Sylvain Runberg

 3,6 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von On Mars_ . Band 1, Orbital. Band 1 und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Cover des Buches Virus Omega 1: Die Vorherrschaft (ISBN: 9783966583503)

Virus Omega 1: Die Vorherrschaft

Neu erschienen am 28.05.2021 als Hardcover bei Cross Cult.
Cover des Buches Virus Omega 2: Die Götter der Sterne (ISBN: 9783966584852)

Virus Omega 2: Die Götter der Sterne

Erscheint am 15.09.2021 als Hardcover bei Cross Cult.

Alle Bücher von Sylvain Runberg

Cover des Buches Millennium (ISBN: 9783868696011)

Millennium

 (12)
Erschienen am 01.11.2013
Cover des Buches Millennium - Vergebung: Band 3 (ISBN: 9783958392519)

Millennium - Vergebung: Band 3

 (10)
Erschienen am 01.11.2015
Cover des Buches Millennium (ISBN: 9783868696035)

Millennium

 (6)
Erschienen am 01.02.2015
Cover des Buches On Mars_ . Band 1 (ISBN: 9783962192518)

On Mars_ . Band 1

 (5)
Erschienen am 19.02.2019
Cover des Buches Orbital. Band 1 (ISBN: 9783939823490)

Orbital. Band 1

 (3)
Erschienen am 01.11.2007
Cover des Buches Millennium-Trilogie, Die (ISBN: 9783868696981)

Millennium-Trilogie, Die

 (2)
Erschienen am 01.11.2013
Cover des Buches Weiße Felder (ISBN: 9783958391444)

Weiße Felder

 (1)
Erschienen am 01.10.2015
Cover des Buches Zaroff (ISBN: 9783962194925)

Zaroff

 (1)
Erschienen am 12.06.2020

Neue Rezensionen zu Sylvain Runberg

Cover des Buches Zaroff (ISBN: 9783962194925)Flaventuss avatar

Rezension zu "Zaroff" von Sylvain Runberg

Blutrünstige Novel ohne Spannung
Flaventusvor 3 Monaten

Bevor ich zur eigentlichen Graphic Novel komme, ein paar Details zum Hintergrund, damit die Geschichte besser eingeordnet werden kann. Richard Connell veröffentlichte im Jahre 1924 die Kurzgeschichte »The Most Dangerous Game«, die in Deutschland unter dem Titel »Das grausamste Spiel« veröffentlicht wurde. Diese Kurzgeschichte hat die Menschen so sehr fasziniert, dass sie sogar unter gleichem Titel 1932 verfilmt wurde. Kennen muss man diese Geschichten nicht, aber es ist hilfreich zu wissen, dass diese Graphic Novel den Faden aufnimmt (den Wikipedia-Autor Lügen straft) und die Geschichte weitererzählt.

Allerdings bleibt Sylvain Runberg thematisch dem Original treu und hat die Geschichte wieder auf eine Insel platziert, auf der Schiffbrüchige Schutz suchen. Nur mit dem Unterschied, dass Zaroff nun gezielt die Unfälle provoziert, während es im Original noch ein Zufall war, der ihn aus Langeweile die Jagd auf Menschen hat eröffnen lassen.

Es ist schon sehr perfide, Jagd auf Schutzsuchende zu machen, weshalb schon das Thema viele Leser eher abschreckt als anlockt. Gleichzeitig geizt der Zeichner François Miville-Deschênes nicht an expliziten Gewaltdarstellungen, so dass die Graphic Novel nur für eine gewisse Leserschaft geeignet ist, die an Büchern wie z.B. die Jagd Gefallen findet. Tatsächlich sind die Darstellung teils sehr heftig, so dass der potentielle Leser dem »Splatter-Horror« nicht abgeneigt sein sollte.

Erzählerisch wird die Graphic Novel dahingehend erneuert, in dem unter den Opfern eine in der Unterwelt prominente Figur war, deren Familien- und Clan-Mitglieder sich nun rächen möchten. Durch die Wahl dieser beiden Parteien – durchgeknallter Adliger und Mafia-Clan – kann für keine der beiden Seiten irgendeine Art der Sympathie entwickelt werden. Eine wendungsreiche Story mit Tiefgang darf man bei dieser Art von Geschichte nicht erwarten. Im Großen und Ganzen wird die Geschichte sehr linear und vorhersehbar erzählt.

Fazit

Diese doch sehr blutrünstige Graphic Novel überzeugt eher durch die Darstellung von Blut und abgetrennten Gliedmaßen als durch eine feinsinnige Erzählung. Diese Art von Erzählung hat durchaus seinen Reiz, nur hätte ich mir mehr Wendungspunkte und ein wenig mehr Spannung gewünscht, die eine solche Hetzjagd eigentlich innehaben sollte. Mit diesen Einschränkungen wird die Graphic Novel seine Leserschaft finden.

