Sylvia Beach Shakespeare and Company

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Inhaltsangabe zu „Shakespeare and Company“ von Sylvia Beach

Sylvia Beachs amerikanische Buchhandlung und Leihbücherei in Paris war für ein Vierteljahrhundert Treffpunkt für Dichter und Musiker, denen Paris und die lebendige Atmosphäre um die Wahlpariserin zu geistigen Asyl und Mittelpunkt wurden.

Leider konnte das Buch nicht meine Erwartungen erfüllen, da man zu wenig über die Autorin selbst erfährt.

— Kristin84

Die Geschichte des Ulysses von James Joyce ist untrennbar mit Sylvia Beach und Shakespeare und Co verbunden. Ein Wow - Buch.

— BuecherKaterTee

Ein kleiner Ausschnitt aus einem unglaublichen aufregenden Lebens mit vielen tollen Büchern und Schriftstellern.

— Sommermaedchen23

Ich würde sonst was dafür geben um diese Zeit, in diesem Laden, mit diesen Menschen mitzuerleben.

— Lesen_ist

Reizende Geschichte von der Buchandlung in Paris. Dies war ein Geburtstagsgeschenk von Kubine und Mann. Danke

— Postbote

Die Geschichte eines außergewöhnlichen literarischen Lebens in den 1920er Jahren, interessant aber sprachlich nicht zu 100% überzeugend.

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  • Zu wenig Sylvia Beach

    Shakespeare and Company

    Kristin84

    14. March 2018 um 19:38

    Zum Inhalt:  In Paris der 20iger Jahre pulsiert das Leben und Sylvia Beach mit Ihrer Buchhandlung "Shakespeare and Company" ist mittendrin. Bei ihr geben sich Autoren wie Ernst Hemingway und James Joyce die Klinge in die Hand - Sylvia Beach kennt eigentlich jeden. Trotzdem werde auch ihr Steine in den Weg gelegt, als sie James Joyce bei der Veröffentlichung seines Werks "Ulysses" helfen will. Aber so leicht gibt Sylvia Beach nicht auf... Meine Meinung:  Seitdem ich das Buch "Und alle Benehmen sich daneben" von Lesley M. M. Blume über Hemingways Leben im Paris der 20iger Jahre gelesen habe, fasziniert mich diese Zeit und ihre damaligen Autoren. Auch Sylvia Beach mit ihrer Buchhandlung "Shakespeare and Company" gehört mit dazu. Aus diesem Grund habe ich mir auch dieses kleine Büchlein gekauft, in der Hoffnung, dass es mich genauso begeistern wird. Leider war dies dann aber nicht der Fall. In dem Buch soll es sich - wie der Titel schon verrät - vorrangig um die Buchhandlung selbst drehen und ist keine Biographie von Sylvia Beach. Trotzdem bin ich der Meinung, dass sich die Autorin in dem Buch viel zu wenig selbst erwähnt hat. Zum Beispiel bei der Eröffnung der Buchhandlung. Hier hätte ich gerne mehr darüber gelesen, wie Sylvia Beach das ganze angegangen ist, wie sie gehofft hat, ihre Pläne zu verwirklichen etc. Dieser Abschnitt wurde einfach zu schnell abgehandelt. Auch fehlt mir so ein genereller Bericht über das alltägliche Leben einer Inhaberin einer Buchhandlung. Es wird zwar immer mal wieder in einem Nebensatz erwähnt, was Sylvia Beach alles zu tun hat, aber mir ist das zu wenig. Ich würde sogar soweit gehen, dass mir die Buchhandlung selbst in dem Buch zu kurz kommt. Eigentlich geht es hauptsächlich um die Autoren und Künstler, die in der Buchhandlung ein und aus gehen, allen voran James Joyce. Man merkt, dass Sylvia Beach ein Faible für den Autor hat, das ist aber für mich kein Grund, den Großteil des Buches ihm zu widmen. Wenn man ehrlich ist, müsste das Buch eher heißen "Mein Leben mit James Joyce". Und damit übertreibe ich nicht. Ab dem Zeitpunkt, in dem James Joyce in das Leben - und in die Buchhandlung - von Sylvia Beach getreten ist, dreht sich alles nur noch um ihn und sein Buch "Ulysses". Das erklärt vielleicht dann auch, warum er mit auf dem Buchcover ist. Für mich war das irgendwie zu viel des Guten. Ich wollte mehr über die Buchhandlung und Sylvia Beach erfahren. Selbst andere Autoren und Künstler wurden nur kurz und nicht mit so viel Herzblut und Begeisterung wie bei James Joyce erwähnt. Es ähnelt eher einer Aufzählung. Ich bemängele auch, dass hier bei dem Buch einfach zu wenig Emotionen und Gefühle rüberkommen. Der Erzählstil ist überwiegend nüchtern, so dass ich als Leser überhaupt nichts spüre: keine Begeisterung, kein Schmerz, keine Trauer etc. Die Passage über die Schließung der Buchhandlung im zweiten Weltkrieg wurde kurz und gefühllos erwähnt. Dieses Buch ist eigentlich eher eine Art Tatsachenbericht.  Wenn ich so viele Hochs und Tiefs in meinem Leben erlebt hätte, dann würde ich doch vor lauter Gefühle überschäumen. Sylvia Beach tut das leider nicht. Eher vermittelt sie das Gefühl, dass sie als außenstehende Dritte einen Zeitungsbericht über das Leben einer anderen Person verfasst.  Mein Fazit:   Ich war leider von dem Buch enttäuscht und habe definitiv mehr erwartet: Mehr Emotionen, mehr Buchhandlung, mehr Sylvia Beach.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1586
  • Sylvia Beach: Shakespeare and Company

