Sylvia Day Geliebter Fremder

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Inhaltsangabe zu „Geliebter Fremder“ von Sylvia Day

Wenn das Verlangen stärker ist als alles andere. Als der Marquess of Grayson Lady Isabel vor vier Jahren um ihre Hand bat, war er ein schöner und lebenslustiger Mann. Dann verschwand er spurlos. Nun, da er wieder auftaucht, ist er eine gequälte Seele mit dunklen Geheimnissen. Er spricht nicht darüber, was in der Zwischenzeit geschehen ist. Allerdings ist da nun auch eine neue, glühende Leidenschaft zwischen ihnen. Hat Isabel genug Vertrauen zu diesem Fremden, um sich ihm auszuliefern?

ein sehr aufreizendes Buch.

— Natzikatzi

Nicht mein Fall, zu konstruiert und aufgesetzt.

— DarkReader

Prickelnd, witzig und schön. Typisch Sylvia Day.

— Finchen411

Typische Sylvia Day Erotik. Ein Prickeln für zwischendurch. :)

— Suhani

Eine schöne romantische Geschichte, die an den Adelshöfen von London spielt. Allerdings ist die Handlung etwas konstruiert.

— Amentia

Meiner Meinung nach das schlechteste Buch von Sylvia Day... hab schon viele von ihr gelesen... Bin sehr enttäuscht 😞 Das Ende war süß

— loveAmaro

Nicht so gut, wie ihre anderen Bücher. Trotzdem ganz gute Geschichte. Wie aus Vertrauen Liebe wird.

— MCM

tolle Liebesgeschichte, mal was ganz anderes.

— natti_ Lesemaus

Sinnliche Geschichte mit Höhen und Tiefen

— lexana

super Autorin, super Buch!

— _madelini

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  • Sylvia Day - Geliebter Fremder

    Geliebter Fremder

    Chrissy87

    29. August 2017 um 09:57

    Der Marquess of Grayson und Lady Isabel haben sich vor vier Jahren zu einer Zweckehe zusammengetan, kurz nach der Hochzeit verschwindet der Marquess und taucht erst Jahre später wieder auf. Er wirkt verändert und gar fremd auf Lady Isabel und plötzlich fühlt sich diese Zweckehe mehr als echt an.Die Geschichte ist eine Art erotischer Historienroman, mit einer spannenden Handlung und tollen Charakteren. Man kann richtig schön mit den beiden Hauptcharakteren mitfiebern und sich herrlich über die Intrigen die gesponnen werden aufregen.

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  • Ein Prickeln für zwischendurch. :)

    Geliebter Fremder

    Suhani

    19. June 2017 um 00:15

      Das Zitat und der Klappentext beschreiben auch schon die ganze Geschichte. Eine typische Sylvia Day Geschichte, mit viel Erotik gewürzt. Die Protagonisten sehen natürlich mal wieder nicht was direkt vor ihren Augen liegt und machen sich unnütz das Leben schwer. Die Schreibweise ist leicht und flüssig mit viel Kopfkino. Einfach mal was prickelndes für zwischendurch um sich berieseln zu lassen. Wer die Geschichten von Sylvia Day mag, mag auch diese.

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  • Eine träge dahin plätschernde, nicht sehr interessante Story.

    Geliebter Fremder

    DarkReader

    16. June 2017 um 01:51

    In letzter Zeit scheine ich bei der Wahl von erotischen Büchern kein gutes Händchen mehr zu haben. Von Anfang an mochte ich bei diesem hier die Protagonisten nicht. Sie waren oberflächlich, ohne jeden Tiefgang, einfach nichtssagend. Ich wurde mit ihnen nicht warm, konnte nicht mit ihnen mitfühlen oder mich in sie hinein versetzen. Zu viele Wiederholungen der immer gleichen Sätze der Protagonisten langweilten mich schnell und töteten jedes Lesevergnügen.Sehr schade, ich hatte mir wesentlich mehr von diesem Buch versprochen.