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Cover des Buches Orbital. Band 1 (ISBN: 9783939823490)Sunnyleinchens avatar

Rezension zu "Orbital. Band 1" von Sylvain Runberg

Umfangreich
Sunnyleinchenvor 2 Jahren

Inhalt: Kaleb wird als erster Vertreter der menschlichen Rasse zum Offizier der IDA, der Interweltlichen Diplomatischen Abteilung ernannt. Ein echtes Ereignis, werden doch die Menschen von der restlichen Bevölkerung der Galaxis als unterentwickelt betrachtet. Ziel der IDA ist die diplomatische Lösung von Konflikten zwischen verschiedenen Rassen und die Wahrung des Friedens. Gemeinsam mit der jungen Sandjarin Mezoke bildet Kaleb ein beispielhaftes Kampfbinom.
Während einer Trainingsübung wird der Mut der beiden ein erstes Mal auf die Probe gestellt. Und nicht lange darauf kommt es zum ersten echten Einsatz auf dem Planeten Senestam.

Das erste, umfangreiche und in sich abgeschlossene Abenteuer einer reich ausgeschmückten und in der besten Tradition von 'Valerian & Veronique' gezeichneten Science-Fiction Serie.

Orbital Band eins ist für ein Comicbuch in diesem Format mit 112 Seiten schon sehr umfangreich. Der Zeichenstil der das Cover schmückt, erstreckt sich durch das komplette Buch. Die Zeichnungen sind sehr detailliert und farblich eher zurückhaltend gestaltet. Beides passt gut zu der Handlung der Geschichte.
Die Zusammenführung verschiedener Völker von unterschiedlichen Planeten und die daraus entstehenden Konflikte sind kein neues Thema. Zeichnerisch ist das Ganze hier allerdings toll umgesetzt.

Ich hätte mir einen etwas stärkeren Fokus auf Kaleb und Mezoke gewünscht, aber da es sich hier um den ersten Teil handelt... wer weiss was da noch kommt.

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Cover des Buches On Mars_ . Band 1 (ISBN: 9783962192518)einz1975s avatar

Rezension zu "On Mars_ . Band 1" von Sylvain Runberg

On Mars_ . Band 1: Eine neue Welt
einz1975vor 2 Jahren

Ach ja... der Mars. Vielleicht schaffen wir es ja wirklich einmal und landen auf dem roten Planeten. Doch bis dahin müssen wir erst einmal die Ressourcen unserer Erde nutzen. In dieser Geschichte gingen sie im Jahr 2132 endgültig aus und das Ziel den Mars zu kolonisieren, wurde Wirklichkeit. Doch noch ist es nicht soweit und der Planet ist zu lebensfeindlich, als dass die Menschen hier ihr gewohntes Leben führen könnten. Eine Firma wurde beauftragt den Planeten lebensfähig zu machen und da Arbeiter zu teuer wären, werden Sträflinge zur Zwangsarbeit eingesetzt. Hier reichen dann manchmal schon kleinste Vergehen aus, um an diesen trostlosen Ort zu gelangen. Sie sollen jetzt Bewässerungssysteme aufbauen und die Sauerstoffversorgung durch Wälder garantieren. Ein kleiner Teil ist schon geschafft, doch viele Monate harter Arbeit stehen noch bevor.

Jasmin Stenford ist nun eine dieser Gefangenen und von Anfang an hat sie es nicht leicht. Selbst als Leser kann man sie noch nicht so richtig einschätzen und harrt der Dinge, die da kommen möchten. Sie will allein sein, sucht keinen Streit, findet ihn aber ständig und weiß sich aber deutlich zu wehren. So kommt es vor, dass einige Gefangene zwar Übergriffe versuchen, diese landen dann aber schneller im Lazarett als es ihnen lieb ist. Doch irgendwann verlässt sie das Glück und sie gerät in einen Hinterhalt. Die Geschichte ist damit noch lange nicht erzählt, denn auf dem Mars läuft irgendetwas hinter den Kulissen. Eine seltsame Sekte scharrt dort ihre Anhänger und der gesellschaftliche Druck um die Fertigstellung des Projektes nimmt immer mehr zu.

Sylvain Runberg nimmt zwar etwas viel Anlauf für seine Geschichte, erzählt sie aber spannend und mit kleinen Überraschungen. Die Kombination zu den Bildern von Gruns sind ebenfalls ansprechend. Man sieht deutlich die kleinen technischen Spielereien und auch die Augmentierung des Körpers, scheint eine nur logische Konsequenz aus der dort herrschenden Umwelt zu sein. Farblich bleibt alles in einem Orangeton, welcher auch unweigerlich an den Mars und seine Trockenheit erinnert. Manch Actionszene hätte ein wenig ausführlicher dargestellt werden können, aber in Summe bekommt auch der Erwachsene etwas zu sehen. Da das Ende offen bleibt, kann man sich auf den nächsten Teil freuen, welcher wohl noch tiefer greifen wird.

Fazit:
Aufbruch zum Mars und die Drecksarbeit erledigt das Gesindel… Wenn alle an einem Strang ziehen würden, aber so ist der Mensch anscheint nicht und die Hauptfigur der Geschichte muss das mehr als einmal miterleben, egal ob auf der Erde oder dem Mars. Mit gut geführter Spannung unterhält der Comic bis zum Schluss und legt dabei auch Fragen über die kommende Gesellschaft auf den Tisch. Optisch gibt Gruns mit seiner Zeichenkunst den passenden i-Tüpfel und dank des farblichen Grundtons, stimmt man sich gut auf den Mars ein.

Matthias Göbel

Autor: Sylvain Runberg
Zeichner: Gruns
Hardcover: 80 Seiten
Verlag: Spliter Verlag 
Erscheinungsdatum: 19.02.2019
ISBN: 9783962192518

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