Sylvia M. Doelger

 4.4 Sterne bei 14 Bewertungen

Alle Bücher von Sylvia M. Doelger

Sylvia M. DoelgerZum Teufel mit Barbie!
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Zum Teufel mit Barbie!
Zum Teufel mit Barbie!
 (14)
Erschienen am 21.11.2012
Sylvia M. DoelgerNachtsand: Was ist, wie es scheint?
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Nachtsand: Was ist, wie es scheint?
Nachtsand: Was ist, wie es scheint?
 (0)
Erschienen am 15.11.2012

Neue Rezensionen zu Sylvia M. Doelger

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elchis avatar

Rezension zu "Zum Teufel mit Barbie!" von Sylvia M. Doelger

Zum Teufel mit Barbie
elchivor 5 Jahren

Meine Meinung:
„Zum Teufel mit Barbie“ von Sylvia M. Dölger ist ein Jugendbuch über die erschreckende Wahrheit des Werdegangs vieler Jugendlicher bis zum Erwachsenwerden, in dem die Autorin die Leser direkt konfrontiert und versucht ihnen die Augen zu öffnen. Zudem ist es die Geschichte über ein Mädchen, das sich weigert ihre wirkliche Herkunft zu akzeptieren, im Verlauf der Geschichte jedoch über sich hinaus wächst.
Der Schreibstil ist locker und leicht verständlich; die Sprache dabei an die aktuelle Jugendsprache angepasst. Jugendliche sollten sich mit den Gedanken und Empfinden der Protagonisten leicht identifizieren können.
Die Geschichte entspricht keiner typischen Liebesgeschichte und enthält gewiss auch keine Fantasy-Elemente, viel eher entspricht sie dem Leben eines jungen Mädchens, wie es in unserer heutigen Zeit leider des Öfteren vorkommt. Ich persönlich finde es erschreckend zu lesen, aber es ist leider die grausame Realität. Die Autorin hat es geschafft die reale mit der virtuellen Welt vieler jungen Leute auf den Punkt zu bringen und geht dabei noch über zwei Kulturen, die unterschiedlicher nicht sein könnten hinaus – vermischt dies in ihrer Handlung und konfrontiert uns mit den Gefahren, die das Internet, vor allem aber soziale Netzwerke birken, sowohl mit der Thematik Diebstahl, Rauschmittel und sexueller Gewalt.
Sue, die kurz vor ihrem 18. Geburtstag steht, ist halb Thai halb Deutsche und wurde von einem deutschen Ehepaar vor vielen Jahren adoptiert. Ihre Eltern versuchen immer wieder Sue ihre wirkliche Herkunft näher zu bringen, aber Sue will es einfach nicht hören und sich näher damit auseinander setzen. In der Schule gilt sie auch eher als Außenseiterin und legt eine extreme Gleichgültigkeit an den Tag. Sie raucht wie ein Schlot und verfängt sich zudem auch wieder in einem Netz aus kleineren Diebstählen. Da ihre beste Freundin nun auch einen neuen Freund hat und kaum mehr Zeit für sie, wendet sich Sue mehr und mehr von der Realität ab und surft den lieben langen Tag im Internet. Sie ist in den unterschiedlichen Chatrooms und Netzwerken angemeldet, wo sie auch so einiger ihrer privaten Daten preisgibt, selbstverständlich auch Fotos in sexy-Outfits. Selbstverständlich wird Sue im Chat auch immer mal von irgendwelchen Typen angebaggert, aber dieser eine hier scheint ihr Interesse geweckt zu haben. Er scheint ihr irgendwie gleich zu sein und versteht sie durch und durch. Als sie Stress mit ihren Eltern hat, zieht sie sich auf ihr Zimmer zurück und fängt wieder an mit Jimmy, dem ach so tollen Jungen zu chatten. Als dieser ihr vorschlägt doch einfach bei ihm vorbei zu kommen, damit er sie trösten kann, zögert Sue nicht lange. Sie stylt sich auf und verschwindet heimlich. Bei Jimmy angekommen findet sie jedoch keinen jungen Mann vor, sondern eher einen alten Knacker und wundert sich, dass die Räumlichkeiten so gar nicht ihren Vorstellungen entsprechen. Sue bekommt Zweifel, denkt sich aber das Jimmy bestimmt gleich zurück ist und dies sein Vater sei. Jedoch sollten ihre Zweifel nicht so unbegründet sein, wie sie dachte und die grausame Realität ha Sue wieder einmal eingeholt… Die Dinge überschlagen sich und Sue haut kurzerhand von zuhause ab und flüchtet ausgerechnet in das Land, welches sie am meisten verachtet – Thailand.
Die Charaktere kommen sehr authentisch rüber und wirken keinesfalls aufgesetzt. Ihr Tun und Handeln ist durch ihre strukturierten Gedankengänge leicht nachvollziehbar und viele Jugendliche werden sich mit Sicherheit in der ein oder anderen Form darin wiederfinden, oder Bekannte aus ihrem Umkreis darin erkennen.  Vor allem jedoch die Hauptprotagonistin Sue, die anfangs zickig, gleichgültig und ziemlich oberflächlich daher kommt, durchläuft eine enorme Entwicklung, indem sie sich ihren Problemen nach und nach stellt und ihre ursprünglichen Wurzeln und die Kultur der fremden Welt lernt zu akzeptieren.
Der Titel „Zum Teufel mit Barbie“ entspricht haargenau der Entwicklung, die Sue durchmacht. Sie akzeptiert sich und ihre Herkunft und lernt, dass Äußerlichkeiten nicht von zu großer Bedeutung sind. Auch haben die Barbies in der Geschichte selbst nochmal einen tieferen Sinn. Aber auch die Covergestaltung ist meiner Meinung nach treffend gewählt. Es zeigt ein Mädchen, von nicht deutscher Herkunft, die mit starrem Blick etwas fixiert. Einzelne Haarsträhnen dabei leicht schlampig ins Gesicht fallend und nicht fein säuberlich frisiert.


