Das Schloss am Moor

von Sylvia Weill 
3,5 Sterne bei15 Bewertungen
Das Schloss am Moor
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (8):
Jazzys avatar

Ein Buch, dass mich sehr überrascht hat!

Kritisch (3):
Ayumauss avatar

Der Anfang ging rasch. Leider der Rest auch. Ich habe mehr erwartet. Schade

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Inhaltsangabe zu "Das Schloss am Moor"

Margareth Harper will nach dem Tod ihrer Mutter deren Heimat Deutschland kennenlernen, auch weil der Prinzgemahl von Queen Victoria dort herkommt. Also reist sie mit ihrem kranken Vater nach Freiburg im Schwarzwald, um ihre einzige Tante dort zu besuchen. Der Vater stirbt nach einiger Zeit dort. Sie lernt kurz darauf Robert Penderroy kennen, einen jungen Adligen aus England. Aber auch ihr Cousin Friedrich weckt in ihr nicht gekannte Gefühle. Sie nimmt jedoch nach einigem Zögern Roberts Heiratsantrag an und geht mit ihm zurück nach England in das alte Schloss der Familie. Dort ist sie nicht willkommen. Es geschehen seltsame Dinge. Die weiße Frau geht um und erscheint ihr kurz vor der Geburt ihres Kindes. Bald wird ihr klar, daß man ihr im Schloß nach dem Leben trachtet. Welche Rolle spielt ihr Ehemann und kann sie Friedrich vergessen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783962151546
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:237 Seiten
Verlag:Edel Elements
Erscheinungsdatum:14.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Xanakas avatar
    Xanakavor 6 Tagen
    Düster und geheimnisvoll

    Margareth Harper wächst in England mit einer deutschsprachigen Mutter und einem englischsprachigen Vater auf. Ihre Mutter stirbt unverhofft, als sie erst 14 Jahre alt ist. Vier Jahre nach dem Tod der Mutter entschließen sich beide gemeinsam nach Deutschland nach Freiburg zu fahren um die dortige Familie der Mutter, insbesondere deren ältere Schwester zu besuchen. In Freiburg angekommen, werden sie von Tante Sabinelotte warmherzig aufgenommen und bleiben. Das der Aufenthalt sehr viel länger dauert, als angenommen wird Margareth erst klar, als ihr Vater schwer erkrankt und stirbt. Sabinelotte und ihre Familie nehmen Margarethe, wie sie sie jetzt nennen, bei sich auf. Aber sie wollen sie auch versorgt wissen und hoffen, dass sie bald einen passenden Ehemann finden könnte. Da ist die Bekanntschaft mit Robert Penderroy aus England gar nicht so schlecht. Als sein Vater stirbt, erbt er den Titel und macht Margareth einen Heiratsantrag. Sie ist sich nicht sicher, es gibt da auch noch Friedrich den deutschen Cousin, der ihr sehr viel mehr bedeutet, als anfänglich gedacht. Mehr aus Vernunftsgründen, als aus Liebe, nimmt sie den Antrag von Robert an und kehrt mit ihm nach England auf sein Schloss zurück.

    Hier wird sie nicht so richtig warm. Sie hat niemanden, dem sie vertrauen kann. Sie fühlt sich nicht wohl. Und es geschehen merkwürdige Dinge, die ihr immer wieder Angst machen. Es ist von dreizehn Feen die Rede, die das erstgeborene Kind rauben, von weißen Frauen und Erscheinungen. Noch merkwürdiger, dass sie die weiße Frau sehen kann und die Elfen tanzen sieht. Es kommt der Moment, wo sie nicht mehr genau weiß, ob das alles wahr ist. Große Sorgen hat sie auch, dass ihr niemand ihre Erlebnisse glaubt. Was Margareth dort noch erlebt und was alles geschieht, das sollte schon jeder selbst lesen.

    Sylvia Weill hat hier einen mystischen Roman mit viel Geheimnissen und unvorhergesehenen Ereignissen geschrieben. Es ist keine schwerwiegende Literatur, eher für den Urlaub und zur Unterhaltung. Aber es liest sich gut. Es passieren immer wieder Dinge, mit denen man so nicht rechnen würde und das macht die Spannung aus. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und fühlte mich prächtig unterhalten.

    Von mir gibt es dafür eine Leseempfehlung und verdiente vier Lesesterne.

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    Zuzi1989s avatar
    Zuzi1989vor 20 Tagen
    Romantik-Thriller

    Kurzbeschreibung
    Margareth Harper will nach dem Tod ihrer Mutter deren Heimat Deutschland kennenlernen, auch weil der Prinzgemahl von Queen Victoria dort herkommt. Also reist sie mit ihrem kranken Vater nach Freiburg im Schwarzwald, um ihre einzige Tante dort zu besuchen. Der Vater stirbt nach einiger Zeit dort. Sie lernt kurz darauf Robert Penderroy kennen, einen jungen Adligen aus England. Aber auch ihr Cousin Friedrich weckt in ihr nicht gekannte Gefühle. Sie nimmt jedoch nach einigem Zögern Roberts Heiratsantrag an und geht mit ihm zurück nach England in das alte Schloss der Familie. Dort ist sie nicht willkommen. Es geschehen seltsame Dinge. Die weiße Frau geht um und erscheint ihr kurz vor der Geburt ihres Kindes. Bald wird ihr klar, daß man ihr im Schloß nach dem Leben trachtet. Welche Rolle spielt ihr Ehemann und kann sie Friedrich vergessen?

    Meinung
    Mich hat das Cover sehr angesprochen, die Frau, wahrscheinlich handelt es sich um Margareth steht vor einem Schloss, welches von ihr durch einen Fluss getrennt ist. Ich finde es passt hervorragend zum Buch, weil es das Thema behandelt.

    Sylvia Well hat einen ausgezeichneten Schreibstil und man kommt schnell in das Geschehen rein. Weiters beschreibt sie die Protagonisten so, dass man sich in diese hineinversetzen kann, überhaupt in Margareth. welche ihre Liebe in Deutschland zurücklässt und mit ihrem Mann (welcher sie nicht wirklich liebt) nach England folgt. Dort geschehen jedoch nach der Geburt, merkwürdige Dinge und auch ihr Mann distanziert sich von ihr. Wie es ausgeht, müsst ihr selbst lesen. Eines kann ich versprechen, der Schluss ist echt nicht schlecht.

    Fazit:
    Das Buch bereitet einen schöne Lesestunden und man kann es bis zum Schluss nicht mehr weglegen.

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    Pucki60s avatar
    Pucki60vor 2 Monaten
    Das Schloss am Moor

    Margarethe oder Maggie lebt in England und hat eine deutsche Mutter. Als diese stirbt, reist ihr Vater mit ihr nach Freiburg, die Heimat der Mutter und dort leben sie bei der Tante Sabinelotte und ihrer Familie. Maggie lernt den Engländer Robert kennen, der ihr den Hof macht. Aber auch ihr Cousin Friedrich ist ihr sympathisch. Dann stirbt der Vater und Maggie erfährt, das sie adoptiert wurde. Auf Anraten der Tante heiratet Maggie Robert, da er ihr in England als Lord ein sicheres Leben  bieten kann. Friedrich, den sie eigentlich liebt, hätte das nicht gekonnt.

    In England im Schloss fühlt sich Maggie von Anfang an nicht wohl. Die Familie von Robert ist sehr distanziert und es passieren seltsame Dinge. Eine weiße Frau geht um und im Schlosspark tanzen 13 Feen. Dann befindet sich Maggie plötzlich in einem einsamen Haus im Moor und muss um ihr Leben bangen.

    Das Buch wird in der ich-Form von Maggie erzählt und so erfährt man viele ihrer Gedanken. Der Teil in Freiburg verläuft ruhig und dort ist Tante Sabinelotte der Mittelpunkt der Familie. Sie ist sehr sympathisch und ersetzt Maggie die Mutter.  Maggie vertraut ihrer Tante ganz und hört auch auf ihren Rat.

    Als Roberts Frau hat sie keinen Bezugspunkt mehr und nachdem die Tochter geboren ist, wendet sich Robert von ihr ab. Im Schloss passieren mysteriöse Dinge und Maggies Suche nach ihren Eltern ist rätselhaft. Dann überstürzen sich die Dinge und das Ende ist zwar spannend, aber etwas zu kurz abgehandelt.

    Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und es bekommt 4 Punkte. Der Teil in Freiburg war sehr herzlich beschrieben, bei der Tante musste man sich einfach wohl fühlen. Die Mystery-Elemente in England waren rätselhaft und spannend. Das Ende war überraschend, nur kam es zu plötzlich und wurde zu kurz abgehandelt. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen.



    Kommentare: 2
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    Ayumauss avatar
    Ayumausvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Der Anfang ging rasch. Leider der Rest auch. Ich habe mehr erwartet. Schade
    Alles ging sehr rasch und nicht so sehr in die tiefe. Schade eigentlich.

    Klappentext:
    Margareth Harper will nach dem Tod ihrer Mutter deren Heimat Deutschland kennenlernen, auch weil der Prinzgemahl von Queen Victoria dort herkommt. Also reist sie mit ihrem kranken Vater nach Freiburg im Schwarzwald, um ihre einzige Tante dort zu besuchen. Der Vater stirbt nach einiger Zeit dort. Sie lernt kurz darauf Robert Penderroy kennen, einen jungen Adligen aus England. Aber auch ihr Cousin Friedrich weckt in ihr nicht gekannte Gefühle. Sie nimmt jedoch nach einigem Zögern Roberts Heiratsantrag an und geht mit ihm zurück nach England in das Alte Schloss der Familie. …

    Meine Meinung:
    Der Anfang geht sehr rasch mit Margarethe und ihren Vater Robert, beide reisen nach Deutschland zu der Schwester Sabinelotte ihrer verstorbenen Mutter um diese Familie kennen zu lernen.

    Maggie und ihr Vater werden liebevoll in die Familie in Deutschland aufgenommen und bald geht es Robert nicht mehr gut und er verstirbt.

    Maggie ist sehr hübsch und es scheinen sich einige junge Burschen, auch ihr Cousin für sie zu interessieren. Maggie entscheidet sich für den jungen reichen Robert, da sie denkt Mit ihrem Cousin Friedrich würde es keine Zukunft geben.

    Immer wieder trifft Maggie auf Dinge, die ihre Mutter auch erlebt hat oder die etwas mit ihrer verstorbenen Mutter zu tun haben; die alte Frau im Wald die die Zukunft sehen kann, der reiche Robert und seine Familie. Alles scheint sehr seltsam.

    Dies kam aber alles sehr schnell zusammen und auch das dunkle Geheimnis ihrer Mutter und einer fremden Frau die etwas mit der Familie Penderroy zu tun hatte.

    Ich fand das alles ein bisschen zu seltsam, gefühlskalt, selbst ihr Robert der sie noch so stark am Anfang umworben hat ist seltsam abweisend zu Maggie. Sie hat eine seltsame Nichte wo selbst die eigene Großmutter diese hasst. Maggie wird für etwas die Schuld gegeben wofür sie nichts kann und alles geht zu flott und flach erzählt. Auf einmal ist Friedrich da und rettet sie. Dann ist auf einmal alles gut und Maggie ist wieder mit Friedrich bei ihrer lieben Familie und Tante Sabinelotte in Deutschland.

    Maggie, Friedrich und seine Familie mochte ich sehr. Die die ich nicht mochte sollten auch nicht gemocht werden. So soll es auch sein. Eine Schöne Grundidee auf die tiefer hätte eingegangen werden müssen.

    Ich hatte mehr erwartet, da ich mich auch auf das Buch sehr gefreut hatte. Leider kann ich nur 2 Sterne für *Das Schloss am Moor* geben. Zum Glück sind ja Geschmäcker verschieden.

    Das Cover Ist sehr hübsch. Es macht neugierig und Margarethes Blonder Kopf macht sich wunderbar zusammen mit dem Schloss.

