Sylvia Bäßler Im Schatten der Eichen

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Inhaltsangabe zu „Im Schatten der Eichen“ von Sylvia Bäßler

Das karge Leben ist hart für die Menschen, die es im 10. Jahrhundert in die frisch besiedelten Höhenlagen des Schwäbisch-Fränkischen Waldes verschlägt. Sie ahnen nichts von den friedlichen kleinen Wesen, die ganz in ihrer Nähe im dichten Wald leben und sich vor ihnen fürchten. Nur die alten Geschichten erzählen noch von den „Erdluitle“, die den Humanos helfen, wenn ihnen der Sinn danach steht. Doch das ist den kleinen Waldbewohnern in der Zwischenzeit vergangen. Sie verstehen die Menschen schon lange nicht mehr und wollen daher auch nichts mit ihnen zu tun haben. Nur einer, Strix aluco aus dem Quercus-Clan, lässt sich in seinem jugendlichen Leichtsinn mit den „Humanos“ ein und bricht dabei alle Gesetze seines Volkes. Er wird es bald bereuen.

Starker Start, aber leider etwas zu langatmig, Cover und Aufmachung sehr hübsch.

— Booky-72

Eine fantasievolle Geschichte über das miteinander leben im Einklang mit der Natur. Regt sehr zum Nachdenken an.

— rewareni

Hommage an die Natur - manchmal aber etwas zu langatmig

— annlu

nach wunderschön märchenhaftem Beginn driftet es in Esoterik und moralisch erhobenem Zeigefinger ab

— katze267

Die Geschichte hat mich sehr berührt.

— SteffiFee

Ein gelungener Start, aber dann ging es leider schnell Bergab

— Diana182

Pseudo-philosophisch mit stetig erhobenem Zeigefinger

— Huschdegutzel

Ich hätte mir mehr Phantasie und Magie gewünschtDas Ende ist für mich mehr als unbefriedigend.

— Gelinde
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  • Leserunde zu "Im Schatten der Eichen" von Sylvia Bäßler

    Im Schatten der Eichen

    irlandfreund

    Liebe LeserInnen! Wir laden euch herzlich zu einer neuen Leserunde ein. Wir verschenken zehn Print-Exemplare des Buches von Sylvia Bäßler: Im Schatten der Eichen. Darum geht’s: Während die Menschen im 10. Jahrhundert die Höhenlagen des Schwäbisch-Fränkischen Waldes besiedeln, leben ganz in ihrer Nähe friedliche kleine Wesen unbemerkt im dichten Wald und fürchten sich vor ihnen. In ihren alten Geschichten erzählen sich die "Humanos" zwar noch von den „Erdluitle“, die ihnen früher halfen. Doch das ist den kleinen Waldbewohnern mittlerweile vergangen. Sie verstehen die Menschen schon lange nicht mehr und gehen ihnen aus dem Weg. Nur einer, Strix aluco aus dem Quercus-Clan, lässt sich in seinem jugendlichen Leichtsinn mit den „Humanos“ ein und bricht dabei alle Gesetze seines Volkes - er wird es bald bereuen … Zur Autorin: Sylvia Bäßler wurde 1967 in Mutlangen geboren und wuchs in Plüderhausen im Remstal auf. Sie lebt seit März 2004 mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Kirchenkirnberg, einem Stadtbezirk von Murrhardt. Ihre Faszination für menschliche Verhaltensweisen, die Freude an tiefsinnigen Geschichten, leidenschaftliches Interesse an Historischem und Mystischem und die Liebe zu ihrer Wahlheimat im Schwäbisch-Fränkischen Wald sind ihre Inspirationsquellen. „Im Schatten der Eichen“ ist Sylvia Bäßlers zweites Buch. Ihr Erstlingswerk ist der historische Roman „Im Zeichen der Fische“. Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 15.02.2016. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Wir freuen uns auf einen regen Austausch und eine schöne Leserunde mit euch. Die Runde wird vom Verlag begleitet.

