Sylvia Lott Die Inselfrauen

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Inhaltsangabe zu „Die Inselfrauen“ von Sylvia Lott

Zwei Menschen, vom Schicksal entzweit. Eine Insel, die sie verbindet. Eine Liebe, die nie vergeht ....
Auf der Suche nach einer beruflichen Auszeit mietet sich die Journalistin Nina in der Borkumer Frühstückspension ein, in der sie einst den schönsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Damals verliebte sie sich in Klaas und träumte von einem Leben an seiner Seite — bis er ihr Herz brach. In der Zwischenzeit arbeitet Ninas Nichte Rosalie in der Pension. Sie interessiert sich sehr für die Geschichte der Insel und für das, was Nina dort erlebte. Während Nina es endlich wagt, ihrer Vergangenheit ins Auge zu sehen, befindet sich plötzlich auch Klaas wieder auf der Insel. Und dann ist da noch ein Walzer, dessen Melodie eine Liebe beschwört, die nie verging ...

Schöner Sommerroman

— Amber144

Schöne Geschichten auf einer schönen Insel.

— Marcia

Dieser Roman hat mich auf Borkum mitgenommen... ich mag ihn sehr!

— Kamima

gutes Buch:)

— lostinpages

Die Geschichte ist ein kleiner Hoffnungsträger!

— Ninasan86

~ Ein herrlich feiner Sommerroman mit großer Liebe, einem Hauch Drama und vielen Erinnerungen an die gute alte Zeit ~

— JuliB

Dieser Roman ist wie ein kleiner vorzeitiger Sommerurlaub!

— goat

Die Atmosphäre von Borkum und dem Sommer allgemein nehmen den Leser sofort gefangen. Wirklich schön!

— Lila-Buecherwelten

Inselfeeling pur, das Buch lesen ist wie heimkehren nach Borkum.

— himmelspirat

Eine atmosphärisch mitreißende Geschichte über das Borkumer Inselleben.

— seschat

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  • Alte und junge Liebe auf Borkum

    Die Inselfrauen

    Pucki60

    05. June 2017 um 17:58

    Die Journalistin Nina hat 2010 in New York einen Burnout und kommt zur Erholung auf die Insel Borkum. Hier hat sie als junges Mädchen 1967 nach dem Abitur einen Sommer in der Pension ihre frTante Theda gearbeitet. Tante Theda gehört die Pension immer noch, will sie jedoch verkaufen und zu ihren Kindern ziehen. Zur Zeit arbeitet Ninas Nichte Rosalie dort. Für ihre Diplomarbeit recherchiert osalie über die Frauen der Insel in früheren Zeiten. Nina hat in dem Sommer 67 Klaas Terrling kennengelernt und geglaubt, es wäre die Liebe ihres Lebens. Leider gab es keinen Abschied als sie Insel zum Ende des Saison verlassen musste. Rosalie interessiert sich sehr für diese Liebe und stückchenweise erzählt Nina ihr davon. Aber auch bei Rosalie läuft in der Liebe nicht alles rund, ihr Freund ist beruflich in Fernost und auf Borkum lernt sie den Musiker David kennen. Zufällig kommt Klaas auf die Insel während Nina dort ist und natürlich begegnen sie beiden sich wieder. Dabei spielt ein Walzer eine Rolle, den Klaas einmal für Nina komponierte. Der Roman fängt eher ruhig an und in Rückblenden erzählt Nina von ihrer alten Liebe. Derweil merkt Rosalie, das sie mit ihrer bisherigen Berufswahl nicht mehr so zufrieden ist und wie gut es ihr in der Pension gefällt. Liebevoll verändert sie Kleinigkeiten in der Pension und nachmittags können die Gäste wieder Kaffen und Kuchen genießen. Den Kuchen und Stuten backt Nina, das ist für sie eine Therapie, um nach dem Burnout zurück ins Leben zu finden. Nach dem Treffen von Nina und Klaas entwickelt sich die Geschichte sehr gefühlvoll und dabei spielt der Walzer eine große Rolle. Beide müssen sich darüber klar werden, was sie noch vom Leben erwarten und ob es eine gemeinsame Zukunft für sie gibt. Aber auch für Rosalie und Tante Theda ergeben sich Veränderungen. Dieses ist eine sehr schöne erzählte Geschichte, die mich im Laufe der Handlung immer mehr gefesselt hat und mich am Ende begeisterte. Die 3 Frauen kommen sympathisch rüber und man drückt die Daumen, das sich für sie alles zum Positiven wendet. Durch die Recherchen von Rosalie erfährt man noch einiges über Frauen, hier vor langer Zeit gelebt haben und allgemein über Borkum. Am Ende des Buches sind 3 Stuten- bzw. Kuchenrezepte enthalten, die Nina auf der Insel backt. Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ein paar schöne, teils rührende Lesestunde beschert. Dafür gebe ich dem Buch 5 Punkte und eine absolute Leseempfehlung. Es ist ein toller Sommerroman der sich sehr von der Masse abhebt.

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    • 3
  • Schöner Sommerroman

    Die Inselfrauen

    Amber144

    06. May 2017 um 11:49

    Ich habe das Buch aufgrund seines Covers gekauft.Es hat mich sofort angesprochen.Ich mochte den Schreibstil sofort, wurde aber am Anfang von den Zeitsprüngen verwirrt. Es ist eine tolle Idee und das Ende ist einfach wunderschön. Ich habe mich sofort entführt gefühlt an die See und habe mir den Personen mitgefiebert und gehofft.Die Personen sind sehr liebevoll beschrieben und wachsen einem ans Herz.Ein perfektes Buch für den Sommerurlaub am Meer oder auf Balkonien um sich entführen zu lassen.

