Sylvia Plath

 4.2 Sterne bei 524 Bewertungen
Autorin von Die Glasglocke, The Bell Jar und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Sylvia Plath

Die Dichterin Sylvia Plath, geboren 1932 in Boston, verheiratet mit dem Dichter Ted Hughes, wurde nach ihrem Selbstmord 1963 in London mit dem  Roman Die Glasglocke und dem Gedichtband Ariel zu einer internationalen Ikone der Frauenbewegung,

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Die Glasglocke

Erscheint am 18.09.2020 als Hörbuch bei Der Audio Verlag.

Alle Bücher von Sylvia Plath

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Cover des Buches Die Glasglocke (ISBN: 9783518423653)

Die Glasglocke

 (331)
Erschienen am 21.01.2013
Cover des Buches Ariel (ISBN: 9783518013809)

Ariel

 (20)
Erschienen am 15.02.2005
Cover des Buches Die Tagebücher (ISBN: 9783627000110)

Die Tagebücher

 (17)
Erschienen am 26.08.2002
Cover des Buches Die Bibel der Träume (ISBN: 9783627100209)

Die Bibel der Träume

 (17)
Erschienen am 01.09.2012
Cover des Buches Zungen aus Stein (ISBN: 9783627100216)

Zungen aus Stein

 (16)
Erschienen am 03.09.2012
Cover des Buches Liebesgedichte (ISBN: 9783458351306)

Liebesgedichte

 (10)
Erschienen am 22.06.2009
Cover des Buches Der Koloss (ISBN: 9783518427491)

Der Koloss

 (9)
Erschienen am 11.09.2017
Cover des Buches Briefe nach Hause 1950-1963 (ISBN: 9783596113583)

Briefe nach Hause 1950-1963

 (7)
Erschienen am 01.11.1998

Neue Rezensionen zu Sylvia Plath

Neu

Rezension zu "Mary Ventura und das neunte Königreich" von Sylvia Plath

Eine rätselhafte Reise...
readingmiavor 2 Monaten

Da ich Plath’s Buch ,,Die Glasglocke“ sehr mochte, war ich äußerst gespannt wie mir diese Kurzgeschichte von ihr gefallen wird. Zumal ich mir durch den Klappentext auch nicht genau vorstellen konnte, was mich erwarten wird. 

Zuallererst möchte ich diese wundervolle und hochwertige Ausgabe loben! Das Cover ist wirklich toll und wird bestimmt nicht mein letztes Buch aus der Insel-Bücherei bleiben.

Die Handlung ist von Beginn an spannend, aber auch verwirrend. Man fragt sich, warum Mary diese rätselhafte Reise antreten muss, obwohl sie doch eigentlich gar nicht möchte und was hat es mit dem neunten Königreich auf sich, von dem sie noch nie gehört hat…?

Doch sobald man weiterliest, findet man auf diese Fragen schnell Antworten und begreift, was sich für eine wichtige und tiefsinnige Message hinter dieser Kurzgeschichte verbirgt!

In der Geschichte geht es um Selbstfindung, Selbstermächtigung und darum, selbstständig zu werden und die Dinge mal selbst in die Hand zu nehmen – was ein sehr wichtiges und motivierendes Thema meiner Meinung nach ist. 

Diese Kurzgeschichte macht nochmal deutlich, wie wahr doch das Sprichwort ,,In der Kürze liegt die Würze“ ist. 

Fazit:

Eine tiefsinnige, spannende und inspirierende Kurzgeschichte über eine junge Frau, die auf einer rätselhaften Reise Erfahrungen sammelt, reift und lernt, dass es manchmal besser ist die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Für Sylvia Plath Fans ist diese Geschichte ein Muss!

