Sylvia Lott Die Fliederinsel

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Inhaltsangabe zu „Die Fliederinsel“ von Sylvia Lott

Sie mussten fliehen, um ihr Leben zu retten. Doch das Kostbarste ließen sie zurück ... In ihrem Ferienhäuschen auf der idyllischen dänischen Insel Fünen entdeckt die Urlauberin Celia ein wunderschönes Fliedergemälde, das seit Jahrzehnten als verschollen galt. Ihre Vermieterin ist beim Anblick des Bildes tief bewegt und erzählt Celia die Geschichte ihrer Mutter, der jüdischen Malerin Ruth Liebermann. Im Jahr 1938: Das frisch verheiratete Paar Ruth und Jakob Liebermann muss aus Berlin fliehen, auf Fünen finden die beiden im ehemaligen Sommerhaus von Ruths Familie Zuflucht. Trotz der schwierigen Situation erleben sie glückliche Jahre, Ruth kann mit ihrer Passion, dem Malen, sogar die Familie ernähren. Als sie erneut zur Flucht gezwungen sind, müssen Ruth und Jakob die folgenschwerste Entscheidung ihres Lebens treffen …

Ein unglaublich tolles Cover, welches durch seine sommerlichen und pastelligen Farben sehr an Sommer, Leichtigkeit und Inselfeeling erinnert

— LieLu

Ein bewegender Roman über zwei Liebende in Zeiten des Krieges in Dänemark. Bildgewaltig und emotional erzählt. Klare Leseempfehlung.

— Amy-Maus87

Trotz Traumcover und interessanter Thematik sehr zäh & langweilig

— mj303

Wunderschöne Familiengeschichte, über eine jüdische Familie, die auch in der Gegenwart noch eine Überraschung parat hat!

— Fanti2412

der Einband ist verwirrend...

— MeinFreizeitGlueck

ein sehr bewegender und emotional erzählter Roman, der viel mehr ist als nur eine bloße Liebesgeschichte.

— friederickesblog

Sylvia Lott erzählt hier eine spannende und unterhaltsame Geschichte, die zu fesseln versteht. Bin wiedereinmal begeistert.

— claude20

Bisher die beste Geschichte der Autorin!

— Schneeflocke2013

Gar nicht so seicht wie erwartet

— MellieS

Ich mag die Autorin, meiner Meinung nach ihr bestes Buch bisher. Dazu ein Stück Zeitgeschichte, die sicher nicht jedem präsent ist.......

— tulpen

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Außer sich

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WOW!!! Ein wunderbarer Roman, der alles enthält was man sich wünscht: Freundschaft, Humor, Tragik und viel viel Nächstenliebe.

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  • Die Fliederinsel (Sylvia Lott)

    Die Fliederinsel

    LieLu

    08. October 2017 um 16:48

    Erschienen 15. Mai 2017 Seitenzahl: 544 Verlag: Blanvalet Verlag Gebunden: 9,99 € ISBN: 978-3734103353 Die Autorin Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin. Sie schreibt für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine und veröffentlichte bei Blanvalet bereits die Romane »Die Rose von Darjeeling«, »Die Glücksbäckerin von Long Island«, »Die Lilie von Bela Vista« und »Die Inselfrauen“.  (Amazon) Die Fliederinsel Celia macht Urlaub in einem wunderschönen Ferienhäuschen, was verträumt auf der idyllischen Insel Fünen, in Dänemark liegt. Versteckt hinter großen Fliederbüschen, liegt das Haus traumhaft abgelegen. Zufällig entdeckt sie eines Tages ein hübsches Fliedergemälde, was ihr wahnsinnig gut gefällt. Als sie es ihrer Vermieterin zeigen möchte, ist diese tief bewegt, denn mit diesem Bild verbindet sie eine tiefgehende Geschichte um ihre Mutter, der jüdischen Malerin Ruth Liebermann. 1938: Ruth und Jakob Liebermann sind frisch verheiratet und entschließen sich aus Berlin zu fliehen. In Dänemark, auf Fünen, erhoffen sie sich ein neues Leben auf zubauen. Im ehemaligen Sommerhaus von Ruths Familie finden die beiden nach einigen Umwegen Zuflucht und erleben dort einige glückliche Jahre zusammen. Als sie jedoch erneut fliehen müssen, treffen Ruth und Jakob eine folgenschwere Entscheidung… Fazit Ein unglaublich tolles Cover, welches durch seine sommerlichen und pastelligen Farben sehr an Sommer, Leichtigkeit und Inselfeeling erinnert. Ein perfektes Buch für den Spätsommer, dachte ich. Auch den Klappentext fand ich sehr ansprechend. Auf den ersten Seiten folg ich nur so dahin, die Landschaftsbeschreibungen waren sehr gut gelungen, man konnte den Flieder förmlich riechen, so nah war man als Leser im Geschehen verankert. Nach einigen Seiten flaute dieses Gefühl jedoch mehr und mehr ab. Als die Vermieterin von Celia, Inger,  ins Spiel kommt, nimmt die Geschichte noch einmal Fahrt auf. Ich mochte die zwei Handlungsstränge, wobei ich den Handlungsstrang in der Vergangenheit um Ruth und Jakob Liebermann deutlich lieber mochte. Er schien mir spannungsvoller und ansprechender, während der Gegenwartsstrang um Celia und Inger immer langgezogener wirkte. Ich fieberte dann der Vergangenheit förmlich hinterher. Die beiden Protagonisten den Gegenwart Celia und Inger scheinen für mich nur Randfiguren der Rahmenhandlung zu sein und bleiben dies leider auch im gesamten Buch. Dies ist eigentlich kein Problem, jedoch hätte das Buch für mich dann auch nur in der Vergangenheit spielen können. Die beiden Charaktere sind eher farblos und nicht wirklich fesselnd. Ganz anders Ruth und Jakob, deren Geschichte von der ersten Seite an faszinierend und ansprechend ist. Als Leser wollte ich immer mehr über die beiden erfahren. Besonders Ruth, die als passionierte Künstlerin arbeitet, allerdings nur in der Freizeit, hat es mir sehr schnell angetan. Durch seine über 500 Seiten ist das Buch ein richtiger Wälzer, was es mir schwer gemacht hat am Ball zu bleiben. Ich habe es trotzdem beendet und glaube, dass es mir leider nicht lang in Erinnerung bleiben wird. Wer jedoch eine nette Unterhaltungslektüre sucht, wird hier definitiv fündig. https://immer-mit-buch.blogspot.de/2017/10/rezension-die-fliederinsel.html

