Sylvia Kaml Predyl

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Inhaltsangabe zu „Predyl“ von Sylvia Kaml

Seit Jahrhunderten leben die Menschen auf dem Mond ›Predyl‹, weit von der zerstörten Erde entfernt. Mithilfe der Arbeitskraft primitiver Ureinwohner haben sie sich dort ein Utopia erschaffen. Die junge Frau Luna wächst als eine der verwöhnten Bewohner dieser Kolonistenstadt auf. Als sich die Proteste der Predyler gegen die Unterdrückung häufen und es zu einem militärischen Konflikt kommt, wird sie erstmals mit der harten Realität konfrontiert. Unterstützung findet sie ausgerechnet in dem Eingeborenen Biran, der bald mehr als nur ein Beschützer ist. Gemeinsam versuchen sie, die verheerende Feindschaft zwischen den Spezies zu beenden.

Ein etwas anderer Sci-Fi Roman, der auch ganz ohne Raumschlachten und dröhnende Triebwerke auskommt.

— Toby_Be

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  • Leserunde zu "Predyl" von Sylvia Kaml

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    • 39
  • Erfrischende Idee

    Predyl

    anra1993

    16. October 2017 um 14:46

    Auf dieses Buch bin ich durch eine Leserunde auf Lovelybooks aufmerksam geworden. Mich hat der Klappentext sehr angesprochen, da ich sehr gerne Bücher in diese Richtung lese. Der Schreibstil der Autorin konnte mich begeistern. Sie schreibt sehr fesselnd und flüssig, sodass ich mich voll und ganz auf die Geschichte einlassen konnte und mir die einzelnen Szenen sehr gut vorstellen konnte. Mir hat besonders die Welt gefallen, die die Autorin erschaffen hat. Die Erde ist nicht mehr bewohnbar und die Menschen mussten auf einen anderen Planeten ausweichen, der jedoch von anderen Kreaturen besiedelt ist: Den Predyler. Das Buch ist aus der Sicht von Luna geschrieben, die in der neuen Welt aufgewachsen ist. Ihr Weltbild wird erschüttert, als sie das erste Mal auf einen jungen Predyler trifft, der nicht als die Persönlichkeit angesehen wird, die er ist, sondern als billige Arbeitskraft. Luna durfte in ihrem Leben mehrere Erfahrungen machen: Einmal wie es ist, alles zu haben und sich um nichts Sorgen zu machen. Und zum anderen das bittere Überleben. Luna ist eine starke junge Frau, die man als Freiheitskämpferin bezeichnen kann. Ihren Weg kreuzt immer wieder der Predyler Biran, mein Lieblingscharakter in der Geschichte. Biran machte schlechte Erfahrungen mit den Menschen, und trotzdem wird er der stärkste Verbündete von Luna sein. Ich mochte Birans Art und seine Einstellung sehr gerne und  habe jeden Moment mit ihm genossen.Die Geschichte war für mich komplett neu und vergleichbares habe ich bislang nicht gelesen. Die Autorin hat nicht nur einen spannenden Science-Fiction Roman erschaffen, sondern weist indirekt auf ernste Themen wie die Rassentrennung, zweiter Weltkrieg oder Ausländerfeindlichkeit hin. Es gab Szenen, bei denen ich wirklich schlucken musste, denn ich konnte mir es so genau vorstellen. Teilweise hatte ich ein wirklich ein beklemmendes Gefühl.Die Spannung war überwiegend gegeben. Allerdings gab es auch ein paar Stellen, an denen es sich für mich leicht gezogen hat. Trotzdem muss ich sagen, dass ich das Buch wirklich sehr gerne gelesen habe. Für mich gab es viele interessante Handlungen und auch die Umsetzung der anderen Spezies war wirklich toll. Ein kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings doch noch: Ich hatte das Gefühl, dass die Zeitrechnung teils nicht stimmt. Und generell die teils großen Zeitsprünge waren nicht so meins. Sicherlich geht der Krieg lange, aber ich hatte das Gefühl, dass die Sprünge für das Buch zu groß sind, ohne, dass die Charaktere starke Sprünge machen.Das Ende war wirklich toll und lässt mich befriedigend zurück. Alle Frage wurden geklärt und es gab keine Unstimmigkeiten. Zu dem endet es anders, als ich dachte, aber wesentlich schöner. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen.FazitMit Predyl hat die Autorin eine neue Welt erschaffen, die mich gefangen nehmen konnte. Die Spannung war überwiegend gegeben, auch wenn sie manchmal etwas fehlte. Die Charaktere habe ich wahnsinnig gern gewonnen und würde mich freuen, wenn sie noch einmal in einem Buch vorkommen werden. Ich habe das Buch auf jeden Fall gerne gelesen und kann es euch empfehlen.

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    • 2
  • etailreich beschrieben und packend bis zur letzten Seite.

