Sylvia Lott

 4.4 Sterne bei 307 Bewertungen
Autorenbild von Sylvia Lott (©)

Lebenslauf von Sylvia Lott

Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott, * 13. 12. 1955, ist gebürtige Ostfriesin und wuchs im Ammerland auf. Sie arbeitete viele Jahren für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine. Inzwischen konzentriert sie sich ganz aufs Romanschreiben. Ihre Reisereportagen führten sie unter anderem an die Schauplätze ihrer Bücher. Sylvia Lott lebt in Hamburg.

Neue Bücher

Die Rosengärtnerin

 (7)
Neu erschienen am 20.05.2019 als Taschenbuch bei Blanvalet.

Alle Bücher von Sylvia Lott

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Die Glücksbäckerin von Long Island (ISBN:9783442381814)

Die Glücksbäckerin von Long Island

 (60)
Erschienen am 21.07.2014
Cover des Buches Die Rose von Darjeeling (ISBN:9783442378890)

Die Rose von Darjeeling

 (63)
Erschienen am 18.03.2013
Cover des Buches Die Inselfrauen (ISBN:9783734100598)

Die Inselfrauen

 (51)
Erschienen am 14.03.2016
Cover des Buches Die Inselgärtnerin (ISBN:9783734104909)

Die Inselgärtnerin

 (53)
Erschienen am 16.04.2018
Cover des Buches Die Fliederinsel (ISBN:9783734103353)

Die Fliederinsel

 (44)
Erschienen am 15.05.2017
Cover des Buches Die Lilie von Bela Vista (ISBN:9783734100581)

Die Lilie von Bela Vista

 (29)
Erschienen am 17.08.2015
Cover des Buches Die Rosengärtnerin (ISBN:9783734106323)

Die Rosengärtnerin

 (7)
Erschienen am 20.05.2019

Neue Rezensionen zu Sylvia Lott

Neu

Rezension zu "Die Rosengärtnerin" von Sylvia Lott

Großartige und komplexe Familiengeschichte mit historischem Hintergrund
Fanti2412vor 7 Stunden

Die Journalistin Ella erhält überraschend die Nachricht, dass Baronin Jeanne de Cremont ihr ein großes Anwesen an der Loire vererbt hat. Bedingung ist aber, dass Ella ein Jahr dort leben muss bevor das Anwesen endgültig in ihren Besitz übergeht. Ella hat keine Ahnung, wer ihre Gönnerin ist, aber sie nimmt die Herausforderung an und nutzt diese Chance, ihr Leben zu ändern.
Vor Ort trifft sie auf nette Menschen und erfährt, dass die Unterhaltskosten für das Anwesen für ihr "Probejahr" gesichert sind, allerdings kein Geld für dringend notwendige Sanierungen vorhanden ist.
Im zweiten Handlungsstrang, beginnend im Jahr 1942, lernen wir Jeanne als junges Mädchen kennen. Sie lebt an der Loire in einer von Deutschen besetzten Gegend. Sie hilft auf einem Weingut und kümmert sich dort auch um die Rosenstöcke. Der Sohn des Winzers ist ihr bester Freund. Als sie auch im Widerstand gegen die Deutschen mithilft und die Lage gefährlich wird, entschließt sie sich, als Fremdarbeitern nach Deutschland zu gehen. Sie landet auf einem Bauernhof in Ostfriesland, wo sie gut aufgenommen wird. Als sie sich in den verheirateten Gutsbesitzer verliebt, beginnt für sie eine schöne Zeit, die allerdings mit einer schicksalhaften Entscheidung endet.