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  • Im Schatten der Eichen

    Im Schatten der Eichen

    Booky-72

    02. June 2016 um 19:42

      Ein sehr schönes Cover und ein gut gewählter Titel verführen den Leser zu diesem Buch und auch mich hat es zur Leserunde gelockt. Doch das schöne Thema, das Zusammenleben der Selva, die von den Menschen auch „Erdluitle“ genannt werden, ist bald erschöpft. Die Handlung löst sich leider nach der Hälfte es Buches etwas auf und immer wieder Belehrungen zum gesunden Leben und einer guten Lebenseinstellung. Die schönen Zeichnungen werten das Buch auf. Allerdings werde ich gern an der Autorin dran bleiben, um mir bald ein besseres Bild ihres schönes Schreibstils machen zu können. Trotz meiner 3 vergebenen Sterne möchte ich dieses Buch sehr gern allen Fantasy-Geschichten-Lesern weiterempfehlen.    

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  • Im Einklang mit der Natur

    Im Schatten der Eichen

    rewareni

    22. March 2016 um 11:32

    Der Roman ,, Im Schatten der Eichen`´ erzählt die zauberhafte Geschichte zwischen den Humanos und den Selvas. Als Humanos oder Baumtöter werden die Menschen bezeichnet, die die Natur und die Tiere nicht zu schätzen wissen. Die Selvas, oder Erdluitle genannt, sind Waldbewohner die unter den Wurzeln der Bäume leben. Diese kleinen, friedliebenden Wesen sprechen die Sprache der Tiere und sind froh, wenn sie von den Menschen nicht entdeckt werden. Obwohl sie vor langer Zeit in den Häusern bei der Arbeit mit geholfen haben und somit Glück in diese gebracht haben. Doch diese Zeit ist lange vorbei. Als der Knabe Strix Menschen aus der Nähe kennenlernt lässt er sich in seinem jugendlichen Leichtsinn dazu verleiten die Gesetze seines Volkes zu brechen. Loxia, seine Schwester, leidet sehr darunter, dass ihre Eltern vor vielen Jahren verschwunden sind und sie sich immer verantwortlich fühlt für ihren Bruder, der ihr das Leben nicht gerade leicht macht. Doch als ihr Onkel von einer langen Reise zurückkehrt, hat Strix endlich einen Mentor gefunden, der ihn auf seinem Lebensweg begleitet. Die Autorin Sylvia Bäßler hat mit dem Roman ,, Im Schatten der Eichen`` eine fantasievolle und zum Nachdenken anregende Geschichte geschrieben. Der Gegensatz zwischen im Einklang mit der Natur leben und das Eindringen in andere Lebenswelten kommen hier sehr gut zur Geltung. In dem Roman spürt man den Wunsch der Autorin, dass jeder für ein friedvolles Miteinander etwas beitragen kann. Gegenseitiges Verständnis und akzeptieren der Anderen sind ihr ein großes Anliegen. Themen wie Meditation, positive Leitsätze oder religiöse Ansätze kommen hier zum Tragen. Wer zuerst nachdenkt und dann handelt hat schon viel gewonnen. ,, Ohne Lebensfreude kannst du nichts Gutes in der Welt bewegen. Wenn du nicht guter Dinge bist, kannst du auch nichts Gutes bewirken. Denke immer daran: Deine Gedanken formen deine Umwelt. Deshalb solltest du immer freudig durchs Leben gehen und die schönen Dinge genießen. Schicke dein inneres Kind nie weg….`` Im Anhang gibt es einen kleinen Einblick in historische Fakten und Ort aus dem Schwäbisch-Fränkischen Wald, die in dem Roman zu finden sind. Ein wunderschöner stiller Roman, der vielleicht bei dem einen oder anderen ein Gefühl des erhobenen Zeigefingers hervorruft, aber die Gedankengänge darin lassen jedem selbst die Möglichkeit zu entscheiden, was für einen stimmig ist und was nicht.

