Die Terranauten

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Inhaltsangabe zu „Die Terranauten“ von T. C. Boyle

In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show. Eitelkeit, Missgunst, Rivalität – auch in der schönen neuen Welt bleibt der Mensch schließlich doch, was er ist. Und es kommt, wie es kommen muss: Der smarte Ramsay verliebt sich in die hübsche Dawn – und sie wird schwanger. Kann sie das Kind austragen? T.C. Boyles prophetisches und irre komisches Buch, basierend auf einer wahren Geschichte, berührt die großen Fragen der Menschheit.

Grossartiger und anregender Roman über das Leben in E2 als Terranaut und nicht zuletzt: als Mensch mit Bedürfnissen. T.C. Boyle ♥️

— PaulaAbigail
PaulaAbigail

Die Terranauten halten sich für eine Art öffentlich zugängliche Wissenschaftler, dabei sind sie nur die Ökovariante von Big Brother ...

— Buchstabenliebhaberin
Buchstabenliebhaberin

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  • Leserunde zu "Die Terranauten" von T. C. Boyle

    Die Terranauten
    AberRush

    AberRush

    Wir haben beschlossen in der INSIDER-Voting-Challenge zusammen "Die Terranauten" von T.C. Boyle zu lesen.Wir beginnen am 09.01.2017 Das Buch sollte bis zum 31.01.2017 beendet und rezensiert werden.Rezensieren ist keine Pflicht für die Leserunde, aber für die Challenge notwenig um Lose zu bekommen. Deshalb, alles kann, nix muss.Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen.Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist. Ich werde die Einteilung der Leseabschnitt noch vornehmen, sobald ich das Buch in den Händen halte. Das dürfte spätestens kurz nach der VÖ: 09.01.2017 sein.Ach, bitte benutzt die Spoiler-Funktion. Danke.Viel Spaß uns allen :)

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    • 70
    Insider2199

    Insider2199

    20. January 2017 um 15:51
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    AberRush schreibt Ich verstehe gar nicht, warum die sich alle darüber aufregen, wenn Düsentrieb sich einen runterholt. Ich meine, er geht schon extra in den Wald, wo die Kameras nicht hinkommmen, da sieht ihn ...

    lol, versteh ich auch nicht. Diese Typen von Mission Control sind halt Kontroll-Freaks, wollen alles überwachen, nichts dem Zufall überwachen, gehen halt auch ein wenig zu weit. Vielleicht macht ...

  • LovelyBooks Romane-Challenge 2017: Die Challenge mit Niveau

    aba

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2017 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2017 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.Nimmst du die Herausforderung an?Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2017 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema.Ich freue mich auf viele Anmeldungen!Teilnehmer:AgnesMaljufaAncareenanushkaAriettaArizonaban-aislingeachBarbara62BookfantasyXYbookgirl BuchinaBuchraettinCaroasCorsicanaCurincyranaczytelniczka73dia78DionerinrosewellFederfeeFornikaGela_HKGinevraGruenenteGwendolinahannelore259Insider2199Isaoperajenvo82JoBerlinkalestrakatrin297krimielselesebiene27leseleamaria1MaritzelmarpijeMercadoMiamouMira20miss_mesmerizedNane_MNilpardenPetrisschokoloko29serendipity3012SikalsofiesolveigStefanieFreigerichtSumsi1990TanyBeeTinchen07TochterAlicevielleser18Xirxe

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    • 199
  • Die Terranauten - T.C. Boyle