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  • Geliebter Fremder

    Geliebter Fremder

    natti_ Lesemaus

    31. January 2016 um 18:46

    Eine weiteres Werk von Silvia Day. Ich liebe diese Autorin, sie schreibt wunderbare, erotische Liebesgeschichten, in denen viel Sex und Erotik vorkommt. Sie beschreibt alles sehr gut, hat einen tollen Schreibstil und das ganze liest sich sehr flüssig. In diesem  Historischen Roman geht es um Lord Grayson, der Lady Isabel - die etwas älter ist als er- zu einer Zwecksehe überreden kann. Sie sind eher befreundet, als Ehepartner, aber sie kommen sehr gut damit zurecht. Jeder amüsiert sich auf seine Art und weise - in fremden Betten. Bis etwas tragisches passiert und der Lord von einem Augenblick auf den anderen verschwindet. 4 Jahre später kehrt er zurück, verändert, reifer und als Mann, nicht mehr als der Junge der einst war. Er wirbt um seine Frau und möchte jetzt eine richtige Ehe, mit Liebe, Vertauen und Treue. Isabel aber will sich emotional nicht binden, sie wurde einst von ihrem ersten Ehemann bitter enttäuscht und traut keinem Mann mehr. Für sie sind alle nur Ehebrecher und nicht treu. Grayson gibt aber nicht auf. Durch viele Intrigen, aufkommende Liebe und Vertrauen gehen die beiden, bis es zu einem guten Ende kommt. Ein Pluspunkt wäre noch gewesen, wenn man wissen würde was Grayson in den  4 Jahren gemacht hat wo er verschwunden war. Das kommt nähmlich nicht so recht raus, leider. Trotzdem ein sehr toller Roman.

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  • Hilfe, ich liebe meine Frau!

    Geliebter Fremder

    CatrionaMacLean

    10. February 2015 um 08:25

    So oder so ähnlich könnte man auch sagen. Dieses Buch ist bereits das 6., das ich von Sylvia Day lese und ich bin auch hier wieder begeistert. Ich kann meiner Vorschreiberin nur in einem Punkt zustimmen. Es geht oft durch die Betten. ABER: Und nun kommt meine eigene Meinung: Das ist GESCHMACKSSACHE. Damit ist ein Buch nicht gleich schlechter oder besser. Die Dame hat wahrscheinlich nur die S*x-Szenen gesehen, aber nicht den Hintergrund der Geschichte. In diesem Buch geht es viel mehr darum, dass ein Mann im Laufe seiner Ehe einen fatalen Schicksalsschlag durch macht und diesen nicht mit seiner Ehefrau verarbeiten kann / will, weil er sie nur aus Eigennutz geheiratet hatte und eigentlich keine richtige Ehe mit ihr führen wollte. Er taucht also ab und erscheint nach 4 Jahren wieder aus der Versenkung. In diesen 4 Jahren hat er aber einiges über sich, das Leben und im Allgemeinen gelernt. Weil er so viel gelernt hat, sieht er seine Frau nun mit anderen Augen und will sie für sich erobern. Denn er erkannte, dass sie ihm Lebensfreude, Frieden und Glück bringt. Er schwört also seinem alten (sehr eigensinnigen und selbstverliebtem) Leben ab und befindet sich nun auf einem regelrechten Eroberungs-Kreuzzug. Im Laufe der Zeit stellt er fest, dass ihm seine Frau immer wichtiger wird und er sich auch noch in sie verliebt. Nun hofft er um ihre Gunst und lässt keinen Versuch aus (ob nun mit S*x oder mit selbst gepflügter langstieliger roter Rose, für die er Nachts sogar durch die Rabatten der Gastgeber stiefelt!), diese Gunst zu Gewinnen und ihr klar zu machen, dass er keinerlei Interesse mehr an seinem alter Ego und die damit verbundenen Ausschweifungen und Geliebten mehr hat. Seine Prioritäten haben sich grundlegend verschoben. Da sie mit (Selbst-)Zweifeln zu kämpfen hat (ihr erster Gatte hat sie erst verführt und nach der Hochzeit verschaukelt), vertraut sie ihrem jetzigen Gatten nicht. Sie hat Angst, dass sie ihm nicht genügt, zumal sie auch älter ist als er. Gerard muss nun an mehreren Fronten gleichzeitig kämpfen, denn seine Mutter ist im wahrsten Sinne der Schwiegertiger und macht damit ihrer unerwünschten Schwiegertochter das Leben zur Hölle und versucht die beiden gegeneinander auszuspielen. Alles in allem (wenn man die Bettgeschichten nicht soooo ernst nimmt), ist dieses Buch mal wieder eine wunderbare gelungene Geschichte von Sylvia Day, bei der man auch abschalten und den Alltag mal Alltag sein lassen kann. Ich empfehle eine gute Tasse 5 o'clock Tea und Shortbread dazu ;)