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  • Ein wunderbares Lesevergnügen

    Die Inselfrauen

    SusanneSH68

    24. November 2016 um 21:04

    Journalistin Nina nimmt eine berufliche Auszeit und fährt nach Borkum. Hier wohnt sie in der Pension ihrer Tante Theda, in der sie schon 1967 als junges Mädchen gearbeitet hat. Auf Borkum hatte sie damals ihre große Liebe Klaas kennengelernt,   der ihr dann aber das Herz gebrochen hat. Und so gibt es heute viele Erinnerungen, die sie mit ihrer Nichte Rosalie teilt, die jetzt in der Pension mithilft. Als dann auch noch Klaas auf die Insel zurückkehrt, wird es Zeit, sich der Erinnerung zu stellen. Sylvia Lott hat ein wunderbares Buch geschrieben. Die Geschichte ist sehr warmherzig erzählt, mit liebenswerten Personen. Spannend auch, dass ein Teil des Buches in 1967 spielt und ein Teil in 2010. Die Autorin löst das geschickt, indem sie Nina erzählen lässt. Genau wie die Nichte verfolgt man gespannt den Sommer im Jahre 1967. Vieles war anders, aber manche Dinge sind auch geblieben. Und so müssen sich dann auch beide Frauen entscheiden. Neben der warmherzigen Geschichte gibt es auch noch eine gewaltige Prise Nordseeluft und man kann an dem Leben auf der Insel teilhaben. Insgesamt ein großer Lesespaß.     

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  • Könnt ihr die Seeluft riechen und die Musik hören?

    Die Inselfrauen

    Kamima

    09. November 2016 um 15:50

    Die Inselfrauen“ ist Sylvia Lotts neuster Roman, den die gebürtige Ostfriesin auf ihre Lieblingsinsel Borkum angesiedelt hat. Borkum – damit verbinde ich selbst wunderschöne Tage, aber auch stürmische Zeiten... und habe daher besonders neugierig diesen Roman gelesen. Und ich möchte euch sagen: ich wurde nicht enttäuscht! Die Autorin nimmt einen mit einem wunderbaren Schreibstil zu 3 Frauencharakteren mit, die für 3 Generationen stehen: die etwas kantige Theda, welche als Witwe eine Pension betreibt, die sie aber verkaufen will und sich bei ihren Kindern auf dem Festland zur Ruhe setzen möchte. Und wir lernen Nina kennen, einmal als „junges Ding“ in den Sechzigern, welche in den Ferien in Theda`s Pension arbeitet, dabei einen faszinierenden, musizierenden Fischersjungen kennen und lieben lernt; und ein weiteres Mal als „gestandene Frau“von heute, welche sich im In- und Ausland als Journalistin einen Namen gemacht hat, ihren Beruf liebt... bis sie von einer schwerwiegenden Krankheit ausgebremst wird. Sie sucht nun Erholung auf Borkum – in Theda`s Pension und trifft dort ihre Nichte Rosalie wieder, welche während ihres Studiums auf Borkum lebt und Tant`Theda in der Pension hilft. Ja... und dann haben wir die Männer in der Geschichte: einmal ein immer gern gesehener Pensionsgast namens Siegfried Müller-Marienthal (erinnert nur mich das an Loriot?), ebenfalls verwitwet wie Theda, mit dem diese sich eng befreundet; besagter Fischersjunge aus Ninas Jugendzeit, Klaas Terling; Rosalies Verlobter Fabian, der beruflich Karriere in Asien macht und dazu der junger Musiker David, ein One-Night-Stand... und weitere liebenswerte Charaktere, die das Buch richtig rund machen... obwohl: richtig komplett wird es erst durch Rosalies Recherchen in der Inselgeschichte, durch welche wir viele kleinere Mythen und größere Lebensweisheiten erfahren. Ja, das klingt erst mal recht zerfahren... und ich brauchte auch erst mal eine Zeit, in dieses Buch mit seinen drei Ebenen hineinzufinden. Aber es sei gesagt: überlest bitte kein Kapitel – alle tragen zu dem wunderbaren Gesamtbild dieses Romans bei! Und wer schon mal auf einer kleinen Nordseeinsel war, die sturmerprobten Häuser kennengelernt, den Seegeruch in der Nase und den Sand bzw. das Watt unter den Gummistiefeln hatte, wird bestimmt das ein oder andere Bekannte in diesem Buch finden. Ich mag es! Es ist nicht so vorhersehbar, was letztendlich passiert... ok, das Ende um die Pension ist absehbar ;) Aber wie sich die 3 Inselfrauen entwickeln, sich ihre Geschichte ver- und wieder entwirrt, welche Rolle die Musik darin spielt... all das macht – verbunden mit einer zauberhaften, mitreißenden und fantasiefördernden Sprache – diesen Roman zu einem meiner Lieblinge in diesem Jahr. Ja, etwas von „Message in a bottle“ und „dann ist da noch ein Walzer, dessen Melodie eine Liebe beschwört, die nie verging...“, das hat der Roman und wer das mag, ist hier genau richtig!

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  • 2 Erzählebenen, 3 Frauen, 3 Geschichten rund um die Liebe

    Die Inselfrauen

    NLauer

    22. September 2016 um 22:51

    In diesem Roman haben wir es mit 3 interessanten Protas zu tun, die auf 2 Zeitebenen agieren. 2010 u 1967.Nina (61 Jahre), ihre Tante Theda (ca. 80 Jahre) und ihre Nichte Rosalie (um die 20). Alle haben unterschiedliche Ziele in ihrem Leben, die am Ende doch alle auf dasselbe hinauslaufen. Ihr Leben mit Jemanden verbringen, der genauso an die Liebe glaubt, wie sie selbst.Nina, Journalistin kehrt nun für eine dringend benötigte Auszeit nach Borkum zurück. Sie hat ihre große Liebe vor Jahren hier verloren und trauert ihm noch hinterher, obwohl er sich nie mehr bei ihr gemeldet hat.Rosalies Freund ist schon eine Weile in China und sie möchte ihn natürlich lieber zu Hause haben, um endlich sesshaft mit ihm werden und eine Familie gründen zu können. Sie arbeitet im Verlauf der Geschichte in einer Frühstückspension und schreibt außerdem noch ihre Diplomarbeit, bei der Nina ihr hilft.Theda führt schon seit Jahren eine Pension, doch da der Fortschritt vor nichts Halt macht, läuft es hier auch immer schlechter als Früher und nur noch Rosalie hilft ihr. Indes entdeckt sie wie es sein kann seinen zweiten Frühling zu erleben, doch leugnet es eine ganze Weile.Fazit:Es herrscht ein angenehmer, lockerer Schreibstil vor, der die Geschichte recht flüssig erzählt, auch wenn sie ziemlich voraussehbar wird. Mich persönlich stören ein bisschen die verschiedenen Zeitebenen, aber sie sind kein großes Hindernis und Rosalies recherchierten Geschichten über das frühere Leben der Borkumer Frauen war für mich ein bisschen zu trocken.Jedoch muss jede der drei Frauen dafür kämpfen, sich überwinden, nichts wird ihnen geschenkt das sie voran kommen und so bleibt die Geschichte immer interessant. Eine Mischung über das Leben, die Liebe, Veränderungen und auch Intrigen in der man lernt aus seinen Fehlern zu lernen, aber es ist nie zu spät etwas zu ändern.