    Die Terranauten
    halloundaufwiedersehen_

    halloundaufwiedersehen_

    14. January 2017 um 19:58

    T.C. Boyles neuester Roman, „Die Terranauten“, ist kürzlich auf Deutsch im Hanser Verlag erschienen und verknüpft, ganz grob gesagt, Wissenschaft mit Psychoanalyse. Das klingt jetzt erst einmal ziemlich hoch gegriffen, doch tatsächlich sind das die beiden Schlagworte, die mir spontan zu „Die Terranauten“ einfallen. Aber klar, das ist natürlich nicht alles. Zunächst ist es wohl spannend zu wissen, dass „Die Terranauten“ auf einem wissenschaftlichen Experiment, dem Biosphäre-2-Versuch (Biosphere 2), beruht, welches Anfang der 90er Jahre in den USA stattgefunden hat. Hierbei wurde ein riesiger Gebäudekomplex in Arizona erschaffen, den man sich wie ein enorm großes Terrarium vorstellen kann. Alle Außenwände wurden verglast und unterhalb der Glaskuppel entstand die „Biosphäre-2“ („Biosphäre-1“ entspricht dabei der Erde), welche ein komplett selbstständiges Ökosystem inkl. Selbstversorgung durch Nahrungsanbau und verschiedenster Tierpopulationen, sein sollte. Zu diesem Zweck wurden Teams bestehend aus je vier Frauen und Männern aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen für zwei Jahre auf freiwilliger Basis dort „eingeschlossen“ und beobachtet. So der Plan, mit dem man beweisen wollte, dass es möglich ist in einem komplett geschlossenen, eigenen Ökosystem zu leben. Sozusagen leben auf dem Mars, nur doch auf der Erde. Mission 1 (von 1991 – 1993) scheiterte, Mission 2 (1994) ebenso. „Die Terranauten“ übernimmt die gegebenen Fakten und setzt an der Stelle ein, an der die Mitglieder für Mission 2 ausgewählt werden, nachdem Mission 1 gescheitert war. Mit großem Medienaufgebot werden die vier Männer (Tom, der Technosphärensupervisor; Richard, der Missionsarzt; Ramsay, der Kommunikationsoffizier und Leiter der Bereichs Wassermanagement sowie Troy, der Leiter des Bereichs Analytische Systeme) und vier Frauen (Dawn, die Nutztierwärterin; Gretchen, die Wildbiotopsupervisorin; Diane, die Kapitänin und Nutzpflanzensupervisorin sowie Stevie, die Spezialistin für Meeresökologie) bei ihrem Einzug begleitet und die ganze Zeit über beobachtet. Quasi Bio Big Brother. Was man unbedingt vermeiden möchte, ist ein erneutes Scheitern des Experiments, denn Mission 1 musste abgebrochen werden, die Luftschleuse wurde geöffnet und der Sauerstoff der Biosphäre-1 konnte sich mit dem der Biosphäre-2 wieder vermischen. Das soll kein zweites Mal geschehen und Mission 2 ist daher gewillt, alles dafür zu tun, damit es nicht so weit kommt. Alles? Denn sicher gibt es auch bei Mission 2, die doch alles so viel besser machen will, kleinere und größere Katastrophen, Streitigkeiten, welche die Gruppendynamik stören, Liebeleien und und und. Was eben so passiert, wenn Menschen mit zu wenig und einseitiger Ernährung, kaum Ablenkung und ohne realen Außenkontakt eingeschlossen sind. Klingt irgendwie menschlich, oder? Der Roman berichtet abwechselnd aus der Perspektive von Dawn Chapman, Ramsay Roothoorp und Linda Ryu. Alle sprechen immer mal wieder den Leser an, als ob sie ihre Geschichte in einem Interview erzählen würden, was dem Leser