Sylvia Day Reflected in You

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Inhaltsangabe zu „Reflected in You“ von Sylvia Day

Gideon Cross. As beautiful and flawless on the outside as he was damaged and tormented on the inside. He was a bright, scorching flame that singed me with the darkest of pleasures. I couldn't stay away. I didn't want to. He was my addiction... my every desire... mine.
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  • Rezension zu "Reflected in You: A Crossfire Novel" von Sylvia Day

    Reflected in You
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    22. February 2013 um 12:52

    Teil zwei der Crossfire-Story. Es gibt zum Inhalt eigentlich nur zu sagen „im Westen nichts Neues“. Eva noch immer reich schön und Großstadtneuling, und Gideon noch immer superreich, schön und machtbesessen, führen eine oft fragwürdige Beziehung mit reichlich SEX. Noch immer dient die Geschichte wie schon im ersten Teil als Füllstoff zwischen den detaillierten Sexszenen. Aber es wird schon weniger und Frau Day bemüht sich etwas Handlung in das Ganze zu bringen. In dem sie Evas Exfreund auftauchen lässt, sowie ihren Vergewaltiger und in dem Gideon sich am Ende offenbart. Aber es ändert auch daran nichts, es ist noch immer Mommyporn at ist best. Wie auch beim ersten Teil bin ich zwiegespalten in meiner Haltung. Einerseits habe ich es sehr genossen das Buch zu lesen, denn die Autorin verdient ihre Berufsbezeichnung und erzählt „Shades of Grey“ soviel besser und gekonnter als E.L. James. Ich steh auch einfach auf solch simpel gestrickten Geschichten, bei denen man auch gut mal Hirn aus und untere Gürtellinie anknipsen kann. Aber andererseits gefällt mir das Frauenbild noch immer nicht. War es im ersten Teil nur am Rande nervig, trat die Übelkeit über das was da beschrieben wurde bei mir immer mehr in den Vordergrund. Besonders wenn Evas Mutter agierte, Diese Frau ist eine Goldgräberin wie sie im Buche steht, alles was sie interessiert sind Kalorien, ihr Aussehen –oder abwechselnd Evas- und Ansehen in der Gesellschaft. Wie ich solche oberflächlichen Menschen hasse. Hinzukommt, war ich bei Eva auf den Trip: ‚ich wurde missbraucht, also kann Gideon mich nicht lieben’ gefasst, war ich es bei Gideon nicht. Zumal man jetzt nicht Einstein sein muss, um das vorher schon zu ahnen, was das Geständnis am Ende völlig überflüssig macht. Zudem scheint es nur bewunderswerte, schöne, kultivierte Menschen zu geben in New York. Aber gut die Story stellt jetzt keinen gesonderten Realitätsanspruch. Beim Verfolgen der Beziehung zwischen Eva und Gideon hatte ich immer die Melodie der Trickfilmserie „Itchy and Scratchy“ bei den Simpsons im Kopf „They fight, and bite, and fight and bite, and fight. Fight, fight, fight. Bite, bite, bite. The Itchy and Scratchy Show“. Wer’s gelesen hat, mag ahnen warum. Zum Schluss sein gesagt:Wer Mommyporn ohne Handlung liebt, dem empfehle ich das Buch. Feministinnen rate ich jedoch ab.

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  • Rezension zu "Reflected in You: A Crossfire Novel" von Sylvia Day