    Shakespeare and Company

    BuecherKaterTee

    11. May 2016 um 12:21

    Unfassbar - Der Ulysses von James Joyce wurde in Paris von der Besitzerin einer Leihbücherei und Buchhandlung verlegt. Der Ulysses stand auf dem Index in England und Amerika. Deswegen wurde er neben anderen von Ernest Hemingway geschmuggelt. Die Amerikanerin Sylvia Beach gründete 1919 in der Rue de l’Odéon  die Buchhandlung Shakespeare and Company für englischsprachige Bücher. Die Buchhandlung und mit ihr Sylvia Beach waren über 25 Jahre hinweg ein Zuhause und Treffpunkt vieler englischsprachiger Schriftsteller in Paris  – unter ihnen Ernest Hemingway, F. Scott Fitzgerald, Gertrude Stein, Ezra Pound, James Joyce und T.S. Eliot. Spätestens durch die Publikation des Werkes Ulysses durch Sylvia Beach wurde Shakespeare & Company berühmt. In Ihrer Biografie beschreibt Beach das Zusammentreffen mit den Dichtern und Musikern ihrer Zeit. Die Biographie ist lebendig geschrieben und zeigt einen langjährigen Ausnahmekosmos, der sich um Sylvia Beach gebildet hatte, den es nur in ihrer Zeit geben konnte und der heute sicher nicht mehr möglich wäre. Nach der Besetzung von Paris durch Deutschland im Zweiten Weltkrieg schloss Sylvia Beach binnen Stunden wegen drohender Plünderung und Enteignung das Geschäft. Nach dem Einmarsch amerikanischer Truppen befreite Ernest Hemingway mit einer von ihm angeführten Kompanie  der amerikanischen Armee die Rue de l'Odeon, in der sich das Geschäft befand. Es wurde von Sylvia Beach jedoch nicht wieder eröffnet.Ich war gefesselt. Von dieser unglaublichen wahren Geschichte, den beschriebenen Sternstunden der  Literatur, die beschrieben werden und von Sylvia Beach, die eine wirklich tolle Frau gewesen sein muss Davon abgesehen ist das Buch gut geschrieben. Kaufen und Lesen. Bitte.