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  • Von Selvas und Menschen

    Im Schatten der Eichen

    katze267

    13. March 2016 um 22:12

    Die Geschichte handelt von Strix Aluco, seiner Schwester Loxia und anderen Selvas seines Clans und spielt im 10. Jahrhundert in den Höhenlagen des Schwäbisch- Fränkischen Waldes, wobei der Prolog mit dem Auszug der Selvas aus ihrem Heimatdorf schon 234 datiert ist. Die Selvas sind ein Volk etwa kniehoher Wesen, menschenähnlich mit strubbeliger Haarpracht und grossen Ohren , die, versteckt vor den Menschen, in Höhlen zwischen den Baumwurzeln leben. Sie leben im Einklang mit der Natur, essen kein Fleisch , können mit den Tieren reden und ängstigen sich vor den Menschen, die sie Humanos oder Baumtöter nennn. Zu Beginn werden die Abenteuer und Streiche von Strix , dem heranwachsenden Selva erzählt, die er so im Wald erlebt,oft zusammen mit seinem Freund Sciurini, dem Eichhörnchen und die sogar zu einer Begegnung mit den gefürchteten Humanos führen. Doch nach diesen märchenhaften, fantasievollen Anfangskapiteln ändert sich das Buch. Zugunsten innerer Vorgänge wie Meditation, innere Mitte finden und sich auf die Stimme der Macht einzulassen, tritt die Handlung in den Hintergrund. Ausserdem wird mit dem moralischen Zeigefinger immer wieder auf die "Sünden der Humanos", genauer gesagt zB die Nutztierhaltung, nicht nur des Fleisches sondern auch der Milch und Wolle wegen, und das Fällen von Bäumen hingewiesen. Bei Naturphilosophen und überzeugten Veganern mögen diese Passagen Anklang finden, mir haben sie nicht gefallen. Auch das Ende ist eher ein Anfang und viele lose Fäden werden nicht aufgearbeitet. Schön waren das Namensverzeichnis, die Karte, die Zeichnungen und einige Gedichte, Wegen dieser Pluspunkte und der zauberhaften Ausgangssiuation , die mit viel Fantasie ein originelles Völkchen schuf,vergebe ich drei Sterne.

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  • ein junger Selva wird erwachsen

    Im Schatten der Eichen

    annlu

    12. March 2016 um 09:50

    „Ich muss dich dringend warnen. Lass dich nicht auf die Humanos ein, sie sind schlimmer, als du denkst.“ Welzheimer Wald im 10. Jahrhundert: Die Selvas, ein naturverbundenes Volk von kleinen Wesen, ziehen sich immer weiter in die Wälder zurück, um den Menschen zu entgehen, die sich ihrem Lebensraum immer weiter nähern. Die Humanos, die Baumtöter, dürfen das Volk nie sehen. Doch der junge Strix, der nicht auf seine Schwester Loxia hören will, zeigt sich einem Mädchen. Die Geschichte beginnt einige Jahrhunderte davor, als die Römer für die erste Flucht der Selva sorgten und die Mutter von Strix und Loxia sie mit ihrer Großmutter fortschickt. Dass Strix nach Jahrhunderten immer noch nicht zu den Erwachsenen gehört, zeigt das hohe Lebensalter des kleinen Volkes. Dieses wird als kniehoch, menschenähnlich aber mit Eulengesicht beschrieben. Sie beherrschen etwas Magie, die sie unsichtbar macht, sprechen mit Tieren (was manchmal ein bisschen seltsam war) und ehren die Große Macht und die Natur. Zwar werfen sie den Menschen ihr Verhalten gegenüber der Natur (das Fällen von Bäumen, das Essen von Fleisch, das Halten von Tieren) vor, allerdings fand ich diese Aussagen aus ihrer Sicht nachvollziehbar und passend. Die Geschichte erzählt das Leben von Strix, der sich vom überschwänglichen Jugendlichen zum besonnenen Erwachsenen wird. Nicht immer ist dabei die Spannung und actionreiche Handlung im Vordergrund, viel mehr wird die Geschichte langsam und bedächtig erzählt. Die Natur spielt eine große Rolle und die Erzählung soll ihr augenscheinlich ihren Tribut zollen. Die Selva scheinen das perfekte Volk zu sein: im Einklang mit der Natur lebend, friedfertig und gastfreundlich. Nur in ihren Aussagen gegenüber den Humanos sind sie sehr intolerant, sehen nur die schlechten Seiten der Menschen. Strix bildet da eine Ausnahme, der immer wieder das Gute in ihnen sucht. Die Szenen um die Menschen haben mir nicht immer gefallen, da sie manchmal zu verurteilend auf mich wirkten. Die eingeflochtene Magie, die Gedanken zur Großen Macht, fand ich sehr ansprechend, da diese leise und unspektakulär, eigentlich schon esoterisch angehaucht, beschrieben wurde. Die Geschichte als Ganzes war manchmal etwas langatmig, meist durch die Charaktere sympathisch, aber nicht immer sich in eine definitive Richtung entwickelnd. Mein Gesamteindruck war durchwachsen, gute Abschnitte wurden von langsameren unterbrochen und zu Hundert Prozent überzeugen konnte sie mich nicht. Dennoch bekommt sie von mir 3,5 Sterne.