das Gefühl gibt, Boyle berichte wirklich die Geschichte aus Biosphäre-2 (auch wenn das, was er erzählt, zum größten Teil fiktiv um das herum gebaut ist, was wirklich geschehen ist). Dawn und Ramsay sind Terranauten der Mission 2, sie haben das Privileg, an diesem einzigartigen Experiment teilzunehmen. Linda Ryu nicht. Sie verkörpert den Typ Außenseiterin, die in Dawn Chapmans Schatten steht, aus dem sie gerne hervortreten würde, es aber einfach nicht schafft. Die Freundschaft zwischen Linda und Dawn wird ein ums andere Mal auf die Probe gestellt, während sich zwischen Dawn und Ramsay eine Romanze entwickelt, die später für einigen Tumult sorgen wird. Für den Roman interessant wird es dadurch, dass wir mittels der verschiedenen Perspektiven immer wieder eine andere Position einnehmen und so die ganze Geschichte, das ganze Ausmaß der Geschehnisse, sowohl von innen als auch außen betrachten können. Hört ein Kapitel auf, setzt das nächste an dieser Stelle, aber mit einem anderen Erzähler ein, sodass immer wieder Spannung entsteht und der Leser dazu geneigt ist, Position für den ein oder anderen zu ergreifen. Mittels der Erzähler lernen wir auch die anderen Beteiligten und für das Geschehen wichtige Personen wie den „Gottvater“ (kurz GV), Judy (GV's Assistentin und Geliebte Ramsays), Johnny (Dawns Freund vor dem Einschluss) und Gavin (ein Anwärter auf Mission 3) kennen und so entsteht für den Leser ein Gesamtbild, gleichzeitig ein Blick auf die Bühne wie hinter die Kulissen. Hauptsächlich thematisiert „Die Terranauten“ die tiefsten, menschlichen Neigungen zu Neid, Missgunst, Rivalität, Liebe und Hass – sowohl innerhalb der Biosphäre-2 als auch außerhalb. Was sind Menschen bereit zu tun, wenn sie nichts mehr oder im Gegenteil alles zu verlieren haben? Wie verhalten sich Menschen in einer Gruppe, in der Zusammenhalt so wichtig und doch so schwer ist, weil das Eigenwohl irgendwie mehr wiegt? Auch im Fokus, aber eher als Begleiterscheinung, liegt der wissenschaftliche Aspekt des Experiments. Boyle arbeitet die Ergebnisse und Hindernisse, die so tatsächlich im echten Biosphäre-2 Versuch stattgefunden haben in „Die Terranauten“ mit ein, zum Beispiel die „ungebetenen Gäste“ (Kakerlaken), die einseitige und dadurch entstehende Mangelernährung der Terranauten und im Ganzen der Aufbau der Biosphäre-2 und bastelt die Geschichte um Dawn, Ramsay, Linda und all die anderen drumherum. Das, was sie erleben, das wer-mit-wem, der Neid, die Rivalitäten mag ein wenig an eine Soap oder gar an Big Brother erinnern, aber mit schlauen und wortwitzigen Eingebungen Boyles, die ich für sehr gelungen halte (denn ich gehe stark davon aus, dass es im Boyleschen Sinn ist, nicht alles so bierernst zu nehmen)! Wer auf einen rein wissenschaftlich fundierten Biosphären-Roman hofft, der wird ihn in „Die Terranauten“ nicht finden, dafür aber jede Menge Unterhaltung mit dem ein oder anderen Nachhall. Manch eine Situation wirkt ein wenig zu arrangiert und mehr Tiefe hätte der ein oder anderen Figur sicher auch nicht geschadet, aber dafür liest sich der Roman spannend und unterhaltsam bis zur letzten Seite. (Und das sind bei knapp 600 schon eine Menge!)