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  • Unfassbar -

    Shakespeare and Company

    BuecherKaterTee

    09. May 2016 um 09:39

    Der Ulysses von James Joyce wurde in Paris von der Besitzerin einer Leihbücherei und Buchhandlung verlegt. Der Ulysses stand auf dem Index in England und Amerika. Deswegen wurde er neben anderen von Ernest Hemingway geschmuggelt. Die Amerikanerin Sylvia Beach gründete 1919 in der Rue de l’Odéon  die Buchhandlung Shakespeare and Company für englischsprachige Bücher. Die Buchhandlung und mit ihr Sylvia Beach waren über 25 Jahre hinweg ein Zuhause und Treffpunkt vieler englischsprachiger Schriftsteller in Paris  – unter ihnen Ernest Hemingway, F. Scott Fitzgerald, Gertrude Stein, Ezra Pound, James Joyce und T.S. Eliot. Spätestens durch die Publikation des Werkes Ulysses durch Sylvia Beach wurde Shakespeare & Company berühmt. In Ihrer Biografie beschreibt Beach das Zusammentreffen mit den Dichtern und Musikern ihrer Zeit. Die Biographie ist lebendig geschrieben und zeigt einen langjährigen Ausnahmekosmos, der sich um Sylvia Beach gebildet hatte, den es nur in ihrer Zeit geben konnte und der heute sicher nicht mehr möglich wäre. Nach der Besetzung von Paris durch Deutschland im Zweiten Weltkrieg schloss Sylvia Beach binnen Stunden wegen drohender Plünderung und Enteignung das Geschäft. Nach dem Einmarsch amerikanischer Truppen befreite Ernest Hemingway mit einer von ihm angeführten Kompanie  der amerikanischen Armee die Rue de l'Odeon, in der sich das Geschäft befand. Es wurde von Sylvia Beach jedoch nicht wieder eröffnet.

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  • Shakespeare and Company – Ein Buchladen in Paris – Sylvia Beach

    Shakespeare and Company

    Lesen_ist

    Inhalt Sylvia Beachs amerikanische Buchhandlung in Paris war für ein Vierteljahrhundert literarischer Mittelpunkt der Stadt. Gertrude Stein gehörte ebenso zu ihren Besucherinnen wie Ezra Pound, Ernest Hemingway und James Joyce. In ihren Erinnerungen entfaltet die inspirierte und inspirierende Buchhändlerin eine anschauliche Kulturgeschichte zwischen den beiden Weltkriegen. Meine Meinung Letztes Jahr hat Karla Paul dieses Buch wärmstens empfohlen. Leider war das Buch nie auf Lager und bestellen ist auch so eine Sache. Entweder es dauert ewig und einen Tag oder die Bestellung wird von Thalia selbst storniert. Nun hat Nina (frauhauptsachebunt.de) sich darum gekümmert, dass ich das Buch bekomme, noch dazu als Geburtstagsgeschenk! Vielen herzlichen Dank für dieses wunderbare Geschenk Nina! <3 Sylvia Beach war 14 Jahre alt als ihr Vater, ein presbyterianischer Pastor, aufgefordert wurde, die sogenannten Students Atelier Reunions in Paris zu betreuen. 1901 zog er mit seiner ganzen Familie dorthin. Jahre später waren sie zwar wieder in den USA, in Princeton, doch Sylvia ging 1917 wieder nach Paris. Sie hatte ein besonderes Interesse an zeitgenössischer französischer Literatur und wollte ihre Studien an der Quelle fortsetzen. Sie entdeckte die Buchhandlung von Adrienne Monnier und sie wurden die besten Freundinnen und Lebensgefährten. Ursprünglich wollte Sylvia einen Buchladen in New York eröffnen, als eine Filiale von Adriennes Buchladen. Sie musste leider feststellen, dass dieser Plan finanziell unmöglich sein würde. So wandelte sich ihr Plan um und daraus wurde ein amerikanischer Buchladen in Paris. Am 19. November 1919 eröffnet »Shakespeare and Company« seine Tore. Im Sommer 1920 begegnet sie zum ersten Mal James Joyce auf einer Party von André Spire, einem französischen Schriftsteller. Sylvia verehrte Joyce sehr und diese Begegnung wurde der Anfang einer großen Freundschaft. Nachdem James Joyce erfolglos versucht hat seinen Roman »Ulysses« in einem englischsprachigen Land zu veröffentlichen beschloss Sylvia, es für ihn zu veröffentlichen. Das geschah 1922. Doch war Joyce nicht der einzige Schriftsteller, der den Buchladen von Sylvia frequentierte. Ernest Hemingway, Ezra Pound, D.H. Lawrence, Paul Valéry, T. S. Eliot, Valery Larbaud, Getrude Stein und noch viele andere bekannten Namen zählten zu den Kunden und Freunden von Sylvia. Dieses Buch ist ein Bericht aus dem Leben von Sylvia Beach in der Zeit zwischen zwei Weltkriegen. Der Buchladen, die Begegnungen, die Freundschaften, das Leben in Paris, all das lässt den Leser teilhaben an einer aufregenden Zeit. Wie unscheinbar sein eigenes Leben erscheint, wenn man dieses Buch liest! Wie gerne wäre ich dabei gewesen und hätte so manchen Schriftsteller / Schriftstellerin nur einmal die Hand gedrückt! Es wird natürlich sehr viel über Joyce berichtet. Da Sylvia sein »Ulysses« veröffentlicht hat, als kein anderer Verleger es wollte oder konnte, waren sie sehr eng verbunden. Sein Verhalten ihr gegenüber in später Jahren, nach allem, was sie für ihn getan hat, fand ich nicht ganz korrekt. Das hat mein Bild von ihm dann doch etwas verändert. Ich habe mir trotzdem vorgenommen sein »Ulysses« zu lesen, wenn ich mal die Ruhe und Zeit dafür finde. Sylvia und ihr Buchladen haben so manche Krise überstanden. Mit der großzügigen Unterstützung in ihrem Freundeskreis konnte ihr Laden bis zu ihrer Internierung Anfang der 40er Jahre überleben. Was sie tat um ihren Laden vor der Beschlagnahme und Plünderung zu bewahren war sehr mutig. 1944 wurde ihr Buchladen symbolisch von Ernest Hemingway befreit aber nie wieder eröffnet. George Whitman hat 1962 seine Buchhandlung in Paris in »Shakespeare and Company« umbenannt zu ehren von Sylvia Beach. Er wird zurzeit von Sylvia Beach Whitman geführt. Dies ist ein detaillierter Bericht über zwei unglaublich aufregende Jahrzehnte im Leben einer mutigen, engagierten und auch starken jungen Frau. Ich würde sonst was dafür geben um diese Zeit, in diesem Laden, mit diesen Menschen mitzuerleben. Ich kann diese Lektüre wirklich jedem empfehlen!