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  • Geliebter Fremder

    Geliebter Fremder

    Tigerbaer

    28. February 2014 um 21:55

    Bisher kannte ich von Sylvia Day nur die Crossfire-Reihe. Ihr Schreibstil und ihre Art Geschichten zu erzählen hat mir gefallen und so war ich gespannt, als ich gesehen habe, dass einige ihrer älteren Werke auf deutsch veröffentlicht werden. Den Anfang macht "Geliebter Fremder" und die Geschichte, die im Gewand eines historischen Liebesromans daher kommt, hat mich gut unterhalten. Entgegen sonstiger Liebesroman-Klischees begegnen uns mit Gerard und Isabel zwei Menschen, die schon einiges hinter sich haben. Isabel meidet nach einer unglücklichen Ehe die Liebe und stillt ihren Durst nach Körperlichkeiten in unverbindlichen Affären. Gerard ist ein tollkühner und respektloser Lebemann, der sich über wenig Gedanken macht und seine große Liebe an einen anderen verloren hat. Beide schließen ihre Ehe als zweckmäßiges Bündnis und ihr freundschaftliches Verhältnis lässt sie gut miteinander auskommen. Alles ändert sich als Gerard unerwartet von einem Schicksalsschlag getroffen wird. Er verschwindet für vier Jahre aus seinem Leben und kehrt als neuer Mensch zu seiner Frau zurück. Isabel erkennt in dem Fremden, der nach vier Jahren unerwartet in ihrem Haus steht, ihren Ehemann nicht mehr und fühlt sich von Gerards Bestreben eine "richtige Ehe" zu führen sehr bedrängt. Beide müssen sich ihrer Vergangenheit stellen, damit sie einer möglichen gemeinsamen Zukunft begegnen können. Eine spannende Geschichte, die schön erzählt wird =)

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  • Historischer, erotischer Roman

    Geliebter Fremder

    sollhaben

    13. January 2014 um 21:07

    Lord Grayson und Lady Isabel entscheiden sich für eine Zweckehe. Jeder geht seiner Weg, sie bleiben befreundet und halten sich so Mitgiftjäger vom Leib. Gleichzeitig wird so den Gerüchten entgegen gewirkt. Isabel war schon einmal verheiratet und hat damals ihr Herz verschenkt. Ihr verstorbener Ehemann hat sich jedoch bald nach der Hochzeit bei anderen Frauen umgesehen und so Isabel schwer verletzt und deshalb will sie sich niemals wieder so stark an jemanden binden. Grayson dagegen lebt ein typisches Leben. Als er seine Geliebte Emma schwängert, ist er total begeistert. Doch als diese und das Kind bei der Geburt sterben, zerbricht seine Vorstellung vom Leben und er verschwindet von heute auf morgen, um 4 Jahre später wieder als komplett veränderter Mann zurück zukommen. Er beginnt seine Frau zu umwerben, um ein neues Leben mit ihr zu beginnen. Meine Meinung: Die historische Geschichte hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Es hat zwischen den beiden geknistert und die Sexszenen waren geschmackvoll beschrieben. Den Minusstern gibt es, weil es leider nicht so ganz genau herauskommt, was Grayson in den 4 Jahren Abwesenheit getan hat bzw. wo er überall war. Doch schlußendlich war das Buch angenehm zu lesen und der Spannungsbogen hält sich bis zum Schluß, aufgrund diverser Verwechslungen bzw. Intrigen.

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  • Ich bin sehr enttäuscht ...

    Geliebter Fremder

    ConnyZ.