    Reflected in You
    liebling

    liebling

    31. January 2013 um 19:15

    Zum Inhalt: Auch im zweiten Teil von Sylvia Day's "Crossfire"-Trilogie dreht sich wieder alles um Eva und ihren gutaussehenden, reichen, einflussreichen Lover Gideon. Kaum haben die beiden es geschafft, sich endlich als Paar zusammenzuraufen, da kommen auch schon die nächsten Probleme auf sie zu. Es scheint, als ob alle gegen sie sind. Und dann verhält sich Gideon auch noch so mysteriös. Ständig ertappt Eva ihn dabei, wie er Zeit mit seiner Ex-Flamme Corinne verbringt. Und anstatt es ihr zu erklären, verhält er sich auch noch höchst verdächtig. Da dauert es nicht lang, bis Eva das alles nicht mehr ertragen kann. Meine Meinung: Ich muss sagen, dass es mir diesmal unglaublich schwer gefallen ist, eine Zusammenfassung des Buches zu schreiben, weil es einfach keine wirkliche Geschichte gibt. Eigentlich dümpelt das Buch so vor sich hin. Es beschreibt den Verlauf einer nicht ganz so normalen Beziehung. Verfilmt à la "Sex and the City" in einzelnen Episoden könnte ich es mir sogar sehr gut vorstellen, weil es so viele kleine Handlungen hier gibt. Als Buch, dass ja, ob Teil einer Reihe oder nicht, auch in sich Sinn ergeben und abgeschlossen sein sollte, fand ich es aber sehr enttäuschend. Eva und Gideon, die mir in "Bared to You" ja noch richtig gut gefallen haben, wurden mir während der Lektüre hier zunehmend zuwider. Schließlich habe ich mich einfach gezwungen, mir irgendwelche wirklich gutaussehenden Schauspieler in ihren Rollen vorzustellen, damit zumindest die Sexszenen noch halbwegs amüsant waren. Wobei ich sogar die hier wirklich nicht mehr so spannend fand wie noch im ersten Teil. Das lag auf gar keinen Fall am Schreibstil von Sylvia Day. Den finde ich nach wie vor richtig gut, und das nicht nur bei diesen Szenen. Was mich hier einfach wahnsinnig gestört hat war, dass jeder, aber wirklich ausnahmslos jeder, der Charaktere auf einmal einen tiefen psychischen Knacks hatte. Und bei fast allen war Sex dann Teil der Lösung. Und sämtliche Therapeuten, die die Charaktere nunmal alle so haben, nicken das ab. Man möge es mir verzeihen, ich bin sicherlich keine Expertin, aber ich kann es mir nicht vorstellen, dass irgendein ernstzunehmender Psychologe völlig begeistert zustimmt, wenn seine Patienten mit ausgiebigem Matratzensport selbst zu therapieren versuchen. Aber es war ja nicht nur das, was hier schließlich völlig unrealistisch wirkte. Dazu kam noch der mittlerweile einfach nicht mehr glaubwürdige Charakter von Eva. Einerseits Karrierefrau, total ambitioniert und tough, schleppt sich noch halbtot ins Büro. Andererseits so naiv und gutmütig, dass ihr jeder alles verkaufen kann. Das macht weder Sinn, noch lässt es sie besonders liebenswert wirken. Ganz im Gegenteil. Sicherlich kann man jetzt hier argumentieren, dass das Buch doch eigentlich nur als kleines erotisches Literaturabenteuer für zwischendurch gedacht ist und dass man bei dieser Art Bücher doch auch besser das ein oder andere Auge zudrückt. Das geht aber nur dann, wenn die Autorin nicht selbst versucht, mit aller Macht noch einen tieferen Sinn in die Story zu bringen und ernste Themen wie Kindesmissbrauch anzusprechen. Dann darf man als Leser wohl auch erwarten, dass das angemessen ausgearbeitet wird. Aber ich will das Buch auch gar nicht komplett verreissen. Wie gesagt, die "leichten" Momente des Buches, seien es Sexszenen oder glückliche Momente in Eva und Gideons Beziehung, sind wirklich schön und gut beschrieben und laden dazu ein, als Leser auch mal den ein oder anderen Tagtraum zu erleben. Denn schließlich ist das Leben der beiden doch auch schon ein kleiner Traum. Leben in Penthäusern, spontane Trips quer durch die USA, Übernachtungen in luxuriösen Strandhäusern, Wellnesstage zu Hause...das könnte ich mir schon auch gefallen lassen. Deshalb bekommt das Buch von mir dann auch eine mittlere Bewertung. Denn in dem Genre gibt es sicherlich auch noch zahlreiche Beispiele, wie man es wirklich schlecht macht. Diese und weitere Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog: http://rabbitholereading.blogspot.com

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