Sylvia Schopf Zeit für Rache

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Inhaltsangabe zu „Zeit für Rache“ von Sylvia Schopf

Mitten in den Vorbereitungen zu einer Ausstellung im Weltkulturen Museum verschwindet die attraktive Ausstellungsleiterin Ilena Willecke-Berghaus spurlos. Bald ist klar: hinter den Kulissen des Museums brodelt es heftig ebenso wie im Privatleben der Vermissten. Welche Rolle spielt Charlotte Behring, Afrikafachfrau des Museums und ehemalige Studienkollegin? Die Ermittlungen führen die Kommissare Christian Voss und Marina Ewers vom Frankfurter Museumsufer bis ins westafrikanische Burkina Faso.

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    Zeit für Rache
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    17. October 2014 um 22:50

    Ilena Willecke-Berghaus sollte eigentlich gerade mitten in den Vorbereitungen zu einer Ausstellung im Weltkulturenmuseum stecken, als sie plötzlich verschwindet. Niemand weiss, wo sie ist oder was ihr zugestossen ist, doch eines ist schnell klar: Hinter den Kulissen des Museums ist nicht alles so toll, wie es den Anschein hat und auch das Privatleben der Vermissten hat nicht den rosigen Schein, welchen sie nach aussen hin zu pflegen versuchte. Und was ist mit Charlotte Behring? Welche Rolle spielte die ehemalige Studienkollegin in Ilena, welche sich scheinbar noch besser mit Afrika auskennt, als Ilena selbst? Die Kommissare Christian Voss und Marina Ewers übernehmen die Ermittlungen und ermitteln bald nicht nur in Frankfurt sondern auch im westafrikanischen Burkina Faso. Der Schreibstil an sich hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Ich fand es allerdings ein bisschen schade, dass man bereits auf den ersten Seiten erahnen konnte, wer mitunter für Ilenas Verschwinden verantwortlich war. Die Autorin konnte mich zwar hinterher mit einer der Wendungen zwar noch überraschen, aber im Grunde hat es darauf hinaus geführt, dass ich schon früh wusste, was es mit fast allem auf sich hat. Charlotte war mir irgendwie.. ich weiss auch nicht. Irgendwie war sie mir von Anfang an unsympatisch.Ich kann nicht mal genau erklären warum, aber es hat sich das ganze Buch hindurchgezogen. Die Assistentin Ilenas hingegen, war mir von Anfang an total sympatisch. Ich mochte ihre Art, ihre Sorge um Ilena, ihr ganzes Auftreten, auch wenn mich das, was wirklich mit Ilenas Verschwinden zu tun hatte, wirklich überraschen konnte. Vor der fast schon malerischen Kulisse Frankfurts und im westafrikanischen Burkina Faso versuchen die beiden ebenso sympatischen Kommissare, die Wahrheit ans Licht zu bringen, welche auch für sie die eine oder andere Überraschung auf Lager hat. Durch ihre Schlagfertigkeit, ihren Sinn für die Wahrheit und ihre manchmal nicht ganz... sagen wir konventionell waren, waren die beiden mir als Ermittlerdou sehr symaptisch. Vielleicht aber auch gerade deswegen. Jedenfalls hat sich das Buch gut für zwischendurch geeignet und mir die Sitten und Gebräuche in Burkina Faso näher gebracht, die Sitten und Gebräuche eines Landes, mit welchem ich mich vorher nie auseinander gesetzt habe und es vermutlich auch nie hätte.

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