T. C. Boyle Die Frauen

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Inhaltsangabe zu „Die Frauen“ von T. C. Boyle

»Ein höllischer Spaß.« Sven Boedecker in der ›SonntagsZeitung‹Er ist genial, exzentrisch und der berühmteste Architekt der USA – wenn nicht gar der Welt: Mit der überlebensgroßen Figur Frank Lloyd Wright porträtiert T.C. Boyle einen weiteren mythischen Amerikaner. Mitten in der Prärie hat Wright sich einen Traum verwirklicht: das Anwesen Taliesin. Hier lebt und arbeitet er mit seinen treuen Schülern und seinen geliebten Frauen, die erbitterte Kämpfe gegen ihre Nebenbuhlerinnen und gegen die bigotte US-amerikanische Gesellschaft führen: die aparte Tänzerin aus Montenegro, die exaltierte Morphinistin und – natürlich – Mrs Wright. Boyles Geschichte des großartigen Egomanen ist zugleich eine Kritik an der Prüderie der Amerikaner in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Wie immer ungewöhnlich, sprachgewaltig und lange im Gedächtnis

— Susanne_Mischke

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  • Die Frauen des Frank Lloyd Wright

    Die Frauen

    Ay73

    Frank Lloyd Wright, ein berühmter Architekt Amerikas und seine Frauen. Das Buch handelt um den Archiktekten, der von einem Liebes-Wirr-Warr ins nächste schlittert. Erzählt wird die Geschichte von einem seiner Architekten Schüler Tadashi, der aus Japan nach Amerika reist um von dem Meister aller Architekten Meister zu lernen. Das Buch erzählt eigentlich die Geschichte seiner Frauen und Affären rückwärts. Es fängt mit seiner letzten Frau Olgivanna an, die dazu beiträgt dass Frank sich von seiner Frau Miriam scheiden lassen möchte. Die wiederum den damals trauernden Frank von seiner geliebten Mamah tröstet die er mit seiner Frau Kitty betrügt. Kitty, ist auch die Mutter von Franks 6 Kindern.  Sein geliebtes TALIESIN, das zugleich Behausung, Farm und Schule ist, brennt insgesamt 3 mal ab. Mir hat das Buch nicht gefallen, deswegen fällt auch die Rezi entsprechend kurz aus. Es ist ein Tatsachen-Roman, ziemlich konfuss geschrieben, zuviele Fußnoten und so richtig Fahrt nimmt die Geschichte nicht an. Kenne zwar noch nicht soviele seiner Bücher...aber dieses Buch war definitiv zu langatmig und einfach langweilig...

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  • Rezension zu "Die Frauen: Roman" von T.C. Boyle

    Die Frauen

    Stirbelwurm

    04. February 2013 um 12:32

    Mitten im tiefsten Wisconsin liegt Taliesin, Heim und Atelier von Frank Lloyd Wright, dem großen Architekten des 20. Jahrhunderts - und seiner drei Frauen: Da ist seine erste Frau, die redliche Kitty. Dann gibt es Miriam, seine verrückte zweite Frau, die darauf versessen ist, für das bittere Ende ihrer Ehe so öffentlich und bösartig wie möglich Rache zu nehmen. Und es gibt Olgivanna, die serbische Immigrantin, die in ständiger Angst vor Sheriffs, Rechtsanwälten und Journalisten lebt, die Miriam ihr auf den Hals hetzt. Ulrich Matthes gelingt es hörbar, in die Figuren und Situationen jene bittere Komik zu legen, die noch im Moment der Katastrophe zum Lachen reizt. T.C. Boyle: Der König der Ironie

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  • Rezension zu "Die Frauen" von T. C. Boyle

    Die Frauen

    sonham

    14. August 2011 um 14:31

    T. C. Boyle gehört zu meinen neuen Lieblingsautoren, ich lese mich momentan durch seine Werke. “Die Frauen” ist das erste Buch von ihm, das mich enttäuscht hat. Sprachlich ist es zwar gewohnt grandios (flüssiger Stil, kein unnötiges Wort, ausgefeilte Sätze, hart erarbeitete Leichtigkeit), doch die Geschichte vermag nicht zu überzeugen. Was hat Boyle so interessant an Frank Lloyd Wrights Liebschaften gefunden? Was war das Erzählenswerte daran? Und wieso bedient er sich einer weiteren Figur, um die Ereignisse wiederzugeben? Entweder ich verstehe seine Absichten nicht oder der Roman ist tatsächlich langweilig, wenn auch gut geschrieben.