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Rezension zu "Ariel" von Sylvia Plath

Die tragische Königin!
Angelsammyvor 3 Monaten

Mit 30 Jahren nahm sich die amerikanische Lyrikerin und Prosaautorin Sylvia Plath 1963 in London das Leben mit Gas. Als ob das nicht schon tragisch genug wäre, überschattet ihr Ehedrama mit dem englischen Dichter Ted Hughes und ihr Suizid ihren Nachruhm bis heute. Leider hat Hughes viele ihrer originalen Tagebücher vernichtet bzw. verändert ( zensiert ), so daß wohl die authentische Stimme Sylvias für immer perdu ist. Wer war die unverfälschte Sylvia? Niemand kann das mehr sagen. Ihre Tochter Frieda Hughes war noch zu klein, ebenso Sohn Nicholas. Tragischerweise hat er sich vor einigen Jahren, als der Vater bereits verstorben war, sich ebenfalls dem Freitod hingegeben. 

Sylvia litt ohnehin ihr kurzes Leben hindurch an Depressionen von manchmal maligner Prägung. Schon als Kind wollte sie sterben. Der frühe Tod ihres heißgeliebten Vaters Otto Plath war gewiß nicht förderlich für ihre eigene Genese. Er war deutschstämmig und Mutter Aurelia besaß österreichische Wurzeln. 

In ihrem autofiktionalen Buch "The Bell Jar" hat sie ihr Leben und Traumata bis zu ihrer damaligen Gegenwart aufgearbeitet und das war ihr Durchbruch. Sie verfasste auch sehr schöne Kurzgeschichten und ein nicht unwesentlicher Teil ihres Ruhmes gründet auf ihrer Lyrik, die man zum Untergenre Bekenntnisdichtung zählt, weil der Poet/in seine Seele nach außen zu kehren scheint. Anne Sexton zählte auch dazu und sie kannten sich. Sie beging ebenso Suizid und war von psychischen Problemen geplagt. 

Sylvia hatte mehrere Suizidversuche hinter sich, Aufenthalte in der Psychiatrie und Elektrokrampftherapie.

Die furiose Romanze und Ehe sowie das Leben in England stand unter keinem guten Stern. Ted Hughes betrog sie mit Assia Wevill, die ebenfalls verheiratet war und eine kleine Tochter, Shura, hatte. Diese beiden zogen zusammen und Sylvia ging aus dem Leben. Assia selbst tötete Shura zunächst, um sich dann auch noch das Leben zu nehmen. In diesen ganzen gesammelten Tragödien ist nur der Tod der verbindende rote Faden. Es ist wirklich erschütternd.

Diese vorliegende Ausgabe aus dem von mir heißgeliebten Suhrkamp Verlag ist bilingual, im englischen Original und von Erich Fried, selbst ein Poet, kongenial übersetzt. Es ist natürlich nicht zu hundert Prozent möglich den Geist der Poesie ohne weiteres 1 zu 1 in eine andere Sprache zu transferieren, aber Fried hat erstklassige Arbeit geleistet. 

Es sind insgesamt 40 Gedichte, darunter solch berühmte wie Daddy und Ariel. Sie verewigt in berückenden Metaphern Geburt, Unruhe, Depressionen, das Trauma fes Todes des Vaters, die Natur, Melancholie, Entfremdung, Obsessionen unter anderem mit dem Sterben, vor allem eindringlich in Madame Lazarus, Verletzungen, Befindlichkeiten, Emotionen, was es bedeutet, eine Frau in für Feminina repressiven Zeiten zu sein. 

Wie es beim Lesen von Poemen sein sollte, sollte man neben der Ratio vor allem der Intuition und den Emotionen die Zügel überlassen, denn diese erfassen schneller, während das Rationale etwas hinterherhinkt. 

Ariel ist das Magnum Opus einer zugleich Frühvollendeten und Unvollendeten. Es ist, als ob das philharmonische Orchester die Oper vor der Arie der Königin der Nacht vorzeitig abgebrochen hätte. Und Sylvia war und ist die wahre und einzige Königin der Nacht der Lyrik schlechthin.

Ich rege mich nicht.

Der Frost macht eine Blume,

Der Tau macht einen Stern,

Die Totenglocken,

Die tote Glocken.

