Sylvia Kaml Die Rache des Phönix

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Inhaltsangabe zu „Die Rache des Phönix“ von Sylvia Kaml

Die zweite Hälfte des 21. Jahrhunderts spaltet die Gesell­schaften der Industrienationen. Es herrschen gewaltige soziale Unterschiede. Immer mehr Jugendliche verwahrlosen, leben auf der Straße. Seit ihre Mutter einfach verschwand, ist die sechzehnjährige Patricia, genannt Trish, obdachlos. Sie schnorrt, manchmal stiehlt sie, hat keine Zukunftsperspektive. Einzige Bezugsperson ist ihr Bruder Mike, der sich als Fahr­radkurier durchschlägt. Eines Abends beobachtet Trish, dass Männer in dunklen Anzügen mit Tattoos auf dem Handrücken Jugendliche überreden, sie zu begleiten. Jene, die es tun, wer­den nie wieder gesehen. Als einer dieser Männer auch zu Trish kommt, ihr eine bessere Zukunft und ein gutes Leben verspricht, entscheidet auch sie sich, mitzugehen. Zu spät wird ihr klar, dass ein gutes Leben mit einem gut do­tierten Job einen Preis haben kann, den man nicht zu zahlen bereit sein sollte.

Eine Dystopie, die einen prima unterhält aber leider zu früh wieder aus dieser Welt entlässt ...

— Vanik

Hat mir gut gefallen, mich von der Idee her aber doch ziemlich an "Divergent" von Veronica Roth erinnert.

— Astriduccia

Hochspannende, gesellschaftskritische Dystopie, die zum Nachdenken anregt! Eine unbedingte Leseempfehlung

— LimitedEdition

Tolles spannendes gesellschafftskritisches Buch. Lesen lohnt sich !!!

— Antares

Ein Must-Have für alle Fans von Dystopien! Gesellschaftskritisch, ehrlich und realistisch - ganz klare Leseempfehlung

— Sandra251

Tolle Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

— starling

Sozial- und Gesellschaftskritischer Roman mit durchaus spannendem Plot und einem großen Anteil Wahrheit

— Kerstin_KeJasBlog

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  • Rezension zu »Die Rache des Phönix« von Sylvia Kaml:

    Die Rache des Phönix

    Vanik

    25. April 2017 um 01:28

    Nach der Lektüre dieses Buches lasse ich mich gerne zu einer Rezension hinreißen. Der Buchrücken verspricht eine Geschichte um Jugendliche, die auf der Straße leben und denen von ominösen Männern ein besseres Leben angeboten wird. Dies soll jedoch einen hohen Preis haben. Was soll ich sagen? Das Buch hält das, was es verspricht. Sylvia Kaml erzählt sehr einfühlsam, in welchen Verhältnissen Trish, die Protagonistin, ihr Bruder Mike und weitere Jugendliche, die man im Verlauf der Geschichte kennenlernt, leben. Als dann die schwarz gekleideten Männer ins Spiel kommen, ist schnell klar, wo die Reise hingehen wird. Was unsere Trish dort erwartet, stellt sich erst nach und nach heraus. Die Figuren agieren so glaubwürdig, wie es in einem dystopischen Young Adult Roman der Fall sein sollte und Sylvia Kaml lässt keine Längen aufkommen. Man schafft es auch, ausreichend Empathie für die Jugendlichen aufzubringen, um sich von der Spannung gefangen nehmen und bis zum rasant gestalteten Ende führen zu lassen. Dieses Hält den aufgebauten Erwartungen stand und verabschiedet den Leser (zumindest mich) zufrieden. Das klingt soweit als hätte Sylvia Kaml hier wirklich gute Arbeit geleistet, doch gibt es auch Kritikpunkte: Das Lektorat hätte an der einen oder anderen Stelle sorgfältiger arbeiten können. Das Cover passt leider nicht wirklich zu der Geschichte, zumal die abgebildete Frau erstens zu alt scheint, um Trish darzustellen und zweitens die falsche Augenfarbe hat. , Sylvia Kaml prescht recht schnell durch die Geschichte. Das sorgt einerseits für ein flüssiges Lesevergnügen, macht es dem Leser jedoch auch schwer, richtig tief in die Geschichte einzutauchen. , Dies hat auch zur Folge, dass viele Dinge nicht Erzählt werden. Zum Beispiel hätte ich gerne mehr über die Gesellschaftliche Struktur im Gesamten erfahren. Abläufe an dem Ort, an dem die Jugendlichen landen, etc. Sylvia Kaml bleibt recht nah beim roten Faden. Insgesamt gesehen habe ich mich gerne mit dem Buch und der Autorin beschäftigt. Gerne gelesen, wie man so schön sagt. Die Ecken und Kanten, die man hier noch herausliest, werden sich sicher in Wohlgefallen auflösen und Sylvia Kaml möglicherweise sogar zu einem Geheimtipp der deutschen Science Fiction – Szene machen. Ich werde sicher auch ihren später erschienenen Werken eine Chance geben, so lange sie diese Qualität beibehält oder sich noch steigert. Wertung: , Stil: 4 Sterne , Inhalt: 4 Sterne , Layout: 2 Sterne , Gesamt: 3,3 Sterne.    Beste Grüße  Vanik