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  • Ich würde auch dazu gehören!

    Die Inselfrauen

    Ninasan86

    07. August 2016 um 21:37

    Zum Inhalt:Zwei Menschen, vom Schicksal entzweit. Eine Insel, die sie verbindet. Eine Liebe, die nie vergeht ....Auf der Suche nach einer beruflichen Auszeit mietet sich die Journalistin Nina in der Borkumer Frühstückspension ein, in der sie einst den schönsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Damals verliebte sie sich in Klaas und träumte von einem Leben an seiner Seite — bis er ihr Herz brach. In der Zwischenzeit arbeitet Ninas Nichte Rosalie in der Pension. Sie interessiert sich sehr für die Geschichte der Insel und für das, was Nina dort erlebte. Während Nina es endlich wagt, ihrer Vergangenheit ins Auge zu sehen, befindet sich plötzlich auch Klaas wieder auf der Insel. Und dann ist da noch ein Walzer, dessen Melodie eine Liebe beschwört, die nie verging ...Über die Autorin:Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin. Sie schreibt für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine und veröffentlichte bei Blanvalet bereits die Romane "Die Rose von Darjeeling", „Die Glücksbäckerin von Long Island“ und „Die Lilie von Bela Vista“. Sylvia Lotts neuer Roman „Die Inselfrauen“ spielt auf ihrer Lieblingsinsel Borkum.Mein Fazit und meine Rezension:Wie viel Zeit bleibt uns? Wann kommt die richtige Zeit? Ist sie es vielleicht jetzt schon? Welchem Plan folgt die Liebe? All diese Fragen habe ich mir im Laufe des Buches gestellt und ja, ich war wirklich etwas philosophisch und auch ab und an melancholisch angehaucht.Habe ich vielleicht schon etwas verpasst? Waren all meine Entscheidungen richtig? Was ist eigentlich "richtig" und was ist "falsch"? Und woher weiß ich das? Diese Fragen haben sich sodann angeschlossen. Mich hat das Buch sehr berührt und das allein aus vielerlei Aspekten:Die Protagonistin trägt den Namen "Nina", sie liebt das Schreiben, ist Journalistin, hat in ihrem Leben eine traumatische Erfahrung mit der Liebe machen müssen und ist dann in ein tiefes Loch gefallen als ihr Körper sagte "AUSZEIT!" - Diagnose: Burn-Out.Okay, wo soll ich hier nur mit den Parallelen anfangen?! Wer mich kennt, der liest sie schon in diesen Worten heraus - wer mich nicht kennt, der sieht zumindest den Namen und die Leidenschaft zum Schreiben (und auch Lesen) auf Anhieb. Auf weitere Parallelen gehe ich nicht ein, doch ich drücke es so aus: anfangs glaubte ich, die Autorin kennt mich einfach und zeigt mir da meine Zukunft auf!Nina flüchtet aus ihrem Leben, nachdem sie einen schlimmen Rückschlag erlitten hat und versucht sich auf der Insel Borkum zu "berappeln".Auch ich würde gerne von meinem Leben "reiß aus" nehmen, einfach meine Koffer packen, in den Norden fahren und mich dort in einem kleinen Ort - gerne auch einem Siel - niederlassen und erst einmal zu mir selbst finden.Aber lassen wir das mit den Gemeinsamkeiten, ich gehe davon aus, dass sich - auch ohne die Namensgleichheit - sehr viele Leserinnen angesprochen fühlen und sich genau dort sehen, wo Nina momentan steht! Ein wirklich gelungener Anfang, um den Leser gänzlich zu fesseln!Nina zieht sich auf eine Insel zurück, mit der sie viele schöne, aber auch schmerzliche Erinnerungen ihrer Jugend verbindet: nach Borkum zu Tant' Theda, die sie herzlich in ihrer Pension aufnimmt. Alles scheint beim Alten zu sein, doch ist es das nicht. Auch auf Borkum hat der Fortschritt nicht halt gemacht: so entstehen vor den Stränden Windparks, alte und auch bekannte Lokalitäten sind verschwunden und auch die gut gehende und von Einheimischen und Urlaubern gleichermaßen beliebte Pension von Tant' Theda neigt sich dem Ende zu: die 80jährige Theda möchte sie verkaufen. Einzig und allein Rosalie, Ninas Nichte, hilft Theda mit ihren noch verbliebenen Gästen und recherchiert ihrerseits für eine Examensarbeit über die Geschichte der Insel Borkum und ihre Bewohner. Eine dieser Geschichten ist auch die von ihrer Tante Nina und ihrer Jugend auf Borkum, ihrer ersten Schüchternheit und anfänglichen Verliebtheit, die in eine große und leider auch tragische Liebe mündete. Doch alles zu seiner Zeit.Nina möchte mit diesem Leben abschließen, hat die schmerzlichen Erinnerungen an diese Zeiten und auch Menschen geflissentlich weggeschlossen und den Schlüssel dazu wohl auch weggeworfen. Doch nach und nach, scheint die Insel Borkum, die frische Meeresluft, die Leute und der überwältigende Charme der Landschaft Nina aufzutauen und die Erinnerungen hervorzuholen, um ihr endlich neuen Mut zu geben, mit diesen abschließen zu können.Nina ist ein tiefgehender und sehr persönlicher Charakter. Ich habe mich während dem Lesen oftmals gefragt, wie viel von der Autorin wohl in diesem Charakter stecken mag und ob nicht auch noch viel autobiographisches vorhanden ist. Sie hat viel zu verarbeiten, besser gesagt aufzuarbeiten und bringt sich mit ihren Gedanken oftmals immer tiefer in die Depression hinein. Ich kann mich mit ihr sehr identifizieren und habe sie während dem Lesen eher als eine Art "Freundin" als ein für mich fremder Charakter aufgefasst.Rosalie ist ein aufgeschlossener und fröhlicher Mensch. Doch auch sie hat mit ihren Problemen zu kämpfen und das ist nicht nur die Examensarbeit, auch ihr Freund Fabian, der derzeit in China lebt, und ihre gemeinsame Zukunft schlagen ihr aufs Gemüt. Rosalie möchte einen Fahrplan vom Leben, doch dieser verläuft nicht ganz so, wie sie es sich erträumt hat ...Tant' Theda ist die liebenswerte Seele von Borkum und der Familie. Sie ist alteingesessen, hat schon viel erlebt und möchte jetzt, im Alter von 80 Jahren, endlich zur Ruhe kommen und an sich denken. Die Pension kann sie einfach nicht aufrecht erhalten, weswegen ein Verkauf angedacht ist. Doch innerlich ist auch sie damit nicht einverstanden. Obwohl sie dem Leser zunächst schroff rüber kommt, so hat sie doch eine liebenswerte und einfach nordische Art an sich, bei der man einfach nach einer Weile sagen muss "bei Tant' Theda möcht' auch ich Urlaub machen".Alle drei Frauen verbindet nicht nur dieselbe Familie, sondern auch alle der Hang zu Problemen. Alle möchten ihre Probleme lösen und denken, sie hätten mehr Erfolg als die anderen Beiden, doch im Grunde genommen tun sie dasselbe: alle grübeln vor sich hin, verschweigen ihre wahren Gedanken und erst am Ende sehen sie, was ihnen wirklich gut tut und (was/wer) ihnen wirklich fehlt.In dem Buch geht es nicht allein um Problembewältigungen, wie packe ich ein Problem an und wo finde ich genau die Lösung zu meinem Problem. Es geht vielmehr darum, der Zeit eine Chance zu geben, aber auch sich selbst. Man sollte mehr Vertrauen und Zuversicht in sich selbst haben, seinem Instinkt vertrauen und folgen und vor allen Dingen: sich selbst dabei nicht aus den Augen verlieren!Die Geschichte ist ein kleiner Hoffnungsträger und zeigt dem Leser, dass auch wenn das Leben nicht seinen gewohnten Gang nimmt und man denkt, man hat einige Fehlentscheidungen getroffen, sich letzten Endes alles zum Guten wenden kann. Denn den Weg, den unser Leben nimmt, entscheiden letzten Endes immer noch wir selbst und ob es der "richtige" ist, das sagt uns unser Herz!