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  • Die Fliederinsel

    Die Fliederinsel

    Mika2003

    05. September 2017 um 18:06

    Mit ihrem neuen, aktuellen Buch hat es die Autorin einmal mehr geschafft. Sie hat es geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen. Sie hat es geschafft, dass ich das Buch liebe und – für die Stärke des Buches – es relativ schnell ausgelesen hatte. Mit Ruth und Jakob sowie Celia und Inger schafft Sylvia Lott Figuren, die authentisch und glaubhaft sind. Die menschlich und so lebensnah sind, dass man sich von ihnen gern mit in die Vergangenheit und die Gegenwart entführen lässt. Sylvia Lott gelingt es, eine Geschichte zu weben, die alles miteinander verbindet. Eine großartige Liebesgeschichte mit tiefer Freundschaft, Verzweiflung und Hoffnung, Vertrauen und Verluste. Sie lässt ihren Roman in der heutigen Zeit spielen, in der Celia ein Bild findet, mit Inger darüber spricht und damit tiefe Emotionen und lang verschwiegene Erinnerungen weckt. Erinnerungen an Ruth und Jakob, das jüdische Ehepaar, das vor der Nazi-Verfolgung nach Dänemark flüchtet, sich hier ein neues Leben aufbaut und dann doch alles wieder zurücklassen muss. Wir erleben den Schrecken der Naziherrschaft, wir erleben die Vertreibung und die Angst; die Hoffnungslosigkeit und dann wieder den Glauben und die Hoffnung an das Gute; das alles wieder gut wird und man in Frieden leben kann. Sylvia Lott verwebt viele historische Fakten, gerade was das Leben der Juden in Dänemark angeht, mit einer wunderbaren Geschichte und dabei gelingt ihr etwas meisterliches: ihr gelingt dies nämlich ohne den sprichwörtlichen „erhobenen Zeigefinger“. Sie schafft es, allein durch ihre Sprachgewaltigkeit und ihren Schreibstil, Betroffenheit zu wecken und den Leser mitfiebern zu lassen. Ich mochte Ruth und Jakob – ich mochte wie Ruth ihren Liebsten lenkt und leitet und ich mochte seine Kraft, sie immer wieder aufzubauen. Beide haben sich verdient; beide gehörten bis zu einem gewissen Punkt zusammen. Ein Zitat gleich am Anfang des Buches, hat mir besonders gut gefallen: »Eine gute Ehefrau hat natürlich das zu tun, was ihr Mann für richtig hält«, sagte sie. »Aber eine kluge Ehefrau lässt sich etwas einfallen.«  Ich konnte die Verzweiflung von Ruth verstehen, als sie gezwungen war eine Entscheidung zu treffen und ich habe mich oft gefragt, wie ich mich entschieden hätte. Hätte ich die Kraft dazu gehabt? Was mir ebenfalls richtig gut gefallen hat, was ich aber auch aus den anderen Büchern der Autorin bereits kannte waren die detailhaften Beschreibungen. Dadurch ist man mit der Autorin direkt in Gedanken an den Ort gereist und konnte sich alles sehr bildlich vorstellen. Die Orte, die Gebäude, die Fliederblüte … all das erwachte vor dem inneren Auge allein durch den Schreibstil der Autorin. Für mich war das Buch wieder eine Leseempfehlung. Daher vergebe ich für dieses Buch 5 von 5 möglichen Sternen und sage Danke für die schönen Lesestunden.

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  • Trotz Traumcover und interessanter Thematik sehr zäh & langweilig

    Die Fliederinsel

    mj303

    02. September 2017 um 16:22

    Da dieses Buch ein so traumhaftes Cover hat, hat es mich direkt angesprochen, Dazu die Thematik rund um den 2. Weltkrieg und jüdische Protagonisten, Ein Thema über das ich schon etliche Bücher verschlungen habe.Leider hat Sylvia Lott es absolut nicht geschafft mich mit ihrer Geschichte rund um Ruth & Jakob in ihren Bann zu ziehen. Teilweise ist die Handlung sehr lang gezogen, es ensteht immer wieder das Gefühl es würde schlichtweg nichts passieren.Dazu ist ihr Schreibtsil irgendwie holprig, dass Buch lässt sich stellenweise nicht wirklich flüssig lesen und man kommt nur langsam voran. Schade!

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  • Die Fliederinsel

    Die Fliederinsel

    Nik75

    26. August 2017 um 10:07

    Meine Meinung:Wenn man den Titel liest und sich das Cover anschaut könnte man meinen, dass es sich um einen leichten Sommerroman handelt. Ist es aber nicht. Dieser Roman geht viel tiefer. Sylvia Lott schreibt über Jakob und Ruth, zwei Juden, die aus Deutschland fliehen und in Dänemark vorübergehend ein neues zu Hause finden. Erzählt wird die Geschichte von ihrer Tochter Inger, die sie einer jungen Frau, die in Ruths Häuschen Sommerurlaub macht, erzählt.Dieser Roman gefiel mir wahnsinnig gut, denn der Schreibstil von Frau Lott ist sehr flüssig und fesselnd. Die Geschichte von Ruth und Jakob ist faszinierend, aber auch sehr traurig. Traurig weil es schrecklich war, wie Menschen mit anderem Glauben behandelt und dass sie getötet wurden. Ruth und Jakob hatten ja noch Glück, weil sie flüchten konnten und in Dänemark weitgehend sicher waren.Mich hat dieser Roman von Anfang an gefesselt. Ich mochte Ruth und Jakob und habe mit ihnen die ganze Zeit mitgefiebert und mitgelitten. Als Außenstehender kann man sich den zweiten Weltkrieg gar nicht richtig vorstellen, aber es muss für alle Beteiligten sehr schlimm gewesen sein. Frau Lott hat einen sehr emotionalen Roman geschrieben, der einem diesen Krieg wieder nahe gebracht hat. Beim Lesen wird einem erst richtig bewusst, wie schlimm die Zeit gewesen sein muss.Ich fand aber auch wunderschön, dass Ruth und Jakob viele schöne Momente in Dänemark erleben durften und ich war ganz fasziniert von den Fliederbildern, die Ruth gemalt hat.Ich wusste gar nicht, dass es in Dänemark eine richtige Fliederinsel gibt. Ich war auf alle Fälle fasziniert von den Beschreibungen der Landschaft und würde am liebsten auch mal nach Dänemark fahren.Der ganze Roman hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt. Es ist ein ganz besonderes Buch, das nicht nur schöne, sondern auch traurige Seiten hat, aber wenn jemand daran interessiert ist, wie es Juden im 2. Weltkrieg ergangen ist, dann sollte er auf alle Fälle dieses Buch lesen.Von mir gibt es für diesen emotionalen Roman 5 Sterne.