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  • Großartige und tiefsinnige Geschichte

    Im Schatten der Eichen

    SteffiFee

    02. March 2016 um 15:48

    Cover: Ein selbstgemaltes Bild von großer Schönheit, von einem Wasserfall mitten in einem idyllischen Wald. Inhalt: „Im Schatten der Eichen“ ist Sylvia Bäßlers zweites Buch. Die Geschichte spielt im 10. Jahrhundert als die Höhen des Schwäbisch-Fränkischen Waldes von Menschen gerodet und besiedelt wurden. In ihren alten Geschichten erzählen sich die „Humanos“ noch von den „Erdluitle“, die ihnen früher geholfen haben. Diese friedlichen kleinen Waldwesen (Selvas) leben mittlerweile völlig unbemerkt im dichten Wald, ganz in der Nähe der Menschen, vor denen sie sich fürchten. Ähnlich wie die Kelten feiern die Selvas rituelle Feste, sind kräuterheilkundig und achtsam im Umgang mit der Natur und den Tieren. Der Clan- Zusammenhalt ist ihnen sehr wichtig. Sie haben ihre ganz eigene Art die Welt zu sehen und verstehen daher das Verhalten der Menschen nicht, die Bäume und Tiere töten. Gerade Bäume spielen eine ganz große Rolle bei ihnen, daher haben sie sogar eine Claneiche. Außerdem haben sie einen starken Glauben an die große Macht und Spiritualität gehört zu ihrem täglichen Leben. Die Hauptfigur Strix aluco aus dem Quercus-Clan lässt sich eines Tages aus Neugierde mit den Menschen ein und bricht dabei alle Gesetze seines Volkes. In seinem jugendlichen Leichtsinn, begibt er sich und seinen Clan in große Gefahr. Für ihn beginnt eine erlebnisreiche Zeit, in der er heranreift und wichtige Erkenntnisse für sein eigenes Leben gewinnt. Meine Meinung: Die Geschichte ist vom Anfang bis zum Ende flüssig geschrieben und inhaltlich gut durchdacht. Ich konnte mich gut in die Selvas und ihre Lebensweise hineinfühlen. Die sprechenden Tiere fand ich ganz zauberhaft, sie spielten immer wieder eine wichtige Rolle, was mich an frühere Märchen erinnert hat. Als Leser begleitet man den jungen Strix auf seiner Reise zu sich selbst. Zunächst ist er noch ein kleiner Lausbub, immer auf Abenteuer aus, doch das ändert sich, als er irgendwann auf die für ihn richtige Bahn „geleitet“ wird. Er geht durch eine lehrreiche Zeit, entwickelt sich schließlich immer weiter und macht eine große Wandlung durch. Er erlebt viele magische Momente und irgendwann wird es ihm bewusst, dass er seiner Bestimmung folgt. Da ich selbst als Naturschützerin aktiv bin, konnte ich dem Leitgedanken der Autorin, in Bezug auf Achtsamkeit mit der Natur und unseren Mitgeschöpfen, gut folgen. Ich fühlte mich in keinem Augenblick belehrt oder esoterisch bedrängt. Fazit: Dieser Roman hat meiner Meinung nach mehr Beachtung verdient. Er ist besonders gut geeignet, für Menschen die naturverbunden sind und einen Sinn für Spiritualität und Achtsamkeit haben.

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  • Pseudo-philosophisch mit stetig erhobenem Zeigefinger

