Sylvie Roger

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Alle Bücher von Sylvie Roger

Toms verlorene Jugend

Toms verlorene Jugend

 (1)
Erschienen am 10.08.2011
Abschied von Tom

Abschied von Tom

 (0)
Erschienen am 24.09.2012

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Rezension zu "Toms verlorene Jugend" von Sylvie Roger

Rezension zu "Toms verlorene Jugend" von Sylvie Roger
Book-Bloggervor 6 Jahren

Sylvie Roger, das Pseudonym einer Häflerin, legt mit dem Buch „Toms verlorene Jugend“ ein ergreifendes und beeindruckendes Werk vor, eine Beschreibung ihrer selbst, ihrer Familie und schließlich ihres Sohnes Tom, der Drogen zu seinem Verhängnis hat werden lassen. Auch sein Name ist geändert, ebenso wie die der anderen Figuren, die in dem Buch vorkommen. Im Gespräch über das Schreiben, über ihren Sohn und ihre Geschichte nimmt das Schreiben des Buches eine zentrale Rolle ein und besetzt beinahe den Platz der Lebenserhaltung. Ihr Sohn, um den und dessen Drogensucht es hier geht, hat das nie verstanden, hat es nicht gewollt, dass sie eine Geschichte schreibt. Auch das ein Grund, weswegen sie anonym und unter Pseudonym schreibt. Es ist aber ein sehr dichtes und gefühlsvolles Werk, das die Autorin hier vorlegt und mit dem sie Menschen ansprechen will. Als Zielgruppe hat Sylvie Roger nicht nur andere Eltern im Sinn. Sie spricht Drogenanhängige an, deren Angehörige, die in Co-Abhängigkeit geraten, sie will Jugendliche erreichen, die durch die Intensität des Buches erfahren, was so etwas bei Eltern und Jugendlichen selbst auslösen kann. Und Eltern, die sich schlicht informieren wollen. Hier liegt kein Ratgeber vor, aber das Buch hat Rat und macht Mut. Es erzählt die Geschichte eines Menschen, der körperlich an den Drogen zerfällt. „Plötzlich saß Tom im Rollstuhl, immer mehr Dinge kamen dazu, immer größer wurde die Belastung.“ Trauer, Freude, Scham – das Wechselbad der Gefühle findet sich auf den Seiten des Buches, wie es im echten Leben für ein stetes Auf und Ab sorgte. Auf das, was sie dort schreibt, müssen sich die Leser einlassen, sie müssen es aushalten. Und am Ende der Lektüre ist dieses Buch in der Lage, Hoffnung und Trost zu geben, es schafft Licht im Dunkel der Realität und motiviert vor allem Menschen in ähnlichen Situationen dazu, Ähnliches zu tun. … Ralf Schäfer/SZ

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