Dieses Buch erzählt die Geschichte von Esther, die Ende der 1950er/Anfang der 1960er Jahre im Korsett ihrer Zeit gefangen ist. Soll sie ihrem Wunsch nach Ehe und Kindern nachgeben oder möchte sie beruflich erfolgreich sein? Es geht nur das Eine oder das Andere. Zunehmend desillusioniert fällt sie in eine tiefe Depression.
Sylvia Plath’ autofiktionaler Roman ist meisterhaft geschrieben, düster, sprachgewaltig, eindringlich. Auf intensive Art beschreibt die Autorin die Welt, das Denken und Fühlen von Esther. Seite für Seite und mit zunehmendem Unbehagen kann man Esthers Weg in den Abgrund verfolgen.
Dieses Buch ist gut zu lesen, aber keine leichte Kost. Die Themen Depression und Suizid bekommen in diesem Buch viel Raum, daher wäre eine Triggerwarnung am Anfang des Buches sinnvoll.
Dieses Buch ist nicht umsonst ein Klassiker und sollte meiner Meinung nach auf jeden Fall gelesen werden.




















