T. C. Boyle América

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Inhaltsangabe zu „América“ von T. C. Boyle

"Nein, hör zu: Mit dem Mann ist alles in Ordnung nur ein paar Schrammen. Ich habe ihm zwanzig Dollar gegeben." "Zwanzig ?" "Ich sage dir doch - es war ein Mexikaner." Es beginnt mit einem Verkehrsunfall. Delaney ist der liberale Weiße, Kolumnist eines Naturfreunde-Magazins, verheiratet mit einer Immobilienmaklerin, gut situiert. Auf der anderen Seite, auf dem illegalen Sklavenmarkt, Cándido und seine geliebte Frau América: beide voller Hoffnung, im Gelobten Land ihr Glück zu finden. Der bitterböse, süffige Roman ist von T. C. Boyle. Die Stimme, die den Hörer ins Herz trifft und ihn in der Seele verankert, ist die von Boris Aljinovic. Man kann das so oft hören, bis man es mitsprechen kann - diese Lesung ist ein Hörgenuss ersten Ranges.

Über 20 Jahre nachdem das Buch erschienen ist immer noch brandaktuell (europ. Flüchtlingsproblematik + Donald Trump) und ein Meisterwerk

— Freigeist69
Freigeist69

Einwandererdrama. Deprimierend die Existenz eines jungen Einwandererpaares aus Mexiko, die schutzlos amerikanischen Ausbeutern, mehr aber noch den Übergriffen ihrer eigenen Landsleute ausgeliefert sind.

— ribanna
ribanna

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  • Rezension zu "América" von T. C. Boyle

    América
    sabatayn76

    sabatayn76

    05. December 2010 um 00:07

    Über die Angst vor Coyoten und vor Mexikanern Inhalt: Bei einem Autounfall treffen zwei Welten aufeinander: Beim Fahrer handelt es sich um Delaney Mossbacher, einen reichen Kalifornier, der (wie viele seiner reichen Nachbarn) von der Angst vor Übergriffen durch Coyoten und Mexikaner getrieben wird und sich ansonsten mit Luxussorgen beschäftigt. Der Angefahrene ist der illegale Einwanderer Cándido, der mit seiner schwangeren Frau América aus Mexiko geflohen ist, um in den Vereinigten Staaten ein neues und besseres Leben zu beginnen. In den darauf folgenden Minuten und Stunden entwirft T. C. Boyle ein gnadenloses Bild einer amerikanischen Metropole und der unsäglichen Kluft zwischen Arm und Reich. Mein Eindruck: Ich habe 'América' bereits vor einigen Jahren mit großer Begeisterung gelesen und nun die gekürzte und von Boris Aljinovic sehr gut gelesene Version angehört. Sowohl das Buch als auch das Hörbuch sind bewegend, fesselnd und verstörend. Dem Autor gelingt es hervorragend, das Gefühl von Angst und Bedrohung der amerikanischen Protagonisten sowie Cándidos und Américas Kampf ums nackte Überleben, die ständig aufkeimende Hoffnung auf Besserung der Lebensbedingungen und die immer wiederkehrenden Niederlagen und Verluste glaubwürdig, realistisch und schockierend darzustellen. Mein Resümee: Alles in allem keine entspannende Lektüre, sondern ein wenig positives, doch sehr authentisches und bewegendes (Hör-) Buch über Hoffen, Scheitern und soziale Ungerechtigkeit. Hervorragend!

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  • Rezension zu "América" von T. C. Boyle

    América
    summerinthecity

    summerinthecity

    23. May 2007 um 20:09

    In diesem Roman kreuzen sich die Geschichte eines jungen mexikanischen Einwandererpaares mit dem Alltag einer angloamerikanischen Familie, wodurch T.C. Boyle zwei Kulturen und Lebensentwürfe aufeinanderprallen lässt, die unterschiedlicher nicht sein können. Während die Einwanderer ob ihres illegalen Aufenthaltes ein Leben am Rande des Existenzminimums führen, sehen sich die Kalifornier in ihrem Lebensraum und ihrem Besitzstand von den zahlreichen Illegalen zunehmend bedroht. Ein Roman von bestechender Aktualität!

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