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  • Leserunde zu "Die Rache des Phönix" von Sylvia Kaml

    Die Rache des Phönix

    Magpie

    Liebe LovelyBooks-Community, gemeinsam mit dem wesText Verlag lade ich Euch zu einer Leserunde meines neuen SF-Romans "Die Rache des Phönix" ein. Es handelt sich um einen gesellschaftskritischen Roman, der sich insbesondere mit dem Thema Kapitalismus vs. Ethik beschäftigt. Hierzu stellt der Verlag freundlicherweise 10 E-Books (epub) zur Verfügung. Klappentext: Die zweite Hälfte des 21. Jahrhunderts spaltet die Gesellschaften der Industrienationen. Es herrschen gewaltige soziale Unterschiede. Immer mehr Jugendliche verwahrlosen, leben auf der Straße. Auch die sechzehnjährige Patricia ist obdachlos und hat keine Zukunftsperspektive. Immer wieder beobachtet sie, dass Männer in dunklen Anzügen mit Tattoos auf dem Handrücken Jugendliche zum Mitkommen überreden. Jene, die es tun, werden nie wieder gesehen. Als einer dieser Männer auch ihr eine bessere Zukunft verspricht, geht sie mit ihm. Zu spät wird ihr klar, dass ein gutes Leben mit einem gut dotierten Job einen Preis haben kann, den man nicht zu zahlen bereit sein sollte. Eine Leseprobe findet Ihr *hier* Neugierig geworden? Dann springt hinein in den Lostopf :) Gebt einfach bis zum 17. Mai in einem Kommentar an, auf welchen Portalen ihr im Falle eines Gewinnes eine Rezension verfassen werdet, und ihr seid mit dabei. Wichtig: Es werden 10 E-Books verlost. Die 10 Gewinner verpflichten sich durch Teilnahme an der Verlosung zur Verfassung einer Rezension, die mindestens auf dem Portal Lovelybooks.de veröffentlicht werden muss. Ich freue mich auf eine nette Leserunde zusammen, Eure, Sylvia Kaml

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  • Hochspannende, gesellschaftskritische Dystopie, die zum Nachdenken anregt

    Die Rache des Phönix

    LimitedEdition

    03. September 2015 um 12:51

    Trish ist sechszehn und hat nur noch wenig Perspektiven in ihrem Leben. Sie schlägt sich  mit Taschendiebstahl, Prostitution und mithilfe der Sozialstation durch. Lediglich ihr Bruder Mike, der sich als Fahrradkurier verdingt, steht ihr noch zur Seite. Doch da sind diese schwarzen Männer, die Jugendliche auf Nimmerwiedersehen von der Straße auflesen. Sie erringen ihre Aufmerksamkeit.  Werden sich die Versprechen auf ein besseres Leben halten? Spannend und fesselnd peitscht uns die Autorin durch einen Roman, dessen Story genau so einmal irgendwann passieren könnte. Sympathische Charaktere bringen einem den Inhalt nahe. Immer wieder gibt es spannende Wendungen, so dass man es einfach nicht mehr schafft, das Buch aus der Hand zu legen.  Mir hat es sehr gefallen und bekommt eine klare Leseempfehlung von mir! 