    Schöne Lesegrüße aus Berlin.
    Ayumaus

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    Lavendel3007s avatar
    Lavendel3007vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ich habe mehr Romantik und Spannung erwartet. Für mich geht dieser Roman schon leicht in Richtung des Gaslight Genre
    13 Feen und die weiße Frau

    >> "Welche weiße Dame?", fragte ich. "Sie spukt seit vielen Jahrhunderten auf Polhorgan Manor, und meistens erscheint sie, wenn die Herrin des Hauses schwanger ist." Ich hielt ich an meiner Armlehne fest. Ein Geist? Hatte ich einen Geist gehört? "Seltsam", murmelte Tante Winnifred, "ich habe sie so lange nicht mehr gesehen, ich hatte sie schon ganz vergessen." Sie stand auf und verließ uns, ganz in Gedanken. (72 %) <<

    Klappentext:
    Margareth Harper will nach dem Tod ihrer Mutter deren Heimat Deutschland kennenlernen, auch weil der Prinzgemahl von Queen Victoria dort herkommt. Also reist sie mit ihrem kranken Vater nach Freiburg im Schwarzwald, um ihre einzige Tante dort zu besuchen. Der Vater stirbt nach einiger Zeit dort. Sie lernt kurz darauf Robert Penderroy kennen, einen jungen Adligen aus England. Aber auch ihr Cousin Friedrich weckt in ihr nicht gekannte Gefühle. Sie nimmt jedoch nach einigem Zögern Roberts Heiratsantrag an und geht mit ihm zurück nach England in das alte Schloss der Familie. Dort ist sie nicht willkommen. Es geschehen seltsame Dinge. Die weiße Frau geht um und erscheint ihr kurz vor der Geburt ihres Kindes. Bald wird ihr klar, daß man ihr im Schloß nach dem Leben trachtet. Welche Rolle spielt ihr Ehemann und kann sie Friedrich vergessen?

    Ich las mich ein und empfand die Einleitung als zu langatmig. Zudem wusste ich erstmal gar nicht in welcher Zeitepoche wir sind, bis die Erwähnung von Gothes Tod kam (1832). Wir lernen Margareth kennen und ihre Familienverhätnisse, aber bis diese Friedrich und Robert kennenlernt dauert es ziemlich lange. Als Margareth nun erstmal mit Friedrich um die Häuser zieht, denkt man eher an eine tiefe Freundschaft, aber nicht daran das beide sich jemals lieben könnten. Hier habe ich den Anfang einer wunderbaren Romanze sehr vermisst. Erst viel später, nachdem diese auch Robert kennt kommt Romantik zwischen Friedrich und Margareth auf und das auch recht kurzweilig. Nun, durch den Klappentext wissen wir ja schon das Margareth mit Robert geht. Als diese auf Polhorgan Manor ankommt zieht sich Robert immer mehr zurück. Mich selbst hat das zuerst nicht verwundert, denn auch zb König Ludwig II schlief in einem anderen Zimmer/Trakt als seine Frau. Dennoch kam ein leicht beklemmendes Gefühl auf das mit Robert etwas nicht stimmt. Alles was auf Polhorgan Manor passiert kennt man schon von anderen Büchern oder Filmen. Einerseits ist es trotzdem oder vielleicht auch genau deswegen schaurig, andererseits konnte es mich nicht ganz so packen wie ich es mir gewünscht hätte. Die Geschichte mit den Feen erinnerte mich irgendwie an Dornröschen. Und wegen dem Rest, die weiße Frau ect., würde ich diesen Roman schon in Richtung Gaslight Genre einordnen.

    Das Cover passt zu Polhorgan Manor, auch zum Thema Romantik, mir gefällt es. Trotzdem musste ich immer an die frühen typischen schmalzigen Romane denken, in denen der starke Mann die sehr schwache Frau rettet :D was hier ja nur bedingt zutrifft ;)

    Der Schreibstil der Autorin ist warmherzig, leicht verständlich und fliessend.

    Zum Ende hin hatte ich immer schon so eine Ahnung. Ich behielt nur bedingt Recht und somit ging es dann noch recht spannend aus.

    Fazit:
    Ich vergebe drei Sterne, da ich mehr Romantik erwartet habe, der Spannungsbogen zwar da und aufrecht gehalten wurde, mich aber nicht umhauen konnte. Zudem empfand ich die anfängliche Übereinkunkft einer nicht verheirateten Frau und Friedrich/Robert nicht an diese Zeit angepasst. Dieses hätte man detailgetreuer halten können. Zu dieser Zeit war das sittsam sein und drumherum ja doch noch recht wichtig.

