T. Aaron Payton Morbus Konstantin

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Inhaltsangabe zu „Morbus Konstantin“ von T. Aaron Payton

1864. London ist eine Stadt im Umbruch. Eine seltsame Krankheit, die einige ihrer Opfer tötet und bei anderen eine Geschlechtsumwandlung auslöst, hat zu gesellschaftlichen Skandalen und Unruhen geführt. Technische Wunderwerke und Katastrophen wie mechanische Kurtisanen, die alchimistischen Feuer Whitechapels, elektrische Kutschen und in der Themse lauernde Säuremonster haben die Stadt unumkehrbar verändert.
Der Adlige Pembroke „Pimm“ Halliday hat einem Hang zur Kriminologie, und nutzt seine scharfe Beobachtungsgabe, um sowohl der Polizei als auch Privatpersonen beizustehen … zumindest, wenn er nüchtern ist. Ellie Skyler ist eine furchtlose Journalistin, getrieben von dem Drang, die Wahrheit aufzudecken, egal wo sie sich verbirgt.
Als Pimm und Skye über eine finstere Intrige stolpern, die den berüchtigtsten Verbrecherboss der Stadt mit dem neuen Geliebten der Königin, dem berühmten Wissenschaftler Sir Bertram Oswald, in Verbindung bringt, bekommen sie es mit der gehobenen Gesellschaft und der Unterwelt gleichermaßen zu tun. Können sie die Stadt vor den geheimnisvollen Ränken eines der größten Monster der Geschichte retten – und dabei den schockierenden Ursprung des Morbus Konstantin aufdecken?

Wunderbarer Roman in einer fantastischen Welt. Morbide, finster und dennoch amüsant.

— Brombeere

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    Morbus Konstantin

    kirsten_brox

    14. October 2014 um 16:36

    Morbus Konstantin ist ein Roman der für mich gut funktioniert hat. Vor allem haben mir die bunten und sehr anschaulichen Szenen gefallen. Der Autor versteht es, ein gutes Maß an Hintergrundinfos und Details zu liefern, sodass ich gemeinsam mit ihm in dem Labor mit Adam oder der Hinterhofgasse mit Pimm dabei war. Die Handlung kann sich nicht so recht entscheiden - ein wenig Detektivgeschichte, ein bisschen Weltherrschaft und - es ist Steampunk - natürlich auch Gesellschaftskritik. Vermutlich wäre eine eindeutigere Positionierung hier schön gewesen, aber auch so nimmt das Buch mich bis zum Ende auf eine unterhaltsame Reise mit. Die Welt funktioniert, sie ist schlüssig in sich, durch ihre Abstrusität innovativ und es kommen auch spannende Plotwenden vor. Die Figuren sind liebenswert und glaubhaft, vor allem Adam ist großartig gelungen. Ich würde mir weitere Geschichten über ihn wünschen.

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