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  • Hochspannender, gesellschaftskritische Dystopie, die zum Nachdenken anregt!

    Die Rache des Phönix

    LimitedEdition

    02. September 2015 um 12:49

    Thrish ist sechszehn und hat nur noch wenig Perspektiven in ihrem Leben. Sie schlägt sich mit Taschendiebstahl, Prostitution und mithilfe der Sozialstation durch. Lediglich ihr Bruder Mike, der sich als Fahrradkurier verdingt, steht ihr noch zur Seite. Doch da sind diese schwarzen Männer, die Jugendliche auf Nimmerwiedersehen von der Straße auflesen. Sie erringen ihre Aufmerksamkeit. Werden sich die Versprechen auf ein besseres Leben halten? Spannend und fesselnd peitscht uns die Autorin durch einen Roman, dessen Story genau so einmal irgendwann passieren könnte. Sympathische Charaktere bringen einem den Inhalt nahe. Immer wieder gibt es spannende Wendungen, so dass man es einfach nicht mehr schafft, das Buch aus der Hand zu legen. Mir hat es sehr gefallen und bekommt eine klare Leseempfehlung von mir!

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  • Die Rache des Phönix

    Die Rache des Phönix

    MATOLE

    11. June 2015 um 22:35

    Die zweite Hälfte des 21. Jahrhunderts spaltet die Gesell­schaften der Industrienationen. Es herrschen gewaltige soziale Unterschiede. Immer mehr Jugendliche verwahrlosen, leben auf der Straße. Seit ihre Mutter einfach verschwand, ist die sechzehnjährige Patricia, genannt Trish, obdachlos. Sie schnorrt, manchmal stiehlt sie, hat keine Zukunftsperspektive. Einzige Bezugsperson ist ihr Bruder Mike, der sich als Fahr­radkurier durchschlägt. Eines Abends beobachtet Trish, dass Männer in dunklen Anzügen mit Tattoos auf dem Handrücken Jugendliche überreden, sie zu begleiten. Jene, die es tun, wer­den nie wieder gesehen. Als einer dieser Männer auch zu Trish kommt, ihr eine bessere Zukunft und ein  gutes Leben verspricht, entscheidet auch sie sich, mitzugehen. Zu spät wird ihr klar, dass ein gutes Leben mit einem gut do­tierten Job einen Preis haben kann, den man nicht zu zahlen bereit sein sollte. Meine Meinung: Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Von Anfang an konnte ich mich gut in die Geschichte hineinversetzen. Mit Trish und ihrem Bruder Mike baut man sehr schnell Sympathien auf, die sich auch im Laufe der Geschichte halten. Die Story konnte mich von Anfang an fesseln. Schon alleine die Vorstellung, wie Trish und viele andere Jugendliche leben , lässt einen nicht los. Denn ihr Leben ist bestimmt von Armut und auch Gewalt. Um zu Überleben müssen sie stehlen, sich teilweise Prostituieren und wenn sie Glück haben können sie sich auch mit kleinen Jobs über Wasser halten. All dies wird angeschnitten, jedoch nicht im Detail erläutert. Als es dann schließlich einen Ausweg aus diesem Leben zu geben scheint, ergreifen Trish und ihr Bruder die Möglichkeit. Doch der Schein trügt und es ist nicht alles so wie es am Anfang zu sein scheint. Und so setzt sich Trish mit ihren Freunden zur Wehr und der Kampf beginnt. Die Vorstellung was mit den Jugendlichen gemacht wird , verursacht schon fast eine Gänsehaut. Das Buch hat mir unheimlich gut gefallen, es hätte aber gerne noch etwas länger sein dürfen. Bestimmte Details hätten noch etwas weiter ausgeschmückt werden können. Für Fans von Jugendbüchern und Dystopien kann ich das Buch sehr gut empfehlen . Ich hoffe auf weitere ähnliche Bücher der Autorin.          