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  • Die Fliederinsel

    Die Fliederinsel

    Fanti2412

    09. August 2017 um 21:40

    Zum Inhalt: Sie mussten fliehen, um ihr Leben zu retten. Doch das Kostbarste ließen sie zurück ...In ihrem Ferienhäuschen auf der idyllischen dänischen Insel Fünen entdeckt die Urlauberin Celia ein wunderschönes Fliedergemälde, das seit Jahrzehnten als verschollen galt. Ihre Vermieterin ist beim Anblick des Bildes tief bewegt und erzählt Celia die Geschichte ihrer Mutter, der jüdischen Malerin Ruth Liebermann.Im Jahr 1938: Das frisch verheiratete Paar Ruth und Jakob Liebermann muss aus Berlin fliehen, auf Fünen finden die beiden im ehemaligen Sommerhaus von Ruths Familie Zuflucht. Trotz der schwierigen Situation erleben sie glückliche Jahre, Ruth kann mit ihrer Passion, dem Malen, sogar die Familie ernähren. Als sie erneut zur Flucht gezwungen sind, müssen Ruth und Jakob die folgenschwerste Entscheidung ihres Lebens treffen …   (Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag) Leseprobe Die Autorin: Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin. Sie schreibt für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine und veröffentlichte bei Blanvalet bereits die Romane »Die Rose von Darjeeling«, »Die Glücksbäckerin von Long Island«, »Die Lilie von Bela Vista« und »Die Inselfrauen«. (Quelle: Blanvalet Verlag) Interview mit Sylvia Lott Blog der Autorin Webseite der Autorin Sylvia Lott auf Facebook Meine Meinung: Celia findet in alten Familienfotos eine Aufnahme, die ein kleines Häuschen in einem Garten zeigt, das durch eine blühende Fliederallee aufgenommen wurde und in dessen Hintergrund man noch das Meer erkennen kann. Dieses Foto fasziniert Celia schon lange und nach einigen Recherchen findet sie genau dieses Häuschen als Ferienhaus auf der Insel Fünen in Dänemark. Als ihr Mann und ihr Sohn sich eine gemeinsame Angelwoche wünschen, mietet Celia spontan das Ferienhaus und reist nach Fünen, um herauszufinden, ob es eine Verbindung zu ihrer Familie gibt und wenn ja welche. In einem kleinen Kämmerchen im Ferienhaus findet Celia zufällig ein wunderschönes, großes Gemäde von blühendem Flieder. Sie bringt das Gemäde ihrer Vermieterin Inger, die von diesem Fund sehr berührt ist und Celia daraufhin ihre Familiengeschichte erzählt. Hier eröffnet sich der zweite Handlungsstrang, beginnend im Jahr 1938, als Ingers Eltern, das jüdische Künstlerehepaar Ruth und Jakob Liebermann, aus Berlin fliehen müssen und im ehemaligen Sommerhaus von Ruths Familie Unterschlupf finden. Wie öfter bei solchen Romanen hat mich der zweite Handlungsstrang aus der Vergangenheit noch mehr gefesselt und vor allem auch berührt. Dieser nimmt in den ersten beiden Dritteln des Buches auch deutlich mehr Raum ein. Die Autorin verarbeitet hier ein Stück Zeitgeschichte und erzählt am Beispiel des fiktiven Ehepaars Liebermann das Schicksal der in Dänemark lebenden Juden im und nach dem zweiten Weltkrieg. Mich hat diese Geschichte sehr bewegt, denn sie erzählt auch, dass die dänischen Juden und die dorthin aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei geflüchteten Juden zur Zeit der deutschen Besatzung erneut fliehen mussten und nach Schweden gingen. So entstanden für viele Familie wirklich tragische Schicksale. Die Autorin hat umfangreich recherchiert, wie sie in ihrem Nachwort auch erläutert und das merkt man beim Lesen auch, denn die Handlung wirkt sehr authentisch. Der andere Handlungsstrang in der Gegenwart gewinnt dann im letzten Drittel des Buches an Bedeutung und hält noch einige Überraschungen, auch für Celia, bereit. Der Schreibstil der Autorin ist mitreißend, emotional und fesselnd, so dass mich die Geschichte der Familie Liebermann schnell in ihren Bann gezogen hat. Ich habe mit ihnen gelitten, gehofft und gebangt. Die Charaktere sind alle sehr authentisch dargestellt und jeder ist auf seine Art einzigartig und wichtig. Sehr gelungen fand ich auch die wunderschönen bildhaften Beschreibungen der Insel Fünen mit ihren langen Fliederhecken, die Ruth Liebermann zu ihren Bildern inspiriert haben. Man sieht nicht nur alles genau vor dem inneren Auge sondern hat beim Lesen auch den Duft des Flieders in der Nase. Dieser wunderbare Roman hat mich sehr berührt und bewegt und er hallt noch lange nach. Trotz der teilweise dramatischen und tragischen Schicksale weiß die Geschichte auch gut zu unterhalten und vermittelt besonders in den Sommern auf Fünen eine besondere Atmosphäre. Insgesamt empfehle ich den Roman gerne weiter, denn diese Geschichte hat es verdient, gelesen zu werden! Fazit: 5 von 5 Sternen© Fanti2412

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    • 3
  • Die Idylle trügt...

    Die Fliederinsel

    Eliza08

    30. July 2017 um 10:52

    Sylvia Lott hat ein Buch geschrieben, welches unter die Haut geht. So lieblich und schön das Cover daher kommt, so schwere Kost ist das Buch an einigen Stellen. Wer hier eine leichte Sommerlektüre erwartet, wird enttäuscht werden. Wer allerdings gerne Bücher mit Tiefgang liest, die auch zum Nachdenken anregen, der ist hier genau richtig. Wie schon gesagt, das Cover ist sehr schön und stimmungsvoll. Die Farben sind ein Traum und man hat das Gefühl den Fliederstrauch riechen zu können. Sylvia Lott erzählt in alter Manier ihre Geschichte auf zwei Zeit-Ebenen, sie kann somit wunderbar Parallelen aufzeigen und die Spannung steigern, auch dies gelingt ihr wieder sehr gut. Der Erzählstrang in der Vergangenheit hat mich wesentlich mehr bewegt, als der in der Gegenwart, auch waren mir die Figuren in der Vergangenheit näher, als die in der Gegenwart. Besonders mit Celia konnte ich nichts anfangen. Sie blieb mir den ganzen Roman lang etwas fremd. Umso mehr vereinnahmte mich Ruth, sie ist eine tolle, facettenreiche Persönlichkeit, die vor allen Dinge mit ihrer Individualität besticht. Aber auch mit Jakob, Ruths Mann, ist der Autorin ein glaubhafter Zeuge seiner Zeit gelungen. Im Mittelpunkt stehen die emigrierten Juden, die in Dänemark Zuflucht gefunden haben. Die Solidarität der dänischen Bevölkerung mit den Emigrierten und ihre Hilfsbereitschaft. Ein besonderes Augenmerk hat die Autorin auf das Schicksal der Kinder gelegt und genau dieses Schicksal geht unter die Haut. Die Geschichte wird jeweils chronologisch auf beiden Ebenen erzählt, sicherlich die Erzählung in der Vergangenheit mehr gerafft, als die der Gegenwart. Der Roman wird von der Autorin schlüssig und sehr bewegt dargestellt. Die Dialoge wirken authentisch und echt. Der Schreibstil ist flüssig, sehr angenehm zu lesen und dabei hoch emotional. Als Zielgruppe sind hier sicherlich die Leserinnen zu nennen, dennoch könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass auch geschichtlich interessierte Männer ihre Freude an dem Roman haben können, denn wie bereits erwähnt, lernt man sehr viel über Dänemark und die Menschen dort zur Zeit des zweiten Weltkrieges. Ein überaus gelungener Roman, der noch sehr lange nachhallt, weil er so ein bewegendes Schicksal in den Mittelpunkt stellt. Dieser Roman ist sicherlich keine leichte Strandlektüre, dennoch bin ich mir sicher, dass dieser Roman in diesem Sommer seine Leser finden wird. Denn unsere Geschichte ist immer ein Teil von uns und diese Geschichte dürfen wir nicht vergessen oder verdrängen, wir müssen sie lebendig halten, dies sind wir unseren Vorfahren schuldig. Eine glasklare Lese- und Kaufempfehlung von mir, ein Roman der es verdient hat, ganz viele Leserinnen und Leser zu erreichen. Vielen Dank an den blanvalet Verlag und an die Verlagsgruppe Random House.