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  • Ein Ausschnitt aus einem unglaublich aufregendem Lebens mit vielen tollen Büchern

    Shakespeare and Company

    Sommermaedchen23

    15. March 2015 um 19:55

    Sylvia Beach ist die Tochter eines presbyterianischen Pastors und wird in Baltimore geboren. Sie ist gerade 14 Jahre alt, als ihr Vater nach Paris geschickt wird, um die Students Atelier Reunions zu betreuen. So kommt sie das erste Mal mit Paris in Kontakt und lebt für eine Zeit lang mit ihrer Familie dort. Jahre später lebt Sylvia wieder in Amerika, in Princeton. Jedoch hat die Stadt Paris sie nie wirklich los gelassen, so geht sie 1917 wieder zurück nach Paris. Sylvie hegte großes Interesse an der zeitgenössischen französischen Literatur, durch dieses Interesse traf sie auf Adrienne Monnier und deren kleinen Buchladen. Sie wurden zu Freundinnen und begleiteten einander ein Leben lang. Durch Adrienne wuchs in Sylvia der Gedanke einer eigenen Buchhandlung. Ursprünglich wollte Sylvia in New York eine Filiale von Adriennes Laden eröffnen und ihren Landsleuten die französische Literatur näher bringen, welche sie so liebte. Aus dieser Idee wurde leider nichts und so entstand die Idee einer Buchhandlung und Leihbücherei in Paris zu eröffnen - Shakespeare and Company - um die amerikanische Literatur den Franzosen näher zu bringen. So öffnete am 19.11.1919 Shakespeare and Company seine Pforten. Und bald tummelten sich alle möglichen Autoren und Schriftsteller in ihrem Laden. Durch einen Zufall traf Sylvia 1920 auf James Joyce, einen Schriftsteller, den sie sehr verehrte. Die beiden wurden Freunde und James Joyce suchte regelmäßig Shakespeare and Company auf. Dadurch bekam Sylvia mit wie Joyce vergeblich versuchte Ulysses im englischsprachigen Raum zu veröffentlichen, an dem er gerade schrieb. Sylvia bot Joyce an es hier in Frankreich zu veröffentlichen. So kam es dazu, dass Shakespeare and Company der Verleger für Ulysses wurde. Doch nicht nur James Joyce kam gerne in die Buchhandlung, auch Ernest Hemingway, Gertrude Stein, Ezra Pound, T.S. Eliot, Alice B. Toklas, Robert McAlmon und noch viele andere bekannte Namen gingen dort regelmäßig ein und aus. Der Buchladen war Sylvia Beachs Leben.  Das Buch zeigt einen tollen Ausschnitt aus dem interessanten und vielfältigen Leben von Sylvia Beach zwischen den zwei Weltkriegen. Sie bewies immer wieder Mut für etwas, was ihr wichtig war einzustehen. Zum Beispiel die Veröffentlichung des umstrittenen Ulysses, oder das was sie im zweiten Weltkrieg tat um ihren Laden und ihre Bücher vor der Beschlagnahmung und Plünderung zu schützen. 1944 befreite Ernest Hemingway symbolisch die Buchhandlung, sie wurde aber nie wieder eröffnet.  Fazit: Ein kleiner Ausschnitt aus einem unglaublichen aufregenden Lebens mit viel tollen Büchern und Schriftstellern, die sich die Klinke in die Hand gaben in diesem Buchladen.