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  • Gesellschaftskritisch, ehrlich und realistisch - ganz klare Leseempfehlung

    Die Rache des Phönix

    Sandra251

    Gesellschaftskritisch, ehrlich und realistisch - eine klare Leseempfehlung und ein Must-Have für alle Fans von Dystopien Die zweite Hälfte des 21. Jahrhunderts spaltet die Gesellschaft mehr denn je. Die Menschen werden ausschließlich nach ihrer Herkunft und ihrem Wohnumfeld eingestuft. Wer aus Sicht eines Seelenlosen Computerprogramms in der falschen Gegend wohnt, wird einer geächteten Bevölkerungsgruppe zugeordnet und hat kaum eine Chance, je wieder fair und objektiv beurteilt zu werden. Nach der berechneten Wahrscheinlichkeit sind solche Menschen asozial, ungebildet und neigen zu Kriminalität und Suchtverhalten. Keine der besseren Schulen nimmt solche Kinder auf, wenn sie nicht überdurchschnittlich gute Noten mitbringen, was bei den gebotenen Möglichkeiten kaum zu schaffen ist. Trish und ihr Bruder Mike gehören zu dieser Gesellschaftsgruppe und kämpfen jeden Tag auf neue um ihr Überleben auf der Straße. Doch in letzter Zeit beobachten sie immer öfter Männer in dunklen Anzügen und mit Tattoos auf dem Handrücken die Jugendliche zum Mitkommen überreden. Sie versprechen eine bessere Zukunftsperspektive, durch die Förderung ihres körperlichen und geistiges Potenzials. Trotz ihrer Zweifel und Ängste entschließen sich die beiden einem dieser fremden Männer zu folgen. Zu spät wird Trish klar, dass ein gutes Leben in einer anerkannten Gesellschaft einen hohen Preis haben kann, den niemand zu zahlen bereit sein sollte... Dystophien haben mich schon immer fasziniert, da sie eine Art Vision unserer möglichen Zukunft sind und sie zeigen in welche Richtung wir uns entwickeln könnten, wenn wir uns nicht klar machen was das Leben wirklich wert ist. Sylvia Kaml erzählt so realitätsnah von den Umstände in den die Menschen leben müssen, das es schwer ist sich nicht vor dieser Zukunft zu ängstigen. Mit den drei Hauptcharakteren Trish, Jerome und Mike hat die Autorin drei unerschütterliche Helden geschaffen. Von den vor allem Trish mich schwer beeindruckt hat, da sie alles in Frage stellt und somit das scheinbar perfekte Weltbild mit der harten Realität konfrontiert. "Aber für wen verbessern? Man gibt doch für solch ein Projekt nur dann Unmengen an Forschungsgeldern aus, wenn man sich Profit oder persönlichen Vorteil erhofft. Sind Sie noch Menschen mit eigenem Privatleben oder nur noch funktionierende Dienstleister." "Die Rache des Phönix" liest sich sehr fließend und die kurze Kapitel lassen die Seiten nur so vorbei fliegen. Der Schreibstil ist fesselnd und die Handlung faszinierend. Das Cover ist mir durch die kräftigen Farben und Kontraste sofort ins Auge gefallen. Alles in allem ist das Buch eine runde Dystopie die keine Fragen offen lässt und den Leser zum nachdenken anregt.

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    • 4
  • Flieg hinaus in die Freiheit, kleiner Vogel ...

