Sylvia Rieß

 4.6 Sterne bei 53 Bewertungen
Autorin von Der Axolotlkönig, Sternenlied-Saga / Der Stern von Erui und weiteren Büchern.
Sylvia Rieß

Lebenslauf von Sylvia Rieß

Sylvia Rieß wurde 1985 in einer Kleinstadt im Lahntal geboren und wuchs im ländlich geprägten Mittelhessen auf. Mit dem Schreiben von Geschichten hat sie schon früh begonnen, für sich selbst allerdings beschlossen, davon nicht ihren Lebensunterhalt abhängig zu machen. Als vielseitig interessiertes Kind war es auch immer ihr Traum, Tierärztin zu werden und eben nebenher zu schreiben, damit das, was einmal veröffentlicht werden würde, ganz ohne Druck entstehen konnte. Diesen Traum hat sie sich bewahrt und begann nach dem Abitur und einem Sabbatjahr in Neuseeland das Studium der Veterinärmedizin in München, welches sie in Gießen im Jahr 2012 abschloss. Der Zufall verschlug sie dann wieder zurück in die Heimat, wo sie heute mit ihrem Mann, ihren zwei Katzen und ihren Pferden lebt. Sie arbeitet in einer Gemischtpraxis auf dem Land und, wie könnte es anders sein, schreibt immer noch. Mit der Veröffentlichung ihres Erstlings "Der Stern von Erui" -Heimkehr-, der gleichzeitig der Einstieg in eine epische Fantasy-Reihe ist, erfüllte sie sich schließlich den Traum Tierarzt und Schriftstellerin zu sein. Auch wenn das Schreiben damit zu mehr als einem Hobby geworden ist, und sie beides manchmal ziemlich fordert, könnte sie es sich nicht anders vorstellen. "Tiere sind mein Leben und nichts kann mich so zufrieden und ausgeglichen in den Feierabend gehen lassen, wie ein schwieriger Patient, dem man wider Erwarten doch noch helfen konnte. Aber ohne die Schreiberei würde mir etwas fehlen. Meine Geschichten sind ein Teil von mir und wollen ganz dringend erzählt werden. Mein 'Stern von Erui' ist etwas ganz Besonderes für mich, und dass er jetzt endlich Leser findet und sogar gemocht wird, dass er Menschen zum Träumen und Sich-Verlieren bringt, so wie ich mich einst in Erui verloren habe, das ist ein ebenso großes Geschenk, wie das Gefühl, helfen zu können."

Alle Bücher von Sylvia Rieß

Der Axolotlkönig

Der Axolotlkönig

 (20)
Erschienen am 02.03.2018
Sternenlied-Saga / Der Stern von Erui

Sternenlied-Saga / Der Stern von Erui

 (18)
Erschienen am 21.10.2015
Schattenkriege

Schattenkriege

 (7)
Erschienen am 12.08.2016
Herr der sieben Königreiche

Herr der sieben Königreiche

 (4)
Erschienen am 23.05.2018
Sternenlied-Saga / Der Stern von Erui

Sternenlied-Saga / Der Stern von Erui

 (2)
Erschienen am 08.12.2016
Der Stern von Erui - Schattenkriege

Der Stern von Erui - Schattenkriege

 (1)
Erschienen am 12.01.2016
Der Stern von Erui - Gesamtausgabe

Der Stern von Erui - Gesamtausgabe

 (1)
Erschienen am 04.05.2016

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Neue Rezensionen zu Sylvia Rieß

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buchlilies avatar

Rezension zu "Der Stern von Erui - Schattenkriege" von Sylvia Rieß

Eine gelungene Fortsetzung voller Tiefsinnigket und Bildgewalt!
buchlilievor 2 Monaten

Cover:

Gefiel mir das Cover zu Band 1 zunächst nicht allzu sehr, muss ich gestehen, dass ich dieses hier auf Anhieb mochte. Es zeigt die Helden Llewellyn, Johannes und Dûrowinn in Verteidigungsformation zusammenstehend, die blutbeschmierten Schwerter erhoben. Ich bewundere noch immer all die Details allein an den Rüstungen! Im Hintergrund erhebt sich in Rot gehalten die Landschaft, in die von rechts kommend unheilvoll die Hand des Schattens zu sehen ist. Ein Blick auf diese Szene genügt, um zu wissen, dass es deutlich ernster zugeht, mit vielen Schlachten und Verlusten.