Sylvia Lott verknüpft in diesem Roman ein Stück Zeitgeschichte mit einer Familiengeschichte.
In der Gegenwart beginnt Ella zu recherchieren, wer Jeanne war und warum sie als Erbin ausgewählt wurde. Durch Briefe, die sie in Jeannes Schreibtisch entdeckt, findet sie bald heraus, welche Verbindung zwischen ihr und Jeanne besteht. Diese Briefe sind immer wieder zwischendurch eingeschoben, zum Beginn der Kapitel, die aus Jeannes Sicht erzählt werden.
Jeanne wurde in den 1950er Jahren eine berühmte Chanson-Sängerin und komponierte und textete ihre Lieder selbst. Auch auf den alten Notenblättern finden sich Hinweise auf Jeannes Lebensgeschichte.
Und so nimmt Ella sich vor, alles lückenlos zu recherchieren und Jeannes Biographie zu schreiben.

Jeannes Geschichte und ihr Schicksal zu verfolgen war für mich sehr fesselnd. Das Schicksal der sogenannten "Fremdarbeiter" in der Nazizeit und dessen Folgen war mir so detailliert nicht geläufig. Daher hat mir der Roman auch noch ein Stück Zeitgeschichte näher gebracht.
Aber auch Jeannes Leben nach dem Krieg, als sie in ihre Heimat zurückkehren konnte, hat mich bewegt und auch sehr berührt, denn dass sie damals scheinbar freiwillig ins Land des Feindes ging, wurde von einigen ihrer Landsleute als Verrat angesehen.

Aber auch Ellas Geschichte in der Gegenwart ist spannend. Denn neben ihren Recherchen muss sie sich als neue Besitzerin des Anwesens behaupten. Sie wird kreativ, lädt Freunde und Künstler ein, die frischen Wind in das kleine Dorf bringen. Dadurch entsteht eine tolle Gemeinschaft, die sich zum Ziel setzt, das Anwesen und alles was dazu gehört, zu erhalten.
Auch die Liebe tritt unerwartet in Ellas Leben und plötzlich sieht sie neue Perspektiven in ihrem Leben.

Mit viel Liebe zum Detail erzählt Sylvia Lott die Geschichte zweier starker Frauen. In diesem Roman sind beide Handlungsstränge gleichermaßen fesselnd und auf ihre Art auch bewegend.
Der Schreibstil ist gefühlvoll und bildhaft. Die fiktiven Örtlichkeiten beschreibt die Autorin, die sich dafür von realen Orten inspirieren ließ, sehr anschaulich, so dass ich mich als stille Beobachterin vor Ort fühlte. 
In ihrem Nachwort beschreibt sie ihre umfangreichen Recherchen, sowohl zur Historie als auch zu den Orten und gibt damit noch einige interessante Informationen.

Diese großartige und komplexe Familiengeschichte mit historischem Hintergrund war spannend, fesselnd und auch sehr unterhaltsam.
Warum sie "Die Rosengärtnerin" heißt, findet man beim Lesen schnell heraus und nicht nur deshalb gebe ich gerne eine uneingeschränkte Leseempfehlung!


Fazit: 5 von 5 Sternen



Kommentieren0
2
Teilen
A

Rezension zu "Die Rosengärtnerin" von Sylvia Lott

Vier Leben und Lieben der Jeanne
AvaFvor 9 Tagen

Jeanne lebt quasi vier Leben: das als junges Mädchen im Bordelais (im Weinanbaugebiet um Bordeaux) zur Zeit der deutschen Besatzung, das als Fremdarbeiterin auf einem Bauernhof in Ostfriesland direkt an der Küste, das als Chansonsängerin im Paris der Fünfzigerjahre und schließlich das als Baronin im Loiretal. In jeder Lebensphase erlebt sie eine andere, irgendwie besondere Liebe. Und trotzdem gibt es da noch eine Liebe, die ihr ganzes Dasein bestimmt, obwohl sie sie nicht leben darf. Wie das zu ihrem großen Lebensthema wird, wie es sie immer wieder beschäftigt, traurig oder verzweifelt macht, antreibt, wie sie damit fertig wird (oder auch nicht) – das hat mich tief berührt.