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    • 2
  • Verknüpft mit der Geschichte des 20JHd.

    Die Fliederinsel

    MeinFreizeitGlueck

    28. July 2017 um 12:32

    ein beeindruckendes Buch!!!!!!!! ----------------------------- Celia,Berufstätige, Mutter eines sechs Jährigen , fährt zu einem Ort , auf einer Postkarte. Auf Fünen besucht Sie den Lebensmittelpunkt Ihrer Großeltern. -------------------------- Der Einband ,des Buches täuscht. Die Geschichte, in die uns Sylvia Lott, mit Die Fliederinsel, entführt ist eine Lebensgeschichte, die tief mit dem politischen Zeitgeschehen , des letzten Jahrhunderts verbunden ist. Ruth und Jakob mussten aus Berlin fliehen. Jakob verliert seine Familie in Auschwitz. Ruth entdeckt die Malerei, als Lebensinhalt und kann die Familie mit Ihren Bildern überleben lassen. Es gibt ein am  unerwartetes Ende, dass Mut macht! ---------------------------------------- Sylvia Lott, schaffte es durch Ihren unterschnörkelten, klaren Stil Teil der Geschichte  sein zu lasssen. Ich hbae gelacht,geweint und gehofft.... Werde es sicher noch mals lesen.      

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  • Eine bewegende Geschichte mit historischem Hintergrund an einem wunderschönen Schauplatz

    Die Fliederinsel

    friederickesblog

    24. July 2017 um 11:22

    Klappentext:   Sie mussten fliehen, um ihr Leben zu retten. Doch das Kostbarste ließen sie zurück … In ihrem Ferienhäuschen auf der idyllischen dänischen Insel Fünen entdeckt die Urlauberin Celia ein wunderschönes Fliedergemälde, das seit Jahrzehnten als verschollen galt. Ihre Vermieterin ist beim Anblick des Bildes tief bewegt und erzählt Celia die Geschichte ihrer Mutter, der jüdischen Malerin Ruth Liebermann. Im Jahr 1938: Das frisch verheiratete Paar Ruth und Jakob Liebermann muss aus Berlin fliehen, auf Fünen finden die beiden im ehemaligen Sommerhaus von Ruths Familie Zuflucht. Trotz der schwierigen Situation erleben sie glückliche Jahre, Ruth kann mit ihrer Passion, dem Malen, sogar die Familie ernähren. Als sie erneut zur Flucht gezwungen sind, müssen Ruth und Jakob die folgenschwerste Entscheidung ihres Lebens treffen …     Die Autorin:   Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin. Sie schreibt für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine und veröffentlichte bereits die Romane „Die Rose von Darjeeling“, „Die Glücksbäckerin von Long Island“, „Die Lilie von Bela Vista“ und „Die Inselfrauen“.     Das Cover:   Das Cover ist in überwiegend zarten, hellen Farben gehalten und zeigt im Vordergrund einen üppigen Fliederstrauß auf einem hellen Tisch vor einer Strandkulisse. Es könnte sich somit um das große Gemälde mit dem Fliederstrauß handeln, das Celia beim Stöbern in ihrem Ferienhaus entdeckt und das im Mittelpunkt der Geschichte steht. Allerdings ist für meinen Geschmack das Cover ein wenig zu sonnig, zu freundlich gehalten, denn den Leser erwartet eine doch sehr bewegende, dramatische Geschichte aus einer dunklen Zeit des 20. Jahrhunderts. Aber das ist nur mein ganz subjektives Empfinden. In jedem Fall fängt das Cover auf sehr gelungene Weise den wunderschönen Schauplatz ein, an dem sich die Geschichte größtenteils abspielt, sodass man sich beim Betrachten gleich dorthin versetzt fühlt.     Die Geschichte (Achtung: Spoiler!):   Die Geschichte entwickelt sich auf zwei Erzählebenen zu unterschiedlichen Zeiten. Einmal ist da die Gegenwart, in der Celia ihren Urlaub in einem Ferienhaus auf der dänischen Insel Fünen verbringt. Inspiriert von einem Foto im Nachlass ihrer Großmutter, das ein Haus inmitten von blühenden Fliederbüschen zeigt, hat es sie beinahe schon auf magische Weise dort hingezogen, und so mietet sie ein Ferienhaus, von dem sie sich sicher ist, dass es sich um genau dieses Haus auf dem Foto handelt. Durch Zufall entdeckt sie dort ein großes Gemälde mit einem Fliederstrauß vor einem geöffneten Fenster. Als sie es ihrer Vermieterin Inger zeigt, ist diese sehr berührt und erzählt Celia die Geschichte ihrer jüdischen Mutter Ruth Liebermann, die das Bild einst gemalt hat.   Durch Ingers Erzählungen entfaltet sich die zweite Zeitebene des Romans, die im Jahr 1938 beginnt. Ruth ist jung verheiratet und lebt in Berlin, gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem jüdischen Schriftsteller Jakob Liebermann. Nach der Reichskristallnacht fliehen die beiden vor den Nazis nach Fünen, wo Ruth ein Sommerhäuschen besitzt, das sie von ihrer Großmutter geerbt hat. Ein paar Jahre lang leben sie dort unbehelligt und zufrieden. Ihre Tochter Inger wird geboren, und Ruth macht sich einen Namen als Malerin vor allem mit ihren Fliederbildern, die viele Interessenten finden. Doch im Jahre 1943 sind Ruth und Jakob dann auch in Dänemark nicht mehr vor den Nazis sicher, und so entschließen sie sich zu einer erneuten Flucht, diesmal nach Schweden. Sie stehen vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens: Sollen sie ihre kleine Tochter mit auf dieses gefährliche Unterfangen nehmen oder sie in der Obhut von Ruths Jugendfreund Eric und dessen Ehefrau Svea zurücklassen, bis sie hoffentlich eines Tages wohlbehalten zurückkehren können? Wie Ruths und Jakobs Geschichte ausgeht und was Celia mit alldem zu tun hat, soll an dieser Stelle jedoch nicht verraten werden.     Meine Meinung:   Ein Qualitätsmerkmal eines Buches ist für mich ganz subjektiv, dass ich mich auch noch längere Zeit nach Beendigung der Lektüre gedanklich damit beschäftige. Und das war bei diesem Roman eindeutig der Fall. Nicht nur die persönliche Geschichte von Ruth, Inger und Celia hat mich sehr berührt, sondern auch die historischen Hintergründe der Judenverfolgung im Dritten Reich, die von der Autorin sorgfältig recherchiert und mit viel Feingefühl im Buch aufgearbeitet wurden.   Mit Ausnahme von Jakob, mit dem ich irgendwie nicht hundertprozentig warm werden konnte, sind die Charaktere – auch die Neben- und Randfiguren – sehr authentisch und nachvollziehbar gezeichnet. Man kann sich beim Lesen wunderbar in sie hineinversetzen. Schade fand ich nur, dass man nicht mehr erfahren hat, was aus Ruths Berliner Freundin Ilse geworden ist. Auch die Beschreibung der Schauplätze, vor allem der Insel Fünen, ist der Autorin überaus gut gelungen. Ich konnte beim Lesen die blühenden Fliederbüsche geradezu riechen und das Meer vor mir sehen.   Die beiden Zeitebenen des Romans verknüpft die Autorin auf eine sehr angenehme Weise, sodass es einem beim Lesen leicht fällt, gedanklich zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her zu springen. Hervorheben möchte ich auch, dass es für mich recht lange nicht vorhersehbar war, wie genau Celia mit Ruths und Ingers Familie verbunden ist, auch wenn man sich schon denken kann, dass da irgendwelche Bande bestehen müssen. Es gelingt der Autorin gut, die Spannung bis zur endgültigen Auflösung – auch im Zusammenhang mit Svea – aufrechtzuerhalten. Etwas langatmig fand ich die Beschreibungen des Lebens von Ruth und Jakob auf Fünen vor ihrer zweiten Flucht nach Schweden. Hier schafft die Autorin zwar durch ihre Erzählweise eine sehr harmonische Atmosphäre und viele eindrückliche Stimmungsbilder, allerdings plätschert für mein Gefühl die Handlung in diesen Passagen ein wenig dahin, sodass ich beim Lesen dann doch etwas ungeduldig wurde.   Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft, eingängig und flüssig. Sie schafft es vorbildlich, den Leser zu berühren und Emotionen bei ihm hervorzurufen, sodass sich der Roman vor allem in der zweiten Hälfte für mich zu einem echten „Pageturner“ entwickelt hat.   Insgesamt ein sehr bewegender und emotional erzählter Roman, der viel mehr ist als nur eine bloße Liebesgeschichte und für den ich sehr gerne eine Leseempfehlung ausspreche.   Susanne von „friederickes Bücherblog“

