Sylvia Seyboth Vampir in Untermiete

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Inhaltsangabe zu „Vampir in Untermiete“ von Sylvia Seyboth

Der Traum vom eigenen Haus wird für Kathleen Ensworthy endlich wahr. Doch bereits kurz nach dem Einzug, muss sie feststellen, dass dieses Haus ihr so schnell nicht alleine gehören würde. Ein unerwünschter Untermieter, der gar nicht daran denkt seinen Unterschlupf aufzugeben, bewohnt seit langer Zeit das einsam gelegene Gebäude auf dem Land. Der irische Vampir Aengus O´Donaghue, schuf in der Vergangenheit mit viel Mühe den Mythos des “Unheimlichen Hauses”, um störende Besucher fernzuhalten. Er ist ebenfalls nicht unbedingt begeistert von der Vorstellung sein Heim von nun an mit einem Menschen teilen zu müssen, doch er erkennt sehr schnell die nützlichen Seiten dieses Arrangements.

Meiner Meinung nach fehlt hier leider ein ordentliches Korrektorat. Das ist schade!

— LadyMoonlight2012
LadyMoonlight2012

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    Vampir in Untermiete
    LadyMoonlight2012

    LadyMoonlight2012

    "Vampir in Untermiete" ist ein interessanter Vampirroman, der mit eigenwilligen und originellen Charakteren aufwarten kann. Leider fehlt dem Roman meiner Ansicht nach ein ordentliches Korrektorat, es kommen zahlreiche Rechtschreib- und Tippfehler vor. Ich hoffe, dass die Autorin da eventuell noch einmal nachbessert. Das würde sich wirklich lohnen! Die Geschichte hebt sich positiv von anderen Büchern des Vampirgenres ab, sie bietet viel Eigenständigkeit, gut durchdachte Charaktere und einen fesselnden Schreibstil, der sogar leicht poetisch angehaucht ist. Eigentlich hat mich dieses Buch angenehm überrascht, die zahlreichen Fehler wirken sich hier aber leider schon sehr auf meinen Lesefluss aus. Der Sprachstil der Autorin weist zudem manchmal auch einige Ausdrucksschwächen auf.Sehr erfrischend finde ich, dass es sich hier nicht um so einen typischen Romantasy Roman handelt, in dem sich fast alles um die Beziehung der Protagonisten dreht. Irgendwann spielt das zwar eine Rolle, dieser Umstand nimmt aber nicht gleich das komplette Buch ein. Aengus ist ein charakterstarker Protagonist, er ist kein verweichlichter Vampir, sondern ein richtiger Blutsauger, der aber viel Wert darauf legt, sich ein Stück seiner Menschlichkeit zu bewahren. Kathleen ist eine starke und sympathische junge Frau, bedauerlicherweise bleibt sie neben Aengus aber ziemlich farblos. Ihren Charakter finde ich nicht einmal halb so interessant, muss ich leider zugeben. Ich hätte mir gewünscht, dass das Aussehen der Protagonisten etwas detaillierter beschrieben wird. Manchmal hat man beim Lesen einfach kein klares Bild vor Augen.Zum Ende des Buches muss ich unbedingt ein paar Worte loswerden. Ich bin ja jemand, der nicht unbedingt immer ein glückliches Ende erwartet, Cliffhanger oder schlimme Ereignisse sind durchaus legitim, etwas traurig gestimmt hat mich "diese eine bestimmte Sache" (über die ich natürlich nichts sagen kann, ohne zu viel zu verraten) aber ehrlich gesagt schon. Andererseits hat mich selten eine Autorin so schnell zum zweiten Band greifen lassen, meistens warte ich mit einer Reihenfortsetzung sogar mehrere Wochen. Ich muss einfach unbedingt sofort wissen, wie es weitergeht! Ich kann euch das Buch auf jeden Fall empfehlen, wenn ihr die Grammatikfehler verschmerzen könnt.Mein Fazit:Idee/Storyentwicklung: 4 von 5Schreib- und Sprachstil: 2 von 5Charaktere: 3 von 5Unterhaltung: 3 von 5 Gesamt: 3 Punkte0 = keine, 5 = sehr viele:Erotische Szenen: 0,5Romantik: 2,5 von 5

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  • Rezension zu "Vampir in Untermiete" von Sylvia Seyboth