    10. November 2013 um 12:15

    Nach ihrer Erfolgsreihe „Crossfire“ schickt die Autorin Sylvia Day mit "Geliebter Fremder" ihre Leser Jahrhunderte zurück in die Zeit. Seit dem 14. Oktober 2013 können diese auf 353 erotisch, historischen Seiten, ihre Protagonisten Isabell und Gerhard kennenlernen. Ich danke dem Heyne-Verlag für das Rezensionsexemplar! Marquess Gerhard of Grayson ist es leid seinen Mätressen ständig einen Korb geben zu müssen, wenn diese denken ihn nach einer heißen Nacht heiraten zu können. Und Lady Isabell bekommt mehr Heiratsanträge, als ihr lieb ist - deswegen verbünden sich beide. Sie heiraten, aber unter der Bedingung, dass jeder seinen eigenen Weg und seine eignen Liebschaften nachgehen kann. Doch als Gerhard ein großes Leid widerfährt, verschwindet dieser spurlos. 4 Jahre soll es dauern, bis er wieder vor Isabell steht, doch nicht nur die Jahre haben ihn verändert, auch ihr Anblick lässt ihn nicht mehr los … Sylvia Days „Crossfire“ Reihe habe ich genossen und sehr gern gelesen, und so habe ich mich auf diesen neuen Weg der Autorin gefreut. Auch wenn ich nicht der „historisch-lesende-Typ“ Frau bin, aber wenn eine Autorin schon überzeugen konnte, so können andere Werke von ihr bestimmt auch mitreißen … so dachte ich jedenfalls. Bei „Geliebter Fremder“ bin ich gänzlich auf dem Holzweg gelandet, denn es wurde eine reine Enttäuschung für mich. Nicht nur, dass ich als Leserin in eine bestehende Geschichte hineingestoßen wurde und mich selbst orientieren musste, auch sind die Handlungen der Protagonisten Gerhard und Isabell sehr verworren zu Beginn. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass beide mehr Liebschaften in der Hinterhand haben, als ihnen lieb ist. Und gerade bei der männlichen Figur kamen mir die Worte von „Liebe“ doch sehr schnell dahingesagt vor. Auch wenn durch eine Frau sein Leben und sein eigener Wandel ihn zum positiven wendet, so konnte er mich dennoch nicht von sich überzeugen. Isabell steht mehr in dem Vordergrund, gerade durch Gerhards übereilte Flucht, ist sie es die den Kopf erhoben hält und sich nicht durch den Tratsch in der Gesellschaft unterkriegen lässt. Sie hat ebenso ihre Liebhaber, wer kann es ihr auch verdenken, wenn sie schon mit einem gut aussehenden Mann verheiratet ist, davor eine unschöne Ehe hinter sich hat, und sich die Männer geradezu anbieten. Zwar sind die Umfangsformen angedeutet – Höfflichkeiten werden ausgetauscht und der Etikette, die herrscht, genüge getan, aber so manche vulgären Worte, rutschen gerade Gerhard des Öfteren über seine attraktiven Lippen. Anscheinend scheint dies auch Isabell nicht kalt zu lassen, denn wie sollte es auch anders kommen, ist es gerade jeder Mann, mit dem sie einen Pakt begonnen hat, der sie nun sehr anzieht. Wie bereits mehrfach erwähnt, ließ gerade Gerhard mich kalt, was meinem Lesefluss und der sonstigen Freunde an Sylvia Days Geschichten und Figuren sehr stark behinderte - enttäuscht beende ich die Handlung. Der bisher gute Schreibstil der Autorin behält sie sich bei, aber die Handlungsstränge sind mir zu sehr mit den Liebesakten gespickt worden, als dass die Handlung an Fahrt aufnehmen konnte. Nun hoffe ich, dass bald ihre „Crossfire“ Reihe, mit dem 4. Teil beendet wird und sie mit neuen Projekten in der Gegenwart bleibt. „Geliebter Fremder“ ist eine sehr enttäuschende Handlung, die mehr sexuelle Szenen in den Vordergrund stellt, als dass man es von der Autorin bisher gewohnt war.

