Sylvia M. Dölger Zum Teufel mit Barbie!

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Inhaltsangabe zu „Zum Teufel mit Barbie!“ von Sylvia M. Dölger

Die selbstbewusste Sue gerät in große Gefahr und flüchtet nach Thailand, wo ihre Mutter lebt, die sie vor 17 Jahren zur Adoption frei gegeben hat.Er ist tot! Ich habe ihn erschlagen. Dabei hatte ich doch bis gestern mein Leben einigermaßen im Griff, denkt Sue. Sie ist ein selbstbewusstes junges Mädchen, das perfekt zwischen Cyberwelt und Real Life jongliert, bis sie einen fatalen Fehler begeht ... Mit einem Last-Minute-Ticket flüchtet sie, ausgerechnet ins verhasste Thailand, wo die Frau lebt, die Sue als Baby weggegeben hat. Dort trifft sie auf eine fremde Kultur und auf Menschen, die ihr Leben verändern … Ein Jugendroman über Freundschaft, Gewalt und die Suche nach der eigenen Identität.

Das ebook gibt es inzwischen als Taschenbuch!

— sylvia_d
sylvia_d

Klingt ganz interessant :D Bin auch halb thai aber wurde nicht weggegeben. was mal während meiner berufschulzeit schlimm war, war als dieser vw skandal und die kerle meinten war deine mutter blabla... Kinder eben -.-" nur schade das es als e book gibt? kann mich damit leider nicht anfreunden :/

— psychomaeh
psychomaeh

Klingt ja nicht schlecht :)

— Charlousie
Charlousie
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  • Rezension zu "Zum Teufel mit Barbie!" von Sylvia M. Dölger

