Szilárd Borbély

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Kafkas Sohn

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Die Mittellosen

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  • ‚Dieser Roman spielt in Osteuropa. In Wirklichkeit ist es gar kein Roman und spielt auch nirgendwo.'

    Kafkas Sohn
    sabatayn76

    sabatayn76

    07. September 2017 um 15:34 Rezension zu "Kafkas Sohn" von Szilárd Borbély

    ‚Dieser Roman spielt in Osteuropa. In Wirklichkeit ist es gar kein Roman und spielt auch nirgendwo. Er erzählt keine Ereignisse, wie ein Roman sonst Geschichten erzählt, er möchte ihm nur ähneln. In Wirklichkeit erzählt er vom Reisen. Vom Reisen Kafkas, der mit Kafka nicht identisch ist. Das heißt, vom Bleiben an ein und demselben Fleck, ohne dass das Reisen seinen Sinn verlöre. In Wirklichkeit erzählt er nicht von Franz Kafka, dem Sohn Kafkas, sondern vielmehr vom Vater. Das heißt von Kafkas Vater, dem gefürchteten Hermann ...

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  • Eine Kindheit in Grautönen

    Die Mittellosen
    Makollatur

    Makollatur

    29. June 2017 um 08:21 Rezension zu "Die Mittellosen" von Szilárd Borbély

    Mit seinem Romandebüt "Die Mittellosen. Ist der Messias schon weg?" legte der ungarische Autor Szilárd Borbély eine, wie er selbst im Anhang schreibt, "eingeschränkte[...] Fiktion" vor, einen Hybriden, bestehend aus realen Kindheitserinnerungen und erdachter Handlung. In vielen kleinen Szenen, die mehr oder weniger thematisch und zeitlich miteinander verwoben sind, schildert der Erzähler, ein Junge von unbestimmten Alter, den Alltag in einem ungarischen Dorf am Ende der 1960er Jahre. In einer sprachlichen Diktion, die von ...

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  • 'Das Leben ist schwarzweiß. Oder farblos und deshalb unsichtbar.'

    Die Mittellosen
    sabatayn76

    sabatayn76

    03. April 2016 um 22:28 Rezension zu "Die Mittellosen" von Szilárd Borbély

    Inhalt: Der namenlose Ich-Erzähler wächst Ende der 1960er Jahre in einem ungarischen Dorf auf. Seine Kindheit ist geprägt von Gewalt, Armut, Hunger, Trostlosigkeit und emotionaler Abgestumpftheit. Im Dorf sind Antisemitismus und Antiziganismus an der Tagesordnung, und auch der Ich-Erzähler und seine Familie werden geächtet und ausgegrenzt. Mein Eindruck: Szilárd Borbély beschreibt in 'Die Mittellosen' eine grausame Kindheit, die man sich kaum vorstellen kann und deren Realitätsgehalt man gerne als reine Fiktion abtun möchte. Beim ...

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  • Szilárd Borbély - Die Mittellosen

    Die Mittellosen
    *Arienette*

    *Arienette*

    29. January 2016 um 16:38 Rezension zu "Die Mittellosen" von Szilárd Borbély

    Inhalt: Als der Ladenbesitzer Mózsi von der Zwangsarbeit ins Dorf zurückkehrt, hat er keine Ähnlichkeit mehr mit einem Juden. Er wird nie wieder einen schwarzen Kaftan tragen. Auch kein weißes Hemd. Er fragt nicht, wohin seine Ware sich verflüchtigt hat: »Aus dem Haus sind die Möbel verschwunden, aus den Regalen die Bücher, aus den Herzen das Erbarmen.« In diesem Dorf wächst Jahrzehnte später, in den 1970er Jahren, ein Junge auf, der Erzähler des Romans. Der Elfjährige muss schwere körperliche Arbeit verrichten, er friert und ...

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