    Vampir in Untermiete
    Kerry

    Kerry

    04. September 2011 um 20:28

    Kathleen Ensworthy kann sich nach einer kleinen Erbschaft endlich ihren Lebenstraum erfüllen: Ein kleines Häuschen auf dem Land. Sie wird tatsächlich fündig und kann für wenig Geld ein renovierungsbedürftiges Haus kaufen. Nachdem sie in Dublin alles geregelt hat, macht sie sich auf, zu ihrem neuen Heim. Kaum angekommen, beginnt sie mit den Renovierungs- und Aufräumarbeiten und entdeckt dabei eine wunderbare Bibliothek. Sie arbeitet den ganzen Tag in ihrem Haus; zum Abend hin will sie noch im Keller schauen, wie viel Platz dort noch als Lagerfläche vorhanden ist. Sie staunt nicht schlecht, als sie den 1. Kellerraum aufmacht und diesen behaglich eingerichtet vorfindet. Dieser Raum macht eindeutig einen bewohnten Eindruck, denn im Gegensatz zum Rest des Hauses ist dieser sauber und es liegt sogar ein aufgeschlagenes Buch auf dem Sessel! Kathleen ist zwar etwas verunsichert, geht aber davon aus, dass der Eindringling mit ihrem Einzug von selbst den Rückzug aus ihrem Haus angetreten hat. Dies scheint sich zu bewahrheiten, denn der 2. Kellerraum ist, wie nicht anders zu erwarten, leer und staubig. Im 3. Kellerraum hingegen trifft Kathleen fast der Schlag: Darin befindet sich ein Sarg! Aus einem spontanen Entschluss heraus, beschließt sie, den Sarg zu öffnen - er ist leer. Doch bevor sie sich auch nur umdrehen kann, meldet sich Aengus O´Donaghue zu Wort. So beginnt ein interessantes Vermieter-/Untermieter-Verhältnis. Aengus O´Donaghue ist alles andere als begeistert, dass ein Mensch sein Heim gekauft hat und auch dort wohnen will. Jedoch muss er zugeben, dass es kaum eine bessere Tarnung für einen Vampir gibt, als ein Haus mit einer jungen allein stehenden Frau. Jetzt muss er sich nur noch mit dieser jungen, sturen Frau arrangieren ... Eine wunderbare, ja teils sinnlich erzählte Geschichte über einen Vampir und eine junge Frau, beide unzufrieden mit ihrem Leben und doch an die Ketten ihrer jeweiligen Art gebunden. Den Schreibstil kann ich nur als sehr ruhig, ja teilweise sinnlich beschreiben, doch je mehr ich über diesen außergewöhnlichen Vampir las, desto mehr wollte ich wissen. Wie wurde er so? Warum ist er anders als der Rest einer Art? Wie wird es mit ihm weiter gehen? Die Figur der Kathleen wirkt in meinen Augen allerdings etwas blass dargestellt, hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe / Gefühl gewünscht. Auf den Nachfolgeband Rebellion der Vampire bin ich sehr gespannt.

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  • Rezension zu "Vampir in Untermiete" von Sylvia Seyboth

    Vampir in Untermiete
    SinjeB

    SinjeB

    19. June 2011 um 22:52

    Wie der Titel des Buches verrät, geht es um einen Vampir, der offenbar irgendwo wohnt, schließlich müssen ja auch Vampire ein Dach über dem Kopf haben, und genau das tut er, aber, und auch das verrät der Titel, nicht im eigenen Haus, sondern in einem alten Gemäuer, das soeben von der selbstverständlich ahnungslosen Kathleen Ensworthy erworben wurde. So vergeht auch gefühlt keine Stunde, bis die Übersetzerin (liebe Sylvia, für die zwar knappe, aber unrealistische Darstellung gehörst du trotz des fantastisch-fiktiven Genres, das sich um den Broterwerb der Akteure nicht unbedingt scheren dürfte, gescholten) den Untermieter, der natürlich keine Miete zahlt, ausfindig macht. Aber, welch Überraschung, die Hausbesitzerin denkt gar nicht daran, das Gebäude wieder zu räumen, sondern lässt sich auf das ungewohnte Arrangement ein. Offenbar beeindruckt sie damit den sonnenempfindlichen Mitbewohner, Aengus O’Donaghue, so, dass er beschließt, sie für seine Zwecke zu nutzen. Die Handlung geht rasch voran und Aengus stellt sich flott als klassischer Vampir heraus, und Kathleen erkennt nach und nach von selbst seine kleinen Schwächen. Schließlich steht dann auch schon der erste Vampirjäger vor der Tür. Was macht den Roman nun anders? Auch wenn man es auf den ersten Blick vermuten könnte, ist Kathleen Ensworthy nicht die Hauptperson des Buches, sondern in der Tat der gute Aengus. Das weiß der Leser natürlich bereits, denn die 2. Auflage des Buches trägt den Untertitel Aengus O’Donaghue Chroniken – Teil 1, und außerdem klaut er allen anderen Charakteren mit Leichtigkeit die Butter vom Brot. Eben dieser „Held“ ist nun zwar keineswegs unmenschlich, lässt sich aber irgendwie nicht in eine Reihe mit den gegenwärtigen bildschönen, muskulösen Vampiren, denen die legendären Schwächen abhanden gekommen sind, in eine Reihe stellen. So geht er des Nachts eben mal auf die Jagd und bedient sich im Dorf, aber er sucht sich schon mal ein Opfer, das seinen 350 Jahre alten Moralvorstellungen nicht entspricht. Allerdings will er auch sein eigenes „Leben“ führen, was er in der Tat sogar immer vor das Leben anderer stellt, und weigert sich, sich nach den Vorgaben und Traditionen der Vampirgilde zu richten. Genau dort entsteht das Konfliktpotenzial, das einem Teil der Protagonisten zum Verhängnis wird. Und auch wenn ich nicht viel spoilern mag, muss doch erwähnt werden, dass die sich zwangsläufig vorsichtig anbahnende Liebesgeschichte in sexueller Hinsicht nicht vollendet. Wer also auf eine heiße Lovestory aus ist, sollte besser die Finger von diesem Roman lassen. Ich habe die Lektüre sehr genossen und mich nicht einen Augenblick gelangweilt. Es ist dem Roman anzumerken, dass er nicht auf einen in sich geschlossenen Band ausgelegt ist, denn im Verlauf bleiben einige Fragen offen und auch das Ende ist wirklich unbefriedigend für den Happy-End-Fan. Allerdings kam ich nicht umhin, mich zu fragen, ob nicht eine Kurzgeschichte von Anne Rice bei der Idee Pate gestanden hat, nämlich: „Der Herr von Rampling Gate“, erschienen in der Anthologie: Das Beste von Dracula, Hrsg. Byron Preiss, deutsche Ausgabe 1992, Bastei Verlag, ISBN 3-404-13397-8. Wer also mal etwas „anderes“, eher klassisch Inspiriertes lesen möchte, das dem ursprünglichen Genre „Vampirroman“ eher einzuordnen ist als die aktuellen paranormalen Romanzen (die ich liebe und nicht missen möchte), ist mit Sylvia Seyboths „Vampir in Untermiete“ gut beraten.

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