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  • Rezension zu "Die Frauen" von Dirk van Gunsteren

    Die Frauen

    Vivainvegas

    20. March 2011 um 12:04

    Nein, das war wohl nicht so souverän wie andere Titel von T.C.Boyle. Die Handlung war mir zu eintönig, leider ging es um drei, respektive vier Frauen, die jeweils ein Kapitel erhielten. Das grösste Problem des Buches war für mich, dass keine Symphatie zu einer Figur bestand. Nicht zum Architekten aber auch nicht zu den jeweiligen Frauen. Im Gegensatz zu anderen Büchern, in denen Boyle auch sehr egozentrische Protagonisten beschrieben hat, war jeweils ein Funken Begeisterung für die Leute vorhanden. Das fehlte hier gänzlich. Dies und auch das fiktive, im ganzen Buch über, hat mich gestört. Einzig der Erzähler im Buch war mir sehr symphatisch, leider kam er viel zu kurz. Bin im Nachhinein enttäuscht und hoffe, Mr. Boyle findet wieder zur Stärke wie America, Worlds End oder Willkomen in Wellville zurück.

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  • Rezension zu "Die Frauen" von T. C. Boyle

    Die Frauen

    Bibliophil

    15. February 2011 um 18:04

    Das Lesen dieses Buches macht auch ohne Kenntnisse in Architektur Spass, man muss sich nicht einmal dafür interessieren. In dieser Biographie des Architektur-Genies Frank Lloyd Wright dreht es sich vor allem um sein Privatleben, um seine vier Geliebten bzw. Ehefrauen. Die Baukunst spielt in diesem Roman nur eine kleine Nebenrolle am Rande. Boyle lässt die Geschichte von Tadashi Sato erzählen, ein (fiktiven) ehemaliger Schüler und Bewunderer Wrights, was ihn aber nicht davon abhält seinen Mentor auch mal kritisch zu durchleuchten. Das Buch ist in drei Teile gegliedert, und die Erzählung verläuft chronologisch rückwärts. Der erste Teil des Buches handelt von Wrights dritter Ehefrau, Olgivanna Lazovich Milanoff, dreissig Jahre Altersunterschied trennten die beiden. Sie blieb bis zu seinem Tode an seiner Seite. Schon bald nach dem Kennenlernen zieht sie zusammen mit ihrer Tochter aus erster Ehe zu ihm nach Taliesin, Wrights Anwesen. Da Wright noch mit seiner zweiten Ehefrau verheiratet war, konnten sie nicht heiraten, und dass sie trotzdem zusammen wohnten, war zu jener Zeit ein grosser Skandal. Der zweite Teil erzählt von Wrights zweiter Ehefrau, Maude Miriam Noel, eine egozentrische Morphinistin die in Franks Leben für einige Aufregung sorgte. Miriam war eine so durchgeknallte verrückte Frau, dass mir das Lesen dieser Seiten teuflischen Spass gemacht hatte. Ich konnte mich so herrlich nerven ab dieser Furie. Der dritte Teil dann beschreibt die Liaison mit seiner Geliebten Mamah Borthwick Cheney, die grosse Liebe seines Lebens. Für sie hatte er seine erste Ehefrau Catherine Tobin und seine sechs Kinder im Stich gelassen. Für sie hatte er sein Anwesen Taliesin geplant und gebaut. Da Catherine, stinksauer, nicht bereit war in eine Scheidung einzuwilligen, lebten sie gezwungenermassen unverheiratet zusammen. Die Bevölkerung Amerikas war schockiert, die Nachbarschaft mieden das Paar, die Journalisten verfolgten die zwei aggressiv und aufdringlich und der Architekt Wright bekam kaum mehr Aufträge. Frank konnte seine grosse Liebe nie zur Ehefrau machen, denn diese Romanze endete tragisch. Mir hat dieses Buch richtig Spass gemacht. Hin und hergerissen zwischen Verständnis, Kopfschütteln, Sympathie und Antipathie, habe ich mich sehr gut unterhalten, und die Lektüre hat mir viel Stoff zum Nachdenken gegeben. Ein toller Boyle!

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  • Rezension zu "Die Frauen" von T. C. Boyle

    Die Frauen

    Duffy

    04. February 2011 um 17:13

    Es ist nicht das erste Mal, dass sich Boyle in einem seiner Bücher mit einer amerikanischen Persönlichkeit beschäftigt. Dieses Mal ist es der Stararchitekt Frank Lloyd Wright. Es handelt sich nicht um eine Biografie, Boyle beleuchtet das Leben dieses exzentrischen Menschen in Verbindung mit seinen vier Frauenbeziehungen. Dabei vermischt er Biografisches mit Fiktion. Daraus entsteht nicht nur eine spannende Story, sondern auch eine umfassende Darstellung der amerikanischen Gesellschaft der Zwanziger und Dreißiger, deren Scheinheiligkeit und konservative Ausrichtung den fortschrittlich denkenden Freigeist vor einige Schwierigkeiten stellte. Wie immer - möchte man fast schon sagen - stimmt hier alles, die 560 Seiten sind keine zuviel, Boyles Erzählstil ist kraftvoll und lässt die hochinteressante Geschichte auf hohem Level von Anfang bis Ende zum reinsten Lesevergnügen werden. Nach den vielen großartigen Bücher, die uns Boyle beschert und in denen er bewiesen hat, dass er zu den ganz Großen in der Gegenwartsliteratur gehört, lässt sich eine Nähe zum unvergessenen John Steinbeck herstellen. Der hat den Nobelpreis bekommen. Die Verantwortlichen könnten bei eine der nächsten Kanditaturen durchaus an T.C.Boyle als mögliche Alternative denken.

