Sylvia Roth Ein Jahr in Lissabon

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Inhaltsangabe zu „Ein Jahr in Lissabon“ von Sylvia Roth

Sie hatte sich rettungslos verliebt: Papierdecken, kunstvoll über den Tisch gebreitet, aus den Läden das Surren der Kaffeemaschinen, Schiffshupen vom Tejo her, die Frau, die in einem Holzkistchen ihren Kanarienvogel spazieren führte, der Kellner in Schwarzweiß, der eine Zigarette rauchte. Und die beiden alten Herren, die auf einer Parkbank ihr Nickerchen hielten. Sie konnte gar nicht anders. Sylvia Roth musste einfach nach Lissabon.

Charmant geschrieben.

— el_lorene
el_lorene

Ab sofort träume ich von Lissabon

— Bibliomania
Bibliomania

Unterhaltsamer und informativer Ausflug in den Alltag von Lissabon.

— daneegold
daneegold

Ich ahne selten so ein sprachlich starkes, atmosphärisch wunderschönes Buch gelesen!!!

— CHRISSYTINA
CHRISSYTINA
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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Ein Ausflug in die Perle Portuals

    Ein Jahr in Lissabon
    Bibliomania

    Bibliomania

    16. May 2016 um 11:39

    Sylvia Roth, die ihr Leben der Kultur gewidmet hat, brachte 2011 ein Kulturstipendium in ihre Lieblingsstadt und so verbrachte sie ein Jahr von September bis August in Lissabon. Was sie dort erlebt hat, schildert sie nun in diesem kleinen Reisebericht, der mich gleich gefangen genommen hat. Neben diversen kulturellen Besonderheiten, verrät sie auch viel über die Sprache, die Probleme, mit denen sie erst lernen musste umzugehen und den wundervollen Menschen, denen man in Lissabon begegnet.Ich habe mich für dieses Buch entschieden, weil meine nächste Reise ebenso nach Lissabon gehen soll und was kann ich sagen? Sylvia Roth hat mir nicht nur Lust auf diese Stadt gemacht, die so wunderschön direkt am Atlantik gelegen ist, ich musste ebenfalls mit ihr trauern, die Stadt wieder zu verlassen.Eine tolle Einstimmung auf einen Urlaub oder eine wundervolle Einladung zum träumen. Das kann sich jeder selbst aussuchen!

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  • 'eine Ruhe und eine Idylle [...], die man sonst nur auf dem Land findet'

    Ein Jahr in Lissabon
    sabatayn76

    sabatayn76

    08. January 2016 um 23:14

    'Man kann sich unter den Baum setzen, den Vögeln beim Zwitschern zuhören und darüber nachdenken, wie es möglich ist, dass in einer Stadt, die sich Großstadt nennt, an so vielen Ecken und Enden eine Ruhe und eine Idylle herrscht, die man sonst nur auf dem Land findet.' Inhalt: Sylvia Roth kündigt ihren Job und ihre Wohnung, um sich eine Auszeit zu gönnen. Sie zieht nach Lissabon, das sie von einer Kurzreise kennt und wo sie im Rahmen eines Kulturstipendiums ein Volontariat macht. In 'Ein Jahr in Lissabon' erzählt sie von Pastelaria und Heimat, Höflichkeit und Entschleunigung, Schwimmen und Aquagymnastik, Feira da Ladra und Kaffeekultur, Mercearias und Plastiktüten, Alfama und Mouraria, Lavadouro público und Verfall, Salazar und Nelkenrevolution, Stockfisch und Suppe, Tejo und Miradouro, Diphthong und Fado, Cabeleileiro und Trend-Friseur, Alter und Armut, Luz und Mentalität, Fußball und Kino, Saudade und Abschied. Mein Eindruck: Ich war noch nie in Lissabon (oder überhaupt in Portugal), die Stadt steht aber schon lange auf meiner Reise-To-do-Liste. 'Ein Jahr in Lissabon' erzeugt eine wunderbare Lissabon-Stimmung, informiert ausführlich über die Stadt und macht große Lust auf eine Reise. Die Autorin ist verliebt in Lissabon und schlichtweg begeistert von der Stadt. Und sie schafft es mühelos, den Leser mit ihrer Verliebtheit, Begeisterung und Faszination anzustecken. Dabei erwähnt sie nicht nur die Schönheit, sondern auch den Verfall der Stadt, die 'bisweilen zusammenzubrechen droht'. Durch die Schilderung beider Teile der Medaille ermöglicht sie es dem Leser, die Stadt in ihrer Komplexität zu erfahren und fernab von Schönmalerei ein Gefühl für Lissabon, das Leben in der Stadt und für die Bewohner zu entwickeln. Ich hatte beim Lesen großen Spaß, was sicherlich auch am Humor und den vielen kleinen Geschichten der sympathischen Autorin liegt, die dem Leser viel Wissen über die Stadt und ihre Bewohner, deren Mentalität und Eigenheiten vermittelt. Mein Resümee: Ein sehr gelungenes Buch aus der Reihe 'Ein Jahr in xxx', das große Lust darauf macht, direkt ein Flugticket für und ein Hotel in Lissabon zu buchen.