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  • Großartig!

    Die Terranauten
    raven1711

    raven1711

    11. January 2017 um 16:05

    Klappentext:In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show. Eitelkeit, Missgunst, Rivalität – auch in der schönen neuen Welt bleibt der Mensch schließlich doch, was er ist. Und es kommt, wie es kommen muss: Der smarte Ramsay verliebt sich in die hübsche Dawn – und sie wird schwanger. Kann sie das Kind austragen? T.C. Boyles prophetisches und irre komisches Buch, basierend auf einer wahren Geschichte, berührt die großen Fragen der Menschheit.Meinung:Ich kann mich noch vage erinnern, in meiner Jugend von einem Projekt namens "Biosphere 2" gehört zu haben. In diesem Projekt sollten 8 Menschen 2 Jahre lang in einem isolierten Komplex leben, als Selbstversorger und ohne dass von außen Einfluss genommen wurde. Im zweiten Versuch scheiterte Biosphere 2 damals, die Anlage steht aber immer noch und wird auch mittlerweile wieder für wissenschaftliche Zwecke genutzt. Dem Szenario um diese Biokuppel hat sich nun T. C. Boyle angenommen und daraus einen Roman konstruiert, der sich nahe an den damals tatsächlich stattgefundenen Ereignissen orientiert.Hier wird das Projekt Ecosphere 2 genannt und auch hier sollen 4 Männer und 4 Frauen 2 Jahre lang autark in der Anlage wohnen. Das erste Projekt ist bereits gescheitert, da von außen zu viele Zugriffe erfolgten. Der 2. Versuch soll deshalb unter keinen Umständen scheitern, egal was kommt und passiert, da sind sich alle Beteiligten sicher. Und jeder ist bereit, alles zu geben, um dieses Vorhaben durchzuziehen. Doch innerhalb der Sphäre ist das Leben nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick wirkt Das enge miteinander setzt den Terranauten gehörig zu. Und auch der Druck von außen ist hoch, schließlich will das Projekt ja finanziert werden. So sollen die Terranauten also jederzeit für Presse und Publikum verfügbar sein, sich anständig benehmen und ja nicht aus der Rolle fallen. Dann aber wird eine Terranautin schwanger und das Projekt droht endgültig zu kippen.Wenn T.C. Boyle etwas richtig gut kann, dann kluge und fesselnde Charaktere und Zusammensetzungen zu konstruieren. Im Fokus dieses Buchs liegen drei Protagonisten: Die Terranauten Dawn und Richard, sowie Daws Freundin Linda, die es nicht in das Projekt geschafft hat. Jeder der drei erzählt seine Geschichte in der Ich-Perspektive, weshalb man über jeden einen guten Eindruck über deren Charaktereigenschaften, Gedanken und Handlungen erhält. Alle drei Personen sind sehr ich-bezogen, was für reichlich Zündstoff sorgt und dem Leser aber auch öfters mal einen Spiegel vor die Nase hält. Denn in der Extremsituation, in der sie sich befinden, tauchen so manche Züge auf, die nicht nur die Sonnenseiten des Lebens beleuchten. Neid und Missgunst, Ehrgeiz und Rücksichtslosigkeit, dies sind nur ein paar der Motive, die die Protagonisten hier umtreiben. Aber neben all diesen Negativen Eigenschaften schafft Boyle es mühelos, dass man auch bei den unsympatischsten Figuren deren Gefühle und Einstellungen nachvollziehen kann. Ich mochte die Figuren im Buch unheimlich gerne, nicht nur aufgrund ihrer Komplexität, sondern auch wegen ihrer Authentizität.Aber nicht nur die Charaktere beleben den Roman, auch die Handlung selber ist großartig umgesetzt. Immer wieder fragt man sich, ob die Geschehnisse so auch wirklich passiert sind, wo die Fiktion einsetzt und welche Szenen real sind. Neben den Ereignissen in Ecosphere 2 wird aber auch immer wieder auf Presse und Wissenschaft eingegangen. Boyle zeichnet wieder einmal ein großartiges und zynisches Bild über die westliche Kultur, und zeigt, wie abhängig unsere Wissenschaftler von Sponsoren sind und wie viel Pressearbeit gemacht werden muss, um forschen zu können. Gekonnt lotet er die zwischenmenschlichen Beweggründe aus und lässt den Leser nachdenklich zurück. Der Übersetzer Dirk van Gunsteren hat einen richtigen Pageturner aus Boyles Worten gezaubert und das Buch lies mich nicht mehr los. Die zum Teil recht langen Kapitel fielen daher kaum auf.Fazit:Ich mag die Bücher von T.C. Boyle unheimlich gerne, wirft der Autor doch immer wieder einen ganz genauen, kritischen Blick auf unsere Gesellschaft, Menschen und Ereignisse. Auch in Die Terranauten bleibt der Autor sich treu, fesselt den Leser an ein spannendes Stück Geschichte und weiß seine Leser zu unterhalten.Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.Vielen Dank an die Hanser Literaturverlage für das Rezensionsexemplar.