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  • Rezension zu "Die Frauen" von Dirk van Gunsteren

    Die Frauen

    Dubois

    03. February 2011 um 16:39

    Eigentlich bin ich ja ein waschechter T.C. Boyle Fan, habe alles von ihm gelesen, seit mich Wassermusik mitgerissen hatte. Ich habe den Autor auf einer Lesereise persönlich kennen gelernt, habe mit ihm im Web gechattet, manchmal schon seine Neuerscheinungen auf Englisch gekauft, weil ich nicht so lange auf die Übersetzung ins Deutsche warten wollte oder konnte. Ja, ich war ein waschechter Boyler. Und dann das: Die Frauen. Frank Lloyd Wright ist ganz bestimmt eine interessante Persönlichkeit, ich kenne ein paar seiner Privathäuser (aus Architekturmagazinen im Web usw), ich weiß, T.C. Boyle selbst bewohnt seit vielen Jahren mit seiner Familie ein traumhaftes Holzhaus in der Nähe von Los Angeles entworfen von FLW (öfters Gegenstand von Magazinen), und er ist sicher ein bedeutender Architekt gewesen. Ich erwartete etwas wie 'Willkommen in Welville' oder 'Riven Rock' oder 'Dr. Sex', auch jeweils gelungene Romane von Boyle über real existierende Personen. Aber was macht Boyle? Gerade das, was ich an ihm so schätze, das Tempo, das Atemlose, die Spritzigkeit und der Witz fehlen in diesem Buch nun völlig. Und dann auch noch ständig diese Fußnoten, die das Tempo noch mehr rausnehmen. Was hat sich der Autor nur dabei gedacht? Nein, tut mir leid, dieses zähe Buch kann und will ich nicht zu Ende lesen. Dafür warten vielversprechendere Bücher darauf gelesen zu werden. Schade, T.C. Boyle, aber ich gehe jede Wette ein: dies wird kein Bestseller. Und ein Buch, welches mich so langweilt, dass ich es nicht bis über Seite 120 von 550 schaffe, kann nicht mehr als einen Stern erhalten. Sorry.

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  • Rezension zu "Die Frauen" von Dirk van Gunsteren

    Die Frauen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. July 2010 um 14:12

    Frank Lyold Wright hatte es nicht leicht mit seinen Frauen. Wo ihm die Skizzen und Zeichnungen für architektonische Glanzstücke geradezu aus dem Bleistift zu fließen schienen, so unglücklich stolperte er durch sein Beziehungsleben. Von der Ehefrau Catherine “Kitty” Tobin zu deren besten Freundin Mamah Borthwick. Das neu gemeinsame Glück wurde jedoch bald durch einen tragischen Mordanschlag abrupt beendet. Die bezaubernde Miriam die sich - dem Mord an seiner Geliebten betrauernd - in sein Herz schrieb wurde sein neuer Anker. Es folgten glückliche Jahre der Zweisamkeit, die Hochzeit und der gemeinsame Alltag. Doch lebte man sich auseinander und Frank lernte die junge Olgivanna kennen. Jedoch selbst diese Bindung war nicht vollkommen, denn die von Wut und Eifersucht zerfressene Miriam tat alles um die Beiden wieder zu entzweien.   Die Schreibweise Boyles sehr bunt, bildhaft und detailverliebt. Doch all diese Intrigen und Marotten der Damen waren dann doch etwas zu viel. Zu oft erinnert die eine Liebe an die Andere, zu sehr gleicht sich das Scheinglück aller Beziehungen und immer wieder gipfelt das Unglück in ähnlichen Spähren. Möglich auch das das an der Art liegt wie Mr. Wright aus seinen Fehlern lernt - wohl scheinbar gar nicht. Zu bemerken ist noch, das die Geschichte chronologisch Rückwärts berichtet wird, was Ihr einen gewissen Reiz verleiht.   In zwei Sätzen: Viele schönen Worte um ein sich immer wieder selbst neu erfindendes Liebesgerangel. Ein angenehm zu lesendes und dennoch nicht so recht mitreißen wollendes Buch.