    Predyl

    Toby_Be

    01. July 2017 um 10:35

    In dem von männlichen Autoren geprägten Science-Fiction Bereich erscheinen täglich neue Bücher voller unendlicher Weiten. Um so mehr freue ich mich, dass ich ein wirklich gelungenes Sci-Fi-Werk der deutschen Autorin „Sylvia Kaml“ lesen durfte. Der Verlag war so freundlich mir ein Exemplar zur Verfügung zu stellen. Und dafür bin ich sehr dankbar, denn sonst wäre dieses tolle Buch wohl gänzlich an mir vorbei gegangen.Inhalt: Seit Jahrhunderten leben die Menschen auf dem Mond Predyl, weit von der zerstörten Erde entfernt. Mithilfe der Arbeitskraft primitiver Ureinwohner haben sie sich dort ein Utopia erschaffen. Die junge Frau Luna wächst als eine der verwöhnten Bewohner dieser Kolonistenstadt auf. Als sich die Proteste der Predyler gegen die Unterdrückung häufen und es zu einem militärischen Konflikt kommt, wird sie erstmals mit der harten Realität konfrontiert. Unterstützung findet sie ausgerechnet in dem Eingeborenen Biran, der bald mehr als nur ein Beschützer ist. Gemeinsam versuchen sie, die verheerende Feindschaft zwischen den Spezies zu beenden.Rezension: Der Roman beginnt mit einem kurzen Prolog und beschreibt das erste Aufeinandertreffen der Ureinwohner mit den neuen Siedlern. Der erste Kontakt verläuft nicht gerade harmonisch und endet für einen der Predyler tödlich. Die eigentliche Handlung spielt dann dreihundert Jahre später. Die Kolonie gedeiht prächtig. Den Kolonisten geht es gut, sie leben im Überfluss. Die Ureinwohner jedoch müssen als günstige Arbeitskräfte herhalten. Sie dürfen die Kolonie nur zum arbeiten betreten Bürgerrecht und Wohlstand sind das alleinige Privileg der Kolonisten. Die reptilartigen Ureinwohner fühlen sich unterdrückt und schlecht behandelt. Die menschlichen Siedler wiederum sehen durch eine Gleichstellung der Ureinwohner ihren Wohlstand und Lebensweise bedroht. Viele vertreten die Ansicht, „die Wilden“ sollen gefälligst dankbar sein für den Fortschritt, den man gebracht hätte. Und so gärt, unter der Oberfläche, ein Konflikt der immer mehr angeheizt wird. Der Krieg scheint unausweichlich…Im Mittelpunkt der Ereignisse steht die junge Luna. Sie lebt zusammen mit ihren Eltern und ihrem großen Bruder in der Kolonistenstadt „Neumond“. Schließlich geschieht das Unausweichliche und nach dem Ende des offenen Krieges steht Luna, ohne ihre Familie, ganz alleine in den Trümmern der „Neuen Welt“. Ausgerechnet der Ureinwohner Biran steht der jungen Frau zur Seite. Gemeinsam versuchen sie die Fremdartigkeit des anderen zu ignorieren und erkennen, dass sie gar nicht so verschieden sind. Wirklich gut gefallen hat mir, dass die Protagonistin Luna ein ganz normales Mädchen ist. Hier wurde von Sylvia Kaml bewusst auf eine Helden – oder auch Antihelden Figur verzichtet. Die verleiht der Story, obwohl diese auf einem entfernten erdähnlichen Mond spielt, eine gewisse Glaubwürdigkeit.Die Autorin legt in Predyl sehr viel wert auf die Entwicklung der einzelnen Charaktere und deren Motivationen. Auch verbirgt sich hinter der kurzweilig geschriebenen Geschichte ein tieferer Sinn. Sylvia Kaml greift Themen wie das selbstzerstörerische Verhalten der menschlichen Psyche ebenso auf, wie komplexe politische Geschehnisse. Themen die in unserer Realität immer noch aktuell sind. Sehr geschickt lässt die Autorin dies in die Geschehnisse der Protagonisten einfließen, ohne dabei jedoch den moralischen Zeigefinger zu erheben. An vielen Stellen erinnerte mich die Grundstory an die Besiedelung Amerikas und deren Umgang mit den Ureinwohnern und der späteren Sklavenhaltung. Interessant ist auch, dass im Gegensatz zu vielen anderen Sci-Fi Storys die Ausserirdischen keine geschlossene, kulturell einheitliche Gruppierung darstellt. Sehr detailreich geht die Autorin auf die Unterschiede der verschiedenen Predyl-Kulturen ein und beschreibt auch die Ureinwohner als individuelle Persönlichkeiten.Fazit: Eine spannende, sehr real wirkende Story mit absolut glaubhaften und klischeefreien Charakteren. Detailreich beschrieben und packend bis zur letzten Seite. Ein etwas anderer Sci-Fi Roman, der auch ganz ohne Raumschlachten und dröhnende Triebwerke auskommt.

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