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  • Unter Glas

    Die Terranauten
    Havers

    Havers

    09. January 2017 um 18:56

    Wer erinnert sich noch an „Biosphäre 2“, das faszinierende Experiment aus den neunziger Jahren in der Wüste Arizonas? Dort wollten Wissenschaftler in einem geschlossenen ökologischen System spezielle Umweltbedingungen abbilden und untersuchen, inwieweit dort menschliches Leben langfristig möglich ist. Aus verschiedenen Gründen ist dieses Experiment allerdings gescheitert, wobei die Dynamik der zwischenmenschlichen Beziehungen einer der Faktoren war.Aus „Biosphäre 2“ wird bei T. C. Boyle „Ecosphere 2“, und diese Utopie bildet den Hintergrund für den neuesten Roman „Die Terranauten“, wobei sich der Autor in seinen verschiedenen Romanen bereits mehrmals mit ökologisch/utopischen Visionen und deren gesellschaftspolitischen und/oder individuellen Auswirkungen beschäftigt hat (siehe z.B. „Ein Freund der Erde“ oder „Wenn das Schlachten vorbei ist“ oder „Drop City“).Vier Frauen und vier Männer sind die Probanden, die sich der Herausforderung stellen. Von der Außenwelt abgeschnitten, werden sie in einer versiegelten Biosphäre leben, die einem riesigen Terrarium ähnelt. Die Anforderungen an die Teilnehmer sind hoch, denn es gilt nicht nur, die Herausforderungen des täglichen Lebens zu meistern, sondern auch die Probleme der zwischenmenschlichen Beziehungen. Zusätzlich sitzen ihnen natürlich auch Tagestouristen und die Medien im Genick, die jeden ihrer Schritte durch die gläserne Abdeckung beobachten.Der Roman ist in vier Blöcke aufgeteilt: Vor dem Einschluss, Einschluss. Jahr eins, Einschluss. Jahr zwei und Wiedereintritt. Die jeweiligen Phasen werden aus drei verschiedenen Perspektiven geschildert und kommentiert, zum einen sind das die beiden Teilnehmer Dawn Chapman, die sich um die Nutztiere kümmert, zum anderen Ramsay Roothoorp, Kommunikationsoffizier und Leiter des Bereichs Wassermanagement und ein Sexmaniac. Dritte im Bunde ist Linda Ryu, Dawns Freundin, die es zu ihrem eigenen Bedauern leider nicht geschafft hat, in das Team aufgenommen zu werden. Und so sitzt sie verbittert draußen, beobachtet die Terranauten und sammelt Daten für die Initiatoren des Experiments.Das dysfunktionale Beziehungsgeflecht steht im Vordergrund und lässt uns die Menschen hinter Glas beobachten, die Interaktionen innerhalb der Gruppe. Die Charaktere sind und bleiben oberflächliche Zeitgenossen, oft kindisch in ihrem Verhalten, ohne persönliche Weiterentwicklung während ihres Aufenthaltes unter Glas. Sie arbeiten, sie streiten, sie hassen und sie lieben. Und sie haben Sex, ein großes Thema dieses Romans, hinter dem die zivilisationskritischen Aspekte fast vollständig verschwinden. Banalitäten bestimmen den Alltag, manchmal komisch, manchmal tragisch. Immer nahe an dem realen Vorbild, denn auch das Scheitern des Biosphäre 2-Experiments ist schlussendlich nicht dem Mangel an Ressourcen, sondern den zerstörerischen gruppendynamischen Prozessen geschuldet.Doku-Soap und Satire, gepaart mit jeder Menge alttestamentarischer Symbolik. Der Schöpfer, das Paradies, die Schlange der Verräter. Boyle hat einen Mikrokosmos erschaffen, innerhalb dessen er dem Leser wie mit einem Vergrößerungsglas die Handlungen und Befindlichkeiten seiner Protagonisten präsentiert. Er wertet nicht und bezieht auch nicht Stellung, er zeigt auf und überlässt es uns, daraus Schlüsse zu ziehen und diese in größere Zusammenhänge einzuordnen. Wieder einmal ein entlarvender, ein großartiger Roman über die menschliche Natur aus der Feder des amerikanischen Autors.

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  • Grandiose Geschichte einer wahren Begebenheit

    Die Terranauten
    Andrea-Pehle

    Andrea-Pehle

    08. January 2017 um 11:13

    Die Wissenschaftlerinnen und besten Freundinnen Dawn und Linda buhlen mit 14 weiteren Kandidaten um den Einsatz in einem einzigartigen Projekt. Es geht darum, dass 4 Männer und 4 Frauen für 24 Monate in einem abgeschlossenen und ökologisch autarken Lebensraum leben und überleben. Die so genannten Terranauten proben auf Kosten eines reichen Investors den Ernstfall, sowohl auf ökologischer, als auch sozialer Basis. T.C. Boyle erzählt uns die Geschichte, die tatsächlich auf einer wahren Begebenheit beruht, aus Sicht der Terranauten Dawn und Ramsey als auch der Beobachterin und Bewacherin Linda. Dieser Roman ist wahnsinnig authentisch und man mag das Buch kaum aus der Hand legen, weil sich permanent neue Ereignisse abspielen und menschliche Abgründe - bis zur letzten Seite - auftun. Absolut gelungen!