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    Wildponys avatar
    Wildponyvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Story um ein altes Herrenhaus, familiäre Verwicklungen und um Liebe....
    Spannende Story um ein altes Herrenhaus, familiäre Verwicklungen und um Liebe....

    Das Schloss am Moor   -  Sylvia Weill

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Margareth Harper will nach dem Tod ihrer Mutter deren Heimat Deutschland kennenlernen, auch weil der Prinzgemahl von Queen Victoria dort herkommt. Also reist sie mit ihrem kranken Vater nach Freiburg im Schwarzwald, um ihre einzige Tante dort zu besuchen. Der Vater stirbt nach einiger Zeit dort. Sie lernt kurz darauf Robert Penderroy kennen, einen jungen Adligen aus England. Aber auch ihr Cousin Friedrich weckt in ihr nicht gekannte Gefühle. Sie nimmt jedoch nach einigem Zögern Roberts Heiratsantrag an und geht mit ihm zurück nach England in das alte Schloss der Familie. Dort ist sie nicht willkommen. Es geschehen seltsame Dinge. Die weiße Frau geht um und erscheint ihr kurz vor der Geburt ihres Kindes. Bald wird ihr klar, daß man ihr im Schloß nach dem Leben trachtet. Welche Rolle spielt ihr Ehemann und kann sie Friedrich vergessen?

    Mein Leseeindruck:

    Ein spannendes Buch um eine junge Frau, die ihren (nicht wirklich geliebten) Ehemann auf sein Herrenhaus in England folgt, ihre wahre Liebe aber in Deutschland zurück lässt.

    Anfangs findet sich die junge Frau ganz leidlich in ihrem neuen Heim ein, dann aber wird sie von Zweifeln geplagt und es gibt mehr Geheimnisse in dem alten Haus und in der Familie, wie sich die Junge Frau je vorstellen konnte. Als dann noch ihr Kind geboren wird gerät Margareth noch in große Gefahr. Wird sie wirklich im Moor sterben?

    Die Autorin hat es sehr gut verstanden die Leser in den Bann zu ziehen. Auch wenn der Schreibstil anfangs etwas einfach wirkt so gleicht das die Spannung des Buches schnell aus. Anfangs hatte ich immer von Daphne du Maurier "Rebecca" im Kopf, die ebenfalls nichts ahnend auf den Herrensitz Manderly kommt. Die Handlung bei beiden Büchern ist zwar total verschieden, aber die düstere und beklemmende Stimmung in beiden Büchern ist doch ziemlich gleich und aufregend für den Leser.

    Am Ende konnte ich das Ebook dann zufrieden schließen. Schön wäre es wenn es das Buch auch als gedruckte Version geben würde.

    Fazit:

    Spannender Thrill um eine junge Frau, ein altes Herrenhaus und ein Geheimnis, das einem als Leser Angst macht.

    Das Buch hat mir schöne Lesestunden bereitet und ich kann es nur weiter empfehlen. Ich liebe Bücher mit einem Happy End und das ist auch das einzige war ich jetzt verrate. Den Rest lest bitte selbst. Kann euch das Buch nur ans Herz legen.

    Von mir gibt es 4 Sterne. Schöner wäre es gewesen wenn das Buch nicht in der Erzählform geschrieben worden wäre. Aber der Spannung tut es absolut keinen Abbruch.  ****

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    EvelynMs avatar
    EvelynMvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Für mich ein typischer Liebesroman, dem die Spannung durch den Klappentext genommen wurde und mich nicht überzeugen konnte.
    Ein typischer Liebesroman

    In England kurz nach Goethes Tod (ca. 1832) verliert die junge Margarethe Harper ihre geliebte Mutter. Als die Trauer langsam nachlässt, schlägt ihr Vater Robert vor, in deren Heimat Deutschland zu reisen. So findet sich Margarethe, auch Maggie genannt, nach einer langen, mühsamen Reise in der liebevollen Familie ihrer Tante Sabinelotte im Schwarzwald wieder. Maggie genießt ihre Zeit in der Familie und der schönen Umgebung sehr. Dann jedoch erkrankt ihr Vater schwer und durch Zufall erfährt sie, dass sie adoptiert wurde. Ganz verunsichert versucht sie, etwas über ihre leiblichen Eltern herauszufinden. Da lernt sie in Freiburg überraschend den jungen Engländer Robert kennen, der sehr von ihr angetan zu sein scheint. Auch wenn sie außer Freundschaft keine tieferen Gefühle für ihn hegt, gibt sie dem Drängen ihrer Tante und der Vernunft nach und heiratet ihn. Damit endet ihre fröhliche, behütete Zeit im Schwarzwald und sie wird zu Lady Penderroy und zieht in das kalte Schloss ihrer „neuen“ Familie in England.