Fazit:
„Zum Teufel mit Barbie“ ist ein Jugendbuch, das den Leser mit der erschreckenden Wahrheit der Realität konfrontiert und mit einer starken Protagonistin, die im Verlauf der Geschichte über sich hinaus wächst daher kommt. Absolut empfehlenswert!

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J

Rezension zu "Zum Teufel mit Barbie!" von Sylvia M. Doelger

Zum Teufel mit Barbie! - Rezension
JolieFleurvor 5 Jahren

Ich habe das Buch gekauft und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Es ist eine sehr ergreifende Story, die jeder Jugendliche aus dem Alltag kennt. Es weist auf die Gefahren mit Internetaccounts hin, erklärt Sitten und die Verhältnisse in Thailand und zeigt mal wieder, wie wichtig freundschaft ist.
Allerdings wird in dem Buch der Wandel des Protagonisten nicht gut beschrieben. Die ganze Zeit merkt man keine Veränderung das Charakters, aber von jetzt auf gleich schien sie eine völlig andere Persönlichkeit zu haben.
Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen, da es sehr lehrreich und auch spannend ist.

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Themistokeless avatar

Rezension zu "Zum Teufel mit Barbie!" von Sylvia M. Doelger

Zum Teufel mit Barbie!
Themistokelesvor 5 Jahren

Bei diesem Jugendbuch war ich echt überrascht, wie es so manche Themen anspricht. Denn es ist nicht nur so, dass es diverse für Jugendliche Themen auf eine Art und Weise aufarbeitet, die für sie auch wirklich verständlich und interessant ist, sondern leider auch in manchen Fällen in meinen Augen aber auch ein bisschen zu locker vielleicht. 


Ich fand es ehrlich richtig, richtig super, dass einem gleich zu Beginn aufgezeigt wird, wie gefährlich es doch wirklich ist, wenn man im Internet einem eigentlich Unbekannten zu viel Vertrauen entgegen bringt und zu was das alles führen kann. Auch finde ich es einfach nur super, dass Sue adoptiert wurde und dass auch weiß, aber man mal wieder sieht, wie schnell Eltern doch im Angesicht eines solchen Kindes etwas falsch machen können. Verraten sie nichts von der Adoption bis zu einem gewissen Alter, dann drehen die Kinder ab, weil man ihnen etwas verschwiegen hat und erzählt man es ihnen, dann regen sie sich auf, dass man überhaupt so viel von der bösen leiblichen Mutter erzählt. Irgendwie eine tolle Darstellung, dieser in meinen Augen für Eltern sehr verzwickten Situation. 


Gleichzeitig fand ich es etwas zu verrückt, wie die Abreise Sues nach Thailand dargestellt wurde, denn das klang für mich einfach alles zu einfach, ging viel zu leicht und das finde ich in einem Jugendbuch nicht wirklich passend, da ich einfach den Eindruck bekommen habe, dass es für einen ganz leicht sein muss, obwohl man nicht mal volljährig ist, einfach das Land zu verlassen und das auch noch auf dem Luftweg, nicht etwas per Auto in die Niederlande oder so, was ich mir dann schon eher vorstellen könnte. In meinen Augen halt eine Kleinigkeit an diesem Buch, die ich nicht ganz passend finde.


Jedoch ist es auf jeden Fall interessant mitzuerleben, was Sue so in Thailand erlebt, welche Gedanken sie sich dabei die ganze Zeit um ihre Familie zu Hause macht und wie ihre Entscheidungen ausfallen, wo sie jetzt doch in dem Land gelandet ist, in dass sie aufgrund ihrer Geburtssituation nie zurück wollte. Außerdem, was man selbst einfach auch über Thailand und die dortigen Sitten und Bräuche und die Lebensweise der Thais erfahren kann, ist einfach toll, besonders, da es so aufgebaut ist, dass man sich als Jugendlicher auch super einfinden kann, da ich mir schon gut vorstellen kann, das manch einer seine Reise, könne er selbst entscheiden, ähnlich wie Sue aufbauen würde.

 

Zudem ist Sue ein Charakter, der sowohl Merkmale aufweist, die sie mir sehr sympathisch gemacht haben, wie auch ein paar, durch die sie mir doch deutlich unsympathischer geworden ist, was einfach interessant war, da sie dadurch irgendwie etwas sehr real menschliches bekommen hat und nicht ganz flach blieb und das, obwohl das Buch nicht sonderlich dick ist!

 

Ein ehrlich ziemlich gutes Jugendbuch, über das man auch klasse diskutieren kann und ich mir glatt sogar mal als etwas moderneres Buch für den Schulunterricht vorstellen könnte.

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Gespräche aus der Community

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sylvia_ds avatar
Hallo zusammen!
Es ist soweit! "Zum Teufel mit Barbie!" ist völlig neu erschienen. Frisch lektoriert und mit neuem Gesicht.

Klappentext:
Er ist tot! Ich habe ihn erschlagen. Dabei hatte ich doch bis gestern mein Leben einigermaßen im Griff.
Sue ist ein selbstbewusstes junges Mädchen, das perfekt zwischen Cyberwelt und Real Life jongliert, bis sie einen fatalen Fehler begeht ...
Mit einem Last-Minute-Ticket flüchtet sie, ausgerechnet ins verhasste Thailand, wo die Frau lebt, die Sue als Baby weggegeben hat. Dort trifft sie auf eine fremde Kultur und auf Menschen, die ihr Leben verändern …
Ein Jugendroman über Freundschaft, Gewalt und die Suche nach Identität.


Habt ihr Lust auf eine Leserunde?
Dann könnt ihr euch bis einschließlich nächsten Sonntag bewerben.

Bitte teilt mir mit, woher euer Interesse an Thailand stammt.

Ich vergebe:
-3 signierte Bücher
-3 eBooks (ePub/pdf)

Voraussetzung für die Teilnahme ist eine zeitnahe Rezension bei Amazon. Eine Blogrezension wäre auch toll.

Natürlich kann jeder hier mitdiskutieren, der das Buch schon gelesen hat.

Ich freue mich auf euch!

Eure Sylvia M. Dölger
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