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  • Lesechallenge im Dezember: Ein Monat voller Rezensionen und Lesestunden - der LoReSchreMa

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Lesechallenge im Dezember: Ein Monat voller Rezensionen und Lesestunden - der LoReSchreMa!Zum Ende des Jahres widmen wir uns dieses Mal bei der LovelyBooks Lesechallenge nicht einem einzelnen Buch, sondern drehen die Spieß um und schreiben selber! Rezensionen nämlich! Nachdem wir das ganze Jahr über so viel gelesen haben, nutzen wir die besinnliche Zeit, um all die Rezensionen zu schreiben, die während des Jahres liegengeblieben sind!Beim großen LovelyBooks-Rezensions-Schreib-Marathon wollen wir dafür sorgen, dass der Stapel der unrezensierten Bücher schrumpft und wir frisch und fröhlich ins neue Jahr starten können! Macht mit, rezensiert, was das Zeug hält und gewinnt mit etwas Glück großartige Buchpakete mit neuen Büchern, die auf eure Rezensionen warten!Vom 08.12.2016 bis zum 01.01.2017 dreht sich beim LoReSchreMa alles um eure Rezensionen bei LovelyBooks. Wir wollen mit euch Tipps und Tricks zum Schreiben von Rezensionen austauschen, darüber sprechen, wie man Kritik in Rezensionen gut verpackt und selbstverständlich durch all die vielen Rezensionen stöbern, die ihr im letzten Jahr gelesen habt!Als großartiges Finale gibt es zum Ende des LoReSchreMa einen Lesemarathon vom 27.12. bis 01.01.2017, mit dem wir das Jahr gebührend ausklingen lassen! Schließlich wollen wir dann direkt mit neuen Rezensionsstoff ins neue Jahr einsteigen!Was ist ein LoReSchreMa?LoReSchreMa steht für "LovelyBooks-Rezensions-Schreib-Marathon". Vom 08.12.2016 bis zum 01.01.2017 möchten wir uns Zeit dafür nehmen, das vergangene Lesejahr Revue passieren zu lassen und all die Rezensionen zu schreiben, die bisher auf der Strecke geblieben sind. Natürlich müsst ihr nicht die gesamte Zeit über Rezensionen schreiben, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns darüber austauschen können, welche Rezensionen wir geschrieben haben.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres LoReSchreMa begleiten möchte. Dasselbe gilt natürlich auch für den Lesemarathon am Ende der Aktion. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier während der Aktion kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Rezensionen zu lesen und dadurch vielleicht das ein oder andere Buch zu entdecken. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #loreschrema - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Zu gewinnen gibt es auch etwas! Unter allen Usern, die hier ihre neu erstellten Rezensionen mit uns teilen, verlosen wir 5 Buchpakete von LovelyBooks mit neuem Lesestoff für euch! Wir freuen uns schon sehr auf den LoReSchreMa und sind gespannt, welche Rezensionen in dieser Zeit entstehen!

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    • 2152
  • Maschinerie Reality-TV