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  • Eine aufregende, berührende und spannende Familiensaga

    Die Fliederinsel

    Lesegenuss

    12. July 2017 um 09:39

    Der neue Roman "Die Fliederinsel" von Sylvia Lott wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Es ist eine teils sehr berührende, unglaubliche Geschichte, deren dramatische Ereignisse als auch tollen Protagonisten den Leser in eine andere Welt eintauchen lassen. Auch wenn die Handlung in zwei Zeitebenen erzählt wird, findet man sich gut zurecht und beginnt die - wenn auch fiktiven - Personen ins Herz zu schließen. Gegenwart: Die berustätige Celia lebt in Hamburg. Während ihr Mann mit dem sechsjährigen Sohn eine Woche zusammen auf Angelurlaub gehen, macht diese sich auf nach Dänemark. Dort hat sie auf der Insel Fünen ein Ferienhaus gemietet. Bewusst hat sie sich für eins entschieden. Ihr Aufenthalt dort hatte schon einen familiären Hintergrund. Ihren Großvater hatte Celia nie persönlich kennengelernt. Das Thema wurde innerhalb der Familie totgeschwiegen, bzw. ihre Mutter wußte sehr wenig darüber. Auf Fünen angekommen, findet Celia beim Säubern der Veranda ein Geheimversteck, worin ein Gemälde versteckt war. Ein üppiger Fliederstrauß, gemalt in den schönsten Farben, so lebendig dargestellt, dass man fast den Duft riechen konnte. Über dieses Gemälde kommt sie mit ihrer Vermieterin, Inger Olsen, ins Gespräch und erfährt nach und nach die Geschichte um das Ferienhaus, um das Gemälde und den Menschen, die dort gelebt haben. Die Malerin des Bildes war die Mutter von Inger Olsen gewesen. Ende der Dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts: Ruth und Jakob Liebermann leben in Berlin und sind bedingt durch die Judenverfolgungen bei ihrer Freundin Ilse untergetaucht. Ruth ist leidenschaftliche Malerin und Jakob Schriftsteller. Dieser hofft noch immer auf die Ausreisegenehmigung in die USA. Doch letztendlich müssen sie nach Dänemark fliehen, wo Ruths Familie auf der Insel ein Sommerhäuschen besitzt. Aber die Angst bleibt und 1943 müssen sie erneut fliehen. Viele Deutsche waren in die nordischen Länder geflüchtet. Doch das Naziregime greift weit und hat die Deportation der ausländischen Juden veranlasst. Hin und hergerissen muss die junge Familie sich entscheiden. Für eine Mutter eine herzzerreißende Angelegenheit. Und genau diese Entscheidung prägt das weitere Leben der Protagonisten. Der Autorin ist es auf bewundernswerte Art gelungen, den Leser emotional leiden und bangen zu lassen, wie die Menschen im Roman selbst. Es ist ein Auf und Ab der gefühle. Sylvia Lott greift auf wichtige historische Ereignisse aus dem Dritten Reich zurück. Beeindruckend ihre Recherchearbeit zu diesem Roman. "Die Fliederinsel" ist eine tiefgründig erzählte Familiengeschichte mit geschichtlichem Hintergrund, die ich allen Lesern dieses Genre empfehle.  Ein Must-Read so oder so für alle Sylvia Lott Fans☺

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  • Unglaublich toll!

