Sylvia Englert , Gosia Kollek Pink Pirates und der Prinzenkuchen

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Inhaltsangabe zu „Pink Pirates und der Prinzenkuchen“ von Sylvia Englert

Lila, Lotta und Lulu sind die Pink Pirates. Die drei Piratenmädchen segeln auf ihrem Schiff Pink Pearl über die Weltmeere. Doch rauben und kapern sie keine Schiffe, sondern helfen all denjenigen, die in Not sind. Pink Pirates und der Prinzenkuchen: Was passiert, wenn ein Prinz Geburtstag hat und seiner Schiffsmannschaft nichts von der Torte abgeben will? Meuterei. Das ist für beide Seiten ungünstig. Zum Glück kommen die Pink Pirates vorbei. Ab 4 Jahren.

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  • Ahoi, Pink Pirates!

    Pink Pirates und der Prinzenkuchen
    pelznase

    pelznase

    15. August 2013 um 12:07

    Die Gleichberechtigung macht vor nichts Halt. Sie kapert sogar Piratenschiffe und schon stechen drei pfiffige Piratinnen in See. Lila, Lotta und Lulu nämlich. Und weil es eine Geschichte für abenteuerlustige kleine Mädchen ab 4 Jahren ist, kommt die gesamte Kulisse zuckersüß und rosa daher. Selbstverständlich haben die drei Piratinnen nichts Böses im Sinn. Ganz im Gegenteil kreuzen sie die Weltmeere und halten Ausschau danach, wo und wem sie helfen können. Ein klein wenig piratige Brummigkeit bringt lediglich der Kahle Kai in das Geschehen. Doch spätestens als erwähnt wird, dass er eine Geburtstagstorte bestellt hat, ist klar, dass auch er eigentlich ein ganz netter Kerl ist. Dass Piraten sich für Goldmünzen interessieren, Hüte tragen und auch mal ein Holzbein haben, das dürften schon die Jüngsten wissen und dementsprechend nicht überrascht oder erschrocken sein. Torten und Kuchen spielen in dieser Folge ein wichtige Rolle. Ein Prinz hat seine Torte komplett seltbst vertilgt. Deshalb ist die hungrige Mannschaft verständlicherweise verärgert und verweigert den Dienst. Da müssen die drei Piratinnen helfen! Das bringt ein Maß an Spannung mit, das den sehr jungen Hörerinnern sehr entgegen kommen dürfte. Gleichzeitig gibt es einige lustige Szenen, bei denen gelacht werden darf. Allen voran eine spaßige Wasserschlacht. Nein, Kanonen und ähnliche Schrecken hat man bei dieser Reihe nicht zu befürchten. Da können Eltern ganz unbesorgt zugreifen. Und am Ende wartet noch eine Szene, bei der sicher nicht nur kleine Mädels dahin schmelzen werden. Die Sprecherliste ist überschaubar. Ich finde es immer gut, wenn so junge Hörer nicht mit Scharen an Charakteren überschüttet und womöglich überfordert werden. Mia Diekow, Linda Fölster und Alina Degener erwecken die Pink Pirates zu munterem und pfiffigem Leben. Als Der kahle Kai brummelt sich Wolf Frass ausgesprochen piratig-liebenswert durch die Geschichte.  Und Jannik Endemann verleiht dem jungen Prinz Divo einen zwar etwas überheblichen, aber keineswegs unsymapthischen Klang. Das Titellied orientiert sich am bekannten Kinderlied “Grün, grün, grün sind alle meine Kleider”. Hier ist eben alles pink, und in der Musik mischt ein Schifferklavier mit. Die Untermalung während der Geschichte fällt ziemlich cartoonmäßig aus, was mir nicht so ganz gefallen hat. Das ist mir zu hektisch, und die Bilder, die ich beim Hören vor mir hatte, sahen halt auch nicht nach Cartoon aus. Die Geräuschkulisse sorgt mit Wellenrauschen, Möwengeschrei  und dem Knarzen von Schiffsplanken für Piraten- und Meeresflair. Auf dem Cover steht die Pink Pearl mit ihren drei Piratinnen im Mittelpunkt. Aber auch das Schiff vom Prinzen und das vom Kahlen Kai ist zu sehen. Alles wirkt sommerlich, fröhlich und rosarot süß. Auf der Innenseite stellen sich Lulu, Lila und Lotta nochmal mit einem hübschen Bild vor. Fazit:   Eine schöne, kindgerecht friedliche und sehr süße Geschichte für ganz junge weibliche Anwärterinnen auf das Steuerrad eines Piratenschiffs.

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