Sylvia Ludwig

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Lob der Nacht: Drachenfluch

Lob der Nacht: Drachenfluch

 (1)
Erschienen am 01.10.2016

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Rezension zu "Lob der Nacht: Drachenfluch" von Sylvia Ludwig

dämonisches Lesevergnügen
Morgensternvor einem Jahr

Das Buch ist in Ich-Form geschrieben, und dabei so locker und erfrischend flapsig formuliert, dass es einen bereits mit den ersten Worten in den Bann zieht. Auf Anhieb war mir die Protagonistin sympathisch und ich musste oft über ihre trockenen Bemerkungen zu den Ereignissen lachen.

Auf dem Heimweg von der Tankstelle, an der sie arbeitet, nimmt Jessi die Abkürzung durch den Wald.

„Angst hatte ich keine. Wovor auch? Statistisch gesehen sind Gewaltverbrechen in Wäldern selten. Wilde Tiere gab es hier schon lange nicht mehr. Das Wildeste, was einem begegnen konnte, waren flüchtende Füchse, mit ganz viel Glück vielleicht eine Fledermaus. Oder eben das Käuzchen, das wieder seinen klagenden Schrei ausstieß. Und ich liebte den Wald. Eher hätte ich mich gefürchtet, nach Einruch der Nacht durch gewisse Stadtviertel zu laufen. Aber der Wald war freundlich.

Dachte ich.

War er auch.

Nur war ich nicht die Einzige hier.

In der Dunkelheit links von mir brach mit lautem Knacken ein Ast ...“

Tja, und dann hat sie plötzlich doch Angst.  Jessi wird von einem Wolfsmann überfallen und nur deswegen nicht gefressen, weil ihm ein Dämon die Beute streitig macht.

Sie verschweigt das Ereignis, weil ihr sowieso niemand geglaubt hätte, aber fortan plagen sie Albträume. Selbstironisch und dabei erfrischend offen versucht sie das Erlebnis im Wald zu begreifen.

Der nächsten Nachtschicht bei der Tankstelle sieht sie mit Sorge und einem Messer bewaffnet entgegen. Nicht zu Unrecht, wie sich bald herausstellen soll.

Und dann treten kurz nacheinander zwei junge, attraktive Männer in ihr bisher so unspektakulär verlaufenes Leben. Doch nichts ist so, wie es scheint, denn die Monster, an die sie bisher nie geglaubt hat, sind von den normalen Menschen nicht zu unterscheiden. Was, wenn sie ihr Vertrauen ausgerechnet in den falschen Mann steckt? Dann überschlagen sich die Ereignisse und eine abenteuerliche Flucht beginnt.

Eine besondere Erwähnung bei diesem Buch verdienen die kleinen Drachen, bzw. Dämonen, mit denen die Kapitel jeweils enden.Eine schöne Idee.

Vom ersten Wort an bereitete mir dieses Buch Lesevergnügen. Wegen mir hätte es darum ruhig länger sein können. 240 Seiten sind schnell durchgelesen

Zu allem Unglück endet das Buch auch noch mit einem Paukenschlag und zwingt einen, das Folgebuch sofort zu kaufen. Leider ist dieses noch nicht geschrieben. Schande über Autoren, die einem unschuldigen Leser so etwas antun!

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