Sylvia Gelinek , Jana Moskito 13, verliebt, unsichtbar

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Inhaltsangabe zu „13, verliebt, unsichtbar“ von Sylvia Gelinek

Als Moni von ihrer besten Freundin Laura hört, dass der unauffällige Timm aus der Parallelklasse einen tödlichen Unfall hatte, beginnt sie, ihm in ihrem Tagebuch zu schreiben. Zwar hatte sie nie etwas mit Timm zu tun, doch plötzlich fühlt sie sich mit ihm verbunden. Schließlich war er auch so unscheinbar wie sie und hatte wenig Freunde. Moni hält Timm über das Leben in der Schule auf dem Laufenden und erzählt ihm von ihrer Unsichtbarkeit: Keiner beachtet sie, nicht mal die eigenen Eltern. Aber das Schlimmste ist: Auch die Jungs haben keine Augen für Moni – und trotzdem ist sie ständig heftig verliebt. Was für ein Mega-Schlamassel! Ein witziger und berührender Tagebuchroman mit frechen Illustrationen von Jana Moskito!

Wikt ein bisschen unpersönlich, sonst gut geschrieben mit tollen Illustrationen

— Sevedays
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  • Leserunde zu "13, verliebt, unsichtbar" von Sylvia Gelinek

    13, verliebt, unsichtbar
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    »Ob jemand traurig wäre, wenn ich sterben würde? Mal abgesehen von meiner Familie und Laura natürlich. Mich kennt ja eigentlich keiner. Die Lehrer beachten mich nicht, die Jungs interessieren sich nicht für mich, ich bin nicht beliebt. Da kann man echt das Gefühl bekommen, unsichtbar zu sein.« Als Moni von ihrer besten Freundin Laura hört, dass der unauffällige Timm aus der Parallelklasse einen tödlichen Unfall hatte, beginnt sie, ihm in ihrem Tagebuch zu schreiben. Zwar hatte sie nie etwas mit Timm zu tun, doch plötzlich fühlt sie sich mit ihm verbunden. Schließlich war er auch so unscheinbar wie sie und hatte wenig Freunde. Moni hält Timm über das Leben in der Schule auf dem Laufenden und erzählt ihm von ihrer Unsichtbarkeit: Keiner beachtet sie, nicht mal die eigenen Eltern. Aber das Schlimmste ist: Auch die Jungs haben keine Augen für Moni – und trotzdem ist sie ständig heftig verliebt. Was für ein Mega-Schlamassel! Ein witziger und berührender Tagebuchroman mit frechen Illustrationen von Jana Moskito.

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    Sylvia_Gelinek

    Sylvia_Gelinek

    28. February 2012 um 09:30
  • Rezension zu "13, verliebt, unsichtbar" von Sylvia Gelinek

    13, verliebt, unsichtbar
    conneling

    conneling

    24. February 2012 um 21:48

    Moni ist 13, verliebt und fühlt sich unsichtbar. Als Moni von ihrer Freundin erfährt, dass der unauffällige Timm aus der Parallelklasse einen tödlichen Unfall hatte, beginnt sie Briefe an ihn zu schreiben in ihrem Tagebuch. Sie ist sehr betroffen von seinem Tod und fühlt sich ihm verbunden, wie auch er ist sie unscheinbar, unauffällig und für viele unsichtbar. Sie hat keine Hemmungen sich ihm anzuvertrauen, sie weiss, wie er sich gefühlt hat. Sie versucht ihren Tag zu überstehen ohne aufzufallen und aus der Rolle zu fallen, aber das gelingt ihr nicht immer, sie ist in einem ständigen Wechselbad der Gefühle und verguckt, verliebt sich immer wieder aufs Neue. Da ist Lukas, und sie macht so sehr viel um in seiner Nähe zu sein. Aber letztlich weiss sie nie ob es um sie geht oder ob er sie nur beachtet wegen ihrer Schwester. Sylvia Gelinek hat es sehr gut verstanden die empfindliche Gefühlswelt einer 13 Jährigen auf das Papier zu bringen, die zwar einerseits verstanden und geliebt werden möchte und auch beachtet, aber irgendwo auch ihre Ruhe möchte und noch nicht so genau weiss wo sie eigentlich steht und was sie will und wie sie die anderen einzuschätzen hat. Moni's Zeichnungen im Buch sind wunderschön und sie helfen mit alles besser verstehen zu können. Das Buch ist sehr schön gestaltet, die Aufmachung und die Farbwahl sind sehr gelungen, es erinnert wirklich sehr an ein Tagebuch. Eine wunderschöne Geschichte die ich gerne weiter empfehle und die bereits von der 13 jährigen Tochter meiner Nachbarin verschlungen worden ist.

