Zukunft der uns bekannten Welt in Gefahr bringt...Kann die Welt noch gerettet werden? Was steckt hinter dem gewaltigen Roboter? Wer ist Freund und wer Feind? Findet es selbst heraus und lest dieses Buch!Empfehlen würde ich das Buch für Leser ab 16 Jahren, denn man sollte schon ein gewisses Grundverständnis von Politik haben.Mir persönlich hat dieses Buch wahnsinnig gut gefallen. Es war spannend von der ersten bis zur letzten Seite und ein echter Pageturner. Auch wie die Geschichte erzählt wird ist mal etwas anderes und durch diesen speziellen Erzählstil kommt man sehr schnell voran und die Seiten fliegen nur so dahin. Es war das erste Buch dieses Genres das ich gelesen habe und ich wurde mehr als postitiv überrascht :)Jeder der spannende Geschichten und Roboter mag, sollte sich dieses Buch auf jeden Fall mal näher ansehen.Von mir gab es volle 5 Sterne!(Eine Rezension von Vanessa (MiniMixi))

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  • Rezension zu "Giants - Sie sind erwacht" von Sylvain Neuvel

    Giants - Sie sind erwacht

    MiniMixi

    13. September 2016 um 17:19

    Der Science-Fiction Roman "Giants" wurde von Sylvain Neuvel geschrieben und erschien 2016 im Heyne-Verlag. Das Buch hat 414 Seiten und spielt auf dem gesamten Globus. Es gibt keine klare Hauptperson, da jede ihren Teil zur Story beiträgt. Thema dieses Buches ist es, wie sich ein seltsamer und mysteriöser Fund auf das gesamte politische System auswirkt.Die kleine Rose Franklin stößt beim Spielen auf eine übergroße Hand aus Metall und ahnt nicht, dass es ihr Leben für immer verändern wird. 17 Jahre nach ihrem sensationellen Fund ist sie eine der besten Physikerinnen des Landes und leitet eine streng geheime Mission, welche sich damit befasst das Rätsel dieses 6000 Jahre alten Relikts zu lösen. Bald findet man auf dem gesamten Globus weitere Teile des metallenen Körpers und die Lage wird ernst, als etwas unvorhergesehenes passiert, das die Zukunft der uns bekannten Welt in Gefahr bringt...Kann die Welt noch gerettet werden? Was steckt hinter dem gewaltigen Roboter? Wer ist Freund und wer Feind? Findet es selbst heraus und lest dieses Buch!Empfehlen würde ich das Buch für Leser ab 16 Jahren, denn man sollte schon ein gewisses Grundverständnis von Politik haben.Mir persönlich hat dieses Buch wahnsinnig gut gefallen. Es war spannend von der ersten bis zur letzten Seite und ein echter Pageturner. Auch wie die Geschichte erzählt wird ist mal etwas anderes und durch diesen speziellen Erzählstil kommt man sehr schnell voran und die Seiten fliegen nur so dahin. Es war das erste Buch dieses Genres das ich gelesen habe und ich wurde mehr als postitiv überrascht :)Jeder der spannende Geschichten und Roboter mag, sollte sich dieses Buch auf jeden Fall mal näher ansehen.Von mir gab es volle 5 Sterne!

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  • Psychologisch raffinierter Science-Fiction Thriller

    Giants - Sie sind erwacht

    michael_lehmann-pape

    04. September 2016 um 11:58

    Psychologisch raffinierter Science-Fiction Thriller„Als ich das Ende des Hanges erreichte, verschwand der Boden unter meinen Füßen“.Rose Fanklin wird dieser Vorfall nicht loslassen, denn das Loch, in das sie fällt, ist nicht natürlichen Ursprungs. Eine riesige Roboterhand kommt am Boden des Lochs zum Vorschein und Rose wird über ein Jahrzehnt später als Spitzenwissenschaftlerin nicht nur diese Hand erforschen dürfen, sondern sich auf die Suche und den Weg dahin machen, zu prüfen, ob auch die restlichen Teile der Maschine gefunden werden können.Immer deutlicher wird dabei werden, dass zum einen zwischen der handverlesenen Schar von Mitarbeitern (die von einem ominösen Mann ausgewählt werden, der das Projekt leitet) Spannungen und Reibungen Schritt für Schritt, dann aber gewaltig explodieren werden und, zum anderen, die Maschine selbst in sich im übertragenen Sinne gewaltigen Sprengstoff für das Denken der Menschen trägt (wobei auch im wörtlichen Sinne der Roboter einiges an Sprengkraft entfaltet).Eifersucht, Liebe, Mordversuche, Kompetenzgerangel, hintergründige Strategien jenes ominösen Leiters des Projektes, ein weltweiter Aufschrei, eine heimliche Arbeit, gekonnt führt Neuvel den Leser in immer neue Entwicklungen, die tiefer und tiefer in die Materie und das Geheimnis um die Maschine einführen.Und die vor allem in der sorgfältigen, hintergründigen und ebenfalls eher indirekten Darlegung der Innerlichkeit der Personen den Leser mit hinein in die Psyche der Protagonisten nimmt. Dies ist eine der großen Stärken des Buches, das Neuvel es versteht, die Personen der Handlung so unaufdringlich durch ihre Reaktionsweisen emotional beim Leser zu verankern. Und dies in einer ganz anders als gewohnten äußeren Form. Die zunächst es dem Leser nicht einfach macht, in das Geschehen einzusteigen, mit der Zeit aber gerade in dieser indirekten Erzählweise durch den ständigen Wechsel von Perspektiven nicht mehr loslässt.In Form von Aktenvermerken, aufgezeichnetem Funkverkehr, Tagebucheintragungen, in Akten niedergelegten Telefongesprächen, kaum einmal direkt in der Gegenwart handelnd, bietet Neuvel dem Leser ein hochgradig komplexes Puzzle aus vielen einzelnen Teilen, die sich erst im Lauf der Zeit zusammensetzen, in denen Erzähllinien sich verdichten und doch noch voneinander ein stückweit auch getrennt bleiben und in denen das „Projekt“ einen mehrfachen Wandel durchläuft.Bis hin zum überraschenden und eher offen gehaltenen Ende, in der die Lage einerseits ziemlich verfahren bereits scheint und auf der anderen Seite ganz neue Entwicklungen angedeutet werden.Eine Geschichte in Inhalt, Form und Stil mit Sogwirkung, welche dringend auf die Veröffentlichung des zweiten Teils und damit der Fortführung der Ereignisse wartet.Eine sehr empfehlenswerte Lektüre. 

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