    Zum Teufel mit Barbie!
    Charlousie

    Charlousie

    08. January 2012 um 16:28

    Der Inhalt: Sue hat manchmal das Gefühl, als würde sie nicht so recht in diese Welt passen. Sie weiß, seitdem sie klein ist, dass ihre Eltern sie adoptierten und obwohl sie vollkommen gut mit diesem Fakt umgehen kann, wollen ihre Eltern sie permanent dazu drängen ihre Wurzeln und leiblichen Eltern kennenzulernen. Aber Sue möchte nicht. Sie möchte lieber ihre Berufsschule zu Ende bringen und endlich Ruhe vor Anfeindungen wie „Thaischlampe“ in der Klasse haben, einen Menschen finden, mit dem sie ihre Geheimnisse und schöne Momente teilen kann und manchmal auch dem Obdachlosen Fritz helfen, der es so viel schlechter getroffen hat, als sie selbst. Doch dann macht sie mit einer Internetbekanntschaft eine grausige Erfahrung und plötzlich fehlt ihr in Deutschland die Luft zum Atmen; so dass abhaut! – Ausgerechnet nach Thailand. Wer hätte gedacht, dass sie auf diesem Trip auch Yvo begegnen würde? – Der ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will! Das Internet: Freund oder Feind? Man könnte meinen, durch das Internet sind wir weltweit vernetzt und somit alle dichter zusammengerückt. Wir erfahren Inhalte aus fernen Kulturen, die uns ansonsten immer fremd geblieben wären und lernen uns viel besser kennen. Was uns einerseits so grandios verbindet, hindert uns gleichzeitig daran die wahren und richtigen sozialen Kontakte zu knüpfen. Denn wer braucht schon „richtige“ Freunde, wenn man tausende auf Facebook haben kann, die man nach Belieben „An“- und „Ausschaltet? Damit, unter anderem, setzt sich diese gute Geschichte auseinander. Gekonnt streut die Autorin Sylvia M. Dölger immer wieder Assoziationen in der Handlung zu ihrem Titel „Zum Teufel mit Barbie“ und weist in diesem Zuge auf die Verlockungen des World Wide Web hin. Der zweite Fokus liegt auf den Wurzeln eines jeden Menschen, welche die Protagonistin während dieser Geschichte in Thailand ausfindig zu machen versucht. Ohne zu viel verraten zu wollen: Die in Thailand spielenden Seiten waren sehr bildreich gestaltet und obgleich ich noch nie in diesem Land war, hatte ich nie Probleme mir Vorstellungen zu einzelnen Passagen in meinem Kopf vorzustellen. Diese Geschichte behandelt aktuelle Themen mit viel Drive und überzeugt durch eine grandiose Umsetzung „Zum Teufel mit Barbie“ dürfte eine Geschichte sein, die genau den Nerv der heutigen Jugendlichen trifft. Das soll nicht bedeuten, dass diese Geschichte ausschließlich diese Zielgruppe anvisiert. Sie eignet sich durchaus für weitere (ältere) Altersgruppen, jedoch sollte einem klar sein, dass Sylvia M. Dölger bewusst eine Sprache einsetzt, die auf Heranwachsende zugeschnitten ist und somit authentisch eine sehr glaubwürdige und realistische Story formt. Unterstrichen wird dies in zutreffenden Kapitelüberschriften wie : „Hey Süße“, „Willst noch nen Schluck?“ und „Fühl dich wie Zuhause!“. Wer hat nicht schon mal mit fremden gechattet, Tweets mit Followern geteilt, auf Facebook Freundschaften bestätigt oder per Skype kommuniziert, etc.? Sylvia M. Dölger springt nicht nur auf den aktuellen „Zug“ auf, sondern vermittelt diesen „Drive“ weiter, indem sie verschiedene Probleminhalte thematisiert und anhand einer überaus gelungenen Protagonistin darstellt. Dabei transportierte sie viele Gefühle, die bei mir von Wiedererkennen über Angst bis hin zu Glückseligkeit und Humor reichten. Figuren, die trotz individueller Probleme Identifikationspotenzial besitzen Obwohl ich nie eine ähnliche Erfahrung wie Sue gemacht habe und im Gegensatz zu dieser Figur nicht adoptiert bin, konnte ich mich dennoch sehr gut mit ihr identifizieren. Beispielsweise läuft sie immer mit Musik in den Ohren herum und genau das könnte ich auch sein. Das ist eines der vielen Details, die das Lesen von „Zum Teufel mit Barbie“ so spannend und rasend schön gestalteten. Im Gegensatz zu manch anderen Romanen übertreibt es die Autorin inhaltlich nicht und durch die verschiedenen Themen war mir anfangs nicht bewusst, worauf beispielsweise eine Internetbekanntschaft mit regelmäßigem SMS-Austausch hinauslaufen sollte. In diesem Aspekt nahm Sylvia M. Dölger kein Blatt vor den Mund und hat eine gute Balance gehalten, indem sie nicht zu detailliert wurde und der Fantasie Spielraum ließ, andererseits aber deutlich genug, um jegliche Missverständnisse auszuräumen und klar zu machen, welche Konsequenzen manche Leichtsinnigkeiten haben können. Ich erwähnte bereits, wie gut ich mich mit Sue identifizieren konnte, obwohl wir komplett unterschiedlich sind und das ist das extrem dankbare an dieser Geschichte. Während Sue individuell mit ihren Problemen zu kämpfen hat, sind es insgesamt genommen doch die Probleme, mit dem jede/r auf dem Weg zum Erwachsen sein zu kämpfen hat, weswegen diese Lektüre universell ist. Mein endgültiges Urteil: Mich hat diese längere Kurzgeschichte sehr berührt und beeindruckt. Manchmal braucht es nicht 30.000 Worte, da reichen die Hälfte und weniger, um ein intensives Leseerlebnis zu erzeugen. Ich kann dieses eBook nur ganz, ganz dringend weiterempfehlen und finde die Mischung aus aufmerksamer Kritik, dem jugendlichen Freigeist und einer neuen, (mir) fremden Kultur bravurös geglückt und hoffe sehr, dass diese Frau noch mehr schreiben wird und ihre brillierenden Gedanken mit uns teilt. Begeisterung pur!!