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  • Erotikroman in hist. Setting

    Geliebter Fremder

    78sunny

    14. October 2013 um 18:38

    4 von 5 Sternen*Wie kam das Buch zu mir* Ich bin ja ein absoluter Fan der Crossfire-Reihe und für mich kann diese Reihe gar nicht lang genug werden. Ich mag den Stil der Autorin einfach ungemein und daher wollte ich natürlich auch sofort dieses neue Buch von ihr lesen. Ich freue mich sehr, dass der Heyne Verlag jetzt mehrere ihrer Werke übersetzt. Noch mehr habe ich mich gefreut, dass mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde. *Aufmachung/Qualität* Die Aufmachung ist wie schon bei der Crossfire Reihe sehr schön. Die Farbwahl wirkt sehr elegant und angenehm für Auge. Der Ringe auf dem Cover spielt auch inhaltlich eine große Rolle im Buch nur leider stimmt die Farbe des Steines hier nicht. Die Lieblingsfarbe der weiblichen Hauptprotagonistin ist zwar blau, aber der Ring der hier eine große Rolle spielt, ist rot. Das fand ich schade, da ich denke, dass ich nicht die einzige Leserin bin, die auf solche Details achtet und Wert legt. Der Ring und die Überschrift sind ins Cover geprägt/erhaben. Also zum Thema Covergestaltung ist Heyne einer meiner absoluten Lieblingsverlage. Die Innenseite der Klappe ist in einemr wunderschönen, dunklem Lila gehalten mit sehr schönen Wisch-Effekt. Auf der hinteren Klappeninnenseite sieht man noch einmal alle Crossfire Bände, die bis jetzt erschienen sind. (das ist die bekannteste Reihe der Autorin) Auf der Klappe an sich gibt es Informationen zur Autorin. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge – im Durchschnitt 15 Seiten. *Meinung:* „Ich denke, es ist Zeit, diese Ehe zu viert in eine intimere Verbindung zwischen zweien zu verwandeln“ Zitat Ich habe diese Rezension mit einem Zitat begonnen, obwohl ich das sonst nicht oft mache. Hier bot es sich an, weil genau dieser Satz exakt wiedergibt, um was es sich hier dreht. Es zeigt alle Probleme, alle Widrigkeiten und alle Unsicherheiten, die die Beziehung in diesem Buch ausmacht. Die wahre Bedeutung könnt ihr, aber nur erfahren wenn ihr das Buch selbst lest. Die Grundidee ist schon ein wenig außergewöhnlich für einen historischen Liebesroman. Es geht um Gerard, Lord Grayson, der ein wahrer Lebemann ist. Er ist jung, will nur Spaß und hat viele Geliebte, obwohl er sein Herz tatsächlich an eine verloren hat. Diese kann er aber aus verschiedenen Gründen nicht haben. Er beschließt eines Tages dem gesellschaftlichen Druck, der auf einem Junggesellen lastet zu entfliehen, was nur mit einer Heirat geht. Er hat aber keine Lust eine problematische Frau zu heiraten, die womöglich auch noch von ihm erwartet treu zu sein. Also versucht er eine andere Lösung zu finden. Dabei fällt sein Augenmerk auf Isabel, Lady Pelham. Sie ist eine ganz eigene Frau, etwas älter als Gerard und lebt ein sehr ausschweifendes Leben. Sie ist nicht gewillt nach dem Tod ihres Mannes erneut zu heiraten und lebt ein sehr verpöntes Leben als Geliebte. Um den ewigen Anfeindungen der Gesellschaft zu entgehen nimmt sie tatsächlich das Heiratsangebot von Gerard an und beide einigen sich, als Freunde eine Ehe zu führen, ihre Fleischeslust aber anderswo zu stillen. Damit sind beide ihre gesellschaftlichen Probleme los und können leben, wie es ihnen beliebt. Das geht auch eine ganze Zeitlang gut und wäre vielleicht sogar noch viel länger gut gegangen, wenn nicht Gerard ein schwerer Schicksalsschlag ereilt hätte. Dieser nimmt ihn dermaßen mit, dass er für vier Jahre ohne jedes Wort oder Erklärung verschwinden. Das ist das Grundgerüst mit dem der Roman anfängt und so richtig in Fahrt kommt er mit der Rückkehr von Gerard. Nun ist er nicht mehr der lebensfrohe junge Mann, sondern ein nachdenklicher, verantwortungsbewusster Mann, der sich nicht nur charakterlich sondern auch