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  • Die Inselfrauen

    Die Inselfrauen

    JuliB

    25. July 2016 um 16:02

    Nach einem heftigen Burnout kommt Journalistin Nina nach vielen Jahren zurück auf die ostfriesische Insel Borkum. Im Sommer 1967 erlebte sie dort ihre erste große Liebe und die Erinnerungen an damals bleiben nicht lang verschüttet. So erfährt Rosalie, Ninas Nichte, im Sommer 2010 nach und nach alles über jene Tage, in der ihrer Tante nicht nur großes Glück sondern auch großer Schmerz zugefügt wurde.Rosalie selbst muss sich ebenfalls über einige Dinge klar werden und Entscheidungen treffen, die ihr ganzes Leben verändern. Unterschlupf finden die beiden Frauen bei der rüstigen Seniorin Theda, die den "Kindern" mit Rat und Tat zur Seite steht und auch selbst in Nina und Rosalie gute Zuhörerinnen und Unterstützung findet. Die Inselfrauen von Sylvia Lott ist ein ganz wunderbarer Sommer-Schmöker, der in einem tollen Erzählstil das Inselleben in den späten Sechzigern sowie das heutige herrlich lebendig werden lässt. Hinzu kommt genau das richtige Quäntchen Drama und das passende Flair ostfriesischer Gemütlichkeit, das diesen Roman so besonders macht. Mir hat die Geschichte von Nina und Klaas sehr gefallen und auch, wenn ich erst in den 80ern geboren wurde, kamen auch für mich viele Kindheitserinnerungen beim Lesen zurück. Heiße Sommer am Strand, Sonnenbrand, Schlager im Radio und das salzige Meer, gute Freunde und viel Spaß bei Tee, Rosinenbrot und Klönschnack. 5 von 5 Sternen  

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  • die Augen schließen und reisen