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  • Rezension zu "13, verliebt, unsichtbar" von Sylvia Gelinek

    13, verliebt, unsichtbar
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. February 2012 um 18:20

    Als Moni erfährt, dass der unauffällige Timm aus ihrer Parallelklasse tödlich verunglückt ist, fühlt sie sich so betroffen, dass die anfängt, in ihrem Tagebuch an ihn zu schreiben. Sie hält ihn über den Schulalltag am Laufen und erzählt ihm von ihren geheimsten Sorgen und Ängsten. Wenn sie jetzt auch plötzlich weg wäre, würde man sie vermissen? Wieso scheint sich kein Junge für sie zu interessieren, wo sie selbst sich doch so oft verknallt? Wieso ist ihre ältere Schwester bei Jungs und ihren Eltern die Nummer 1, während sie in ihrem Schatten steht? Als sie dann auch noch zusammen mit Lukas, einem Jungen aus der Neunten, in einem Schulsprojekt landet, bekommt Moni mal wieder Schmetterlinge im Bauch und die Verwirrung ist perfekt. Denn auch Lukas scheint Signale an Moni auszusenden. Oder will er ihr nur wegen ihren Schwester so nahe sein? Und dann ist da ja auch noch Benni, der immer so seltsame Andeutungen machen... * Ausnahmsweise möchte ich mich bei diesem Jugendroman auch mal zur Aufmachung äußern, da diese wirklich sehr gelungen ist. Schon das Cover lässt mit den zwei angedeuteten Gummischlaufen an den Ecken erahnen, dass es sich hierbei um ein Notiz- bzw. Tagebuch handeln muss, doch das Innere des Romans toppt diesen ersten Eindruck um Längen. Die Buchseiten sind liniert und die Schrift ähnelt einer kindlichen Mädchenschrift, sodass man sofort das Gefühl hat, wirklich in Monis Tagebuch zu schnüffeln. Außerdem wird der Roman recht oft durch liebevolle Zeichnungen aufgelockert, die Situationen, die Moni beschreibt, besonders bildhaft darstellen, da Mimik und Gestik in den Zeichnungen gut zur Geltung kommt. * Zum Inhalt an sich möchte ich sagen, dass ich die Idee einfach faszinierend finde. Ein junges Mädchen, dass gerade mitten in der Pubertät steckt und ihre ersten Erfahrungen mit Jungs und Hormonschwankungen macht, schreibt einem toten Klassenkameraden, mit dem sie sich irgendwie identifizieren kann, in ihrem Tagebuch. Ganz toll wurden hierbei die Gefühle und Sorgen, die Moni im Hinblick auf ihr jetziges Leben und ihre Zukunft hat, geschildert. Durch die einfache Sprache, die Moni in ihren Aufschrieben benutzt, werden dem Leser diese Gefühle noch deutlicher. Dies wird noch dadurch verstärkt, dass Moni diese Sorgen und Ängste geradeheraus niederschreibt. Sie flüchtet sich nicht in Selbsttäuschung, so wie man das bei Erwachsenen gewohnt ist, sondern gesteht sich mit ihrem kindlichen Charme all ihre Probleme ein, ohne sich eine Ausrede dafür zurecht zu legen. Gerade diesen Aspekt finde ich an einem Roman für sehr junge Jugendliche so reizend. * Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Sie sind allesamt sehr gut ausgearbeitet und stellen das typische soziale Umfeld einer 13-jährigen da. Die nervigen Eltern, die einem jeglichen Spaß verbieten wollen; die ältere Schwester, die alle Blicke auf sich zieht; die beste Freundin, die immer zu einem hält; ein paar gute Kumpel, mit denen man erste Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht sammelt und natürlich der Schwarm, bei dem das eigene Herz wie wild anfängt zu klopfen. Besonders gefallen haben mit Monis Schwester Vanessa und Monis Freundin Laura. Vanessa ist zwar nach außen hin die Coole, die