körperlich sehr entwickelt hat. Noch viel wichtiger ist, er will jetzt mehr von Isabel und das macht ihr Angst. Die Geschichte zeigt dann den langen Kampf, den die beiden durchleben, um ihre Beziehung zu verstehen und zu festigen. Sie bekommen dabei nicht nur von anderen Menschen Steine in den Weg gelegt, sondern vor allem ihre jeweiligen Erfahrungen und Traumata vor der Eheschließung machen es ihnen nicht leicht. Interessant sind auch die jeweiligen Familiengeschichten. Grayson hat noch einen Bruder der eine recht große Nebenrolle spielt und eine charakterlich sehr hässliche Mutter, die für so einiges an Ärger und Drama sorgt. Aber auch Isabels Familie ist interessant und vor allem ihr Bruder, Rhys, spielt eine sehr große Nebenrolle. Das ganze wird sehr unterhaltsam in die Geschichte verpackt, aber ich muss hier gleich sagen, dass es sich hier nicht um einen typischen historischen Liebesroman handelt, sondern um einen erotischen Roman der eben um 1815-1820 herum spielt. Der Schreibstil ist, wie eben schon erwähnt nicht typisch für das Genre historischer Liebesroman. Wer sonst nicht in diesem Genre liest, dem wird das nicht groß auffallen, aber alle, die dieses Genre lieben, werden sicher ein wenig enttäuscht. Der so typische Regency-Flair kommt hier nicht auf. Es dreht sich fast alles um Sex, auch wenn die Beziehung zwischen Gerard uns Isabel sehr interessant und streckenweise auch romantisch ist, so wird alles vom Sex überlagert und sowohl Männer als auch Frauen sind extrem triebgesteuert. Das passt für mich, als gelegentlichem Leser von historischen Liebesromanen, nicht in die Zeit und da gefielen mir die zeitgenössischen Erotikromane der Autorin besser. Es werden oft Ausdrücke verwendend oder Intimitäten ausgetauscht, die nicht in die Zeit passten in der diese Geschichte spielte. Es werden hier mit einer Selbstverständlichkeit Pariser benutzt, wo man doch gerade in der Zeit erst in den Anfängen dieser Verhütungsmethode war. Hauptsächlich wurden Kodome dort noch zum Schutz vor Syphilis und nicht zur Schwangerschaftsverhütung benutzt und ich kann mir nicht vorstellen, dass die gehobene Schicht tatsächlich so frei damit umgegangen ist, wie in diesem Buch. Der ganze Umgang mit Sexualität war hier sehr, sehr offen und passte nicht zur Regency Zeit, wie sie sonst in Romanen dargestellt wird. Dafür gab es dann einen Punkt Abzug. Lesern, die aber hauptsächlich Erotikromane oder moderne Sachen lesen, wird dies aber vielleicht gar nicht stören. So nachdem ich etwas herum gemeckert habe, möchte ich aber nochmal hervorheben, dass ich den Schreibstil der Autorin liebe. Sie schafft es einfach Drama zu schreiben und vor allem Charaktere bei denen man dahinschmilzt oder mit denen man sich gern identifiziert und mit ihnen mitfiebert. Als spannend würde ich das Buch nun wirklich nicht bezeichnen. Es gibt weder einen richtigen Spannungsbogen noch eine erwähnenswerte Gefahr. Mir persönlich macht das nichts aus und ich fühlte mich trotzdem gut unterhalten. Es geht eben um zwischenmenschliche Gefühle, Familien und um das ablegen von alten Traumata. Gerade letzteres weiß die Autorin einfach immer gut in ihre Geschichten einzubauen. Gerade wegen dieser Traumata ist das Buch auch emotional ansprechend für mich. Leider verblassen die zwischenmenschlichen Szenen und die kleinen Dramen neben den vielen erotischen Szenen ein wenig. Hier hätte es für mich durchaus noch etwas mehr Rahmenhandlung und Tiefe geben können. Trotzdem fühlte ich mit den Charakteren mit und wünschte mir ein gutes Ende. Vor allem das letzte Drittel gefiel mir dann unglaublich gut, da es dort emotionaler und nicht mehr ganz so auf Leidenschaft bezogen war. Etwas merkwürdig kam mir nur das Verhalten eines weiblichen Nebencharakter vor, die eine wichtige Rolle für Isabels Bruder spielte. Bei ihr konnte ich das gezeigte Verhalten und Gebaren