Meine Meinung:

„Das dunkle Feuer, die Flamme, mit welcher der […] Schatten ihr sein Zeichen eingebrannt hatte, den Funken des Bösen in ihrer Seele hatte auflodern lassen, […] es war nicht aufzuhalten. Es zu unterdrücken, zu bekämpfen, nahm ihr fast alle Energie und vertriebt alle Wärme aus ihren Gliedern.“ (Der Stern von Erui – Schattenkriege, S. 120)

Der Zauber, die dieser großartigen Geschichte innewohnt, konnte mich auch im zweiten Band augenblicklich gefangen nehmen. So war mir nach den ersten Zeilen, als käme ich nach Hause. Ja, ich habe mein Herz an Erui verloren und wünschte, die Wunder jenes Kontinentes hinter den Nebeln mit eigenen Augen bestaunen zu können.

Umso schmerzlicher ist es, dass das Reich der Träume nach wie vor in großer Gefahr schwebt. Geboren aus Hass und Missgunst der Menschen Gar‘Elahads, ist die Macht des Schattens im westlichen Gebirge schier grenzenlos. Immer wieder fallen die Yar‘Ukhtairi in Erui ein, und die Hoffnungslosigkeit der Einheimischen erfüllt seit dem Raub des Sterns das Land. Noch weiß niemand, dass Prinzessin Aljana zurückgekehrt ist. Doch was hat die junge Frau erlebt, dass sie nicht zurück auf den Thron möchte?

Man liest diese Geschichte nicht nur, man atmet sie, lernt von ihr. Sie führt einen vor Augen, dass die niederträchtigsten Gefühlsregungen, zu denen der Mensch fähig ist, schlimmstes Leid bescheren können. Dass jede Schöpfung vergänglich und deshalb unglaublich kostbar ist. Und dass Achtsamkeit wie Empathie ihre Schutzschilder sein sollten, getragen von jedem einzelnen von uns.

Denn man dringt durch die malerische Erzählweise auf zwei Zeitebenen immer tiefer in Gegenwart bzw. Vergangenheit der Sternenlied-Saga ein. Längst sind nicht alle Rätsel gelöst, alle Fragen beantwortet – das Mysterium um den Blauen Drachen z. B. beschäftigt mich nach wie vor. Doch was die Helden in den vier Jahren, in denen Fenia für die Menschenwelt verschollen war, erlebt haben, ist einerseits fantastisch, andererseits zutiefst schockierend. Man ist mit ihnen, doch vor allem mit der Sternenprinzessin, himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. Wie viel Leid kann ein einzelner ertragen? Lässt sich retten, was schon zerstört scheint? Genügt die Erinnerung an das Gute und Schöne, um weiter in der Asche zu kämpfen? Die Protagonisten führen für Erui Kriege, gehen Risiken ein, und jeder zahlt auf seine Weise einen hohen Preis. Und doch lässt sich nicht leugnen, dass allein das Leben es wert ist, weiterzukämpfen … sei es nur für die kleinen Freuden, wie Yvonnes Pferdeliebe oder Kevins wachsende Freundschaft zu seinem Cousin. Diese Botschaft vermittelt die Autorin eindrucksvoll auf so vielfältige, lebendige Weise, dass das Gefühl entsteht, man selbst sei von der Magie Eruis erfüllt. Der Plot vermag dabei trotz einiger durch Band 1 bekannter Schicksalsschläge weiterhin zu überraschen. Einfach wunderbar!


Fazit:

„Der Stern von Erui – Schattenkriege“ steht seinem Vorgänger in nichts nach! Die Fortsetzung überzeugt auch hier durch malerische Worte, authentische Charaktere, spannende Wendungen und eine Tiefsinnigkeit, die berührt. Ich vergebe fünf Sterne.

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Rezension zu "Der Axolotlkönig" von Sylvia Rieß

Für mich ein echt tolles und vor allem gutes Buch
Alex_Grubervor 2 Monaten

Mit "Der Axolotlkönig" von Sylvia Rieß habe ich einen Ausflug in die Märchenwelt gemacht.

Die Märchenspinnerei verbindet ja moderne Probleme mit Märchen.