ihre Schwester bei jeder Gelegenheit neckt und die von ihren Eltern bevorzugt zu werden scheint, wenn es Moni aber wirklich schlecht geht, ist sie für sie da. Bei den beiden sieht man meiner Meinung nach noch Geschwisterliebe, so wie sie sein sollte. Monis Freundin Laura ist einfach genial. Sie ist so eine Freundin, wie sie sich jeder wünscht. Gerade in der schwierigen Phase der Pubertät ist es wichtig eine Freundin zu haben, die absolut loyal ist und mit der man positive Erfahrungen sammeln kann. Genau so eine Freundin ist Laura. Beide gehen durch dick und dünn und sind für einander da. * Besonders gelungen finde ich, wie bedingungslos sich die Autorin in Moni, und damit ein Stück weit vermutlich in alle pubertierenden Mädchen, hineinversetzt. Ihre Ängste und Sorgen werden so glaubhaft geschildert und ich konnte mich fast immer mit ihr identifizieren. Wer hatte zu der Zeit nicht die völlig unbegründete Angst, von niemandem lieb gehabt zu werden, immer nur die Nummer zwei zu sein? Wer dachte nicht, dass niemand einen vermissen würden, wenn man plötzlich nicht mehr da wäre? Wer glaubte nicht, unsichtbar zu sein, da man von niemandem beachtet wurde? Wer hat sich nicht aus einem Anflug von Veränderungssehnsucht die Haare gefärbt, nur um festzustellen, dass das Ergebnis wenig befriedigend ist? Ich wurde so oft daran erinnert, wie ich mich mit 13 Jahren fühlte, dass es schon beinahe erschreckend war. * Den Schluss fand ich einfach nur wunderschön. Er rundet den kompletten Roman perfekt ab, gibt dem Leser aber noch sehr viel Freiheit, um selbst zu überlegen, wie es nun mit Moni weitergehen könnte. Vieles bleibt offen, allerdings nicht auf unbefriedigende Art und Weise, sondern so, dass man sich freut, dass man die Geschichte nach seinen eigenen Vorstellungen weiterspinnen darf. Außerdem ist Moni am Ende, als sie vor einer schweren Aufgabe steht, von einem Menschen umgeben, den ich als ganz besonders empfinde. Wer das ist, wird jedoch nicht verraten! ;) Ich hoffe, dass es einen zweiten Teil geben wird, da ich dennoch gerne wissen würde, wie Monis Geschichte in den Augen der Autorin weitergeht. * Als einzigen Kritikpunkt möchte ich anführen, dass ich finde, dass die Motivation, aus der heraus Moni beginnt, Timm zu schreiben, nicht wirklich genannt wird. Immer wieder wird erwähnt, dass sie sich eben mit ihm identifizieren kann, da auch er eher unscheinbar war, ob das allerdings schon ein Grund ist, sein gesamtes Tagebuch einem Jungen zu widmen, den man kaum kannte und mit dem man zu Lebzeiten kaum ein Wort gewechselt hat, bezweifle ich eher. Eine andere Motivation, die genannt wird, ist, dass die Angst hat, plötzlich zu Sterben und danach in Vergessenheit * Trotz des kleinen Kritikpunktes möchte ich "13, verliebt, unsichtbar" dennoch 4.5 Sterne geben. Schon alleine die Tatsache, wie realitätsnahe der Roman geschrieben wurde und wie sehr er einen in die eigene Jugend versetzt, rechtfertigt diese Bewertung. Dazu kommen noch die authentischen und absolut liebenswerten Charaktere und die originelle Idee. Ich kann diesen Roman nur jedem empfehlen, der entweder selbst in dieser Phase des Lebens steckt und Hoffnung aus Monis Erfahrungen schöpfen möchte, oder aber demjenigen, der sich nochmal in seine Jugendversetzen möchte und so herausfinden wird, dass er nicht der einzige war, der damals an chronischer Verwirrtheit litt ;). Ein absolut tolles Buch und eine klare Leseempfehlung von meiner Seite!