nicht nachvollziehen und sie wirkte sehr naiv und dümmlich. Diese Beziehung wurde auch sehr übertrieben kitschig dargestellt, was bei der Hauptbeziehung nicht so war. Die Charaktere gefielen mir sehr gut. Sylvia Day weiß es einfach ihre Charaktere mit der nötigen Tiefe auszustatten, dass sie einen faszinieren. Grundsätzlich sind die Männer sehr dominant und extrem triebgesteuert dargestellt, aber können trotzdem auch emotional wirken. Gerard ist ein sehr interessanter Charakter und jemand bei dem eine Frau sich einfach geborgen fühlen muss, sobald sie sich seiner Liebe/Treue sicher ist. Er wirkt sehr männlich und trotzdem auch manchmal jungenhaft locker und das macht ihn sehr attraktiv. Isabel ist ein unglaublich toller weiblicher Charakter. Sie weiß was sie will und wehrt sich lange Zeit gegen das Verlieben in ihren Ehemann. Sie ist so sympathisch und man fühlt so richtig mit ihr mit. Die Nebencharaktere sind auch interessant, aber nicht ganz so individuell und tief. Gerade die Brüder von Isabel und Gerard ähneln sich doch sehr in ihrem Auftreten und Charakter. Gerards Mutter ist ein echtes Biest und brauchte nochmal eine ganz andere Note mit in die Geschichte. Bis auf die oben bereits genannte Person, die für Rhys wichtig ist, waren alle recht stimmig für mich und ich konnte ihr Verhalten nachvollziehen. Die Erotik ist sehr vordergründig und das sollte man vor dem Kauf des Buches unbedingt wissen. Ich denke ich brauche dazu nichts mehr zu sagen, denn das habe ich in den anderen Punkten bereits mehrfach erläutert. Die Szenen an sich sind sehr heiß und abwechslungsreich geschrieben. Prüde ist hier trotz des historischen Settings niemand. Erwähnen muss ich aber, dass wieder einige obszöne Wörter benutzt werden, was ich bei den Büchern von Frau Day allgemein schade finde, weil es die Stimmung zerstört. Im Vergleich zur Crossfire Reihe ist es hier aber nicht mal halb so schlimm. Man kann auch gut darüber hinweglesen. Die Liebesgeschichte ist durch den Altersunterschied von, wenn ich mich recht erinnere 4 Jahren, und die jeweilige schattenhafte Vergangenheit der beiden Hauptcharaktere sehr interessant. Mir hat es unglaublich gut gefallen, wie die Autorin diese Beziehung von einer reinen Freundschaft, über ein Zweckehe, zu einer leidenschaftlichen Beziehung bis hin zu einer tiefen Liebesbeziehung entwickelt. Ich konnte mit jeder Phase mitgehen, auch wenn ich so manches Missverständnis und das daraus recht überstürzte Handeln der Charaktere nicht immer nachvollziehen konnte. Vor allem das Drama am Ende war wieder ganz nach meinem Geschmack und das kitschige Ende rundete alle ab, was ich an einem Liebesroman so mag. So weit ich weiß ist dies ein eigenständiger Roman und es sind keine weiteren Romane in diesem Setting geplant. Obwohl Gerards Bruder sicher Stoff für einen weiteren Roman bieten würde. Ich hätte ihn auf jeden Fall gekauft. Warnungen: teilweise obszöne Wortwahl, explizite Sexszenen (Warnungen sind bei mir nicht negativ wertend gemeint, sondern nur ein Hinweis für die Leser, die aus persönlichen Gründen ganz gezielt bestimmte Inhalte vermeiden möchten.) Grundidee 4/5 Schreibstil 4,5/5 Emotionen 4,5/5 Spannung 3,5/5 Charaktere 5+/5 Liebesgeschichte 4,5/5 Erotik 5/5 *Fazit:* 4 von 5 Sternen Auch wenn dies kein typischer historischer Liebesroman ist, konnte er mich gut unterhalten. Romantischer Regency Flair kam hier allerdings nicht auf. Sex und leidenschaftliches Verlangen stehen eindeutig im Vordergrund und dafür mussten die Rahmenhandlung, Romantik und die Konzentration auf zwischenmenschliche Beziehung außerhalb des Bettes leider in den Hintergrund rücken. Trotzdem glänzte die Autorin wieder mit sehr gut ausgearbeiteten Hauptcharakteren und heißen erotischen Szenen. Ich kann dieses Buch jedem Erotikbuch-Fan empfehlen.

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