    Die Fliederinsel

    Starry-sky

    02. July 2017 um 23:15

    Klappentext:In ihrem Ferienhäuschen auf der idyllischen dänischen Insel Fünen entdeckt die Urlauberin Celia ein wunderschönes Fliedergemälde, das seit Jahrzehnten als verschollen galt. Ihre Vermieterin ist beim Anblick des Bildes tief bewegt und erzählt Celia die Geschichte ihrer Mutter, der jüdischen Malerin Ruth Liebermann. Im Jahr 1938: Das frisch verheiratete Paar Ruth und Jakob Liebermann muss aus Berlin fliehen, auf Fünen finden die beiden im ehemaligen Sommerhaus von Ruths Familie Zuflucht. Trotz der schwierigen Situation erleben sie glückliche Jahre, Ruth kann mit ihrer Passion, dem Malen, sogar die Familie ernähren. Als sie erneut zur Flucht gezwungen sind, müssen Ruth und Jakob die folgenschwerste Entscheidung ihres Lebens treffen … Über die Autorin:Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin. Sie schreibt für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine und veröffentlichte bei Blanvalet bereits die Romane »Die Rose von Darjeeling«, »Die Glücksbäckerin von Long Island«, »Die Lilie von Bela Vista« und »Die Inselfrauen«. Rezension:Gleich vorab möchte ich erwähnen, dass „Die Fliederinsel“ das beste Buch war, das ich seit langem gelesen habe. Den Grund dafür erfahrt ihr weiter unten. Die Handlung beginnt damit, dass Celia, eine Deutsche mittleren Alters, in den Habseligkeiten ihrer Eltern ein altes Foto findet. Die Fotografie zeigt ein Ferienhaus und enthält die Info, dass es auf der Insel Fünen entstanden ist. Nach einiger Recherche findet Celia online dieses Ferienhaus und mietet es für ihren Urlaub auf der dänischen Insel. Dort angekommen lernt sie ihre Vermieterin, eine alte Dame namens Inger, kennen. Durch ein Missgeschick enteckt Celia in einem kleinen Verschlag des Hauses durch Zufall ein wunderschönes Gemälde, das blühenden Flieder zeigt. Erfreut über diesen tollen Fund macht Celia sich gleich auf den Weg zu ihrer Vermieterin Inger, um ihr das Gemälde zu zeigen. Doch ihre Reaktion ist ganz anders als gedacht. Inger reagiert erst zutiefst schockiert und braucht eine Weile, um sich zu beruhigen, ist schließlich aber doch glücklich und tief berührt über Celias Fund. So beginnt die emotionale und packende Reise der beiden Frauen in die Vergangenheit, bei der vor allem Celia viel über ihre Herkunft erfährt. Nach und nach erzählt Inger die Geschichte aus einer längst vergangenen Zeit, die die Frauen immer mehr zu einander, aber auch zu sich selbst führt. Die Autorin hat alle Charaktere einzigartig und authentisch beschrieben, sodass ich nicht nur Celia und Inger schnell ins Herz geschlossen habe, sondern auch die übrigen Haupfiguren: Ruth, Jakob, Erik und Svea. Jeder Charakter hat seine Besonderheiten und ist auf seine eigene Art liebenswert und fesselnd. Besonders an diesem Buch ist, dass es in zwei Zeiten spielt. Einerseits lesen wir die Zeit, in der Inger und Celia miteinander agieren. Sobald Inger mit ihren Erzählungen beginnt, wird auf der zweiten Zeitebene erzählt, die in den 1930er Jahren beginnt. Besonders gut hat mir gefallen, dass die beiden Zeitebenen durch entsprechende Symbole am Anfang der jeweiligen Kapitel gekennzeichnet sind, sodass der Leser stets weiß, in welcher Zeit die Handlung aktuell spielt. Sylvia Lott hat einen angenehmen Schreibstil, den sie jeweils an die aktuelle Zeitebene anpasst, was für mich gut zum Inhalt des Buches gepasst hat. Auch die Idee mit der zweiten Zeitebene, die immer durch Ingers Erzählungen eingeleitet wird, hat mir sehr gut gefallen. Positiv möchte ich desweiteren erwähnen, dass das Buch ein absoluter page turner ist, das ich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Erzählebene in der Vergangenheit wird sehr realistisch und emotional beschrieben, sodass ich mich gut in die Handlung hinein versetzen konnte. Man merkt, dass Sylvia Lott beim Schreiben des Buches eine umfangreiche Recherche betrieben hat, wofür ich ihr sehr dankbar bin, da wirklich alle von ihr genannten Umstände vollkommen stimmig sind. Mich hat die Geschichte von Inger, Celia und deren Reise in die Vergangenheit sehr berührt und ich habe wirklich mit den Charakteren gelitten, gelacht und gelebt. Das hatte ich in dieser Intensität bisher selten bei einem Buch, weswegen „Die Fliederinsel“ ganz klar eines der besten Bücher ist, das ich je gelesen habe. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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  • Emotionale Geschichte auf zwei Zeitebenen

    Die Fliederinsel

    Sternenstaubfee

    01. July 2017 um 13:44

    1938: Ruth und Jakob sind jung, frisch verheiratet und Juden. Sie müssen aus Berlin fliehen und finden Zuflucht auf der dänischen Insel Fünen. Hier hatte Ruths Familie ein altes Sommerhaus, in dem Ruth und Jakob trotz der schwierigen Zeiten eine doch glückliche Zeit verbringen können. Mit ihren Bildern kann Ruth sogar ein wenig Geld verdienen. Doch dann wird die Lage auch in Dänemark für Juden immer brenzliger, und Ruth und Jakob müssen erneut fliehen... Die zweite Geschichte, die in der Gegenwart spielt, handelt von Celia, die in ihrem Ferienhäuschen auf Fünen ein altes Gemälde von Ruth entdeckt. Mein Leseeindruck: Dieses Buch hat mich sehr berührt. Die Hauptgeschichte ist die von Ruth und Jakob, die mich auch am meisten mitgerissen hat. Wir begleiten die beiden durch mehrere Jahre und erleben die Schrecken des Weltkrieges und der Judenverfolgung mit ihnen zusammen. Das Buch bzw. die Handlung ist sehr emotional und hat mich wirklich sehr berühren können. Die Charaktere sind alle gut ausgearbeitet; ich konnte mich gut in sie hineinfühlen und mit ihnen leiden, hoffen, bangen und glücklich sein. Der Schreibstil von Sylvia Lott ist packend, berührend und doch auch irgendwie leicht, trotz der ernsten Thematik. Ich hatte mit dieser Lektüre ganz wunderbare Lesestunden und werde auf jeden Fall noch weitere Bücher der Autorin lesen!  