    Im Schatten der Eichen

    Huschdegutzel

    Das karge Leben ist hart für die Menschen, die es im 10. Jahrhundert in die frisch besiedelten Höhenlagen des Schwäbisch-Fränkischen Waldes verschlägt. Sie ahnen nichts von den friedlichen kleinen Wesen, die ganz in ihrer Nähe im dichten Wald leben und sich vor ihnen fürchten. Nur die alten Geschichten erzählen noch von den „Erdluitle“, die den Humanos helfen, wenn ihnen der Sinn danach steht. Doch das ist den kleinen Waldbewohnern in der Zwischenzeit vergangen. Sie verstehen die Menschen schon lange nicht mehr und wollen daher auch nichts mit ihnen zu tun haben. Nur einer, Strix aluco aus dem Quercus-Clan, lässt sich in seinem jugendlichen Leichtsinn mit den „Humanos“ ein und bricht dabei alle Gesetze seines Volkes. Er wird es bald bereuen.... Da ich die Inhaltsangabe wirklich spannend fand, griff ich hier gern zu - und wurde bitter enttäuscht! Denn das, was sich hier als Handlung andeutet, verläuft gnadenlos im Sand. Stattdessen folgen endlos scheinende Abhandlungen zu Meditation; philosophieren über Spinnennetze, Eichhörnchenkobel ect; Gedanken zu den ach so bösen Menschen, die der Natur nur Schaden zu fügen und allgemeine Plattitüden, die einfach nur abgedroschen sind - als Beispiel:" Deine Gedanken formen deine Umwelt" . Zwischendurch folgen immer wieder Passagen zu den Selva ( den Erdluitle ), die mir mit gnadenlos erhobenem Zeigefinger vorschreiben wollen , dass ich doch bitte schön Veganer werden .... Yoga lernen .... zum Waldorf-Anhänger ...an die "Macht" glauben soll ( Star Wars lässt schön grüßen ) und ewig dankbar zu sein habe und noch so einiges mehr, das mir irgendwann einfach gnadenlos gegen den Strich ging. Wenn hier eine irgendwohin führende Geschichte vorhanden sein sollte, ging sie an mir vorüber. Erzählstränge werden nicht fortgeführt; auftauchende Fragen, die durchaus interessant hätten sein können, werden nicht beantwortet und Spannung fehlt völlig. Dazu deutet sich am Ende an, dass das Ganze nur der Einstieg ist zu einer weiteren Story ist.Da hättens allerdings auch 20 Seiten getan - sollte es wirklich eine Fortsetzung geben, werde ich mir diese auf keinen Fall antun. Da ändern auch die wirklich hübschen Gedichte nichts oder auch die schönen Zeichnungen, die hier eingefügt sind. Ich konnte mich zunehmend des Eindrucks nicht erwehren, dass mich in diesem Buch jemand missionieren und mir seine Sicht der Dinge mit aller Gewalt aufoktroyieren will. Für so etwas bin ich leider nicht zu haben, daher keine Lessempfehlung.

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    danielamariaursula

    02. March 2016 um 15:38
  • Im Schatten der Eichen

    Im Schatten der Eichen

    Diana182

    01. March 2016 um 16:27

    Das Cover zeigt ein wunderschön gemaltes Bild eines Wasserfalls in mitten eines schönen grünen Waldes. Es wirkt sehr harmonisch und macht den Leser zusammen mit Titel und Klappentext mehr als neugierig. Daher was auch mein Interesse schnell geweckt.   Nun kurz der Klappentext: Das karge Leben ist hart für die Menschen, die es im 10. Jahrhundert in die frisch besiedelten Höhenlagen des Schwäbisch-Fränkischen Waldes verschlägt. Sie ahnen nichts von den friedlichen kleinen Wesen, die ganz in ihrer Nähe im dichten Wald leben und sich vor ihnen fürchten. Nur die alten Geschichten erzählen noch von den „Erdluitle“, die den Humanos helfen, wenn ihnen der Sinn danach steht. Doch das ist den kleinen Waldbewohnern in der Zwischenzeit vergangen. Sie verstehen die Menschen schon lange nicht mehr und wollen daher auch nichts mit ihnen zu tun haben. Nur einer, Strix aluco aus dem Quercus-Clan, lässt sich in seinem jugendlichen Leichtsinn mit den „Humanos“ ein und bricht dabei alle Gesetze seines Volkes. Er wird es bald bereuen.   Nun zu meiner Meinung: Der Einstige hat mir sehr gut gefallen. Hier findet der Leser eine wunderschöne Landkarte vor, die einen ersten Einblick in die Geschichte gibt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und detailliert. Man entwickelt schnell eigene  Bilder im Kopf und kann sich alles wunderbar vorstellen. Passend platzierte Bilder lockern den Lesefluss zusätzlich auf. Die Geschichte hat mir zu Beginn sehr gut gefallen. Man fliegt nur so durch die Seiten und kann das Buch eher schwer zur Seite lesen. Leider bekam dieser Lesefluss ca. ab der Hälfte  des Buches einen Einbruch, der leider auch so weiter geführt wurde. Die Geschichte wird dann recht "spirituell" und naturverbunden. Dies finde ich in Maßen zwar sehr interessant, nahm hier aber stetig zu und gewann dann irgendwann die Überhand. So konnte ich leider nicht mehr wirklich ans Buch und die darin verbundene Geschichte gefesselt werden. Auch das Ende ließ mich dann leider etwas unbefriedigt zurück. Fragen blieben offen und einige Handlungsstränge verliefen ohne Abschluss. Schade! Im Buch befinden sich aber auch Gedichte der Autorin, die mir sehr gefallen haben! Mein Fazit:  Das Potential zum Schreiben ist hier vorhanden. Der Einstieg lässt sich auch gut und vielversprechend lesen.Leider bekam die Geschichte dann einen Einbruch und konnte mich nicht mehr überzeugen. Ich glaube aber, dass überzeugte Veganer, Yoga-Fans und Heilpraktiker hier ganz auf ihre Kosten kommen.  