    Das Cover ist sehr schön und stimmungsvoll gestaltet. So kann sich der Leser das Schloss am Moor ganz gut vorstellen. Margarethe/Maggie scheint eine schöne Frau zu sein, wobei kein einziges Wort zu ihrem Äußeren im Buch zu finden ist. Wohingegen die anderen Personen zum Teil sehr plastisch beschrieben wurden. Auch die Landschaft, das Schloss an sich und das Wetter konnte ich mir bildlich vorstellen. Margarethe kommt als naive Ich-Erzählerin daher und ich konnte keine große Verbindung zu ihr aufbauen. Ich fand sie aber sehr sympathisch und ihre Tante Sabinelotte war dann nach meinem Geschmack. Die anderen Charaktere der Geschichte waren für mich nicht greifbar und blass. Das Naive von Margarethe spiegelt sich auch in dem einfachen Schreibstil wider. Die romantische und die Zeit überdauernde Liebe zwischen Margarethe und Friedrich war schön dargestellt. Doch sehr vorhersehbar, was nicht zuletzt an dem ausführlichen Klappentext liegt.

    Die vermeintlich Guten waren die Bösen und die vermeintlichen Bösen waren die Guten. So gab es in diesem Buch nur Schwarz und Weiß und keine Grauabstufungen.

    Hier liegt ein klassischer Liebesroman vor, der zum Ende hin noch spannend wurde. Dummerweise nahm der Klappentext die wichtigsten Wendungen im Buch vorweg, was der Geschichte nicht gut getan hat. Dafür gab es nirgendwo eine Angabe, in welcher Zeit die Geschichte spielt. Gut, das konnte man nachschlagen, denn Goethes Tod wurde erwähnt.  Die Wiederholung von bösen Vorahnungen war als Stilmittel nicht besonders glücklich, sondern hat mich bisweilen genervt. Mir hat hier die Raffinesse sowohl in der Handlung als auch im Schreibstil gefehlt. Das Ende kam überhastet und es blieben viele Fragen für mich offen. Deshalb konnte mich das Buch nicht überzeugen.

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    Jazzys avatar
    Jazzyvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch, dass mich sehr überrascht hat!
    Ein Buch, dass mich sehr überrascht hat!

    Beschreibung:


    Margareth Harper will nach dem Tod ihrer Mutter deren Heimat Deutschland kennenlernen, auch weil der Prinzgemahl von Queen Victoria dort herkommt. Also reist sie mit ihrem kranken Vater nach Freiburg im Schwarzwald, um ihre einzige Tante dort zu besuchen. Der Vater stirbt nach einiger Zeit dort. Sie lernt kurz darauf Robert Penderroy kennen, einen jungen Adligen aus England. Aber auch ihr Cousin Friedrich weckt in ihr nicht gekannte Gefühle. Sie nimmt jedoch nach einigem Zögern Roberts Heiratsantrag an und geht mit ihm zurück nach England in das alte Schloss der Familie. Dort ist sie nicht willkommen. Es geschehen seltsame Dinge. Die weiße Frau geht um und erscheint ihr kurz vor der Geburt ihres Kindes. Bald wird ihr klar, dass man ihr im Schloss nach dem Leben trachtet. Welche Rolle spielt ihr Ehemann und kann sie Friedrich vergessen?

