Sylvain Tesson

 3,8 Sterne bei 125 Bewertungen
Autor von Der Schneeleopard, In den Wäldern Sibiriens und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Sylvain Tesson

Sylvain Tesson, geboren 1972 in Paris, ist Schriftsteller, Filmemacher und ein großer Reisender. Er fuhr mit dem Fahrrad um die Welt und unternahm monatelange Expeditionen - durch den Himalaya, von Sibirien nach Indien zu Fuß und immer wieder nach Zentralasien. Für seine Reisebeschreibungen und Essays wurde er mit dem Prix Goncourt de la nouvelle und dem Prix Medicis ausgezeichnet. Zuletzt erschien „In den Wäldern Sibiriens“.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Der Schneeleopard (ISBN: 9783499005060)

Der Schneeleopard

 (94)
Neu erschienen am 18.10.2022 als Taschenbuch bei ROWOHLT Taschenbuch.

Alle Bücher von Sylvain Tesson

Cover des Buches Der Schneeleopard (ISBN: 9783499005060)

Der Schneeleopard

 (94)
Erschienen am 18.10.2022
Cover des Buches In den Wäldern Sibiriens (ISBN: 9783442713431)

In den Wäldern Sibiriens

 (19)
Erschienen am 14.12.2015
Cover des Buches Auf versunkenen Wegen (ISBN: 9783813507751)

Auf versunkenen Wegen

 (4)
Erschienen am 04.09.2017
Cover des Buches Napoleon und ich (ISBN: 9783813507188)

Napoleon und ich

 (1)
Erschienen am 28.03.2016
Cover des Buches Zwischen Fels und Eis (ISBN: 9783957283191)

Zwischen Fels und Eis

 (0)
Erschienen am 22.10.2019
Cover des Buches Der Schneeleopard (ISBN: B08VWD4Y46)

Der Schneeleopard

 (3)
Erschienen am 24.03.2021
Cover des Buches Der Schneeleopard (ISBN: 9783732418763)

Der Schneeleopard

 (0)
Erschienen am 24.03.2021

Neue Rezensionen zu Sylvain Tesson

Cover des Buches Der Schneeleopard (ISBN: B08VWD4Y46)
3lesendemaedelss avatar

Rezension zu "Der Schneeleopard" von Sylvain Tesson

Der Schneeleopard von Sylvain Tesson
3lesendemaedelsvor einem Jahr

"Der Garten des Menschen wird von Anwesenheiten bevölkert. Sie wollen uns nichts Böses, behalten uns aber im Auge. Keiner unserer Schritte entgeht ihrer Wachsamkeit. Sie, die Tiere sind die Hüter der Grünanlagen." Der Schriftsteller Sylvain Tesson begibt sich auf eine Expedition durch die Hochebenen Tibets auf der Suche nach den letzten überlebenden Exemplaren des Schneeleoparden. Angestiftet durch die Begeisterung des Tierfotografen Vincent Munier kampieren sie bei eisigen Temperaturen in zugigen Hütten oder Zelten, liegen stundenlang auf der Lauer, beobachten Yaks, Wölfe und Antilopen. Endlich sehen sie den Schneeleoparden und erkennen fasziniert, wie die wunderschöne Raubkatze majestätisch und ohne Angst vor den, auf ihn lauernden, Menschen über das eisige Tal herrscht.
Das Buch ist mehr eine philosophische Betrachtung der Natur und des Lebens an sich. Poetisch vorgetragen und stimmungsvoll vorgelesen von Tom Wlaschiha, dessen Stimme ich stundenlang lauschen könnte. Dennoch traf es nicht ganz meinen Geschmack, da es vielmehr ein Sachbuch, als ein Roman ist.

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Cover des Buches Der Schneeleopard (ISBN: 9783498002169)
SicaUees avatar

Rezension zu "Der Schneeleopard" von Sylvain Tesson

[Rezension] "Der Schneeleopard" - leider enttäuschend!
SicaUeevor einem Jahr

Der Autor, Sylvain Tesson, wird von dem Naturfotografen Vincent Munier eingeladen, diesen auf seiner Reise nach Tibet zu begleiten. Dort möchte Munier insbesondere versuchen, den Schneeleoparden, eine extrem seltene Tierart, zu fotografieren - auch wenn es ungewiss ist, ob sie das Tier überhaupt zu Gesicht bekommen werden.