    Die Inselfrauen

    Schneeflocke2013

    22. July 2016 um 22:58

    Inhalt: Die Journalistin Nina braucht aus gesundheitlichen Gründen eine berufliche Auszeit. Von Köln geht es nach Borkum. Dem Urlaubsort ihrer Kindheit und zu Hause ihrer Tante Theda. Dort kommt sie auch unter. In der kleinen Pension. Auch ihre Nichte Rosalie ist vor Ort, hilft in der Pension aus und schreibt dazu noch an ihrer Seminararbeit über die Borkumer Frauen. Nebenbei klärt sich auch was im Sommer 1967 geschah. Der Sommer als Klaas Nina das Herz brach. Meine Meinung: Dieses Buch hat in mir fast direkt Heimweh/Fernweh hervorgerufen. Als Nina auf die Fähre stieg und die Nordsee mit ihrem Wellengang beschrieben wurde war ich verloren. Zwar bin ich noch nie auf Borkum gewesen, aber Nordsee ist Nordsee. Man muss sie lieben oder hassen. Für mich gibt es keine bessere und glaubhaftere Beschreibung als die einer Person die zu einem Ort zurückkehrt wo sie sich immer wohl und geborgen gefühlt hat. Der erste Eindruck der mir hier gegeben wurde öffnete mein Herz für ein Gewässer und einen Landstrich den ich liebe: Die Küste. Die Beschreibung der Natur, das Verhalten der Menschen und die Gefühle der Protagonistin Nina haben mich sehr zufrieden gemacht. Mein erster Eindruck dieser Frau war gut und allein die Mischung aus Freude und Wehmut für die Insel auf die sie mit der Fähre zusteuert hat mir Nina nahe gebracht. Diese ist eine nicht mehr ganz so junge, aber durchaus noch gutaussehende Frau, die ihre eigene Tante Theda nicht nur aus reiner Nächstenliebe besucht sondern auch um sich von Depression und Burnout zu erholen. Dabei muss sie sich auch ihre Vergangenheit stellen, die sie damals - im Jahr 1967 - für sehr lange Zeit von dieser Insel vertrieben hat. Gelächelt habe ich bei ihrer neuentdeckten Leidenschaft fürs Backen. Jedes Mal wenn Nina eins der Rezepte ihrer Tante ausprobierte bekam ich Hunger und wollte naschen. Allein schon die Genauigkeit und die Liebe die von Nina ins Backen eingebracht wird hat mich an ein anderes Werk der Autorin denken lassen - wo es im Lauf des Romans auch eine Anspielung zu gibt. Rosalie ist ebenfalls auf Borkum und hilft in der Pension aus wo Nina untergekommen ist. Auch sie lernte ich kennen und lieben. Rosalie ist deutlich jünger als ihre Tanten - Mitte 20 - und hat zum Teil eine andere Sicht auf Dinge als diese. Zum Beispiel was Familie und Kinder angeht. Auch trägt sie - genau wie Nina - eine große Last mit sich herum: Am liebsten würde sie ihr Studium abbrechen und auf der Insel bei Tante Theda bleiben. Doch die spielt ja mit dem Gedanken ihre Pension zu verkaufen und in Rente zu gehen. Für ihre Seminararbeit schreibt Rosalie über die Borkumer Frauen und hat mir dadurch ein paar sehr interessante Dinge gezeigt. Was alle Frauen gemein haben ist ein Problem mit Männern. Einsamkeit und so, aber alle drei lösen das Problem auf ihre eigene Art und Weise. Mir hat es auch sehr gut gefallen, dass Nina Rosalie von dem schicksalhaftem Sommer 1967 erzählt hat wenn ihr Teig fürs Backen geruht hat. Ihr Urlaub der mit einem gebrochenen Herzen und Schmerz durch den Fischerssohn Klaas endete. Missverständnisse oder falsche Informationen können sehr viel kaputt machen und verdrehen. Was hier deutlich gezeigt wurde! Dadurch ergab sich eine zweite Zeitlinie. 2010 und 1967. Nina half das definitiv bei der Genesung :) Ich könnte noch viel mehr schreiben, doch das würde den Rahmen sprengen. Durch die Geschichte, den Handlungsort, die Zeitebenen, ihre Schreibweise und die liebevollen Charakter hat Sylvia Lott mich gefangen. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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  • Das Buch hat mich leider nicht in den Bann gezogen

    Die Inselfrauen

    Lilyfields

    15. July 2016 um 09:22

    Info:Zwei Menschen, vom Schicksal entzweit. Eine Insel, die sie verbindet. Eine Liebe, die nie vergeht ....Auf der Suche nach einer beruflichen Auszeit mietet sich die Journalistin Nina in der Borkumer Frühstückspension ein, in der sie einst den schönsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Damals verliebte sie sich in Klaas und träumte von einem Leben an seiner Seite ― bis er ihr Herz brach. In der Zwischenzeit arbeitet Ninas Nichte Rosalie in der Pension. Sie interessiert sich sehr für die Geschichte der Insel und für das, was Nina dort erlebte. Während Nina es endlich wagt, ihrer Vergangenheit ins Auge zu sehen, befindet sich plötzlich auch Klaas wieder auf der Insel. Und dann ist da noch ein Walzer, dessen Melodie eine Liebe beschwört, die nie verging ...Meine Meinung: Mich hat das wunderschöne Buchcover mit dem tollen gedeckten Tisch sofort angesprochen, dazu fand ich es sehr schön, dass die Geschichte auf Borkum spielt, wo ich selber schon einige Male war.Es ist mein erstes Buch von der Autorin Sylvia Lott und ich war schon sehr gespannt.Das Buch hat zwei Erzählstränge einmal die Nina die 2010 wieder nach sehr langer Zeit auf die Insel Borkum zurückkehrt und zu einem berichtet sie, ihrer Nichte Rosalie, über ihre Zeit auf Borkum im Jahr 1967, als sie noch ein junges Mädel war. In den Rückblenden erfahren die Leser u. a. die Liebesgeschichte mit Klaas und warum Nina der Insel so lange den Rücken zugekehrt hatte.Nina hat die Trennung mit Klaas nie wirklich überwunden und seitdem keine feste Beziehung mehr geführt. Sie hat all die Jahre die Insel gemieden und kehrt zurück nach Borkum um Ruhe und Erholung nach einem Burn-out zu finden, in der Hoffnung nicht auf Klaas zu treffen.Aber auch ihre Nichte Rosalie hinterfragt sich langsam, ob die Beziehung zu ihrem Freund das Richtige ist und ob sie wirklich glücklich ist mit dem Studium und dann gibt es ja noch einen anderen Mann, den sie auf Borkum kennengelernt hat.Der Roman ist sehr schön geschrieben, jedoch fehlte mir oft der Reiz, dass Buch weiter zu lesen. Mich hat der Roman einfach nicht in den Bann gezogen.Daher kann ich diesem Buch nur 3 von 5 Sternen geben.

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  • Dieser Roman ist wie ein kleiner vorzeitiger Sommerurlaub