    Meine Meinung:

    Der Klappentext verrät meiner Meinung nach einfach schon zu viel. Dadurch wurden mir automatisch beim Lesen schon zu viele Antworten vorweggenommen und ich fand das Buch dann etwas zäh! Dennoch änderte sich dies ab einem gewissen Zeitpunkt und ich wurde gespannt, wie sich alles nun aufklären würde.
    Margareth verliert ihren Vater und fühlt sich gefühlsmäßig hin- und hergerissen zwischen Robert und Friedrich. Das ganze Buch wird aus der Sicht von Margareth erzählt. Anfangs kommt sie dem Leser sehr naiv vor. Dies ändert sich jedoch im Laufe der Geschichte. Margreth deutet immer wieder darauf hin, wenn sie dies und das nur früher gewusst hätte, dann hätte sie eine Ahnung gehabt, was sie wohl in der Zukunft erwarten würde. Dies hat mich etwas gestört, da immer wieder nur daraufhin gewiesen wird und nicht wirklich etwas geschieht.
    Dennoch hatte das Buch etwas, was mich weiterhin gespannt weiterlesen lies, da ich unbedingt wissen wollte, wie es nun enden würde. Und ab diesem Zeitpunkt, hat mich das Buch dann überzeugt. Für meinen Geschmack, war es etwas langatmig an manchen Stellen, was aber meine persönliche Meinung ist. Durch den klasse, spannenden Schluss hat sich das Buch bei mir 4 von Sterne verdient.

    Fazit:

    Teilweise sehr detaillierte Schreibweise, mit einem spannenden Ende. Es geht um Familie, Liebe, Trauer und ein Hauch von einem Krimi. 

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    smaragdeidechses avatar
    smaragdeidechsevor 4 Monaten
    Düster und rätselhaft ...

    Sylvia Weill 

    Das Schloss am Moor 

    Romantic-Thriller 


    Worum es geht, Klappentext:

    Margareth Harper will 
    nach dem Tod ihrer Mutter 
    deren Heimat Deutschland kennenlernen, 
    auch weil der Prinzgemahl 
    von Queen Victoria dort herkommt. 
    Also reist sie mit ihrem kranken Vater 
    nach Freiburg im Schwarzwald, 
    um ihre einzige Tante dort zu besuchen. 
    Der Vater stirbt nach einiger Zeit dort. 
    Sie lernt kurz darauf Robert Penderroy kennen, 
    einen jungen Adligen aus England. 
    Aber auch ihr Cousin Friedrich 
    weckt in ihr nicht gekannte Gefühle. 
    Sie nimmt jedoch nach einigem Zögern 
    Roberts Heiratsantrag an 
    und geht mit ihm zurück nach England 
    in das alte Schloss der Familie. 
    Dort ist sie nicht willkommen. 
    Es geschehen seltsame Dinge. 
    Die weiße Frau geht um und erscheint 
    ihr kurz vor der Geburt ihres Kindes. 
    Bald wird ihr klar, 
    daß man ihr im Schloß nach dem Leben trachtet. 
    Welche Rolle spielt ihr Ehemann 
    und kann sie Friedrich vergessen?


    Meine Meinung:

    Ein wunderschöner Roman.
    Romantisch und geheimnisvoll...
    Manchmal auch etwas gruselig und sehr spannend!

    Der Stil der Autorin hat mir gut gefallen,
    sie schreibt eingängig und flüssig und 
    Langeweile kommt in ihrer Geschichte nicht auf.

    Ihre Figuren sind gut durchdacht und nicht immer 
    ganz leicht zu durchschauen.
    Ich war vom ersten Moment an gefesselt und 
    habe das Buch sehr gerne gelesen.
    Ich fühlte mich bestens unterhalten und fand 
    die Story stimmig, romantisch und 
    sehr lesenswert.

    Ein sympathischer Romantic-Thriller, den ich allern Freunden
    der gepflegten Gänsehaut nur empfehlen kann.

    Dafür gibt es von mir romantische 5 Sterne!!!