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  • Rezension zu "Zum Teufel mit Barbie!" von Sylvia M. Dölger

    Zum Teufel mit Barbie!
    I_love_books

    I_love_books

    30. December 2011 um 15:03

    Manchmal versteht man die Welt nicht mehr... Genauso ergeht es Sue im Buch "Zum Teufel mit Barbie!" von Sylvia M. Dölger. Sue wird bald 18, geht noch zur Schule und lebt bei ihren Adoptiveltern. Dass ihre Eltern sie vor 17 Jahren als Baby adoptiert haben stört Sue weniger, als dass sie in der Schule von ihren sogenannten Freunden wegen ihrer Herkunft gemobbt wird. Thai-Schlampe, haben sie sie genannt und das verletzt Sue zu tiefst. Sie zieht sich immer mehr von allen zurück. Selbst ihre beste Freundin ist kaum für sie da – denn die hat doch gerade nur Augen für ihren neuen Freund… Sue fängt wieder an zu klauen, schwänzt die Schule, verbringt ihre Freizeit zusammen mit einem Obdachlosen und flüchtet in die für sie einzige reale Welt: Dem Internet. Dort wartet Jimmy jeden Tag auf sie – er ist voll lieb, hört ihr immer zu und lt. Foto schaut er verdammt sexy aus. Als Sue einen riesigen Krach mit ihrer Mutter hatte, flüchtet sie zu Jimmy und will ihn endlich persönlich kennen lernen. Und schon beginnt für Sue der reinste Alptraum, denn Jimmy ist nicht der nette Typ, für den er sich ausgibt! Eins ergibt das andere und Sue haut ihm aus Notwehr eins über den Schädel – ist er jetzt tot?? Sue weiß nicht wohin, sie schämt sich über ihre Naivität und hat pure Angst. Bloß weit, weit weg! Also packt sie ihre sieben Sachen, plündert ihr Bankkonto - um sich das nächst beste und günstige Flugticket zu kaufen: Thailand! Wenn das kein Fingerzeig des Schicksals ist… Die Autorin spricht aus dem Herzen vieler Jugendlicher und was noch viel wichtiger ist, sie spricht es in ihrer Sprache. "Zum Teufel mit Barbie!" ist ein gelungener Auftakt - ich freue mich sehr auf die Fortführung und bin gespannt, wie es in Sue’s Leben weitergeht. Und im übrigen finde ich das Cover mehr als nur gelungen!

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  • Rezension zu "Zum Teufel mit Barbie!" von Sylvia M. Dölger

    Zum Teufel mit Barbie!
    Leela

    Leela

    15. December 2011 um 04:43

    Der erste Teil von "Zum Teufel mit Barbie" überzeugt bereits: Es handelt sich hierbei um ein realistisches Jugendbuch über die 17-jährige Sue, ein Adoptivkind aus Thailand, das mit allerhand Alltagsproblemen zu kämpfen hat. Zuhause verbringt sie ihre Zeit im Internet, in der Schule findet sie keinen Anschluss, ihrer besten Freundin fühlt sie sich entfremdet ... das sind alles Probleme, die sicher ein Großteil der Jugendlichen hat, weshalb es vielen leichtfallen wird, sich mit der Protagonistin zu identifizieren und mit ihr mitzufiebern (das fiel auch mir leicht und ich bin nicht mehr in dem Alter). Zwar ist aus dem ersten Teil des Buches noch nicht ersichtlich, wohin sich die Geschichte entwickeln wird, schafft es aber direkt, den Leser zu fesseln, denn Schreibstil und Charaktere wirken gekungen und authentisch. Dieser Anfang macht wirklich neugierig darauf, wie die Geschichte weitergehen wird.

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