    Die Inselfrauen

    goat

    12. June 2016 um 14:48

    Der Sommer im Jahr 1967 hat das Leben der Journalistin Nina maßgeblich geprägt. Damals jobbte sie als junges Mädchen in der Pension ihrer Tante Theda auf der Insel Borkum. Dort lernt sie ihre erste große Liebe, den Krabbenfischer Klaas kennen, einen fleißigen und sehr musikalischen jungen Mann, der Nina einen Walzer komponiert. Die beiden Verliebten schmieden Zukunftspläne und für Nina ist es der schönste Sommer ihres Lebens. Doch als die Abreise naht, ist Klaas nicht wie versprochen am Ableger, um sie zu verabschieden. Zuhause angekommen, versucht Nina telefonisch und schriftlich Kontakt zu ihm aufzunehmen, doch sie bekommt keine Antwort. Für Nina bricht eine Welt zusammen. Jetzt, im Jahr 2010, setzt die mittlerweile 61-jährige Nina das erste Mal wieder einen Fuß auf die Insel. Sie hat den Bruch zu Klaas nie ganz verwunden und konnte sich in all den Jahren auf keine feste Beziehung zu einem Mann einlassen. Durch ihren Beruf hat sie viel von der Welt gesehen, aber irgendwann zwingt der Stress Nina in die Knie und sie erleidet einen Burn-Out. Um sich zu erholen, zieht sie zu Tante Theda in die Pension, wo gerade ihre Nichte Rosalie aushilft. Diese steht kurz vor dem Abschluss ihres Examens zur Lehrerin. Doch ihr kommen Zweifel, ob sie den richtigen Weg eingeschlagen hat. Ihre Beziehung steht auf dem Prüfstand, denn ihr Freund befindet sich berufsbedingt für längere Zeit am anderen Ende der Welt. Rosalie ist sich mit einem Mal nicht mehr so sicher, ob sie tatsächlich glücklich ist. Und auch Tante Theda hat mit ihren Problemchen zu kämpfen. Mit mittlerweile 80 Jahren fällt ihr die Arbeit in der Pension zunehmend schwerer und sie hat sich entschlossen, die Pension zu verkaufen. Nun fehlt nur noch ihre Unterschrift unter dem Kaufvertrag. Aber das ist gar nicht so einfach, wie sie gedacht hat. Und auch Nina ist betrübt von der Tatsache, dass die Pension bald Geschichte sein soll, denn sie hat gerade ihr neues Hobby entdeckt – das Backen von Rosinenstuten und die Bewirtung der Gäste der Pension. Und dann plötzlich läuft ihr auch noch Klaas über den Weg …Für mich ist der neue Roman von Sylvia Lott ein sehr angenehmer Vorgeschmack auf den Sommer. Ich konnte sofort eintauchen in das Inselleben und auch die Geschichten der drei Frauen haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Der Wechsel zwischen den beiden Zeitebenen ist mühelos zu verfolgen und lockert den Schreibstil erheblich auf. Außerdem erzeugt die Autorin dadurch noch etwas Spannung, weil der Leser nicht sofort erfährt, wie es weitergeht. Durch die Examensarbeit von Rosalie gibt es immer wieder einen Abstecher in die vergangenen Jahrhunderte und es gibt einiges Interessantes über das damalige Leben der Frauen auf der Insel zu lesen. Bei „Die Inselfrauen“ handelt es sich ganz klar um einen reinen Frauenroman, der sehr einfühlsam verfasst und umgesetzt wurde. Die Geschichte berührt und ich hatte mehr als einmal eine Gänsehaut beim Lesen. Liebesromane zu verfassen, die einem das Herz für die Protagonisten öffnen, jede Menge Lokalkolorit bieten und nicht ins Kitschige abdriften, will gelernt sein. Und Sylvia Lott, die kann es einfach. Da ich selber in Ostfriesland wohne, ist es immer wieder schön, über Sitten und Gebräuche wie „Klaasohm“ oder regionaltypische Spezialitäten wie „Ostfriesische Bohntjesopp“ zu lesen. Und wenn dann noch der Akkordeon spielende Wattführer Albertus Akkermann im Roman auftaucht, den ich schon persönlich kennenlernen durfte, dann ist doch alles perfekt. Witzig fand ich die kleinen Anspielungen auf die vorherigen Romane der Autorin auf Seite 354: „Und im Mai zur Rhododendronblüte ins Ammerland (Die Rose von Darjeeling). Oder auf der Deutschen Edelsteinstraße gemächlich durch den Hunsrück (Die Lilie von Bela Vista). Aber ich würde auch gern Freunde auf Long Island besuchen .. Ach ja, und dort das beste Rezept für den Cheese Cake New York Style (Die Glücksbäckerin von Long Island) herausfinden!“ Interessant ist, dass ein Walzer die Inspiration zu diesem Roman war. Wie im Vorwort empfohlen, habe ich mir „And the waltz goes on“ von Sir Anthony Hopkins, uraufgeführt im Jahr 2011 in Wien von André Rieu, angehört. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Sylvia Lott ausgerechnet diesen Walzer für ihr Buch aufgegriffen hat. Er ist eine wahre Inspiration und steht für alle Emotionen, die dieses Buch zu dem machen, was es ist - ein großartiger, gefühlvoller und unterhaltsamer Roman. Ich bedanke mich bei Sylvia Lott mit fünf Sternen.

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  • Die Inselfrauen

    Die Inselfrauen

    Lila-Buecherwelten

    23. May 2016 um 13:21

    Details: Seitenzahl: 479 Seiten Verlag: Blanvalet Erschienen: 14. März 2016 Inhalt: Auf der Suche nach einer beruflichen Auszeit mietet sich die Journalistin Nina in der Borkumer Frühstückspension ein, in der sie einst den schönsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Damals verliebte sie sich in Klaas und träumte von einem Leben an seiner Seite ― bis er ihr Herz brach. In der Zwischenzeit arbeitet Ninas Nichte Rosalie in der Pension. Sie interessiert sich sehr für die Geschichte der Insel und für das, was Nina dort erlebte. Während Nina es endlich wagt, ihrer Vergangenheit ins Auge zu sehen, befindet sich plötzlich auch Klaas wieder auf der Insel. Und dann ist da noch ein Walzer, dessen Melodie eine Liebe beschwört, die nie verging … Autorin: Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin. Sie schreibt für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine und veröffentlichte bei Blanvalet bereits die Romane „Die Rose von Darjeeling“, „Die Glücksbäckerin von Long Island“ und „Die Lilie von Bela Vista“. Sylvia Lotts neuer Roman „Die Inselfrauen“ spielt auf ihrer Lieblingsinsel Borkum. Meine Meinung: Genauso wie das wunderschöne Cover konnte mich auch der Inhalt bezaubern und völlig in seinen Bann schlagen. Es ist unfassbar, wie wundervoll die Autorin es schafft, die Stimmung und Atmosphäre der Insel Borkum aufzugreifen und allein durch Worte wiederzugeben. Man fühlt sich beim Lesen direkt dorthin versetzt und fast schon ein Stück weit zuhause. Meiner Ansicht nach gehört einiges an Talent dazu, den Leser so sehr mitzunehmen und in eine andere Welt zu versetzen. Ganz, ganz toll! Die Geschichte handelt in der Gegenwart von Nina, die nach einem Burn Out nach Borkum zurückkehrt, wo sie in ihrer Jugend eine prägende Zeit erlebt hat. Dort trifft sie auf ihre Nichte Rosalie, in deren Leben gerade viele Umbrüche stattfinden, und auch auf die Besitzerin einer Pension, Theda, bei der Nina schon in ihrer Jugend gearbeitet hat. Alle drei Frauen verändern sich im Laufe des Buches und schlagen neue Wege ein, sie unterstützen sich gegenseitig und wachsen an den Umständen. Das war wunderbar beschrieben und hat mir wirklich sehr gut gefallen. Immer wieder gibt es Rückblenden, in denen Nina vom Sommer 1967 erzählt, den sie auf Borkum verbracht hatte. Damals fand sie ihre große Liebe Klaas, doch das Schicksal meinte es nicht gut mit ihnen. Dennoch fiebert man auch bei den Rückblenden mit und erlebt mit Nina zusammen einen intensiven und alles verändernden Sommer. Leider konnte mich die Liebesgeschichte/n nicht so recht überzeugen, weil bei mir die Emotionen nicht so wirklich ankamen. Das ist schade, aber eine rein subjektive Warhnehmung (ich denke, ich bin einfach anderes gewohnt von der Lektüre, die ich meistens lese). Ich hatte den Eindruck nicht so recht in die Figuren eindringen zu können. Fazit: „Die Inselfrauen“ ist ein sehr guter Roman, der es schafft, zu 100% die Stimmung und Atmosphäre von Sommer und der Insel Borkum zu vermitteln. Er ist sehr interessant aufbereitet und auch wenn er mich emotional nicht so ganz erreicht hat, hat er mir sehr gut gefallen. Ein wundervolles Buch für den Sommer, das Fernweh weckt.

