Sylvain Tesson Napoleon und ich

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Inhaltsangabe zu „Napoleon und ich“ von Sylvain Tesson

Eine verrückte Zeitreise von Moskau nach Paris
Mit alten „Ural“-Motorrädern auf den Spuren Napoleons, 4000 Kilometer durch Eis und Schnee, von der Beresina zurück nach Paris. Voller Humor, Motorpannen und jeder Menge Wodka – und immer mit der Frage im Kopf: War Napoleon ein Held oder ein Spinner?

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    Napoleon und ich

    Bommerlinda

    03. October 2016 um 18:26

    Man darf mich eine Banausin nennen, aber im Geschichtsunterricht habe ich leider nicht so gut aufgepasst Okay, Napoleon ist mir schon ein Begriff, aber wo er überall seine Kriege ausgefochten hat, kann ich leider nicht fehlerfrei zum Besten geben. Aus heutiger Sicht ist es schade, da mich der Russlandfeldzug 1812 des kleinen Korsen mit dem Zweispitz durchaus interessiert. Einzig und allein, dass der Feldzug nach anfänglichen französischen Erfolgen in einer der größten militärischen Katastrophen der Geschichte endete, war sogar mir bekannt. Umso mehr habe ich mich gefreut, als mich der Roman "Napoleon und ich" von Sylvain Tesson angelächelt hat. Ich zusammen mit Sylvain Tesson auf den Spuren Napoleons bei seinem Rückzug aus Moskau im Oktober 1812, wer hätte das gedacht? Ich nicht und mit Sicherheit erst recht nicht meine ehemaligen Geschichtslehrer. Sylvain Tesson selbst begibt sich mit seinem Freund auf einer Ural mit Beiwagen, einem russischen Nachbau der deutschen BMW-R71, ein wenig zeitversetzt auf die Strecke, die Napoleon, nachdem er am 18. Oktober 1812 die Schlacht bei Tarutino verloren hatte, mit seinen Mannen gute 200 Jahre vorher schwer angeschlagen antreten musste. Selbstverständlich sind die Bedingungen und Strapazen, die Sylvain vorfindet, nicht mit denen Napoleons und seinen Soldaten vergleichbar. So standen Napoleon für den Rückzug aufgrund der großen Verluste, die man zu beklagen hatte, beispielsweise nicht ausreichend genug Pferdegespanne zur Verfügung. Die, die noch vorhanden waren, wurden zweckentfremdet, da Offiziere höheren Ranges ihre Beute, die größtenteils aus Pelzen und Gemälden bestand, abtransportieren mussten, während die Verwundeten zu Fuß den Rückzug antraten. Jedoch soll man erst einmal auf die Idee kommen, sich einer solchen Tour mit einem Motorrad zu unterziehen, denn einfach ist es auch zwei Jahrhunderte später keinesfalls. Verfolgt man die Route, der auch Sylvain sich stellte, dann weiß man, dass die zurückgelegten 4.000 km auch für ein Motorrad mit Beiwagen kein Kinderspiel sind. Ein Roman, der auf einfache Art und Weise dem Leser den Rückzug Napoleons aus dem Russlandfeldzug 1812 nahebringt. Gut, ich gebe zu, um mir die Strecke und auch die Geschichte um den Russlandfeldzug besser vor Augen halten zu können, habe ich so dann und wann doch einmal gegoogelt, wodurch ich aber keinesfalls dümmer geworden bin. So bin ich Tesson dankbar, dass er es durch einen flüssigen Schreibstil und einer Portion Humor geschafft hat, meine Aufmerksamkeit für dieses geschichtliche Highlight zu gewinnen, so wie es keiner meiner Lehrer zuvor geschafft hat.  Eine tolle Nachlese einer abenteuerlichen Reise, die ich jedem empfehle, der sich für die Geschichte rund um Napoleon und dem Russlandfeldzug begeistern kann. Für motorradaffine Zeitgenossen und für all diejenigen, die im Geschichtsunterricht auch nicht aufgepasst haben und jetzt doch noch einiges nachholen möchten. Eine kleine Anmerkung muss jedoch noch sein: das Einzige, was ich an dem Roman dann doch zu bemängel habe, ist, dass trotz der Anwesenheit eines Fotografen auf Tessons Reise, der Roman nicht durch Fotos ergänzt worden ist, schade.

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