    Die Terranauten
    Buchstabenliebhaberin

    Buchstabenliebhaberin

    28. December 2016 um 20:57

    Der Stoff hätte richtig Konfliktpotenzial - 8 verschiedene Charaktere mit festen Aufgaben, eingeschlossen für 2 Jahre in einer pseudowissenschaftlichen Parallelwelt, hungernd, alle weltlichen Genüssen entbehrend, wie die Affen im Zoo begafft von den Zuschauern, von deren Gunst sie abhängig sind. Von denen und den Machern der schönen neuen Welt.Aber: T.C. Boyle, der große Meister der fiesen, abgründigsten Typen, der durchgeknallten Freaks, der Radikalen und Psychos, bleibt hier ganz zahnloser Tiger. Seine Figuren: Blasse Schönlinge, ein stummer IT-ler, ein seriöser Arzt und eine pflichtbewusste Teamleaderin. Lediglich die Biologin hat leicht manische Züge, aber auch nur kurz. Ach doch, ein Charakter hätte das Zeug zur Krawalltüte, aber die muss leider draußen bleiben ...Die erste Hälfte des Buches war für mich eine schlichte Beschreibung der Umstände, das komplizierte, geschlossene Ökosystem, dass sich ein paar Filmproduzenten zusammen mit einem visionären Millionär überlegt haben. Eine Miniaturwelt, die komplett autark agiert, mit Insassen, die im Vorfeld gut auf ihre Aufgabe vorbereitet wurden. Die Besetzung schmal, es kommt auf jeden Einzelnen an. Von vorne herein scheint klar zu sein, dass die Terranauten viel hungern werden müssen, weil das tolle künstlich inszenierte Ökosystem nicht genug abwerfen wird. Des Weiteren gilt es, genug Action für die Zuschauer zu bieten, die teuer Geld für den Besuch an den Glasscheiben bezahlen, das ganze eine aufwändige PR-Maschinerie, letztendlich geht es auch nur um Einschaltquoten und Umsatz.T.C. Boyle kann sich meiner Meinung nach nicht richtig entscheiden: Ernsthaftes Ökoprojekt (und das kann nicht sein ernst sein, dafür ist die ganze Sache viel zu unrealistisch!) oder seichte TV-Unterhaltung, oder beides? Fakt ist, die Terranauten haben im Gegensatz zu bekannten TV-Formaten genug Privatsphäre, um sich zurückzuziehen, ob alleine oder zu zweit. Es kommt zu Liebschaften und mehr, aber alles bleibt seltsam  an der Oberfläche, die komplette Handlung wird aus Sicht der drei Protagonisten Dawn, Ramsey und Linda erzählt. Dramen und Konflikte sollen nicht nach außen dringen, aber wo der Diebstahl von 2 Bananen schon zu den schlimmeren Stresssituationen zählt ...?Gut, T.C. Boyle lässt sich dann noch zwei überraschende Wendungen einfallen, die aber so verrückt gar nicht sind. Da konnte ich auch nur noch müde eine Augenbraue heben. Nein, ich habe seine zynische, tiefgründige Art, wie er sie bei "The harder they come" oder vor allem bei "When the killing´s done" so wunderbar zelebrierte, sehr vermisst. Dieses Buch war für mich leider eine Enttäuschung.

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  • Leserunde zu "Swing Time" von Zadie Smith

    Swing Time
    PenguinRandomHouseUK

    PenguinRandomHouseUK

    Lieber Leser,Das Buch des Monats im November ist Zadie Smiths neuer Roman Swing Time.Am 10. November bekommt Zadie den „Welt“-Literaturpreis für ihr Gesamtwerk in Berlin und wir könnten stolzer nicht sein. In weniger als zwei Wochen startet auch unsere Postkartenkampagne in deutschen Universitäten, also haltet die Augen auf!DAS BUCHDazzlingly energetic and deeply human, Swing Time is a story about friendship and music and true identity, how they shape us and how we can survive them. Moving from north-west London to West Africa, it is an exuberant dance to the music of time.Two brown girls dream of being dancers - but only one, Tracey, has talent. The other has ideas: about rhythm and time, about black bodies and black music, what constitutes a tribe, or makes a person truly free. It's a close but complicated childhood friendship that ends abruptly in their early twenties, never to be revisited, but never quite forgotten, either...DIE AUTORINZadie Smith is the author of the novels White Teeth, The Autograph Man, On Beauty and NW, as well as The Embassy of Cambodia and a collection of essays, Changing My Mind. She is a fellow of the Royal Society of Literature and has twice been listed as one of Granta's 20 Best Young British Novelists. She has won the Orange Prize for Fiction, the Whitbread First Novel Award and the Guardian First Book Award among many others, and been shortlisted for the Man Booker Prize and the Baileys Women's Prize for Fiction. Zadie Smith lives in London and New York with her husband and two children. Swing Time is her fifth novel.HIER GEHT'S ZUR LESEPROBEIch verlose 25 Exemplare und gewinnen kann jeder der mir folgende Frage beantwortet:Bei welchem noch unveröffentlichten Buch könnt ihr es kaum erwarten bis es endlich erscheint? Viel Glück und liebe Grüße,Svenja

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    • 478
  • Leserunde zu "Die Indianische Kalenderchallenge 2016/2017"