Mit jemand ist es vorbei. 

aus "Tod & Co.

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S

Rezension zu "Die Glasglocke" von Sylvia Plath

Es war ein verrückter schwüler Sommer...
Schreibflussvor 5 Monaten

Eigentlich würde ich diesem Buch gerne 3,5 Sterne geben. Für 4 Sterne hat es dann doch nicht gereicht, weil es zeitweise sehr schleppend und deprimierend zu lesen war. Ich musste es immer mal wieder weglegen, nicht weil mir das Lesen Mühe bereitet oder mich gelangweilt hätte, sondern weil ich Zeit brauchte, um das Gelesene zu verarbeiten.

Wir befinden uns im Jahr 1953 im Leben der 19-Jährigen Esther, die das Privileg hat, ein Volontariat bei einer Modezeitschrift in New York machen zu dürfen. Während die anderen Mädchen das Leben recht locker nehmen, wird schnell klar, dass sie in eine Depression gleitet und nichts mit sich und ihrer Zukunft anzufangen weiß. Diese Entwicklung und ihre Gedanken sind sehr sensibel und nachvollziehbar beschrieben. Viele Szenen sind atmosphärisch und lassen einen in das Buch eintauchen. Dann wieder gibt es aprupte Szenen- und Ortswechsel, Charaktere verschwinden und neue tauchen auf. Was manch einen stören mag, hat sich für mich sehr ehrlich gelesen, wie eine Geschichte aus dem wahren Leben. Was sie ja durchaus in Teilen ist.

Die Geschichte hat mich vor allem fasziniert, da ich mich in sehr vielen Gedankengängen der Protagonistin wieder erkannt habe und auch in einer ähnlichen Situation stecke. Es ist also ein gutes Buch für das junge Erwachsenenalter. Die sogenannten "Trigger-Warnungen" bezüglich der Selbstmordversuche finde ich übertrieben. Das Leben ist nun mal nicht immer rosig und solche Gedanken sind bei uns jungen Leuten nicht selten. Ich finde es wichtig, darüber zu sprechen und glaube, dass viele sich mit der Figur Esther werden identifizieren können. 

Die Erzählweise verdient meiner Meinung nach großes Lob. So schöne Formulierungen findet man in Jugendbüchern heutzutage selten. Es ist bestimmt nicht für jeden was, da viel mit Metaphern und poetischen Wörtern ausgeschmückt wurde, aber es liest sich insgesamt locker und angenehm. Außer...

...an manchen Stellen, an denen es so deprimierend wurde, dass ich beim Lesen inne halten musste. Manchmal ist wirklich sehr wenig passiert und Esthers Gedanken sind immer mehr "abgestumpft". Irgendwann war ich mir nicht mehr sicher, ob sie noch Gefühlsregungen zeigen kann. Von den anderen Charakteren erfährt man leider zu wenig. Nicht einmal der SPOILER Selbstmord der Mitinsassin Joan konnte mich groß bewegen, weil wir kaum die Chance hatten, sie als Leser kennen zu lernen. Warum sie in der Anstalt war ist auch nie raus gekommen.

Es wird schnell klar, dass der Fokus hier deutlich auf Esther und ihrer Depression liegt. Das ist gewöhnungsbedürftig, aber ziemlich gut umgesetzt. Ich fand es auch gut, dass es hier nicht zu melodramatisch wurde. Natürlich wird das Buch manche erschrecken, aber ihnen vielleicht auch die Augen dafür öffnen, wie es einem in dieser schwierigen Lebensphase gehen kann und dass wir den junge Leuten von damals gar nicht so unähnlich sind.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Parablüh
Poetry! Can you handle it?
50 Tage, 50 Texte.
Die Leserunde der etwas anderen Art.

Gerne wird mit einem Lächeln behauptet, dass "ja mehr Leute Lyrik schreiben als Lyrik lesen" - hier kann das Gegenteil bewiesen werden!