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  • Im Schatten der Eichen

    Im Schatten der Eichen

    Gelinde

    28. February 2016 um 15:42

    Im Schatten der Eichen, von Sylvia Bässler Cover: Schöne Zeichnung über Harmonie in der Natur, was auch im Buch sehr stark thematisiert wird. Inhalt: Irgendwo in einer vergangenen Zeit in den Höhenlagen des Schwäbisch-Fränkischen Waldes. Kleine friedliche Wesen, die „Erdluitle“ leben unerkannt und sorgsam darauf bedacht dies auch zu bleiben, fern von den „Humanos“. Doch diese breiten sich immer weiter aus und beschränken somit deren Lebensraum. Nur einer, Strix aluco, lässt sich in seinem jugendlichen Leichtsinn und mit seiner grenzenlosen Neugier dazu hinreisen sich den „Humanos“ zu nähern. Meine Meinung: Der Einstieg war nett und unterhaltsam. Doch dann rutsch es immer mehr in eine Belehrung ab, irgendwie dreht es sich im Kreis und geht nicht von der Stelle. Es wird zäh und ich habe das Gefühl ich soll irgendwie belehrt oder zu irgendwas bekehrt werden: Glaube, gesundes Essen, gesunde Lebensweise, positives Denken, Kräuterkunde etc. Klar es sind viele kleine und auch gute Lebensweisheiten eingefügt, aber auf eine Weise, bei der ich mich bevormundet, zu etwas gedrängt fühle, was mir beim Lesen nicht unbedingt gefällt. Mir fehlt die Spannung, etwas auf das ich mich freuen oder hinfiebern könnte, die Magie kommt mir viel zu kurz, sie wird für mein Empfinden nur angedeutet. Mir kommt es vor als habe ich gar nichts über die Besonderheit der „Erdluitle“ Erfahren. Das Buch ist zu Ende und eigentlich stehen wir nun am Anfang einer Geschichte. Was wir bis jetzt erfahren haben war ja (leider) nur die Vorbereitung, die auch gestrafft hätte werden können. Deshalb ist der Kreis für mich nicht geschlossen, sondern es ist nur ein Anfang. Was mir sehr gut gefallen hat waren zwei wunderschöne Gedichte über die Liebe. Auch die Zeichnungen im Buch sind sehr schön und passen sehr gut. Autorin: Sylvia Bässler wurde 1967 in Mutlangen geboren und wuchs in Plüderhausen im Remstal auf. Sie lebt seit März 2004 mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Kirchenkirnberg, einem Stadtbezirk von Murrhardt. Ihre Faszination für menschliche Verhaltensweisen, ihr tief verwurzelter Glaube an eine höhere Macht, die Freude an tiefsinnigen Geschichten, leidenschaftliches Interesse an Historischem und Mystischem und die Liebe zu ihrer Wahlheimat im Schwäbisch-Fränkischen Wald sind ihre Inspirationsquellen. Mein Fazit: Ich hätte mir mehr Phantasie und Magie gewünscht. So dass ich mir nicht bei allem den Bezug und die Bedeutung, die eventuell gemeint war, vor Augen führen müsste. Das Ende ist für mich mehr als unbefriedigend. Deshalb vergebe ich 2,5 Sterne (u.a. für die schönen Zeichnungen) aber im Vergleich zu meinen anderen 3Sterne Büchern muss ich hier auf 2 Sterne abrunden.

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