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  • Berührend, spannend und unterhaltsam – ein toller Sommerroman mit historischem Hintergrund

    Die Fliederinsel

    Silkchen2909

    30. June 2017 um 15:37

    Celia macht Urlaub in dem Haus in Dänemark, das sie auf einem alten Foto entdeckt hat. Im Haus findet sie ein wunderschönes Fliedergemälde. Ihre dänische Vermieterin Inger erzählt ihr daraufhin die Geschichte des Bildes und damit auch ihre eigene Familiengeschichte. Und die hat es in sich – Inger ist die Tochter deutsch-jüdischer Flüchtlinge, die in den 1930er-Jahren nach Dänemark flohen und hofften, Frieden zu finden. Doch dem sollte nicht so sein, denn der zweite Weltkrieg hat auch irgendwann schreckliche Folgen für die Juden in Dänemark…   Sylvia Lott erzählt diese tolle Geschichte auf 544 Seiten auf zwei Zeitebenen und genau dieser Sprung zwischen den Jahrzehnten macht die Lektüre kurzweilig. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet, Ruth, Inger und Celia sind allesamt starke, bewundernswerte Frauen, mit denen ich gerne befreundet wäre.   Die Geschichte ist spannend, wenn gelegentlich durch die Härte schwer zu ertragen. Ich wurde zuweilen selbst sauer über die Ungerechtigkeiten des Krieges, ungeduldig, weil nichts klappte und habe immer mitgefiebert, dass alles ein gutes Ende nimmt.   Sylvia Lott hat ganz offenbar nicht nur die Umstände hervorragend recherchiert, sie hat es auch noch geschafft, eine emotional packende Handlung zu erzählen. Der Flieder zieht sich als roter Faden durch das Buch – für micht symbolisch für das Schöne, egal, wie hässlich alles drum herum ist. Ein absolut empfehlenswertes Buch für alle Fans von Geschichten mit historischem Hintergrund.

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  • Eine Wahnsinnsgeschichte, die mich sehr berührt hat

    Die Fliederinsel

    zauberblume

    22. June 2017 um 19:21

    In ihrem neuesten Roman "Die Fliederinsel" - für mich ein absoluter Bestseller - entführt uns die Autorin in den hohen Norden nach Dänemark. Hier dürfen wir auf Fünen wunderschöne und hoch interessante Tage verbringen, die mich sehr nachdenklich gemacht haben.Die Geschichte: 2016 entdeckt Celia Brandes auf einem Foto ihres Großvaters ein Ferienhaus in Dänemark. Sie fühlt sich davon magsich angezogen und beschließt ihren Urlaub dort zu verbringen. Sie ist beeindruckt von dem schönen Häuschen und der traumhaften Landschaft. Zufällig entdeckt sie im Haus ein unglaubliches Fliederbild. Als sie ihrer Vermieterin davon erzählt, zieht es Inger den Boden unter den Füßen weg. Ist dies doch ein verschollenes Bild ihrer verstorbenen Mutter Ruth. Und dann beginnt Inger Celia ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Und wir befinden uns auf einmal im Jahr 1943 wieder. Und was in dieser Zeit passiert ist, ist fast nicht in Worte zu fassen.Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen, so tief eingetaucht bin ich in die Geschichte von Inger und ihrer Mutter Ruth. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich mich auf der Veranda des Ferienhäuschens auf Fünen und lausche der unglaublich Geschichte von Inger, die ihr nach 70 Jahren noch schwer zu schaffen macht. Doch irgendwie kommt jetzt Licht ins Dunkel. Ich sehe Ruth und ihren Mann Jakob, die ja als Juden aus Deutschland flüchten mußten, bei ihrer Ankunft in Dänemark. Wie sie sich bemüht haben, hier Fuß zu fassen. Diese traumhafte Natur habe ich vor meinen Augen, diese Ruhe und Zufriedenheit. Und dann dieses außergewöhnlichen Fliederbilder, die Ruth gemalt hat und mit denen sie sich einen Namen gemacht hat. Ich habe den Fliederduft jetzt noch in der Nase.Alles hätte so schön sein können. Doch das wärt nicht lange, denn die Judenverfolgen macht ja auch vor Dänemark nicht halt. Die Panik der Menschen ist ja förmlich zu spüren. Und wie muss Ruth das Herz geblutet haben, als sie ihre kleine Tochter zurückgelassen hat. Irgendwie ist ja zu verstehen, das Inger dieses Schicksal ihr ganzes Leben lang verfolgt hat. Da waren aber Erik und Svea, die sich liebvoll um die Kleine gekümmert haben. Und nach zwei Jahren als Ruth und Jakob wieder zurück nach Dänemark gekommen sind, kann ich mit Ruth mitfühlen. Irgendwie lief es mir kalt den Rücken hinunter. Ihre große Enttäuschung, die förmlich zu spüren war. Und dann Inger - wie muss sich dieses Kind gefühlt haben. Hin und hergerissen zwischen zwei Frauen. Eine schreckliche Zeit. Die Geschichte ist mir wirklich sehr nahe gegangen und hat mich bis in die Seele berührt.Hochinteressant fand ich auch die geschichtlichen Hintergründe. Obwohl ich auch schon einiges über die Judenverfolgung gelesen habe, war mir die Vertreibung der Juden aus Dänemark und ihre Aufnahme in Schweden nicht so bewusst. Wirklich alles hochinterssant. Und Menschenschicksale, die dem Leser heute noch Nahe gehen.Für mich ein absolutes Lesehighlight für unterhaltsame, aber auch nachdenkliche Lesestunden. Ich bin und war wieder einmal restlos begeistert. Das Cover ist auch ein echter Hingucker - einfach wunderschön. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich schon jetzt auf das nächste Buch der Autorin.

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  • Das Wichtigste zurückzulassen ist nicht einfach!