    Die Rache des Phönix

    StMoonlight

    01. June 2015 um 07:26

    Allem voran geht es hier um die 16jährige Trish die, genau wie ihre Freunde, auf der Straße lebt. Das Mädchen überlebt durch Taschendiebstahl, Prostitution und  durch die Sozialstation. Wirkliche Hilfe bekommt sie aber nur von ihrem Bruder Mike, der zumindest ein Dach über dem Kopf hat. Doch auch er muss dafür schreckliches erdulden und kämpft täglich um’s überleben. ;)) Doch dann tauchen die ominösen "Anzugsträger" auf und ein jugendlicher nach dem anderen verschwindet …  Trish wird von ihrem Bruder vor diesen Leuten gewarnt, doch sie will unbedingt herausfinden was mit ihren Freunden geschieht … Anfangs dachte ich es würde recht langweilig werden. Straßenkinder und ihre Proleme. Toll... (Nicht das es kein wichtiges Thema ist, aber ich lese ja Romane um die Realität auszublenden. - und ab diesem Zeitpunkt konnte ich meine Augen nicht mehr von dem Buch lassen. Wer sind sie wirklich? Was haben sie vor und warum nehmen die nur junge Menschen? ... Trish, und auch die anderen Jugendlichen, wirken sehr erwachsen.  Ich denke da kommt das "Straßenkind" durch. Es musste immer überleben. Egal wie... Auch wenn es wirklich schön ist zu erfahren was aus den Kids geworden ist, so hätte die Geschichte kurz nach der erfolgreichen Flucht schon enden können. Bspw. als die Truppe beschließt zu Emmas Oma zu fahren. Das wäre ein schönes Ende gewesen, bei dem noch die Fantasie des Lesers angeregt wird. (Was ist wohl aus den anderen geworden?) Aber irgendwie hörte es einfach nicht auf. Immer wenn ich dachte: "Aber das ist jetzt ganz sicher das Ende.", ging es noch weiter. Für meinen Geschmack ist das Ende zu langatmig. (Vielleicht bin ich auch kein Maßstab, denn ich liebe offene Enden die meine Fantasie anregen. ;))~°~ Fazit ~°~ Auch wenn ich verabscheue was dort getan wird, so finde ich die Idee sehr spannend. Es erinnert mich ein wenig an die Versuche die früher mit "Verrückten" in "Irrenanstalten" durchgeführt wurden. Es war ja auch damals Ziel ihnen "das Böse" zu nehmen. Im Prinzip wird das hier ja bei den Kids versucht. Alles in allem finde ich den Roman sehr gelungen. Besonders, da er einfach mal "anders" ist! ;) Ich  konnte (und wollte) das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen! Obwohl es nicht blutig ist = super spannend! (So Recht in die ausgewiesene Sci-Fi-Sparte scheint er mir allerdings nicht zu passen.)

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  • Wie weit darf die Gesellschaft / eine Firma gehen?

    Die Rache des Phönix

    starling

    27. May 2015 um 10:53

    Zum Inhalt: Die 16 jährige Trish lebt am unteren Rand der Gesellschaft, ohne Aussicht auf eine sichere Zukunft. Ihr tägliches Überleben auf der Straße sichert sie sich mit Taschendiebstählen, der Sozialstation und durch Prostitution. Einzig ihr Bruder Mike, der selber kämpfen muss, versucht ihr so gut es geht zu helfen. Eine Zukunft mit einem sicheren Leben scheint es für beide nicht zu geben. Bis diese Männer in ihren grauen Anzügen auftauchen (ich musste direkt an Momo denken), mit den auffälligen Tätowierungen auf den Händen und mit ihnen immer mehr der Straßenkinder verschwinden.  Obwohl Trish und Mike skeptisch sind, gehen auch sie mit den Männern mit, denn ihnen wird ein Weg, weg von der Straße und eine sichere Zukunft geboten. Doch wenn die beiden in ihren jungen Jahren eines gelernt haben, dann, dass alles einen Preis hat – die Frage ist nur, welchen sollen sie zahlen, und sind sie bereit dafür? Mehr kann ich über den Inhalt nicht schreiben, denn ab da wäre alles gespoilert und das Buch ist so lesenswert, das ich nicht mehr darüber verraten möchte. Meine Meinung: Das Buch ist in einem sehr flüssigen Stil geschrieben, der Leser wird direkt mitten in das Leben von Trish auf der Straße geworfen. Die Protagonisten werden gut beschrieben, so dass man sich schnell ein Bild von ihnen machen kann und auch Sympathien zu ihnen aufbaut. Von der eigentlichen Gesellschaft erfährt man leider nicht viel, hier hätte ich mir ein paar mehr Infos gewünscht, aber dann wäre das Buch eventuell wesentlich umfangreicher geworden. Denn die eigentliche Handlung spielt im Inneren der „Firma“ und was dort vorgeht, hat mich als Leser doch manches Mal arg mit dem Kopf schütteln lassen. Wie weit darf eine Firma / die Gesellschaft gehen, um Straßenkindern eine Zukunft bieten zu können? Aus unsere heutigen Sicht auf keinen Fall soweit, wie es hier geht, aber da die Geschichte in der Zukunft spielt, fragt man sich sehr schnell, wie realistisch ist das, kann es wirklich soweit kommen – ich denke ja! Doch egal, wie sehr man versucht Menschen zu manipulieren/konditionieren, eines unterscheidet den Menschen vom Tier – sein freier Wille! Und der zeigt sich zum Glück auch in diesem Buch…. Sylvia Kaml hat es mit diesem Buch geschafft, ein sehr realistisches Bild von einer möglichen Zukunft zu gestalten. deshalb erhält dieses Buch auch eine klare Leseempfehlung mit 5 Sternen von mir!