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  • Ein Urlaub auf Borkum

    Die Inselfrauen

    Sissy0302

    01. May 2016 um 20:50

    In diesem Buch geht es um 3 Frauen - die 80jährigen Theda, die ihre Pension verkaufen und aufs Festland zu ihrer Tochter ziehen möchte; Nina, die in ihrer Jugendzeit in der Pension gearbeitet hat und dort nach einem Burn-out zur Ruhe kommen möchte; Rosalie, Ninas Nichte, die nach Familientradition im Sommer in der Pension arbeitet und nebenbei ihre Examensarbeit schreibt.Die Geschichte handelt zum Großteil von Nina und ihrer Liebe zu Klaas, die damals abrupt geendet hat und lebenslange Narben bei Nina hinterlassen hat. Sie erzählt Rosalie ihre Geschichte. Dadurch befinden wir uns beim Lesen einmal in der Gegenwart, dann wieder in der Vergangenheit im Jahre 1967 - was die Schriftstellerin sehr gut umgesetzt hat, so das dieser Wechsel nicht den Lesefluß stört. Was ich auch sehr interessant fand, im Zuge von Rosalies Examensarbeit erfahren wir Geschichten historischer Frauengestalten.Das war nun das 4. Buch, das ich von Sylvia Lott gelesen habe. Und auch dieses hat mich wieder begeistert. Zum einen war ich bereits auf Borkum und fand es herrlich in meiner Fantasie wieder dort zu sein, zum anderen gefällt mir der Wechsel in die Vergangenheit. Bei den Büchern von Sylvia Lott lernt man dabei noch etwas. Die Charaktere habe ich alle in mein Herz geschlossen, das Buch war flüssig zu lesen - ein Buch zum Geniessen - ich kann es nur empfehlen.

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  • Inselfrauen

    Die Inselfrauen

    seschat

    28. April 2016 um 12:23

    INHALTJournalistin Nina, Anfang 60, reist nach 40 Jahren wieder auf die Insel Borkum, um sich nach ihrem Burnout eine Auszeit zu nehmen. Vor Ort erinnert sie vieles an ihre Jugendliebe, den Krabbenfischer Klaas, die leider dramatisch endete. Bis heute gibt es zwischen beiden ungelöste Fragen, da trifft es sich gut, dass Klaas momentan zufällig auch auf der Insel weilt... Die 25-jährige Lehramtsstudentin Rosalie wohnt wie ihre Tante Nina in der Pension Bi Theda, einer älteren Verwandten. Tante und Nichte verstehen sich blendend und weil Rosalie gerade an ihrer Examensarbeit über die Borkumer Inselfrauen sitzt, kommen auch längst vergangene Geschichten aus den Jahren 1967 und 1968 zur Sprache... MEINUNGSylvia Lotts Roman "Die Inselfrauen" konnte mich vollkommen von sich überzeugen. Denn hier gehen Inselflair und Liebesgeschichte eine harmonische Verbindung ein. Die insgesamt 479 Seiten lesen sich sehr flüssig. Als Leser findet man sich trotz der wechselnden Erzählzeiten - 2010 und 1967 - innerhalb der Handlung gut zurecht und taucht Seite für Seite tiefer in die Geschichte und damit in das pralle Inselleben ein. Es ist ein bisschen wie Urlaub für die Seele. Die beiden Hauptprotagonistinnen Nina und Rosalie bilden das damalige und heutige Frausein ab. Es geht um Werte und Selbstverwirklichung. Heute wie damals ist die Vereinbarung von Karriere und Familie ein großes Thema. In beiden Fällen ist es die Liebe zu einem Mann und zur Insel, die verzweifeln, aber auch träumen lässt. Vor allem die romantische Komponente kommt nicht zu kurz, was vor allem die weibliche Leserschaft freuen wird. Emotionale Dramen liest doch jeder gern oder? An Lotts Roman hat mir besonders Ninas Geschichte gefallen, die Ende der 60er spielt und das damalige Lebensgefühl transportiert. Hier fand ich die Idee, zeitgenössische Musiktitel in den Text einzubinden, sehr gelungen und passend. Das sommerlich-leichte Cover versprüht eine Menge Urlaubsfeeling. FAZIT Ein leichter und unterhaltsamer Roman, der sich perfekt als Sommerlektüre eignet.