Das ist eine Leserunde für jede und jeden, der oder die sich für Lyrik des 20./21. Jahrhunderts interessiert. Es gibt 7 Print-Ausgaben von "Parablüh. Monologe mit Sylvia" zu gewinnen:
http://www.limbusverlag.at/index.php/parablueh

Hier habt ihr Gelegenheit mit mir als Autorin genau über den Entstehungsprozess, die Hintergedanken, Interpretationen und Bedeutungen einzelner Gedichte zu diskutieren, und die Referenzen an "Der Koloss" von Sylvia Plath nachzuvollziehen. Natürlich kommt auch der persönliche Eindruck nicht zu kurz. Es soll also nicht nur eine Beschäftigung mit meinen Texten, sondern auch, über diese Brücke, mit Plaths Originalen werden. (Einiges davon ist im Internet zu finden.)

Wir werden eine Reise machen. Wir werden uns Zeit nehmen.  Jeden Tag lesen wir ein Gedicht. 50 Tage, 50 Texte.

Gedichte als Rätselbilder.
Niemand hat hier eine Lehrmeinung.
Nichts steht fest, alles wird entdeckt.

Am Ende sollen 7 Auseinandersetzungen stehen, die ihr hier auf Lovelybooks, auf euren Blogs, und/oder allen anderen Medien eurer Wahl veröffentlicht - Auseinandersetzungen mit Mehrwert.

Ich freu' mich darauf!
789 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Die Glasglocke
Hallo meine Lieben! :)

Eine Buchverlosung zu meiner Aktion Lieblingsbücher habe ich bereits veranstaltet. Und nun kommt die zweite. Diesmal ist es ein Buch, das ich wahrscheinlich mit Abstand am meisten empfohlen habe: "Die Glasglocke" von Sylvia Plath. Ich verlose die Taschenbuchausgabe, die ein anderes Cover als das links gezeigte besitzt. Könnt ihr hier auf meinem Blog sehen.

Vielleicht kennt ihr Zitate von Sylvia Plath, die auch besonders gern auf Facebook kursieren, wie zum Beispiel: "I desire things that will destroy me in the end." Oder: "I shut my eyes and all the world drops dead. I lift my eyes and all is born again." Oder auch, meiner Meinung nach, das Bekannteste: "Dying is an art, like everything else. I do it exceptionally well." Besonders mag ich auch: "I write only because there is a voice within me that will not be still."
Aber bevor ich jetzt ewig mit Zitaten so weitermache – was ich gerne machen würde :D – zur Autorin selbst: Sie war eine amerikanische Schriftstellerin, hat Kurzgeschichten und Gedichte geschrieben. "Die Glasglocke" ist ihr einziger Roman. (Leider! ;)) Dafür wurden später ihre Tagebücher veröffentlicht.
Vier Wochen nach der Veröffentlichung ihres Romans nahm sie sich das Leben, am 11. Februar 1963.

Wenn ihr also aus Deutschland, Österreich und der Schweiz seid, könnt ihr ganz einfach mitmachen: Entweder hier unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen, unter entsprechendem Post auf meiner Facebookseite oder auf meinem Blog – und schon seid ihr im Lostopf.
Interessieren würde mich auch, ob ihr vorher schon mal was von Sylvia Plath gehört habt. Vielleicht habt ihr auch Lieblingszitate von ihr?

Das Gewinnspiel beginnt heute und endet dann nächsten Donnerstag, den 07.08.2014  um Mitternacht. Der/die Gewinner/in wird am Tag darauf bekannt gegeben. Falls sich die Bekanntgabe verzögert, könnte es daran liegen, dass ich am 8. Geburtstag habe. ;D

Viel Glück! 🐘


30 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Sommerregenvor 6 Jahren
Glückwunsch!

Zusätzliche Informationen

Sylvia Plath wurde am 27. Oktober 1932 in Jamaica Plain bei Boston (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Community-Statistik

in 835 Bibliotheken

auf 147 Wunschzettel

von 21 Lesern aktuell gelesen

von 22 Lesern gefolgt

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