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    natti_ Lesemauss avatar
    natti_ Lesemausvor 4 Monaten
    Das Schloss am Moor

    Margarethe verliert früh ihre Mutter und ein paar Jahre später reist ihr Vater mit ihr nach Freiburg, die Heimat der Mutter. Margarethe fühlt sich in der Deutschen Stadt sofort wohl und auch ihre Tante und den Onkel schließt sie sofort ins Herz. Besonders ihr Cousin Friedrich hat es ihr angetan, es kommen erste Gefühle auf. Jedoch lernt Maggie auch Robert kennen, den sie sofort mag und sich gut mit ihm versteht. Bald verstirbt auch Maggies Vater und sie bleibt zurück bei ihrere Tante. Schnell heiratet sie Robert, der ein Lord ist, obwohl sie Friedrich liebt. Ihre Tante weiss sie dort gut versorgt. Maggie reist mit ihm in seine Heimat, nach England zurück. Auf dem Schloss fühlt sie sich aber bals einsam, die Bewohner sind merkwürdig, es spukt, eine weiße Frau geht um und es gibt ein Familiengeheimniss, von dem niemand redet. Bald gerät Maggie auch in Gefahr. Ob es damit zu tun hat, das sie Adoptiert wurde?

    Die Geschichte liest sich gut und man ist schnell im geschehen drinnen.
    Die Charaktere sind sympatisch, vor allem Margartehte, ihr Vater und die Tante. Einige sind zwar sehr einfach gehalten, aber dennoch für mich interessant.
    Leider verrät uns der Klapptext sehr viel, was für die Geschichte leider etwas zu viel ist. Besonders da Margarthe zwischen zwei Männern steht. Hier wissen wir im Vorraus, für wen sie sich entscheidet.
    Der Anfang spielt hauptsächlich in Deutschland, es werden die alten Sehnswürdigkeiten, das Land und die Umgebung  gut beschrieben, sehr ausführlich und sehr bildlich. Ich hatte den Wunsch, das alles auch einmal zu sehen.
    Ab der zweiten Hälfte spielt die Geschichte in England, auf dem Schloss. Ab da wird das ganze etwas schneller, vieles geht schnell vorrüber, es ist nicht mehr ganz so ausführlich wie zu Anfangs. Besonders das Ende ist irgendwie schnell dahingeschrieben. Hier hätte man auch einiges mehr ausschmücken können und mehr ins Detail gehen können.
    Was ich mich die ganze Zeit gefragt habe, welches Jahr haben wir eigentlich. Das wird mit keinem Wort genannt. Aber es muss eine frühere Zeit sein, denn es gab noch Droschken und die Mädchen wurden früh verheiratet. Außerdem ist oft die Rede von Königin Victoria, aus England.
    Die Bewohner vom Schloss  wirken zurückhaltend, Geheimnissvoll und Fragwürdig. Maggie hat oft Zweifel an denen und sieht und hört Dinge, die es nicht geben sollte. Besonders ihre Nichte Samantha ist etwas gruselig und ihre Schwiegermutter sehr Distanziert. Schnell wird aber alles beiseitegewischt, es wird als Fantasie und Träumerei abgetan. Hier ist Maggie zu schnell zu Vertrauenswürdig und zu naiv. Stellenweise kommt sogar leichte grusligkeit auf.

    Für mich war vieles Vorhersehbar, aber dennoch interessant und Stellenweise spannend. Eine schöne Geschichte die schnell durch ist, und evtl. Ausbaufähig.


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Edel_Elementss avatar

    Sylvia Weill - Das Schloss am Moor


    Über das Buch:

    Autoren oder Titel-CoverMargareth Harper will nach dem Tod ihrer Mutter deren Heimat Deutschland kennenlernen, auch weil der Prinzgemahl von Queen Victoria dort herkommt. Also reist sie mit ihrem kranken Vater nach Freiburg im Schwarzwald, um ihre einzige Tante dort zu besuchen. Der Vater stirbt nach einiger Zeit dort. Sie lernt kurz darauf Robert Penderroy kennen, einen jungen Adligen aus England. Aber auch ihr Cousin Friedrich weckt in ihr nicht gekannte Gefühle. Sie nimmt jedoch nach einigem Zögern Roberts Heiratsantrag an und geht mit ihm zurück nach England in das alte Schloss der Familie. Dort ist sie nicht willkommen. Es geschehen seltsame Dinge. Die weiße Frau geht um und erscheint ihr kurz vor der Geburt ihres Kindes. Bald wird ihr klar, daß man ihr im Schloß nach dem Leben trachtet. Welche Rolle spielt ihr Ehemann und kann sie Friedrich vergessen?

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