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Die Rosengärtnerin" von Sylvia Lott

Rosen und Chansons
talishavor 9 Tagen

Ich freute mich sehr auf den neuen Roman von Sylvia Lott, der zu einem grossen Teil im französischen Loire-Tal angesiedelt ist. Eine wunderschöne Gegend mit einem grossen Weinanbau-Gebiet und vielen Châteaus. 

Ein solches Schlösschen erbt die 37-jährige Ella aus Hamburg. Sie hat keine Ahnung, wieso gerade sie die Erbin einer Chanson-Sängerin sein soll. Ella macht sich aber bald auf den Weg ins Loire-Tal, um das heraus zu finden. Ihr Erbe ist an eine Bedingung geknüpft: Ella muss genau ein Jahr in Cremont-sur-Crevette wohnen und darf nicht mehr als zwei Wochen abwesend sein, sonst erbt der unsympathische Neffe des Barons. Ella lässt sich schnell auf das Abenteuer ein und verfällt in ihrem Frankreich-Jahr nicht nur dem Charme des Manoirs. 

Da Ella in dieser Zeit eine Biografie über Jeanne schreiben will, bildet die Gegenwartsgeschichte den Rahmen um Jeannes Lebensgeschichte. Diese beginnt in den  ersten Kriegsjahren um 1942 im Bordelais und endet in der ersten Hälfte mit Jeannes Rückkehr aus Ostfriesland, wo sie während des Krieges einige Jahre als Fremdarbeiterin auf dem Südmarschhof verbrachte. 

Der erste Teil von Jeannes Geschichte ist enorm vorhersehbar. Spannender und interessanter wurde es erst in der zweiten Hälfte des Romans, in dem Jeanne in Paris als Chansonsängerin berühmt wird und später an der Seite des Barons in Cremont-sur-Crevette in der Arbeit in ihrem Rosengarten Entspannung findet. 

Jeanne führte ein interessantes Leben, emotional blieb sie mir aber fern. Jeannes Figur war spannender als die von Ella, die - einfach mal so, um Leben in die Bude zu bringen - ihre Künstler-Freunde zu sich einlädt. Dies um einerseits nicht alleine zu sein, andererseits in der Hoffnung, dass die Künstler vielleicht das Dorf ein wenig verschönern. Anna, Ellas Freundin, mochte ich zwar gar nicht, aber in einem muss ich ihr recht geben: dass solch ein Zusammenleben wie in einer WG ohne jegliche Regeln nicht funktioniert. Ella lernt dies nur allzu bald.

Obwohl ich sonst immer begeisterte Sylvia-Lott-Romane-Leserin bin, wurde ich in "Die Rosengärtnerin" mit den Figuren nicht warm. Mit Jeanne im zweiten Teil konnte ich grad noch ein bisschen mitfiebern, aber zu Ella konnte ich keine Beziehung aufbauen, sie blieb sehr blass. Die Nebenfiguren - einige der Dorfbewohner, Sina und Annas Tochter - fand ich fast interessanter.

Eventuell lag es auch daran, dass mir die Geschichte insgesamt zu vorhersehbar war. Einige unerwartete Verbindungen waren vorhanden, es gab auch nette Wiedersehen mit gewissen Figuren, aber zum mich richtig wohl zu fühlen fehlte mir etwas.

Dafür stimmte die Atmosphäre, die genauen geschichtlichen Recherchen und die schönen Landschaftsbeschreibungen. 

Fazit: Schöne Geschichte, die mich emotional aber nicht mitnehmen konnte.
3.5 Punkte. 

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Liebe Leserinnen und Leser,

ich würde Euch gerne mit meinem neuen Roman „Die Inselgärtnerin“ auf eine Reise vom Oldenburger Land nach Florida, an den türkisfarbenen Golf von Mexiko mitnehmen. Stellt Euch vor: um Euch herum Strandhäuser in Softeisfarben, Delfine, Dünengärten, alte Motown-Hits und dazu noch köstliche Limettentarte … Für die richtige Stimmung beim Lesen sorgt eine Playlist mit kraftvollen Soul-Songs, die Ihr am Ende des Buches (und auf meiner website unter Extras https://www.romane-von-sylvia-lott.de/extras-rezepte/) findet. Ich hoffe, sie bringt Euch zum Grooven!