    Die Fliederinsel

    Schneeflocke2013

    19. June 2017 um 17:44

    Autor: Sylvia LottVerlag: blanvaletISBN: 978-3-7341-0335-3Erschienen: 2017Preis: 9,99 €Seiten: 539Zitat: Irgendwann muss es doch mal aufhören" [S. 316, Z. 32 f]Inhalt:Celia folgt einer Postkarte aus der Familie, was sie auf die dänische Insel Fünen führt. Sie mietet ein Ferienhaus, findet ein wunderschönes Fliedergemälde und lernt dadurch ihre Vermieterin Ingen kennen. Die ihr eine tragische Geschichte erzählt. Das Leben von Ruth und Jakob Liebermann, die im Jahr 1938 aus Berlin fliehen müssen - denn sie sind Juden.Meine Meinung:In meinen Augen bisher das beste Buch der Autorin! Ich habe alle ihre Geschichten gelesen und bin hin und weg!Die Details, Beschreibungen, Dialoge... sie alle erschaffen ein komplettes Buch was nicht aus der Hand gelegt werden kann.Celia, Inger, Ruth, Jacob, Svea, Erik und Trine. Sie sind so tolle Charaktere und wunderbar ausgearbeitet.Inger ist eine alte Frau die ihr ganzes Leben auf der Insel verbracht hat. Dort geboren und aufgewachsen wollte sie auch nicht irgendwo anders leben. Ihre Kindheit war sehr aufregend, aber auch zermürbend.Weshalb genau möchte ich euch nicht verraten.Celia ist noch recht jung, kommt aus Hamburg und versucht etwas über ihren Großvater zu erfahren, der das schwarze Loch in ihrer Ahnenreihe ist.Das kann ich übrigens sehr gut nachvollziehen. Dunkle Flecken oder Nebel in der Familiengeschichte kann einen schon verrückt machen. Man will einfach Bescheid wissen, egal was dabei raus kommt.Ruth und Jacob sind Ingers Eltern,. Im Laufe des Buches stellt sich das alles etwas kmplizierter raus als gedacht. Wirklich verworren.Das Buch ist auf zwei Zeitebenen geschrieben. 1938 und der Gegenwart. Die ältere Zeitebene ist der längere Part. Was einfach mit der Geschichte zusammen hängt. Dazwischen kamen immer Phasen in der Gegenwart.Ich muss zugeben, dass ich zum Teil vergessen habe wo ich mich befand. Das Buch aus der Hand legen kam nicht in Frage.Mitten in Berlin und dann auf dem Weg nach Dänemark wollte ich nicht in der Normalität aufwachen.Die Geschichte war zu den Juden nicht nett. Ganz und gar nicht. Doch alle die sich mit Europa auskennen wissen bestimmt, welche Länder bei dem Ganzen nicht mitgemacht haben: Skandinavien.So ist es nicht verwunderlich, dass Ruth und Jacob dahin fuhren. Gut eigentlich wollte Jacob nach Amerika, nur war Ruth damit nicht einverstanden. Jacob war Schriftsteller und Ruth Malerin. eine Bekannte noch dazu, als eins ihrer Fliedergemälde in die richtige Wohnung einzog.Im Gegensatz zu ihrem Mann hatte sie Erfolg. Ein starker Dämpfer für seinen Stolz. Ruth verdiente den Unterhalt für sie beide und später auch Inger. Darüber gab es auch kleine Streits.Doch nach allem was ihnen passiert ist war das rein gar nichts.Natürlich konnten die zwei nicht wissen wie gut sie es, trotz dem was ihnen fehlte, haben.Gerade durch die Geschichte von Ruth und Jacob habe ich noch mal einen anderen Blick darauf bekommen was es heißt zu einer Gruppe Menschen zu gehören die immer gejagt werden. Die man ausrotten wollte - anders ist das nicht zu betiteln.Ich habe sehr viel gelernt. Bin Achterbahn in meinen Gefühlen gefahren und wollte noch viel mehr erfahren.Und auch wenn ich es oben schon geschrieben habe. Keins ihrer Bücher hat mich so tief berührt. Obwohl ich sie alle geliebt habe!Hoffentlich kommen noch mehr solcher Geschichten!5 Flocken und eine ganz klare Leseempfehlung!!

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  • Für mich eines der besten Bücher 2017

    Die Fliederinsel

    Kamima

    12. June 2017 um 15:39

    Die gebürtige Ostfriesin Sylvia Lott siedelt ihre neuste Familiengeschichte nun hauptsächlich nach Dänemark, genauer gesagt auf die Insel Fünen. Es ist nach „ Die Inselfrauen“ (erschienen März 2016 bei Blanvalet) zwar wieder eine „Inselgeschichte“, aber eine völlig andere... und wie ich vorweg nehmen möchte, noch eindrücklichere. Warum? Nun, das hat vielleicht etwas mit dem Basisthema zu tun: es geht um den Beginn des Zweiten Weltkriegs und das Thema „Drittes Reich & die Juden“. Es geht um die letzten Momente in Deutschland, eine Flucht nach Dänemark und Schweden... und dabei auch um eine ganz persönliche Familiengeschichte, die sich von damals ins heute zieht: Die Urlauberin Celia findet im Nachlass ihrer Großmutter ein Foto mit einem reetdachgedeckten Haus inmitten von Fliederbüschen. Nach einigen Recherchen findet sie heraus, dass sich dieses Haus auf der Insel Fünen befindet und durch Zufall kann sie dort einen kleinen Urlaub buchen. Sie lernt die Vermieterin kennen, findet ein lang verschollenes Fliederbild im Ferienhaus und gibt so den Anstoß zu tagelangen Erzählungen... wir tauchen in die zweite Zeitebene ein: die der jüdischen Malerin Ruth Liebermann und ihrem Mann, dem Autor Jakob Liebermann. Wir erleben in einer sehr bildhaften, deutlichen Sprache die Geschehnisse der Reichsprogromnacht, der Flucht nach Dänemark, das scheinbare Ankommen auf der Insel Fünen, der weiteren Flucht nach Schweden mit einer extrem belastenden Familienentscheidung... und der Rückkehr ins Häuschen mit den Fliederbüschen. Dazwischen blendet die Autorin immer wieder zur Erzählerin Inger und der Urlauberin Celia zurück und im Laufe des Buches wird auch klar, warum: es gibt eine Verbindung zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Die Vergangenheitsgeschichte ist ausgezeichnet recherchiert und liest sich überhaupt nicht trocken. Das mag vermutlich auch an den einzeln – passend – eingestreuten Zitaten liegen wie z.B. von Kierkegaard (S. 83): „Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit“. Auch Verbindungen zu dem dänischen Märchenerzähler Hans Christian Andersen finden sich immer wieder in den Reisen von Ruth und Jakob, in den Bildern und Erzählungen. Das bringt eine gewisse Frische in das an sich doch schwere Thema. Und ja, wieder mal schafft es die Autorin mit packendem, tempo- und stimmungsverändertem Schreibstil mich mitzunehmen. Es fällt mir wirklich schwer, das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen und nicht nur einmal bleiben meine Gedanken danach noch lange an dem soeben Gelesenen hängen. Mal begeisterte mich der Optimismus von Ruth, mal belastet mich die Schwermut Jakobs und ich habe Tränen in den Augen bei der Entscheidung, welche die Liebermanns vor der Flucht nach Schweden treffen mussten... Sicherlich haben wir in unserer Generation schon viele (Spiel-) Filme rund um das Dritte Reich gesehen, vielleicht sogar noch Großeltern zuhören dürfen... dieses Buch arbeitet das Thema aber so interessant auf, dass einem die Schwere der Geschichte bewußt wird, man dennoch aber an das Positive und die Zukunft glaubt... meine Hochachtung dafür! Für mich ist „Die Fliederinsel“ eines der besten Romane in diesem Jahr und mit Sicherheit ein Buch, welches ich mehrmals lesen werde. Hut ab, liebe Sylvia Lott für dieses fantastische „Werk“!  

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