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  • Die Inselfrauen

    Die Inselfrauen

    schlumeline

    25. April 2016 um 14:23

    In einer Frühstückspension auf der Insel Borkum treffen Frauen aus drei Generationen einer Familie aufeinander. Da ist zum einen Tante Theda, der die Pension gehört. Die alte Dame ist kurz davor die Pension zu verkaufen, da es keinen Nachfolger gibt und sie sich so langsam zur Ruhe setzen möchte. Doch so lange soll die Pension noch fortgeführt werden und so hilft, wie seit vielen Generationen üblich, ein junges Familienmitglied während der Saison in der Pension mit. Rosalie ist mit Begeisterung dabei. Vor allen Dingen freut sie sich auf das Wiedersehen mit ihrer Tante Nina. Diese kommt aber nur als Gast, nachdem sie sich aufgrund eines Burnouts und damit längerer Erkrankung vor Wiederaufnahme des Jobs noch etwas erholen möchte.   Nina wird während ihres Aufenthaltes auf der Insel an eine frühere Zeit auf Borkum erinnert. Als junge Frau verbrachte auch sie ihre Ferien als Aushilfe bei Tante Theda. Einzelne Details dieser Zeit berichtet Nina nun auf Nachfrage ihrer Nichte Rosalie. Hierbei treten schöne Erinnerungen zutage, aber es werden auch alte Wunden wieder aufgerissen. Damals verliebte sich Nina in den jungen Fischer Klaas. Und nun scheint die Vergangenheit Nina einzuholen. Aber möchte sie das auch zulassen?   Rosalie recherchiert nebenbei noch für ihre Examensarbeit als zukünftige Lehrerin. Dabei knüpft sie Kontakte zu Personen, die auch ihre Tante aus der Vergangenheit kennt. So nimmt Rosalie die Zügel in die Hand und spielt ein wenig Schicksal.   „Die Inselfrauen“ ist ein zauberhafter Wohlfühlroman. Hier gibt es Glücksgefühle, Liebe und ganz viel Meer. Dabei werden alle Sinne berührt. Drei Frauen und ihr Leben und Schicksal werden beleuchtet und neue Weichen für die Zukunft gestellt. Besonders gut gelungen sind auch die Rückblicke in Ninas Jugend mit den damals aktuellen Themen freie Liebe, Rechte der Frauen, etc. Und auch die Musik kommt im Roman nicht zu kurz.   Ein Buch zum Entspannen und Glücklichsein.  

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  • Die Inselfrauen - Sylvia Lott

    Die Inselfrauen

    nef

    23. April 2016 um 09:39

    Inhalt:Borkum 1967: Nina verbringt den Sommer auf der beschaulichen Nordseeinsel aus Aushilfe in der Pension 'Bi Theda'. Gemeinsam mit ihrer Freundin Daggy macht sie in ihrer Freizeit den Strand unsicher und lernt dabei den Fischersohn Klaas kennen. Beinahe augenblicklich verliebt sie sich in ihn und weiß doch, dass ihre Liebe keine Chance hat, schließlich will Nina bald in Göttingen studieren und Klaas wird weiter bei seinem Vater arbeiten.Aber der Sommer ist noch lang und die Gefühle, die sie für Klaas empfindet wecken ganz neue Empfindungen in ihr.Aber Klaas ist nicht nur ein liebenswerter Kerl mit schönen Augen und zärtlichen Händen, er ist auch ein Musiker im Herzen und verarbeitet seine Gefühle für Nina in einem ganz besonderen Stück.Borkum 2010: Nina ist wieder auf Borkum, dieses Mal allerdings nicht als Aushilfe, sondern als Kurgast. Ihr Leben gleicht einer Achterbahn und ihr Körper hat die Reißleine gezogen - Burnout. Auf Borkum soll sie sich nun erholen, wieder zu sich selbst finden um dann im Herbst eine neue Stelle anzutreten.Zurück in der Pension 'Bi Theda' kommen allerdings nicht nur positive Gedanken auf. Nina erinnert sich an den schicksalhaften Sommer gut 40 Jahre zuvor und wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. Vieles hat sich verändert auf Borkum und doch ist es immer noch das selbe.Gemeinsam mit ihrer Nichte Rosalie, die auf Borkum Tant' Theda hilft und nebenbei ihre Abschlussarbeit schreiben soll, findet sie eine Aufgabe.Aber die Idylle ist trügerisch. Theda ist inzwischen 79 und fühlt sich langsam nicht mehr in der Lage die Pension allein zu führen. Ihr Mann ist lange tot, ihre Kinder leben weit weg auf dem Festland. So steht der Plan, die Pension zu verkaufen und zu ihrer Tochter Alke zu ziehen. Für Rosalie ein Unding - Borkum ohne die Pension und Theda? Das geht doch nicht. Doch wie sollen sie ihr helfen? Auch Nina ist betrübt, kann Theda aber auch verstehen.Rosalie weiß nicht so richtig was sie im Leben will. Ihr Lehramtsstudium ist beinahe beendet und sie weiß bereits jetzt, dass sie damit nicht glücklich wird. Sie wünscht sich eine Familie, doch ihr Verlobter Fabian arbeitet gerade in China. Alles andere als eine gute Voraussetzung.Und dann ist da ja noch David und der One-Night-Stand.Meinung:Die Hauptrolle in 'Die Inselfrauen' spielen drei Generationen Frauen auf Borkum. Zum einen die Pensionswirtin Theda, die ihr Leben lang auf Borkum gearbeitet und gelebt hat; dann die junge Rosalie, die mit Borkum immer Freiheit verbindet und Nina, die nach schwerer Krankheit zurück ins Leben finden muss.Alle drei haben ihr eigenes Päckchen zu tragen und gehen verschieden an die Sache ran.Der Roman spielt in zwei Zeitebenen - einmal 1967 und einmal 2010 auf Borkum. Der Leser erfährt immer wieder Bruchstücke aus Ninas Vergangenheit, die Rosalie geschickt aus ihrer Tante heraus kitzelt. So kommt ihre Liebe mit Klaas ans Licht und man steuert immer wieder ein Stückchen mehr dem eigentlichen Showdown entgegen.Die Charaktere sind teilweise stark schwarz/weiß gestrickt. So ist der Verlobte Fabian eigentlich von Anfang an eine Anti-Person, das empfand ich als ungerecht. Während man Rosalie und Nina immer nur wohlwollend begegnet.Für mich war relativ schnell klar, wie dieses Buch enden wird und leider gab es auch keine überraschenden Wendungen mehr. Somit war es mir zu vorhersehbar, als dass es mich richtig fesseln konnte.Das Ende entsprach dann auch in jedem Punkt meinen Erwartungen.Nach den vorherigen Romanen 'Die Glücksbäckerin von Long Island' und 'Die Lilie von Bela Vista' habe ich mehr Tiefgang erwartet. Einzig die eingestreuten Berichte über Borkumer Frauen, die in Rosalies Arbeit vorkamen, haben einen Hauch Geschichtliches einfließen lassen.Für mich das bisher schwächst Buch der Autorin. Schade.

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