Sylvia Knelles Seelenmörder

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Inhaltsangabe zu „Seelenmörder“ von Sylvia Knelles

Erzählt wird die Geschichte von Sarah, einer alleinerziehenden Mutter, die sich lange Zeit nach ihrer Scheidung von ihrem Mann Otto wieder verliebt hat und glaubt, endlich den Mann fürs Leben gefunden zu haben. Sie lebt mit ihrem Sohn Lars in einem kleinen Haus am Rande der Stadt. Auch ihr sechs Jahre alter Sohn Lars findet schnell Gefallen an dem Neuen, der als Polizist sehr angesehen ist. Als im Dorf ihr Neffe Ferdinand verschwindet und kurz drauf tot aufgefunden wird, ist das Entsetzen groß. Trost findet Sarah bei ihrem Lebensgefährten Uwe. Bei der Beerdigung streut ein Journalist das Gerücht, dass die Polizei wissentlich Informationen zurückhält. Jeder misstraut plötzlich jedem. Der Verdacht fällt auch auf Sarahs neuen Lebenspartner. Sarah trifft sich mit dem Journalisten, um ihn zur Rede zu stellen. Sie erfährt von diesem, dass es nicht der erste Fall in der Umgebung war und er glaubt, dass es sich um einen Serientäter handelt, der wieder zuschlagen wird. Der Dorfmob greift das Paar immer wieder an. Sarah versucht zu vermitteln, gerät aber immer weiter zwischen die Fronten. Sie stellt Uwe zur Rede. Dieser kann all ihre Bedenken zerstreuen. Ihre Ausnahmesituation schweißt die Beiden immer mehr zusammen. Sie fliehen in einen gemeinsamen Urlaub mit Lars, wo Uwe ihr einen romantischen Heiratsantrag macht und sie alle drei ihre gemeinsame Zukunft schmieden. Bei ihren Hochzeitsvorbereitungen stolpert Sarah über weitere Ungereimtheiten. Da sie ihren eigenen Wahrnehmungen aber nicht trauen mag, weil sie wegen ihrer eigenen Missbrauchsvergangenheit unter einer Borderlinestörung leidet, versucht sie ihre aufkommenden Zweifel zu zerstreuen. Otto, ihr Exmann, der in der Stadtmitte wohnt und dort eine Apotheke betreibt, bemerkt Sarahs Zweifel und Veränderungen und versucht sie zu überzeugen, dass etwas mit ihrem Neuen nicht stimmt. Zu gerne würde er Sarah zurückerobern und lässt nichts unversucht. Sarah weist Ottos Verdächtigungen empört zurück. Aber diese Zweifel und Anschuldigungen nagen an ihr. Immer wieder muss sie feststellen, dass Uwe es mit der Wahrheit nicht so ganz genau nimmt. Als sie glaubt, dass Uwe sie betrügt, geht sie auf Spurensuche. Allein schon, um ihrem Exmann zu beweisen, dass er sich irrt, seine Unterstellungen geradezu lächerlich sind und er nur aus Eifersucht so intrigiert. Schnell aber muss Sarah erkennen, dass Uwes Geheimnis schlimmer ist, als sie es je befürchtet hatte. Sie muss erkennen, dass er sie nicht zufällig kennengelernt hat, sondern dass er sie zielgerichtet kennengelernt hat, um sich ihrem Sohn nähern zu können. Sarah, die aus eigener Missbrauchserfahrung weiß, wie zielgerichtet und hintertrieben die Täter agieren, will nicht länger Opfer sein. Ihren Sohn will sie um jeden Preis beschützen. Auch das ungeborene Kind, das sie unter ihrem Herzen trägt, verängstigt sie zusehends. In Panik bringt sie Lars, ohne mit Uwe vorher zu sprechen, zu seinem Vater und entzieht ihm so die Nähe zu seinem vielleicht potentiellen nächsten Opfer. Sarah ist nicht bereit, Uwe einem Gericht zu übergeben. Zu sehr leidet sie selbst noch an den Verletzungen ihres Missbrauchs. Sie treibt Uwe immer wieder in die Enge, streut Indizien und Beweise, was ihn sichtbar unruhig werden lässt. Sarah übernimmt sein „Spiel“, arbeitet mit Charme und beginnt die Kontrolle zu übernehmen. Sie findet Beweise, dass Uwe nicht nur den Tod von Ferdinand zu verantworten hat, sondern schon einmal getötet hat. Als Missbrauchsopfer weiß sie, dass er nicht zu stoppen sein wird. Sarah schmiedet einen perfiden Plan. Sie beschließt Uwe zu töten und es als Selbstmord aussehen zu lassen. Sie spielt die kleine glückliche Familie fast perfekt. Holt auch Lars wieder nach Hause, lässt diesen aber nicht mehr aus den Augen. Treibt Uwe förmlich vor sich her, um ihn nicht zur Ruhe kommen zu lassen. Während Uwe sich auf die nahende Hochzeit freut, sich am Ziel aller seiner Träume sieht, lässt Sarah ihren Plan nicht aus den Augen. Perfekt spielt sie das Opfer, bis zum Tag der Tat. Akribisch bereitet sie sich auf die Deadline vor, mit dem festen Willen, sich selbst dafür nicht bestrafen lassen zu wollen. Ihr Plan muss so perfekt sein, dass sie zusammen mit Lars ein sorgenfreies Leben führen kann. Wie Schachfiguren setzt sie Freunde und Kollegen, die Dorfbewohner für ihre Zwecke ein. Hat Uwes Spiel in ihre Hand genommen. Lässt ihn im Glauben, ihn zu lieben und bringt ihr Spiel zu Ende. Sein Tod ist ihre Antwort und die bleibt sie ihm nicht schuldig.

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