T. C. Boyle Tod durch Ertrinken

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Inhaltsangabe zu „Tod durch Ertrinken“ von T. C. Boyle

Geschichten, die das Leben schrieb: eine Primatenforscherin verliebt sich in einen Schimpansen, zwei Champions wetteifern darum, wer den anderen unter den Tisch frißt, eine Hippiekommune auf dem Lande wird von einem Blutregen überrascht, ein Mann will sein Auto reparieren lassen und muß am Ende froh sein, daß er wenigstens mit heiler Haut davonkommt, ein anderer besteht schlimme Abenteuer auf der Suche nach einer aztekischen Bierdose. Wilde, absurde Geschichten mit sehr viel schwarzem Humor aus T.C. Boyle-Country.

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Außer sich

Eine Geschichte mit einer Protagonistin die in keinster Weise berührt!

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WOW!!! Ein wunderbarer Roman, der alles enthält was man sich wünscht: Freundschaft, Humor, Tragik und viel viel Nächstenliebe.

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    Tod durch Ertrinken

    Creed

    17. August 2015 um 16:00

    In diesem Buch finden sich die ersten schriftstellerischen Schritte des US-Kultautors, Storys, die zwischen 1974 und 1979 entstanden sind und schon ein hohes sprachliches Niveau besitzen. Wie immer bilden Boyles Geschichten ein Gemisch aus Satire, Ironie, Ernst und Skurrilität...sie enthalten oftmals reale Charaktere aus Politik und Zeitgeschichte, deren Leben und Werk meistens mit beißendem Humor auf die Schippe genommen wird, in vorliegendem Fall sind das zum Beispiel Idi Amin und Mao Tse-tung. Die Storys handeln unter anderem von aztekischen Bierdosen, einer Hippiekommune, die von einem mysteriösen Blutregen überrascht wird, einem Frauenrestaurant mit striktem Eintrittsverbot für Männer, einem Flugzeugabsturz im Regenwald oder einer Forscherin, die sich in einen Schimpansen verliebt. Die für mich hervorragendste Geschichte ist allerdings "Die große Werkstatt", eine Hommage an Franz Kafka (dem die Geschichte auch gewidmet ist), die in ihrer ausweglosen Grundsituation an "Der Prozeß" und "Das Schloß" erinnert. Natürlich kann einem bei 17 versammelten Storys nicht jede gefallen, auch hier gibt es eine Handvoll, mit denen ich nicht wirklich etwas anfangen kann, da ich schlichtweg deren Sinn nicht erkenne, doch das sind Ausnahmen. Und selbst diese sind sprchlich und erzählerisch auf verdammt hohem Niveau. Boyle verwendet unzählige Vergleiche und Metaphern, die zum Teil wirklich komisch sind. Meine 7 Lieblingsstorys in diesem Buch: 1. Die große Werkstatt 2. Quetzalcoatl Lite 3. Ein Frauenrestaurant 4. Grüne Hölle 5. Blutregen 6. Geschichten vom Aussterben 7. Wir sind Nordländer Fazit: Für Freunde des skurrilen Humors und ideenreicher Fabulierkunst sehr zu empfehlen. Wer Boyles Schreibstil nicht kennt, sollte jedoch erst einmal eine Leseprobe studieren, ob einem dieser stellenweise überbordende Surrealismus zusagt.

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  • Rezension zu "Tod durch Ertrinken" von T. C. Boyle

    Tod durch Ertrinken

    madlock

    02. February 2013 um 16:00

    17 Kurzgeschichten in denen sich der Tod als rote Linie durchzieht. Manche realitätsnah, andere zutiefst absurd, grotesk und überzeichnet. Die Protagonisten einer Kurzgeschichte sind beispielsweise der langjährige Champion im Vielfressen und sein junger vielversprechender Herausforderer. Das Buch ist in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts erschienen und dies merkt man bei so mancher Geschichte (Stichwort Lassie der Hund). Die Geschichte namens "Die große Werkstatt" erinnerte mich stark an Kafkas Schloss. Der arme Autobesitzer ist dabei einer skrupellosen, undurchsichtigen Riesen-Werkstatt auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Insgesamt fällt der Einstieg in die verschiedenen Erzählungen nicht immer einfach aus. Bei manchen war mir dies bis zum Schluss nicht möglich. Dies liegt mitunter an der Erzählform von T.C. Boyle, die teilweise ziemlich anspruchsvoll ist. Der schier unglaubliche Wortschatz vom Autor trägt dabei das Seinige bei (ein Beispiel: Spricht T.C. Boyle von Katzen so schreibt er häufig Feliden). Insgesamt tut dies aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch bzw. macht dies vielleicht sogar aus. Herr Boyle beweist immer wieder seinen Hang zum Sarkasmus und der Großteil der Geschichten regt tatsächlich zum Nachdenken und Verweilen an.

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  • Rezension zu "Tod durch Ertrinken" von T. C. Boyle

    Tod durch Ertrinken

    Beagle

    18. August 2009 um 08:03

    Es war mein erstes Buch von T.C. Boyle - aber ich muss sagen, dass mir seine Geschichten nicht unbedingt zusagten. Alles war mir irgendwie zu weit hergeholt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich nochmal ein Buch von ihm lesen werde.

  • Rezension zu "Tod durch Ertrinken" von T. C. Boyle

    Tod durch Ertrinken

    leserin

    10. June 2009 um 19:27

    Mir hat das Buch total gut gefallen. Die Kurzgeschichten sind durchwegs skuril und jede für sich spannend geschrieben. Wenn sich eine Frau in einen Affen verliebt, Bierdosen von einem Sammler in aller Welt gesucht werden, ein Frauenrestaurant, das für Männer nicht betreten werden darf, wenn ein Auto repariert werden soll und es Tage dauert mit ausgefallener Übernachtung und andere Vorfälle beschrieben werden, das sind solch phantasievolle Geschichten, daß man nicht mehr aufhören kann.

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  • Rezension zu "Tod durch Ertrinken" von T. C. Boyle

    Tod durch Ertrinken

    buxe1877

    19. June 2008 um 13:01

    Vor beinahe 10 Jahren mein erstes Buch von T.C. Boyle; ich hab die Geschichten in einem Zug verschlungen und lese manche immer wieder ("Berufsrisiko") - ein grandioser Einstieg in die wunderbar absurde und groteske Welt des T.C. Boyle

  • Rezension zu "Tod durch Ertrinken" von T. C. Boyle

    Tod durch Ertrinken

    steinhaufen

    17. March 2007 um 12:04

    Wem T. C. Boyle vom Hörensagen nicht geheuer ist, könnte hier sein Einsteigerbuch gefunden haben; in diesen Kurzgeschichten ist alles drin, was man von Boyle lesen muss: absurde Themen, brilliante Sprache, Skizzen für spätere Romane. have a try!

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