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  • Rezension zu "13, verliebt, unsichtbar" von Sylvia Gelinek

    13, verliebt, unsichtbar
    venwar_newroly

    venwar_newroly

    10. February 2012 um 16:45

    Moni, ist verliebt, unsichtbar und dreizehn Jahre alt. Moni ist bemüht jeden Tag ohne Peinliche Situationen zu überstehen, doch leider gelingt ihr das nicht immer. Von ihrer wunderbaren und ein bisschen verrückten besten Freundin erfährt sie, dass Timm, der Junge aus der Parallelklasse tot ist. Moni kannte Timm nicht wirklich, aber sie fühlt sich dennoch mit ihm verbunden. Aus einem Grund: Timm war auch unsichtbar. Moni will, dass Timm nicht vergessen wird, denn sie stellt sich vor, dass man sie auch vergessen würde, wenn sie sterben würde. Sie beschließt ihm in ihrem Tagebuch zu schreiben, damit er auf diese Art weiterleben kann. So beginnt das Buch., durchgehend aus lauter Tagebucheinträgen an Timm. Sie erzähl Timm, wie sie sich in Lukas, den Jungen aus dem Freibad mit den hübschen grünen Augen verliebt, wie ihre beste Freundin Laura mit Fabian zusammenkommt, wie ihre selbstsichere Schwester mit ihrem Freund Henri Beziehungsstress hat, und dann ist da auch noch Benni, alias Nervi... Aber möchte ich an dieser Stelle auch nicht zum Inhalt sagen. Die Geschichte ist so traumhaft schön geschrieben. Der Schreibstil ist einfach klasse, also wirklich, durch die ganze Geschichte hindurch flüssig. Kleinigkeiten machen die Geschichte sehr besonders. Alles erscheint total realistisch. Auch die Gefühle sind nicht übertrieben dargestellt. Besonders schön fand ich auch, dass sehr gut auf den Wortgebrauch einer dreizehnjährigen geachtet wurde. Moni hat eine sehr starke Persönlichkeit, sie ist hilfsbereit, höfflich und stark. Sie hält zu den Leuten, die ihr etwas bedeuteten. Den Schluss fand ich sehr überwältigend. Stilistisch einfach nur genial Was für mich mit das Schönste an dem Buch war, war die letzte Zeichnung. Diejenigen, die das Buch bereits gelesen haben, wissen was ich meine. Eine kleine Kritik habe ich dennoch: Ich finde, es sollte ein bisschen mehr von Timms Geschichte erzählt werden, wie er gestorben ist zum Beispiel. Auch hätte ich mir einen schönen Schluss für Timm gewünscht. Ich empfehle dieses Buch alle Mädchen, die 13 werden, 13 sind, vor einigen Jahren 13 waren oder gerne wieder 13 werden wollen.

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  • Rezension zu "13, verliebt, unsichtbar" von Sylvia Gelinek