Dieses Mal verwandelt sich der etwas arrogante Fynn Kaiser, aus wohlhabender Familie, vom einen Moment zum anderen in einen Lurch, ein Axolot, und schwimmt in der Schultoilette. Da in der Schule niemand etwas anfangen kann, wird der Lurch Leonie mit nach Hause gegeben, damit sie sich um ihn kümmern soll. Sie besitzt schon zwei Lurche und kennt sich mit den Tieren aus.

Fynn kann erst gar nicht begreifen, was überhaupt los ist und ist am Verzweifeln. Ändern kann er daran nun nichts und findet sich erstmal mit seiner Situation ab. Da er eh nichts zu tun hat, beschäftigt er sich mit Leonie. Sie ist zwar zwei Jahre jünger als er, geht aber in seine Klasse. Doch keiner aus seiner Klasse will etwas mit der “Brillenschlange”, die für jeden nur eine Streberin ist.

In dem Aquarium muss Fynn nun erkennen, dass Leonie ganz anders ist, als er sie kennt. Sie ist ein total eingeschüchtertes Mädchen. Sie wird auf Facebook ständig von Leuten aus der Schule gemobbt. Fynn erkennt, dass Leonie wirklich leidet. Sie hat wirklich niemanden. Ihre Eltern sind mit ihrer Arbeit beschäftigt und ihre Oma ist gestorben. Nur zwei Leute im Internet gibt es, mit denen sie schreibt.

Als er sieht, wie Leonie sich ritzt, beschließt er, dass er ihr helfen muss. Doch wie soll er das als Axolot nur tun.


Mich hat das Buch richtig gefesselt. Ja, dieser Aspekt, dass Fynn sich einfach in einen Lurch verwandelt, das ist nicht jedermanns Sache. Ich denke, dies ist die Möglichkeit für die Autorin, Leonie von außen zu betrachten und zeigen. Wäre ein Mensch im Zimmer, würde Leonie sich ja nicht so verhalten. Deswegen finde ich diesen märchenhaften Weg echt sehr interessant.

Das Thema Mobbing finde ich in der heutigen Zeit ein echt wichtiges Thema und ich finde es sehr wichtig, dass es in dem Buch aufgegriffen wird. Vor allem ist das Buch in meinen Augen so geschrieben, dass es auch jungen Lesern helfen könnte, die betroffen sind.


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Elenas-ZeilenZaubers avatar

Rezension zu "Herr der sieben Königreiche" von Sylvia Rieß

Grandioser Auftakt
Elenas-ZeilenZaubervor 3 Monaten

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Dies ist wundervoller Auftakt für eine Heptalogie - also einen 7-Teiler. Wir lernen Zitara, die Zwergin, die Voodoodienstleistungen aller Art anbietet, und den gnomischen Möchtegern-Meisterdieb Maljosh kennen. Ambros, den man auf dem Cover sieht, wird durch Erinnerungen, die er sich sozusagen aus dem Leib hustet, vorgestellt und durch Maljoshs Beschreibungen.
Die Reise in die berüchtigte Grotte der Tausend Wunder, ist eine Reise auf Leben und Tod. Fragt sich nur, wer lebt und wer stirbt.
Bei all der Spannung, die die Autorin wellenförmig daherkommen ließ, fanden die Protagonisten und ich zum Glück immer noch Zeit zum Atemholen. Das war auch bitter nötig, denn es wurde nicht an Überraschungen, Twists und Monstern jeglicher Couleur gespart. In einem Film wäre ich häufig zusammengezuckt vor Erschrecken.
Durch die gemeinsam durchlittenen Momente, wuchsen die Charaktere mir ans Herz und ich hoffe sehr für Rieß, dass Ambros überlebt.
Äußerst gut hat mir auch gefallen, dass der Humor, egal ob schwarz oder situationsabhängig, nicht zu kurz kam. Ich musste häufig breit grinsen und auch das eine oder andere Mal lautauflachen. Vor allem die Wortgefechte der Figuren hatten es in sich.
Dabei kamen keine Längen auch, denn die Autorin schreibt dicht und mitreißend. Soll heißen, es wurde sich nicht in epischen Beschreibungen verloren, sondern die actionreichen Szenen wechselten sich mit beschreibenden Passagen ab. Wobei mein Kopfkino auch häufig durch Gespräche, Gedanken oder Handlungen belebt wurde. Die Fantasy-Welt ist aufregend und ich bin gespannt, sich Rieß noch alles ausgedacht hat.
Also es dürfte klar sein, dass ich 5 Wunder-Sterne für das Buch vergebe und bin auf Zitaras und Maljoshs weitere Abenteuer gespannt.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Bevor die Welt gerettet werden kann, muss sie ja erstmal kaputtgehen.
Zitara Zaylandra, Voodoodienstleistungen aller Art, -Verzaubern, Verbannen, Entfluchen; oder das jeweilige Gegenteil davon -, lebt abgeschieden und getrennt von ihrem Zwergenclan in der Einöde Dramuriens nahe der Berge der Verdammnis. Die Hütte, in der schon ihre Großmutter dem Zaubergeschäft nachging, ist nur einen Steinwurf entfernt von der berüchtigten Grotte der Tausend Wunder. Der Alltag hier ist eher dröge, bis eines Nachts der gnomische Möchtegern-Meisterdieb Maljosh mit einem plüschigen Problem vor ihrer Tür steht.
Sie soll seinen Hamstergefährten Ambros von einem dunklen Fluch heilen, bevor das bemitleidenswerte Wesen sich den letzten Rest seiner Seele aus dem Leib hustet. - Im wahrsten Sinne des Wortes!
Um dafür die sieben Zutaten der Macht zu beschaffen, müssen sie wohl oder übel hinab in die tiefsten Teile der Grotte, aus denen noch kein Abenteurer lebend zurückgekehrt ist. Doch mit Zitaras grenzenloser Selbstüberschätzung und Maljoshs linken Händen kann eigentlich gar nichts schiefgehen ...