    Indianisches Horoskop / Geburtstagskalender (Wandkalender immerwährend DIN A3 quer)
    stebec

    stebec

    Halli Hallo meine Lieben, Vorab: Es handelt sich hier um eine Challenge. Der Kalender kann nicht gewonnen werden!.Wie wir es schon angekündigt haben, möchten kattii und ich euch dieses Jahr auch wieder mit einer Horoskop-Challenge bespaßen. Da wir uns gedacht haben, dass zwei Jahre hintereinander das gleiche Horoskop ziemlich langweilig werden kann, haben wir uns dazu entschlossen dieses Jahr die Chinesischen Sternzeichen durch die Indianischen zu ersetzen. Wir haben auch noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen, damit das Punktesammeln nicht mehr so kompliziert ist, wie letztes Jahr und somit das Lesevergnügen ganz im Vordergrund steht. Außerdem gibt es am Ende der Challenge auch eine Kleinigkeit zu gewinnen. Kommen wir also erstmal zu dem wichtigsten. Die Regeln:1. Wir sammeln diesmal Totems und keine langweiligen Punkte ;)2. Jeden Monat bekommt ihr zwei Aufgaben zu einem Tierkreiszeichen. Die Aufgaben beziehen sich immer auf eine negative und eine positive Charaktereigenschaft. 2.1. Für jede gelöste Monatsaufgabe gibt es ein Totem.3. Zusätzlich bekommt ihr von uns 12 Jahresaufgaben, die ihr über den gesamten Challengezeitraum lösen könnt. Die sind sozusagen eure Joker, falls ihr mal eine Monataufgabe nicht lösen könnt. Diese sind dafür etwas aufwändiger bzw. kniffliger.3.1. Für jede Jahresaufgabe gelöste Jahresaufgabe gibt es ein Totem.4. Denn um am Ende der Challenge in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr mindestens 24 Totems gesammelt haben.5. Gerne könnt ihr die Jahresaufgaben auch zusätzlich lösen. Eure Chance auf den Gewinn beeinflusst das jedoch nicht. 6. Wie auch letztes Jahr bekommt ihr die doppelten Totems, wenn ihr die Monatsaufgaben zu dem Tier löst, was euer Sternzeichen ist. ACHTUNG: Die Jahresaufgaben sind hiervon ausgeschlossen. 7. Eine Rezension oder Kruzmeinung zu den Büchern ist diesmal Pflicht und muss in einem Sammelpost festgehalten werden. Ob ihr diesen in dem Thread erstellt oder doch lieber mit eurem Blog teilnehmen wollt, ist euch überlassen. 8. Die Rezensionen oder Kurzmeinungen müssen immer bis zum 5ten des Folgemonats online sein. 9. Die Monatsaufgaben postet katti immer am 20ten des vorherigen Monats.10. Da noch nachträglich viele Anfragen eingehen. Ist die Anmeldefrist aufgehoben. Man kann jederzeit in die Challenge einsteigen, aber die gelesenen Bücher können nicht nachträglich gezählt werden. Es gelten die Bücher die ab Zeitpunkt der Challenge gelesen wurden.11. Sagt uns bitte bei der Anmeldung, wann ihr Geburtstag habt, damit wir die doppelten Totems nachvollziehen können.12. Wir behalten uns vor jeden Teilnehmer, der drei Monate abwesend war/ist, anzuschreiben und ggf. aus der Challenge auszuschließen.Natürlich interessiert euch auch, was es zu gewinnen gibt:Die Gewinne:1. Ein Überraschungpaket im Wert von 20-30€2. Zweimal einen Buchgutschein im Wert von 10 € von der Bockumer Buchhandlung.Ihr seht wir haben einiges geändert, sodass die Challenge etwas einfach und vielleicht auch attraktiver wird. Wir wünschen euch jetzt erstmal viel Spaß und hoffen, auf eine rege Teilnahme.Fragen können wie immer gerne im dazu vorgesehenen Thread gestellt werden.Die Teilnehmer:Ann-Kathrin Speckmann 07.09.1995 => 8 TotemsBücherwurm 25.06.=> 6 TotemsBuchgespenst 07.01.1981 => 16 TotemsFederzauber 20.06.1982 => 10 TotemsInsider2199 26.03.1968 => 15 Totemsjanaka 02.10.1965 => 14 TotemsJisbon 06.09.1994 => 8 TotemsLadySamira091062 09.10.1962 => 8 Totemslouella2209 22.09.1978 => 17 TotemsPaulamybooksandme 18.04.1993 => 4 Totemssomebody 01.03.1980 => 3 TotemsTatsu 08.10.1988 => 16 Totems

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