    13, verliebt, unsichtbar
    Arwen10

    Arwen10

    04. February 2012 um 10:44

    Die 13 Jährige Moni erfährt von ihrer besten Freundin Laura , dass Timm aus der Parallelklasse einen tödlichen Unfall hatte. Sie ist sehr betroffen und beginnt, Timm in ihrem Tagebuch zu schreiben. Hier kann sie sich endlich mal alles von der Seele schreiben, was sie bedrückt und beschäftigt. Timm war so unscheinbar wie sie und hatte wenig Freunde. Moni fühlt sich unsicher und für die meisten unsichtbar. Keiner beachtet sie, noch nicht mal ihre Eltern und da ist Lukas, in den sie sich verliebt hat.... Zuersteinmal sieht das Buch ganz toll aus: lilafarbiges Cover, innen eine Art Schreibschrift auf Linien, genau wie in einem Tagebuch. Und besonders toll fand ich noch die Zeichnungen zwischendurch im Text. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin versteht es ausgezeichnet, sich in eine 13 Jährige hineinzuversetzen. Bestimmte Szenen und Gefühle erkennt man direkt wieder und kann sich erinnern, wie es sich anfühlte 13 zu sein. Für junge Mädchen ist es ein tolles Buch und ich hätte es mit 13 sehr gerne gelesen.

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  • Rezension zu "13, verliebt, unsichtbar" von Sylvia Gelinek

    13, verliebt, unsichtbar
    Sarlascht

    Sarlascht

    01. February 2012 um 12:45

    Klappentext: Als Moni von ihrer besten Freundin Laura hört, dass der unauffällige Timm aus der Parallelklasse einen tödlichen Unfall hatte, ist sie sehr betroffen. Zwar hatte sie nie etwas mit ihm zu tun, doch plötzlich fühlt sie sich mit Timm verbunden. Schließlich war er auch so unscheinbar wie sie und hatte kaum Freunde. Moni beginnt, Timm in ihrem Tagebuch zu schreiben. Sie hält ihn über das Leben in der Schule auf dem Laufenden und erzählt ihm von ihrer nervigen Unsichtbarkeit. Keiner beachtet sie richtig, nicht mal die eigenen Eltern. Aber das Schlimmste ist, dass die Jungs keine Augen für sie haben – dummerweise ist Moni trotzdem ständig verknallt. Vor allem Lukas, der Neue aus der Neunten, hat es ihr angetan und irgendwie scheint er auch an ihr Interesse zu haben, oder steht er in Wirklichkeit auf Monis supertolle Schwester? . Meine Meinung: Die Geschichte klingt ein wenig seltsam, ein Mädchen schreibt in ihrem Tagebuch an einen toten Jungen, da sie sich ihm verbunden fühlt. Timm war in ihrer Parallelklasse, eher ein unauffälliger und zurückhaltender Typ, genau wie Moni es auch ist. Sie beginnt sich Gedanken zu machen, was passieren würde, wenn sie stirbt – wird sie vermisst, oder ist sie einfach für alle unsichtbar? Es klingt vielleicht seltsam, berührt aber den Leser aber zutiefst, weil man beinahe das Gefühl bekommt, Moni würde einfach nur an einen Brieffreund schreiben, so normal und unbeschwert scheinen ihre Worte. . Sie erzählt Timm einfach von ihrem Alltag, von ihrer Schwester, die sie manchmal nervt, aber auch ihre netten Seiten zeigt, von der Schule, damit er ja nichts dort verpasst und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Moni ist zwar für die Jungs meist unsichtbar, trotzdem verknallt sie sich relativ häufig, so auch dieses Mal. Der Auserwählte heißt Lukas und ist neu an ihrer Schule. Liebe in Büchern zu beschreiben, ist immer so eine Sache, meistens übertreiben es Autoren dabei, besonders wenn es darum geht, Gefühl von Teenagern zu beschreiben. Im Buch gelingt es der Autorin allerdings wunderbar, genau ein Mittelmaß zu finden, natürlich sind da Schwärmereien und Schmetterlinge im Bauch, jedoch nie übertrieben, sondern einfach wie es wirklich bei 13-jährigen ist. Generell ist das Buch sehr realitätsnah und lässt den Leser an seine eigene Jugend denken. . Moni zeichnet für ihr Leben gerne und so ist es keine wirkliche Überraschung, dass sie auch gewisse Dinge in ihr Tagebuch zeichnet. Die Illustrationen von Jana Moskito sind großartig, sie runden das Buch einfach ab und unterstützen einen, sich wirklich in Monis Lage zu versetzen. . Man könnte jetzt denken, dass das Buch nach einer gewissen Zeit langweilig wird, geht es doch eigentlich nur um Liebe und den Schulalltag, aber der Autorin gelingt es, neue, nicht vorhersehbare Situationen aus dem Hut zu zaubern, wodurch eine extreme Spannung aufgebaut wird. Einmal angefangen zu lesen, ist es beinahe unmöglich, das Buch wegzulegen. Vor allem, weil man als Leser dauernd miträtselt, wie die Situationen ausgehen – meist verirrt man sich irgendwo und es kommt eigentlich immer anders wie man denkt, aber genau dieser Schreibstil macht ein Buch besonders. . Einzig Kritik meiner Seite ist, dass man nicht wirklich viel über Timm erfährt. Moni unternimmt alles, damit sie nicht unsichtbar für die Welt bleibt. Die Unsichtbarkeit ist der Grund, warum sie sich Timm nahe fühlt, auch über ihn scheint niemand etwas zu wissen, es hätte mir einfach sehr gefallen, wenn auch er ein Gesicht bekommen hätte, immerhin ist er eine Hauptperson in dem Buch. . Fazit: Ein sehr realistisches Jugendbuch, mit Spannung, Liebe und auch dem ernsten Thema Tod.