Wenn man den Klappentext liest, erwartet man von diesem Buch eine Art Abenteuergeschichte, einen Reisebericht, versehen mit tollen Landschaftsbeschreibungen und Berichten über Tierbegegnungen. Dass ein Autor dabei auch etwas über sich lernt, ein wenig philosophiert und poetische Worte findet, auch das erwartet man. - Aber wenn man ein Buch dieser Art erwartet, sollte man nicht "Der Schneeleopard" lesen!

Ja, es gibt schöne Naturbeschreibungen, die sind auch das Beste an diesem Buch. Immer dann, wenn es um die Natur und die Tiere geht, lesen sich die Passagen interessant. Sie nehmen nur leider einen sehr kleinen Teil in diesem ohnehin schmalen Werk ein. 

Den Großteil des Buchs füllt Sylvain Tesson mit sich selbst. Mit pseudophilosophischen Überlegungen, die eher prätentiös und völlig abgehoben klangen, in der Regel passten sie auch nicht zum Erlebten oder klangen zwar geschwollen, aber inhaltsleer. Mehr Schein als Sein.

Zudem war mir der Autor auch extrem unsympathisch. Er scheint ein ziemlich arroganter und von sich selbst überzeugter Mensch zu sein und mir wäre er auf so einer Reise schon nach kürzester Zeit einfach nur auf der Nerven gegangen. Ständig musste er die Leere mit seinem unsinnigen Gerede füllen. Tatsächlich fragte ich mich beim Lesen, ob Munier und die beiden anderen Begleiter es nicht auch bald bereut haben, Tesson dabei zu haben, jedenfalls scheinen sie nie groß auf seine Äußerungen zu reagieren bzw. ihn einfach reden zu lassen, ohne wirklich hinzuhören.

Es war also leider mehr ein Buch über Sylvain Tessons Innenleben, wenn man es so nennen möchte, als über den Schneeleoparden. Und da ich nicht wirklich etwas mit Sylvain Tesson anfangen konnte, eher im Gegenteil, war es insgesamt eine enttäuschende Lektüreerfahrung.

Kommentare: 2
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Cover des Buches Der Schneeleopard (ISBN: 9783498002169)
skiaddict7s avatar

Rezension zu "Der Schneeleopard" von Sylvain Tesson

(Pseudo-)philosophisch
skiaddict7vor einem Jahr

Ich habe mich lange auf dieses Buch gefreut. Ich liebe Berichte vom Himalaya, und dieser schien von der Beschreibung wieder mal genau nach meinem Geschmack. Die Suche nach dem Schneeleoparden. Schon im Vorhinein fand ich den gewählten deutschen Titel unpassend, schließlich gibt es schon ein sehr bekanntes Buch mit demselben Titel von Peter Matthiessen. Diesem ist zum Teil auch die Reise im Buch nachempfunden. Auf Englisch heisst das Buch 'The art of patience', was meiner Meinung nach besser zum Buch passt. Denn es brauchte wirklich Geduld, um sich durch das Buch zu kämpfen. Erstmals wirkt Tesson ziemlich arrogant und scheint sich für was besseres zu halten. Bei der Reise scheint er ein recht anstrengender Zeitgenosse zu sein. Die anderen drei tragen das gesamte Gepäck durch die Berge Tibets, weil Tesson wohl Rückenprobleme hat. Man fragt sich, was er zum Trip beigetragen hat. Ich hatte mir einen interessanten Reisebericht zu einer außergewöhnlichen Reise erwartet. Gefunden habe ich stattdessen größtenteils unzusammenhängendes, pseudo- philosophisches Geschreibsel, wobei der Schneeleopard leider nur am Rande vorkommt. Mehr Schneeleopard und weniger Tesson hätte diesem Buch gut getan.

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