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  • Von einer super sympathischen Autorin nach Lissabon entführt...

    Ein Jahr in Lissabon
    CHRISSYTINA

    CHRISSYTINA

    08. December 2013 um 17:35

    Als ich anfing, dieses Buch zu lesen, dachte ich nach ein paar Seiten: "Ich glaube, es wird mir sehr gefallen." Als ich noch ein weniger weiter las, dachte ich: "Ich glaube, ich werde dieses Buch lieben." Zum Schluss dachte ich: "Ich liebe dieses Buch!" Ich habe selten einen so mitreißenden Reisebericht gelesen. Lissabon wird hier atmosphärisch unglaublich dicht beschrieben. Man meint, die gleichen Gerüche wie die Autorin einzuatmen und sieht die Stadt schon nach wenigen Seiten vor seinem geistigen Auge. Man meint sogar, ihren Lieblingsverkäufer im Laden um die Ecke persönlich zu kennen, genauso wie ihre Kollegen am Arbeitsplatz im Kunstmuseum und ihre anderen Freunde. Wirklich ganz großes Kino. Sylvia Roth ist eine sehr sympatische Autorin, die trotz anfangs vollkommen fehlender Sprachkenntnisse schnell Anschluss in Portugal findet. Der Schreibstil ist sehr flüssig, bildhaft und auch etwas verspielt. Ich habe jeden Satz genossen. Auf ca. 190 Seiten schafft sie es, nicht nur Lissabon zu beschreiben, sondern auch die Kultur der Portugiesen im Allgemeinen, ihre Denkweise, ihre Feste und Besonderheiten.Auch die Auswirkungen der Eurokrise werden nicht verschwiegen. Ich bin jedenfalls sehr neugierig auf dieses Land und seine Menschen geworden. Ich geh dann mal Koffer packen...! Von meiner Seite eine absolute Kaufempfehlung!