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Gespräche aus der Community

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Aljanas avatar
Hallo ihr Traumwandler,

diese Leserunde ist ein Teil der großen aktionswochen rund um die Fantasy Saga "Der Stern von Erui". 
Im Mai letzten Jahres begann die Reise und nach einem Jahr findet die Trilogie nun bald ihren Abschluss. Ein toller Zeitpunkt, um mit den treuen Lesern zu feiern, die dem Ende schon entgegenfiebern. Doch will ich gerne neue Träumer einladen, mit uns durch die Schleier nach Erui zu kommen. 
Was ihr dazu braucht, ist genug Mut, denn in der Welt der Träume hat nicht allein das Gute seinen Platz. Nur das Licht eines letzten Sterns wird euch durch die Dunkelheit führen. Doch kann dieser Stern bis zum Ende glühen? 

Wenn euch der Einstieg in die Reihe gefällt, dann wird es anschließend die Möglichkeit geben, direkt in die Leserunde zum zweiten Teil einzusteigen und sich bis zum brandneuen dritten und letzten Teil "Sternenstaub" durchzulesen. 

10 Ebooks stelle ich dabei zur Verfügung, die unter den Angemeldeten vor Beginn der Leserunde verlost werden. 

Wer am Ende eine Rezension verfasst und Lust hat, wandert damit in den Lostopf um ein Printexemplar von Heimkehr im tollen Designcover von Dorothee Rund mit passendem Lesezeichen. 

Jetzt freue ich mich auf reges Interesse und hoffe wir werden ganz viel Spaß zusammen haben. 
Zur Leserunde
Eva-Maria_Obermanns avatar
Am 13.12 könnt ihr auf meinem Blog www.schreibtrieb.aeom.de/Blog in meinem Adventskalender eine elektronische Ausgabe von Sylvia Rieß' erstem Band zur Stern von Erui Trilogie gewinnen.
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Sabrinaslesetraeumes avatar
Hallo ihr Lieben,
die Autorin Sylvia Rieß hat sich die Ehre gegeben sich auf meinem Blog zu ihrem Debütroman interviewen zu wollen. Außerdem verlost sie gleichzeitig noch ein Exemplar ihres Buches.
Von mir gibts obendrauf noch einen Umschlag mit Goodies und ab 30 Teilnehmer ein zweites Buch.
Die Verlosung läuft bis 9.5.15 um 23:59.
Es werden nur Beiträge auf meinem Blog gewertet.
Also schaut gerne vorbei.
https://sabrinaslesetraeume.wordpress.com/2015/05/04/interview-mit-sylvia-ries-gewinnspiel/
Viel Glück
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