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  • Rezension zu "Die Frauen" von Dirk van Gunsteren

    Die Frauen

    lollebolle

    20. March 2010 um 14:57

    Zugegeben: man kommt nicht so leicht rein. Und: man sollte sich mit Architektur ein bißchen auskennen oder parallel zum Roman mal einen Bildband mit real existierenden Häusern dieses Genies blättern. Klar, menschlich war er ein Totalversager, aber ansonsten ein Jahrhunderttalent, das ganze Generationen geprägt hat.

  • Rezension zu "Die Frauen" von Dirk van Gunsteren

    Die Frauen

    Gruenente

    22. June 2009 um 17:07

    Dieses Buch beschreibt fiktional das Leben von Frank Lloyd Wrigth anhand seiner Beziehungen zu Frauen. Er fängt mit der letzten an und arbeitet sich durch die Vergangenheit bis zu seiner Zeit mit seiner grossen Liebe Mamah. In jedem Teil wird auch immer das Ende der Beziehung zur vorherigen beschrieben. Der Erzähler ist der japanische Architekt und ehemaliger Wrigth-Schüler Tadashi. Der an seinem Lebensabend diese ungewöhnliche Biographie verfasst und durch zahlreiche Fussnoten kommentiert. Ich habe mich bei diesem Buch ziemlich gelangweilt. Da die Beziehungen und Frauen sich zum Teil sehr ähneln. Nur der letzte Teil war recht spannend, da er in einer bekannten Katastrophe endete, die vorher schon bekannt war und die Hintergründe dazu aufdeckt. Ich finde es auch schade, dass der Bau z.B. des Guggenheim-Museums überhaupt nicht tangiert wird. Seine Arbeit wird inhaltlich nur wenig beschrieben. Dafür kommt meiner Meinung nach das Zeitkolorit gut heraus.

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  • Rezension zu "Die Frauen" von Dirk van Gunsteren

    Die Frauen

    Stirbelwurm

    26. February 2009 um 17:15

    Mitten im tiefsten Wisconsin liegt Taliesin, Heim und Atelier von Frank Lloyd Wright, dem großen Architekten des 20. Jahrhunderts - und seiner drei Frauen: Da ist seine erste Frau, die redliche Kitty. Dann gibt es Miriam, seine verrückte zweite Frau, die darauf versessen ist, für das bittere Ende ihrer Ehe so öffentlich und bösartig wie möglich Rache zu nehmen. Und es gibt Olgivanna, die serbische Immigrantin, die in ständiger Angst vor Sheriffs, Rechtsanwälten und Journalisten lebt, die Miriam ihr auf den Hals hetzt. Ulrich Matthes gelingt es hörbar, in die Figuren und Situationen jene bittere Komik zu legen, die noch im Moment der Katastrophe zum Lachen reizt. Boyle ist eh mein Held! Einer der besten Autoren unserer Zeit!!!

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  • Rezension zu "Die Frauen" von Dirk van Gunsteren

    Die Frauen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. February 2009 um 10:54

    Das Buch dreht sich um das Leben von Frank Lloyd Wright (1867-1959) - nach seiner eigenen Einschätzung der berühmteste Architekt der USA. Dabei geht es T.C. Boyle jedoch weniger um das um das architektonische Schaffen von Wright, sondern vielmehr um seinen Lebensstil - der große "Verschleiß" an Frauen, der ständige Geldmangel oder auch das Interesse für Japan und seine Kultur. Frank Lloyd Wright hatte vier große Liebschaften und dementsprechend ist das Buch in drei Teile unterteilt, die jeweils das Aufkommen einer neuen Liebschaft und das Zusammenleben mit dieser neuen Frau beschreiben. Man kann sich vorstellen, welche Skandale und Presserummel Wright mit seinem Verhalten hervorrief... Interessant ist hierbei, dass die Teile entgegen der chronischen Abfolge angelegt sind. Man macht also bei jedem neuen Teil einen Sprung in die Vergangenheit. Geschildert wird das Ganze von einem japanischen Schüler Frank Lloyd Wrights, der in seiner Jugend viele Jahre in Taliesin, dem Anwesen von Wright, verbringt. Man sollte allerdings nicht erwarten, dass das Buch exakt das Leben von Wright widergibt. Ähnlich wie bei "Willkommen in Wellville" überspitzt Boyle sicher manche Dinge oder sind schlichtweg auch fiktiv. Nichtsdestotrotz fand ich das Buch sehr interessant - wie verzwickt das Leben eines berühmten Menschens sein kann... Anzumerken ist noch, dass das Buch von zwei verschiedenen Übersetzern übersetzt wurde. Der Mittelteil von Dirk van Gunsteren und Anfang/Ende von Kathrin Razum... Die Aufteilung fand ich zwar merkwürdig, aber hat mich ansonsten nicht weiter gestört...

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