Sonja ist kaum über die Trennung von ihrem Mann hinweg, als sie auch noch ihren Job verliert. So hält die Gartenarchitektin nichts in der Heimat, als sie überraschend ein Strandhaus in Florida erbt. Dolphin Island ist zauberhaft: pastellfarbene Häuschen und türkisblaues Meer. Trotz ihres Vorhabens, das Haus so schnell wie möglich zu verkaufen und wieder nach Deutschland zurückzukehren, beschließt sie, noch etwas länger auf Dolphin Island zu bleiben. Und sie findet auch schnell eine neue Aufgabe: Sonja möchte umweltfreundliche und zugleich malerisch schöne Dünengärten anlegen. Mit dem charmanten Nick Winslow trifft sie außerdem auf einen Mann, der sie tatsächlich zum Bleiben bewegen könnte. Doch irgendjemand will mit fiesen Tricks verhindern, dass Sonja auf Dolphin Island heimisch wird. Zum Glück gibt es Lebenskünstler Sam, der ihr immer wieder aus der Patsche hilft und für Sonja womöglich doch mehr werden könnte als nur ein guter Freund …

Ihr möchtet meinen neuen Roman gerne mit mir gemeinsam lesen? Dann schreibt mir einfach in den Kommentaren. Die Teilnehmer werden dann ausgelost.

Bitte bewerbt Euch nur, wenn Ihr auch wirklich an der Leserunde teilnehmen möchtet. Ich werde mir gerne Zeit nehmen, um all Eure Fragen zu beantworten.

Ich freue mich auf den Austausch mit Euch!
Eure
Sylvia Lott

Bitte bewerbt Euch bis zum 8. Mai 2018.
Start der Leserunde: 18. Mai 2018

Zur Leserunde
                                                                              Liebe, Romantik, Abenteuer, ferne Länder und Heimat...

Hallo, Ihr Lieben,

am Montag, 18. März, erscheint mein Roman „Die Rose von Darjeeling“ als Taschenbuch bei blanvalet.  Endlich! Diese Familiensaga rund um Kathryn, die Tochter eines englischen Teegarten-Besitzers, die sich in zwei abenteuerlustige Freunde aus Deutschland verliebt, beginnt 1930 in Darjeeling, sie reicht über drei Generationen bis in unsere Gegenwart. Ich möchte Euch herzlich zu einer Leserunde einladen! Es ist meine erste, ich bin sehr gespannt auf Eure Reaktionen, Eurer feedback. Der Verlag stellt 25 Leseexemplare zur Verfügung. Kleine Vorwarnung: Das Buch ist 640 Seiten dick. Eine grundsätzliche Neigung zu den Themen und zum Genre (love & landscape) wäre schon nicht schlecht ;-)

Die Geschichte führt zunächst mit einer Expedition auf der Suche nach einer noch unentdeckten Rhododendronart durch die überwältigende Natur des Himalaya-Königreich Sikkim. Weitere Schauplätze sind die Kanalinsel Jersey, Cornwall, der Kaukasus, vor allem aber der Nordwesten Deutschlands: das Ammerland und Ostfriesland. 

Wer Interesse hat, kann sich noch ein wenig auf der website www.die-rose-von-darjeeling.de informieren und dann mit dem üblichen kleinen Steckbrief von sich selbst hier bei lovely books bewerben. Sagen wir: bis zum Montag, 18. März.

Ich freu mich auf Euch!

Sylvia Lott



Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Sylvia Lott wurde am 13. Dezember 1955 in Deutschland geboren.

Sylvia Lott im Netz:

Community-Statistik

in 357 Bibliotheken

auf 95 Wunschlisten

von 9 Lesern aktuell gelesen

von 8 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks