Sie wollte nicht Mama sagen

von Sylvia Maria Zöschg 
3,9 Sterne bei9 Bewertungen
Sie wollte nicht Mama sagen
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ein-Knopfs avatar

Ein packendes Buch über die unaussprechlichen Dinge, die genau jetzt in zahllosen Haushalten passieren

Diana182s avatar

Fiktive Geschichte über das Thema Kindesmisshandlung in den eigenen Familien

Alle 9 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Sie wollte nicht Mama sagen"

Die kleine Michaela wird mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Nur knapp überlebt sie die schweren Misshandlungen, die ihr von ihren leiblichen Eltern zugefügt wurden. Zurück im heilsamen Umfeld ihrer Pflegefamilie blüht das kleine Mädchen auf. Sie wird eine Meisterin im Vergessen und Verdrängen. Der einzige Störfaktor hierbei ist die Mutter-Frau, die sie immer wieder besuchen kommt und die ihr eine Realität vor Augen hält, die Michaela nicht wahrhaben kann und will. Jahre später findet sich die junge Frau in einem emotionalen Sturm wieder, der ihren sorgfältig aufgebauten Schutzwall zum Einbrechen bringt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9788868392987
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:128 Seiten
Verlag:Athesia Tappeiner Verlag
Erscheinungsdatum:09.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    ein-Knopfs avatar
    ein-Knopfvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein packendes Buch über die unaussprechlichen Dinge, die genau jetzt in zahllosen Haushalten passieren
    Ich wollte es kaum glauben

    Ich konnte und wollte es kaum glauben, mit was für einer Freude zum Detail die Autorin der kleinen Michaela das Leben im eigenen zu Hause zu einem Alptraum gestaltete.
    Wenn auch die Seele der einzelnen Charaktere nicht so präziese in Augenschein genommen wurde, "sieht" man dafür umso mehr. Dinge für die es einfach keine großen Worte braucht.
    In angenehm kurz gehaltenen Kapiteln, bringt Sylvia Maria Zöschg die Geschehnisse so unverblümt auf den Punkt, das es mir nicht selten den Atem verschlug.
    Aber so schrecklich das Leid des kleinen Mädchens auch war, konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen; so interessant und fesselnd ist der Schreibstil.
    Ein Buch, das ich jedem wärmstens empfehle!

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    Diana182s avatar
    Diana182vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Fiktive Geschichte über das Thema Kindesmisshandlung in den eigenen Familien
    Sie wollte nicht Mama sagen...

    Das Cover zeigt ein blondes Mädchen, welches in einen Handspiegel blickt. Darunter ist der Titel des Buches vermerkt, welcher mich direkt neugierig machte.


    Dieser erste Eindruck wurde von einem erschreckend formulierten Klappentext unterstrichen. So musste ich direkt mit dem lesen beginnen.


    Der Einstig in die Geschichte gelang recht schnell. Der Schreibstil ist flüssig und detailliert und lässt den Leser nur so durch die Seiten gleiten. Kurze Kapitel mit zeitlichen Angaben tragen ebenfalls einem schnellen Lesefluss bei.


    Nach und nach lernt man die einzelnen Protagonisten kennen und erfährt, was der kleinen Michaela in ihren jungen Jahren zugestoßen ist. Ihre Eltern sind restlos überfordert, was mitunter auch durch Schläge und Misshandlungen zum Ausdruck gebracht wird.


    Als stiller Zeuge liest man die einzelnen Geschehnisse und ist schwer von diesem Schicksal berührt, welches als fiktives Beispiel für viele andere unbekannte Geschichten steht.


    Die Autorin greift dieses Thema auf und macht auf viele Missstände aufmerksam. Jedoch viel es mir bis zu letzt sehr schwer, den Protagonisten näher zu kommen. Sie besitzen leider wenig tiefe und es können nur schwer Bilder in meinen Kopf entstehen. Man ist zwar beim Lesen erschrocken, dennoch bleibt eine gewisse Distanz zu Michaela und den anderen Kindern der Familie und in den Pflegefamilien. Hier und da musste ich schon sehr genau lesen, damit ich die Namen nicht verwechsele.


    Mein Fazit:
    Eine erschreckende, fiktive Geschichte , welche auf wahre Begebenheiten zurückführt. Das Buch war in einem Rutsch gelesen und hat mich mitunter sehr berührt. Dennoch bleibt eine gewisse Distanz zu den Charakteren.

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    B
    Buchverschlinger2014vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Grausam was Eltern ihren eigenen Kindern antun können
    Michaela grausames Schicksal

    Michaela ist ein kleines Mädchen, welches Mitte der 70ger Jahren von frühester Kindheit von ihren körperlich und seelisch von ihren Eltern misshandelt wird.

    Als sie mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wird, wird endlich die Jugendhilfe auf den Fall aufmerksam und Michaela kommt mit ihren älteren Bruder in eine liebevolle Pflegefamilie. Während Michaela sich dort zum ersten Mal geliebt und geborgen fühlt, hat ihr Bruder lange Zeit Sehnsucht nach der Mutter und lebt sich nur schwer in die Situation ein.

    Während Michaela sich nach und nach auch seelisch erholt, kommt es nach Jahren zu einem erneuten Alptraum für Michaela, als ihre leibliche Mutter erst den Kontakt zu ihr sucht und sie später noch zu sich holt. Lange Zeit fügt sich, die mittlerweile Heranwachsende, in ihr grausames Schicksal und erst Jahre kann sie sich wirklich befreien.

    Der Roman von Sylvia Maria Zörbig hört sich zunächst nach einen authentischen Tatsachenbericht an, obwohl es ein fiktiver Roman ist. Daher konnte er mich auch nicht wirklich berühren und fesseln. Außerdem kamen mir zu große Zeitsprünge vor, um wirklich die Entwicklung von Michaela nachvollziehen zu können. Leider hat das Buch daher sehr viel Potential verloren, denn so ein schreckliches Thema sollte meiner Meinung nach, nicht als pseudo Tatsachenbericht "missbraucht" werden. Da ich mir etwas anderes erwartet hatte, war ich im Großen und Ganzen ziemlich enttäuscht vom Buch.

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    Briggss avatar
    Briggsvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Kindesmisshandlung - und der Fokus liet voll auf dem Kind und was es aus seinem Leben macht. Toll.
    Ein Roman, der nicht einfach erzählen will

    Der Schrecken von Misshandlungen in der Kindheit ist kein Stoff für einen Roman, der sich gemütlich in eine Abendlektüre verwandeln lässt.
    Nein, das Thema ist schwer, und so will auch dieses Buch an keiner Stelle Leichtigkeit vorspielen.

    Zu Beginn irritiert mich der berichtartige Erzählstil, doch spätestens im vierten Kapitel verstehe ich: Genau so muss die Sprache sein: dokumentierend. Der zunächst allwissende Erzähler verlagert ab hier die Sicht komplett auf das Kind und beschreibt schnörkellos, was er erlebt.
    Vielleicht wäre der Schrecken sonst auch nicht gut zu ertragen?


    Ich kann das Buch nicht einem Rutsch durchlesen, aber es fesselt dennoch. Wir beobachten die Hauptperson beim Erwachsenwerden, bei der Emanzipation aus einer unguten Lebenssituation, bei der Konfrontation mit der eigenen dunklen Seite – und auch beim Ausbrechen.

    Dieses Buch lenkt den Blick komplett vom Täter hin zum Opfer.
    Nachdem im Nachwort erklärt wird, inwiefern die Erzählung auf einer wahren Begebenheit basiert und der Roman dennoch fiktiv ist, bekommt der Titel eine neue Wucht.


    Ich bin froh, dass ich es gelesen habe.

    Kommentare: 1
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    abetterways avatar
    abetterwayvor 7 Monaten
    Sie wollte nicht Mama sagen

    Inhalt:
    "Die kleine Michaela wird mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Nur knapp überlebt sie die schweren Misshandlungen, die ihr von ihren leiblichen Eltern zugefügt wurden. Zurück im heilsamen Umfeld ihrer Pflegefamilie blüht das kleine Mädchen auf. Sie wird eine Meisterin im Vergessen und Verdrängen. Der einzige Störfaktor hierbei ist die Mutter-Frau, die sie immer wieder besuchen kommt und die ihr eine Realität vor Augen hält, die Michaela nicht wahrhaben kann und will. Jahre später findet sich die junge Frau in einem emotionalen Sturm wieder, der ihren sorgfältig aufgebauten Schutzwall zum Einbrechen bringt."

    Meinung:
    Die Autorin erzählt über die Misshandlungen und man merkt das die kleine Michaela sehr viel durchgemacht hat. Es fällt ihr schwer vertrauen aufzubauen. Es ist ein sehr distanziertes Buch, es fehlt an tiefe bei den Charakteren und bei der Erzählung. Alles ist sehr oberflächlich gehalten.
    Durch den Schreibstil kommt man schwer in das Buch hinein da man immer auf etwas mehr hofft allerdings bleibt der Schreibstil bei diesen Andeutungen.
    Allerdings steht eines fest, alles was  Michaela erlebt hat wünscht man niemanden und macht einen nachdenklich.

    Fazit:
    Ein Buch das schwer nachvollziehen ist und sich eher wie eine fikive Erzählung liest als einen Biografie.

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    brauneye29s avatar
    brauneye29vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Bedrückend
    Bedrückend

    Zum Inhalt:
    Die kleine Michaela wird mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Nur knapp überlebt sie die schweren Misshandlungen, die ihr von ihren leiblichen Eltern zugefügt wurden. 
    Meine Meinung:
    Das Buch ist extrem bedrückend, weil eben so gut vorstellbar. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie viele Kinder wohl so schreckliche Dinge erleben müssen. Auch wenn es sich hier "nur" um einen Roman handelt, ist es bestimmt sehr nah an den Realitäten vieler Kinder. 
    Fazit:
    Bedrückend 

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    G
    Gisevor 7 Monaten
    Kind zwischen zwei Familien

    Die kleine Michaela wird gleich nach der Geburt zu einer Pflegefamilie gegeben. Als die Mutter sie später wieder in die leibliche Familie holen kann, ist das Kind unglücklich, und kurz danach landet es mit schwersten Verletzungen im Krankenhaus. Michaela erlebt erneut eine glückliche Zeit in der Pflegefamilie, doch sie wird nach einigen Jahren wieder in die leibliche Familie zurückkehren müssen. Ihr Leben ist geprägt von der Sehnsucht nach der Zeit in der Pflegefamilie, was sie später umso mehr verdrängen muss.

    Die Autorin Sylvia Maria Zöschg beschreibt das fiktive Leben eines Pflegekindes in Südtirol in den 1970er Jahren. Ihre Michaela muss sich damit zurechtfinden, dass sie am liebsten in ihrer Pflegefamilie leben würde, doch das ist nicht möglich. Die leibliche Mutter kann ihr nie die Liebe geben, die das Kind benötigt. Michaelas Geschichte ist deshalb sehr leidvoll, das spürt man von den ersten Seiten an. Sehr gut dargestellt und äußerst informativ ist auch die Arbeit der Sozialassistenten in der Anfangszeit.

    Schade finde ich, dass der Klappentext nicht auf die Zeit hinweist, in der die Erzählung spielt. Zudem fehlt mir bei den Charakteren die Tiefe, selbst bei Michaela erlebe ich vieles nur angedeutet. So hat das Buch einiges an Potential verschenkt. Wegen der Wichtigkeit des Themas vergebe ich dennoch vier von fünf Punkten.

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    buchfeemelanies avatar
    buchfeemelanievor 7 Monaten
    ein armes Kinderleben


    Das Cover gefällt mir nicht besonders. 
    Der Schreibstil ist gut und die Kapitel sind nicht zu lange. Der Schreibstil ist okay. 


    Ich habe etwas gebraucht um in das Buch hinein zu kommen. 
    Schnell tat mir das kleine Kind leid. So etwas was sie erleiden musste sollte kein Mensch erleben. So war sie mir natürlich direkt sympathisch und als Leserin wollte ich gerne eine schützende Hand über sie halten.
    Man merkt, wie ihr die Besuche ihrer leiblichen Mutter zusetzen. Gleichzeitig fällt es ihr schwer zu vertrauen.


    Der Mittelteil hat mir am besten gefallen. Trotzdem bin ich nicht so ganz warm mit dem Buch geworden. Es hat sich einfach ( obwohl es als Biografie ausgegeben wird) so fiktiv angefühlt. 

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    Slaterins avatar
    Slaterinvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: emotional sehr berührend und aufrüttelndes Buch....
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Similauns avatar
    Berührender Schicksalroman, der auf einer wahren Begebenheit beruht
    Die kleine Michaela wird mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Nur knapp überlebt sie die schweren Misshandlungen, die ihr von ihren leiblichen Eltern zugefügt wurden. Zurück im heilsamen Umfeld ihrer Pflegefamilie blüht das kleine Mädchen auf. Sie wird eine Meisterin im Vergessen und Verdrängen. Der einzige Störfaktor hierbei ist die Mutter-Frau, die sie immer wieder besuchen kommt und die ihr eine Realität vor Augen hält, die Michaela nicht wahrhaben kann und will. Jahre später findet sich die junge Frau in einem emotionalen Sturm wieder, der ihren sorgfältig aufgebauten Schutzwall zum Einbrechen bringt.

    Wir verlosen 10 Exemplare dieser Neuerscheinung und würden uns über eure Rezensionen freuen.

    Das Team des Athesia-Tappeiner Verlags
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