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  • Eher schwächer

    Ein Jahr in Lissabon
    PrinzessinAnne

    PrinzessinAnne

    30. November 2013 um 13:21

    Worum gehts: Sylvia Roth hat ein Kunststipendium bekommen, und darf nun ein Jahr in der Stadt verbringen, in die sie sich Hals über Kopf bei ihrem ersten Besuch verliebt hat: Lissabon. Die portugiesische Hauptstadt, mit ihrer gelben Straßenbahn, den vielen alten Häusern und kleinen Gassen besitzt ihren ganz eigenen Charme und bezaubert von Anfang an. Sie wohnt in einer Gastfamilie, arbeitet in einer tollen Galerie und lernt die Sprache in Windeseile. Für Sylvia Roth ein durch und durch gelungenes Jahr. Meine Meinung: Leider muss ich sagen, dass dieses Buch nicht unbedingt zu meinen Favoriten aus der "Ein Jahr in..."- Reihe zählt, und um ehrlich zu sein kann ich nicht einmal benennen wieso. Geht man von meinen "klassischen Kriterien" aus, ist nichts dabei was mich wirklich stört: Der Schreibstil und der Lesefluss sind gut, bringen einem Lissabon gewiss auch näher und auch an dem einen oder anderen Geheimtipp für Lissabonreisende mangelt es nicht, und dennoch hat die Autorin es auf diesen 190 Seiten nicht geschafft, mich zu einem Besuch zu animieren. Zwar liest man aus jeder Seite ihre Begeisterung für die Stadt heraus, lernt unbekannte Ecken und Eigenheiten der Portugiesen kennen und trifft herrlich eigene Persönlichkeiten, und trotzdem kam bei mir kein Interesse auf. Mir fehlt die Begründung, warum ich denn nun dorthin gehen sollte. Außerdem beginnt ab einem gewissen Punkt es mich ein wenig anzustrengend, dass Sylvia Roth mit ihrem über die Monate größer werdenen portugiesisch Wortschatz auch immer mehr davon auzugehen scheint, dass wir Leser dies mit dem Lesen ihres Buches auch können. Zunehmend wird auf Übersetzungen verzichtet, was mir den Spaß an ihren Unterhaltungen mit anderen genommen hat. Klar, es sind immer nur einzelne Sätze, und trotzdem hätte ich gerne gewusst was sie sagt. Und auch, dass es zum Großteil nur im Kunst und Kultur geht, konnte mich nicht überzeugen. Ich möchte auch Sehenswürdigkeiten, Ausgehtipps, Auflüge oder Alltägliches.Alles in allem war es kein schlechtes Buch, definitiv nicht, aber bisher eines der schwächsten die ich aus der Reihe gelesen habe.

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  • Ein interessanter Einblick in den Alltag einer Deutschen in Lissabon, allerdings mit ein paar Mankos

    Ein Jahr in Lissabon
    LettersFromJuliet

    LettersFromJuliet

    06. November 2013 um 12:05

    Lissabon wäre jetzt nicht eines meiner Traumziele für eine Reise. Da würden mir vorher bestimmt 20 andere Städte/Länder einfallen. Allerdings hat es Sylvia Roth geschafft mich auf diese Stadt neugierig zu machen. Die Autorin ist für ein Jahr nach Lissabon gezogen und schildert ihren Alltag. Dadurch bekommt man natürlich das ein oder andere von den Einheimischen mit. Ich finde so etwas sehr interessant, wie sieht der Alltag wo anders aus. Was gibt es für Gewohnheiten, welche Eigenheiten gibt es in der Stadt, etc. Pro Monat gibt es ein Kapitel, wodurch das Buch gut gegliedert ist und die Kapitel nicht zu lang werden. Sylvia Roth kommt bei einer Gastfamilie unter und hier hätte ich mir mehr Informationen gewünscht. Man erfährt lediglich, dass die Familie nicht viel Geld hat, deswegen in einer sehr kleinen Wohnung lebt und immer einen Gast aufnimmt, um noch ein bisschen Geld dazu zu verdienen. Aber der Alltag der Familie hätte mich interessiert, genauso wie das Zusammenleben mit der Gastfamilie. Darüber hat sie leider nichts geschrieben. Dafür aber umso mehr über ihre Arbeit und ihre Kollegen. Und dann gibt es da noch den alten Supermarktbetreiber, den sie in ihr Herz geschlossen hat. Besonders viele Ausflüge scheint sie nicht unternommen zu haben, zumindest schreibt sie nicht viel darüber, aber zumindest erfahren wir, dass sie in Lissabon das ruhigste Silvester verbracht hat. Mir haben so ein bisschen die Location-Tipps gefehlt. Gerade wenn man mit Einheimischen zu tun hat, dann erfährt man von kleinen Restaurants, die als Geheimtipp gehandelt werden und wo man keine Touristen antrifft. So was wären natürlich ganz schöne Reisetipps. Auf jeden Fall hat die Autorin einen angenehmen Schreibstil und ich habe das Buch sehr gerne gelesen, müsste es jetzt aber nicht nochmal lesen (außer ich habe vor nach Lissabon zu reisen). Fazit Ein interessanter Einblick in den Alltag einer Deutschen in Lissabon, allerdings mit ein paar Mankos.

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