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  • Rezension zu "Shakespeare and Company" von Sylvia Beach

    Shakespeare and Company

    FabAusten

    Shakespeare and Company Ein Buchladen in Paris Die US-Amerikanerin Sylvia Beach berichtet in Shakespeare and Company von ihrer gleichnamigen Buchhandlung , die sie 1919 in Paris gegründet hat. Die Begegnungen mit zahlreichen Schriftstellern und Schriftstellerinnen werden episodenhaft erzählt. Besonders die Freundschaft mit James Joyce, dessen Werk "Ulysses" sie verlegt hat, prägten die Buchhändlerin und ihre Arbeit. In Sylvia Beachs Erinnerungen wird vorallem die Epoche der Zwanziger Jahre in Paris lebendig. Ein neuer Geist wehte durch sämtliche Kunstrichtungen und hinterfragte bisherige Formen. Menschen erprobten sich und auch für die unerfahrene Sylvia Beach schien es naheliegend, einen eigenen Buchladen zu eröffnen. Hier gingen in der Folge unendlich viele Literaten ein und aus. Zu ihnen zählten James Joyce, Ernest Hemingway und Ezra Pound. Einige von ihnen sind heute eher unbekannt, doch der Leser wird in den oft sehr kurzen Episoden auf liebevolle und menschliche Weise mit ihnen vertraut gemacht. Die unterschiedlichen Charaktere und ihre Marotten zeichnen sich für so manche Anekdote verantwortlich. Die Autorin war mit ihnen befreundet und so ist auch der Blick mit dem sie diese Freunde beschreibt. Dennoch erzählt sie es so wie es eben war, z.B. dass James Joyce mehr Geldmittel benötigte als sie ihm als Verlegerin eigentlich gewähren konnte. Die Verfasserin hat eine wunderbare Art zu schreiben. Ihre Persönlichkeit spiegelt sich in ihrem Stil wider. Er vermittelt Lebensfreude, ist ebenso selbstironisch wie amüsant. Insgesamt bietet Shakespeare and Company einen bezaubernden Einblick in die Pariser Künstlerszene zwischen 1919 und 1941. Es ist einfach spannend, die Atmosphäre und die daran teilhabenden Persönlichkeiten kennenzulernen. Man wird neugierig und möchte mehr über bisher unbekannte Schriftsteller/innen und ihre Werke erfahren. Gleichzeitig steht die Liebe zu den Büchern im Mittelpunkt und verbindet alle Personen. Die Buchhändlerin, die für James Joyce zur Verlegerin wird und die Schriftsteller, die oftmals mehr schlecht als recht von ihrer Arbeit leben können und sie dennoch tun. Sie läßt die Aufbruchstimmung jener Jahre aufleben und es wird schmerzlich deutlich, woran es in unserer Zeit mangelt. An Menschen, die ihre Kreativität frei entfalten wollen und auch können. Aber auch an Menschen, die sich gegenseitig unterstützen. Niemand, der Literatur liebt, sollte sich Shakespeare and Company entgehen lassen.