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  • Rezension zu "13, verliebt, unsichtbar" von Sylvia Gelinek

    13, verliebt, unsichtbar
    MarenMarina

    MarenMarina

    31. January 2012 um 18:33

    13, verliebt, unsichtbar. Unsichtbar, ja so fühlt sich die 7-Klässlerin Moni, die jeden Tag damit zu kämpfen hat, sich nicht in aller Öffentlichkeit zu blamieren, denn wenn mal etwas Peinliches passiert, ist sie ausgerechnet dann nicht unsichtbar. Als Moni von ihrer besten Freundin Laura hört, dass der ebenfalls unaufällige Timm aus ihrer Klasse bei einem Unfall in der U-Bahn gestorben ist, fängt sie an, an ihn zu schreiben und daraus wird ein Tagebuch. Für jemand Anderen hätte sie das warscheinlich nie getan, denn sie weiß genau, wie er sich gefühlt haben muss, obwohl sie selber noch nie ein Wort mit ihm gesprochen hat. Sie beschreibt ihm ihren ganzen Alltag und vertraut ihm Dinge an, wie zum Beispiel, dass sie Lukas kennengelernt hat, der zwei Klassen über ihr ist und in den sie sich verliebt hat. Moni geht sogar mit Laura in ein Graffiti-Projekt, um ihm näher zu sein. In den nächsten Tagen verstehen sie sich immer besser und kommen sich näher und während den Dauer des Projektes hat sie eine Idee, die die Leute dazu bringen soll, sich jeden Tag an Timm zu erinnern. Während Moni das Gespräch mit Lukas wiederfinden will, merkt sie, dass es vielleicht doch sein könnte, dass Lukas doch nicht auf sie steht sondern auf ihre, wie Moni immer wieder zu hören bekommt, schönere, tollere und natürlich beliebtere Schwester steht. Ich fand die Geschichte "13, verliebt, unsichtbar" von Sylvia Gelinek sehr schön. Moni hält Timm immer auf dem Laufendem und man verfolgt den typischen Alltag eines 13-jährigen Mädchens. Die Bilder, die Moni im Buch selber gezeichnet hat, helfen einem, sich die Tagesabläufe, so wie sie Timm es erzählt, besser vorstellen zu können. Ich empfehle das Buch weiter, denn es macht wirklich Spaß, es zu lesen. Sylvia Gelinek hat das Buch so geschrieben, dass es nie langweilig wird und ich es während des Lesens nicht zur Seite legen konnte. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen, weil es sich leicht liest und dennoch ganz spannend ist. Ich bedanke mich bei Schwarzkopf-Verlag dafür, dass ich mitlesen durfte und bei Sylvia Genilek für die Bereitschaft, Fragen zu beantworten.

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