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  • Spannend !

    Die Rache des Phönix

    Antares

    25. May 2015 um 20:01

    Spannendes gesellschaftskritisches Buch. Rundrum eine runde Sache. Die Autorin bleibt realistisch und verwendet sehr interessante Charaktere.
    Empfehlenswert !

  • Sozialkritisch aber nicht überheblich, spannend und sehr real

    Die Rache des Phönix

    Kerstin_KeJasBlog

    21. May 2015 um 21:10

    Der Roman "Die Rache des Phönix" von Sylvia Kaml hat die Kategorie Science Fiction/Phantasy, könnte meiner Meinung nach aber durchaus auch als Thriller gelten. Zur Story: Trish lebt auf der Straße. Sie klaut, geht in die Mission für ein warmes Essen, ist spontan und prostituiert sich. Trish ist 16 und eine von vielen Teenagern, die aufgrund schlechter sozialer Verhältnisse so leben muss. Ihre Zukunftsaussichten sind alles andere als rosig und das weiß sie auch. In letzter Zeit ist ihr aufgefallen das öfters Ihresgleichen spurlos verschwinden. Davor wurden die Jungen und Mädchen immer in Begleitung der 'Anzugträger' gesehen. Wer sind diese Männer und was habe sie mit dem Verschwinden der Heranwachsenden zu tun? Trish und ihr Bruder Mike geraten selbst in die Fänge der Anzugträger und erleben am eigenen Leib, dass nicht alles gut ist was gut scheint. Was mir an diesem Buch gefiel, war das Einbringen der Autorin von Alltag der Straßenkinder. Es waren eher kleine Nebensächlichkeiten, die erzählt wurden und doch gingen mir genau diese unter die Haut. Der Junge der vom älteren Bruder auf den Strich geschickt wird, damit Geld da ist. Das Mädchen das selbst kaum Essen hat aber ihren Hund liebevoll versorgt. Die überforderte Mutter, der brutale Vaterersatz. Über all dem der Wunsch da raus zu kommen, wenn es sein muss für einen hohen Preis. Was Trish und ihren Bruder die Türen in einen neue, bessere Welt öffnen kann, ist aus humanistischer Sicht grausam und unmenschlich. Da ich nicht spoilern möchte gehe ich darauf nicht näher ein. Nur so viel, die Beiden fangen an sich zu wehren und wollen dem Treiben ein Ende bereiten. Ob ihnen das gelingt? Bei Trish und ihren Freunden musste ich mir immer wieder in Erinnerung rufen das es sich noch um Teenager handelt, denn ihr agieren war einerseits sehr überlegt und andererseits furchtbar naiv. Ich mochte alle von ihnen. Die Erwachsenen, es kommen nur wenige zu Wort, sind grenzwertig. Geht es in diesem Buch doch nicht darum diesen sozial geächteten jungen Menschen zu helfen ein eigenständiges glückliches Leben mit guter Perspektive und Zukunft zu bieten, sondern, wie leider zu oft der Fall, nur um Macht und Geld. Ein rasanter, schöner und schnörkelloser Schreibstil. Echt und ehrlich, mit etwas Fantasie ausgeschmückt, aber eben gar nicht mal so abwegig. Mir manchmal zu schnell, da blieb dann etwas die Geschichte und deren Botschaft auf der Strecke. Dieses Buch könnte durchaus auch als Jugendbuch durchgehen. Gerne vergebe ich 4 von 5 Sternen. c ) K.B. 05 / 2015

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