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    • 6

    Postbote

    02. June 2014 um 19:58
  • Leserunde zu "By Its Cover" von Donna Leon

    By Its Cover

    DieBuchkolumnistin

    By Its Cover is the much anticipated twenty-third instalment in Donna Leon's bestselling crime series, where Commissario Brunetti is better than ever as he addresses questions of worth and value alongside his ever-faithful team of Ispettore Vianello and Signorina Elettra. When several valuable antiquarian books go missing from a prestigious library in the heart of Venice, Commissario Brunetti is immediately called to the scene. The staff suspect an American researcher has stolen them, but for Brunetti something doesn’t quite add up. Taking on the case, the Commissario begins to seek information about some of the library’s regulars, such as the ex-priest Franchini, a passionate reader of ancient Christian literature, and Contessa Morosini-Albani, the library's chief donor, and comes to the conclusion that the thief could not have acted alone. However, when Franchini is found murdered in his home, the case takes a more sinister turn and soon Brunetti finds himself submerged in the dark secrets of the black market of antiquarian books. Alongside his ever-faithful team of Ispettore Vianello and Signorina Elettra, he delves into the pages of Franchini’s past and into the mind of a book thief in order to uncover the terrible truth. LESEPROBE Bestsellerautorin Donna Leon hat mit ihrem Commissario Brunetti einen der erfolgreichsten Ermittler der Krimigeschichte geschaffen und wir dürfen ihn nun gemeinsam mit Random House UK bei seinem neuesten Fall begleiten - der uns ausgerechnet zu den Büchern führt! Wir vergeben im Rahmen der "Let's read in English - Challenge" 25 Leseexemplare von "By its cover" und freuen uns auf Deine Bewerbung!  Donna Leon was named by The Times as one of the 50 Greatest Crime Writers. She is an award-winning crime novelist, celebrated for the bestselling Brunetti series. Donna has lived in Venice for thirty years and previously lived in Switzerland, Saudi Arabia, Iran and China, where she worked as a teacher. Donna’s books have been translated into 35 languages and have been published around the world. Homepage von Donna Leon

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    • 303
  • Leserunde zu "Frauen und Bücher" von Stefan Bollmann

    Frauen und Bücher

    DieBuchkolumnistin

    Frauen und Bücher - eine Leidenschaft mit Folgen Wussten Sie, dass Marilyn Monroe eine passionierte Leserin war und eines ihrer Lieblingsbücher der »Ulysses« von James Joyce? Dass der Studienabbrecher Friedrich Gottlieb Klopstock 1750 die Dichterlesung erfand, als er einer Schar junger Frauen seine Oden vortrug und dafür Küsse kassierte? Dass Jane Austen nur Frauen für voll nahm, die Romane lieben? Oder dass vor 150 Jahren Eugenie Marlitt, eine entlassene Vorleserin, zur ersten Bestsellerautorin der Welt aufstieg? Diese und eine Fülle anderer Begebenheiten lässt Stefan Bollmann in einem unterhaltsam geschriebenen Panorama lebendig werden, das von Klopstocks Zeit bis in die Gegenwart führt und von aktuellen Phänomenen wie Fanfiction und "Shades of Grey" berichtet. Zugleich erzählt er eine überraschend andere Geschichte des Lesens, seiner Macht und Magie. Lesen kann Leben und Lieben verändern. Ein Buch für Frauen, die leidenschaftlich gern lesen – und aus dem Männer erfahren, was ihre Frauen meinen, wenn sie sagen: »Jetzt nicht! Ich lese!« Leseprobe Viel mehr muss ich zu diesem wunderbaren neuen Buch von Sachbuchautor Stefan Bollmann wohl nicht schreiben - es könnte kaum besser zu LovelyBooks und uns Leserinnen passen. Gemeinsam mit der DVA suchen wir 25 Testleserinnen, die "Frauen und Bücher" gemeinsam mit uns studieren, es diskutieren, in den Seiten schwelgen und natürlich eine Rezension dazu schreiben. Für Eure Bewerbung vollendet einfach folgenden Satz: Ich liebe Lesen, weil ... Stefan Bollmann, geboren 1958, promovierte nach einem Studium der Literatur, Geschichte und Philosophie über Thomas Mann. 1998 vertauschte er den Beruf des Hochschullehrers mit dem des Lektors in Publikumsverlagen. Stefan Bollmann hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Mit seinen Bestsellern „Frauen, die lesen, sind gefährlich“ (2005) sowie „Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug“ (2010), beide erschienen im Elisabeth Sandmann Verlag, ist er dem Wandel der Lesekultur nachgegangen und hat den Boom des Themas mit angestoßen. Seine Bücher wurden in 16 Sprachen übersetzt und verkauften sich annähernd eine halbe Million Mal.

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