Szczepan Twardoch Morphin

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 8 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 3 Leser
  • 1 Rezensionen
(3)
(3)
(0)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Morphin“ von Szczepan Twardoch

Ein faszinierender Held, ein gewaltiges Panorama.
Warschau 1939: Leutnant Konstanty Willemann, vor dem Krieg ein Bonvivant und Dandy, streift durch die zerbombte Stadt, in der die deutsche Besatzung alle Freiheit erstickt. Konstanty, väterlicherseits selbst Deutscher, ist zerrissen zwischen seinem unsteten Leben mit rauschhaften Nächten und der Sorge um die Zukunft seiner Ehefrau und des kleinen Sohns. Doch dann schließt Konstanty sich dem Widerstand an. Gut getarnt und tadellos Deutsch sprechend, wagt er immer riskantere Aktionen – und lernt sich selbst als einen erschreckend anderen kennen. Eine konspirative Reise mit der undurchschaubaren Adeligen Dzidzia führt ihn durch eine Vorhölle verwüsteter Landschaften in das noch heile Budapest. Die Fahrt wird für Konstanty zur Prüfung, ob er sich dem Untergang, der Warschau ergriffen hat und ihn selbst mitzureißen droht, noch entziehen kann …

Stöbern in Romane

Die Summe aller Möglichkeiten

>>»Das ist das Problem mit dem Leben, dachte Antoine. Dasjenige, das man hat, ist immer zu eng, und das, das man gern hätte, ist zu groß ...

GabiR

Underground Railroad

Erschütternd und aufwühlend, dieses Buch wird mich noch eine Weile beschäftigen

Yolande

Ein Gentleman in Moskau

Ein schönes Buch, das mir mit seiner besonderen Geschichte und der sympathischen Hauptfigur sehr gut gefallen hat. Wundervoll geschrieben!

-nicole-

Sag den Wölfen, ich bin zu Hause

Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

klaraelisa

Das Haus ohne Männer

Nicht schlecht, hat mich aber auch nicht total vom Hocker gehauen

luluslibrary

Karolinas Töchter

Eine berührende Geschichte über das Schicksal einer polnischen Holocaustüberlebenden. Leider wegen einiger Recherchefehler keine 5 Sterne

tinstamp

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Morphin - Szcezepan Twardoch

    Morphin

    TinaGer

    28. November 2014 um 00:06

    Szcezepan Twardoch ist der neue Star am polnischen Literaturhimmel. Auch mir hat sein ‚Morphin’ den Atem geraubt. Ein schier unbeschreibliches Lesevergnügen. Formal vollkommen überirdisch, denn neben dem erzählenden Konstanty Willemann setzt Twardoch eine körperlose zweite Erzählinstanz, die Willemann liebt und liebkost, wie er es selbst nicht vermag. Diese Stimme kann reisen und mäandern, sie nimmt vorweg und verwirrt, sie schwankt hin und her durch die Irren und Wirren Warschaus 1939. Da ist die einst blühende Stadt plötzlich von den Deutschen besetzt und alle Freiheit erstickt. Sie ist gefangen zwischen dem verwundeten Stadtbild und den ehemals rauschenden Festen aus denen Konstanty, der Dandy, Bonvivant und Morphinist, sich nicht lösen mag. Wer ist er denn, das schöne Leben aufzugeben? Ist er nicht stolzer Pole oder doch - wie einst der Vater - Deutscher oder ganz wer anderes? Also schließt er sich dem Widerstand an und geht in den Untergrund. Eine Prüfung und auch eine Chance. Twardoch sucht und findet, er verliert seinen Protagonisten und fängt ihn wieder ein. Und das alles in dieser expressionistischen, fetten, gewinnenden Sprache, in diesen leuchtenden Bildern, die trotz Krieg und Kälte, trotz Verwüstung und Verrohung zu fesseln wissen. Unbedingte Empfehlung und bisher unerreichtes Highlight des Jahres!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks